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Deutschland – Heimat der weinenden Millionäre?

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#1
Millionenabfindungen, Dienstwagenaffäre, Hartz-IV-Empfänger ohne Zukunftschancen – unser Land ist ungerecht. Das meinen zumindest drei Viertel der Deutschen. Frank Plasbergs Gäste im ARD-Talk "Hart aber fair" schienen jedoch einen Nichtangriffspakt geschlossen zu haben.

"Im Land der weinenden Milliardäre – werden in Deutschland die Falschen zur Kasse gebeten?“ – die Frage, die Moderator Frank Plasberg seinen Gästen stellte, bot eigentlich eine Steilvorlage für populistische Phrasen. Doch die Anwesenden hielten sich mit dem zu befürchtenden Wahlkampfgeschrei auffallend zurück.
Dass der erste Einspieler der Redaktion auch noch die derzeit äußerst unglücklich agierende Gesundheitsministerin Ulla Schmidt aufs Korn nahm, hätte endgültig der Startschuss zur kollektiven Empörung sein sollen – Fehlanzeige.



Lediglich die stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Pieper gab zu bedenken: „Ulla Schmidt hat für einen Vertrauensverlust in der Politik gesorgt. Nicht alles was legal ist, ist auch legitim ist.“ Einwurf Plasberg: „Halten Sie das auch so mit Otto Graf Lambsdorff?“ Pieper: „Ja“. Lambsdorff, 1987 wegen Steuerhinterziehung rechtskräftig verurteilt und damit vorbestraft, ist heute Ehrenvorsitzender der FDP.
Selbst Günter Wallraff, der Mann, der schon manche Talkrunde mit moralinsauren Dauer-Tiraden sprengte, zeigte sich angesichts der medialen Treibjagd auf die Ministerin von seiner milden Seite: „Ulla Schmidt und die SPD sind am Boden. Da ich mich eigentlich immer auf die Seite der Schwachen schlage, könnte ich mir schon fast vorstellen, sie zu wählen.“
Late Night: Plasberg: Deutschland - Heimat der weinenden Millionäre? - Nachrichten Fernsehen - WELT ONLINE

Ein Millionär:

Der Selfmade-Millionär Klaus Barski kennt derlei Gewissensnöte nicht. Unbekümmert und stolz protzte er mit Rolls-Royce und Rolex. In der Figurenkonstellation sollte er wohl den Bösewicht geben. Doch der rüstige 66-Jährige wirkte neben seinen Gesprächspartnern derart unbedarft, dass das erhoffte Duell mit Wallraff ausblieb.

Barskis Geschäftsmodell, heruntergekommene Häuser per Kredit zu finanzieren und durch die laufenden Kosten den Gewinn herunterzurechnen, wird von der „Hart aber fair“-Redaktion anschaulich erklärt. Der Unternehmer hat auf die Art im letzten Jahr gerade mal 6100 Euro Steuern gezahlt – dabei beläuft sich sein Vermögen auf mehrere Millionen Euro in Immobilienwerten. Frau Pieper leitete aus diesem Beispiel mal eben flugs die alte FDP-Forderung ab, das Steuerrecht zu vereinfachen.
das ist eben ein "Leistungsträger"
 
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#2
eher ein Prolet der übelsten Sorte.
Ständig versuchte er darauf hinzuweisen, das er ja auch vor 30 Jahren Sozialhilfe und Alo erhalten hat und versuchte den Eindruck zu vermitteln, Jeder könnte es ja schaffen, aus dem Dreck rauszukommen.

Was ihn aber keineswegs davon abhält, sich mit seinen ehemaligen Leidensgenossen unsolidarisch zu zeigen.

Geld verdirbt nicht immer den Charakter- manch einer hatte noch nie einen!

von dem stammt übrigens auch der Spruch:
"Wenn ich Steuern zahlen müsste, kann ich ja gleich Hartz4 beantragen"

Der Typ scheint wohl den "Prinzen von Anhalt" und den "Pinkelprinzen" ablösen zu wollen als "Fernsehschreck" , um den Normalos das Gruseln beizubringen.
 

Debra

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#4
eher ein Prolet der übelsten Sorte.

Der Typ scheint wohl den "Prinzen von Anhalt" und den "Pinkelprinzen" ablösen zu wollen als "Fernsehschreck" , um den Normalos das Gruseln beizubringen.
LOL. Gut erkannt. Hast Du die Proll-Brille gesehen? :icon_twisted:
 
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