• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Da wir Menschen ein Medium eingeführt haben, mit dem wir alle unsere erbrachten Leistungen bewerten und bequem tauschen können: unser Geld (das Tauschmittel). Ob wir es wollen oder nicht, Geld steht somit im Mittelpunkt unseres Lebens und ist für die allermeisten Menschen die Voraussetzung für das Überleben geworden. Da dies nun mal so ist, muss Geld auch jedem in der Höhe zur Verfügung stehen, das er damit sein Leben in Würde und Zufriedenheit leben kann.

Das >>> Grundeinkommen <<<.

Dies setzt natürlich voraus, dass auch immer entsprechende Leistungen hinter dem Geld stehen. Ist dies nicht der Fall, hat das Geld keinen Wert oder verliert seinen Wert.

Ein >>> bedingungsloses Grundeinkommen <<<

also ein Einkommen, das an keinerlei Bedingungen geknüpft ist, auch in entsprechender Höhe (…) ausgezahlt wird, so das damit ein Leben in Würde und Zufriedenheit geführt werden kann, dies kann ja nur das Ziel sein, wo Arbeit heute immer noch für die allermeisten Menschen eine notwendige Plage und keine Berufung bedeutet, ist die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommen eine sehr gewagte Sache. D. h., in der heutigen Zeit wo viele Menschen gesättigt sind und nicht mehr allein im Materiellen ihr Lebensglück sehen, kann es passieren, dass sich viele ein Leben auf der Grundlage des bedingungslosen Grundeinkommens einrichten werden.

Wir die IKS- Hessen sind zwar auch der Meinung, das ein bedingungsloses Grundeinkommen der Idealfall für uns Menschen wäre, jedoch sollte jedem klar sein, welche Verantwortung er mit dem Umgang eines bedingungslosen Grundeinkommens bekommen wird.

Damit die eigentlich gute Idee eines bedingungslosen Grundeinkommen, nicht durch eine falsche und frühzeitige Einführen kaputt gemacht wird und für immer oder eine lange Zeit verloren geht, sind wir die IKS der Meinung:

Lasst uns ein Grundeinkommen in der Höhe 0 bis 18 Jahren 400 - 1100 €, ab 18 Jahren bis zum Tode 1400 € an die Preise gekoppelt einführen (und nicht weniger). Für ein Ziel: Beschäftigung zu aktivieren, damit die Menschen erfahren und lernen können, das Arbeit in Zukunft keine Plage mehr sein muss, das Arbeit Spaß und Freude sein kann, wenn sie uns, den Menschen dient und für den Menschen eingesetzt wird.

Wer glücklich und zu frieden leben möchte, braucht eine Aufgabe. Eine Aufgabe, die seine und die der anderen Lebensqualität steigert.

Und dazu brauchen wir ein neues Gesellschaftssystem, ein System, das die positiven Eigenschaften des jetzigen Systems beibehält und auf die zukünftigen Notwendigen eingeht:

• Leistungsgerechtigkeit,
• alternde Gesellschaft,
• Energiesicherung,
• Klima und Artenschutz

Der >>> Biokapitalismus <<< er sollte in der neuen Europäischen Verfassung beschrieben und festgelegt werden.


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

-------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

lotteliese

Elo-User/in

Mitglied seit
20 Okt 2005
Beiträge
78
Gefällt mir
0
Moin,

der Fehler im System ist, das sich das Geld ständig vermehren muss.
Sollte es dieses nicht mehr tun, bricht das System zusammen.

Und wer wird darüber entscheiden? Das Geld!

Gruß Lotteliese
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Wo befinden sich die wirklichen Probleme in der Zukunft?

Das drängendste Problem was gelöst werden muss wird nicht der demographische Wandel sein, sondern die größten Herausforderungen der Zukunft werden der auf uns zukommende Klimawandel und die Sicherstellung einer bezahlbaren Energie sein. Eine Energie, die signifikant auf Erzeugung thermischer Energie beruht, durch Verbrennung immer knapper werdender fossiler Energieträger (Erdöl, Gas, Kohle und Uran), wird uns in Zukunft nicht den gewünschten Wohlstand sichern können. Dies werden die wirklichen Herausforderungen der Zukunft sein, die unsere Lebensqualität und unseren Wohlstand maßgeblich bestimmen werden.

„Immer weniger „Junge“ müssen dann immer mehr „Alte“ versorgen“

Wo liegt das Problem?

Durch die immer weiter fortschreitende Maschinenarbeit, werden wir immer mehr Zeit und auch die Freude dazu aufbringen können, Millionen von Menschen würden/könnten dies heute schon lernen und erledigen, Voraussetzung ist jedoch, die Leistungen werden genauso honoriert und die Berufe haben dieselben Aufstiegschancen, wie dies heute in den materiellen Segmenten so gehandhabt wird. Dann wird eine immer älter werdende Gesellschaft kein Problem darstellen.

„Die junge Generation ist überfordert und nicht mehr bereit, für das Millionenheer der Rentner zu bezahlen.“

Auch hier wird falsch gedacht!

Die Generationen nach dem 2. Weltkrieg haben etwas Hervorragendes geschaffen, sie haben ein Land aufgebaut:

• mit noch nie zuvor vorhandenen Kapitalien (Reichtümern),
• mit einem/einer noch nie erreichten Wohlstand und Lebensqualität .
• mit noch nie da gewesenen(r) Wissen und Technologie,

das uns in die Lage versetzt:

• einen gemeinsamen/solidarischen finanzierten Wohlstand mit einer noch nie da gewesenen Lebensqualität zu leisten.


„das gesamte Pflegesystem wird in Frage gestellt und die Rationierung medizinischer Leistungen scheint unausweichlich.“

Warum sollten wir das, in einer Demokratie, soweit kommen lassen?

In einem der talentreichsten, wissensreichsten und kapitalienreichsten Länder der Welt, mit 82 Mio. Bürgerrinnen und Bürgern, sollte doch nicht die Rationierung medizinischer Leistungen die Regel sein, sondern die Ausweitung und Verbesserung dieser muss die Regel sein.

„Das Geburtendefizit wird immer größer: Seit vielen Jahren bekommen die deutschen Frauen durchschnittlich nur noch 1,4 Kinder, die Einwohnerzahl Deutschlands wird von fast 82,5 Millionen im Jahr 2005 auf ca. 78 Millionen im Jahr 2030 sinken.“

Dies ist eigentlich sehr schade, da Kinder immer Freude und Lebensglück in eine Gemeinschaft bringen.
Wenn wir heute 82 Mio. Menschen tagtäglich versorgen können (dafür bedarf es nur noch ca. 10 % der Erwerbsfähigen, Tendenz sinkend), warum sollten wir dies in 20 Jahren dann nicht auch mit Wenigeren, noch besser schaffen können?

Wo soll sich da ein Problem ergeben?

„Gleichzeitig wird die Lebenserwartung deutlich ansteigen“

Wenn ich mein Leben im Alter genießen kann/darf, gesund bin und ich immer eine Aufgabe habe, werden sich meine Mitmenschen und ich selbst über jedes Jahr mehr Lebenserwartung sehr freuen können.

„Schon heute leben fast 7 Millionen Rentner unter dem Sozialhilfeniveau. Besonders Langzeitarbeitslose und unstetig Beschäftigte laufen Gefahr, im Alter zu verarmen.“

Dies liegt nicht am fehlenden Geld oder fehlender Arbeit, dies liegt an einem fehlerhaften Wirtschaft- und Sozialsystem. Ein System, dass unser Geld (unser Tauschmittel) missbraucht.

Geld hat dieselbe Eigenschaft wie unsere Energie auf der Erde: in geschlossenen Systemen kann uns Energie nicht verloren gehen. Geld kann auch nicht einfach so verschwinden, außer man verbrennt es. Geld ist immer genügend da, Geld spiegelt nur die Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit eines Volkes wieder. Wir müssen Geld nur wieder zu dem machen für was es vorgesehen war:

• Ein Tauschmittel für Waren, Güter und Dienstleistungen.

Wenn wir das Problem Geld, was eigentlich nur ein fiktives (vom Mensch gemachtes) Problem ist, lösen, werden alle in Zukunft einen noch nie da gewesenen Wohlstand mit einer noch nie da gewesenen Lebensqualität erleben können. Vorausgesetzt ist jedoch, wir lösen unsere wirklichen Probleme:

• Saubere, sichere und bezahlbare Energieversorgung
• Klima- , Arten- und Umweltschutz



Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

-----------------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Wo liegen die Fehler im System?

Ein gewaltiger Fehler in unserem System ist die heutige Handhabung unseres Geldes. Geld vermehrt durch den Zins automatisch. Das hat für uns Menschen fatale Folgen. Wir müssen immer mehr leisten und/oder müssen immer mehr für unsere Leistungen bezahlen.

Vereinfachte Darstellung der Handhabung unseres Geldes:

Part 1 http://www.youtube.com/v/9BrLrwbkQWQ

Part 2 http://www.youtube.com/v/aK2yZlHk4cA

Part 3 http://www.youtube.com/v/0VOtdQrCoyk

Dies ist nur ein von Menschenhand gemachter Missstand der jederzeit beseitigt werden kann, die wirklichen Probleme die auf uns zukommen sind:

• der Klimawandel mit extremen Wetter- Erscheinungen
• bezahlbare, umweltfreundliche Energie

Dies, werden die wirklichen Herausforderungen der Zukunft sein!


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

----------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Was ist “Biokapitalismus”?

“Biokapitalismus” ist ein Produkt aus den Erkenntnissen des Feudalismus, Kapitalismus und Kommunismus.

“Biokapitalismus”, er soll ein neues Gesellschaftssystem beschreiben, das den sozialen Notwendigkeiten und Wünschen einer Gesellschaft gerecht werden kann. D. h., die sozialen Notwendigkeiten und Wünsche werden im „Biokapitalismus“ dann nicht mehr allein von den materiellen Notwendigkeiten und Bedürfnissen einer Gesellschaft alimentiert sein, sie haben eigene Marktwerte. Das streben im Kapitalismus es ist: Werte zu steigern. Stellen wir uns vor, was für neue Dienstleistungen mit Beschäftigungen aus den Erkenntnissen des Feudalismus, Kapitalismus und Kommunismus wird dann im „Biokapitalismus“ für uns Menschen hervorbringen werden können?

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

------------------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

Heiko1961

Forumnutzer/in

Mitglied seit
14 Feb 2006
Beiträge
2.041
Gefällt mir
22
"Zur Steuerreform: Die Opposition legt die Schwerpunkte anders, sie legt Wert darauf, daß in Zukunft auch Krankheiten besteuert werden. Das hätte zur Folge: Magersüchtige müssen den Gürtel enger schnallen, Beinamputierte müssen kürzertreten, Schizophrene müssen doppelt zahlen, und Unfallopfer müssen richtig bluten!"
und
"Deutschland ist durch seine Außenpolitik immer weiter isoliert. Gut, wir haben noch Freunde, aber die essen Frösche und hören Mireille Mathieu!"
:kinn:
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Störfaktor Mensch?

Ist der Mensch selbst sein größter Gegner für ein harmonisches und friedliches Zusammenleben?
Die Intelligenz des Menschen gibt uns heute soviel Spielraum und verschafft uns soviel Möglichkeiten, dass es überhaupt kein Problem wäre, allen Menschen auf dieser Erde ein Leben in Würde und Zufriedenheit zu gewährleisten. Der technische Fortschritt macht es möglich, die Mathematik, Physik, die Lebens- und Wirtschaftslehre liefern den Beweis dazu. Jedoch gelingt es den Menschen bis heute nicht, dies in die Realität umzusetzen.

Warum schaffen wir das nicht mal ansatzweise? Es liegt nicht an den Menschen selbst, wie dies immer wieder behauptet wird, nein, es liegt an unserem fehlerhaften Gesellschaftssystem. Ein System, das den Menschen stark beeinflusst, ihn regelrecht manipuliert und vorschreibt wie er sich zu verhalten hat. Viele Dinge werden heute immer noch gemacht, nicht weil wir sie machen wollen, sondern, weil wir dazu gezwungen werden oder wir so manipuliert sind, dass wir daran glauben das Richtige zu tun. Beispiel: Bringt ein System nicht alle Menschen auf ein gleiches Grundwissens und gibt ihnen nicht die gleichen Ausbildungschancen, dann wird es immer Armut somit Neid, Hass und Kriminalität geben. Lässt ein System Armut und Kriege als Problemlösung zu, wird es immer Kriege, Gewalt, und Elend geben, was wiederum Gegengewalt und Hass hervorbringt. Werden unsere Kinder nicht zu harmonischen, charakterfesten, selbstständigen und gesellschaftsfähigen Menschen erzogen, wird es sehr schwer werden Veränderungen herbeizuführen. Denn nur solche Menschen verhindern Missstände in einer Gesellschaft.

Das Geld spielt hier eine entscheidende Rolle, es gibt ein paar wenigen Machthabern und Wirtschaftslenkern die Macht ein System zu erhalten und es so zugestalten, das die Menschen, ohne es direkt wahrzunehmen, in eine Konsumabhängigkeit getrieben werden. Eine Konsumabhängigkeit, die es wiederum ermöglicht, dass Menschen sich ausbeuten und versklaven lassen.
Spiegelt dieses Verhalten weniger Menschen, das menschliche Verhalten insgesamt wieder und macht somit ein friedliches Zusammenleben unmöglich? Nein, das ist zu kurz gedacht. Stellen wir uns vor, der 2. Weltkrieg hätte ein anderes Ende genommen, wäre dann nicht auch behauptet worden, der Mensch wird für eine Demokratie niemals geeignet sein. Veränderungen zum Besseren kann man nur erreicht, wenn ein positives Gedankengut die Köpfe der Menschen erreicht. Die Medien spielen hier eine ausschlaggebende Rolle.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

-----------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Kapitalismus zum Scheitern verurteilt?

Der Kapitalismus so wie er heute praktiziert wird, ist zum Scheitern verurteilt! Warum?

Das gesamte gesellschaftliche Leben: Einkommen, Lebensunterhalt, Gesundheitserhalt, Altersversorgung, -pflege, unsere Mobilität und Freizeitaktivitäten stehen im direkten Zusammenhang mit einer konsumbereiten Gesellschaft. D. h., wenn eine Gesellschaft nicht ständig in solchen Mengen konsumiert, dass aus den Erlösen alle eingegangenen Verpflichtungen abgedeckt werden können, entstehen Probleme, widersinnige Finanzierungslücken. Finanzierungslücken, das heißt ja nichts anderes: es fehlen Leistungen um die Bürgerinnen und Bürger zu versorgen.

Da verbirgt sich eine Widersprüchlichkeit: Auf der einen Seite werden immer mehr Waren, Güter und Dienstleistungen (Kapitalien) von einer Gemeinschaft erbracht, und auf der anderen Seite sollen diese, die jedes Jahr mehr werden, nun nicht mehr für alle ausreichen. Welch ein Widerspruch! Wohin gehen denn die ganzen Kapitalien, wer oder was erhält eigentlich diesen immer größer werdenden Berg und oder profitiert davon explizit?

Wenn das Wohl aller Bürger, einem System unterliegt, welches auf einer immer stetig wachsen müssenden Wirtschaft aufbaut, folglich auf einem stetig wachsen müssenden Konsum ausgerichtet ist. Ein Konsum, der ja folgerichtig nur von den Bürgerinnen und Bürgern geleistet werden kann. Der Bürger hat jedoch dafür immer weniger Mittel zur Verfügung, was bedeutet das denn für die Zukunft?

Kann eine Wirtschaft unendlich wachsen? Kann ein System, das sein Ursächliches, den Menschen als Konsumenten verliert, überhaupt bestehen?

Nein, dies widerspricht jeglicher Logik!

Nicht die Kapitalien, der Mensch muss wieder primär und unmissverständlich im Vordergrund stehen. Wohlstand, Lebensqualität und Lebensfreude dürfen nicht von einem immer stetig wachsen müssenden Konsum (Wirtschaft) abhängig sein. Innovative Ideen, der Leistungswille und die Leistungsfähigkeit einer Gemeinschaft müssen die wesentlichen und ausschlaggebenden Indikatoren darstellen.

Wenn wir das nicht hinbekommen, dann kann/wird unsere Zukunft düster aussehen. Aufstand der Alten dann Realität?
Deutschland besetzt momentan eine führende Rolle in Europa, die Akteure sollten die Gelegenheit nutzen, eine neue Umsetzung anzuregen.


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

-------------------------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Braucht der Kapitalismus neue Regeln?

Unter Kapitalismus wird eine Wirtschaftsordnung verstanden, die sich durch Privateigentum an Produktionsmitteln auszeichnet, sowie durch einen Markt der die Produktion, das Produkt und den Preis festlegen soll.

Produktionsmittel sind notwenige Mittel die zur Herstellung notweniger und gewünschter Waren, Güter und Dienstleistungen gebraucht werden und stellen somit wichtige Bestandteile in der Gesellschaft für die Bürger dar. An ihrer Qualität entscheidet sich maßgeblich welchen Wohlstand und Lebensqualität eine Gesellschaft genießen kann. In der Vergangenheit war es so, dass solche Produktionsmittel im Privateigentum besser und innovativer geführt werden konnten als unter staatlicher Führung. Um im Wettbewerb zu bestehen, mussten immer relativ preiswerte, qualitativ hochwertige und stets innovative Produkte angeboten werden. Die meisten Firmengründer haben anfänglich selbst überall mitgearbeitet und kannten sich so in allen Bereichen gut aus. Zum Personal bestand meist immer ein direkter guter Kontakt.

Ist der heutige Kapitalismus immer noch der, dem man als das kleinste Übel aller Gesellschaftsformen bezeichnet; somit von uns den Vorzug bekam?

„Das Streben im Kapitalismus ist mitnichten, Werte zu steigern, sondern sie zu privatisieren. Allgemeine Werte, allen zugängliche Ressourcen (demnächst sauberes Wasser, saubere Luft, usw.) werden geraubt bzw. ausgebeutet, um sie gewinnbringend zu vermarkten. Der Kapitalismus muss zwangsläufig mehr Werte zerstören, als er schaffen kann. Angepasste Produktionsweisen, selbstbestimmte Lebensweisen, Handwerk, Landwirtschaft usw. sind auf diese Weise schon weltweit plattgemacht worden, nicht ohne vorher die gewinnbringenden Muster, Rezepte, Kunst usw. privatrechtlich zu schützen - ohne die Autoren zu fragen. Kultur wird ebenso ausgebeutet, übrig bleibt eine Plastikwüste billiger Kopien. Die 'freigesetzten' Akteure irren nun als Flüchtlinge durch die Welt.“

Ist der Kapitalismus, so wie er heute praktiziert wird, wirklich noch das kleinste Übel für uns Menschen? Kommt sein Nutzen wirklich mehr Menschen zu Gute, oder wird es immer schwieriger werden mit ihm zu existieren? Hat sich das Blatt gewendet, dient sein Nutzen nur noch explizit der Kapitalvermehrung Weniger, ohne Rücksicht auf das Leben und die Lebensfreude anderer, nach dem Motto: „koste es was es wolle“ Hauptsache ist die Rendite stimmt!

„Maschinen müssen endlich dazu beitragen, Menschen zu alimentieren. Das tun sie heute nicht. Von daher sind umsatzbezogene Sozialabgaben gerechter. Werden hier auch Kapitalumsätze und Importe einbezogen, läßt sich ein abgesicherter Mindest-Lebensstandard für alle garantieren.
Dahin müssen wir kommen.“

Richtig, wir müssen dem Kapitalismus neue Regeln geben!

Im Kapitalismus des 21. Jahrhunderts muss das „Leben“ (der Mensch und die Natur) in den Vordergrund gestellt werden. Alles andere ist nur Zweitrangig!

Der „Biokapitalismus“: Erhalt und Pflege des Planeten Erde, unsrer Heimat, ein Lebens- und Freudespender, in seiner Artenvielfalt und Schönheit.


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

---------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

a f a

Mitarbeiter
Redaktion
Mitglied seit
23 Nov 2006
Beiträge
1.159
Gefällt mir
2
“Biokapitalismus” ist ein Produkt aus den Erkenntnissen des Feudalismus, Kapitalismus und Kommunismus.

“Biokapitalismus”, er soll ein neues Gesellschaftssystem beschreiben, das den sozialen Notwendigkeiten und Wünschen einer Gesellschaft gerecht werden kann. D. h., die sozialen Notwendigkeiten und Wünsche werden im „Biokapitalismus“ dann nicht mehr allein von den materiellen Notwendigkeiten und Bedürfnissen einer Gesellschaft alimentiert sein, sie haben eigene Marktwerte. Das streben im Kapitalismus es ist: Werte zu steigern. Stellen wir uns vor, was für neue Dienstleistungen mit Beschäftigungen aus den Erkenntnissen des Feudalismus, Kapitalismus und Kommunismus wird dann im „Biokapitalismus“ für uns Menschen hervorbringen werden können?
Sehr interessant, welche Erkentnisse sind denn speziell aus dem Feudalismus
zu gewinnen?


Gruss
Norbert
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Die Menschen in Deutschland könnten dank der hohen Arbeitsproduktivität längst in Freiheit, sozialer Sicherheit und Wohlstand leben. Stattdessen werden Löhne, Renten und Sozialleistungen immer weiter gekürzt, Arbeitszeiten verlängert, steigen Leistungsdruck und Arbeitsstress, wachsen Kriminalität und soziale Notlagen (Arbeitslosigkeit), geraten immer mehr Menschen trotz Arbeit in die Armut (Überschuldung). Im Gegensatz dazu sprudeln immense Gewinne bei Großkonzernen und Banken, werden bestimmte Schichten der Gesellschaft immer reicher und privilegierter (siehe Vermögensentwicklungen, Schul- und Ausbildungssystemsysteme).
Im Deckmantel der Propaganda von „Wachstum und Beschäftigung“ bewegt sich unsere Gesellschaft auf eine neuartige Form der Sklaverei, Unterdrückung und Manipulation zu. Am Endpunkt dieser Entwicklung herrscht eine reiche Minderheit wie zu Zeiten des >Feudalismus< über die arbeitende Masse, nur dass dies heute nicht so offensichtlich ist wie damals.
Die Hauptursache ist in unserem Geldsystem zu finden. Dieses macht die Reichen automatisch immer reicher und die Armen immer ärmer und zahlreicher. Eine Entwicklung, die scheinbar nicht aufzuhalten ist, die immer wenigeren Menschen immer mehr nützt und immer mehreren Menschen immer öfters zum Verhängnis wird. Eine Entwicklung, die in einer Demokratie nicht hingenommen werden muss.

Was ist zu tun, damit diese Entwicklung beendet werden kann?

Mit freundlichen Grüßen
IKS- Hessen
---------------------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Schlüssel für ein Grundeinkommen

Der Schlüssel für ein Grundeinkommen, für mehr Wohlstand und Lebensqualität, für ein friedliches Zusammenleben weltweit, liegt in der zukünftigen Geld- und Energiepolitik! Wobei das Problem des Geldes eigentlich nur ein fiktives ist. Die Probleme der Energiepolitik sind jedoch existent, hier werden reale physikalische Lösungen gefordert.

Seit der Erfindung der Elektrizität, der Dampfmaschine und des Verbrennungsmotors, hat sich die Technik in den Bereichen Energieerzeugung und Energienutzung nicht grundlegend verändert. Wir nutzen heute immer noch die gleichen Technologien die vor mehr als hundert Jahren eingeführt wurden, zwar effizienter und technisch aufwendiger aber auf der gleichen Grundlage basierend. Technik, die auf einer Ideologie beruht, dass unsere fossilen Energieträger unerschöpflich sind und, dass deren Immissionen und Emissionen die Menschen und das Klima der Erde (die Natur) schon verkraften werden. Dies entspricht nachweislich nicht mehr dem heutigen Wissensstand. Jedoch gehen unsere Wirtschafts- und Politikakteure nach dem Prinzip vor: einmal in eine Technologie investiert gibt es vorerst keinen anderen Weg, es wird an ihr solange festgehalten, bis der letzte Cent verdient worden ist, und danach dann entsprechend dem Motto „nach mir die Sintflut“.

Wenn wir unseren Wohlstand, unsere Lebensqualität halten und verbessern und auch weiterhin ohne Kriege in Frieden leben wollen, müssen wir umgehend Umdenken!

Geht man von dem >Energieerhaltungssatz< aus, ist die Kernfusion auf der Sonne (die Sonnenenergie) und die Gravitationskraft (die Massenanziehungskraft) der Ausgangspunkt all unser heute genutzten Energieträger, wie:

• fossiler Energieträger
• nachwachsender Energieträger
• Solarenergie

und die von der Natur freigegebenen Kräfte, wie:

• Wind- und Wasserkraft

Somit stehen uns zwei unerschöpfliche Energiequellen zur Verfügung,

• die Sonne und
• die Gravitation.

Die Erde wird 24 Stunden rund um die Uhr von der Sonne bestrahlt. Wir nutzen aber primär nur einen ganz kleinen Bruchteil der tagtäglich auf die Erde eintreffenden Sonnenenergie. Ebenso nutzen wir nur ein Bruchteil von den Kräften die dadurch auf der Erde freigesetzt werden, wie: Wasser- und Luftströmungen.
Um unseren Energiebedarf zu befriedigen, müssen wir nur lernen die regenerativen Energieträger und die Nuturkräfte richtig und effizient für unsere Bedürfnisse einzusetzen. Wichtig hierbei ist jedoch: wir dürfen nicht in den natürlichen Kreislauf des Energieaustauschs eingreifen. D. h., wir müssen unsere Technologie dem natürlichen Energiekreislauf anpassen und nicht umgekehrt, wie dies heute leider immer noch zu über 90 % der Fall ist, mit all den fatalen Folgen.

Die heute angewande Technik:

• der Energieerzeugung
• des Energietransports,
• der Energiespeicherung,
• der Energienutzung, in allen Bereichen unseres Lebens,

lässt kein effektives, effizientes, ausreichendes und umweltfreundliches Verfahren der Nutzung und Speicherung dieser zu. Jedenfalls nicht in diesem Ausmaß das davon der heutige und zukünftige Energiebedarf aus ökonomischer und ökologischer Sicht gedeckt werden könnte.

Wie sieht die neue Technologie aus und was muss sie leisten?


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

-------------------------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

Dopamin

Elo-User/in

Mitglied seit
29 Jan 2007
Beiträge
1.077
Gefällt mir
0
Mich mal einschalte,

ich bin leider noch nicht ganz durch - hänge noch mitte von Seite drei fest...

Hab mir den ganzen Lex mal ausgedruckt zum Lesen für unterwegs...

Kann mir mal einer kurz erklären WAS man studiert haben muss um DAS zu verstehen?

Vom Diskussionsverhalten her erinnert es mich stark an die "Speaker's Corner"

Dopamin
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Ist der Kapitalismus zum Scheitern verurteilt?

Immer wenn jemand Missstände im System anprangert, nach Gerechtigkeit und Chancengleichheit für alle ruft, wird dies oft mit der Absicht den Kommunismus einführen zu wollen gleichgestellt. Warum ist das so? Worin unterscheiden sich eigentlich Kommunismus und Kapitalismus?

