DGB Bayern - Ursachen für Armut beseitigen – mehr Verteilungsgerechtigkeit herstellen

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Gast
Ursachen für Armut beseitigen – mehr Verteilungsgerechtigkeit herstellen! DGB Bayern zum 2. Sozialbericht der Staatsregierung



Der DGB Bayern befürchtet eine drastische Verschlechterung der sozialen Lage in Bayern. Die mit dem Sozialbericht attestierte wachsende Kluft zwischen Arm und Reich werde sich in der Wirtschafts- und Finanzkrise, die sich zunehmend auch zu einer Krise des Arbeitsmarktes ausweitet, rapide beschleunigen. "Der Sozialbericht zeigt eine Entwicklung, die im Wesentlichen auf Daten des Wirtschaftsboomjahres 2007 beruht. Im Krisenjahr 2009 werden noch mehr Menschen in die Armutsfalle abrutschen", sagte der Vorsitzende des DGB Bayern, Fritz Schösser heute in München. Schösser forderte eine konzertierte Aktion zur Armutsbekämpfung in Bayern von Staatsregierung, Landtag und Verbänden.



Es sei wenig hilfreich, so Schösser, auf die schlechtere Situation in anderen Bundesländern zu verweisen. Man müsse sich endlich den gravierenden Problemen im eigenen Land stellen. Die bayerische Staatsregierung habe das letzte Jahrzehnt seit Erscheinen des 1. Sozialberichtes nicht nur verschlafen, sondern das Armutsproblem mit eigenen politischen Entscheidungen zusätzlich verschärft. Das rigide Spardiktat vor allem bei sozialen Leistungen habe für viele Menschen das Armutsrisiko erhöht. Schösser: "Die bayerische Staatsregierung muss nun, da die Zahlen schwarz auf weiß vorliegen, klotzen statt kleckern, um die Armutsentwicklung umzukehren." Nötig seien kurzfristige Soforthilfen wie beispielsweise eine kostenlose Schulspeisung für alle Kinder. "Notwendig sind aber auch mittelfristige Maßnahmen, die das Übel bei den Wurzeln packen. Die Politik darf nicht nur an den Symptomen herumdoktern, sie muss die Ursachen für Armut bekämpfen."
https://www.bayern.dgb.de/Aktuell/pressemeldungen/pmdb/pressemeldung_single?pmid=417

mit Schösser hatte ich auch schon Kontakt und ich finde ihn ehrlich.

Was aber daraus wird, weis ich allerdings nicht
 
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