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Deutschlands frechster Arbeitsloser lebt jetzt im Obdachlosenheim

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E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Er hat alles verloren!

ER sorgte als Deutschlands frechster Hartz IV-Betrüger für Schlagzeilen. Noch vor acht Monaten tönte Markus M. (44): „Für 4 Euro in der Stunde stehe ich nicht auf. Da arbeite ich lieber schwarz!“
Jetzt ist Markus M. ganz unten. Er verlor alles, lebt im Obdachlosenwohnheim.
Die Chronologie seines Abstiegs: Im September 2008 empfand M. die Höhe seiner staatlichen Unterstützung in Höhe von 610,44 Euro für Miete und Lebensunterhalt noch als Zumutung. Der gelernte Fernmeldetechniker provozierte: „Das Geld ist so knapp bemessen, dass ich eigentlich am 20. des Monats nichts mehr im Kühlschrank habe. Daher sehe ich Schwarzarbeit in meinem Fall als legitime Notwehr an.“



Doch das für ihn zuständige Rhein-Main-Jobcenter schlug nach diesen Aussagen zurück und strich ihm ab 1. Oktober 2008 sämtliche Sozialleistungen. Mit bitteren Folgen: M. VERLOR ALLES!
Am 25. März 2009 musste er aus seiner Wohnung zwangsweise ausziehen, weil er die Miete nicht mehr zahlen konnte. Markus M. landete ganz unten – im berüchtigten Obdachlosenwohnheim in der Rudolfstraße.
Hartz IV-Mann: Er hat alles verloren - Frankfurt - Bild.de


kein Mitleid ..........
 

Clint

Elo-User/in

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#2
Der Troll ist instrumentalisiert worden, Scheiße für uns. Er war halt dämlich, übel für ihn. Kein Mitleid? Sehe ich anders. Elisabeth
 

ethos07

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#3
Der Troll ist instrumentalisiert worden, Scheiße für uns. Er war halt dämlich, übel für ihn. Kein Mitleid? Sehe ich anders. Elisabeth
Welche Rechtsgrundlage soll hier eigentlich die 100% Sanktion begründen?
Immerhin ist die Arge nicht die Justiz, sie hätte doch eigentlich nur diese einschalten dürfen und den Mann wegen des Verdachts auf Betrug anzeigen können? Aber sie ist doch selber nicht befugt, Straftaten einfach so zu verfolgen - weil sich jemand den Mund nicht verkneift, heisst das noch lange nicht, dass er nicht einfach ein Angeber vor dem TV war?

Wenn die Story insgesamt soweit wahr ist und nicht insgesamt von BXld gefakte, dann halte ich das eher für eine vorsätzliche amtliche Ausplünderung. Denn - natürlich war es blöd - allfällige Schummeleien vor TV auszubreiten. Aber wenn man mit ehrlicher Arbeit seinen Lebensunterhalt nicht mehr anständig decken kann, kommen viele auf solche Schummelideen.

Hätter er so kräftig wei bereits damals vom TV unterstellt mit seinen Schummeleien abgezockt , hätte er er ja nun nicht ins Obdach müssen.

Auch volkstwirtschaftlich geht die Rechnung vermutlich überhaupt nicht auf: so ein renitenter Obdachloser ist doch für viel teurer als ein sich verplappernder Kleinbürger, der sein HartzIV mit etwas Schummeleien nachbessert... was ich natürlich nicht gutheisse.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#4
8. September 2008
Zu Beginn dieser Woche startete die “Bild”-Zeitung eine Serie über angebliche “Hartz-IV-Betrüger”. Da wurde mit Bildern - unter anderem mit provokativem “Stinkefinger” - ein gewisser Markus M. präsentiert, der Arbeitslosengeld II kassiert und gleichzeitig schwarz arbeiten geht. Durchaus treffend lässt “Bild” ihn sagen: “Das Geld ist so knapp bemessen, dass ich am 20. des Monats nichts mehr im Kühlschrank habe.” Die Empörung wird dann aber auf Markus M. gelenkt, der Schwarzarbeit in seinem Fall “als legitime Notwehr” ansieht.

Kein Wort davon, dass die Regierung mit ihrer Politik den Nährboden für solche individuellen Auswege schafft und manchen ALG-II-Beziehern in ihrer Not scheinbar nichts anderes übrig bleibt. Kein Wort davon, dass immer mehr tariflich bezahlte Arbeitsplätze durch Niedriglohn- und Ein-Euro-Jobs ersetzt werden und Millionen Menschen dadurch trotz “legaler” Arbeit in Armut leben müssen.
Während Markus M. stolz davon berichtet, wie er die Fahnder der Hartz-IV-Behörde abschüttelt, hat er natürlich keine Skrupel, seine Story von der “Bild”-Zeitung in aller Öffentlichkeit verbreiten zu lassen. Hier wird mit üblen journalistischen Tricks und Fälschungen Stimmung geschürt. So werden in einer weiteren Folge der Serie all diejenigen, die sich mit Klagen gegen Hartz-IV-Bescheide zur Wehr setzen, ebenfalls in den Geruch von “Betrügern” gebracht.
Es ist kein Zufall, dass im gleichen Moment eine Studie von zwei Wirtschaftswissenschaftlern der Technischen Universität Chemnitz präsentiert wird, nach der der jetzige ALG-II-Regelsatz von 351 Euro viel zu hoch sei und 132 Euro pro Monat zum Leben reichten. Für Freizeit, Unterhaltung und Kultur haben sie dabei lediglich einen Euro, für Kommunikation zwei Euro veranschlagt. Großzügig billigen die “Wissenschaftler” immerhin zu, dass maximal 278 Euro für den Lebensunterhalt ohne Miete und Energiekosten gerechtfertigt wären.
Neue Hetze gegen ALG-II-Bezieher soll Arbeitende und Arbeitslose spalten | randzone

trotzdem kein Mitglied, Dummheit schützt auch nicht vor Strafe und solche Trolle, ob Elo oder nicht, verfestigen das Bild vom "faulen Sack, der lieber schwarz arbeiten geht aber keine richtige Arbeit will".
 