>Kommunismus< bezeichnet eine klassenlose Gesellschaft, im Kommunismus befinden sich die Produktionsmittel im Eigentum des Staates, die Produktion von Waren und Gütern wird geplant und der Preis wird festgelegt; die erwirtschafteten Leistungen sind allen Menschen gleichermaßen zugänglich.
Unter >Kapitalismus< wird eine Wirtschaftsordnung verstanden, wo sich die Produktionsmittel in Privateigentum befinden, die Produktion von Waren und Gütern und dessen Preis wird durch Nachfrage bestimmt (der Markt); die erwirtschafteten Leistungen stehen dem Menschen nach einem genau definierten Leistungssystem zu.

„Wie naiv bist du? Die Kommunisten haben früher so geredet wie du. Bis sie erkannten, dass Kapital und Unternehmer Arbeit geben.”

Stimmt diese Aussage heute noch?

Das Kapital hat heute nur noch eine Aufgabe: sich so schnell wie möglich zu vermehren (siehe stetig steigende Börsen- Spekulationsgewinne, Banken- Zinserträge, Top 100 Vermögen der Reichsten). Arbeit zu schaffen steht hier nicht mehr im Vordergrund, im Gegenteil, ein menschlicher Arbeitsplatz ist heute in vielen Fällen nur noch ein Kostenfaktor.

Dadurch, dass sich das Geld expotential vermehrt, sind die Unternehmer und Manager von Unternehmen ständig gezwungen zweistellige Umsatzsteigerungen zu erzielen, zu Rationalisieren (Kosten zu senken) oder ihre angebotenen Leistungen immer teuerer zu verkaufen. Ein Teufelskreislauf, den man (scheinbar) machtlos ausgeliefert ist.

Wir dürfen diesem Treiben doch nicht kritiklos zu schauen? Missstände müssen aufgedeckt und öffentlich anprangern werden, damit Alternativen gefunden werden können. Nur so kann eine krank gewordene Gesellschaft wieder gesunden und sich positiv weiterentwickeln.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

----------------------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Ist der Kapitalismus zum Scheitern verurteilt?

Der Kapitalismus des 21. Jahrhunderts braucht dringend notwendige Reformen, damit die anstehenden und zukünftigen Probleme wie: Massenarbeitslosigkeit, steigende pro Kopfverschuldung, saubere und bezahlbare Energie, Klima-, Arten- und Umweltschutz gelöst werden können.
Diese dringend benötigten Reformen, kann keine auf Zeit gewählte demokratische Regierung (Partei) leisten. Der Einfluss eines immer kleiner werdenden Kreises von elitären natürlichen und juristischen Personen, die weltweit über immer mehr Kapitalien und Produktionsmittel verfügen, nimmt immer größeren Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen. Entwicklungen, die eine große Mehrheit von Menschen nicht mittragen wollen.

Die Bundesrepublik Deutschland ist gemäß Art. 20 Abs. 1 Grundgesetz (GG) ein demokratischer und sozialer Bundesstaat. Nach Artikel 20 Abs. 2 GG wird die Staatsgewalt vom Volk selbst “in Wahlen und Abstimmungen" ausgeübt.

>> wird die Staatsgewalt vom Volk selbst “in Wahlen und Abstimmungen" ausgeübt. <<

Toll, wenn eine Partei nach ihren Wahlaussagen gewählt wurde und Politiker in die Regierung schickt, müssen diese sich dann an das halten was man den Wählerinnen und Wählern vor der Wahl versprochen hat? Nein! Zunehmender Lobbyismus und staatliche Abhängigkeit vom Kapital (ein ständig steigender Kapitalbedarf in der Gesellschaft) lähmt die Politikakteure immer mehr und macht sie vielerorts zu Marionetten des Kapitals.

„Demokratie lebt von der Vielfalt der Meinungen und - vor allem - vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Jeder hat die Möglichkeit, sich in Parteien, Vereinen und Bewegungen zu engagieren. Nur durch Engagement lassen sich Dinge ändern, mit denen man nicht einverstanden ist.“

D. h. im Klartext, Missstände in der Gesellschaft können somit nur über mehrheitsfähige demokratische Parteien beseitigt werden. Politik beruht dabei natürlich immer auf Kompromissen. Eine Vielzahl von verschiedenen Meinungen muss im politischen Prozess gebündelt werden, um dann im Parlament zu einer mehrheitsfähigen Entscheidung zu kommen. Dazu gehört auch, dass die Wirtschaft, aber auch alle anderen gesellschaftlichen Gruppen ihre Interessen vertreten.
Ist es uns auf diese Art und Weise möglich die anstehenden und immer größer werdenden Probleme in der heutigen Gesellschaft Zeitnah und nachhaltig nach den Regeln der Mathematik, der Physik, der Lebens- und Wirtschaftslehre zu lösen?
Demokratische Entscheidungen, also vor allem Wahlen, setzen informierte Staatsbürgerinnen und Staatsbürger voraus. Jeder hat das Recht, sich ungehindert aus allgemein zugänglichen Quellen zu informieren.

Wo bekommen die Bürger wirklich objektive, ungeschminkte unzensierte der Wahrheit entsprechende Informationen her?
Nein, so werden wir unsere Probleme nicht lösen können!

Ein funktionierendes Gesellschaftssystem sollte von Wissenschaftlern, Sachkundigen entwickelt und ständig auf gesellschaftliche Veränderungen hin überprüft und den Bürgerinnen und Bürgern regelmäßig periodisch zur Abstimmung vorgelegt werden. Ein Gesellschaftssystem, das auf Logik, Gerechtigkeit und Ethik aufgebaut ist. Politiker bekämen dann die Aufgabe die Umsetzung zu gewährleisten. Bei den Wahlen entscheiden wir dann, welcher Partei wir das größte Vertrauen schenken die Umsetzung in unserem Sinne zu realisieren.

Mit freundlichen Grüßen
IKS- Hessen
----------------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Ist der Kapitalismus zum Scheitern verurteilt?

Gebt den Bürgerinnen und Bürgern genügend Geld in die Hand, dann wird’s schon wieder laufen!
Schön wäre es, jedem Bürger genügend Geld in die Hand zu drücken. Jedoch, unser Geld ist nur ein Tauschmittel, eine Zwischenstation für erbrachte Leistungen. Leistungen, die wir untereinander tauschen wollen und müssen, damit der Kreislauf der Wirtschaft funktioniert. Wenn wir jedoch mehr Geld als erbrachte Leistungen in den Umlauf bringen, nimmt der Wert des Geldes automatisch ab. So geht’s also nicht!

Das Bruttoinlandsprodukt, also alle in Deutschland erbrachten Leistungen (Waren, Güter und Dienstleistungen), nimmt Jahr für Jahr zu. Noch nie in der Geschichte Deutschlands wurden soviel Leistungen in einer Periode erbracht (obwohl schon über viele Jahre hinweg Massenarbeitslosigkeit vorherrscht). Faktisch bedeuten dies: jeder Bürger könnte jedes Jahr mehr Leistungen beanspruchen. Entspricht dies der Realität? Nein! Immer mehr Menschen müssen jedes Jahr mit immer Wenigerem auskommen. Dies hat solche Ausmaße angenommen, dass schon 10 % der Bürger (Tendenz steigend) unterhalb der Armutsgrenze leben müssen. Ist dies noch der Sozialstaat der im Grundgesetz festgeschrieben wurde? Wollen wir an diesem Weg festhalten oder wäre es nicht besser ein Grundeinkommen (einen Mindestlohn) einzuführen. Ein Grundeinkommen, das jedem Bürger ein Leben in Würde und sozialer Sicherheit (so wie es im Grundgesetz festgeschrieben ist) gewährt.

Sie sagen nicht finanzierbar?

Dann stellt sich die Frage: Wer oder was bekommt denn die von uns Jahr für Jahr mehr erbrachten Leistungen, oder profitiert explizit davon?


Mit freundlichen Grüßen
IKS- Hessen

-------------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Schande oder Erfolg?

„Ein >> Grundeinkommen << für alle geht immer auf Kosten der Arbeitnehmer und vernichtet Arbeitsplätze.“

Diese Aussage beruht auf einem Dankengut aus der Zeit als wir noch alle Selbstversorger waren, 60 % der Bevölkerung in der Landwirtschaft beschäftigt war und aus der Nachkriegszeit, wo wieder alles aufgebaut werden musste. Wenn sich hier jemand vor der Arbeit gedrückt hat, ging dies immer auf Kosten der anderen.

Heute, wo uns Maschinen immer öfter die Arbeit abnehmen, die Produktivität ständig steigt, wo eigentlich nur noch ca. 10 % der Erwerbsfähigen (Tendenz abnehmend) gebraucht werden, hier stimmt diese Aussage nicht mehr. Heute geht ein Grundeinkommen oder ein Mindestlohn nicht mehr auf kosten von Arbeitsplätzen und auf Kosten der Arbeitnehmer, das Gegenteil ist der Fall, die Nachfrage nach Dienstleistungen und Waren wird dadurch am Binnenmarkt kräftig steigen.

Warum verweigern die führenden Parteien den Bürgerinnen und Bürgern ein Grundeinkommen oder einen Mindestlohn der jedem laut Grundgesetz zusteht? Sie sagen: „volkswirtschaftlich nicht finanzierbar!“ Die CDU beschließt mit der SPD eine noch nie da gewesene Steuererhöhung, kein Problem, volkswirtschaftlich finanzierbar! Bis zu 30 % Energiekostensteigerung, kein Problem, volkswirtschaftlich finanzierbar!
Ein Leben für alle in Würde und sozialer Sicherheit durch ein Grundeinkommen oder einen Mindestlohn, dies stellt ein Problem dar, volkswirtschaftlich (scheinbar) nicht finanzierbar.

Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist dies nicht nachzuvollziehen, der Ursprung einer funktionierenden Volkswirtschaft ist und war immer eine gute Kaufkraft der Bürger.

Dass für unsere Grundbedürfnisse nur noch 10 % der Erwerbfähigen gebraucht werden, sollten wir als Erfolg und nicht als Schande ansehen.

Jede Bürgerin und jeder Bürger sollte ein Grundeinkommen beziehen: 1400 € und nicht weniger, damit Sie/Er einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen und einen anderen Wirtschaftsteilnehmer beschäftigen kann. Dann könnten endlich alle Arbeiten erledigt werden, die heute dringend anstehen und somit zur Verbesserung unsere Lebensqualität betragen.

Mit freundlichen Grüßen
IKS- Hessen

----------------------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Leben wir auf Kosten der nachfolgenden Generationen?

„Wir leben heute auf Kosten der nachfolgenden Generationen!“

Ist diese Aussage richtig? Wenn ja, wo trifft dies wirklich zu?

„Der Mensch lebt von der „Hand in den Mund“, das war immer so und wird sich auch nie ändern.“

Auch in 20 Jahren werden sich die Menschen um das Verlangen ihrer Grundbedürfnisse und Wünsche kümmern müssen. Wie dies dann im Sinne der Menschen realisiert wird, hierfür müssen schon heute die richtigen Weichen gestellt werden.

Die heutigen Geld- und Finanzierungsprobleme einer stetig steigenden Gesamtverschuldung der Gesellschaften Vorort und weltweit, nicht finanzierbarer existenziell notwendiger Einkommen und Technologien, sind nur Trügerisch. Eigentlich gar nicht existent, man redet uns dies nur tagtäglich ein. Trügerisch warum? Bildlich dargestellt: es bedürfte nur eines einzigen Knopfdrucks und alle Geldprobleme wären beseitigt. Dies hatten wir schon mehrmals in der Geschichte, jedoch bedurfte es dieser Maßnahme leider immer erst eines Krieges. Warum teuere und unmenschliche Kriege führen? Warum nicht mal die Probleme mit Mathematik, Logik und Ethik neutral ohne lobbyistischer Politik (dies wäre dann ein Novum in der Geschichte) lösen?

Das Existente, was nachfolgende Generationen wirklich bedroht, ist die Ausbeutung unseres Planeten. Die Zerstörung der Umwelt, des Klimas, der Artenvielfalt und der Natur im Generellen. Hier leben wir real auf Kosten der nachfolgenden Generationen. In welchem Zustand, mit welchen Technologien und mit welchem Wissensstand wir den Planeten den nächsten Generationen übergeben. Dazu zählt auch der allgemein Bildungsstand der Menschen. Dies ist in demokratischen Gesellschaften sehr wichtig, damit Missstände erkannt und beseitigt werden können. Hier handeln wir heute unverantwortlich, wir beuten unseren Planeten auf Kosten der nachfolgenden Generationen aus und lassen Menschen in Unkenntnis und sie verdummen.

Das Problem des Geldes ist nur ein unter uns Menschen gemachtes Problem und könnte zu jeder Zeit gelöst werden. Der Zins ist hier ein entscheidender Missstand, der Zins vermehrt unser Geld und senkt somit ständig die Kaufkraft. Parallel zur steigenden Geldvermehrung müssten auch unsere Einkommen steigen. Mit steigender Produktivität müsste sich unsere Kaufkraft ständig erhöhen. Entspricht dies der Realität? Nein, dass Gegenteil ist heute der Fall! Warum?

Wie soll sich da eine Gesellschaft gesunden? Wohin werden uns diese Missstände führen? Wie sehen die Gesellschaften auf der Erde in 10 und 20 Jahren aus? Wie hoch muss der Leidensdruck die Angst vor der Zukunft werden, damit sich etwas zum Positiven ändert?

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

--------------------------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Leben wir auf Kosten der nachfolgenden Generationen?

Energie durch die immerwährende Gravitation zu gewinnen, wie funktioniert es und ist es überhaupt alltagstauglich?

Gravitation beinhaltet potenzielle Energie die sich auf eine Masse bezieht. Wobei die potenzielle Energie in der mechanischen Physik die Lageenergie eines Körpers gegenüber einem Bezugsenergieniveau beschreibt. Somit ist das Potential der Gravitationskraft in Form von Lageenergie schon nutzbar.

Geht man vom Anfang des Universums aus (den Urknall) und begibt sich gedanklich zum Ende der Entwicklung, d. h. wieder zum Anfang des Universums, wird man feststellen, das die Gravitation der einzig und wirklich verbleibende nutzbare Energieträger ist. Wenn dies so ist, sollten wir heute schon damit beginnen diese Technologie der Energiewandlung zu nutzen. Energiewandlung deshalb, es ist uns nicht möglich Energie zu erzeugen oder sie zu vernichten. Energie ist eine gleich bleibende Größe, sie wandelt bei Umsetzung in Kraft nur zu einem anderen Energieträger.

Die Kernfusion jedoch, kann nicht die Energiewandlung der Zukunft sein, dies würde bedeuten: wir verheizen unsere Lebensgrundlage, unseren Planeten, in einen für uns Menschen nicht wieder regenerativen Lebenszustand.

Die vorgestellte Technologie ist Technik der Zukunft und ist mit den heutigen Komponenten der Energiewandlung und -nutzung nur sehr schwer technisch und wirtschaftlich umzusetzen.
Wir werden von den Fehlern der Vergangenheit immer mehr eingeholt und diese Fehler zwingen uns zu neuen Technologien. Technik, die bei Kraftnutzung die Energie so wandelt, dass sie für uns stets nutzbar bleib.

Dies würde Faktisch bedeuten, wir müssten eine 180 Grad Wende in der Energiepolitik machen.


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

------------------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

magyare

Elo-User/in

Mitglied seit
15 Jun 2006
Beiträge
47
Gefällt mir
0
@ bergdorf

Geld kann nicht abgeschafft werden? Ja, mag sein. Aber es kann durch ein besseres ersetzt werden.

siehe hier: http://f28.parsimony.net/forum68339/messages/386.htm

Geld bedeutet Macht. Und wenn der €uro durch Freigeld ersetzt wird, dann fällt das Geldmonopol. Und was das bedeutet dürfte doch jedem einläuchten - nix iss dann mehr mit Macht. Dann isses aus mit der Knechtschaft denke ich. Vielleicht fließt ja dann Honig von den Bäumen?
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Wir können unsere Existenz, unseren zukünftigen Wohlstand und Lebensqualität doch nicht allein den Gesetzen des Kapitals – der Marktwirtschaft - überlassen. Wo das hinführt und hinführen kann, erleben und erfahren wir doch heute tagtäglich am eigenen Laib oder durch die Medien bei Anderen. Wir sind schlecht beraten, wenn wir uns darauf verlassen, dass das Kapital von selbst erkennt, dass der heutige Weg für viele Menschen in einer Katastrophe führt.

Kapital und die freie Marktwirtschaft sind nicht dazu geeignet ideologische Veränderungen in einer Gesellschaft herbeizuführen, dies kann/muss eine Gesellschaft schon selbst anstoßen. Die Gesetze des Kapitals erkennen keine Fehler und Missstände, für sie zählt nur die Rendite, solange diese stimmt, wird an einer einmal investierten Technik solange festgehalten, bis der letzte Cent damit verdient worden ist.
Auch die Endscheidungsträger selbst unterliegen diesem Druck. Wenn sie ihre Position in der Gesellschaft halten wollen, müssen sie den vorgegebenen Gesetzen des Kapitals folgen. Selbst auf die Gefahr hin, dass ein Großteil der Menschheit dabei zu Grunde geht.

Nur durch eine ungeschminkte massive Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger, darauf folgend, ein Druck auf die Entscheidungsträger, wird ein Umdenken in Gang setzen können. Wenn dies nicht stattfindet, wird alles so weiter gehen wie gehabt; bis zu dem Zeitpunkt: wo nichts mehr geht.

Spätestens dann müssen Entscheidungen getroffen werden.

Technik:
Jedoch, wenn dann nicht mehr die Zeit für die Umstellung auf eine neue Technologie verfügbar ist, wird man sich für die technisch einzig verbleibende Alternative entscheiden: Energiewandlung mit Atomreaktoren. Die staatliche Förderung für eine Weiterentwicklung dieser Technologie wird dann zwangläufig folgen. Die Technologie der Atomstromgewinnung wird sich weltweit verbreiten und somit zementiert werden.

Der Einstieg in ein neues Atomzeitalter mit all seinen menschheitsbedrohenden- Folgen wäre das Ergebnis.

Mit freundlichen Grüßen

Eckhard Bock / IKS- Hessen

--------------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 
Mitglied seit
26 Feb 2007
Beiträge
35
Gefällt mir
0
Wir können unsere Existenz, unseren zukünftigen Wohlstand und Lebensqualität doch nicht allein den Gesetzen des Kapitals – der Marktwirtschaft - überlassen. Wo das hinführt und hinführen kann, erleben und erfahren wir doch heute tagtäglich am eigenen Laib oder durch die Medien bei Anderen. Wir sind schlecht beraten, wenn wir uns darauf verlassen, dass das Kapital von selbst erkennt, dass der heutige Weg für viele Menschen in einer Katastrophe führt.

Kapital und die freie Marktwirtschaft sind nicht dazu geeignet ideologische Veränderungen in einer Gesellschaft herbeizuführen, dies kann/muss eine Gesellschaft schon selbst anstoßen. Die Gesetze des Kapitals erkennen keine Fehler und Missstände, für sie zählt nur die Rendite, solange diese stimmt, wird an einer einmal investierten Technik solange festgehalten, bis der letzte Cent damit verdient worden ist.
Auch die Endscheidungsträger selbst unterliegen diesem Druck. Wenn sie ihre Position in der Gesellschaft halten wollen, müssen sie den vorgegebenen Gesetzen des Kapitals folgen. Selbst auf die Gefahr hin, dass ein Großteil der Menschheit dabei zu Grunde geht.

Nur durch eine ungeschminkte massive Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger, darauf folgend, ein Druck auf die Entscheidungsträger, wird ein Umdenken in Gang setzen können. Wenn dies nicht stattfindet, wird alles so weiter gehen wie gehabt; bis zu dem Zeitpunkt: wo nichts mehr geht.

Spätestens dann müssen Entscheidungen getroffen werden.

Technik:
Jedoch, wenn dann nicht mehr die Zeit für die Umstellung auf eine neue Technologie verfügbar ist, wird man sich für die technisch einzig verbleibende Alternative entscheiden: Energiewandlung mit Atomreaktoren. Die staatliche Förderung für eine Weiterentwicklung dieser Technologie wird dann zwangläufig folgen. Die Technologie der Atomstromgewinnung wird sich weltweit verbreiten und somit zementiert werden.

Der Einstieg in ein neues Atomzeitalter mit all seinen menschheitsbedrohenden- Folgen wäre das Ergebnis.

Mit freundlichen Grüßen

Eckhard Bock / IKS- Hessen

--------------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
Und wie soll ein Hartz 4-Empfänger, der als Schmarotzer und Faulenzer in der "Normalen Gesellschaft" dasteht, den Bürger aufklären? Wenn ich es weiß wie, werde ich es sofort anwenden, denn einem Noch-Arbeitnehmer die wahre Sachlage aufzuzeigen, kostet viel Mühe, Zeitaufwand und Streß. Und am Ende steh ich als schreiendes Individium da, das nicht verstehen kann wie eine Gesellschaft so ignorant sein kann. Die Presse könnte es in die ganze Welt hinausschreiben, aufzeigen, was vorgeht im "Deutschen Lande". Auch höhergestellte Persönlichkeit mögen die Macht haben, der gescheiten Bevölkerung klarzumachen was hier abläuft. Aber nachdem man den Büchern, Informationen, Wissensständen über eine kommende Klimakatastrophe, wie es sie seit 30 Jahren gibt auch nicht geglaubt hat und dieses als Hirngespinst abgetan hat, haben wohl auch viele hochrangige Persönlichkeiten keinen Einfluss auf die Gesellschaft.
"Was wir nicht kennen, lehnen wir ab. Wieviel leichter ist es doch zu nehmen, als zu geben."
Schöne Grüße
Herzi_Original
 
E

ExitUser

Gast
Und wie soll ein Hartz 4-Empfänger, der als Schmarotzer und Faulenzer in der "Normalen Gesellschaft" dasteht, den Bürger aufklären? Wenn ich es weiß wie, werde ich es sofort anwenden, denn einem Noch-Arbeitnehmer die wahre Sachlage aufzuzeigen, kostet viel Mühe, Zeitaufwand und Streß. Und am Ende steh ich als schreiendes Individium da, das nicht verstehen kann wie eine Gesellschaft so ignorant sein kann. Die Presse könnte es in die ganze Welt hinausschreiben, aufzeigen, was vorgeht im "Deutschen Lande". Auch höhergestellte Persönlichkeit mögen die Macht haben, der gescheiten Bevölkerung klarzumachen was hier abläuft. Aber nachdem man den Büchern, Informationen, Wissensständen über eine kommende Klimakatastrophe, wie es sie seit 30 Jahren gibt auch nicht geglaubt hat und dieses als Hirngespinst abgetan hat, haben wohl auch viele hochrangige Persönlichkeiten keinen Einfluss auf die Gesellschaft.
"Was wir nicht kennen, lehnen wir ab. Wieviel leichter ist es doch zu nehmen, als zu geben."
Schöne Grüße
Herzi_Original
Wenn Du Dich selbst schon so bezeichnest, wird es auch nichts bringen.
Auch trotz Hartz kann man sich doch etwas Würde bewahren und die "anderen" auf seine/ihre Weise erklären, was wirklich so abgeht abseits der Medien und der anderen Propagandamaschinerien.

Viele, die vor einigen Tagen, Wochen, Monaten "gehetzt" haben sind jetzt auch "Schmarotzer" wie wir und dann ist das Erstaunen groß, denn die Wirklichkeit eines Hartzis dann plötzlich mit eigenen Augen zu sehen, das verkraften dann manche nicht.

Was soll man dann gerade mit diesen Leuten machen?
Sie alleine stehen lassen?
 
Mitglied seit
26 Feb 2007
Beiträge
35
Gefällt mir
0
Wenn Du Dich selbst schon so bezeichnest, wird es auch nichts bringen.
Auch trotz Hartz kann man sich doch etwas Würde bewahren und die "anderen" auf seine/ihre Weise erklären, was wirklich so abgeht abseits der Medien und der anderen Propagandamaschinerien.

Viele, die vor einigen Tagen, Wochen, Monaten "gehetzt" haben sind jetzt auch "Schmarotzer" wie wir und dann ist das Erstaunen groß, denn die Wirklichkeit eines Hartzis dann plötzlich mit eigenen Augen zu sehen, das verkraften dann manche nicht.

Was soll man dann gerade mit diesen Leuten machen?
Sie alleine stehen lassen?
Hallo, vielleicht solltest du meinen Text genauer lesen. Ich bezeichne mich selbst nicht so. Und wieviel Würde ich noch besitze, kannst du wohl nicht beurteilen, da du mich nicht kennst.
Hättest du genauer gelesen, sehest du darin die Ansichten einer scheinbar intakten Gesellschaft. Was interessiert die Leute das Gesagte von Gestern, wenn sie feststellen das sie im Morgen genauso dumm dastehen.
Verstehst du diesen Satz, oder muss ich ihn erklären!
Da ein Hartz 4-Empfänger in dieser Gesellschaft nicht gut angesehen ist, wird man als Hartz 4-Empfänger auch keine große Überzeugungsarbeit in der Bevölkerung leisten können. Das war meine Aussage.
Schöne Grüße
Petra Herzele
 
E

ExitUser

Gast
Hallo, vielleicht solltest du meinen Text genauer lesen. Ich bezeichne mich selbst nicht so. Und wieviel Würde ich noch besitze, kannst du wohl nicht beurteilen, da du mich nicht kennst.
Hättest du genauer gelesen, sehest du darin die Ansichten einer scheinbar intakten Gesellschaft. Was interessiert die Leute das Gesagte von Gestern, wenn sie feststellen das sie im Morgen genauso dumm dastehen.
Verstehst du diesen Satz, oder muss ich ihn erklären!
Da ein Hartz 4-Empfänger in dieser Gesellschaft nicht gut angesehen ist, wird man als Hartz 4-Empfänger auch keine große Überzeugungsarbeit in der Bevölkerung leisten können. Das war meine Aussage.
Schöne Grüße
Petra Herzele
:icon_kratz: :icon_kratz:

Ich habe Deinen Beitrag genommen und allgemein geantwortet.

Ansonsten kann es ja auch mal vorkommen, das man manche Beiträge missversteht, was mir auch schon einige Male passiert ist.

Erklären brauchst Du mir auch nichts, denn manches scheinst auch Du nicht so zu verstehen, wie es gemeint war.
 
Mitglied seit
26 Feb 2007
Beiträge
35
Gefällt mir
0
:icon_kratz: :icon_kratz:

Ich habe Deinen Beitrag genommen und allgemein geantwortet.

Ansonsten kann es ja auch mal vorkommen, das man manche Beiträge missversteht, was mir auch schon einige Male passiert ist.

