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Hotti

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Hier noch ein Film zum Grundeinkommen. Habe ihn mir allerdings noch nicht angeschaut.
 

tisinimo

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AW: Kapitalismus und Grundeinkommen vereinbar?

Hallo, also find es super mal was anderes, schlimmer wie jetzt kann es eh nicht mehr werden. Bin dafür
 

tisinimo

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Meingott...ist hier niemand offen für neues??? Dann findet euch mit diesem System ganz einfach ab und jammert nicht.Ganz ehrlich meine Meinung er hat RECHT, würde es aufjedenfall Probieren. Gruss:icon_klatsch:
 

Hotti

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Mir würde der aktuelle Regelsatz inklusive KDU sogar als Grundeinkommen ausreichen, also umgerechnet etwa 700€ im Monat. Was dringend weg muss ist die ganze Verfolgung durch Behörden und der unmenschliche Zwang der ausgeübt wird. Die Möglichkeit zu Sanktionen muss abgeschafft werden!
Also ich komme nicht mit dem Geld klar. Bei mir ist spätestens mitte nächster Woche wieder Ebbe.:confused:
 

IKS-Hessen

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Unser Wirtschaften auf eine andere Basis stellen!

Was heißt das denn, was ist damit gemeint, wie soll das funktionieren?

Vorwort: Die Menschen, sie verlieren immer mehr die Wahrnehmung für die wirklich notwendigen Dinge und Leistungen des Lebens, die das Leben erst lebenswert machen. Dinge und Leistungen, die letztendlich die Basis jeglichen Wirtschaftens darstellen.

Denn ein lebensbejahender Mensch - ist die Voraussetzung für eine funktionierende Gesellschaft, und eine funktionierende Gesellschaft ist wiederum die Voraussetzung für eine funktionierende Volkswirtschaft - für ein nachhaltiges Wirtschaften miteinander.

Damit das gemeinsame Zusammenarbeiten/die Volkswirtschaft auch stets funktioniert, darf der Mensch - in seinen „modernen" Wertschöpfungsketten - nicht die Lebensbejahenden und lebensbewahrenden Dinge und Leistungen, die ihm sein Überleben und seine Lebensqualität ja letztendlich garantieren, nicht belasten oder sogar opfern; er muss sich diese Dinge und Leistungen erhalten und sie fördern.

Beispiel für verkannte Werte: Legen wir in einer Einöde einem „modernen“ Menschen drei Dinge offen zur Auswahl hin:


  • Einen gefüllten Sack mit Brot, Wasser und Saatgut,
  • einen anderen mit Gold,
  • einen dritten prallgefüllt mit Geld.
Für welchen Sack wird sich der „moderne Mensch“ entscheiden?

Nun geben wir am gleichen Ort dem gleichen Menschen, jedoch: diesmal musste er eine Woche ohne Wasser und Brot auskommen, die gleiche Auswahl.

Für welchen Sack wird er sich nun entscheiden?

Resümee: Menschen die in einer Überflussgesellschaft leben, sie neigen dazu sich falsche Werte zu geben und diesen falschen Werten auch hinterher zu rennen. Sie lassen sich von den ihnen suggerierten (falschen) Werten verblenden, so sehr, dass viele die wahren Werte, die ihr (Über-) Leben wirklich sichern, nicht mehr erkennen; es kommt noch schlimmer: die wahren Werte werden in dem „modernen Gesellschaften“ den fiktiven Werten gnadenlos geopfert.

Beispiel: Für die Herstellung materieller Güter, für manipulierte Monokulturen werden ganze Wälder gerodet, ganze Naturlandschaften umgegraben und verwüstet, es wird tief in die Erde gebohrt und gegraben: für eine Liter Öl werden tausende Liter Trinkwasser verunreinigt. Für einen scheinbar schier unbegrenzten Energiehunger, werden kostbare Böden, Wälder und Meere ausgeplündert, Lebensräume geplündert und zerstört.

Mit dem Resultat: Die wahren Lebensgrundlagen, das reale Leben/ das Leben der Menschen: ihr Leib, ihre Seele, ihre Würde kommen dabei immer mehr unter die Räder, Lebensqualität und Zufriedenheit gehen den Menschen immer mehr verloren. Und für welche Ziele?

Was muss sich ändern?

Das Wissen über die theoretischen Grundlagen des Lebens, sie müssen dem „modernen“ Menschen in den Industriegesellschaften wieder vermittelt und bewusst gemacht werden. Erst dann wird sich wirklich ein gemeinsames, globales Zusammenleben, ein nachhaltiges, wertschöpfendes Wirtschaften, in den Gesellschaften und zwischen den Gesellschaften, etablieren können.

Ansonsten wird der Kampf um Ressourcen und Marktanteile, um Arbeitsplätze (Einkommen), zwischen den Gesellschaften und innerhalb der Gesellschaften dieser Erde, nie aufhören. Ein Kampf, der mit Abnahme des Energieniveaus immer aggressiver und mit allen Mitteln der Macht geführt werden wird.

Wir müssen die wahren Werte des Lebens wieder wahrnehmen und verstehen lernen. Die Zielsetzung unseres Wirtschaften muss der Erhalt und die Förderung der Schöpfung, unserer Lebensgrundlagen sein.

Was bedeutet dies pragmatisch: Unser gesamtes Wirtschaftssystem müsste auf den Kopf stellen. Geld, die Dynamik der Geldwirtschaft, sie wird auf eine andere Basis gestellt. Eine explizite Zielsetzung der Wertschöpfung wird der Erhalt und die Förderung der Schöpfung sein.

Heute generiert sich primär unser Geld (Schuldgeld) aus einer exzessiven Nutzung der Schöpfung, einem rücksichtlosen Verbrauch ihrer Ressourcen.

Beispiel: Unser Wohl, unser angeblicher Wohlstand, hängt heute von einem Schuldgeld ab. Schuldgeld, welches sich aus der Nutzung der Ressourcen der Schöpfung: des Bodens, des Wassers, der Luft, der Rohstoffe und Energieträger, generiert, aus einer exzessiven Nutzung all dieser Dinge - mit all den Widrigkeiten für das Leben was dies mit sich bringt.

Schuldgeld: Geld, welches sich durch Zins und Zinseszins exponentiell vermehrt.

Exponentielle Vermehrung des Geldes: Was macht man mit der immer größer wertenden Geldmenge? Man bringt es als Schuldgeld/Kredit wieder unter die Menschen. Damit das Schuldgeld auch seinen Wert nicht verliert, müssen dem Schuldgeld stets entsprechende Werte gegenüberstehen und nachhaltige Leistungen erbracht werden.

Mit dem Ergebnis: Es müssen immer mehr Rohstoffe und Energieträger gefördert werden; Grund und Boden, Wasser und Luft werden in den wachsenden Wirtschaftsprozessen immer mehr beansprucht, die Natur wird dabei hemmungslos ausbeutet.