ethos07

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#5
Neue Hetze gegen ALG-II-Bezieher soll Arbeitende und Arbeitslose spalten | randzone

trotzdem kein Mitglied, Dummheit schützt auch nicht vor Strafe und solche Trolle, ob Elo oder nicht, verfestigen das Bild vom "faulen Sack, der lieber schwarz arbeiten geht aber keine richtige Arbeit will".
ich bin mir nicht sicher ob es nur Dummheit war, vielleicht wollte er auch einfach ein Stück Wahrheit und 'berechtigte' Selbsthilfe in die öffentliche Diskussion tragen - ein wenig Provozieren eben. Denn richtig ist: Die einen leben mit ihren festen Gehälrer noch wie nix geschehen wäre in den letzten Jahren ihr behäbiges Leben einfach weiter. Während andere genau daneben und gneau so gut Qualifizierte vom Arbeitsmarkt ausgespuckt wurden. Und nun als blöde Unterschicht unterm Existezminimum bis ans Ende ihrer Tage stigmatisiert werden.

Bilder die sich die noch Etablierten von uns machen können wir nicht korrigieren, indem wir uns alle Freiheitsgrade abschminken - denn das dieser Mann kein Fauler Sack ist sondern ganz einfach seine Arbeit will, von der anständig leben kann, zeigte sich ja sowohl im TV-Beitrag wie auch in den aktuellen Reportagen.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#6
wer sich von so einer Zeitung benutzen und ausnutzen lässt, ist sogar schon dämlich. Wenn man solche Sprüche ablässt, wie er, erst recht.

Da ich aber nirgendwo ein Demeti gelesen habe, das diese Aussagen nicht gestimmt haben, war es sogar Absicht und bewusst so gesagt.

Wenn man so "provozieren" will um auf die "wirklichen Nöte" aufmerksam machen will, ist sogar Oberdämlich

„So einfach ist es, den Staat zu bescheißen“
„Für 4 Euro die Stunde stehe ich nicht auf. Da arbeite ich lieber schwarz“
Hartz-IV-Empfänger Markus M. (44) hat keine Skrupel, wenn er so offen sein Lebensmotto verkündet. Der gelernte Fernmeldetechniker aus Frankfurt am Main bekommt zurzeit 610,44 Euro. Davon sind 259,44 Euro als Kosten für Unterkunft und Heizung der Einzimmerwohnung veranschlagt. Er sagt: „Das Geld reicht mir nicht. Deswegen arbeite ich nebenbei schwarz.“
Die Höhe der Unterstützung empfindet der Single als Zumutung: „Das Geld ist so knapp bemessen, dass ich eigentlich am 20. des Monats nichts mehr im Kühlschrank habe. Daher sehe ich die Schwarzarbeit in meinem Fall als legitime Notwehr an.“
In die Arbeitslosigkeit rutschte Markus M. (Schulabschluss: mittlere Reife) nach einem missglückten Versuch, sich selbstständig zu machen. Seit neun (!) Jahren ist er jetzt durchgehend ohne einen Job. Zumindest offiziell.
Der große Hartz-IV-Report: So wird der Staat abgezockt - Bild.de

Der Hartz-IV-Betrüger stolz: „Ich bin mit allen Wassern gewaschen. Es ist so einfach, den Staat zu bescheißen. Bisher habe ich alle abgehängt.
Er wurde dafür bestimmt auch bezahlt, also ist er (und die Anderen), die sich so zur Schau stellen, sogar bezahlte Nestbeschmutzer, die das in voller Absicht gemacht haben.

Warum sollte ich mit solchen Subjekten Mitleid haben?
 

Rinzwind

Elo-User/in

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#7
Neue Hetze gegen ALG-II-Bezieher soll Arbeitende und Arbeitslose spalten | randzone

trotzdem kein Mitglied, Dummheit schützt auch nicht vor Strafe und solche Trolle, ob Elo oder nicht, verfestigen das Bild vom "faulen Sack, der lieber schwarz arbeiten geht aber keine richtige Arbeit will".
Ohne den Fall schön reden zu wollen, würde mich doch mal interessieren, wieviele Milliarden Euro allein das Klientel der FxP an der Steuer vorbeischleust, ohne dass dies in den Medien dementsprechende Beachtung findet.

Natürlich werden solche Nachrichten ausgeschlachtet, es gehört zum System, die Einzelfälle der einen Seite anzuprangern, um vom Regelfall der anderen Seite abzulenken und dadurch Feindbilder zu schaffen.

Schönen Gruß, Andreas
 

anna85

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#8
Der Hartz-IV-Betrüger stolz: „Ich bin mit allen Wassern gewaschen. Es ist so einfach, den Staat zu bescheißen. Bisher habe ich alle abgehängt.
Dann kommt er auch wieder auf die Beine. Er weiß ja wie es geht.
 
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