Erklären brauchst Du mir auch nichts, denn manches scheinst auch Du nicht so zu verstehen, wie es gemeint war.
"Wenn "du" dich selbst so bezeichnest, wird es auch nichts bringen" - würdest du diesen Satz als allgemein bezeichnen. Ansonsten hast du Recht - auch ich verstehe nicht alles richtig. Sollte ich dich missverstanden haben, entschuldige ich mich.
Nein, ich würde auch keine neu hinzugekommenen, ausschließen. Und es gibt Menschen in Arbeit, die alles so sehen wie wir. Aber es sind zuwenige.
Die Gesellschaft muss aufgeklärt werden, wie es wirklich aussieht. Das diese Menschen so über Arbeitslose denken, kommt von den Medien und der Presse. Und das sollten wir nicht hinnehmen!
"Ich bin für Gleichheit und Gerechtigkeit, Frieden und Liebe, für alle Menschen" - Ein Traum - "Bis jetzt schon noch".
Aber viele Träumen wie ich auch.
Schöne Grüße
Petra Herzele
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Möglichkeit zur politischen Veränderung

Es ist nicht richtig zu sagen: Der Einzelne kann oder bekommt nie die Möglichkeit in einer Gesellschaft politisch etwas zu verändern.

Artikel 21
Jeder hat das Recht, an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter mitzuwirken. Jeder hat das Recht auf gleichen Zugang zu öffentlichen Ämtern in seinem Lande. Der Wille des Volkes bildet die Grundlage für die Autorität der öffentlichen Gewalt; dieser Wille muss durch regelmäßige, unverfälschte, allgemeine und gleiche Wahlen mit geheimer Stimmabgabe oder in einem gleichwertigen freien Wahlverfahren zum Ausdruck kommen.

Wer jedoch nur für die eigenen Interessen eintritt, wie z. B.:

• die Hartz 4 Problematik – einen sinnvollen Arbeitsplatz,
• das Grundeinkommen - einen Mindestlohn,
• gleiche Bildungs- und Ausbildungschancen ohne Studiengebühren,
• Tarif- und Lohnabschlüsse einzelner Branchen,
• Rentenanpassungen usw.,

und jedes Thema für sich in den Vordergrund stellt, deren Missstände spezifisch öffentlich anprangert, wird immer nur eine mäßige Akzeptanz aus der Bevölkerung für seine Belange finden. Warum? Jeder Mensch ist anders, jeder hat andere Interessen und muss auch andere Probleme bewältigen.

Um eine hohe Akzeptanz für seine politischen Ziele zu bekommen, müssen gleiche Ziele definiert werden. Ziele die es ermöglichen eine Gesellschaft wieder zusammenzuführen. Ziele, für die es sich lohnt politisch aktiv zu werden.

Zielsetzung:

1. Geboren werden (Grundlage unserer Existenz),
2. in einer sorgenfreien, intakten Familie aufwachsen,
3. in einer intakten Umwelt gesund leben,
4. eine gute, solide Schul- und Ausbildung erfahren,
5. einen von der Gesellschaft gewollten und sicheren Arbeitsplatz (Beschäftigung) mit ausreichend Einkommen besitzen,
6. über freie Zeit, Zeit für Spaß, Freude und Unterhaltung verfügen,
7. die Möglichkeit haben, seine eigenen individuellen Lebensziele zu verwirklichen,
8. einen lebenswerten Lebensabend genießen,
9. einen würdigen Tod erleben.

Aus dieser gemeinsamen Zielsetzung heraus, wird dann auch jeder sein eigenes, individuelles Ziel erreichen können. Wenn eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger hinter dieser Zielsetzung steht, bekommt die Offenlegung von Missständen und Fehlern im System öffentlich mehr gehör. Und man bekommt die Möglichkeit klare nachvollziehbare Konzepte öffentlich vorzustellen.
Wenn die Öffentlichkeit aufgeklärt ist, dann werden sich auch schnell politische Mehrheiten in den etablierten Parteien für neue Konzepte finden lassen. Wenn dies nicht möglich ist, wird dies auch in einer neuen Partei geschehen können.
Wie kann man in der Bevölkerung große Aufmerksamkeit erlangen?
Beispiel: Viele erinnern sich noch an die autofreien Sonntage in den Siebzigern. Um öffentlich unmissverständlich klarzumachen, dass die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger den Weg der heute politisch gegangen wird, nicht der Weg sein kann der von den Bürgern gewollt ist, soll am:

30. September – Erntedankfest – ein

>>BÜRGERBEGEHRENSTAG<< ausgerufen werden.

An diesem Sonntag bleiben alle Bürgerinnen und Bürger den ganzen Tag Daheim. Sie reduzieren ihren Konsum - und hier besonders den Energieverbrauch - auf ein Minimum.

Mit freundlichen Grüßen
IKS- Hessen
-------------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Nachgefragt!

>Wer hat die stetig wachsende Armut in Deutschland zu verantworten?

>Wer hat in unserer Gesellschaft die Pflicht sinnvolle Arbeit für alle anzubieten?

>Wer hat letztendlich in der Endkonsequenz die Aufgabe und die Macht dies rechtlich durchzusetzen?

Vor vielen Jahren hat sich unsere Gesellschaft für die Demokratie und den Kapitalismus mit freier sozialer Marktwirtschaft entschieden. Die Grundlagen für dieses System wurden im Grundgesetz genau definiert und festgeschrieben:

Z.B.: Artikel 25

1. Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen gewährleistet sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände.

2. Mütter und Kinder haben Anspruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung. Alle Kinder, eheliche wie außereheliche, genießen den gleichen sozialen Schutz.


Unsere Produktionsgüter befinden sich in Privathand, unsere Arbeit - zu der wir laut Grundgesetz verpflichtet sind – können wir nur über diese Produktionsmittel verrichten.
Durch die fortschreitende Industrialisierung sind wir zu Fremdversorgern geworden. D. h., unsere notwendigen und gewünschten Leistungen stellen wir gemeinsam im Team mit anderen her. Jeder ist somit vom System – dem Team - abhängig.

Daraus folgert: die Verantwortlichen die über die Produktionsmittel verfügen müssen laut Grundgesetz jedem Bürger die Möglichkeit geben, in diesem Team mitzuarbeiten. Eigentum verpflichtet! Ist dies heute noch der Fall? Oder wird heute genau das Gegenteil praktiziert.

In diesem System stehen nicht nur die Unternehmer, Manager und Betriebsleiter - die jeden Tag um das überleben ihrer Betriebe kämpfen müssen – in der Pflicht, sondern, hier haben in erster Linie die Kapitalienbesitzer und Kapitalverwalter - die Banken – die gesellschaftliche Aufgabe, die Betriebe finanziell so zu entlasten und auszustatten, das dort jedem Bürger ab dem 18. Lebensjahr ein Arbeitsplatz mit einem Einkommen, laut Artikel 25, gezahlt werden kann. Das ist keine Bitte, das ist geltendes Recht, also Gesetz!

Wir haben unser Leben völlig vom Geld abhängig gemacht. Alle Kapitalien wurden im Team, also gemeinsam erwirtschaftet, somit haben die Besitzer und Verwalter von Geld eine unmissverständliche Verbindlichkeit gegenüber der Gemeinschaft.

Die Gemeinschaft erbringt immer mehr Leistungen, das Bruttoinlandsprodukt wächst von Jahr zu Jahr um zwei bis dreistellige Milliarden Beträge, und die Armut in Deutschland nimmt immer weiter zu, die Kaufkraft nimmt immer weiter ab. Das widerspricht jeglicher Logik, im Sinne einer funktionierenden Wirtschaft!

Fakt ist: Die Aufgabe sinnvolle Arbeitsplätze für alle Bürger mit genügend Einkommen bereitzustellen, haben die Eigentümer und Verwalter der Produktionsmittel in einer Gesellschaft. Die notwendigen Kapitalien dafür bereitzustellen haben die Kapitalbesitzer und Kapitalverwalter - die Banken.

Entspricht dies heute noch der Realität?

Dies zu bekleiden, zu kontrollieren und entsprechenden Gesetze und Rahmenbedingungen auf Grund neuer Erkenntnisse zu formulieren, sind die Aufgaben unser gewählten Regierungen.

Die Kontrolle und Verantwortung darüber, dass dies alles auch im Sinne der Bürgerinnen und Bürger umgesetzt wird, hat das Staatsoberhaupt, der amtierende Bundespräsident.

Dass immer mehr Menschen durch Arbeitslosigkeit und zu geringe Einkommen – besonders junge Familien - in Deutschland in die Armut geraten, liegt nicht am fehlenden Geld, was uns immer wieder eingeredet wird. Noch nie in der Geschichte Deutschlands gab es soviel Kapitalien (Geldmengen). Jedoch, durch eine über Jahrzehnte gegen die Bürger gerichtete Lobbypolitik, stehen diese Kapitalien - die gemeinsam erwirtschaftet wurden - dem deutschen Volk nicht mehr bedingungslos zur Verfügung. D. h., diese Gelder kommen nur mit einer Zinszahlung wieder in den Wirtschaftskreislauf zurück.

Eine Zinslast, an der wir immer schwerer zu tragen haben, eine Last, die uns - mathematisch nachweisbar - immer ärmer macht und schließlich erdrücken wird. Eine Last, die zwangsläufig zu Armut, Not, Krankheit, Neid und Hass, darauf folgend zu Krieg und Terror führt.

Laut Grundgesetz ist der Bundespräsident das gewählte Oberhaupt in Deutschland und trägt somit die Verantwortung für das Schicksal eines jedes einzelnen Bürgers. Er sollte endlich mal ein Machtwort zu unseren Politikern - die in Amt und Würden stehen – sprechen, zu wesen Wohl sie sich eigentlich verpflichtet fühlen? Deutschland wäre durchaus in der Lage jedem Bürger ein Grundeinkommen in der Höhe – laut Grundgesetz Artikel 25 - zu zahlen, damit endlich die Angst vor sozialen Abstieg in die Armut den Bürgerinnen und Bürgern genommen wird.

Wir brauchen dringend der Globalisierung angepasste Regeln:

>> Die 60 / 30 / 10 Regel könnte (wird) die Lösung sein <<


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

---------------------------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Werteverlust in der Gesellschaft

Materielle Werte und Berufe im Junktim mit: Geburt, Kindererziehung, Schul- , Berufsausbildung und Grundeinkommen.

Sind uns unsere Kinder in einer materiell geprägten Gesellschaft noch das Wichtigste und Wertvollste?

Was empfindet jeder persönlich, durch die immer wiederkehrende Wertevermittlung aus den Medien, als seine wichtigsten und schönsten Ziele die er in seinem Leben erreichen möchte?

• gute Schul- und Ausbildung,
• einen interessanten, spannenden Beruf mit gutem Einkommen,
• schickes Auto und viel Konsumgüter,
• viel Urlaub und erlebnisreiche Freizeit,
• Lebenspartner mit gleichen Interessen,
• Haus und Garten - schicke Wohnung,
• zum Schluss wenn’s dann noch passt, Familie und Kinder.


Da Familiengründung keine Ausbildung benötigt, kann mit Familie keine Karriere somit kein Einkommen erzielt werden. Kein Einkommen bedeutet in unserer Gesellschaft: Armut, Alimentation also Abhängigkeit.

Familie mit Kindern spiegelt für die meisten von uns nicht den heutigen „way of life“ wieder.

Geben wir hier nicht falsche Werte vor? Sollten uns, nein, müssen uns Kinder und dessen Erziehung und Ausbildung nicht das Wichtigste in unserem Leben sein?

Erziehung, Bildung und Ausbildung bis zum Erwachsenendasein; mit dem Ziel: harmonische, charakterfeste, selbstständige und gesellschaftsfähige Menschen heranzuziehen. Menschen, die keine Missstände in einer Gesellschaft zulassen, Menschen, auf die wir uns verlassen können, dass auch in Zukunft wir unser Leben in Frieden und Wohlstand mit einer hohen Lebensqualität bis zu unserem Tode genießen können.

Ist dies heute noch der Fall, können wir uns auf unsere Kinder verlassen?

Solange uns materielle Werte wichtiger sind als die Erziehung unserer Kinder und dessen Ausbildung, solange müssen wir um unsere Zunft bangen.

Die heute in der Diskussion stehenden Themen der Familienförderung: Krippenplatz, Kindergarten, Schule und Ausbildung, zeigen wieder mal ganz deutlich, es geht eigentlich nur wieder darum, Gewinnorientierte Arbeitplätze besetzen zu können.

Die Unternehmen besitzen heute soviel Produktivität, dass Hausarbeit und Kindererziehung als Beruf mit den entsprechenden Karrieren und Einkommen etabliert werden könnte. Ein Beruf, der viel Leid und Elend (im Vorfeld) verhindern könnte.

Das Ergebnis aus dieser "Arbeit" bedeutet Lebensqualität für uns alle.

Welche Aufgabe kann schöner, interessanter, vielfältiger und wichtiger sein?
Für diese so wichtige Aufgabe fehlt uns leider bis heute immer noch die gesellschaftliche Anerkennung und eine wirtschaftliche und finanzielle Absicherung.
Aus der Folge, dass diese Aufgaben der Kindererziehung und -ertüchtigung eben nicht mehr richtig wahrgenommen werden, verstärkt durch die wirtschaftliche Not steigende Armut, entstehen exorbitante Folgeschäden:

• Verrohung der Heranwachsenden
• großer Werteverlust
• fehlende Gesellschaftsfähigkeit
• falsche Lebensweisen (Ernährung und Freizeitgestaltung)
• fehlendes Selbstwertgefühl, dadurch charakterlos

Daraus entsteht:

• Kriminalität (Vandalismus und Aggressionen)
• Lustlosigkeit, Gleichgültigkeit
• seelische Verarmung

Dadurch muss die Gemeinschaft Millionen von Euro aufbringen, für:

• Rechtswesen
• Anstalten (Haftanstalten, Jugendheime, Drogenzentren usw.)
• Sicherheitsaufwendungen (Polizei, Sozialhelfer, technische Überwachungen usw.)
• Kosten im Gesundheitswesen durch Straftaten und falsche Lebensweise
• Kosten für Wiedergutmachungen materieller und körperlicher Art
• Kosten für den dadurch folgenden Sozialaufwand
Dadurch verlieren wir tagtäglich an Lebensqualität.

Menschen lassen sich nicht einfach irgendwo hinschieben. Menschen, besonders unsere Kinder (Kleinkinder) brauchen die Liebe, Zuneigung, Geborgenheit und die Zeit ihrer Eltern. Eltern, ohne Stress und wirtschaftlicher Sorgen. Und dies nicht nur für ein paar Monate, sondern bis zur Entlassung ins Erwachsenenleben.

Warum soll den eine Frau/Mann noch zusätzlich arbeiten gehen, wenn sie/er eine Familie mit ein, zwei, drei oder mehr Kindern zu versorgen hat. In einer Zeit, wo immer weniger Menschenarbeit - durch Maschinenarbeit - in den materiellen Segmenten unseres Lebens benötigt wird.

Wir müssen umdenken: Was trägt wirklich zur Verbesserung unserer Lebensqualität bei?

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen
-------------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 
E

ExitUser

Gast
Da ist er ja wieder... lol
IKS-Hessen

Man(n) was macht Ihr eigentlich den ganzen Tag so?

Alles Liebe verehrte Parteivorsitzende für den heutigen Tag

@Perestroika,
hoffe das es Dir bestens geht!
Unser Projekt ist Super angekommen und läuft fast schon von selbst...
Werd es Dir mal in dein Forum stellen... lol
Grüss mal die "anderen". hehe

bless love & light
Mirco
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Jeder Mensch braucht zu seiner Zufriedenheit eine Aufgabe!

Warum nicht in der Familie?

In allen Bereichen der Wirtschaft - wo wir Geld verdienen - wird eine Ausbildung zumindest eine Einweisung vorausgesetzt. Der einzig verbleibende Bereich wo keine Ausbildung noch nicht einmal eine Einweisung (Aufklärung) vorausgesetzt wird, ist die Tätigkeit einer Hausfrau oder eines Hausmannes in der Familie. Der einzige Bereich, wo noch bis zu 14 Stunden und länger am Tag - sieben Tage die Woche - gearbeitet wird, ohne Entlohnung, noch nicht einmal eine entsprechende gesellschaftliche Anerkennung.
Hier lässt man die Familien im Regen stehen, besonders die allein erziehenden Mütter und Väter. Und die Zahl der allein erziehenden Mütter und Väter nimmt zu! Warum?
Durch den Stress am Arbeitsplatz und einer stetig steigenden Armut in der Gesellschaft, meinen viele Bürger nicht mehr das Bild - die gesellschaftliche Norm - einer Familie wie sie in den Medien tagtäglich den Menschen suggeriert wird, zu entsprechen. Daran zerbrechen immer mehr junge Familien.

Informierte, Wissende setzen aus diesen Gründen die Familiengründung meist an letzte Stelle ihrer Lebensziele.
Obwohl jedem bekannt sein sollte, dass die Quelle für ein friedliches, humanes Zusammenleben und das Funktionieren einer Gesellschaft, die Familie ist. Fehler die hier gemacht werden vervielfachen sich und sind die Probleme von morgen.

Die Geburt eines Kindes und das Heranführen des neuen Erdenbürgers in das Erwachsenendasein ist eine große Aufgabe. Eine Aufgabe, die wir als das Wichtigste und Wertvollste in unserer Gesellschaft ansehen sollten / müssen. Nichts kann für eine Gesellschaft wertvoller sein! Denn das Ergebnis aus dieser Aufgabe: Erziehung, Bildung, Ausbildung, ist der Schlüssel zur Lösung fast aller unserer anstehenden und zukünftigen Probleme. Warum? Weil sich all unser Handeln, wirtschaftlich und gesellschaftspolitisch - im positiven oder negativen Sinne - immer vom Menschen bestimmt wird.
Eine Demokratie braucht gebildete, wissende, aufgeklärte und politisch aktive Bürger.
Wie kann dieses Ziel erreicht werden? Der Anfang ist die sorgenfreie und intakte Familie. Dazu gehören Vater und Mutter - die Eltern - die diese Aufgabe erfüllen. Damit die Aufgabe der Familienführung auch fachlich richtig durchgeführt und organisiert werden kann, braucht es eine Ausbildung. Einen neuern Berufsstand: Hausmann/-frau, modern ausgedrückt:

„Familien- Manager/Managerin“

Mit einer qualifizierten Ausbildung und den entsprechenden Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten, wird die heutige Tätigkeit eines(r) Familienmanagers(in) ehemals Hausmann und Vater, Hausfrau und Mutter gesellschaftlich aufgewertet.
Der Beruf Familienmanager(in) verhindert im Vorfeld das, was Medizin, Polizei und Justiz, durch vorausgegangene Versäumnisse bei der Erziehung, Bildung und Ausbildung wieder gut machen müssen.

Dieser neue Beruf, bekommt mehrere Ausbildungsstufen und wird in die Aufgabenbereiche der Krippenplätze, Kindergärten, Schul- und Ausbildungsorte integriert.

Die gemachten Erfahrungen werden an den Schulen weitergegeben, das Bildungsgut in den Schulen erfährt eine Erweiterung (Ausdehnung des Lehrauftrags).
Der/die Familienmanager(in) wird in der Lage sein, fast jeden anderen Beruf auszuüben. Sie/er bringt die besten Voraussetzungen (…) mit, im Besonderen für Politik und Wirtschaft.

Wir machen einen Sprung in die Zukunft und möchten Ihnen nun die Managerin des Jahres 2014 vorstellen:

Frau Ellen Mustermann Familie Dr. Prof. pro familia
Verheiratet, 4 Kinder alle erwachsen, Lehrstuhl an der Uni- Zukunft pro familia

Momentane Aufgabe: Bereitet den jährlich stattfindenden europäischen Kongress in Straßburg vor, mit den Themen:

• Gesund bleiben, von Geburt bis ins hohe Alter
• Spaß und Freude am Lernen, für Schüler und Lehrer
Edutainment – Infotainment – Entertainment
• Kriminalität und Gewaltbereitschaft
• Familienbetriebswirtschaft und Organisation
• Seelsorge
• Recht haben, Recht bekommen

Eingeladen sind alle in einen Vorsitz gewählten Familienmanager(innen), aus den Bereichen:

• Familie
• Kindergarten
• Schule
• Berufsausbildung

zur Feststellung des „Ist-Zustandes“ der gemeinsam vereinbarten „Zielsetzung“. Bewertungen erstellen und Verbesserungen erarbeiten, neue Aufgabenstellung geben, mit dem Ziel, Verbesserung der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger.

Dieses Berufsziel, eines „Familien- Managers oder - Managerin“ zu werden, mit den entsprechenden Ausbildungen und den dann damit verbundenen Aufstiegs- somit Verdienstmöglichkeiten, kann/wird ca. 2,5 – 3 Mio. neue Beschäftigungen hervorbringen. Diese Beschäftigungen werden Leid, Schmerz und Milliarden von Euros an Schäden verhindern. Es wird eine Tätigkeit sein, mit großer Wertschöpfung für uns Menschen.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

----------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Entwicklung um jeden Preis?

Ein Grundeinkommen von Geburt bis zum Tode, stets in der Höhe, dass ich mir meine Grundbedürfnisse (essen, trinken, wohnen) und was genauso wichtig ist, mein Freizeitvergnügen davon leisten kann. Dies zu realisieren, setzt zuvor eine andere Wertegesellschaft voraus. Eine Gesellschaft, die ein Gedankengut verinnerlicht hat, das auf Nachhaltigkeit der Natur, der Umwelt und des Menschen ausgerichtet ist.

Beispiel:

Wenn es der Gesellschaft nicht gelingt:

ein allgemeines Gedankengut in die Köpfe der Menschen zu bringen, welches ein Leben beschreibt, das nicht ständig Wachstum fordert; wo der technologische Fortschritt nicht auf Teufel komm raus betrieben wird, sondern, wo Aufbau und Entwicklung unter Berücksichtigung:

• der Ethik,
• dem Leben des – einzelnen – Menschen,
• der Lebensgrundlage allen Lebens auf unserer Erde

betrieben wird,

dann wird uns eine Entwicklung präsentiert, die primär nur den Interessen des Kapitals dient und vom Kapital bevorzugt finanziert wird. Der Weg wird dahingehen: uns Menschen immer weiter in die Abhängigkeit und Kontrollierbarkeit zu bringen, mit dem Ziel: absolute Kontrolle und Macht über Mensch und Technik zu bekommen.

Sollte es der Gemeinschaft in den nächsten Jahren nicht gelingen, jedem jungen Menschen, ein fundiertes neutrales Bildungs- und Ausbildungsgut zu vermitteln, bekleidet von objektiv begründeten Informationsquellen und ohne unter dem Einfluss wirtschaftlicher Abhängigkeit zu stehen, wird die Einflussnahme der Gemeinschaft auf technische Entwicklungen und somit auf die persönliche Zukunftsgestaltung jedes einzelnen Menschen weiter abnehmen. Technische Entwicklungen werden sich dann nur nach den Regeln des Kapitals durchsetzen lassen.

Mit fatalen Folgen, die heute schon sichtbar werden. Der Mensch wird immer gläserner, manipulierbarer und in jeder Hinsicht – in allen Bereichen des Lebens – total in die Abhängigkeit geraten.

Hat sich die Menschheit einmal in diesen Teufelskreislauf verrannt, gibt es kein zurück mehr, ihr Überleben hängt vom Computer, den richtigen Fluss der Bits und Bytes ab.

Das Alltagsleben wird zwar einigen Menschen Erleichterung bringen, jedoch sollten wir genau darauf achten, welchen Preis wir alle dafür zahlen müssen.

Sollte sich das Gedankengut der Gesellschaft nicht ändern, werden Technologien, die der Menschheit mehr Unabhängigkeit und mehr Freiheit bringen, die Natur und Umwelt schonen, aus heutiger Sicht, leider erst einmal ein Wunschdenken bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

------------------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

Hexe45

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
26 Nov 2006
Beiträge
1.785
Gefällt mir
526
Hallo IKS ich bemühe mich wirklich, mich durch deine Beiträge zu forsten, ist echt schwer. Und es sind sogar gute Ansätze enthalten, nur ists schwer sich da konzentriert durch zu arbeiten. Von daher bitte ich um etwas Geduld, bevor ich da mitdiskutieren kann.
Lieber Gruß
Hexe
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Entwicklung um jeden Preis?

Die Auszahlung eines Grundeinkommens - von der Geburt bis zum Tode - setzt ein bestimmtes Gedankengut voraus.

Wenn es der Gesellschaft nicht gelingt:

ein allgemeines Gedankengut in die Köpfe der Menschen zu bringen, welches ein Leben beschreibt, das nicht ständig Wachstum fordert; wo der technologische Fortschritt nicht auf Teufel komm raus betrieben wird, sondern, wo Aufbau und Entwicklung unter Berücksichtigung:

• der Ethik,
• dem Leben des – einzelnen – Menschen,
• der Lebensgrundlage allen Lebens auf unserer Erde

betrieben wird,

dann wird uns eine Entwicklung präsentiert, die primär nur den Interessen des Kapitals dient und vom Kapital bevorzugt finanziert wird. Der Weg wird dahingehen: uns Menschen immer weiter in die Abhängigkeit und Kontrollierbarkeit zu bringen, mit dem Ziel: absolute Kontrolle und Macht über Mensch und Technik zu bekommen.

Sollte es der Gemeinschaft in den nächsten Jahren nicht gelingen, jedem jungen Menschen, ein fundiertes neutrales Bildungs- und Ausbildungsgut zu vermitteln, bekleidet von objektiv begründeten Informationsquellen und ohne unter dem Einfluss wirtschaftlicher Abhängigkeit zu stehen, wird die Einflussnahme der Gemeinschaft auf technische Entwicklungen und somit auf die persönliche Zukunftsgestaltung jedes einzelnen Menschen weiter abnehmen. Technische Entwicklungen werden sich dann nur nach den Regeln des Kapitals durchsetzen lassen.

Mit fatalen Folgen, die heute schon sichtbar werden. Der Mensch wird immer gläserner, manipulierbarer und in jeder Hinsicht – in allen Bereichen des Lebens – total in die Abhängigkeit geraten.

Hat sich die Menschheit einmal in diesen Teufelskreislauf verrannt, gibt es kein zurück mehr, ihr Überleben hängt vom Computer, den richtigen Fluss der Bits und Bytes ab.

Das Alltagsleben wird zwar einigen Menschen Erleichterung bringen, jedoch sollten wir genau darauf achten, welchen Preis wir alle dafür zahlen müssen.

Sollte sich das Gedankengut der Gesellschaft nicht ändern, werden Technologien, die der Menschheit mehr Unabhängigkeit und mehr Freiheit bringen, die Natur und Umwelt schonen, aus heutiger Sicht, leider erst einmal ein Wunschdenken bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

-----------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Grundeinkommen, Mindestlohn

„Die Unternehmen mit ihren Produktionsgütern sind für die Menschen da.“

Genauso sollte es sein!

Aber leider entspricht dies - in den meisten Fällen - nicht der Realität. Der Mensch, der Arbeitnehmer wird immer mehr instrumentalisiert, d. h., er wird wie eine Maschine behandelt, kann man mit ihr die notwendige Rendite am Markt nicht mehr erwirtschaftet, wird sie ausgetauscht oder verschrottet. Beim Menschen heißt das: Entweder er verdient weniger oder wird gänzlich aus dem Wirtschaftsprozess entfernt.

Jedem sollte jedoch bekannt sein, das jede Bürgerin und jeder Bürger mit weniger Einkommen, auch weniger konsumieren somit keinen anderen Wirtschaftsteilnehmer beschäftigen kann. Menschen, die gern Leistungen erbringen werden mit dieser Verfahrensweise demotiviert. In vielen Fällen geht das schon soweit, dass man von Ausbeutung sprechen kann - Ausnutzung einer persönlichen Notlage (Tendenz steigend).