Die Schuldgeldschöpfung, sie hat natürlich auch etwas "Positives", sie bringt einen Automatismus hervor, der einen gigantischen Schaffensanreiz und Leistungsdruck auf die Menschen ausübt. Jedoch in eine falsche Richtung, hin zu einer falschen und fatalen Zielsetzung: Denn dieser Automatismus schwächt nachweislich den Planeten Erde; er erschwert dem Leben das Überleben auf der Erde. Dieser Automatismus, diese Zielsetzung, sie produzieren nachweislich Leid und Zerstörung. Sie werden letztendlich den Planeten Erde zu Kollaps führen.

Dieser immer schneller voranschreitenden Prozess dieser vorgegebenen Zielsetzung, er verlangt natürlich seinen Tribut, er verändern die Natur: die Böden, das Wasser, die Luft/die Atmosphäre, letztendlich das Klima, in einer atemberaubender Geschwindigkeit, vergleichbar: als währe ein Meteoriten auf der Erde eingeschlagen.

All dies ist zwar unheilvoll, jedoch nicht von der Schöpfung vorgegeben und auch nicht endgültig. Die Schöpfung, sie hat sich den Veränderungen immer wieder anpassen und sich regenerieren können.

Diesmal jedoch liegen die Fakten anders: die Schöpfung, ihre Evolution, sie bekommt ein riesiges Problem, denn diesmal ist der Mensch dabei, die Bausteine der Erde - in einer atemberaubenden Geschwindigkeit – in andere Aggregatzustände zu wandel. Bei dieser Wandlung wird ständig Wärmeenergie freigesetzt, und diese Energie verliert die Erde an den Raum - Die Entropie der Stoffe wird dadurch erhöht.

Diese Wandlung der Bausteine, bringt die Schöpfung an einen Punkt, wo sie nicht mehr in der Lage sein wird, sich zu erhalten und die notwendige Evolution voranzutreiben. Die Erde verliert immer mehr Energie an den Raum, Energie, die sie für ihr jetziges Aussehen, für den Erhalt, für ihre Entwicklung, dringend benötigt. Wenn die Menschheit so weiter macht, wird die Schöpfung nicht mehr die Kraft/Energie aufbringen können, sich zu erhalten (siehe unseren Nachbarplaneten Mars).

Einen wahr licht unheilvoller Weg den die Menschheit da beschreitet.

Wenn wir nicht bald begreifen, wem wir wirklich etwas Schulden, dann wird unser Wirtschaften auf der Erde nachweislich immer beschwerlicher werden und irgendwann ganz zum Erliegen kommen.

Jedesmal wenn der Mensch von der Erde etwas - für seine Zwecke - in Wärme wandelt, schwächt er den Planeten: es bildet sich eine Bringschuld. Durch ein intelligentes Organisieren der natürlichen Energiewandlung, kann der Mensch seine Bringschuld jedoch wieder tilgen und ein Guthaben erwirtschaften.

D. h., jedes mal wenn der Erde Energie entzogen wird, muss ihr an einer anderen Stelle wieder die gleiche Menge Energie zurückführen werden, damit sich das Energieniveau der Erde nicht absenkt, sondern konstant bleibt.

Wie kann der Mensch der Erde die Energie zuführen?

Wenn auf der Erde nichts verbrannt würde, somit die bei der Verbrennung entstehende Wärmeenergie der Erde nicht verloren geht, dann würde sich das Energieniveau der Erde nachweislich kontinuierlich erhöhen, denn die Erde empfängt von der Sonne mehr Energie als sie auf natürlichen Wege an den Raum verliert.

Fakt ist jedoch auch: Die Sonne schickt mehr Energie als die Schöpfung über die Photosynthese aufnehmen kann. Der Mensch, er währe heute schon in der Lage, weit mehr Energie auf der Erde zu speichern, als dies die Schöpfung tun könnte. D. h., der Mensch kann der Erde/der Schöpfung dabei helfen, die Energie der Sonne in und auf der Erde einzulagern.

Ebenso darf der Mensch nichts mehr von der Erde in Wärmeenergie wandeln, Energie den dem Planeten Erde verloren geht. Er muss der Erde dabei helfen, die einfallende Energie der Sonne, Mittels der Fotosynthese: in der Flora und indirekt in der Fauna und als Impuls - nutzbar in Druckimpulsspeichern mittels seiner Habitate - speichern.

Diese Art der Energiespeicherung, sie garantiert der Erde, der Schöpfung/dem menschlichen Leben das Überleben, sinnvolle Beschäftigung mit hoher Lebensqualität - ein kaufkraftsicheres Grundeinkommen.

Denn Fakt ist: Umso mehr Energie die Erde speichert, desto mehr Energie kann der Mensch aus der natürlichen Energiewandlung für seine Zwecke schöpfen.

Die >>Energiemehrwegtechnologie<< wird dies den Menschen – nachweisbar - in einer fast unerschöpflichen Art und Weise ermöglichen.

Die >>60/30/10 Regel<<, sie wird den Automatismus der Zerstörung in einen Automatismus des Erhalts, Aufbaus und der Förderung wandeln.



Eckhard Bock IKS Hessen
-----------------------------
Neue Ideen für eine neue Politik
 

Gute Stimme

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@Gute Stimme

Ich fand einiges in dem Film gut, zumindest interessante Ansätze.

IKS: ja, das sieht die IKS Hessen auch so!
Wer sich die Untersuchungen/Analysen - die Offenlegung der Ursachen der heutigen anstehenden Probleme, verursacht durch die vielen Missstände in den Systemen - bei der IKS Hessen genauer anschaut, der wird schnell feststellen, dass sich die Untersuchungen/Analysen von „Global Change 2009“ - mit wenig Ausnahmen - mit denen der IKS decken.
Jedoch, die Lösungsansätze bei "Global Change 2009" gehen nicht tiefgreifend genug die Ursachen an. Die IKS da schon viel weiter.
Kann ich nun gar nicht sagen, nachdem ich mir mal die "IKS" angeschaut habe. Also da gibt es schon einige Unterschiede. Mir persönlich erscheint das in dem Film Gezeigte doch fundierter. Zudem weitaus besser erklärt. Aber das kann auch daran liegen, dass das Eine ein Film ist und auf der "IKS" Seite sehr sehr viel zu lesen ist.

Unglaublich viel !

Schwer das zu finden was wirklich wichtig ist.

Gefunden habe ich:

Die IKS ist für ein Bügergeld. Dafür muss aber jeder, der es erhält oder erhalten will, eine Beschäftigung, die bereitgestellt (!) werden würde, annehmen. Man muss dann sogar "Tätigkeitspunkte" nachweisen !
Will er das nicht, würde er Hartz 4 ...ähhh nein ... (`tschuldigung) ... eine "Grundversorgung" bekommen.

:icon_evil:

Also da ist mir ein bedingungsloses Grundeinkommen lieber (wenn das denn wirklich möglich ist!! So überzeugt bin ich da noch nicht)!
Das ist weitaus fairer...

Auch sonst würde dieses, dieselben (ja, bessere, wie z.B. wirkliche Freiheit) Effekte hevorrufen, die zu dem "Bürgergeld" auf der IKS-Seite unzählig genannt werden.