Ausbeutung heißt: Wenn in einem Land, in dessen Geschichte noch nie soviel Geld verdient wurde und wird, das wenigen Menschen noch nie da gewesene Reichtümer verschafft hat und verschaffen wird, es immer mehr Menschen zugemutet werden soll, von der heutigen Politik tonangebend unterstützt und mit dem Fingerzeig, das 4 Mio. Arbeitsuchende nichts besitzen weder Güter noch ein eigenes Einkommen, sich mit immer weniger Einkommen gleichzeitig mit immer mehr Arbeit zufrieden geben sollen.

Dies ist eine Dreistigkeit wie aus den Zeiten der Feudalherrschaft.

Wertschöpfende Leistungen, die zur Vermehrung und dem Werthalt unseres Geldes dringend benötigt werden, die zur Steigerung des Wohlstands und der Lebensqualität Aller beitragen, müssen gut bezahlt und von allen Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam erbracht werden.

Die Erhaltung von Arbeitsplätzen, die ein Grundeinkommen finanzieren, von dem man leben kann, kann nicht allein den Tarifpartnern überlassen werden. Die Aufgabe, ein Grundeinkommen für jeden zu sorgen, hat explizit die Gemeinschaft, somit deren Vertreter die Politiker.

Ein Grundeinkommen kann nur aus dem Gesamten finanziert werden, prozentual aus der Höhe des Bruttoinlandprodukts. Einkommen, die über dem Grundeinkommen liegen, sollen auch weiterhin die Tarifparteien aushandeln können.

Regeln (…) für ein Grundeinkommen, einen Mindestlohn für alle, müssen mit in die Eu-Verfassung aufgenommen werden. Ansonsten wird der soziale Frieden in Europa nicht zuhalten sein. Die Globalisierung wird für viele Eu- Bürger ein Schreckgespenst bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Bürgergeld der richtige Schritt in die Zukunft?

Ministerpräsident Dieter Althaus wirbt für sein Bürgergeldkonzept.

Ein Schritt in die richtige Richtung?

Eine Schritt, der uns die gemeinsamen Ziele näher bringen wird?

Zielsetzung:

1. Geboren werden (Grundlage für unsere Existenz),
2. in einer sorgenfreien, intakten Familie aufwachsen,
3. in einer intakten Umwelt gesund leben,
4. eine gute, solide Ausbildung erfahren,
5. einen von der Gesellschaft gewollten und sicheren Arbeitsplatz mit ausreichend Einkommen besitzen,
6. über freie Zeit, Zeit für Spaß, Freude und Unterhaltung verfügen,
7. die Möglichkeit haben, seine eigenen individuellen Lebensziele zu verwirklichen
8. einen lebenswerten Lebensabend genießen,
9. einen würdigen Tod erleben

Aber aufgepasst, dies kann nur der erste Schritt sein. Weitere werden folgen müssen, damit die Logik für mehr Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger aufgehen kann. Ein weiterer Schritt wird sein: Lebensqualität und Wohlstand in der Gesellschaft neu zu definieren. Dem Bürgergeld müssen neue Werte in der Gesellschaft folgen. Wertberichtigung in den Bereichen:

• Familie - die Kindererziehung,
• Kinder- und Jungendbetreuung,
• Bildung, Ausbildung und Fortbildung,
• Altenbetreuung und –pflege,
• Umwelt, Natur- und Artenschutz,

und viele andere Bereiche, in denen für das Kapital nicht die notwendigen Renditen zu erwirtschaften sind. Dies sind jedoch Bereiche, in denen maßgeblich unsere Lebensqualität bestimmt wird. Mit der Einführung des Bürgergeldes wäre es bedeutend einfacher hier Leistungen zu erbringen. D. h., nun könnten notwendige Stellen besetzt bzw. neu eingerichtet werden, die aus dem gesamten mit finanziert werden.

Ein Bürgergeld würde auch bedeuten: In den Bereichen der Wirtschaft, wo hohe Renditen erwirtschaftet werden, können Einkommensanpassungen gegenüber dem Arbeitgebern selbstbewusster gefordert und durchgesetzt werden. Das Bürgergeld gibt jedem Arbeitnehmer - hier besonders Familienvätern/-frauen - eine wirtschaftliche Grundsicherung.

Richtig ist jedoch, mit 600 € kann kein Alleinlebender ohne Wohneigentum in einer Großstadt auskommen. Somit muss all denen, die mit 600 € im Monat auskommen müssen, eine Zuverdienstmöglichkeit angeboten werden.

Nach der Einführung des Bürgergelds wird - aus finanziellen Gründen - ein Elternteil nicht mehr dazu gezwungen sein, einer Arbeit nachzugehen, somit müssen viele Arbeitsstellen neu besetzt werden.

Es sollte jedoch jedem Bürger bewusst sein, unser Wohlstand und unsere Lebensqualität hängen von der Erziehung und dem Bildungsstand unserer Kinder, von der allgemeinen Leistungsbereitschaft und der Möglichkeit zur Erbringung einer Leistung für die Gemeinschaft ab. Das Bürgergeld wird hier der Funke sein, der wieder eine Eigendynamik in die Wirtschaft bringt wird.

Hierbei ist jedoch ganz wichtig:

• Das Bürgergeld muss an die Preise der Grundbedürfnisse wie: essen, trinken, wohnen und an die Preise der Energieträger: Strom, Benzin, Öl und Gas gekoppelt sein - ansonsten macht es keinen Sinn - es würde im Laufe der Zeit nur noch größere Armut produzieren;
• es darf nicht kreditierbar und nicht pfändbar sein;
• es sollte über eine Bürgergeldkarte ausgezahlt werden, damit kein Missbrauch damit betrieben werden kann - z. B. Drogen und Glücksspiele davon finanzieren;
• die Bürgergeldkarte sollte nur in den Ländern Gültigkeit haben, wo auch ein Bürgergeld ausgezahlt wird.

Das Ziel sollte auch weiterhin sein: Jeder Bürgerin und jedem Bürger eine fundierte Bildung, Ausbildung und Fortbildung zukommen lassen, die eine Beschäftigung ermöglicht, die von der Gesellschaft gebraucht und/oder gewünscht wird, die stets ein Einkommen garantiert, von dem man in Würde leben kann.

Mit der Einführung des Bürgergelds sind noch lange nicht die wirklichen Probleme gelöst.

Fakt ist: Das System, damit es funktioniert, bracht einen stetig anhaltenden Konsum, weit über unsere Grundbedürfnisse heraus; und nicht nur das, es setzt eine stetig wachsen müssende Wirtschaft voraus, mit verheerenden Folgen für Umwelt und Natur - letztendlich für uns Menschen.

Verursacht und angetrieben wird dies: durch eine hemmungslose Geldvermehrung, die der Zins und Zinsenzins mit sich bringen. Eine Geldvermehrung, die ein ständiges Wirtschaftswachstum fordert und wenn das Wachstum der Wirtschaft nicht der Geldvermehrung entspricht, werden die Preise dem Geldvolumen entsprechend angepasst. D. h. aber auch, unsere Einkommen müssen dem steigenden Geldvolumen stets angepasst sein. Ist dies nicht der Fall, steigt die Armut.

Ein Teufelskreislauf, den wir selbst – indirekt - kräftig unterstützen.

Das >>Bürgergeld<< ist ein wichtiger Schritt auf dem richtigen Weg in die Zukunft!


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

--------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Bürgergeld der richtige Schritt in die Zukunft?

>>Bürgergeld<<

Bevor nicht alle Fakten auf dem Tisch liegen und alle Vor- und Nachteile bewertet wurden, sollten neue Ideen doch nicht immer gleich als schlecht und nicht umsetzbar angesehen werden, immer schön nach dem Motto: Was so einfach und genial ist, kann nicht funktionieren, ansonsten hätten wir es ja schon längst.

Wenn ein Bürgergeld 740 Mrd. € kosten wird, somit 1/3 vom Bruttoinlandprodukt (2.220 Mrd. €) darstellt, stellt sich sofort die Frage, wer oder was bekommt die anderen 2/3 des Geldes, wie verteilen sich die restlichen 1.480 Mrd. Euro?

Bürgergeld, 33 % vom gesamt erwirtschafteten BIP, ist Geld:

• das die Bürgerinnen und Bürger, im unteren und mittleren Einkommenssegment, der Wirtschaft wieder direkt zu 100 % zurückführen werden,
• welches explizit den kleinen und mittelständischen Betrieben am Binnenmarkt zu Gute kommt.

Geld was in die oberen Einkommensschichten fließt, wird größtenteils gespart und kommt als Kredite über Kapitalgesellschaften, Versicherungen und Banken zur Wirtschaft zurück. Jedoch mit einem Manko, es muss ein Zins dafür gezahlt werden. Ein Zins, der selbstverständlich in den Preis eines Produkts oder einer Dienstleistung eingerechnet wird. Somit werden diese Zinsen von den Konsumenten bezahlt.

Auch der Staat bedient sich kräftig von diesem Geld. Die Zinslast dafür zahlen wir alle über die Steuern, zumindest beim Einkauf im Supermarkt mit der Mehrwertsteuer. Das dumme daran ist nur, die meisten von uns zahlen mehr Zinsen als sie selbst einnehmen. Erst ab einem Kapitalstock von ca. 150.000 € gehört man zu den Gewinnern. Diese Handhabung des Geldes, macht wenige Menschen immer reicher und viele Menschen immer ärmer.

Was bewirkt ein Bürgergeld?

Ein Bürgergeld wird den Geldfluss ändern, das Geld nimmt seinen Weg über die Bürger, und die bringen es zu den Unternehmen, und die Unternehmen geben es wiederum den Bürgern. Ein Geldkreislauf ohne Zins. Die zügellose Geldvermehrung muss begrenzt werden, ansonsten ist das heutige System zu scheitern verurteilt.

Ein Bürgergeld ist für den Staat, seine Bürger und auch für seine Unternehmen, hier im Besonderen, für die am Binnenmarkt aktiven kleinen und mittelständischen Unternehmen positiv zu bewerten.
Gegen eine direkte Beteiligung des Bürgers an Unternehmen ist nichts einzuwenden. Begrenzt auf seine Einlage ist er dann am Gewinn und Verlust des Unternehmens beteiligt.

Ein richtig eingesetztes Bürgergeld wird die Wirtschaft beleben und der Gesellschaft positive Impulse geben.


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

------------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Bürgergeld der richtige Schritt in die Zukunft?

Bürgergeld kontra Globalisierungsnachteile?

Obwohl wir eine gigantische Geldvermehrung in der westlichen Welt haben, sind die Preise - somit die Inflationsrate - relativ gering.

Wie kommt das?

Hier spielt die Globalisierung eine große Rolle. Das Geld fließt größtenteils in die aufsteigenden, gewinnbringenden Länder - nach Asien.

Sollten wir uns darüber freuen?

Wenn die Erträge allen Bürgerinnen und Bürgern und allen Unternehmen in Deutschland und Europa letztendlich zugute kämen, wäre daran nichts auszusetzen. Doch leider sind die Regeln im Welthandel für die allermeisten kleinen und mittelständischen Betriebe die vom Binnenmarkt abhängig sind, ruinös.

Warum?

Auch dieses Geld ist nur ein Tauschmittel. Geld, das im Ausland verdient wird, sind letztendlich nur Devisen, d. h., wir die Bürger und die Unternehmen müssen für diese Devisen Produkte und Leistungen von diesen Ländern direkt oder indirekt abnehmen. Produkte, die den heimischen Firmen große Probleme bescheren. Probleme die immer öfters: Firmen nahe an den Ruin bringen; die Mitarbeiter zu Lohnverzicht zwingen oder in die Arbeitslosigkeit führen.

Firmen die hauptsächlich vom Export leben, stehen zurzeit glänzend da.

Darüber freuen wir uns alle!

Damit alle an diesen Erfolgen partizipieren können, im Besonderen hier die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die sich ihr Geld am Binnenmarkt verdienen müssen, brauchen wir ein Bürgergeld. Vom Bürgergeld profitiert ausnahmslos der Binnenmarkt. Ansonsten werden nur wenige von der Globalisierung profitieren, aber viele dafür den Preis zahlen müssen.


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

---------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
"Im Namen des Volkes"

>>Die Reichstagsaktion<<

Durchgeführt von mutigen, selbstbewusst engagierten Bürgern:

„Der Deutschen Wirtschaft dem Deutschen Volke!“

Unsere Volksvertreter waren von dieser Aktion sehr überrascht und sehr verärgert.

Wenn über viele Jahre hin, Politik gegen das eigene Volk gemacht wird, dürfen sich unsere Volksvertreter nicht darüber wundern, wenn mutige, selbstbewusst engagierte Bürgerinnen und Bürger Aktionen durchführen - ohne das jemand Schaden davon trägt -, die gezielt auf unhaltbare Missstände in der Gesellschaft aufmerksam machen. Missstände, die immer mehr Menschen zum Schicksal werden und ganze Gesellschaften in Entwicklungen führen, die die Menschen nicht wollen.

Eine mutige Aktion, dessen Aussage eine klare Mehrheit von Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland und Europa vertritt, also eine Aktion im Namen des Volkes, der Menschen.

Vielen Dank an die Akteure!


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

-----------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 
Mitglied seit
2 Apr 2007
Beiträge
1
Gefällt mir
0
Warum sollte man Menschen vor Arbeitslosigkeit schützen, man sollte die, die nicht arbeiten wollen, endlich vor der Arbeit schützen! :p
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Bürgergeld der richtige Schritt in die Zukunft?

Ein Grundeinkommen für alle wird Deutschland (Europa) verändern.

Ein richtig eingesetztes Grundeinkommen oder Bürgergeld wird die Republik verändern, es wird:

- den Bürgern die Existenzängste nehmen,
- Armut, Sucht, Vandalismus und Kriminalität bekämpfen,
- die Verteilungskämpfe regeln,
- eine noch nie da gewesene Sozialgerechtigkeit mit sich bringen,
- explizit die Binnenmärkte stärken,
- eine Aufbruchstimmung erzeugen,
- den Arbeitsmarkt beleben,
- Schwarzarbeit unmöglich machen,
- neue Werte in der Gesellschaft hervorbringen,
- die Gesundheit und die Freizeitgestaltung positiv fördern,
- die Bildung, Ausbildung und Weiterbildung fördern,
- einen noch nie da gewesenen Bürokratieabbau mit sich bringen,
- die Geldvermehrung somit die Verschuldung drastisch reduzieren,
- die Inflation und Deflation begrenzen.

Dies wird ein Grundeinkommen jedoch nur hervor bringen, wenn es mit den richtigen Regeln, der richtigen Finanzierung und in angemessener Höhe etabliert wird.

Unseren Wohlstand und unsere Lebensqualität verdanken wir den Rohstoffen auf dieser Erde, den Menschen mit guten Ideen und den Menschen die dafür Arbeiten. Alle Menschen, die man in diesen Prozessen nicht mehr benötigt, diese müssen Dienstleistung entfalten, die eine Notwendigkeit besitzen und/oder gewünscht sind, die unser Leben schöner und lebenswerter machen.

Fazit: Ein richtig angepasstes Bürgergeld ist der richtige Schritt in die Zukunft und wird die Gesellschaft positiv verändern.



Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

--------------------
NEUE IDEEN FUER EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Ein Recht auf Prüfung Alternativen!

Es ist doch schon wirklich sehr erstaunlich, wie unsere gewählten Volksvertreter, die selben, die über viele Jahre hinweg die Chance hatten, positive Veränderungen herbeizuführen, immer noch vehement die heutigen Regeln unserer Wirtschafts- und Sozialpolitik verteidigen.

Regeln, die aus Sicht der Logik, der Mathematik, der Lebens- und Wirtschaftslehre nachweislich über viele Jahre hinweg bewiesen haben, dass es so nicht mehr weiter funktionieren wird. Unser aller Wohlstand und Lebensqualität sind in großer Gefahr, wenn nicht neue Regeln, in allen Bereichen unseres Lebens, aufgestellt werden.

Den Bürger auf der Strasse zu befragen was er von einem Bürgergeld hält, die Antworten liegen klar auf der Hand: Toll wie im Schlaraffenland, sofort einführen, bis hin: mein Chef und mein blöder Nachbar die noch nie in ihrem Leben etwas richtiges getan haben, sollen nun jeden Monat für Nichts Geld bekommen, um Gotteswillen, wo soll das hinführen.

Wer sich jedoch intensiv mit der Thematik Bürgergeld beschäftigt hat, wird schnell feststellen, dies ist der richtige Schritt in die Zukunft.

Jedoch im ersten Schritt darf das Bürgergeld nicht bedingungslos ausgezahlt werden! Warum?

Die Menschen müssen erst einmal erfahren, welche Verantwortung und Pflicht sie mit der Auszahlung eines Bürgergelds übernehmen.

Das Ziel: Das Bürgergeld soll zu mehr Beschäftigung führen.

Der Mensch braucht zu seiner Zufriedenheit eine sinnvolle Aufgabe.

Beschäftigung – Arbeit - muss ja dann keine Plage mehr sein.
Eine sinnvolle Aufgabe wird Zufriedenheit für alle bringen, für den der die Leistung erbringen darf und naturgemäß auch für den der die Leistung empfängt.

Wir müssen und dürfen uns doch die Frage stellen: wird alles so weitergehen können, wie gehabt? Gibt es Alternativen? Und wie sehen diese aus?

Millionen Menschen ohne Perspektive, ohne Arbeit oder mit Arbeit, von der man aber nicht leben kann, haben ein Recht darauf, das Alternativen wirklich ernsthaft, seriös, fachlich kompetent untersucht und bewertet werden?

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

------------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Bürgergeld der richtige Schritt in die Zukunft?

Wer sich auf der einen Seite, die Entwicklung der Einkommen, der Vermögen, die steigende pro Kopfverschuldung, die momentane Stimmungslage (ausgelöst durch Angst vor Armut durch Verlust von Einkommen und einer wachsenden Armut und Frustration im Lande) vieler Bürger anschaut, und auf der anderen Seite, die Einkommens- und Vermögensentwicklung Weniger betrachtet, diesen Prozess mathematisch und betriebswirtschaftlich in die Zukunft hochrechnet, wird feststellen: die heutige Wirtschaft- und Sozialpolitik, wird nicht mehr allen Menschen, verbunden mit deren Schicksal, nicht mehr allen kleinen und mittelständischen Betrieben, hier im Besondern die Betriebe, die vom Binnenmarkt abhängig sind, eine einkommenssichere und zukunftsorientierte Perspektive bieten können.

Wer sich mit der Thematik Bürgergeld (Grundeinkommen) intensiv befasst hat, wird zwangsläufig feststellen müssen, das Ministerpräsident Dieter Althaus und Herr Pof. Götz Werner den richtigen Weg beschreiben. Und ihnen die Gelegenheit gegeben werden sollte, ihre Ansichten öffentlich vorzustellen. Erst danach sollte man das Thema in die Diskussion führen.

Dies sind die Medien den Bürgerinnen und Bürgern schuldig. Politische Themen (Nachrichten) dürfen nicht den Interessen weniger Einflusshabender zum Opfer fallen.

Die etablierten Parteien und deren Politiker müssen doch nun auch langsam erkennen, dass ihre Politik, die sie nun schon soviel Jahre verkünden, nicht mehr den Realitäten entspricht.

Neue Ideen sind gefragt!

Ein Bürgergeld, wird Antwort geben können, auf Fragen anstehender und zukünftiger gesellschaftspolitischer Probleme in Deutschland, als auch für Europa.

Jedoch was an den vorgestellten Bürgergeldmodellen noch zu bemängeln bzw. zu verbessern ist:


1. Unser Wohlstand und Lebensqualität hängen dann tonangebend vom Konsumieren ab. Da jedoch der heutige Konsum immer noch maßgeblich in den materiellen Segmenten stattfindet, ist in Hinsicht immer knapper werdender Rohstoffe und Energieressourcen ein Wirtschaftswachstum, ein ständig steigender Konsum - den unsere heutige Geldpolitik zwangsläufig mit sich bringt, nur begrenzt möglich. Ein Bürgergeld muss neue Dienstleistungen entfalten, die nicht in den materiellen Segmenten der Wirtschaft stattfinden.

2. Ein Bürgergeld muss sich aus den gesamt erbrachten Wirtschaftsleistungen finanzieren und es muss in entsprechender Höhe ausgezahlt werden, damit sich eine Eigendynamik am Binnenmarkt entfalten kann. Es muss fest an das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gekoppelt sein. Im Klartext: Wenn nicht ein immer gleich bleibender Prozentsatz vom BIP als Bürgergeld den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung steht, ist zu befürchten, dass sich die obige geschilderte Entwicklung - trotz Bürgergeld - nicht verbessern wird. Es werden sich dann keine neuen Dienstleistungen entfalten können.

Dann wird auch der zügellose Zugriff auf die erwirtschafteten Waren, Güter und Dienstleistungen, in Form von nicht gerechtfertigten gigantischen Einkommen reduziert. Höchsteinkommen müssen vom Erwirtschafteten abhängig gemacht werden. Genauso wie das Bürgergeld dies dann ist. Der jährlich stattfindende Verteilungskampf beträfe dann nur noch das Einkommen, welches über dem Bürgergeld hinaus ausgezahlt wird.

Fazit: Bürgergeld muss als fester Bestandteil vom Gesamterwirtschafteten verstanden werden, und im Grundgesetz Beachtung finden.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen
-------------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Kapitalismus mit Grundeinkommen vereinbar?

>>Grundeinkommen (Bürgergeld)<<

„Dass aber der eine oder andere faule Sack gern noch mehr von fremder Arbeit profitieren möchte, kann ich mir vorstellen.“

Neid und Missgunst untereinander, bringen uns nicht weiter!

Den ärmsten und schwächsten in dieser Gesellschaft, gönnt man nichts; noch nicht einmal ein Einkommen von dem jeder ein würdiges Leben führen könnte!

Die Institutionen und Personen jedoch, die wirklich von fremder Arbeiter unangemessen profitieren, die, die den Bürgerinnen und Bürgern die Arbeit und Produkte durch eine falsche Geldpolitik ständig verteuern, die uns unsere Jobs unrentabel machen, wegrationalisieren, um sie dann als neue billig Jobs über Zeitarbeitsfirmen wieder zu aktivieren, die sich dadurch in die Lage versetzen, immer größere Reichtümer zuzuschieben, diese Herrschaften werden nicht als Profiteure fremder Arbeit in der Öffentlichkeit bezichtigt. Nein, ihr Lobbyismus funktioniert prächtig, sie halten sich bedeckt im Hintergrund und bestimmen immer mehr die Entwicklungen und Geschehnisse in der Gesellschaft.

Hier sind nicht die Unternehmer, Manager und Betriebsleiter gemeint, die ja auch nur ihre vorgegebene Aufgabe in der Gesellschaft im Sinne des Unternehmens erfüllen. Hier sind Personen und Institutionen gemeint, die den Menschen, dem Staat eine Politik aufzwingen, die ein immer feindlicheres Wirtschaftssystem hervorbringt, das die Schere zwischen arm und reich immer größer werden lässt.

Eine Politik, die uns zu immer längeren Arbeitszeiten für immer weniger Einkommen zwingt. Die viele ältere Leistungsträger, deren Arbeit jahrzehntelang dazu beigetragen hat, dass sich der heutige Wohlstand erst entfalten konnte, nun gnadenlos vor die Tür setzt, und sie langsam verarmen lässt.

Eine Politik, die vielen Leistungsschwachen und auch vielen jungen Leistungsträgern keine Chance am Arbeitsmarkt gibt.

Eine Politik, die nicht dazu in der Lage ist, allen Menschen eine sinnvolle Arbeit zu vermitteln, von der man in Würde leben kann.

Eine Politik, die immer mehr Menschen demütigt und letztendlich zur Leistungsverweigerung, in die Depression und in die Aggression, in die Gewaltaufnahme führt.

Eine Schande ist das, für ein Land, in dem noch nie soviel Kapitalien erwirtschaftet wurden.

Darüber sollte jeder mal nachdenken, bevor man seine Mitmenschen als faule Säcke bezichtigt.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

--------------------
NEUE IDEEN FUER EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Kapitalismus und Grundeinkommen vereinbar?

Ideologie (griechisch - die Ideenlehre) bezeichnet eine Weltanschauung - ein Lehre von Wertvorstellungen.

Wollen wir uns und unseren nachfolgenden Generationen einen lebenswerten und artenvielfältigen Planeten erhalten, wird sich unser Tun, unsere Handlungen - die Wirtschafts- und Lebensabläufe eines jeden einzelnen von uns, insgesamt ändern müssen.

Die Werte des Lebens werden sich einer neuen Definition unterwerfen.

In einer Informationsgesellschaft kann heute keiner mehr sagen, ich habe von den vielen Missständen auf dieser Erde nichts gewusst, Missstände, die ein Zusammenleben und ein Leben insgesamt auf dieser Erde, immer unerträglicher machen.

Die Entscheidungsträger dieses Planeten (siehe Repräsentanten der G 8 Länder), stehen vor großen Herausforderungen, Herausforderungen, die große und mutige Entscheidungen - im Sinne allen Lebens – abverlangen.

Unsere Lebensweise, die Werte in der Gesellschaft, die Technologien werden sich aus ökologischer, ökonomischer und auch aus ethnischer Sicht verändern müssen. Es wird nicht mehr ausreichen die Symptome aus den Missständen zu analysieren und zu bekämpfen, es muss die Kausalität (die Ursächlichkeit) der Missstände behoben werden. Dies kann man kontrolliert, in der noch verbleibenden Zeit, oder unkontrolliert, dann zwangsläufig aus der Konfusion (im Chaos) heraus machen.

Ein Grundeinkommen für alle, in angemessener Höhe, mit klaren Regeln (…), die auch außerhalb unseres Einflussbereiches Nützlichkeit zeigen, wird ein Segment darstellen, das an die Ursächlichkeit vieler Missstände im eigenen Land und auch an die im Ausland geht. Deutschland muss ein Vorbild werden, ein Land der Revolutionäre, Ideengeber, Vordenker und Visionäre.

Es liegt nicht am Geld, es liegt ausschließlich an den aufgestellten heutigen Regeln, das ein Zusammenleben immer unerträglicher wird.

Die heutigen Probleme in der Gemeinschaft sollten/müssen Ideologisch angegangen werden, ansonsten wird es immer nur bei der Ursachenforschung der Symptome bleiben.


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen
--------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Beschäftigung mit Bürgergeld?

Immerfort neue "Verlierer" zu produzieren, muss aufhören!

Politik kann keine Arbeitsplätze mit einem ausreichenden Einkommen schaffen oder vermitteln. Jedoch Politik hat die Aufgabe: mit kurzen, klaren, für jedermann verständlichen Regeln, ein Klima zu schaffen, das ein Zusammenleben aller Bürgerinnen und Bürger - wie im Grundgesetz beschrieben – ermöglicht. Regeln, die so formuliert sind und auch kontrolliert werden können, dass sich eine freie, soziale Marktwirtschaft entfalten kann, die nicht durch einen einseitigen Lobbyismus und durch eine immer größer werdende Bürokratie untergraben wird.

Lobbyismus, Reichtum, Zeitarbeitsfirmen, Zeitarbeitsplätze, Tiefst- und Niedriglöhne auf der einen Seite, Grundeinkommen, Arbeitsplatzsicherung, Mindestlöhne, Kündigungsschutz, Tarifautonomie auf der anderen Seite, sind doch jeweils Reaktionen auf falsch vorgegebene und/oder nicht richtig definierte Regeln seitens der Politik. Und Politik bezeichnet ganz allgemein ein vorausberechnendes, innerhalb der Gesellschaft auf ein bestimmtes Ziel gerichtetes Verhalten. Jedoch produziert heute Politik ein Wirrwarr an unsinnigen und sich widersprechenden Regeln, so undurchsichtig, dass das wirkliche Ziel: Glück und Zufriedenheit des einzelnen Menschen, aus den Augen verloren wurde.

Die Kausalität aller Missstände ist eine falsche Geldpolitik.

Die Europäische Zentralbank EZB hat in den letzten Tagen den Leitzins angehoben. In den Nachrichten wird uns Bürgern verkündet, diese Maßnahme dient dem entgegensteuern der Inflation.

Was bedeuten höhere Zinsen?

Doch nichts anderes als: eine Beschleunigung der Geldvermehrung.

Geld vermehrt Geld.

Da die Geldmenge nur eine erbrachte Leistung widerspiegelt, muss das Leistungswachstum - das Wirtschaftswachstum - kräftig gestiegen sein.

In der Tat, in den letzten Jahren ist die Wirtschaft (deren Umsätze) kräftig gestiegen, jedoch leider nur in bestimmten Bereichen.

Wer profitiert von einer Leitzinsanhebung?

Institutionen und Personengruppen, die große Bargeldvermögen besitzen.

Wer profitiert vom Wirtschaftswachstum?

Unternehmen und Personengruppen, die in den Bereichen tätig sind, da wo der Wirtschaftswachstum stattfindet: In der Regel bei den Exportunternehmen, deren Zulieferer und Financiers.

Die meisten Bürgerinnen und Bürger jedoch gehen leer aus, sie haben nichts vom Aufschwung, im Gegenteil, sie müssen die Zeche bezahlen. Mit einem immer höher werdenden Zinsanteil, der in den Steuern und Preisen eingerechnet wird; über den Eintausch von Devisen (was unser Export mit sich bringt) - mittels importierter billig Waren, mit immer teurer werdenden importierten Rohstoffen und Energieträgern.

Ein Grundeinkommen, fest mit dem Wirtschaftswachstum und dem Im- & Export verknüpft, würde vieles zum Positiven ändern!



Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

--------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Kapitalismus und Grundeinkommen vereinbar?

>>Freie, soziale Marktwirtschaft<<

Marktwirtschaft bedeutet doch nichts anderes als: Ich habe eine Geschäftsidee und biete mein Produkt am Markt der Gemeinschaft an. Ist das Produkt erwünscht, stimmt Preis und Qualität, wird mir das Produkt, die Leistung abgekauft. Voraussetzung ist jedoch, die Bürgerinnen und Bürger verfügen über entsprechende Einkommen, das sie in die Lage versetzt, die Leistung eines anderen Wirtschaftsteilnehmers zu kaufen.

Haben wir heute noch so eine Marktwirtschaft, die dies jedem ermöglicht?

Bedingt durch eine über Jahrzehnte stattfindende falsche Geldpolitik, entwickelte sich ein noch nie da gewesener Lobbyismus, besonders ausgeprägt zwischen Finanz-, Konzernwirtschaft und exekutiver Politik. Ein einseitiger Lobbyismus, der auf dem besten Wege ist, die freie, soziale Marktwirtschaft vollkommen auszuhebeln.

Warum falsche Geldpolitik?

Es wird immer mehr Geld eingesammelt, damit es sich durch den Zins und Zinseszins kräftig vermehrt, in dem man es mittels Kredit wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückführt. Diese Handhabung des Geldes war in der Geschichte - und ist es heute noch mehr, nachweislich, die Ursache von Ausbeutung, Armut, Ungerechtigkeit, daraus folgend Neid, Missgunst, Aggression und letztendlich Mord und Totschlag (Kriege).

Warum?

Da Geld nur ein Tauschmittel darstellt und hinter jedem neuen Euro und Cent - die die Geldvermehrung mit sich bringt - eine Leistung stehen muss, müssen zwangläufig immer mehr Waren, Güter und Dienstleistungen hergestellt bzw. angeboten werden, oder, die Preise müssen entsprechend mit der Geldvermehrung steigen - dies bedeutet dann aber Inflation, Geldentwertung.

Um mit dieser Geldpolitik am Markt bestehen zu können, sind die Unternehmer mit ihren Mitarbeitern/Innen ständig gezwungen, den Umsatz und auch den Gewinn in ihren Betrieben zu steigern. Dies wurde und wird in erster Linie, durch Produktivitätssteigerung, Produktausweitung, Mehrproduktion und/oder in den Bereichen wo es möglich ist, durch Preissteigerungen erzielt. Sind Produktivitätssteigerung, Produktausweitung, Mehrproduktion, Preissteigerungen jedoch voll ausgereizt, lässt sich dies nur noch beim Personal, durch einfordern von Lohnverzicht oder gänzlich durch Streichung von Stellen, realisieren. Lohndumping, Ausbeutung und letztendlich Arbeitslosigkeit und Armut sind die Folgen.

Um diese negativ Entwicklung in der Gesellschaft abzufedern, greift der Staat immer öfters in diese Prozesse ein: Frühverrentungen, Kombilöhne, Hartz 4 auf der einen Seite, mit großzügigen Steuergeschenken und Subventionen auf der anderen Seite.

Ist dies der richtige Weg für eine freie, soziale Marktwirtschaft?

Wer sind hier die einseitigen Profiteure?

Dies sind Unternehmen, Personen die gute satte Gewinne machen, diese profitieren ausschließlich von den Steuergeschenken und Subventionen. Warum? Nur der der gute satte Gewinne macht zahlt Steuern, der, der schon seit Jahren durch die schlechte Binnenkonjunktur gerade Mal so überleben kann, zahlt schon lange keine Steuern mehr. Diese Unternehmen können schon lange nicht mehr die Basel 1-4 Kriterien erfüllen, können somit auch keine Subventionen bekommen.

Damit alle Betriebe wieder in die Lage versetzt werden in die Wirtschaftlichkeit zurück zu kehren, ist die beste Subvention, das gerechteste Steuergeschenk für alle am Markt befindlichen Unternehmen und deren Mitarbeiter, ein Grundeinkommen für alle, ein Bürgergeld in entsprechender Höhe und mit klaren Regeln. Denn dieses Geld fließt dann über die Bürger zu 100 % an alle am Markt befindlichen Unternehmen zurück. Warum an die Unternehmen zurück? Weil nur von dort die notwendigen Einkommen kommen können und dort erwirtschaftet werden müssen.

Steuergeschenke und Subventionen in Form eines Grundeinkommen für alle, ist der Garant dafür, dass Zuwendungen vom Staat nicht nur denen zu Gute kommen die jetzt schon gut dastehen, meist exportierenden Unternehmen und Konzernen, sondern allen Betrieben deren Leistungen am Markt erwünscht sind.

Die Binnenwirtschaft wird eine Eigendynamik bekommen, vergleichbar wie nach dem Krieg beim Wideraufbau, nur in anderen Bereichen und auf höherem Niveau. Und was in der heutigen Zeit noch wichtiger ist, ein Grundeinkommen lässt alle Bürgerinnen und Bürger am Aufschwung partizipieren.



Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

--------------------
NEUE IDEEN FüR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Kapitalismus und Grundeinkommen vereinbar?

Das Zusammenleben im 21. Jahrhundert braucht neue Regel!

Die Unzufriedenheit unter den Menschen wächst. Viele Bürger fühlen sich von ihrer Staatsführung und von den Wirtschaftsführern nicht mehr vertreten, immer mehr Menschen werden an ihren Arbeitsstellen ausgenutzt oder gänzlich vom Arbeitsmarkt verdrängt. Hier Einhalt zu gebieten und Besserung herbeizuführen, dazu sind unsere Politiker und Wirtschaftsakteure – scheinbar - nicht willig oder nicht zu fähig.

Basisdemokratie funktioniert nicht mehr! Die Macht im Staat geht schon lange nicht mehr vom Souverän - dem Bürger aus. Die individuellen Bedürfnisse und Interessen eines jeden einzelnen Menschen, wie unter Artikel 25 der Menschenrechte beschrieben, auf dem sich unser Grundgesetz im Artikel 1 beruft, wurde noch nie von einer Institution vertreten, lediglich Interessengruppen wie: Vereine, Verbände, Gewerkschaften, Kirchen etc. haben sich solidarisiert. Sie sind jedoch immer nur für ihre spezifischen Interessen eingetreten. Für diese Interessen wurde immer nur Politik gemacht und über die Medien verbreitet.

Eine reine Lobbypolitik, ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse des Einzelnen nehmen zu müssen. Das Resultat: Eine habgierige, feindselige, rein materiell ausgeprägte Ellenbogengesellschaft, die uns tagtäglich über die Medien in Filmen, Nachrichten und auf Videospielen vorgeführt wird.

Welche Aufgabe hat die gesetzgebende Politik?

Politik hat die Aufgabe, eine Gesellschaft so zu organisieren, dass die Menschen in Frieden und Friede ihr Leben in Würde leben können, und die Bedürfnisse eines jeden einzelnen Menschen Berücksichtigung finden.

Die Realität sieht jedoch meist anders aus, Politik bietet regelmäßig inszenierte politische Showveranstaltungen, die nur einem Ziel dienen, uns von den wirklichen, ursächlichen Missständen abzulenken. Man vermittelt uns den Eindruck, die Zustände müssen hingenommen werden, Schuld seien wir doch alle selbst, die, die immer mehr fordern, in einer Zeit wo Massenarbeitslosigkeit vorherrscht und es uns doch trotzdem relativ gut geht, im Vergleich mit anderen Ländern, mit denen wir in Konkurrenz um Arbeit und Wohlstand stehen.

Dies ist eine total falsche Beurteilung der Realitäten, ein rein lobbyistisches Gedankengut methodisch inszeniert und über die Medien von einer gewissen elitären Oberschicht verbreitet, mit dem Ziel: von den wirklichen Missständen abzulenken.

Ein Gedankengut, das sich weitab von einer funktionierenden Volkswirtschaft befindet, in der alle Bürger teilhaben. Im Gegenteil, die Notlage vieler Menschen wird hier zur Gewinnmaximierung Weniger schamlos ausgenutzt.

Wie kommen wir aus diesem Dilemma heraus?

Es müssen erst einmal alle Missstände die an der heutigen Bedürftigkeit vieler Menschen schuld und mathematisch nachweisbar sind, öffentlich bekannt gemacht werden. Z.B. die falsche Nutzung unserer Ressourcen, wie:

• des Bodens
• der Betriebsmittel,
• der Energieträger,
• der Geldmittel,
• den Menschen.

Solange man hier nicht neue Wege findet und aufzeigt, Wege, die zu einem Werterhalt und Mehrwert dieser Ressourcen führen, wird sich nichts ändern, im Gegenteil, das Leben wird für viele immer unerträglicher werden.

Da Politik die Summe der Mittel ist, die nötig sind, um zur Macht zu kommen, sich an der Macht zu halten und um von der Macht zu profitieren, kann dies Politik logischerweise nicht leisten. Nur eine neutrale Wissenschaftskunde wird dies leisten können.

Den Auftrag dazu, können nur unsere Volksvertreter erteilen.

Letztendlich die Entscheidung zu treffen, in was für einer Gesellschaft die Menschen leben möchten, können nur die Menschen selbst mittels Wahlen entscheiden.

Wie bekommen die Bürgerinnen und Bürger es hin, das ihre Volksvertreter diesen Auftrag öffentlich auszuschreiben, mit dem Ziel: neue Regeln für ein Gesellschaftssystem zu entwickeln, die allen Menschen ein Leben in Würde, Friede und in Frieden garantiert?


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

-----------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Kapitalismus und Grundeinkommen vereinbar?

Politisch Einfluss nehmen!

Wer politisch Einfluss nehmen möchte, muss nicht immer eine Partei gründen. Politisch festgefahrene Strukturen, hier besonders die, die in der Vergangenheit große Erfolge nachweisen konnten, nun aber durch andere gesellschaftspolitische Vorraussetzungen wie: immer weiter voranschreitende

- Automatisierung,
- Verkapitalisierung,
- Globalisierung

der Gesellschaften, was für viele Menschen und die Natur große Defizite hervorbringt, lassen sich naturgemäß nur sehr schwer ändern - siehe aktuell: G8 Gipfel.

Parteien sollten eigentlich Institutionen seinen, in denen durch Demokratie der Wille des Volkes zum Ausdruck kommt. Doch leider sind diese Institutionen so vereinnahmt, das sie heute nur noch explizit dazu dienen, einen elitären Kreis von Personen - Günstlingen und Profiteuren dieser Gesellschaft – ihre Interessen durchzusetzen und ihnen den Anspruch auf die Macht im Lande zu legitimieren. Mit Demokratie - Volksmeinung und Volksmehrheit - hat dies schon lange nichts mehr zu tun.

Wenn man hier etwas ändern möchte, müssen sich die Parteien von innen her reformieren, d. h., es darf sich keine Machtkonzentration – Seilschaft innerhalb einer Partei bilden können. Jeder gewählte Abgeordnete ist in erster Linie seinem Souverän, dem Wähler verpflichtet, erst dann hat er parteiinterne Interessen zu berücksichtigen. Dies muss auch bei öffentlichen Abstimmungen zum Ausdruck kommen.

Der öffentliche Druck auf die Führung und Arbeit einer (Volks-) Partei
- sowie auf den gewählten Parlamentarier - muss von der Basis her - wieder größer werden. Politik muss ein Gedankengut tragen, welches die Interessen eines jedes einzelnen Bürgers und dessen Lebensbereich berücksichtigt, und nicht diese Interessen für die Interessen Weniger opfert.

Wir brauchen ein Gesellschaftssystem, welches auf der Grundlage von Logik, Mathematik, Ethik, der Wirtschafts- und Lebenslehre aufbaut und die Regeln der Naturwissenschaften beachtet. In diesem Gesellschaftssystem könnten alle Menschen dieser Erde in Eintracht und Würde - ohne existenzielle Sorgen zu haben - in Frieden leben.

Dies ist keine Utopie, dies ist nachweislich machbar!

Voraussetzung ist jedoch: die Wissenschaft bekommt den Auftrag ein solches Gesellschaftssystem zu entwickeln, es öffentlich vorzustellen und zur Abstimmung zu bringen und Politik setzt es dann um.

Der Druck auf die Institutionen diesen Auftrag an die Wissenschaft zu vergeben, muss von der Basis herkommen, denn die Repräsentanten dieser Institutionen sind ohne diesen Druck von der Basis – scheinbar - nicht willens dazu.

Die Aufgabenstellung ist: Wie können die Bürgerinnen und Bürger den politischen Repräsentanten klar machen, dass sie für die Vergabe dieses Auftrags an die Wissenschaft sind und dies politisch auch fordern werden?


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

--------------------
NEUE IDEEN FUER EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Wohlstand und Lebensqualität in Zukunft.

Welchen Wohlstand mit welcher Lebensqualität die Menschen in einem Land erleben, hängt explizit von der Qualität ihrer Produktionsmittel, den Rohstoffen die ein Land besitzt und ebenso von der Bildung und Aus- und Fortbildung, d. h. von der Leistungsfähigkeit seiner Bürger ab.

Deutschland ist zwar ein rohstoffarmes Land, Deutschland verfügt jedoch weltweit mit über die besten und innovativsten Produktionsmittel, und über ein hervorragendes Aus- und Fortbildungssystem, jedoch leider nicht mehr über ein zeitgemäßes Bildungssystem.

Dies erlaubt es uns heute, qualitative hochwerte Waren in alle Welt zu exportieren. Mit den Devisen, die hierdurch erwirtschaftet werden, kaufen wir unser die notwendigen Rohstoffe ein.

Da alles auf dieser Erde einem Zerfallprozess unterliegt, müssen wir uns diese Werte ständig erhalten und verbessern. Erfolgt dies nicht, werden Wohlstand und Lebensqualität schwinden. Die demografischen Faktoren einer Gesellschaft haben im 21. Jahrhundert - dank der Maschinenarbeit - keinen großen Einfluss mehr auf Wohlstand und Lebensqualität. Welcher Mindestwohlstand und welche Lebensqualität in einer Gesellschaft gelten, hängt nur von der Politik und den Regeln des vorherrschenden Systems und hier im Besonderen von der Geldpolitik ab. Hier haben wir zu jeder Zeit die Möglichkeit Veränderungen herbeizuführen.

Was uns in Zukunft den Wohlstand und Lebensqualität mit Sicherheit kosten wird, ist eine nicht auf Vernunft und Einsicht ausgerichtete Energie- und Umweltpolitik.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

-------------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Soziale Sicherheit für alle

Eine Gesellschaft mit ca.82 Mio. Bürgern, deren Wirtschaftsunternehmen über die modernsten Produktionsmittel der Welt - mit hohem Anteil von Maschinenarbeit – verfügen. Maschinen, die eine noch nie da gewesene Produktivität hervorbringen. Eine Produktivität, die es erlaubt - unter Annahme, dass die Bürokratie abgebaut wird - das nur noch 10 % der Bürger für die Bereitstellung ihrer Grundversorgung tätig werden müssen, Tendenz in Zukunft: stetig abnehmend.

D. h., ca. 72 Mio. Bürgerinnen und Bürger stehen heute schon der Gesellschaft – somit sich selbst - zur Verfügung, sich ein angenehmes Leben zu organisieren. Jeder könnte sich, nach Alter und Fähigkeit, eine sinnvolle Aufgabe suchen und dafür ein Grundeinkommen beziehen.

Was hat dies alles mit dem Geld zu tun?

Geld ist doch, bzw. sollte doch nur das Mittel zum Zweck sein. Es sollte zur Vereinfachung der Umsetzung unserer Interessen dienen und nicht zur Blockade werden.

Geld kann uns nicht versorgen, mit Geld kann keine Vorsorge betrieben werden. Eine Gemeinschaft muss in jeder Periode immer wieder die gewünschten Leistungen von neuen erbringen. Und diese Leistungen werden nicht vom Geld, sondern von den Menschen erbracht. Geld dient hier nur als Mittel zum Zweck.

Fazit: Nicht Geld sichert uns die Zukunft, sondern unser aller gemeinsamer Leistungswille und dieser kann sich nur in einer gebildeten, gesunden und friedlichen Gesellschaft voll entfalten.

Angst vor Altersarmut, Arbeitslosigkeit, sozialen Abstieg, Krankheit, Gesundheitserhalt bräuchte nicht zu sein, die Ursachen die diese Ängste hervorbringen, sind doch nur fiktiv. Fiktiv deshalb, weil den Bürgern ein Gedankengut suggeriert wird, welches sich auf eine Geldpolitik stützt, die nicht auf Vernunft und Logik sondern auf reinen Lobbyismus basiert.

Somit werden hier nur Scheindiskussionen geführt. Die Lösungen, liegen ganz wo anders, auf einer ganz anderen Ebene.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

-------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Mindesteinkommen

Historische Chance vergeben! Absage für Mindestlohn!
----------------------------------------------------

Demokratieverständnis der Regierung:

Obwohl eine große Mehrheit der Bürger einen Mindestlohn fordert und befürwortet, obwohl nachweislich ein Mindestlohn die Kaufkraft im eigenen Land stärkt, obwohl ein Mindestlohn in Deutschland zum Leben in Würde dringend notwendig ist, spricht sich unsere Regierung gegen einen Mindestlohn aus.

Mit der Begründung: Ein Mindestlohn vernichtet Arbeitsplätze.

Ein Mindestlohn für alle, würde der Wirtschaft ca. 42 Mil. € im Jahr kosten. Geld, welches nachweislich zu 100 % dorthin wieder zurückfließt.

Ein Mindestlohn würde überwiegend nur Arbeitsplätze am Binnenmarkt betreffen - denn nur dort wird schlecht bezahlt, also nicht unsere Exportchancen verschlechtern.

Unser Aufschwung wird somit nicht durch einen Mindestlohn negativ beeinflusst, negativ beeinflusst wird er durch die:

• Leitzinserhöhungen der europäische Zentralbank EZB,

• Energiekostenverteuerung,

• Mehrwertsteueranhebung -Anfang des Jahres 2007 um 3 % Punkte,

Jeder dieser einzelnen Punkte, kostet der Wirtschaft ein Vielfaches was ein Mindestlohn der Wirtschaft effektiv kosten würde.

Kein Problem für die Regierenden!

Von welchen Beratern sind unsere Volksvertreter eigentlich umgeben, und was für ein Sozial- und Demokratieverständnis haben die Parteien und deren Abgeordneten im Bundestag?

Die aktuellen Erfolgsdaten - den Wirtschaftsaufschwung den wir zurzeit erleben, basiert ausschließlich auf der Vorhaltung innovativer Produktionsmittel - die eine hohe Produktivität erlauben, ebenso durch einen hohen Wissensstand sowie Ausbildungsqualität unserer Facharbeiter, Ingenieure und Wissenschaftler, und durch einen hohen Devisenstand unserer ausländischen Handelspartner. Deutschland ist ein rohstoffarmes Land und muss regelmäßig Rohstoffe am Weltmarkt einkaufen und von diesen Devisen werden die Exportgüter bezahlt. Ein Mindestlohn kann und wird hier keinen negativen Effekt hervorbringen, im Gegenteil, die Produktivität und der Absatz von Waren, Gütern und Dienstleistungen am Binnenmarkt werden durch einen Mindestlohn angeregt.

Die gigantischen Gewinne die gemacht wurden und gemacht werden, gehen zu Lasten der Bürger, die unter 1400 € netto im Monat arbeiten gehen und derer, die keine Arbeit finden und von Harts 4 leben müssen.

Dies ist eine soziale Ungerechtigkeit die nicht hingenommen werden darf.

Bei den heutigen Lebenshaltungskosten, darf niemand mehr mit weniger als 1400 € netto im Monat nach Hause gehen. Und dieses Mindesteinkommen muss fest an die Lebenshaltungskosten gekoppelt werden.

Nicht ein Mindesteinkommen vernichtet Arbeitsplätze, sondern:

• die Wirtschaftsschädigende Verteilung von Arbeit und Einkommen,
• das horten von gigantischen Vermögen,
• der daraus resultierend Zins und Zinsenzins, der die gesamte Volkswirtschaft zu erdrücken droht,
• die exorbitant ansteigenden Energiekosten,
• und die ungezügelte Verschwendung von Steuergeldern.

Dies sind die wirklichen Jobkiller, hier muss Einhalt geboten werden, und nicht bei den untersten Einkommen der Bürger.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

--------------------
NEUE IDEEN FUER EINE NEUE POLITIK
 

Blackdragon

Elo-User/in

Mitglied seit
25 Jun 2006
Beiträge
203
Gefällt mir
5
Voller Spannung erwarte ich demnächst den 100. Monolog von IKS (;-))
Es hat schon etwas Zwanghaftes...
 
E

ExitUser

Gast
Liebe Ideen Konzept Schmiede,

ich wäre Euch sehr dankbar, wenn Ihr Eure Internetseite mal fertig stellen könntet.
Da ist seit Januar immer noch soo viel offen in Euren angegebenen Themen,
das man sich fragen muss, habt Ihr so was nötig?

Ihr habt doch SUPER Ansätze nur verstrickt Ihr Euch in was-auch-immer
sodaß Ihr Eure eigene Seite nicht auf die Reihe bekommt.
Tja, Internet komplett abdecken (in allen bGe Foren) ist halt Zeit intensiv.

Was macht übrigens Euer Freund matthias_dilthey?
Wir können ja nicht permanent hinter Euch her laufen...
Ihr wisst was ich meine...

Eine Antwort von Euch erwarte ich nicht....
Kommt ja nie eine - warum auch.

PS. Auch für Euch der Tipp...
http://www.dreigliederung.de/essays/
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Grundeinkommen nun auch bei der SPD ein Thema?
-------------------------------------------------
Am Samstag, den 23. Juni 2007 debattierte im „ Großen Saal“ des Anthroposophischen Zentrums Kassel, Bundestagsvizepräsident und Vorsitzender des Kulturforums der Sozialdemokratie Dr. h. c. Wolfgang Thierse mit den auf dem Podium sitzenden:

Prof. Dr. Johano Strasser
Autor, Präsident des deutschen PEN

Prof. Dr. Susanne Bians-Preisendöefer
Universität Oldenburg, Institut für Musik

Alexander Koch
Kurator und Kulturtheoretiker, Berlin

Prof. Dr. Christel Eckert
Universität Kassel, Lehrstuhl für Frauenforschung

Prof. Dr. Wolfgang Schneider
Universität Hildesheim, Lehrstuhl für Kulturpolitik

Siegmund Ehrmann, MdB
STELLV: Vorsitzender des Bundestagesausschusses Kultur und Medien

Nachdem Prof. Dr. Strasser die Entwicklungsphasen von Arbeit der letzten 300 Jahren in den Gesellschaften Revuepassieren lassen hat, läutete Herr Thierse die Diskussion ein.

Mit dem Thema:

Zukunft der Arbeit- eine kulturelle und kulturpolitische Herausforderung

Was bedeutet Arbeit für uns Menschen in Zukunft? Wie kann das Arbeitsleben im 21. Jahrhundert neu organisiert werden? Und wird sich die SPD von der Utopie Arbeit für alle - in traditioneller Form - verabschieden müssen? Und was kommt dann? Ein Grundeinkommen für alle? Und wie kann die Gestaltung eines Grundeinkommens aussehen? Sollte man es Bedingungslos oder mit Bedingungen auszahlen?

In der Runde waren sich alle einig: Grundeinkommen ja, jedoch in welcher Form, Bedingungslos oder mit Bedingungen verknüpft darüber wurde kontrovers debattiert.

Prof. Dr. Johano Strasser vertrat die Ansicht, untermauert mit viel guten Argumenten, ein Grundeinkommen ja, aber nicht ohne Bedingungen.
Frau Prof. Dr. Christel Eckert hingegen vertrat, auch mit guten Argumenten untermauert, ein Grundeinkommen muss bedingungslos sein.

Die Meinung der IKS- Hessen

Warum nicht dem Bürger die Wahl geben:

1. Grundeinkommen (netto pro Monat) 500 € plus 200 € für Gesundheitserhalt bedingungslos oder,
2. Grundeinkommen (netto pro Monat) 1400 € plus 200 € für Gesundheitserhalt (somit einen Mindestlohn darstellt) in Verbindung einer frei wählbaren Tätigkeit, die notwendig und/oder von der Gesellschaft gewünscht ist.

In einer 82 Mio. Bürgergesellschaft gibt es Arbeit zu genüge, sie muss nur anders organisiert und neu definiert werden. Dann wird Vollbeschäftigung auch keine Utopie mehr bleiben.

Tragfähige und funktionierende Konzepte die ein Grundeinkommen beschreiben, werden jedoch nicht in demokratischen Parteien, wo so viele verschiedene lobbyistische Meinungen aufeinander prallen, entwickelt werden können.