Ich würde dieses Bügergeld der "IKS" schon mal ablehen!

vg

GS
 

IKS-Hessen

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AW: Neue Wege

Das Einkommenskonzept der IKS Hessen basiert auf drei grundsätzlichen Einkommensarten (die Zahlenwerte basieren auf dem BIP von 2006):

1.das bedingungslose Grundeinkommen von: 700 €,

2.ein Bürgergeld bzw. ein Mindestlohn von: 1400 € - mit
Arbeitsplatzgarantie; Bedingung: Nachweis von 1400 Arbeitseinheiten 30 Std pro Woche,

3.ein individuelles, auf Leistung basierendes Einkommen aus einer 10 prozentigen Gewinnmarge.

Alle Einkommensarten sind durch die 60/30/10 Regel nach oben- und untenhin begrenzt.
Finanziert werden die Einkommensarten aus dem gesamterwirtschafteten Einkommen einer Gesellschaft - dem BIP.

Die 60/30/10 Regel sichert jeder Bürgerin und jedem Bürger ein kaufkraftsicheres Einkommen.

Kein Staat, kein Unternehmer/n, keine Institution, kein Mensch wird mehr in die Geldtasche des anderen greifen können. Alle Steuern und Abgaben werden abgeschafft. Die Einkommen, sie generieren sich nicht mehr in den Betrieben, sondern in drei strikt von einander getrennten Kassen: beim Kauf einer Leistung.

1.Die Grundeinkommen- und Bürgergeldkasse 60
2.die Staatskasse 30
3.die Unternehmerkasse 10
[FONT=&quot]
Gruß

Eckhard Bock IKS Hessen


[/FONT]
 

Gute Stimme

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Ich hab mir da so einige verschiedene Modelle von BGE´s angeschaut...

zwischen 600 (+ 200 für KV) - 1500 € gibt es da.

Für jeden.

Ohne Nachweise.

Was ich dazu verdiene, (oder was ich sonst irgendwie einehme) wie, wo, wann ist allein meine Sache.

Keine Tätigkeitsnachweise!

Was ich arbeiten will ist auch meine Sache.

Ob das nun wirklich möglich ist mal beiseite gelassen ... so finde ich das nichtsdestotrotz einfach besser.

G

GS
 

IKS-Hessen

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Neue Wege

Sollte ein bedingungsloses Grundeinkommen sofort oder erst im zweiten Schritt eingeführt werden?

800 bis 1500 € Einkommen für jeden (…) pro Monat,

  • kaufkraftsicher,
  • ohne jeglichen Tätigkeitsnachweis,
  • was ich arbeiten will, ist meine Sache,
dies Versprechen propagiert ein Paradies auf Erden.

Jedoch: 800 bzw. 1500 € sind nur theoretische Zahlen. Wichtig für den Menschen ist, welche Werte/Leistungen verbergen sich hinter diesen fiktiven Zahlen. Theoretisch, könnte man auch jedem 3000 € bedingungsloses Grundeinkommen versprechen. Für den Menschen zählt jedoch:

  • Welche Leistungen bekomme ich dafür?
  • Was passiert mit meiner Umwelt,mit der Naturt?
  • Wer oder was stellt die notwendigen und gewünschten Leistungen tagtäglich her?
  • Woher kommen dafür die notwendigen Rohstoffe und Energieträger?
Die IKS ist nicht gegen ein BGE, wir haben nur die Befürchtung:

Mal ganz abgesehen von den oben aufgeführten Fragen, wenn jeder seine Zeit zu 100 Prozent selbst bestimmen kann, und der Mensch, aus biologischen und energetischen Gründen, den notwendigen Energieabbau: Energie, die mit der Nahrungsaufnahme stets aufgenommen wird, in einer Tätigkeit abführen muss, und wir wissen, dass die Kreativität, ebenso die Gier nach immer mehr Geld, bei den Menschen unerschöpflich sind, dann stellt sich uns die Frage: wird ein unkontrollierter Austausch von Leistungen („Schwarzarbeit“) unter den Menschen unermessliche Ausmaße annehmen? Und wie wird dies zu kontrollieren sein?

Deshalb ist hier ein Medium notwendig, die die Geldflüsse - im Sinne der Bürgerinnen und Bürger - regelt: die elektronische Geldkarte.

Auch die IKS weiß um die Gefahr des Missbrauchs einer solchen elektronischen Geldkarte.

Dies wird mit eindeutigen Bestimmungen und Gesetzen - im Sinne der Bürger - geregelt werden können.

Das nachhaltiges BGE kann nur der zweite Schritt sein, dann wenn alle offenen Fragen geklärt sind und die Menschheit zu ihren wahren Werten des Lebens zurückfinden, erst dann wird ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Menschen möglich werden.

Gruß
Eckhard Bock IKS Hessen
 

Gute Stimme

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Das sehe ich genau andersherum!

Zuerst müssen erstmal existenzielle Fragen geklärt werden, mehr wirkliche Freiheit erreicht werden, dann werden sich viele finden, die von sich aus, nachhaltig daran arbeiten die riesigen Probleme zu lösen. Die machen das dann frei von sich aus. Nur und nur so könnte das funktionieren. Alles zu reglementieren ist nur, wie wir heute ja zu genüge sehen, völlig kontraproduktiv.

Was soll das für eine Welt sein, in der ich meinen älteren Nachbarn irgendwie helfe, und mir dann Tätigkeitspunkte bescheinigen lasse, dass ist doch gar nicht durchführbar. In einer solchen Welt wird es gar keine selbstlose Hilfe mehr geben, sondern nur noch Punktejäger.

Oder ich muss den Nachbarn bedauernd sagen, ich kann euch nicht helfen, ich muss jetzt irgenwo "notwendige und gewünschte Leistungen" herstellen oder anbieten, ich muss da noch Dienst leisten. Wer will denn sowas?

Für den Menschen zählt jedoch:

  • Welche Leistungen bekomme ich dafür?
  • Was passiert mit meiner Umwelt,mit der Naturt?
  • Wer oder was stellt die notwendigen und gewünschten Leistungen tagtäglich her?
  • Woher kommen dafür die notwendigen Rohstoffe und Energieträger?
Beispiel: Eine Solaranlage!

Kann ich mir nicht leisten.

Mit einem BGE (wie gesagt, wenn denn das mit dem BGE funzt!) könnte ich das.
Und da ich mit dem Geld winke, gibs auch jemand, der das haben will.

Sie wird hergestellt, verkauft, installiert...

Mein Stromverbrauch wird nun zu (ich weiß nicht genau was soon Ding bringt!) sagen wir mal 10 % durch erneuerbare Energie hergestellt.

Nachhaltig.

Alle Fragen beantwortet.

Kann man im Prinzip jede Ware/Dienstleistung einsetzen.

Ich sehe da auch absolut keine Gefahr eines exorbitanten Anstiegs der Schwarzarbeit, nein, sie würde zurückgehen. Menschen könnten sich dann auch mehr die gängingen Preise leisten.

Durch so eine Geldkarte allerdings finden wir uns ganz schnell beim Tauschhandel wieder. Ist meines Erachtens auch überhaupt nicht durchführbar, höchstens mit Zwang.

vg

GS
 

IKS-Hessen

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Neue Wege

@ Gute Stimme

„Zuerst müssen erstmal existenzielle Fragen geklärt werden, …“

IKS: Da sind wir uns einig.

Gute Stimme: „… mehr wirkliche Freiheit erreicht werden, …“

IKS: Dies wird für - alle - Menschen jedoch erst dann erreicht werden können, wenn die existenziellen Fragen (…) wirklich geklärt sind. Und dies kann nicht eine Zahl, die Höhe eines bedingungslosen Grundeinkommens sein, dies kann nur der Weg hin zu einer gerechten Verteilung der realen zur Verfügung stehenden Leistungen sein.

Gute Stimme: „… dann werden sich viele finden, die von sich aus, nachhaltig daran arbeiten die riesigen Probleme zu lösen.“

IKS: Und dies sehen wir - die IKS Hessen - anderes: Für ein sicheres, nachhaltiges, kaufkraftsicheren Grundeinkommen für alle, müssen aus unserer Sicht, zu erst die existenziellen Fragen, die ja erst ein Grundeinkommen für alle möglich machen, geklärt sein.

Gute Stimme: „… Die machen das dann frei von sich aus. Nur und nur so könnte das funktionieren.“

IKS: Das Wirtschaften einer 80 Mio. bzw. eine 350 Mio. Gesellschaft, muss zu 100 Prozent gewährleistet bleiben.

Gute stimme: Stellt Dir vor, ab morgen liegt die Verantwortung, für all diese Menschen, auf deinen Schultern: Würdest du wirklich die lebensnotwendigen Wirtschaftsprozesse, auf die die Menschen tagtäglich angewiesen sind:

  • auf der Einsicht,
  • auf das persönliches Verantwortungsbewusstsein - mit all dem manipulierten Gedankengut im Kopf,
  • somit auf die Leistungsbereitschaft und den Leistungswillen,

des einzelnen Menschen stellen wollen?

Auf Jemanden, der aus den Wirtschaftsprozessen seine Grundleistungen - auch ohne eine Leistung erbracht zuhaben - bezieht.

IKS: Dies wird nur dann zu verantworten sein: wenn die Menschen ihre wahren Werte/Leistungen für ihr Dasein gefunden haben.

Gute stimme: „… Alles zu reglementieren ist nur, wie wir heute ja zu genüge sehen, völlig kontraproduktiv.“

IKS: Es bedarf eigentlich nur einer einzigen Regel:

der 60/30/10 Regel

Gute Stimme: „ …Was soll das für eine Welt sein, in der ich meinen älteren Nachbarn irgendwie helfe, und mir dann Tätigkeitspunkte bescheinigen lasse, … In einer solchen Welt wird es gar keine selbstlose Hilfe mehr geben, sondern nur noch Punktejäger.“

IKS: Arbeit die ich für anderen Menschen aufwende und durch Tätigkeitspunkte nachgewiesen bekomme, sollte professioneller oder ehrenamtlicher Natur sein.

Fakt ist: Nur wenn ich auch für meine erbrachte Leistung auch wiederum eine Leistung erhalte, kann ich einen anderen Leistungserbringer auch seine Leistung bezahlen - dies ist aus mathematischer Sicht nun Mal so.

Wenn hinter jedem Leistungspunkt eine humane Leistung steht, haben wir doch das Ziel erreicht: den Kapitalismus eine andere Richtung gegeben.

Das Geld, was ich dafür bekomme, dient ja dann nur dazu: einen anderen, der mir eine Leistung erbringt, bezahlen zu können.

Unser Leben muss auf einem „ geben und nehmen „ basieren.
Die 60/30/10 Regel wird uns dies nachhaltig gewährleisten.

Mit Geld, hat dies primär nichts zu tun, Geld generiert sich automatisch aus einer erbrachten Leistung. Dies ist auch der Grund warum jede gewünschte und notwendige Leistung in Zukunft bezahlt werden sollte.

Gute stimme: „Beispiel: Eine Solaranlage!“

IKS: Mit den Möglichkeiten der heutigen Manipulation unseres Gedankenguts, mit dem Wissen über das Wissen vieler Menschen über:


  • die naturwissenschaftlichen Zusammenhänge,
  • den unentbehrlichen Wirtschaftprozessen - damit ein nachhaltiges (Über-) Leben in den Gesellschaften gewährleistet bleibt, ...

... kann ich mir nicht vorstellen, dass die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger, in eine Solaranlage investieren werden. Die Entscheidung für ein neues Auto, Wohnzimmer, Fernseher usw., mit kleiner Leasingrate, kommt da schon viel näher - was man durchaus nachvollziehen kann.

Gute stimme: " Durch so eine Geldkarte allerdings finden wir uns ganz schnell beim Tauschhandel wieder. Ist meines Erachtens auch überhaupt nicht durchführbar, höchstens mit Zwang. "

IKS: die 60/30/10 Regel wird alle negativen Auswüchse ad absurdum führen.

Begründung: Das zukünftige Zusammenleben/Wirtschaften, steht auf einer ganz anderen Basis. Jeder wird in den Wirtschaftsprozess selbstbestimmend eingebunden sein, jedem steht sein Anteil vom Gesamterwirtschafteten nach der 60/30/10 Regel zu:

  • ein bedingungslose Grundeinkommen von: 700 €
  • ein Bürgergeld bzw. ein Mindestlohn von: 1400 - mit Arbeitsplatzgarantie; Bedingung: Nachweis von 1400 Arbeitseinheiten 35 Std pro Woche,
  • ein individuelles, auf Leistung basierendes Einkommen aus einer 10 prozentigen Gewinnmarge.


Gruß

Eckhard Bock IKS Hessen
 

Gute Stimme

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IKS: Das Wirtschaften einer 80 Mio. bzw. eine 350 Mio. Gesellschaft, muss zu 100 Prozent gewährleistet bleiben.

Gute stimme: Stellt Dir vor, ab morgen liegt die Verantwortung, für all diese Menschen, auf deinen Schultern: Würdest du wirklich die lebensnotwendigen Wirtschaftsprozesse, auf die die Menschen tagtäglich angewiesen sind:

  • auf der Einsicht,
  • auf das persönliches Verantwortungsbewusstsein - mit all dem manipulierten Gedankengut im Kopf,
  • somit auf die Leistungsbereitschaft und den Leistungswillen,
des einzelnen Menschen stellen wollen?

Auf Jemanden, der aus den Wirtschaftsprozessen seine Grundleistungen - auch ohne eine Leistung erbracht zuhaben - bezieht.
Selbstverständlich nicht.

Diese verschiedenen Modelle des BGE, die ich mir angeschaut habe, gehen ja über das, nur nehmen ohne Leistungen zu bringen, weit hinaus. Natürlich kommt immer schnell das Argument: "Da arbeitet ja keiner mehr..." Ist aber recht unüberlegt. Es werden viel mehr als heute arbeiten, um sich zu ihrem BGE etwas oder viel hinzu zu verdienen. Viel mehr werden ehrenamtliche Tätigkeiten ausüben. Wirtschaftskonzerne müssten endlich ganz andere Arbeitsplatzbedingungen schaffen, besser bezahlen, weil sonst kündigen die Leute.
Man könnte gar nicht so schnell schauen wie die gleichen, die heute drohen 1000 de zu entlassen, um ihre Gewinnmargen in gewohnter Höhe abzuschöpfen, Geld in die Hand nehmen, und vieles mehr tun, um ihre Mitarbeiter zu halten, viel mehr investieren um neue auszubilden. ...und...und...und...! Von dort muss das auch kommen, denn da ist doch das Geld. Heute haben die alle Karten in der Hand, ein Arbeitnehmer ist doch kein gleichgestellter Vertragspartner.

Die Brüder Albrecht, ein Beispiel, hätten dann halt mal vielleicht 50% weniger Gewinn pro Jahr, ihre Arbeitsplätze wären aber so attraktiv umgestaltet, dass fast jeder dort arbeiten wollen würde... u.U. würde auch der Zucker, die Milch ´nen bissel teurer, aber könnte sich ja auch jeder leisten dann.

Und das ist ein Prozeß, der ohne Zwang, Gewalt, wie zB. irgendeine Umverteilung von Geld von Statten gehen würde.

Eigentlich müssten hierfür doch die Politiker sorgen, doch sie versagen, sie lassen sich von findigen Lobbyisten belatschern, die ihnen die Konzerne auf den Hals hetzen, oder die Gewerkschaften, die sich in ihren eigenen aufgeblähten Systemzwängen selbst nicht finden, wie mir scheint.

Ausnahme vielleicht diese kleine Lokführer Gewerkschaft, wie die sich gegen diesen überaus unfreundlichen Konzern Bahn gestellt hat, alle Achtung!

IKS: Dies wird nur dann zu verantworten sein: wenn die Menschen ihre wahren Werte/Leistungen für ihr Dasein gefunden haben.
Täuscht euch da mal nicht. Vielleicht sind es viele, die jeden Tag ihre Bild lesen, die sich aber durchaus ihrer "wahren Werte" sehr bewusst sind.

Diese Werte sind aber ungeheuer vielschichtig.

Und lassen sich nicht in eine 60/30/10 Regel mit Punkten hier und Punkten da hineinpressen.

Könnte doch sein.

Grüße

GS
 
E

ExitUser

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AW: Neue Wege

  • ein bedingungslose Grundeinkommen von: 700 €
  • ein Bürgergeld bzw. ein Mindestlohn von: 1400 - mit Arbeitsplatzgarantie; Bedingung: Nachweis von 1400 Arbeitseinheiten 35 Std pro Woche,
  • ein individuelles, auf Leistung basierendes Einkommen aus einer 10 prozentigen Gewinnmarge.
Punkt eins ist klar. Werden die 700€ zusätzlich zu den 1.400€ gezahlt?

Zu Punkt drei hätte ich zu viele Fragen - ist mir also völlig unklar.
 

IKS-Hessen

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Neue Wege

@Gute Stimme ...

„... Natürlich kommt immer schnell das Argument: "Da arbeitet ja keiner mehr..." Ist aber recht unüberlegt. Es werden viel mehr als heute arbeiten, um sich zu ihrem BGE etwas oder viel hinzu zu verdienen. Viel mehr werden ehrenamtliche Tätigkeiten ausüben."

IKS: Vollkommen richtig, die Menschen wollen ja Arbeiten, sich Geld hinzu verdienen, dies steht außer Frage.

Jedoch, die heutigen Wirtschaftsprozesse in den Wertschöpfungsketten sind so aufgebaut, dass alles „just in time“ rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr abläuft. Und diese Abläufe brauchen nun Mal rund um die Uhr, Sommer wie Winter, den Menschen.

Jeder kennt doch den Schweinehund in sich, ein Beispiel: Wer möchte nicht das eine oder andere Kilo, das sich im Winter angesetzt hat, loswerden. Eigentlich aus der Logik heraus ganz einfach: weniger essen und mehr Bewegung. So die Logik, jedoch die Praxis sieht da ganz anders aus. Wir Menschen funktionieren nicht ohne einer tiefen Einsicht oder einem bestimmten Druck ausgesetzt zu sein.

Gute Stimme: „Die Brüder Albrecht, ein Beispiel, hätten dann halt mal vielleicht 50% weniger Gewinn pro Jahr, ihre Arbeitsplätze wären aber so attraktiv umgestaltet, dass fast jeder dort arbeiten wollen würde... u.U. würde auch der Zucker, die Milch ´nen bissel teurer, aber könnte sich ja auch jeder leisten dann.“

IKS: Um die eigene Argumentation zu untermauern, werden immer Extreme hervorgehoben. Alles richtig was sie sagen! Jedoch, entspricht dies nicht der Mehrheit von Unternehmern in Deutschland, Europa und in der Welt, dies entspricht nur einer ganz kleinen Minderheit. 90 Prozent und mehr sind kleine und mittelständische Unternehmen. Da sieht es in der Regel ganz anders aus.

Gute Stimme: "Täuscht euch da mal nicht. Vielleicht sind es viele, die jeden Tag ihre Bild lesen, die sich aber durchaus ihrer "wahren Werte" sehr bewusst sind.

Diese Werte sind aber ungeheuer vielschichtig.“


IKS: Die elementaren Dinge, auf denen die Lebensgrundlagen, somit auch alle Wirtschaftsprozesse, Energiewandlung und Glückgefühle basieren, sind leicht zu definieren:

  • Sonne,
  • sauberes Wasser,
  • gesunde nährreiche Böden.
Die 60/30/10 Regel, sie gibt einen Automatismus vor, der diese Dinge erhält und fördert.


@Aber hallo …


"… hat folgende Frage: „Werden die 700€ zusätzlich zu den 1.400€ gezahlt?"

IKS: Nein, die 700 € sind in den 1400 € Mindestlohn eingerechnet.

Aber hallo: "Zu Punkt drei hätte ich zu viele Fragen - ist mir also völlig unklar."

Grobe Übersicht: Von dem Rohstoff bis zum fertigen Produkt, von den notwendigen Stoffen, Geräten und Maschinen, die ich benötige um eine Leistung welcher Art auch immer erbringen zu können, kumuliert sich in den Wertschöpfungsketten immer *ein bestimmter Gesamtaufwand der mit einem Preis: 100 Prozent beziffert wird - die menschliche Arbeitskraft, sie wird erst einmal nicht in diese Prozesse eingerechnet. Der Gesamtaufwand ist je nach Produkt oder erbrachter Leistung verschieden hoch. Wenn ich das Produkt, die erbrachte Leistung wieder neu herstellen bzw. erbringen will, muss mir jemand auf jeden Fall diesen netto Preis 100 Prozent bezahlen.

Beispiel beim Kauf eines Autos:

Materieller Gesamtaufwand für das Auto 10.000 € >> 100 %
Grundeinkommen/Mindestlohn…………….….. 6.000 € >> 60 %
Staatskasse ……………………………………………. 3.000 € >> 30 %
Gewinnmarge für das Unternehmen ……….. 1.000 € >> 10 %
---------------------------------------------------------------
Verkaufspreis …………………………………… 20.000 € >> 200 %

Zur Erinnerung: Alle Steuern und Abgaben sind dann abgeschafft.

Diese 1.000 € plus die 10.000 € für den materiellen Gesamtaufwand, fließen beim Verkauf des Produkt bzw. der Leistung - in einem dann wirklich freien Weltmarkt - garantiert in das Unternehmen bzw. zu den Unternehmer zurück. Somit bleibt das Unternehmen/der Unternehmer immer solvent, in der Lage auch ohne auf einen Kredit von einer Bank angewiesen zu sein, ein neues Produkt herzustellen bzw. seine Leistung stets dem Markt anzubieten.

Mit einer garantierten Gewinnmarge von 10 % - hier im Beispiel 1000 € - finanziert der Unternehmer/das Unternehmen:

  • dem/der MitarbeiterIn ein sich auf die 1400 € Mindestlohn addierendes leistungsbezogenes zusätzliches Einkommen,
  • einen adäquaten Unternehmens- bzw. Unternehmergewinn,
  • innovate Entwicklungen: zur Erhaltung der Wettbewerbsfähig.
Wer jetzt behauptet: Mit einer 10 prozentige Gewinnmarge würden sich die Unternehmen/die Unternehmer niemals zufrieden geben, der täuscht sich gewaltig: die wenigsten Unternehmen in Deutschland, Europa und der Welt, können mit einer 10 prozentigen Gewinnmarge aufwarten. Wenn überhaupt, können dies nur Monopole.

*ein bestimmter Gesamtaufwand: er wird in Zukunft explizit die Wettbewerbsfähigkeit, den Preis eines Produkts oder einer Dienstleistung bestimmen. Einkommen der Menschen, Staatsabgaben/Steuern und Unternehmensgewinne, sie sind dann festimplantierte prozentuale - strikt von einander getrennte –Größen.
Sie werden nicht mehr als Spielball für Entscheidungen, wo Arbeit und Beschäftigung entsteht, herhalten können.

  • Je weniger Energie ich wandle,
  • je weniger Rohstoffe ich verbrauche,
  • je effizienter ich mein Produkt oder meine Leistung herstelle,
- dann unabhängig von jeglichen Einkommen, Abgaben und Steuern – desto wettbewerbsfähiger bin ich.

Gruß
Eckhard Bock IKS Hessen
 
E

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Gast
AW: Neue Wege

Danke, das reicht mir schon. Ich halte das Konzept nicht tragfähig.

Nach meiner recht reichhaltigen Erfahrung "funktionieren" Menschen wesentlich besser ohne Druckausübung.

Völlig klar dürfte doch sein - will man ein funktionierendes, gerechtes Finanz / Wirtschaftssystem haben - muß das Zinssystem abgeschafft werden.

Auch komme ich mit den angegeben Einkommen überhaupt nicht zurecht.
Gemessen an heutiger Kaufkraft, handelt es sich doch eher wieder um einen Sklavenlohn.

Will man etwas für unsere Lebensgrundlage, also die Erde, die Umwelt tun, muß JEDER Mensch auch monetär dazu in die Lage versetzt werden - zumindest solange wir noch mit diesem antiquarischen Mittel Geld arbeiten wollen oder/und müssen.

Das heißt jeder Mensch muß jeden Monat mindestens 4.000 Netto haben, um sich der umweltfreundlichen Technologien auch bedienen zu können.

Arbeit liste ich Dir hier in deutschland für die nächsten paar hundert Jahre auf, die selbst wenn wir uns zusätzlich millionen Arbeiter ins Land holten, kein Ende finden würde. An Arbeit besteht überhaupt kein Mangel, ganz im Gegenteil. An Geld besteht auch kein Mangel. Wie denn auch? Neunzig oder mehr Prozent des Geldes besteht nur aus einer Zahl die irgendwo abgelegt ist....





@Aber hallo …


"… hat folgende Frage: „Werden die 700€ zusätzlich zu den 1.400€ gezahlt?"

IKS: Nein, die 700 € sind in den 1400 € Mindestlohn eingerechnet.

Aber hallo: "Zu Punkt drei hätte ich zu viele Fragen - ist mir also völlig unklar."

Grobe Übersicht: Von dem Rohstoff bis zum fertigen Produkt, von den notwendigen Stoffen, Geräten und Maschinen, die ich benötige um eine Leistung welcher Art auch immer erbringen zu können, kumuliert sich in den Wertschöpfungsketten immer *ein bestimmter Gesamtaufwand der mit einem Preis: 100 Prozent beziffert wird - die menschliche Arbeitskraft, sie wird erst einmal nicht in diese Prozesse eingerechnet. Der Gesamtaufwand ist je nach Produkt oder erbrachter Leistung verschieden hoch. Wenn ich das Produkt, die erbrachte Leistung wieder neu herstellen bzw. erbringen will, muss mir jemand auf jeden Fall diesen netto Preis 100 Prozent bezahlen.

Beispiel beim Kauf eines Autos:

Materieller Gesamtaufwand für das Auto 10.000 € >> 100 %
Grundeinkommen/Mindestlohn…………….….. 6.000 € >> 60 %
Staatskasse ……………………………………………. 3.000 € >> 30 %
Gewinnmarge für das Unternehmen ……….. 1.000 € >> 10 %
---------------------------------------------------------------
Verkaufspreis …………………………………… 20.000 € >> 200 %

Zur Erinnerung: Alle Steuern und Abgaben sind dann abgeschafft.

Diese 1.000 € plus die 10.000 € für den materiellen Gesamtaufwand, fließen beim Verkauf des Produkt bzw. der Leistung - in einem dann wirklich freien Weltmarkt - garantiert in das Unternehmen bzw. zu den Unternehmer zurück. Somit bleibt das Unternehmen/der Unternehmer immer solvent, in der Lage auch ohne auf einen Kredit von einer Bank angewiesen zu sein, ein neues Produkt herzustellen bzw. seine Leistung stets dem Markt anzubieten.

Mit einer garantierten Gewinnmarge von 10 % - hier im Beispiel 1000 € - finanziert der Unternehmer/das Unternehmen:

  • dem/der MitarbeiterIn ein sich auf die 1400 € Mindestlohn addierendes leistungsbezogenes zusätzliches Einkommen,
  • einen adäquaten Unternehmens- bzw. Unternehmergewinn,
  • innovate Entwicklungen: zur Erhaltung der Wettbewerbsfähig.
Wer jetzt behauptet: Mit einer 10 prozentige Gewinnmarge würden sich die Unternehmen/die Unternehmer niemals zufrieden geben, der täuscht sich gewaltig: die wenigsten Unternehmen in Deutschland, Europa und der Welt, können mit einer 10 prozentigen Gewinnmarge aufwarten. Wenn überhaupt, können dies nur Monopole.

*ein bestimmter Gesamtaufwand: er wird in Zukunft explizit die Wettbewerbsfähigkeit, den Preis eines Produkts oder einer Dienstleistung bestimmen. Einkommen der Menschen, Staatsabgaben/Steuern und Unternehmensgewinne, sie sind dann festimplantierte prozentuale - strikt von einander getrennte –Größen.
Sie werden nicht mehr als Spielball für Entscheidungen, wo Arbeit und Beschäftigung entsteht, herhalten können.

  • Je weniger Energie ich wandle,
  • je weniger Rohstoffe ich verbrauche,
  • je effizienter ich mein Produkt oder meine Leistung herstelle,
- dann unabhängig von jeglichen Einkommen, Abgaben und Steuern – desto wettbewerbsfähiger bin ich.

Gruß
Eckhard Bock IKS Hessen
 

IKS-Hessen

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@Aber hallo …

„… Nach meiner recht reichhaltigen Erfahrung "funktionieren" Menschen wesentlich besser ohne Druckausübung.“

IKS: Hier ist die Druckausübung, die mir die biologischen und physikalischen Gesetze vorgeben gemeint. Diesem Druck ist jeder ausgeliefert, den kann man nicht abstellen, nur unterdrücken.

Beispiel: Wenn ich überleben will, muss ich Energie in Form von Nahrung aufnehmen, wenn ich Energie aufgenommen habe, muss ich diese durch Bewegung wieder abführen. Wenn ich auch im Winter satt werden möchte und es warm haben will, muss ich mir einen Energievorrat anlegen.

Die „modernen“ Menschen, die in Überflussgesellschaften arbeiten und leben, sie nehmen diesen natürlichen Druck der auf ihnen lastet, nicht mehr wahr. Sie haben nicht mehr die tiefe Einsicht etwas für ihren Lebensunterhalt sinnvolles tun zu müssen. Energie kommt aus der Steckdose, die Nahrung gibt`s gleich um die Ecke im nächstgelegenen Supermarkt, der notwendige Energieabbau wird vernachlässigt und oder beim Sport abgebaut; im extrem Fall im Gesundheitssystem behoben.

Einen inneren Druck hierfür in einer sinnvollen Tätigkeit etwas machen zu müssen, damit auch in Zukunft noch alles funktioniert, verlieren die Menschen in den Überflussgesellschaften immer mehr.

Das soll jetzt nicht heißen das die Menschen nichts mehr tun wollen, im Gegenteil, in der Regel möchte doch jeder soviel Geld verdienen das er in Zukunft von der Vermehrung seines Geldes leben kann, wenn möglich ein schönes (Luxus-) Leben.

Fakt ist jedoch: Wer auf diesem Planeten Erde, nicht einer wirklich sinnvollen Tätigkeit nachgeht, einer Tätigkeit die etwas schafft, erhält und fördert, dann lebt er/sie immer auf Kosten anderer bzw. auf Kosten von etwas anderem.

Aber hallo: "Völlig klar dürfte doch sein - will man ein funktionierendes, gerechtes Finanz / Wirtschaftssystem haben - muß das Zinssystem abgeschafft werden.“

IKS: So wie der Zins/das Geldsystem heute gehandhabt wird, bringt er/es nur Armut, Leid und Aggressionen, letztendlich Krieg und Terror. Das sieht die IKS auch so.

Jedoch: Wenn man die Dynamik, den Druck die die heutige Geldwirtschaft auf den Menschen und auf die Wirtschaft ausübt, in etwas Positives wandelt; z. B. in den Erhalt und die Förderung der Schöpfung; dann können von dem Druck den der Zins und Zinseszins ausübt, letztendlich Alle und Alles davon profitieren.

Warum also etwas abschaffen wollen, was eine nachweisliche Dynamik hervor bring, die etwas Positives hervorbringen könnte. Die Dynamik der Geldwirtschaft, sie muss nur eine andere Zielrichtung bekommen.

Beispiel einer neuen Zielrichtung: Das Rechenbeispiel mit dem Auto zeigt ja erst mal nur eine Hälfte des Geldkreislaufes:

  • das Grundeinkommen/den Mindestlohn 60 %,
  • die Staatsquote 30 %,
  • die Gewinnmarge 10 %,
zusammen sind das 100 %.

Das Produkt/die Leistung hat der Kunde jedoch mit 200 % zu zahlen; somit fehlt noch die andere Hälfte des Geldes, damit sich der Geldkreislauf schließen kann.

Wie kommt nun die andere Hälfte des Geldes in den Geldkreislauf?

Wenn die Nutzung unserer elementaren Dinge wie: Luft, Wasser, Grund und Boden, Rohstoffe und Energieträger, in den Wertschöpfungsketten nach Verunreinigung und Energiedichte - dem Grad der Nutzung - bezahlt werden müssten, und diese Bezahlung in Form eines Darlehns/Kredit: mit einem Zinsen und Zinseszinsen belastet, und die Tilgung nur durch Rückführung - im Zustand des Erhalts bzw. eines hochwertigeren Zustandes - erfolgen kann; und dieser Zins und Zinseszins nach der 60/30/10 Regel in den Geldkreislauf zu den Menschen kommt, dann schließt sich Geldkreislauf.

Um wettbewerbsfähig zu sein und auch stets zu bleiben, wird dann jedes Unternehmen bestrebt sein:

  • Verunreinigungen der Umwelt/Natur, erst gar nicht entstehen zu lassen bzw. sofort wieder beseitigen zu lassen,
  • einen sehr sparsamen Umgang mit Energie und Rohstoffen bzw. die Energie und Rohstoffe sofort nach Gebrauch wieder zurückzuführen;
damit das Produkt die Leistung nicht zu sehr vom Zins und Zinseszins belastet werden.

Mit dem Effekt: Ganz neue Wirtschaftsbereiche werden sich etablieren, mit der Zielsetzung: Erhalt und Förderung der Schöpfung. Diese neuen Wirtschaftsbereiche, sie generieren dann kein Schuldgeld, sie tilgen die Bringschuld auf der anderen Seite des Wirtschaftens, dort wo man die elementaren Dinge des Lebens belastet.

Aber hallo: „Auch komme ich mit den angegeben Einkommen überhaupt nicht zurecht.
Gemessen an heutiger Kaufkraft, handelt es sich doch eher wieder um einen Sklavenlohn.“


IKS: Gemessen am heutigen netto Durchschnittseinkommen eines/einer Arbeiters/Arbeiterin oder Angestellten/, von einem/einer Hartz IV Bezieher/in ganz zu schweigen, stellt dies schon ein recht stattliches Einkommen - vom dem man durchaus gut leben kann - da.

Da die Einkommen, auch die der Topverdiener, am erwirtschafteten Gesamteinkommen einer Gesellschaft gekoppelt sind, ist die Kaufkraft der drei Einkommen nachhaltig gesichert.

Gute Stimme: „Will man etwas für unsere Lebensgrundlage, also die Erde, die Umwelt tun, muß JEDER Mensch auch monetär dazu in die Lage versetzt werden - zumindest solange wir noch mit diesem antiquarischen Mittel Geld arbeiten wollen oder/und müssen.

Das heißt jeder Mensch muß jeden Monat mindestens 4.000 Netto haben, um sich der umweltfreundlichen Technologien auch bedienen zu können.“


IKS:
80 Mio. * 4.000 € = 320 Mrd. € * 12 Monate = 3840 Mrd. € im Jahr nur für ein Grundeinkommen. Das gesamte BIP im 2007 belief sich auf ca. 2500 Mrd. Die Wirtschaftsprozesse müssten um ca. 50 % zulegen: allein für die Finanzierung eines Grundeinkommens in Höhe von 4000 €.

Und gleichzeitig sollen die Lebensgrundlagen auf der Erde erhalten und für die Umwelt etwas getan werden. Heute generiert sich unser Geld primär und explizit aus der Zerstörung der Natur, also wie soll das - ohne die Wirtschaft auf eine andere Basis zu stellen - funktionieren? Dies wiederspricht jeglicher Logik!

Gute Stimme: „Arbeit liste ich Dir hier in deutschland für die nächsten paar hundert Jahre auf, die selbst wenn wir uns zusätzlich millionen Arbeiter ins Land holten, kein Ende finden würde. "

IKS: Dies sieht die IKS auch so! Da der Degenerationsprozess ein natürliches Phänomen ist, ist sinnvolle Arbeit unerschöpflich.

Gruß
Eckhard Bock IKS Hessen
 

Gute Stimme

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Gute Stimme: „Will man etwas für unsere Lebensgrundlage, also die Erde, die Umwelt tun, muß JEDER Mensch auch monetär dazu in die Lage versetzt werden - zumindest solange wir noch mit diesem antiquarischen Mittel Geld arbeiten wollen oder/und müssen.


Gute Stimme: „Arbeit liste ich Dir hier in deutschland für die nächsten paar hundert Jahre auf, die selbst wenn wir uns zusätzlich millionen Arbeiter ins Land holten, kein Ende finden würde. "
:icon_evil:

ne ne ne, das habe ich nicht geschrieben !!!

Das ist auch nicht meine Meinung !
 

zebulon

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Diskussion hier gefällt mir. Auf hohem Niveau.

Ich bin auch Anhänger des BGE, allerdings freue ich mich, wenn darüber auch kontrovers diskutiert wird solange das sachlich geschieht.

Mir ist auch bewusst, wie wenig Interesse die Politiker an so einer Systemänderung hin zu einem BGE haben, weil ihre Macht hauptsächlich von ihrer Möglichkeit abhängt, Sozialleistungen nach Gutdünken im Gießkannen-Prinzip zu verteilen, gegebenenfalls zu erhöhen, abzusenken oder gar zu sperren . Zur Zeit wird ja verteilt was das Zeug hält, (Superwahljahr) wobei bei dem Transferleistungsbezieher und dem Arbeitnehmer kaum etwas ankommt. Wenn man mal schichtübergreifend in den diversen Foren "politischer Gegner" liest, wird ja auch kritisiert, dass

  • Großkonzerne und Banken durch gigantische Mengen an Steuergeldern im Vorgriff gestützt werden.
  • Mittelstand (Unternehmer im klassischen, wertschöpfenden Sinn) und Arbeitnehmer immer mehr ausgeplündert werden dort aber von den Konjunkturpaketen nichts ankommt und auch keine Kredite zu annehmbaren Konditionen zur Verfügung gestellt werden.
  • Alle möglichen Transfer-Leistungsbezieher bei "Nichtstun" unterstützt werden (müssen).
Ich habe selber einige meiner naiven linken Vorstellungen aufgegeben, weil ich den Vertretern konservativer Wirtschaftliberalen in einigen wichtigen Punkten Recht geben muß. Habe da einiges dazugelernt. Man muß aber auch sagen, dass hier in wichtigen Punkten über Ziel hinausgeschossen wird. Es macht keinen Sinn, Transferleistungen abzuschaffen wie das gefordert wird, das würde sofort zum Zusammenbruch des Konsums und schnell zum gesellschaftlichen Zusammenbruch führen. Was aber zurecht kritisiert wird, dass die Verteilung von sozialen Sicherungsleistungen oder anderen staatlichen Leistungen von Politikern zu Zwecken politischer Steuerungen mißbraucht werden kann. Wobei die Politiker hier wahrscheinlich auch nur die Marionetten von einer anderen, bessergestellten Gesellschaftsgruppe sind. Ein BGE könnte hier begrenzend eingreifen und darüberhinaus wieder Planungssicherheit und Beweglichkeit für den Einzelnen schaffen.

Was hier in der Diskussion ist mal interessant ist, dass der Begriff der "Wertschöpfung" in Frage gestellt wird.

Wir haben ja schon in den diversen neumodischen Finanzinstrumente eine Form der Wertschöpfung die rein fiktiv ist, reine "Luftnummern", was ja jetzt auch zusammengebrochen ist.

Dann wäre aber auch Wertschöpfung durch Produktion zu hinterfragen, wie es hier von dir IKS-Hessen zurecht gemacht wird, weil Energie-, Ressorcenverbrauch und Umweltbelastung in den Gesamtbilanzen nicht auftauchen. Die Produktion von Waren dient in unserem jetzigen System eigentlich weniger der Bedarfsdeckung, sondern eher dem Selbsterhalt von gewinnerzeugenden Strukturen. Eine Fehlsteuerung die bekannterweise auch dazu führt, dass Produkte immer kurzlebiger werden. Teilweise hat man den Eindruck, als ob man gezielt Materialstresstests macht, um herauszufinden wie man Produktkomponenten so herstellt, dass sie im Verbund gerade die Garantiezeit überleben, damit der Konsument gezwungen wird, das (eigentlich lieber langlebige) Produkt, zyklisch immer wieder zu kaufen (wenn die Einkommen nicht reichen, am besten durch Verschuldung finanziert, dann hat man gleich Abhängigkeit erzeugt). Das könnte vielleicht sogar global eine Hauptbelastungsfaktor für die Umwelt sein.

So sehr ich ein BGE begrüßen würde, würde sich letztlich nichts Grundlegendes ändern, wenn solche systembedingten Fehlsteuerungen beibehalten würden. Da ist man meiner Meinung nach sehr dicht an dem neuralgischen Punkt unseres westlichen "Wertesystems".
 
E

ExitUser

Gast
@IKS-Hessen

Werde noch auf Dein geschriebenes eingehen.

Was verbirgt sich hinter dem Akronym IKS?

Vertretet ihr irgend eine religiöse Ausrichtung?
 
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