Daher müssen Konzepte, die ein Grundeinkommen von der Wiege bis zur Bahre beschreiben, außerhalb der exekutiven Politik, von neutralen wissenschaftlichen Institutionen und von Bürgern aus dem gesamten Spektrum der Bevölkerung, mit Logik und unter ethischen Gesichtspunkten entwickelt werden.

Maximal drei Varianten eines Grundeinkommens sollten dann der Bevölkerung zur Abstimmung vorgelegt werden. Die Variante, die die Mehrheit bekommt, ist dann von der Politik umzusetzen. Welcher Partei man hier die größte Kompetenz der Umsetzung zutraut, wird wiederum durch Wahlen entschieden.

Dies wäre dann echte Demokratie in Sinne des Volkes.

Wenn die Parteien in Deutschland zur nächsten Bundestagswahl 2009 eine hohe Wahlbeteiligung 90 % und mehr wünschen, müssen sie nur mit wirklich neuen Ideen aufwarten, zum Beispiel: Ein Grundeinkommen für alle. Die Partei, die den Bürgern die Vorteile eines Grundeinkommens richtig vermitteln kann, wird die zukünftige Bundesregierung 2009 bilden dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

------------------------
Neue IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Meinungs- und Informationsfreiheit

Meinungs- und Informationsfreiheit

Können wir uns überhaupt noch darauf verlassen, dass wir objektiv, breitflächig und tiefgründig von den Medien informiert werden? Wird uns zurzeit eine Meinung suggeriert die darauf ausgerichtet ist: Jeder der arbeitslos ist oder nicht genügend Einkommen mit nach Hause bringt, ist selbst schuld daran. Er hat es versäumt oder nicht geschafft sich richtig zu qualifizieren - ist Facharbeiter oder Ingenieur geworden, hat die 40 überschritten und in der heutigen schnelllebigen Zeit sein Wissen nicht auf den neusten Stand gebracht.

Ca. 82 Mio. Bürger, davon ca. 42 Mio. Erwerbsfähig, davon wiederum zurzeit die Hälfte in Vollzeittätigkeit und davon nur ca. die Hälfte wiederum Facharbeiter, Ingenieure und Führungspersonal.

Hypothetisch angenommen, ab morgen besäßen alle Bürger eine fundierte Bildung und Ausbildung, würde sich dann an der Gesamtsituation etwas ändern?

Bildung, Ausbildung und Fortbildung sind zwar existenziell wichtig für eine Gesellschaft, jedoch diese Defizite - die nachweislich in der Gesellschaft vorherrschen - sind nicht die Kausalität (die Ursächlichkeit) der anstehenden Probleme, sondern nur dessen Wirkung. Die Kausalität hierfür liegt vielmehr bei der Definition von Arbeit, bei der Verteilung von Arbeit, bei der Festlegung von Arbeitszeiten; ebenso von einem Mindesteinkommen für Arbeit ab. Hier steht dringender Aufklärungs- und Handlungsbedarf an.

Warum halten sich die Medien hier zurück und informieren nicht tiefgründiger?

Weil die Unabhängigkeit der Medien immer mehr verloren geht und vielerorts schon verloren gegangen ist?

Weil man sich vom Kapital - in Form von dringend notwendigen Werbeaufträgen – immer mehr in Abhängigkeit bringt? Somit keine heiklen Themen mehr recherchieren und veröffentlichen kann - die die Missstände tiefgründig aufzeigen - ohne das Risiko von Einkommensverlusten einzugehen?

Dies wäre eine fatale Entwicklung für uns Bürger und die Demokratie.

Die Ursachen der heutigen Probleme in der Gesellschaft, liegen ganz woanders als uns das über die Medien zurzeit eingeredet werden soll!

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

---------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Journalistische Aufklärung der Bürger

Deutschland: Der Bund, die Länder, Städte und Kommunen haben insgesamt ca.1.500.000.000.000 € Schulden.

Die Wirtschaft: Konzerne, Mittelstands-, Klein- und Kleinstunternehmen haben insgesamt ca. … € Schulden.

Da die gesamte Staats- und Wirtschaftsverschuldung nur über den Preis von Waren, Gütern, Dienstleistungen und mit Steuergeldern bezahlt werden können, stellt sich die Frage: Wie hoch sind unsere Waren, Güter und Dienstleistungen schon mit Zinsen belastet. Wie hoch hat sich der gesamte Zinsanteil, der von der Volkswirtschaft aufgebracht werden muss, vom Anfang der Bundesrepublik bis heute entwickelt?

Wer sind die Gläubiger Deutschlands?

Wie hoch ist die Verschuldung der Wirtschaft?

Wer sind hier die Gläubiger?

Wie sieht die Entwicklung des Zinsanteils in Zukunft aus?

Welche Institutionen und Personengruppen profitieren explizit von den Zins und Zinsenzins der hier gezahlt werden muss?

Der Bürger sollte informiert werden, wo sich die wahren Probleme heute - und in Zukunft vielleicht noch mehr - befinden.

Mit freundlichen Grüßen

Eckhard Bock / IKS- Hessen
 
Mitglied seit
5 Mai 2007
Beiträge
216
Gefällt mir
0
"Weil die Unabhängigkeit der Medien immer mehr verloren geht und vielerorts schon verloren gegangen ist?"


Ja, ganz klar.


"Bildung, Ausbildung und Fortbildung sind zwar existenziell wichtig für eine Gesellschaft, jedoch diese Defizite - die nachweislich in der Gesellschaft vorherrschen - sind nicht die Kausalität (die Ursächlichkeit) der anstehenden Probleme, sondern nur dessen Wirkung. Die Kausalität hierfür liegt vielmehr bei der Definition von Arbeit, bei der Verteilung von Arbeit, bei der Festlegung von Arbeitszeiten; ebenso von einem Mindesteinkommen für Arbeit ab. Hier steht dringender Aufklärungs- und Handlungsbedarf an."


Eben.


Und selbst, wenn das mit den Schulden alles so seine Richtigkeit hat, wäre zumindest mal nachzufragen, was es bringt, Menschen in den Schrott zu kippen, um einige wenige noch reicher zu machen.
Ob 10 oder 20 Milliarden, eigentlich schietegal.
Schwer zu verstehen.
Die fressen doch das Geld auch nicht.
Es geht wohl um Macht und Geld. Die Macht im Lande, Weltmacht.
Wenn nicht mit Krieg, dann so.
Ist ja auch eine Art Krieg.
Die Menschen- und Staatenspieler nennen den, Wettbewerb.
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Kapitalismus und Grundeinkommen vereinbar?

Jeder der mit offenen Augen und Ohren durch die Welt geht, muss doch erkennen hier läuft etwas nicht richtig!

Wenn jemand die heutigen Regeln der Wirtschaft kritisiert und tiefgründig hinterfragt muss doch nicht gleich gegen den Kapitalismus sein, welche Wahl haben wir denn? Nach irgendeinem System und Regeln müssen wir unser Zusammenleben ja nun ausrichten. Und der Kapitalismus ist so wie er geschrieben steht:

Der Kapitalismus ist eine Wirtschaftsordnung, die sich durch Privateigentum an Produktionsmitteln sowie durch einen Preis der Produktionsgüter, der durch einen freien Markt bestimmt wird.

eigentlich sehr effektiv.

Durch eine falsche Geldpolitik, die die Produktionsweisen immer mehr auf Sklaverei oder feudalen Arbeitsverpflichtungen ausweiten muss, hat nichts mit Kapitalismus zu tun, sondern zeigt wieder feudalistische Strukturen auf. Dies muss verhindert werden!

Damit der Kapitalismus und die freie, soziale Marktwirtschaft in Deutschland, Europa und in der Welt auf ökonomischer und ökologischer Grundlage wieder zu seinen Wurzeln zurückfinden kann, müssen neue Regeln aufgestellt werden.

Die IKS- Hessen sagt: Die 60 / 30 / 10 Regel

• 60 % Grundeinkommen
• 30 % Staatshaushalt
• 10 % Unternehmergewinn

Eine ökonomisch logische, Gesellschaftspolitisch gerechte, und eine wirtschaftliche – für den freien Markt – faire Lösung.

Eine für die Umwelt absolut umweltfreundliche Lösung, da der Preis eines Produktes nicht mehr von der Anzahl und den Kosten der Mitarbeiter bestimmt wird (kein Billiglohn kann den Preis eines Produkts mehr drücken), sondern, der Preis richtig sich ausschließlich danach aus: welche Rohstoffe verwendet wurden, wie viel Energieträger notwendig waren, und welche Akzeptanz das Produkt am Markt erfährt.

Der Faktor menschliche Arbeit, wird hier komplett ausgeklammert und kann nicht mehr zum Spielball von Gewinnmaximierungen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Eckhard Bock / IKS- Hessen
 
Mitglied seit
5 Mai 2007
Beiträge
216
Gefällt mir
0
"Eine ökonomisch logische, Gesellschaftspolitisch gerechte, und eine wirtschaftliche – für den freien Markt – faire Lösung."

Modelle für dieses Grundkonzept gibt es reichlich.
Nur wie umsetzen?
Arbeit an der Basis (Kindererziehung, örtliche Gruppen bis hin zu internat. Verbunden u.s.w.), friedlich oder weniger friedlich?

Alles zig mal versucht und lange genug verprobt worden.

Die Gegner haben eine hochgerüstete Macht, massenweise Geld, die Intelligenz und das Wissen, die Verwirklichung dieser Modelle zu verhindern.
Daran werden auch sich ständig wiederholende Verweise auf die friedliche Revoltion von 1989 und andere Beispiele aus der Historie nichts ändern.
Ebenso wie diese Höhepunkte in der menschl. Entwicklung selbst, nur kurze Augenblicke der Hoffnung waren.

Wenn ich rational denkend keine Chance auf grundlegende Veränderung sehe, ist das nicht gerade motivierend.
Dennoch bin ich gut dabei.
Schon ziemlich verrückt.
So sind sie wohl, die Menschen.
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Journalistische Aufklärung der Bürger

Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen nehmen
-------------------------------------------------
„Die Gegner haben eine hochgerüstete Macht, massenweise Geld, die Intelligenz und das Wissen, die Verwirklichung dieser Modelle zu verhindern.“

Hier muss erst einmal genau definiert werden, wer oder was sind und wo befinden sich denn die Gegner?

Sind es die Unternehmen mit den Unternehmern, Managern und Betriebsleitern? Nein, auch sie erfüllen nur ihre Aufgaben, die ihnen dieses System auferlegt und immer öfters aufzwingt!

Sind es die Menschen selbst, Vorort, in den Industriestaaten, in den Schwellenländern oder in der dritten Welt, wo jeder gegen jeden um eine Teilhabe am materiellen Konsumglück kämpft? Nein, dies ist im Kapitalismus legitim, gewollt und für eine stetige Weiterentwicklung notwendig.

Ist es der Kapitalismus, ein Gesellschaftssystem, das scheinbar viele Missstände hervorbringt? Nein, den Kapitalismus, richtig angewandt mit klaren, fairen Regeln, ist sehr effektiv. Er ist so effektiv, das alle Menschen auf dieser Erde in Sicherheit und in Würde leben könnten.

Ist es die Politik, eine Institution die die Aufgabe hat, alles so zu regeln und zu organisieren, dass ein Leben in Würde - nach Artikel 25 der Menschenrechte – für alle Bürger ermöglicht wird. Warum klappt das hier im eigenen Land immer weniger und weltweit nicht?

Was ist Politik? Ein vorausberechnendes, innerhalb der Gesellschaft auf ein bestimmtes Ziel gerichtetes Verhalten! Wer oder was macht bzw. beeinflusst und nötigt heute die Politik? Und da kommt man den Verantwortlichen, die diese Missstände gnadenlos hinnehmen, sogar noch fördern, schon näher!

Es werden oft die falschen beschimpft und angeklagt, diese sind meist selbst nur Opfer, vorgeschobene Buhmänner/-frauen, zwar gut bezahlt, aber ohne wirkliche Grundsatzermächtigung. Die wirklich Schuldigen, die an Fäden der Macht sitzen, sind den meisten Bürgern gar nicht bekannt. Ihre gesellschaftspolitische Einflussnahme, die über Jahrzehnte hinweg, durch eine falsche Geldpolitik, stets zunahm, wurde von den Medien noch nie richtig aufgenommen und noch nie tiefgründig ausgekundschaftet.

So werden nur die scheinbaren Gegner ausgemacht, die grundsätzlich nichts ändern können. Sie befinden sich selbst in einem immer enger werdenden Korsett. Die wirklichen Machthaber und Strippenzieher der Gesellschaft, sie sitzen an den Instrumenten der Geldwirtschaft, betrachten alles sehr gelassen aus der Ferne und fühlen sich relativ sicher und unbehelligt.

Dies sind die Gründe, warum es so schwer ist, gesellschaftspolitische Veränderungen herbeizuführen. Sind die wahren Probleme, die zu den Missständen führen jedoch erst einmal erkannt, und die wahren Gegner ausgemacht, hat der Souverän in einer demokratischen Gesellschaft zu jederzeit die Möglichkeit, Veränderungen herbeizuführen.


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen
-----------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Kapitalismus und Grundeinkommen vereinbar?

*********************
Ist der Kapitalismus ein Gesellschaftssystem, das zwangsläufig Mensch und Natur ausbeutet muss, um sich am Leben zu erhalten? Ist der Kapitalismus ein System, das sehr fragwürdige Werte produziert und uns diese Werte ständig über die Medien suggerieren muss, damit wir ja nicht auf falsche Gedanken kommen und andere Werte finden, die unser Leben wirklich bereichern?

Oberflächlich betrachtet könnte man dem zustimmen!

Jedoch tiefgründig betrachtet ist der Kapitalismus ja nur ein Mittel zum Zweck, eine bestimmte Form des Wirtschaftens. Bildlich dargestellt: Ein Kraftfahrzeug welches allen Menschen Wohlstand und Lebensqualität bringen kann. Wird jedoch dieses „Kraftfahrzeug“ - der Kapitalismus - unter den Augen der Verantwortlichen - der Politik – falsch genutzt, schamlos missbraucht, kommt es schnell zur Abwertung und Vorurteilen.

Durch die Öffnung der Märkte - die Globalisierung - ist dem Missbrauch Tor und Tür geöffnet worden. Aus rein lobbyistischen Gründen hat es die Politik versäumt, oder sie war nicht Willens dazu, hier klare Spielregeln vorzugeben.

Die Regeln der globalisierten Welt sind so aufgestellt, das der Kapitalismus mutieren konnte, zum lebensfeindlichen und menschenverachtenden System verkommen ist.

Eine Form von Kapitalismus, der wenigen elitären Institutionen und Personengruppen ihre Kapitalien vervielfachen lies (siehe Einkommens- und Vermögensentwicklungen – Sparguthaben - der letzten 10 Jahre); diese Mittel werden dazu verwendet, immer mehr Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen zu nehmen. Entwicklungen, die die Gesellschaften dieser Welt, in eine immer größer werdende Abhängigkeit von Geld und Energieträgern manövriert. Ein Teufelskreislauf der hier stattfindet.

Wenn man mal schaut, wer auf den Gehaltslisten dieser elitären Institutionen und Personengruppen als Berater oder im Aufsichtrat - mit mindestens fünfstelligen Jahreseinkünften - steht, dann wundert einen nichts mehr, warum alles so festgefahren ist. Alles Ex-Minister, Ex-Staatssekretäre, Ex-Chefredakteure, Ex-Manager, Ex-Gewerkschaftsfunktionäre, einflussreiche Wirtschaftsberater und Manager, quasi die gesamte Führungselite der letzen Jahrzehnte findet sich hier wieder.

Hier findet ein gnadenloser Raubbau an Mensch und Natur statt. Für eine höchst zweifelhafte Wertschöpfung fragwürdiger Werte.

Das werden diese elitären Institutionen und Personenkreise jedoch anders darstellen. Das Geld, die Macht, das Wissen und die Intelligenz dazu haben sie ja.

Hier ist unaufschiebbarer Aufklärungsbedarf seitens der Medien erforderlich, falls es eine unabhängige, freie Presse noch geben sollte!

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen
----------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Kapitalismus und Grundeinkommen vereinbar?

„Ich sehe in naher Zukunft eine Krise heraufziehen.

In Friedenszeiten schlägt die Geldmacht Beute aus der Nation, und in Zeiten der Feindseligkeiten konspiriert sie gegen sie.
Sie ist despotischer als eine Monarchie, unverschämter als eine Autokratie, selbstsüchtiger als eine Bürokratie.
Sie verleumdet all jene als Volksfeinde, die ihre Methode in Frage stellen und Licht auf ihre Verbrechen werfen. Eine Zeit der Korruption an höchsten Stellen wird folgen, und die Geldmacht des Landes wird danach streben, ihre Herrschaft zu verlängern, bis der Reichtum in den Händen von wenigen angehäuft und die Republik vernichtet ist.“

Abraham Lincoln, US-Präsident, 21. November 1864

Schon 1864 mahnte Abraham Lincoln vor der Macht des Geldes!

Trotzdem lassen sich die Gesellschaften nach wie vor, immer nach dem gleichen Muster, ausbeuten und ihre Existenzgrundlagen zerstören.

Warum konnte sich die Menschheit von dem Automatismus - der Macht des Geldes - nie befreien?

Den Menschen muss doch irgendwann mal klar werden, Geld kann das Überleben nicht sichern, im Gegenteil, der Automatismus des Geldes zerstört immer mehr unsere Existenzgrundlagen - durch einen gnadenlosen Raubbau an der Natur und an dem Menschen selbst (siehe die Entwicklungen in den Gesellschaften: ein immer größer werdendes Aggressionspotential baut sich auf).

Den Bürgern wird suggeriert: Ihr müsst sparen, das Geld muss für euch arbeiten, damit ihr heute und im Alter ein Leben in Wohlstand führen könnt. Dies ist schlichtweg purer Unsinn! Richtig ist: Mit diesen Kapitalien bekommen ein paar Wenige die Mittel in die Hand, Macht auszuüben, mit der sie die Entwicklungen in den Gesellschaften maßgeblich zu ihren Gunsten bestimmen und beeinflussen können. Aus dieser Geldpolitik heraus, entstehen doch erst – nachweislich - die Missstände die zu den heutigen Problemen in den Gesellschaften führen.

Unser Überleben kann niemals vom Geld abhängig sein - wie uns das tagtäglich über die Medien eingeredet wird. Das Kapital des Menschen ist die Natur, die Flora und Fauna, die Energieträger und Rohstoffe, und die gibt uns die Natur gratis. Unser Kapital ist die Fähigkeit und das Wissen Flora und Fauna, die Rohstoffe und Energieträger, so einzusetzen, das stets ein humanes Leben für alle möglich ist und auch bleibt.

Warum also die falsche Vergötterung des Geldes?

Die Natur sollten wir vergöttern, denn nur sie ist der Garant für unser Überleben, nicht das Geld.

Geld darf nur das Mittel zum Zweck sein. Dies ist Geld schon lange nicht mehr, Geld ist selbst zur Begierte geworden. Geld steht, mehr als je zuvor, über allen Dingen, selbst über den Menschen. Geld zerstört immer mehr die wirklichen Werte des Lebens. Werte, die das Leben erst menschlich machen und uns die wirklichen Glücksgefühle geben könnten.

Wer das nicht erkennt will, ist blind oder ein Ignorant.

Wie ist dieser Werteverfall zu stoppen? Mit der >>60 / 30 / 10 Regel<< wäre der Anfang gemacht!

Geld muss wieder Mittel zum Zweck werden, dann können auch wieder neue Werte entstehen, Werte, die das Leben wieder lebenswerter machen.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

--------------------
NEUE IDEEN FUER EINE NEUE POLITIK
 

Blackdragon

Elo-User/in

Mitglied seit
25 Jun 2006
Beiträge
203
Gefällt mir
5
... seit genau 4 Wochen ist der Monolog schon unterbrochen?!
Macht ER Urlaub? Hat ER im Lotto gewonnen? Mochte ER meine SPAM-Dose nicht? Wurde IHM von der Readaktion nahegelegt keine Monologe mehr zu schreiben?
Ist "morpheus7771" eine Inkarnation von IKS-Hessen?:icon_laber:

Fragen über Fragen...
deren Antworten mich aber so gar nicht interessieren!
 

Zap

Elo-User/in

Mitglied seit
23 Mai 2007
Beiträge
83
Gefällt mir
0
ER hatte NUR.....

... seit genau 4 Wochen ist der Monolog schon unterbrochen?!
Macht ER Urlaub? Hat ER im Lotto gewonnen? Mochte ER meine SPAM-Dose nicht? Wurde IHM von der Readaktion nahegelegt keine Monologe mehr zu schreiben?
Ist "morpheus7771" eine Inkarnation von IKS-Hessen?:icon_laber:

Fragen über Fragen...
deren Antworten mich aber so gar nicht interessieren!

ein gewisses Kontingent an Buchstaben; bis sie "sta(r)ben" - die Arge hat die "restlichen" zurückgefordert.....Klönnnggggggg.....*gg*
 
E

ExitUser

Gast
... seit genau 4 Wochen ist der Monolog schon unterbrochen?!
Macht ER Urlaub? Hat ER im Lotto gewonnen? Mochte ER meine SPAM-Dose nicht? Wurde IHM von der Readaktion nahegelegt keine Monologe mehr zu schreiben?
Ist "morpheus7771" eine Inkarnation von IKS-Hessen?:icon_laber:

Fragen über Fragen...
deren Antworten mich aber so gar nicht interessieren!
Wenn Du meine Statements zu IKS Hessen gelesen hast, kannst Du nicht auf so eine Idee kommen...
Sie machen wohl auch Sommerpause, wie mir scheint.
Ich habe mir die gleiche Frage vor ner Woche gestellt und konnte sie mir nur so erklären... lol

Sie vervollständigen eventuell auch Ihre Homepage...
Ist ja schon ne relative Baustelle.
Aber gute Informationen liefern Sie ja schon, das kann man nicht anders sagen, und ich glaube mittlerweile, das Sie auch nicht mehr wollen. Es bringt ja nichts, das haben Sie raus gefunden, sich endlos in einem Forum mit useren auseinander zu setzten... Sie sind ja auch nicht nur hier aktiv.

In diesem Sinne
mal sehen wann es wieder Neuigkeiten gibt.

morph
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Neue Wege

Gesellschaften, die in Frieden und Wohlstand mit hoher Lebensqualität leben möchten, brauchen klare und von jedermann nachvollziehbare Regeln und Werte.

D. h.: das Zusammenleben im 21. Jahrhundert wird große Veränderungen erfahren, es werden neue Regeln und neue Werte definiert werden müssen.

Begründung: Obwohl in Deutschland (Europa) noch nie soviel Waren, Güter produziert und Dienstleistungen geleistet wurden und dies in Zukunft auch so weitergehen wird: sind immer noch Millionen von Menschen arbeitslos; können in vielen Bereichen dringend notwendige Arbeiten – aus finanziellen Gründen - nicht mehr erledigt werden; müssen immer mehr Menschen - trotz Arbeit - unterhalb der Armutsgrenze leben; sinken die Altersbezüge und soziale Leistungen stetig; nimmt die Unzufriedenheit über zunehmende Arbeitszeiten bei ungenügender Bezahlung zu.

Die Streikbereitschaft bei den Arbeitnehmer/innen - in allen Bereichen der Gesellschaft - wächst, jeder möchte in angemessener Form am materiellen und geistigen Konsumglück teilhaben. In der Bevölkerung rumort es! Es benötigt dringend neue Regeln und Werte! Regeln, die auf die heutigen Herausforderungen einer globalen Welt und deren ungezügelten Energieverbrauch – mit den daraus resultierenden exorbitanten Energiepreissteigerungen die auf uns zukommen werden – eingehen. Regeln und Werte, die letztendlich den Bürgern die Zukunftsängste nehmen.

Es darf nicht mehr sein, dass sich eine immer kleiner werdende elitäre Bevölkerungsschicht - weltweit - dermaßen bereichern kann und damit gesellschaftlich fragwürdige Entwicklungen vorantreibt, während sich auf der anderen Seite, die Einkommen, die Arbeitsbedingungen somit die Lebensqualität anderer Bevölkerungsschichten diskreditiert werden.

Das Sozial-, Wirtschafts-, Steuer- und Abgabensystem muss für die neuen Herausforderungen im 21. Jahrhundert radikal verändert werden. Es ist nicht mehr Zeitgemäß, es produziert immer mehr Missstände und führt uns - mathematisch nachweislich - in ein Desaster.

Was muss sich ändern?

1. Die Gesellschaften müssen das Geld wieder zu dem machen für was es bestimmt war: ein Tauschmittel, den Tausch von Leistungen zu erleichternd und nicht durch eine falsche Geldpolitik den Tausch zu behindern bishin zu blockieren. Man darf den Menschen nicht suggerieren, als wenn das Geld selbst den Wert einer erbrachten Leistung darstellt. Geld selbst hat keinen Wert, Geld spiegelt nur den Wert einer Leistung durch den Preis wieder.

2. Bedingt dadurch: das Maschinenarbeit immerweiter voranschreitet und das die Geldvermehrung - bedingt durch die stetig wachsenden Sparguthaben die einen Zins und Zinsenzins erwirtschaften - exorbitante Ausmaße angenommen haben und weiter annehmen werden, somit sich der Zinsanteil auf den erbrachten Leistungen weiter erhöhen wird, muss die Methode zwischen Leistungsverteilung und Leistungserbringung neu geregelt werden.

3. Die Werteermittlung und der Sinn des Lebens müssen auf einen neuen Ausgangspunkt gebracht werden.

Wird dies alles nicht in Angriff genommen, geht die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander. Ganze Gesellschaftsschichten werden weiter verarmen, und die, die noch arbeiten dürfen, werden immer länger für immer Weniger arbeiten müssen. Der Raubbau an der Natur und an uns Menschen wird bis zum Kollaps weitergehen. Die Lebensqualität der meisten Menschen wird sich unwiderruflich verschlechtern. Und dies geschieht in den - heute noch - reichsten, wissenden und aufgeklärten Ländern der Welt.

Auf welche Basis können wir das zukünftige Zusammenleben stellen?

Unsere Existenz - Wohlstand und die Lebensqualität - hängen von der Art und Weise der Energienutzung ab. Energienutzung d. h., wir Menschen wandeln ständig Energie um. Energiewandelung deshalb: Energie kann nicht erzeugt aber auch nicht verloren gehen, sie wandelt sich nur in eine andere Form. Selbst über unseren Tod hinaus bleibt die Energie die sich in unserem Körper befindet erhalten. Ohne diese ständige Energiewandlung würde die Welt, die Natur und wir Menschen gar nicht existieren. Die reale Existenz, besteht eigentlich nur aus einem ständigen Energiewandel.

Daher sollten die Regeln und Werte für unser Zusammenleben auf der Grundlage des natürlichen Energiewandels aufbauen. Denn diesen Naturgesetzen, kann sich keiner entziehen. Energie ist das Lebenselixier allem Existenten. Nicht nur unser gesellschaftliches Zusammenleben sollten wir daraufhin ausrichten, sondern auch unsere Technologien müssen wir auf diesen ständigen Energiewandel hin ausrichten.


Was muss getan werden?

1. Gesellschaftspolitisch: die 60 / 30 / 10 Regel einführen.

2. Technologisch: die Mehrwegenergietechnologie einführen.

Dann ist ein sorgenfreies Leben für alle möglich.


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen
 

bubi

Elo-User/in

Mitglied seit
28 Mai 2007
Beiträge
11
Gefällt mir
0
Genial

Was muss getan werden?

1. Gesellschaftspolitisch: die 60 / 30 / 10 Regel einführen.
Was is' denn das? Eine neue Weltformel :icon_frown:?
So was wie der Jovialismus :icon_biggrin:?


Was muss getan werden?

2. Technologisch: die Mehrwegenergietechnologie einführen.
Dann ist ein sorgenfreies Leben für alle möglich.
Also doch die neue Weltformel.
Google hat davon noch nie nicht was davon gehört, aber das kann sich ja noch ändern :icon_wink:!

Bubi
 

gummibaer74

Elo-User/in

Mitglied seit
10 Aug 2007
Beiträge
130
Gefällt mir
0
... seit genau 4 Wochen ist der Monolog schon unterbrochen?!
Macht ER Urlaub? Hat ER im Lotto gewonnen? Mochte ER meine SPAM-Dose nicht? Wurde IHM von der Readaktion nahegelegt keine Monologe mehr zu schreiben?
Ist "morpheus7771" eine Inkarnation von IKS-Hessen?:icon_laber:

Fragen über Fragen...
deren Antworten mich aber so gar nicht interessieren!
Er hat wahrscheinlich kapiert, dass viel Reden nix bringt! :icon_eek:

Seine Meinung und die Ansichten fand ich zwar ganz in Ordnung, aber seine Kraft und seine intellektuelle Ader sollte er vielleicht mehr auf die Straße konzentrieren als hier im INet.
Im weiteren benötigen die Menschen kein weiteren Philosophen oder Denker, sondern eine Person die die Menge Mitreißen kann und eine Konzentration der Kraft darstellt.
Die Politik Verdrossenheit in Deutschland ist sehr groß geworden und benötigt kürzere Motivations-Schübe als diese langen politikähnlichen Verhaltensweisen, mit endlosen Geschwafel oder Texten… :icon_daumen:
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Was muss getan werden?

Umsetzung einer neuen Politik
--------------------------------

„es fehlt ja nicht an klugen und schönen Theorien,…
… sondern an der praktischen Umsetzung.“

Die Gesellschaft und ihre Probleme - in Deutschland und Europa - bildlich als Haus dargestellt.

Ein Haus:

• ...welches über Jahrzehnte hinweg immer wieder länger, breiter und höher gebaut wurde,
• ..dessen Gesamtstatik durch die vielen Veränderungen den heutigen Erfordernissen nun nicht mehr gerecht wird,
• ...dessen Kostenapparat durch viele neue Umstände explodiert ist,
• …in dem ein Leben für viele Bewohner - ohne Angst und wirtschaftlicher Unsicherheit - nicht mehr möglich ist;
• …das vor einem dringend notwendigen Komplettumbau steht.

Ein Komplettumbau, der notwendig ist, damit die neusten Erkenntnisse:

• …des ökonomischen und ökologischen Wirtschaftens genutzt werden können,
• …für ein friedliches und humanes Zusammenleben aller Hausbewohner umgesetzt werden können.

Also ein Umbau, der allen Bewohnern wieder eine hohe Wohnqualität - ohne Sorgen und Ängste des weiteren Verfalls ihres Hauses haben zu müssen - verschafft.

Da die Statik des Hauses durch die vielen Einzelumbaumaßnahmen der letzten Jahrzehnte so sehr verändert wurde, ist ein kompletter Umbau - ohne das die Bewohner während des Umbaues Risiken, Schaden und Nachteilen ausgesetzt sind, nur sehr schwer zu vermitteln.

Ohne eine lügenlose Aufklärung der Sachlage, d.h., Offenlegung aller Missstände, parallel dazu eine klare Zielsetzung, d. h. mit klaren, fundierten und von jedermann nachvollziehbaren Plänen und Konzepten aufzuwarten, wird es nicht möglich sein, eine klare Mehrheit der Bewohner des Hauses zu gewinnen, die dem notwendigen Umbau zustimmen werden.

Die nächste Herausforderung wird sein, Führungspersönlichkeiten für den Umbau zu gewinnen, wie: Kaufmänner, Architekten Ingenieure, Techniker und Facharbeiter die willensstark, charakterfest und intelligent genug sind, den Manipulationen und Korruptionsverführungen, denen sie während des gesamten Umbaus ausgesetzt sind, zu widerstehen. Ansonsten würde wieder das gleiche Haus gebaut, nur mit einer anderen Farbe.

„Also frage ich: wann und wo geschieht der erste Schritt?“

Nicht nur das Ziel sollte genau definiert werden, auch der Weg dort hin sollte akribisch genau geplant sein. Mit Demonstrationen auf der Strasse, Beschwerte über Missstände in der Gesellschaft, hier im Internet oder in Briefen, werden keine wirklichen Reformen durchzusetzen sein. Besonnenheit und Geduld ist gefragt! Die Geschichte hat es uns doch immer wieder gezeigt, mit Gewalt und Terror ist keine nachhaltige Reform, Neugestaltung durchzusetzen. Keine Macht der Welt, konnte seinen Souverän - das Volk - auf Dauer unterdrücken oder ausnutzen.

Der Weg:

In einer Demokratie, werden Mittels Wahlen, ausgewählte Persönlichkeiten - die aus politischen Parteien kommen - in die Regierungen geschickt, dort üben sie regelmäßig die Exekutivegewalt aus. D. h., dort befindet sich der Ansatz von wo gesellschaftspolitische Veränderungen herbeigeführt werden können.

Da nur ca. 10 % der Bürgerinnen und Bürger politisch aktiv sind, d. h., es gibt etwa 8 Mio. in Parteien und Institutionen politisch Aktive, und diese verteilen sich auf viele Parteien. Dies bedeutet: ca. 0,5 Mio. Gleichgesinnte erfordert es, die auf ein Programm, auf ein bestimmtes Ziel hin eingestimmt sind, das dann in einer etablierten Partei umgesetzt wird.

In welcher Partei das Ziel am schnellsten und effektivsten umgesetzt werden kann, wäre noch auszukundschaften.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

--------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

highlander!

Forumnutzer/in

Mitglied seit
16 Dez 2006
Beiträge
199
Gefällt mir
0
ZITAT:
Da nur ca. 10 % der Bürgerinnen und Bürger politisch aktiv sind, d. h., es gibt etwa 8 Mio. in Parteien und Institutionen politisch Aktive, und diese verteilen sich auf viele Parteien. Dies bedeutet: ca. 0,5 Mio. Gleichgesinnte erfordert es, die auf ein Programm, auf ein bestimmtes Ziel hin eingestimmt sind, das dann in einer etablierten Partei umgesetzt wird.
In welcher Partei das Ziel am schnellsten und effektivsten umgesetzt werden kann, wäre noch auszukundschaften.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen





Antwort:
dann viel vergnügen beim auskundschaften, aber ich befürchte,
das du schon bei den ersten 2 personen drei meinungen zu der
sache hörst.
" Deutschland " kein geientes volk, jeder gegen jeden. keine
nationale einigkeit. ein volk was ständig seine identität verleugnet
und die frage gestellt kriegt wo kommst du her und antwortet
ich bin europäer, wird nicht in der lage sein für die zukunft
gemeinsam gegen die kräfte anzukämpfen die es wirtschaftlich,
politisch und geistig ausbluten läßt von der globalen
wirtschaftmeute.


der highlander!
 

a f a

Mitarbeiter
Redaktion
Mitglied seit
23 Nov 2006
Beiträge
1.159
Gefällt mir
2
" Deutschland " kein geientes volk, jeder gegen jeden. keine
nationale einigkeit. ein volk was ständig seine identität verleugnet
und die frage gestellt kriegt wo kommst du her und antwortet
ich bin europäer, wird nicht in der lage sein für die zukunft
gemeinsam gegen die kräfte anzukämpfen die es wirtschaftlich,
politisch kraftvoll und geistig ausbluten läßt von der globalen
wirtschaftmeute.
Soll ich mich jetzt etwa mit den Akteuren aus Wirtschaft und Politik solidarisieren, nur weil die meisten zufällig auch Deutsche sind ?

Die Unterschiede verlaufen nicht zwischen Nationen, sondern zwischen Gesellschaftsklassen, die einen greifen ab, bzw. profitieren, die anderen werden abgegriffen bzw. lassen sich abgreifen. Hat, für mich, nix mit Nationalität zu tun.

Gruss
Norbert

Freiheit statt Kapitalismus
 

highlander!

Forumnutzer/in

Mitglied seit
16 Dez 2006
Beiträge
199
Gefällt mir
0
ich denke du befindest dich im irrtum.
die franzosen leben es uns vor, wie man
zuerst sein volk und dann andere nationen
bedenkt.
jeder andere staat ist bemüht erst mal sein
scherflein in sicherheit zu bringen, nur nicht
der deutsche, der verscherbelt lieber alles.


hallo aufwachen.


der highlander!
 

a f a

Mitarbeiter
Redaktion
Mitglied seit
23 Nov 2006
Beiträge
1.159
Gefällt mir
2
die franzosen leben es uns vor, wie man
zuerst sein volk und dann andere nationen
bedenkt.
Wo hast Du denn diese Legende her ? Gibt es dafür irgendwelche Beweise ? Da bin ich ja mal gespannt.

jeder andere staat ist bemüht erst mal sein
scherflein in sicherheit zu bringen, nur nicht
der deutsche, der verscherbelt lieber alles.
Naja, die Hauptsache ist doch, der Staat, das unbekannte Wesen, verscherbelt seine Scherflein an Volksdeutsche, oder nicht ?
Gruss
Norbert

alles für alle
 

highlander!

Forumnutzer/in

Mitglied seit
16 Dez 2006
Beiträge
199
Gefällt mir
0
Gruss
Norbert

alles für alle

warum diese agression ???

ich bin genau gegen den wirtschafts lobbyismus wie du.
gesellschaftklassen können wir in einer demokratie nicht
vermeiden, aber versuchen, sie zu sozialen verhalten
zu erziehen.
was meinst du mit den begriff volksdeutsche, bist du kein
deutscher.
hört sich an, als wenn du etwas gegen deutsche hast.

die jüngsten politischen entscheidungen des neuen
französichen präsidenten sarkosy lassen bände sprechen.
sollte dir das entgangen sein ???


der highlander!
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Neue Wege

Die 60 / 30 / 10 Regel

Der Kreislauf des Geldes nimmt dann folgenden Weg: Teil 1

Zur Erinnerung: Alles Einkommen und aller Sozialaufwand kann immer nur aus dem "Volkseinkommen" der laufenden Periode gedeckt werden. Das bedeutet: wir leben "von der Hand in den Mund". Das ist und war immer so, und kann sich auch nie ändern.

Alle Steuern und Abgaben - bis auf eine Einkommensabgabe 5 – 50 % mit der das Gesundheitswesen finanziert wird, werden abgeschafft.

Die Geldflussmengen von allen erbrachten Leistungen - vom Bruttoeinlandsprodukt BIB - die eine Wirtschaftgemeinschaft erbringt – sollen wie folgt verteilt werden:

• 60 % gehen an die Bürgerinnen und Bürger - das Grundeinkommen.
• 30 % bekommt ihr Staat - für seine hoheitlichen Aufgaben.
• 10 % verbleiben bei den Unternehmen.

Damit unser Geld nicht mehr missbraucht werden kann, unterliegen alle Einkünfte - hier im Besonderen der Zins und Zinsenzins, dem gleichen Schema.

Jetzt kommt meist der große Aufschrei:

„Dann wird sich das Kapital aus diesem Wirtschaftsraum zurückziehen!“

Das Geld vielleicht, jedoch nicht die Unternehmen. Denn diese investieren gern dort, wo die Kaufkraft der Menschen hoch ist. Und Kapital kann sich eigentlich nur dort vermehren, wo kräftig Leistungen erbracht und auch konsumiert werden. Denn das Kapital sind wir Konsumenten und unsere Arbeitskraft, nicht die Münzen, Geldscheine oder die Zahlen auf unseren Konten. Also wird und kann sich das Kapital nicht zurückziehen können.

Unser Geld bekommt dann seine natürliche Funktion wieder zurückt: Als reines Tauschmittel für die von uns - in verschiedenster Art und Weise - erbrachten Leistungen, ohne mit dem Preis des Zins und Zinseszins belastet zu sein.

Da dann jeder Bürger ein sicheres Einkommen mit stabiler Kaufkraft besitzt, und dieses Einkommen nicht kreditierbar und nicht pfändbar sein wird, hat es nur noch eine Funktion: es wieder auszugeben. Somit fließt dieses Geld zu 100 % wieder an seinen Ausgangspunkt zurück, zu den Unternehmen. Und diese können dann – wie in den 60ziger Jahren – frei, nach der freien sozialen Marktwirtschaft, agieren.

Damit dieser Fluss des Geldes nicht den Wirtschaftskreislauf verlässt, oder sich durch den Kauf stark beworbener Produkte einseitig anhäuft, wird es mittels einer Bürgergeldkarte den Bürgerinnen und Bürgern ausgezahlt.

10 % reiner Gewinn am verkauften Produkt was in den Unternehmen verbleibt, ist ein Vielfaches von dem, was heute den Unternehmen als Gewinnmarge im Unternehmen verbleibt.

Damit wir eine innovative Leistungsgesellschaft bleiben, stellt das Grundeinkommen nur den Mindestlohn da. Von dem mehr an Geld, welches dann in den Betrieben verbleibt, werden die Löhne der Mitarbeiter gezahlt, die über dem Grundeinkommen (Mindestlohn) liegen.

Der Kapitalismus soll nicht abgeschafft werden, er soll eine neue Eigendynamik im Sinne der Bürgerinnen und Bürger erhalten. Schauen wir doch mal neutral und unvoreingenommen unsere Geldpolitik an, dies hat doch mit der natürlichen Funktion des Geldes nichts mehr zu tun. Heute wird mit Geld mehr Geld verdient als mit einer für uns Menschen notwendigen Leistung. Ein Irrweg mit fatalen Folgen für die Menschheit.


Mit freundlichen Grüßen

Eckhard Bock / IKS- Hessen

--------------------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Neue Wege

„...trotzdem fehlt mir ein wirklich konstruktiver Beitrag, wie man - nein, wie wir hier, die wir es wollen - es schaffen, entsprechend viele Menschen zu erreichen, um einen Komplett-Umbau zu ermöglichen.“

“Es ist jedoch höchste Zeit für eine Grundsanierung unseres Hauses! Es ist Zeit, von der Theorie zur Praxis überzugehen! Selbstverständlich mit Bedacht und Umsichtigkeit, aber der Schritt muss getan werde“

„Millionen von Bürgerinnen und Bürgern warten darauf, dass jemand den ersten Schritt macht!“

Ja, das ist richtig!

Dieser Schritt wird auch kommen, jedoch bevor man loslegt, muss man seinen Mitstreitern erklären können: wohin es gehen soll; wo und wer ihre eigentlichen Gegner sind; wie kann man diese auf rechtsstaatlichen Wege bekämpften; was ist letztendlich das gemeinsame Ziel.
Ebenso müssen die Aufgaben eines jedes einzelnen Mitstreiters genau definiert sein, jeder sollte wissen was er tun kann bzw. wie er sich verhalten sollte um das anvisierte Ziel sicher und zielstrebig zu erreichen. Und alles natürlich auf ganz legalem Wege. Die Mitstreiter müssen lernen sich nicht in internen kleinen Streitigkeiten zu verzetteln. Niemand möchte sich auf langatmigen Irrwegen vereinnahmen und verheizen zulassen.


Mit freundlichen Grüßen

Eckhard Bock / IKS- Hessen
 
Mitglied seit
5 Mai 2007
Beiträge
216
Gefällt mir
0
Konstruktive Beiträge hin oder her.
Wie misst man denn die Beitragskonstruktivität und das dann möglichst auch objektiv?



"Dieser Schritt wird auch kommen..."

Es werden doch hier und anderswo zig tausend kleine und größere Schritte gemacht. Und davon werden wohl noch massenhaft weitere gemacht werden müssen.
Aber vielleicht meinst du nur den Qualitätssprung.

Nur, ob der überhaupt kommt, und dann evtl. auch noch rechtzeitig, ist wohl leider nicht vorauszusehen.
Insofern ist auch in Anbetracht des nunmehr 188. Beitrages allein zur Scheindiskussion Grundeinkommen, mit "wenigstens" sich darüber Gedanken machenden Leuten, Geduld beim "Aussitzen" angesagt.
Und Aussitzen ist hier durchaus auch in einem erweiterten Sinn zu verstehen, z.B. s. letzter Abschnitt des vorstehenden IKS-Hessen Beitrages.
Damit muss man, ob man will oder nicht, leben oder eben auch sterben.
 

highlander!

Forumnutzer/in

Mitglied seit
16 Dez 2006
Beiträge
199
Gefällt mir
0
ich würde mich freiwillig melden zum umbau, anfangen würde
ich damit, das unfähige volksvertreter auf eis gelegt werden
und auch auf ein vernüfiges maß an rente bekämen nach
leistung.
wäre doch mal ein anfang mit den lobbyismus unserer
volksvertreter aufzuräumen.

auch müssten ihre renten verrechnet werden mit den privat
einkünften, weil sie wärend der arbeitszeit als arbeitnehmer
des volkes hauptberuflich ihr amt nachgehen und nicht ihre
privat geschäfte.


der highlander!
 
Mitglied seit
5 Mai 2007
Beiträge
216
Gefällt mir
0
Japp, mehrheitsfähige Mindest- und Maximallöhne, Grundeinkommen.
Volksabstimmung hierzu.

Wenn es den Cheffen und Volkszertretern dann zu wenig sein sollte, können sie ja wie zig der von ihnen bisher verwalteten Arbeitsplätze ins Ausland abwandern.
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Neue Wege

Der erste Schritt:

Ab 30. September 07 - Erntedankfest, ein Sonntag - und dann an jedem letzten Sonntag im Monat, wird ein Grundeinkommenstag ausgerufen, mit der Forderung: ein sicheres Grundeinkommen - somit einen Mindestlohn - in entsprechender Höhe für alle Bürger, von der Geburt bis zum Tote.

Um dieser Forderung Nachtruck zu verleihen, braucht es ein Instrument, einen Notausschalter der betätigt werden kann, dann, wenn von den Politikern keine Politik gemacht wird, die auf die immer größer werdenden Missstände in den Gesellschaften eingeht.

Begründung: Jede große und komplexe Maschine hat einen Notausschalter, einen Schalter, der dann betätigt wird, wenn ein Modul oder ein Teil der Maschine nicht mehr richtig funktioniert, damit nicht durch einen anfänglich kleinen Fehler die ganze Maschine zerstört wird.

Auch der Souverän einer Gesellschaften - die Bürgerinnen und Bürger - brauchen einen solchen Notausschalter, der sie in Lage versetzt, eine Politik zu stoppen, die gegen ihre Interessen gerichtet ist, der sie hilflos ausgeliefert sind. D. h., wenn die Missstände in einer Gemeinschaft solche Ausmaße annehmen, das für immer mehr Menschen ein Leben in Würde nicht mehr möglich ist, und die Politik diesen Entwicklungen tatenlos zusieht, dann haben die Bürger - laut Grundgesetz - ein verbrieftes Grundrecht, hier den Notausschalter zu betätigen. Jedoch so ein Instrument fehlt den Bürgern. Dieses Instrument müssen sich die Bürger erst außerparlamentarisch einrichten. Ein Instrument was sie in die Lage versetzt, die gegenwärtige Politik zu boykottieren und sie zur Ausübung von Basisdemokratie führt - also zum Volksentscheid. Ein Volksentscheidung wo gefordert wird: Neue Wege für eine neue Politik zu finden.

Wie könnte so ein Notabschalter aussehen und wo könnte dieser installiert werden?

Vorwort: Da unser gesamtes Leben auf einen ständigen Energiewandel basiert, und die Politik diesen Energiewandel nur noch in Verbindung mit Geld stattfinden lässt, und ihre Geldpolitik nur dann funktionieren und von Bestand sein kann, wenn dieser Energiewandel auch wirklich tagtäglich von uns Bürgern vollzogen wird, dann ist es folgerichtig zu behaupten: Kommt dieser täglich notwendige Energiewandel ins stocken oder temporär ganz zum Erliegen, würde dies der - heutigen - Geldpolitik direkt ins Mark treffen.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Bevölkerung mit Versorgungsengpässen von Nahrung und Energie rechnen muss, im Gegenteil, durch ein kontrolliertes zurückfahren der Energiewandlung durch die Bürger, wird weniger Nahrung und Energie verbraucht. Dies muss in einer freien sozialen Marktwirtschaft dazuführen: das die Preise sinken. Die menschenverachtende und nicht für uns Menschen auf Logik aufgebaute Geldpolitik, wäre zum handeln gezwungen.

Wo und wann könnte mit der Installation des Notausschalters begonnen werden?

Ab 30. September - am Erntedankfest – und dann an jedem letzten Sonntag im Monat (somit 52-mal im Jahr) wird zum Energiespartag aufgerufen. D. h. im Klartext: An diesen Sonntagen soll der Energieverbrauch - eines jeden Bürgers - auf ein Minimum, auf das natürlich Notwendige zurückgefahren werden.
Mit dem Ziel: eine Politik einzurichten, die auf der Grundlage eines Grundeinkommens (Mindestlohns) für alle basiert, in der Höhe, damit sich die Bürgerinnen und Bürgern wieder in die Lage versetzt können, ihre Lebensziele zu erfüllen:

1. Geboren werden (Grundlage unserer Existenz),
2. in einer sorgenfreien, intakten Familie aufwachsen,
3. in einer intakten Umwelt gesund leben,
4. eine gute, solide Ausbildung erfahren,
5. einen von der Gesellschaft gewollten und sicheren Arbeitsplatz (Beschäftigung) mit ausreichend Einkommen besitzen,
6. über freie Zeit, Zeit für Spaß, Freude und Unterhaltung verfügen,
7. die Möglichkeit haben, seine eigenen individuellen Lebensziele zu verwirklichen,
8. einen lebenswerten Lebensabend genießen,
9. einen würdigen Tod erleben.

Werden sich die Menschen und besonders die, die die außerparlamentarische Politik machen, hier solidarisch zeigen und mitmachen?

Es darf jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass sich hier Erfolge von heute auf morgen einstellen werden. Zuerst müssen die Bürger erfahren, wie sie sich an diesen Sonntagen verhalten können/sollten, damit eine entsprechende Wirkung sichtbar wird.
Bedingt dadurch, dass das notwendige Wirtschaftswachstum mit der explosionsartigen Geldvermehrung schon heute nicht mehr Schritthalten kann, wird sich der Erfolg im gleichen Umfang - expotential wie sich das Geld vermehrt - einstellen. Die Missstände werden für die Bürger immer erkennbarer und spürbarer. Irgendwann einmal haben es die Bürger satt und sie werden sich dies nicht mehr gefallen lassen und das Instrument der Politikblockade - den Notausschalter - nutzen.
Die Installation des Notausschalters wird dann erfolgreich abgeschlossen sein, wenn alle Medien über den Energiesparsonntag mit seinen leeren Autobahnen und Strassen berichten. Von diesem Zeitpunkt an, besitzen die Bürger ein Instrument, mit dem sie von Zuhause, vom Sofa aus, Politik machen können. Die große Politik wäre dann zum Handeln gezwungen.

Dies wäre dann der Ausschalter für die heutige menschenverachtende Geldpolitik.


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

----------------------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK

30. September 07 Erntedankfest - ein Sonntag - und dann an jedem letzten Sonntag im Monat - Grundeinkommenstag - die Forderung nach einem Grundeinkommen (Mindestlohn) für alle. Erkläre Dich solidarisch, begrenze an diesen Sonntagen Deinen Energiebedarf auf ein Minimum. Danke!
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Neue Wege aus der Armut

» ob Energie der richtige Hebel ist …?«

Das gesamte Leben auf dieser Erde besteht eigentlich nur darin: ständig Energie zu wandeln. Ohne diese ständige Energiewandlung würde es kein Leben geben.
Diese Erkenntnis haben sich pfiffige Leute zu Eigen gemacht indem sie die Geldpolitik darauf ausgerichtet haben. Geld besitzt jedoch – durch politisch falsche Vorgaben – die Eigenschaft zu mutieren, sich zügellos selbst zu vermehren. Da Geld jedoch nur den Gegenwert einer erbrachten Leistung darstellt, müssen parallel zur Geldvermehrung immer mehr Leistungen – in einer immer kürzeren Zeit – erbracht werden. Geschieht dies nicht, steigen die Preise durch die zügellose Geldvermehrung ins endlose.
Jedoch gibt es hier für die, die davon explizit profitieren große Risiken, dann, wenn es die Menschen nicht schaffen – parallel zur Geldvermehrung – immer mehr Leistungen zu erbringen und diese auch zu konsumieren. Geht diese Rechnung nicht auf, dann verliert das Geld schnell an Wert. Der Wert unserer Arbeit jedoch – der in der erbrachten Leistung steckt – nimmt im gleichen Verhältnis wie das Geld seinen Wert verliert zu, d. h., unsere Arbeitskraft wird wieder wertvoller.

» Um wie viel Prozent könnte man den Energieverbrauch an Sonntagen absenken? Wird sonntags nicht ohnehin schon deutlich weniger Energie verbraucht als Wochentags?«

Hier soll es nicht darum gehen, irgendjemanden seinen Umsatz zu schmälern, auch die Unternehmen gehören zur Gesellschaft und sind für Wohlstand und Lebensfreude sehr wichtig. Hier soll der Politik symbolisch gezeigt werden, dass die Bürgerinnen und Bürger ein Instrument besitzen mit dem sie ein ganzes Land temporär auf ein natürliches Maß an Energiewandlung zurückfahren könnten.

» Und welche Wirkungen hätte das auf die Politik?«

Dies käme einem Generalbummelstreik gleich!

Mit freundlichen Grüßen
Eckhard Bock

----------------------------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK

30. September 07 Erntedankfest - ein Sonntag - und dann an jedem letzten Sonntag im Monat - Grundeinkommenstag - die Forderung nach einem Grundeinkommen (Mindestlohn) für alle. Erkläre Dich solidarisch, begrenze an diesen Sonntagen Deinen Energiebedarf auf ein Minimum. Danke!
 
Mitglied seit
5 Mai 2007
Beiträge
216
Gefällt mir
0
Mal schaun ob der nicht generalverbummelt wird.
Ist kein Aufruf dazu.
Aber man muss das vorbereiten durch weiterverbreiten.
Ist dieser Notschalter so neu?
Hat er schon mal generell funktioniert?
Da war doch mal was oder? Lateinamerika?
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Neue Wege aus der Armut

Insolvenzen, Pleiten die kausale Folge einer falschen Geldpolitik?

Es klingt paradox!

Jede Insolvenz, für die Betroffenen freilich eine Katastrophe, stellt im Sinne des wirtschaftlichen Handels – insgesamt zwischen den Menschen gesehen, einen positiven Aspekt da.

Warum?

Insolvenzen stehen immer im Zusammenhang mit Geldvernichtung!

Unser Finanzsystem, das die Nutzung unseres Geldes beschreibt, hat einen großen Fehler, den schon US-Präsident Abraham Lincoln am 21. November 1864 feststellte: Die Geldvermehrung, Geld vermehrt Geld – durch den Zins und Zinsenzins, ungezügelt, von Jahr zu Jahr immer schneller – expotential – bis zum Kollaps, bedroht den sozialen Frieden. In regelmäßigen Zyklen zerstört sie ein humanes Zusammenleben der Gesellschaften.

Begründung: Geld hat selbst keinen Wert, vom eigenen Materialwert mal abgesehen, es spiegelt nur den Preis, den Wert eines Produkts oder einer Dienstleistung wieder. Somit muss hinter jedem Cent und hinter jedem Euro auch eine entsprechende Leistung stehen. Ist dies nicht der Fall, verliert das Geld ganz schnell seinen Wert. Im Klartext: Je mehr Geld vorhanden ist, desto mehr Produkte und Leistungen müssen erbracht werden. Somit stehen die Bürgerinnen und Bürger unter dem Druck und Zwang: in einer immer kürzeren Zeit, immer mehr Leistungen zu erbringen, damit der Geldvermehrung – durch den Zins und Zinseszins – der Tribut gezollt werden kann.

Da die Menschen mit ihren Leistungen der gigantischen Geldvermehrung immer schwieriger nachkommen können, ohne sich selbst und die Natur auszubeuten, müssen letztendlich überall die Preise steigen.

Um diesen Teufelskreislauf zu entkommen, muss die ungezügelte Geldvermehrung gestoppt werden, d. h., der Zins – somit auch der Zinseszins – müssen abgeschafft bzw. neu bewertet werden. Geld darf sich nur noch aus der Wertschöpfung unserer tatsächlich erbrachten Leistungen vermehren können. Im Klartext: Nicht wir Menschen müssen unsere Schaffenskraft der Geldvermehrung anpassen, sondern das Geld muss sich der realen und natürlichen Entwicklung der Menschen anpassen. Geld darf den Menschen und seine Umwelt nicht ausbeuten und versklaven.

Jeder geplatzte Kredit, jede Insolvenz bedeutet: »Verbrennen von Geld«; somit eine Geldvolumenreduzierung. Ein geringeres Geldvolumen bedeutet dann folgerichtig: eine geringere Geldvermehrung, was wiederum stabile Preise mit sich bringt. Stabile Preise bedeutet nichts anderes als: Werterhalt unserer Arbeits- und Kaufkraft.
Klingt in einer Gesellschaft, deren Bürger von den Machthabern über das Geld jeden Tag erzählt bekommen: Ihr müsst sparen, damit sich euer Geld optimal vermehrt, irgendwie sehr paradox. Dies entspricht jedoch nachweislich der Realität.

Wer jetzt behauptet: wenn sich das Geldvolumen reduziert, dann ist nicht mehr genügen Geld im Umlauf, womit sich die Gesellschaften weiterentwickeln können. Auch dies entspricht nicht der Realität. Schon heute existieren auf den Finanzmärkten zweistellige Billionen Geldbeträge, die sich fiktiv aus Zins und Zinseszins gebildet haben und stetig expotential anwachsen, ohne dass ein entsprechendes Wirtschaftswachstum stattgefunden hat oder stattfindet damit dem fiktiven Geld ein realer Wert gegeben werden kann.

90 Prozent der Menschen zahlen in ihrem Leben mehr Zinsen als sie je durch sparen erhalten werden. Das führt dazu, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht, solange, bis das System kollabiert. Ein sich immer wiederholender Teufelskreislauf, mit all seinen Tragödien!

Dieser Irrsinn muss gestoppt werden!

Mit freundlichen Grüßen

Eckhard Bock / IKS- Hessen

30. September 07 Erntedankfest – ein Sonntag – und dann an jedem letzten Sonntag im Monat – die Forderung nach einer neuen Geldpolitik. Erkläre Dich solidarisch, begrenze an diesen Sonntagen Deinen Energiebedarf auf ein Minimum. Danke!
 

Jenie

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
15 Mrz 2007
Beiträge
2.139
Gefällt mir
3
in entsprechender Höhe für alle Bürger, von der Geburt bis zum Tote.

in entsprechender Höhe für alle Bürger, von der Geburt bis zum Tote.

Kann man das mal anhand eines Beispiels aufschlüsseln??

wenn jeder Bürger das bekommen soll ab geburt wie sieht das aus??

Gibt es dann verschiedene sätze per altersgruppen und werden dann somit Kindergeld und andere leistungen ersetzt ?

Ich hätte gerne ein beispiel von alleinstehenden -- #
und eines von eltern mit kindern usw...
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Neue Wege aus der Armut

IKS- Hessen macht allen >>Bürgergeldbefürwortern<< ein Angebot.

Zielsetzung:

• Bis zur nächsten Bundestagswahl 2009 ein >>Bürgergeld<< in Deutschland bekannt machen
• Das >>Bürgergeld<< in einer etablierten oder neuen Partei den Bürgerinnen und Bürgern zur Wahl stellen.

Jedoch gibt es 2 Lager unter den Bürgergeldbefürwortern:

1. das von Prof. Goetz Werner „unternimmt die Zukunft“. Hier wird ein >>bedingungsloses Grundeinkommen<< von 1500 € pro Monat vorgestellt.
Weitere öffentlich vorgestellte Ideen eines Grundeinkommens, beruhen ebenso auf dem Grundgedanken der „Bedingungslosigkeit“.

2. das der IKS- Hessen (Ideen- & Konzept- Schmiede). Hier wird ein >>Grundeinkommen mit Beschäftigungsgarantie<< von:
0 – 5 Jahren 400
5 – 18 Jahren 500 – 1100 €
ab 18 Jahren bis Lebensende 1400 € pro Monat vorgestellt.

Somit besteht das Charakteristikum der beiden Konzepte, abgesehen von der Finanzierung, darin:

• Ein Bürgergeld Grundeinkommen bedingungslos auszuzahlen.

• Oder ein Bürgergeld Grundeinkommen mit Beschäftigungsgarantie auszuzahlen.

Last uns im ersten Schritt für ein Bürgergeld mit Beschäftigungsgarantie kämpfen. Warum? Wir haben die Erfahrung gemacht, wenn wir den Bürgerinnen und Bürgern ein „bedingungsloses Grundeinkommen“ vorstellen, kommt bei all denen, die schon seit vielen Jahren hart und lang arbeiten und gearbeitet haben (Rentner, Pensionäre), ein ungutes Gefühl auf; Sie fühlen sich um Ihre Früchte betrogen.
Wenn wir aber sagen: wir möchten jeder Bürgerin und jedem Bürger in Zukunft eine Beschäftigung anbieten; und damit dies auch möglich wird, brauchen wir ein Grundeinkommen für alle; wir Menschen müssen begreifen, wir können uns nur miteinander und unter einander beschäftigen, und dies lässt sich nur mit einem Grundeinkommen für alle realisieren.
Diese Vorstellung, findet nach unserer Erfahrung, eine größere Akzeptanz in der Bevölkerung.
Allen Bürgergeldbefürwortern muss klar sein, ein Grundeinkommen wird nur mit demokratischen Mehrheiten und politischer Verantwortbarkeit durchzusetzen sein. In welchen Zeiträumen ein Bürgergeld zu realisieren sein wird, hängt von dem Willen und der Leistungsbereitschaft seiner Befürworter ab.
Wenn wir uns im ersten Schritt für ein Bürgergeld Grundeinkommen mit Beschäftigungsgarantie und erst im zweiten Schritt auf ein bedingungsloses Grundeinkommen verständigen können, wird die IKS- Hessen hier im Forum einen Masterplan vorstellen, der die Zielgabe hat, ein Bürgergeld zur nächsten Bundestagswahl 2009 den Bürgerinnen und Bürgern zur Wahl zustellen. Jeder der mitmachen möchte ist dazu eingeladen.
Infos dazu siehe: iks-hessen.de
Das Ziel der IKS ist es nicht nach Ruhm und/oder Popuarität zu streben, unser alleiniges Ziel ist es, ein humaneres und gerechteres Gesellschaftssystem zu schaffen, für mehr Lebensqualität für alle. Wenn andere, die Führungsrolle und auch die Verantwortung auf diesem Weg zum Bürgergeld und die Zeit danach mit Bürgergeld übernehmen möchten, sind wir die IKS zu jeder Zeit bereit, die Führungsrolle abzugeben und Unterstützung auf allen Ebenen zu leisten.
Mit freundlichen Grüssen

Eckhard Bock / IKS- Hessen


NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK

30. September 07 Erntedankfest – ein Sonntag – und dann an jedem letzten Sonntag im Monat – Grundeinkommenstag – die Forderung nach einem Grundeinkommen (Mindestlohn) für alle. Erkläre Dich solidarisch, begrenze an diesen Sonntagen Deinen Energiebedarf auf ein Minimum. Danke!
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Neue Wege aus der Armut

Ein Betroffener hat geschrieben:

»Das was uns als Rechtssystem in diesem Lande verkauft wird, ist in Wahrheit eine chaotische Ansammlung von Gummi- und Fallenstellerparagrafen!«

Genauso ist es, Sie benutzen hier die richtigen Vokabeln!

Was hat die Politik aus unseren Generationenvertrag gemacht?

Der Generationenvertrag: Erwerbsfähige Menschen zwischen 18 und 65 Jahren verrichten die notwendigen und anfallenden Arbeiten in einer Gemeinschaft; ab dem 65. Lebensjahr darf man aus dem gewerblichen Arbeitsleben aus scheidet und an den Früchten – die die Wertschöpfungen hervorbringt – teilhaben. In der Form, das die Gemeinschaft jedem Bürger einen würdigen Lebensabend gewährt.

Da die Wertschöpfung seit 1960 gewaltig zugenommen hat, konnten wir uns ein noch nie in der Geschichte erreichtes Bruttoinlandsprodukt schaffen. D. h., noch nie wurden in so kurzer Zeit so viele Produkte und Dienstleistungen erbracht. Da hinter jeder erbrachten Leistung auch ein Konsument stehen muss – sonst kann das Ganze nicht funktionieren – haben alle Bürgerinnen und alle Bürger dazu beigetragen, dass diese gigantische Wertschöpfung erreicht werden konnte. An der Definition von Arbeit, der Arbeitszeit und der Entlohnung von Arbeit, speziell durch Zunahme von Maschinenarbeit, muss in einer modernen Dienstleistungsgesellschaft jedoch noch gearbeitet werden.

Hypothetisch angenommen, die erbrachten Leistungen würden einigermaßen nach realer und neu definierter Arbeit und Arbeitszeit – z. B. durch ein Grundeinkommen – objektiv verteilt, dann ständen – nach heutigen Stand der Dinge – jeder Bürgerin und jedem Bürger ein Grundeinkommen von 1400 € netto zu, mit dem nicht nur die Würde und Leistungskraft des Menschen wieder Berücksichtigung findet, sondern, mit dem unsere Binnenwirtschaft einen gewaltigen Schub bekommen würde.

Das dies möglich ist, spiegelt sich eindeutig in den vorhandenen weltweiten steigenden Vermögenswerten wieder, die sich tagtäglich durch unsere Arbeit und unseren Konsum erhalten und vermehren. Jedoch durch eine falsche Geldpolitik, wird es uns immer schwerer gemacht, auf diese Kapitalien zuzugreifen. »durch chaotische Ansammlung von Gummi- und Fallenstellerparagrafen« wie Sie es richtig beschreiben, bleiben diese Kapitalien explizit elitären Institutionen und Personengruppen immer mehr vorbehalten.

Mit Ratio, mit einem gesunden natürlichen Geldfluss, hat das schon lange nichts mehr zu tun.

Pfiffige Leute bringen immer paradoxere Ideen im Markt an, um an unser Geld zu kommen.

Beispiel: Nun sollen wir unser Altersruhegeld in Zukunft ansparen. Was heißt das denn greifbar? Diese Gelder werden dem Wirtschaftskreislauf erstmal entzogen. Da man diese Gelder nicht irgendwo in einem Tresor verschimmeln lässt, landen diese im weltweiten Finanzmarkt.

Was heißt das?

Vorwort: Die Rohstoffe bekommen wir von der Erde gratis! Der Preis einer Leistung basiert eigentlich – nach der heutigen fehlerhaften Geldpolitik – nur auf menschlicher Arbeitkraft. Für unsere Arbeit bekommen wir einen Lohn und mit diesem Lohn können wir unsere erbrachten Leistungen durch Zahlung des Preises nutzen.

Der Lohn wird in Unternehmen verdient, der Lohn wiederum wird, durch die Nutzung der erbrachten Leistungen, an die Unternehmen zurückgeführt. Es entsteht ein natürlicher Geldstrom.

Wenn nun ein Teil des Lohnes durch sparen dem Geldkreislauf entzogen wird, entsteht ein Geldmangel – eine so genannte Finanzierungslücke, die sich dann entweder bei den Unternehmen oder bei den Bürgern bemerkbar macht.

Würde diese Finanzierungslücke nicht irgendwie kompensiert, käme die Wirtschaft kurz- bis mittelfristig zum Erliegen. Damit dies nicht passiert, bekommen die Bürger und die Unternehmen diese fehlenden Gelder mittels eines Kredits aus dem Kapitalmarkt über die Hausbanken zurück. Zurück deshalb, dies ist unser Geld was wir gespart haben. Natürlich nicht kostenlos, sondern mit einer Bearbeitungsgebühr und einem Zins versehen. Bearbeitungsgebühr und Zins das bedeutet: es muss mehr Geld an die Bank zurückzahlt werden als man ursprünglich bekommen hat.

Woher kommt nun das zusätzliche Geld, das gezahlt werden muss?

Da ein Unternehmen nur von dem Verkauf, der von uns Bürgern in dem Unternehmen erbrachten Leistungen, seine Einnahmen erzielen kann, im Preis dieser Leistungen alle Kosten, somit auch alle Zinsen und alle Gebührenzahlungen eingerechnet sind; wir unseren Lohn, der Staat seine Steuern, letztendlich nur aus dem Verkauf dieser Leistungen an uns selbst finanzieren (wer jetzt den Export von Leistungen einwirft, muss bedenken, auch hier findet letztendlich nur ein Leistungsaustausch statt), zahlen wir Bürger unseren eigen Lohn und auch alle Haben- und Soll- Zinsen – nebst Zinseszins – und alle anfallenden Gebühren der Unternehmer und unseres Staates fortwährend selbst. Solange, bis das zusätzliche Geld das durch den Zins und Zinseszins benötigt wird, nicht mehr durch mehr Arbeit oder ein Zugeständnis von Einkommensverlust, von den Bürgern geschultert werden kann.

Durch eine falsche Politik und einer ununterbrochene Manipulation durch die Medien, werden wir Bürger dazu gezwungen und genötigt dies noch zu unterstützen. Warum?

Bedingt dadurch, dass wir eine fehlerhafte Geldpolitik haben, ist unser Wirtschaftssystem – somit auch alle Sozialsysteme – extrem labil geworden. Uns wird über die Medien tagtäglich suggeriert: Sie müssen finanzielle Vorsorge betreiben, dabei Steuern sparen, die beste Rendite erzielen, ihr Geld anlegen wie ein Millionär, Rente vom Chef und Staat, wir wirtschaften in ihre Tasche, usw. Ein immer größer werdender Teil unseres Einkommens sollen wir nicht mehr direkt an die Unternehmen zurückführen, indem wir auf die von uns selbst in den Unternehmen erbrachten Leistung erst einmal verzichten sollen, stattdessen unser Geld anlegen. Welch ein Irrsinn, wir schädigen uns damit selbst!

Geld welches dem natürlichen Geldkreislauf entzogen wird und nun mittels eines Kredites dem Unternehmen über die Hausbank zugeführt wird, produziert immerfort neues Geld. Geld, welches nicht mehr seinen ursprünglichen Sinn und Zweck besitzt. Dieses Geld vermehrt sich nicht auf natürliche Weise, es ermöglicht, den der es besitzt oder verwaltet – elitäre Personengruppen, Banken und Versicherungen – es zu vervielfachen, Geld, auf das wir Bürger nur dann Zugriff bekommen, wenn wir in der Lage sind einen Zins und eine Gebühr zuzahlen. Diese Geldpolitik verarmt zwangsläufig ganze Gesellschaften und Gesellschaftsgruppen und wird sogar noch staatlich gefördert.

Auch wer keine eigenen Schulden hat, zahlt die Zinslast die auf der gesamten Volkswirtschaft lastet – spätesten beim Einkauf durch die Mehrwertsteuer. Die meisten von uns zahlen mehr Zinsen als sie je in ihrem Leben bekommen.

Das man den Menschen suggeriert, du musst Dein Geld anlegen, du musst sparen dann wirst du im Alter in Wohlstand leben können, von der Politik sogar noch finanziell gefördert, grenzt schon fast an Kriminalität, denn diese Art der Geldpolitik ist nachweislich ein Schneeballsystem, nur Wenige werden davon wirklich profitieren können, die meisten werden mehr zahlen als sie je bekommen. Diese Art von Geldpolitik, produziert immer mehr Verlierer und beutet ganze Gesellschaften aus.

Grundsätzlich gilt: Wir Menschen leben von der »Hand in den Mund«, das war schon immer so und kann sich auch nie ändern. Kein Geld der Welt kann den Wohlstand in den nächsten Jahrzehnten gewährleisten, dies kann nur die Erde mit ihren Schätzen und ihrer Natur. Wir Mensch benötigen einen Lebensraum, in dem wir unsere Leistungskraft und Leistungswillen im Einklang mit der Natur frei entfalten können. Die heutige Geldspolitik, mit ihrer ausbeuterischen Auswirkung auf Mensch und Natur, stellt dies nachweislich in Frage.

Last uns diesen Irrsinn dieser falschen Politik stoppen, damit Wohlstand und Lebensqualität für jeden gesichert werden kann.

Dies ist keine lebensfremde Forderung, sondern dringend notwendig und auch realisierbar: Mit der 60 / 30 / 10 Regel!

Mit freundlichen Grüßen

Eckhard Bock / IKS- Hessen

30. September 07 Erntedankfest – ein Sonntag – und dann an jedem letzten Sonntag im Monat – die Forderung nach einer neuen Politik. Erkläre Dich solidarisch, begrenze an diesen Sonntagen Deinen Energiebedarf auf ein Minimum. Danke!
 

IKS-Hessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
1
Neue Wege aus der Armut

Grundsätzliches: Eine humane demokratische Gesellschaft gibt sich nachvollziehbare, klare Regeln, damit ein geordnetes Zusammenleben möglich ist und auch nachhaltig gewährleistet bleibt.

Wir haben uns für die Demokratie und den Kapitalismus mit seiner freien sozialen Marktwirtschaft entschieden.

Immer mehr Menschen glauben jedoch nicht mehr daran, dass sie wirklich noch an den gesellschaftspolitischen und wirtschaftspolitischen Entscheidungsprozessen teilhaben. Kapitalismus bedeutet heute für immer mehr Menschen: Zerstörung, Unrecht, Ausbeutung, letztendlich Not und Armut.

Diesen Vertrauensverlust kann man aber nicht der Demokratie und dem Kapitalismus an sich anlasten. Hier wird Ursache mit Wirkung verwechselt.
In einer Demokratie geht immer die Macht vom Volke aus, wenn dies ausgehebelt wurde, liegt das nicht an der Demokratie, sonder an der legislativen Gewalt die dies nicht abwendet, vielleicht sogar wissentlich oder unwissentlich fördert.

Im Kapitalismus gibt der Staat die Produktionsmittel in Privathand, dies hat sich relativ gut bewährt. Da wir in der modernen Gesellschaft jedoch nur mit diesen Produktionsmitteln unsere notwendigen und gewünschten Leistungen erbringen können und auch nur von dort erhalten, muss eine ökonomische sinnvolle Verteilung des Erbringens und Erhaltens von Leistungen gewährleistet sein. Ist dies nicht der Fall, muss ein wichtiger Grundsatz im Kapitalismus zur Geltung kommen: Eigentum verpflichtet.

Welcher Akzeptanz und welchem Wert wir unseren Leistungen zollen, wird am Markt, in einer freien sozialen Marktwirtschaft geregelt. Diese darf jedoch nicht durch eine falsche Subventionspolitik sprich Geldverschiebepolitik untergraben werden.

Der zunehmende Vertrauensverlust gegenüber der Demokratie und dem Kapitalismus, entspringt aus einer fundamental fehlerhaften Geldpolitik, die immer mehr Lobbypolitik produziert.

Wir sollten uns nicht irreführen lassen, diese Form des Zusammenlebens mit den Regeln der Demokratie und des Kapitalismus, haben sich in der Vergangenheit relativ gut bewährt. Viele Menschen genießen heute einen noch nie da gewesene Lebensqualität mit hohem Wohlstand. Damit dies möglich wurde, ist eine rasante technische Entwicklung voraus gegangen. Eine Entwicklung, die eine Produktivität mit hoher Effizienz - bei den materiellen Werten der Gemeinschaft - hervorgebracht hat. Eine Produktivität, die es erlauben würde, jedem Bürger ein Grundeinkommen, das ihm einen Mindestwohlstand garantiert, zu sichern. Ein Grundeinkommen, gekoppelt an das Bruttoinlandsprodukt, würde das Wirtschaften im Binnenmarkt immer in Gang halten, und in der Höhe, dass jede Arbeit wieder Spaß machen würde.

Jedoch die Teilhabe an demokratischen Entscheidungen und einer neuen Wertefindung, die der Kapitalismus in der Lage wäre hervorzubringen, werden durch eine fundamental falsche Geldpolitik blockiert. Die notwendigen Fundamente, die der neue (Bio-) Kapitalismus braucht, damit er allen Menschen Wohlstand bringen und auch nachhaltig gewährleisten kann, werden heute nicht ausgebaut, sondern immer mehr dem Zerfall überlassen.

Begründung:

1. Eine falsche Geldpolitik, lässt es nicht zu, dass alle Menschen am steigenden Wohlstand partizipieren können. Im Gegenteil, ganze Bevölkerungsschichten werden durch diese falsche Geldpolitik in die Armut getrieben.

2. Durch eine falsche Energiepolitik findet kein nachhaltiger und Wertschöpfender Energieerhalt statt, der allen Menschen in Zukunft fortwährend steigenden Wohlstand bringen könnte und Umwelt und Natur nur unerheblich belastet. Fossile Energieträger die die Natur in Jahrtausenden geschaffen hat, werden nicht nachhaltig, sondern gewissenlos für einen kurzen Moment - eines meist fragwürdigen Wohlstands weniger Menschen - geopfert. Machen wir weiter so, hat dies schon in naher Zukunft zur Folge: Das wir unseren Wohlstand immerweniger aus diesen fossilen Energieträgern beschaffen können. Wenn uns dazu nichts anderes einfällt, dann muss der Menschheit klar werden, dass Wohlstand und Lebensqualität dann nur wenigen Menschen vorbehalten bleibt. Denn der gesamte materielle Wohlstand, den wir heute noch genießen dürfen, hängt mehr den je vom Preis und der Verfügbarkeit fossiler Energieträgern ab.

3. Dadurch, dass wir Menschen tagtäglich kräftig mitwirken gebundene Energie durch Verbrennung auf ein niederes Energieniveau zu wandeln; dazu gehört auch die Kernfusion, ändert sich unabwendbar unsere Umwelt. Unser Leben und unsere Lebensweise, werden wir mittel- bis langfristig durch die Klima- Veränderungen rasant ändern müssen, genauso werden wir unsere Wohn-, Freizeit- und Arbeitsstätten den neuen Gegebenheiten und Herausforderungen anpassen müssen. Und dies wird gigantische Energiemengen benötigen.

Wer jetzt behauptet, wir Menschen müssen die vorherrschenden Missstände und die auf uns zukommenden Probleme als Gegebenheit tatenlos hinnehmen und als unserer Schicksal ansehen, gehört zu den Profiteuren dieser Situation, ist manipuliert, unwissend oder einfach nur ein Ignorant.

Wir sollten genau definieren, was wir von einem lebensbejahenden (Bio-) Kapitalismus - der sich den neuen Herausforderungen in Zukunft stellt - erwarten. Wie es sein sollte: was notwendig und gewünscht ist; wie es auf keinem Fall sein sollte: was nicht notwendig und nicht gewünscht ist.

Den großen Kapitalbesitzern und Verwaltern, die der Kapitalismus in den letzten Jahrzehnten hervorgebracht hat, muss unmissverständlich klargemacht werden, der Kapitalismus ist kein System des Selbstzweckes für die Interessen weniger. Die Produktionsmittel worden nur treuhändisch übereignet; sie müssen stets so eingesetzt werden, das die Menschen dort ihre notwendigen und gewünschten Leistungen herstellen können, dafür einen angemessenen Lohn bekommen, mit dem sie in der Lage sind, ihre erbrachten Leistungen auch wieder zu erwerben und konsumieren. Der Kapitalismus, so wie er sich heute darstellt, ist leider dazu nicht mehr in der Lage, er ist zum Krebsgeschwür der Gesellschaft und der Umwelt und Natur mutiert, und zerstört sich somit selbst. Das kann doch niemand wollen.

IKS- Hessen sagt: „Hat sich das Blatt gewendet, dient der Nutzen des Kapitalismus nur noch explizit der Kapitalvermehrung Weniger, ohne Rücksicht auf das Leben und die Lebensfreude anderer, nach dem Motto: „koste es was es wolle“ Hauptsache ist die Rendite stimmt!“

Es wird behauptet: "So war es doch wohl schon immer mit dem Kapitalismus.“

Hier darf nicht Ursache mit Wirkung verwechselt werden!

Produktionsmittel in Privathand, Akzeptanz und Wert einer Leistung die wir über eine freier Marktwirtschaft bestimmen lassen, sind noch lange nicht die Ursachen der heutigen Missstände. Die Ursache ist hier eine fundamental falsche Geld- und Subventionspolitik, mit der Wirkung, dass nicht mehr explizit die erbrachten Leistungen - die Waren, Güter und Dienstleistungen - im Vordergrund stehen, sondern die daraus bestmöglich erzielte Rendite somit die Geldvermehrung.

Dies vermittelt den Menschen einen total falsches Bild seiner erbrachten Leistung, den nicht die Leistung selbst steht heute im Vordergrund, d. h., nicht der Sinn und der nützliche Wert der erbrachten Leistung stellt den Wert da, sondern nur, welche Rendite konnte aus dieser erbrachten Leistung erzielt werden. Eine für uns Menschen fatale Entwicklung, denn hier stehen nicht mehr wir Menschen und die Natur - die uns nachhaltig das Überleben sichert - im Vordergrund, nein, hier zählt nur die Rendite.

Stoppt diesen Irrsinn!

Mit freundlichen Grüssen

Eckhard Bock / IKS- Hessen

30. September 07 Erntedankfest - ein Sonntag - und dann an jedem letzten Sonntag im Monat - die Forderung nach einer neuen Politik. Erkläre Dich solidarisch, begrenze an diesen Sonntagen Deinen Energiebedarf auf ein Minimum. Danke!
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten