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Deutschland führt eine Scheindiskussion!

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highlander!

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ich denke du befindest dich im irrtum.
die franzosen leben es uns vor, wie man
zuerst sein volk und dann andere nationen
bedenkt.
jeder andere staat ist bemüht erst mal sein
scherflein in sicherheit zu bringen, nur nicht
der deutsche, der verscherbelt lieber alles.


hallo aufwachen.


der highlander!
 

a f a

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die franzosen leben es uns vor, wie man
zuerst sein volk und dann andere nationen
bedenkt.
Wo hast Du denn diese Legende her ? Gibt es dafür irgendwelche Beweise ? Da bin ich ja mal gespannt.

jeder andere staat ist bemüht erst mal sein
scherflein in sicherheit zu bringen, nur nicht
der deutsche, der verscherbelt lieber alles.
Naja, die Hauptsache ist doch, der Staat, das unbekannte Wesen, verscherbelt seine Scherflein an Volksdeutsche, oder nicht ?
Gruss
Norbert

alles für alle
 

highlander!

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Gruss
Norbert

alles für alle

warum diese agression ???

ich bin genau gegen den wirtschafts lobbyismus wie du.
gesellschaftklassen können wir in einer demokratie nicht
vermeiden, aber versuchen, sie zu sozialen verhalten
zu erziehen.
was meinst du mit den begriff volksdeutsche, bist du kein
deutscher.
hört sich an, als wenn du etwas gegen deutsche hast.

die jüngsten politischen entscheidungen des neuen
französichen präsidenten sarkosy lassen bände sprechen.
sollte dir das entgangen sein ???


der highlander!
 

IKS-Hessen

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Neue Wege

Die 60 / 30 / 10 Regel

Der Kreislauf des Geldes nimmt dann folgenden Weg: Teil 1

Zur Erinnerung: Alles Einkommen und aller Sozialaufwand kann immer nur aus dem "Volkseinkommen" der laufenden Periode gedeckt werden. Das bedeutet: wir leben "von der Hand in den Mund". Das ist und war immer so, und kann sich auch nie ändern.

Alle Steuern und Abgaben - bis auf eine Einkommensabgabe 5 – 50 % mit der das Gesundheitswesen finanziert wird, werden abgeschafft.

Die Geldflussmengen von allen erbrachten Leistungen - vom Bruttoeinlandsprodukt BIB - die eine Wirtschaftgemeinschaft erbringt – sollen wie folgt verteilt werden:

• 60 % gehen an die Bürgerinnen und Bürger - das Grundeinkommen.
• 30 % bekommt ihr Staat - für seine hoheitlichen Aufgaben.
• 10 % verbleiben bei den Unternehmen.

Damit unser Geld nicht mehr missbraucht werden kann, unterliegen alle Einkünfte - hier im Besonderen der Zins und Zinsenzins, dem gleichen Schema.

Jetzt kommt meist der große Aufschrei:

„Dann wird sich das Kapital aus diesem Wirtschaftsraum zurückziehen!“

Das Geld vielleicht, jedoch nicht die Unternehmen. Denn diese investieren gern dort, wo die Kaufkraft der Menschen hoch ist. Und Kapital kann sich eigentlich nur dort vermehren, wo kräftig Leistungen erbracht und auch konsumiert werden. Denn das Kapital sind wir Konsumenten und unsere Arbeitskraft, nicht die Münzen, Geldscheine oder die Zahlen auf unseren Konten. Also wird und kann sich das Kapital nicht zurückziehen können.

Unser Geld bekommt dann seine natürliche Funktion wieder zurückt: Als reines Tauschmittel für die von uns - in verschiedenster Art und Weise - erbrachten Leistungen, ohne mit dem Preis des Zins und Zinseszins belastet zu sein.

Da dann jeder Bürger ein sicheres Einkommen mit stabiler Kaufkraft besitzt, und dieses Einkommen nicht kreditierbar und nicht pfändbar sein wird, hat es nur noch eine Funktion: es wieder auszugeben. Somit fließt dieses Geld zu 100 % wieder an seinen Ausgangspunkt zurück, zu den Unternehmen. Und diese können dann – wie in den 60ziger Jahren – frei, nach der freien sozialen Marktwirtschaft, agieren.

Damit dieser Fluss des Geldes nicht den Wirtschaftskreislauf verlässt, oder sich durch den Kauf stark beworbener Produkte einseitig anhäuft, wird es mittels einer Bürgergeldkarte den Bürgerinnen und Bürgern ausgezahlt.

10 % reiner Gewinn am verkauften Produkt was in den Unternehmen verbleibt, ist ein Vielfaches von dem, was heute den Unternehmen als Gewinnmarge im Unternehmen verbleibt.

Damit wir eine innovative Leistungsgesellschaft bleiben, stellt das Grundeinkommen nur den Mindestlohn da. Von dem mehr an Geld, welches dann in den Betrieben verbleibt, werden die Löhne der Mitarbeiter gezahlt, die über dem Grundeinkommen (Mindestlohn) liegen.

Der Kapitalismus soll nicht abgeschafft werden, er soll eine neue Eigendynamik im Sinne der Bürgerinnen und Bürger erhalten. Schauen wir doch mal neutral und unvoreingenommen unsere Geldpolitik an, dies hat doch mit der natürlichen Funktion des Geldes nichts mehr zu tun. Heute wird mit Geld mehr Geld verdient als mit einer für uns Menschen notwendigen Leistung. Ein Irrweg mit fatalen Folgen für die Menschheit.


Mit freundlichen Grüßen

Eckhard Bock / IKS- Hessen

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IKS-Hessen

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Neue Wege

„...trotzdem fehlt mir ein wirklich konstruktiver Beitrag, wie man - nein, wie wir hier, die wir es wollen - es schaffen, entsprechend viele Menschen zu erreichen, um einen Komplett-Umbau zu ermöglichen.“

“Es ist jedoch höchste Zeit für eine Grundsanierung unseres Hauses! Es ist Zeit, von der Theorie zur Praxis überzugehen! Selbstverständlich mit Bedacht und Umsichtigkeit, aber der Schritt muss getan werde“

„Millionen von Bürgerinnen und Bürgern warten darauf, dass jemand den ersten Schritt macht!“

Ja, das ist richtig!

Dieser Schritt wird auch kommen, jedoch bevor man loslegt, muss man seinen Mitstreitern erklären können: wohin es gehen soll; wo und wer ihre eigentlichen Gegner sind; wie kann man diese auf rechtsstaatlichen Wege bekämpften; was ist letztendlich das gemeinsame Ziel.
Ebenso müssen die Aufgaben eines jedes einzelnen Mitstreiters genau definiert sein, jeder sollte wissen was er tun kann bzw. wie er sich verhalten sollte um das anvisierte Ziel sicher und zielstrebig zu erreichen. Und alles natürlich auf ganz legalem Wege. Die Mitstreiter müssen lernen sich nicht in internen kleinen Streitigkeiten zu verzetteln. Niemand möchte sich auf langatmigen Irrwegen vereinnahmen und verheizen zulassen.


Mit freundlichen Grüßen

Eckhard Bock / IKS- Hessen
 

Hartzer Knaller

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Konstruktive Beiträge hin oder her.
Wie misst man denn die Beitragskonstruktivität und das dann möglichst auch objektiv?



"Dieser Schritt wird auch kommen..."

Es werden doch hier und anderswo zig tausend kleine und größere Schritte gemacht. Und davon werden wohl noch massenhaft weitere gemacht werden müssen.
Aber vielleicht meinst du nur den Qualitätssprung.

Nur, ob der überhaupt kommt, und dann evtl. auch noch rechtzeitig, ist wohl leider nicht vorauszusehen.
Insofern ist auch in Anbetracht des nunmehr 188. Beitrages allein zur Scheindiskussion Grundeinkommen, mit "wenigstens" sich darüber Gedanken machenden Leuten, Geduld beim "Aussitzen" angesagt.
Und Aussitzen ist hier durchaus auch in einem erweiterten Sinn zu verstehen, z.B. s. letzter Abschnitt des vorstehenden IKS-Hessen Beitrages.
Damit muss man, ob man will oder nicht, leben oder eben auch sterben.
 

highlander!

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ich würde mich freiwillig melden zum umbau, anfangen würde
ich damit, das unfähige volksvertreter auf eis gelegt werden
und auch auf ein vernüfiges maß an rente bekämen nach
leistung.
wäre doch mal ein anfang mit den lobbyismus unserer
volksvertreter aufzuräumen.

auch müssten ihre renten verrechnet werden mit den privat
einkünften, weil sie wärend der arbeitszeit als arbeitnehmer
des volkes hauptberuflich ihr amt nachgehen und nicht ihre
privat geschäfte.


der highlander!
 

Hartzer Knaller

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Japp, mehrheitsfähige Mindest- und Maximallöhne, Grundeinkommen.
Volksabstimmung hierzu.

Wenn es den Cheffen und Volkszertretern dann zu wenig sein sollte, können sie ja wie zig der von ihnen bisher verwalteten Arbeitsplätze ins Ausland abwandern.
 

IKS-Hessen

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Neue Wege

Der erste Schritt:

Ab 30. September 07 - Erntedankfest, ein Sonntag - und dann an jedem letzten Sonntag im Monat, wird ein Grundeinkommenstag ausgerufen, mit der Forderung: ein sicheres Grundeinkommen - somit einen Mindestlohn - in entsprechender Höhe für alle Bürger, von der Geburt bis zum Tote.

Um dieser Forderung Nachtruck zu verleihen, braucht es ein Instrument, einen Notausschalter der betätigt werden kann, dann, wenn von den Politikern keine Politik gemacht wird, die auf die immer größer werdenden Missstände in den Gesellschaften eingeht.

Begründung: Jede große und komplexe Maschine hat einen Notausschalter, einen Schalter, der dann betätigt wird, wenn ein Modul oder ein Teil der Maschine nicht mehr richtig funktioniert, damit nicht durch einen anfänglich kleinen Fehler die ganze Maschine zerstört wird.

Auch der Souverän einer Gesellschaften - die Bürgerinnen und Bürger - brauchen einen solchen Notausschalter, der sie in Lage versetzt, eine Politik zu stoppen, die gegen ihre Interessen gerichtet ist, der sie hilflos ausgeliefert sind. D. h., wenn die Missstände in einer Gemeinschaft solche Ausmaße annehmen, das für immer mehr Menschen ein Leben in Würde nicht mehr möglich ist, und die Politik diesen Entwicklungen tatenlos zusieht, dann haben die Bürger - laut Grundgesetz - ein verbrieftes Grundrecht, hier den Notausschalter zu betätigen. Jedoch so ein Instrument fehlt den Bürgern. Dieses Instrument müssen sich die Bürger erst außerparlamentarisch einrichten. Ein Instrument was sie in die Lage versetzt, die gegenwärtige Politik zu boykottieren und sie zur Ausübung von Basisdemokratie führt - also zum Volksentscheid. Ein Volksentscheidung wo gefordert wird: Neue Wege für eine neue Politik zu finden.

Wie könnte so ein Notabschalter aussehen und wo könnte dieser installiert werden?

Vorwort: Da unser gesamtes Leben auf einen ständigen Energiewandel basiert, und die Politik diesen Energiewandel nur noch in Verbindung mit Geld stattfinden lässt, und ihre Geldpolitik nur dann funktionieren und von Bestand sein kann, wenn dieser Energiewandel auch wirklich tagtäglich von uns Bürgern vollzogen wird, dann ist es folgerichtig zu behaupten: Kommt dieser täglich notwendige Energiewandel ins stocken oder temporär ganz zum Erliegen, würde dies der - heutigen - Geldpolitik direkt ins Mark treffen.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Bevölkerung mit Versorgungsengpässen von Nahrung und Energie rechnen muss, im Gegenteil, durch ein kontrolliertes zurückfahren der Energiewandlung durch die Bürger, wird weniger Nahrung und Energie verbraucht. Dies muss in einer freien sozialen Marktwirtschaft dazuführen: das die Preise sinken. Die menschenverachtende und nicht für uns Menschen auf Logik aufgebaute Geldpolitik, wäre zum handeln gezwungen.

Wo und wann könnte mit der Installation des Notausschalters begonnen werden?

Ab 30. September - am Erntedankfest – und dann an jedem letzten Sonntag im Monat (somit 52-mal im Jahr) wird zum Energiespartag aufgerufen. D. h. im Klartext: An diesen Sonntagen soll der Energieverbrauch - eines jeden Bürgers - auf ein Minimum, auf das natürlich Notwendige zurückgefahren werden.
Mit dem Ziel: eine Politik einzurichten, die auf der Grundlage eines Grundeinkommens (Mindestlohns) für alle basiert, in der Höhe, damit sich die Bürgerinnen und Bürgern wieder in die Lage versetzt können, ihre Lebensziele zu erfüllen:

1. Geboren werden (Grundlage unserer Existenz),
2. in einer sorgenfreien, intakten Familie aufwachsen,
3. in einer intakten Umwelt gesund leben,
4. eine gute, solide Ausbildung erfahren,
5. einen von der Gesellschaft gewollten und sicheren Arbeitsplatz (Beschäftigung) mit ausreichend Einkommen besitzen,
6. über freie Zeit, Zeit für Spaß, Freude und Unterhaltung verfügen,
7. die Möglichkeit haben, seine eigenen individuellen Lebensziele zu verwirklichen,
8. einen lebenswerten Lebensabend genießen,
9. einen würdigen Tod erleben.

Werden sich die Menschen und besonders die, die die außerparlamentarische Politik machen, hier solidarisch zeigen und mitmachen?

Es darf jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass sich hier Erfolge von heute auf morgen einstellen werden. Zuerst müssen die Bürger erfahren, wie sie sich an diesen Sonntagen verhalten können/sollten, damit eine entsprechende Wirkung sichtbar wird.
Bedingt dadurch, dass das notwendige Wirtschaftswachstum mit der explosionsartigen Geldvermehrung schon heute nicht mehr Schritthalten kann, wird sich der Erfolg im gleichen Umfang - expotential wie sich das Geld vermehrt - einstellen. Die Missstände werden für die Bürger immer erkennbarer und spürbarer. Irgendwann einmal haben es die Bürger satt und sie werden sich dies nicht mehr gefallen lassen und das Instrument der Politikblockade - den Notausschalter - nutzen.
Die Installation des Notausschalters wird dann erfolgreich abgeschlossen sein, wenn alle Medien über den Energiesparsonntag mit seinen leeren Autobahnen und Strassen berichten. Von diesem Zeitpunkt an, besitzen die Bürger ein Instrument, mit dem sie von Zuhause, vom Sofa aus, Politik machen können. Die große Politik wäre dann zum Handeln gezwungen.

Dies wäre dann der Ausschalter für die heutige menschenverachtende Geldpolitik.


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

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NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK

30. September 07 Erntedankfest - ein Sonntag - und dann an jedem letzten Sonntag im Monat - Grundeinkommenstag - die Forderung nach einem Grundeinkommen (Mindestlohn) für alle. Erkläre Dich solidarisch, begrenze an diesen Sonntagen Deinen Energiebedarf auf ein Minimum. Danke!
 

IKS-Hessen

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Neue Wege aus der Armut

» ob Energie der richtige Hebel ist …?«

Das gesamte Leben auf dieser Erde besteht eigentlich nur darin: ständig Energie zu wandeln. Ohne diese ständige Energiewandlung würde es kein Leben geben.
Diese Erkenntnis haben sich pfiffige Leute zu Eigen gemacht indem sie die Geldpolitik darauf ausgerichtet haben. Geld besitzt jedoch – durch politisch falsche Vorgaben – die Eigenschaft zu mutieren, sich zügellos selbst zu vermehren. Da Geld jedoch nur den Gegenwert einer erbrachten Leistung darstellt, müssen parallel zur Geldvermehrung immer mehr Leistungen – in einer immer kürzeren Zeit – erbracht werden. Geschieht dies nicht, steigen die Preise durch die zügellose Geldvermehrung ins endlose.
Jedoch gibt es hier für die, die davon explizit profitieren große Risiken, dann, wenn es die Menschen nicht schaffen – parallel zur Geldvermehrung – immer mehr Leistungen zu erbringen und diese auch zu konsumieren. Geht diese Rechnung nicht auf, dann verliert das Geld schnell an Wert. Der Wert unserer Arbeit jedoch – der in der erbrachten Leistung steckt – nimmt im gleichen Verhältnis wie das Geld seinen Wert verliert zu, d. h., unsere Arbeitskraft wird wieder wertvoller.

» Um wie viel Prozent könnte man den Energieverbrauch an Sonntagen absenken? Wird sonntags nicht ohnehin schon deutlich weniger Energie verbraucht als Wochentags?«

Hier soll es nicht darum gehen, irgendjemanden seinen Umsatz zu schmälern, auch die Unternehmen gehören zur Gesellschaft und sind für Wohlstand und Lebensfreude sehr wichtig. Hier soll der Politik symbolisch gezeigt werden, dass die Bürgerinnen und Bürger ein Instrument besitzen mit dem sie ein ganzes Land temporär auf ein natürliches Maß an Energiewandlung zurückfahren könnten.

» Und welche Wirkungen hätte das auf die Politik?«

Dies käme einem Generalbummelstreik gleich!

Mit freundlichen Grüßen
Eckhard Bock

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Hartzer Knaller

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Mal schaun ob der nicht generalverbummelt wird.
Ist kein Aufruf dazu.
Aber man muss das vorbereiten durch weiterverbreiten.
Ist dieser Notschalter so neu?
Hat er schon mal generell funktioniert?
Da war doch mal was oder? Lateinamerika?
 

IKS-Hessen

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Neue Wege aus der Armut

Insolvenzen, Pleiten die kausale Folge einer falschen Geldpolitik?

Es klingt paradox!

Jede Insolvenz, für die Betroffenen freilich eine Katastrophe, stellt im Sinne des wirtschaftlichen Handels – insgesamt zwischen den Menschen gesehen, einen positiven Aspekt da.

Warum?

Insolvenzen stehen immer im Zusammenhang mit Geldvernichtung!

Unser Finanzsystem, das die Nutzung unseres Geldes beschreibt, hat einen großen Fehler, den schon US-Präsident Abraham Lincoln am 21. November 1864 feststellte: Die Geldvermehrung, Geld vermehrt Geld – durch den Zins und Zinsenzins, ungezügelt, von Jahr zu Jahr immer schneller – expotential – bis zum Kollaps, bedroht den sozialen Frieden. In regelmäßigen Zyklen zerstört sie ein humanes Zusammenleben der Gesellschaften.

Begründung: Geld hat selbst keinen Wert, vom eigenen Materialwert mal abgesehen, es spiegelt nur den Preis, den Wert eines Produkts oder einer Dienstleistung wieder. Somit muss hinter jedem Cent und hinter jedem Euro auch eine entsprechende Leistung stehen. Ist dies nicht der Fall, verliert das Geld ganz schnell seinen Wert. Im Klartext: Je mehr Geld vorhanden ist, desto mehr Produkte und Leistungen müssen erbracht werden. Somit stehen die Bürgerinnen und Bürger unter dem Druck und Zwang: in einer immer kürzeren Zeit, immer mehr Leistungen zu erbringen, damit der Geldvermehrung – durch den Zins und Zinseszins – der Tribut gezollt werden kann.

Da die Menschen mit ihren Leistungen der gigantischen Geldvermehrung immer schwieriger nachkommen können, ohne sich selbst und die Natur auszubeuten, müssen letztendlich überall die Preise steigen.

Um diesen Teufelskreislauf zu entkommen, muss die ungezügelte Geldvermehrung gestoppt werden, d. h., der Zins – somit auch der Zinseszins – müssen abgeschafft bzw. neu bewertet werden. Geld darf sich nur noch aus der Wertschöpfung unserer tatsächlich erbrachten Leistungen vermehren können. Im Klartext: Nicht wir Menschen müssen unsere Schaffenskraft der Geldvermehrung anpassen, sondern das Geld muss sich der realen und natürlichen Entwicklung der Menschen anpassen. Geld darf den Menschen und seine Umwelt nicht ausbeuten und versklaven.

Jeder geplatzte Kredit, jede Insolvenz bedeutet: »Verbrennen von Geld«; somit eine Geldvolumenreduzierung. Ein geringeres Geldvolumen bedeutet dann folgerichtig: eine geringere Geldvermehrung, was wiederum stabile Preise mit sich bringt. Stabile Preise bedeutet nichts anderes als: Werterhalt unserer Arbeits- und Kaufkraft.
Klingt in einer Gesellschaft, deren Bürger von den Machthabern über das Geld jeden Tag erzählt bekommen: Ihr müsst sparen, damit sich euer Geld optimal vermehrt, irgendwie sehr paradox. Dies entspricht jedoch nachweislich der Realität.

Wer jetzt behauptet: wenn sich das Geldvolumen reduziert, dann ist nicht mehr genügen Geld im Umlauf, womit sich die Gesellschaften weiterentwickeln können. Auch dies entspricht nicht der Realität. Schon heute existieren auf den Finanzmärkten zweistellige Billionen Geldbeträge, die sich fiktiv aus Zins und Zinseszins gebildet haben und stetig expotential anwachsen, ohne dass ein entsprechendes Wirtschaftswachstum stattgefunden hat oder stattfindet damit dem fiktiven Geld ein realer Wert gegeben werden kann.

90 Prozent der Menschen zahlen in ihrem Leben mehr Zinsen als sie je durch sparen erhalten werden. Das führt dazu, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht, solange, bis das System kollabiert. Ein sich immer wiederholender Teufelskreislauf, mit all seinen Tragödien!

Dieser Irrsinn muss gestoppt werden!

Mit freundlichen Grüßen

Eckhard Bock / IKS- Hessen

30. September 07 Erntedankfest – ein Sonntag – und dann an jedem letzten Sonntag im Monat – die Forderung nach einer neuen Geldpolitik. Erkläre Dich solidarisch, begrenze an diesen Sonntagen Deinen Energiebedarf auf ein Minimum. Danke!
 

Jenie

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in entsprechender Höhe für alle Bürger, von der Geburt bis zum Tote.

in entsprechender Höhe für alle Bürger, von der Geburt bis zum Tote.

Kann man das mal anhand eines Beispiels aufschlüsseln??

wenn jeder Bürger das bekommen soll ab geburt wie sieht das aus??

Gibt es dann verschiedene sätze per altersgruppen und werden dann somit Kindergeld und andere leistungen ersetzt ?

Ich hätte gerne ein beispiel von alleinstehenden -- #
und eines von eltern mit kindern usw...
 

IKS-Hessen

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Neue Wege aus der Armut

IKS- Hessen macht allen >>Bürgergeldbefürwortern<< ein Angebot.

Zielsetzung:

• Bis zur nächsten Bundestagswahl 2009 ein >>Bürgergeld<< in Deutschland bekannt machen
• Das >>Bürgergeld<< in einer etablierten oder neuen Partei den Bürgerinnen und Bürgern zur Wahl stellen.

Jedoch gibt es 2 Lager unter den Bürgergeldbefürwortern:

1. das von Prof. Goetz Werner „unternimmt die Zukunft“. Hier wird ein >>bedingungsloses Grundeinkommen<< von 1500 € pro Monat vorgestellt.
Weitere öffentlich vorgestellte Ideen eines Grundeinkommens, beruhen ebenso auf dem Grundgedanken der „Bedingungslosigkeit“.

2. das der IKS- Hessen (Ideen- & Konzept- Schmiede). Hier wird ein >>Grundeinkommen mit Beschäftigungsgarantie<< von:
0 – 5 Jahren 400
5 – 18 Jahren 500 – 1100 €
ab 18 Jahren bis Lebensende 1400 € pro Monat vorgestellt.

Somit besteht das Charakteristikum der beiden Konzepte, abgesehen von der Finanzierung, darin:

• Ein Bürgergeld Grundeinkommen bedingungslos auszuzahlen.

• Oder ein Bürgergeld Grundeinkommen mit Beschäftigungsgarantie auszuzahlen.

Last uns im ersten Schritt für ein Bürgergeld mit Beschäftigungsgarantie kämpfen. Warum? Wir haben die Erfahrung gemacht, wenn wir den Bürgerinnen und Bürgern ein „bedingungsloses Grundeinkommen“ vorstellen, kommt bei all denen, die schon seit vielen Jahren hart und lang arbeiten und gearbeitet haben (Rentner, Pensionäre), ein ungutes Gefühl auf; Sie fühlen sich um Ihre Früchte betrogen.
Wenn wir aber sagen: wir möchten jeder Bürgerin und jedem Bürger in Zukunft eine Beschäftigung anbieten; und damit dies auch möglich wird, brauchen wir ein Grundeinkommen für alle; wir Menschen müssen begreifen, wir können uns nur miteinander und unter einander beschäftigen, und dies lässt sich nur mit einem Grundeinkommen für alle realisieren.
Diese Vorstellung, findet nach unserer Erfahrung, eine größere Akzeptanz in der Bevölkerung.
Allen Bürgergeldbefürwortern muss klar sein, ein Grundeinkommen wird nur mit demokratischen Mehrheiten und politischer Verantwortbarkeit durchzusetzen sein. In welchen Zeiträumen ein Bürgergeld zu realisieren sein wird, hängt von dem Willen und der Leistungsbereitschaft seiner Befürworter ab.
Wenn wir uns im ersten Schritt für ein Bürgergeld Grundeinkommen mit Beschäftigungsgarantie und erst im zweiten Schritt auf ein bedingungsloses Grundeinkommen verständigen können, wird die IKS- Hessen hier im Forum einen Masterplan vorstellen, der die Zielgabe hat, ein Bürgergeld zur nächsten Bundestagswahl 2009 den Bürgerinnen und Bürgern zur Wahl zustellen. Jeder der mitmachen möchte ist dazu eingeladen.
Infos dazu siehe: iks-hessen.de
Das Ziel der IKS ist es nicht nach Ruhm und/oder Popuarität zu streben, unser alleiniges Ziel ist es, ein humaneres und gerechteres Gesellschaftssystem zu schaffen, für mehr Lebensqualität für alle. Wenn andere, die Führungsrolle und auch die Verantwortung auf diesem Weg zum Bürgergeld und die Zeit danach mit Bürgergeld übernehmen möchten, sind wir die IKS zu jeder Zeit bereit, die Führungsrolle abzugeben und Unterstützung auf allen Ebenen zu leisten.
Mit freundlichen Grüssen

Eckhard Bock / IKS- Hessen


NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK

30. September 07 Erntedankfest – ein Sonntag – und dann an jedem letzten Sonntag im Monat – Grundeinkommenstag – die Forderung nach einem Grundeinkommen (Mindestlohn) für alle. Erkläre Dich solidarisch, begrenze an diesen Sonntagen Deinen Energiebedarf auf ein Minimum. Danke!
 

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Neue Wege aus der Armut

Ein Betroffener hat geschrieben:

»Das was uns als Rechtssystem in diesem Lande verkauft wird, ist in Wahrheit eine chaotische Ansammlung von Gummi- und Fallenstellerparagrafen!«

Genauso ist es, Sie benutzen hier die richtigen Vokabeln!

Was hat die Politik aus unseren Generationenvertrag gemacht?

Der Generationenvertrag: Erwerbsfähige Menschen zwischen 18 und 65 Jahren verrichten die notwendigen und anfallenden Arbeiten in einer Gemeinschaft; ab dem 65. Lebensjahr darf man aus dem gewerblichen Arbeitsleben aus scheidet und an den Früchten – die die Wertschöpfungen hervorbringt – teilhaben. In der Form, das die Gemeinschaft jedem Bürger einen würdigen Lebensabend gewährt.

Da die Wertschöpfung seit 1960 gewaltig zugenommen hat, konnten wir uns ein noch nie in der Geschichte erreichtes Bruttoinlandsprodukt schaffen. D. h., noch nie wurden in so kurzer Zeit so viele Produkte und Dienstleistungen erbracht. Da hinter jeder erbrachten Leistung auch ein Konsument stehen muss – sonst kann das Ganze nicht funktionieren – haben alle Bürgerinnen und alle Bürger dazu beigetragen, dass diese gigantische Wertschöpfung erreicht werden konnte. An der Definition von Arbeit, der Arbeitszeit und der Entlohnung von Arbeit, speziell durch Zunahme von Maschinenarbeit, muss in einer modernen Dienstleistungsgesellschaft jedoch noch gearbeitet werden.

Hypothetisch angenommen, die erbrachten Leistungen würden einigermaßen nach realer und neu definierter Arbeit und Arbeitszeit – z. B. durch ein Grundeinkommen – objektiv verteilt, dann ständen – nach heutigen Stand der Dinge – jeder Bürgerin und jedem Bürger ein Grundeinkommen von 1400 € netto zu, mit dem nicht nur die Würde und Leistungskraft des Menschen wieder Berücksichtigung findet, sondern, mit dem unsere Binnenwirtschaft einen gewaltigen Schub bekommen würde.

Das dies möglich ist, spiegelt sich eindeutig in den vorhandenen weltweiten steigenden Vermögenswerten wieder, die sich tagtäglich durch unsere Arbeit und unseren Konsum erhalten und vermehren. Jedoch durch eine falsche Geldpolitik, wird es uns immer schwerer gemacht, auf diese Kapitalien zuzugreifen. »durch chaotische Ansammlung von Gummi- und Fallenstellerparagrafen« wie Sie es richtig beschreiben, bleiben diese Kapitalien explizit elitären Institutionen und Personengruppen immer mehr vorbehalten.

Mit Ratio, mit einem gesunden natürlichen Geldfluss, hat das schon lange nichts mehr zu tun.

Pfiffige Leute bringen immer paradoxere Ideen im Markt an, um an unser Geld zu kommen.

Beispiel: Nun sollen wir unser Altersruhegeld in Zukunft ansparen. Was heißt das denn greifbar? Diese Gelder werden dem Wirtschaftskreislauf erstmal entzogen. Da man diese Gelder nicht irgendwo in einem Tresor verschimmeln lässt, landen diese im weltweiten Finanzmarkt.

Was heißt das?

Vorwort: Die Rohstoffe bekommen wir von der Erde gratis! Der Preis einer Leistung basiert eigentlich – nach der heutigen fehlerhaften Geldpolitik – nur auf menschlicher Arbeitkraft. Für unsere Arbeit bekommen wir einen Lohn und mit diesem Lohn können wir unsere erbrachten Leistungen durch Zahlung des Preises nutzen.

Der Lohn wird in Unternehmen verdient, der Lohn wiederum wird, durch die Nutzung der erbrachten Leistungen, an die Unternehmen zurückgeführt. Es entsteht ein natürlicher Geldstrom.

Wenn nun ein Teil des Lohnes durch sparen dem Geldkreislauf entzogen wird, entsteht ein Geldmangel – eine so genannte Finanzierungslücke, die sich dann entweder bei den Unternehmen oder bei den Bürgern bemerkbar macht.

Würde diese Finanzierungslücke nicht irgendwie kompensiert, käme die Wirtschaft kurz- bis mittelfristig zum Erliegen. Damit dies nicht passiert, bekommen die Bürger und die Unternehmen diese fehlenden Gelder mittels eines Kredits aus dem Kapitalmarkt über die Hausbanken zurück. Zurück deshalb, dies ist unser Geld was wir gespart haben. Natürlich nicht kostenlos, sondern mit einer Bearbeitungsgebühr und einem Zins versehen. Bearbeitungsgebühr und Zins das bedeutet: es muss mehr Geld an die Bank zurückzahlt werden als man ursprünglich bekommen hat.

Woher kommt nun das zusätzliche Geld, das gezahlt werden muss?

Da ein Unternehmen nur von dem Verkauf, der von uns Bürgern in dem Unternehmen erbrachten Leistungen, seine Einnahmen erzielen kann, im Preis dieser Leistungen alle Kosten, somit auch alle Zinsen und alle Gebührenzahlungen eingerechnet sind; wir unseren Lohn, der Staat seine Steuern, letztendlich nur aus dem Verkauf dieser Leistungen an uns selbst finanzieren (wer jetzt den Export von Leistungen einwirft, muss bedenken, auch hier findet letztendlich nur ein Leistungsaustausch statt), zahlen wir Bürger unseren eigen Lohn und auch alle Haben- und Soll- Zinsen – nebst Zinseszins – und alle anfallenden Gebühren der Unternehmer und unseres Staates fortwährend selbst. Solange, bis das zusätzliche Geld das durch den Zins und Zinseszins benötigt wird, nicht mehr durch mehr Arbeit oder ein Zugeständnis von Einkommensverlust, von den Bürgern geschultert werden kann.

Durch eine falsche Politik und einer ununterbrochene Manipulation durch die Medien, werden wir Bürger dazu gezwungen und genötigt dies noch zu unterstützen. Warum?

Bedingt dadurch, dass wir eine fehlerhafte Geldpolitik haben, ist unser Wirtschaftssystem – somit auch alle Sozialsysteme – extrem labil geworden. Uns wird über die Medien tagtäglich suggeriert: Sie müssen finanzielle Vorsorge betreiben, dabei Steuern sparen, die beste Rendite erzielen, ihr Geld anlegen wie ein Millionär, Rente vom Chef und Staat, wir wirtschaften in ihre Tasche, usw. Ein immer größer werdender Teil unseres Einkommens sollen wir nicht mehr direkt an die Unternehmen zurückführen, indem wir auf die von uns selbst in den Unternehmen erbrachten Leistung erst einmal verzichten sollen, stattdessen unser Geld anlegen. Welch ein Irrsinn, wir schädigen uns damit selbst!

Geld welches dem natürlichen Geldkreislauf entzogen wird und nun mittels eines Kredites dem Unternehmen über die Hausbank zugeführt wird, produziert immerfort neues Geld. Geld, welches nicht mehr seinen ursprünglichen Sinn und Zweck besitzt. Dieses Geld vermehrt sich nicht auf natürliche Weise, es ermöglicht, den der es besitzt oder verwaltet – elitäre Personengruppen, Banken und Versicherungen – es zu vervielfachen, Geld, auf das wir Bürger nur dann Zugriff bekommen, wenn wir in der Lage sind einen Zins und eine Gebühr zuzahlen. Diese Geldpolitik verarmt zwangsläufig ganze Gesellschaften und Gesellschaftsgruppen und wird sogar noch staatlich gefördert.

Auch wer keine eigenen Schulden hat, zahlt die Zinslast die auf der gesamten Volkswirtschaft lastet – spätesten beim Einkauf durch die Mehrwertsteuer. Die meisten von uns zahlen mehr Zinsen als sie je in ihrem Leben bekommen.

Das man den Menschen suggeriert, du musst Dein Geld anlegen, du musst sparen dann wirst du im Alter in Wohlstand leben können, von der Politik sogar noch finanziell gefördert, grenzt schon fast an Kriminalität, denn diese Art der Geldpolitik ist nachweislich ein Schneeballsystem, nur Wenige werden davon wirklich profitieren können, die meisten werden mehr zahlen als sie je bekommen. Diese Art von Geldpolitik, produziert immer mehr Verlierer und beutet ganze Gesellschaften aus.

Grundsätzlich gilt: Wir Menschen leben von der »Hand in den Mund«, das war schon immer so und kann sich auch nie ändern. Kein Geld der Welt kann den Wohlstand in den nächsten Jahrzehnten gewährleisten, dies kann nur die Erde mit ihren Schätzen und ihrer Natur. Wir Mensch benötigen einen Lebensraum, in dem wir unsere Leistungskraft und Leistungswillen im Einklang mit der Natur frei entfalten können. Die heutige Geldspolitik, mit ihrer ausbeuterischen Auswirkung auf Mensch und Natur, stellt dies nachweislich in Frage.

Last uns diesen Irrsinn dieser falschen Politik stoppen, damit Wohlstand und Lebensqualität für jeden gesichert werden kann.

Dies ist keine lebensfremde Forderung, sondern dringend notwendig und auch realisierbar: Mit der 60 / 30 / 10 Regel!

Mit freundlichen Grüßen

Eckhard Bock / IKS- Hessen

30. September 07 Erntedankfest – ein Sonntag – und dann an jedem letzten Sonntag im Monat – die Forderung nach einer neuen Politik. Erkläre Dich solidarisch, begrenze an diesen Sonntagen Deinen Energiebedarf auf ein Minimum. Danke!
 

IKS-Hessen

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Neue Wege aus der Armut

Grundsätzliches: Eine humane demokratische Gesellschaft gibt sich nachvollziehbare, klare Regeln, damit ein geordnetes Zusammenleben möglich ist und auch nachhaltig gewährleistet bleibt.

Wir haben uns für die Demokratie und den Kapitalismus mit seiner freien sozialen Marktwirtschaft entschieden.

Immer mehr Menschen glauben jedoch nicht mehr daran, dass sie wirklich noch an den gesellschaftspolitischen und wirtschaftspolitischen Entscheidungsprozessen teilhaben. Kapitalismus bedeutet heute für immer mehr Menschen: Zerstörung, Unrecht, Ausbeutung, letztendlich Not und Armut.

Diesen Vertrauensverlust kann man aber nicht der Demokratie und dem Kapitalismus an sich anlasten. Hier wird Ursache mit Wirkung verwechselt.
In einer Demokratie geht immer die Macht vom Volke aus, wenn dies ausgehebelt wurde, liegt das nicht an der Demokratie, sonder an der legislativen Gewalt die dies nicht abwendet, vielleicht sogar wissentlich oder unwissentlich fördert.

Im Kapitalismus gibt der Staat die Produktionsmittel in Privathand, dies hat sich relativ gut bewährt. Da wir in der modernen Gesellschaft jedoch nur mit diesen Produktionsmitteln unsere notwendigen und gewünschten Leistungen erbringen können und auch nur von dort erhalten, muss eine ökonomische sinnvolle Verteilung des Erbringens und Erhaltens von Leistungen gewährleistet sein. Ist dies nicht der Fall, muss ein wichtiger Grundsatz im Kapitalismus zur Geltung kommen: Eigentum verpflichtet.

Welcher Akzeptanz und welchem Wert wir unseren Leistungen zollen, wird am Markt, in einer freien sozialen Marktwirtschaft geregelt. Diese darf jedoch nicht durch eine falsche Subventionspolitik sprich Geldverschiebepolitik untergraben werden.

Der zunehmende Vertrauensverlust gegenüber der Demokratie und dem Kapitalismus, entspringt aus einer fundamental fehlerhaften Geldpolitik, die immer mehr Lobbypolitik produziert.

Wir sollten uns nicht irreführen lassen, diese Form des Zusammenlebens mit den Regeln der Demokratie und des Kapitalismus, haben sich in der Vergangenheit relativ gut bewährt. Viele Menschen genießen heute einen noch nie da gewesene Lebensqualität mit hohem Wohlstand. Damit dies möglich wurde, ist eine rasante technische Entwicklung voraus gegangen. Eine Entwicklung, die eine Produktivität mit hoher Effizienz - bei den materiellen Werten der Gemeinschaft - hervorgebracht hat. Eine Produktivität, die es erlauben würde, jedem Bürger ein Grundeinkommen, das ihm einen Mindestwohlstand garantiert, zu sichern. Ein Grundeinkommen, gekoppelt an das Bruttoinlandsprodukt, würde das Wirtschaften im Binnenmarkt immer in Gang halten, und in der Höhe, dass jede Arbeit wieder Spaß machen würde.

Jedoch die Teilhabe an demokratischen Entscheidungen und einer neuen Wertefindung, die der Kapitalismus in der Lage wäre hervorzubringen, werden durch eine fundamental falsche Geldpolitik blockiert. Die notwendigen Fundamente, die der neue (Bio-) Kapitalismus braucht, damit er allen Menschen Wohlstand bringen und auch nachhaltig gewährleisten kann, werden heute nicht ausgebaut, sondern immer mehr dem Zerfall überlassen.

Begründung:

1. Eine falsche Geldpolitik, lässt es nicht zu, dass alle Menschen am steigenden Wohlstand partizipieren können. Im Gegenteil, ganze Bevölkerungsschichten werden durch diese falsche Geldpolitik in die Armut getrieben.

2. Durch eine falsche Energiepolitik findet kein nachhaltiger und Wertschöpfender Energieerhalt statt, der allen Menschen in Zukunft fortwährend steigenden Wohlstand bringen könnte und Umwelt und Natur nur unerheblich belastet. Fossile Energieträger die die Natur in Jahrtausenden geschaffen hat, werden nicht nachhaltig, sondern gewissenlos für einen kurzen Moment - eines meist fragwürdigen Wohlstands weniger Menschen - geopfert. Machen wir weiter so, hat dies schon in naher Zukunft zur Folge: Das wir unseren Wohlstand immerweniger aus diesen fossilen Energieträgern beschaffen können. Wenn uns dazu nichts anderes einfällt, dann muss der Menschheit klar werden, dass Wohlstand und Lebensqualität dann nur wenigen Menschen vorbehalten bleibt. Denn der gesamte materielle Wohlstand, den wir heute noch genießen dürfen, hängt mehr den je vom Preis und der Verfügbarkeit fossiler Energieträgern ab.

3. Dadurch, dass wir Menschen tagtäglich kräftig mitwirken gebundene Energie durch Verbrennung auf ein niederes Energieniveau zu wandeln; dazu gehört auch die Kernfusion, ändert sich unabwendbar unsere Umwelt. Unser Leben und unsere Lebensweise, werden wir mittel- bis langfristig durch die Klima- Veränderungen rasant ändern müssen, genauso werden wir unsere Wohn-, Freizeit- und Arbeitsstätten den neuen Gegebenheiten und Herausforderungen anpassen müssen. Und dies wird gigantische Energiemengen benötigen.

Wer jetzt behauptet, wir Menschen müssen die vorherrschenden Missstände und die auf uns zukommenden Probleme als Gegebenheit tatenlos hinnehmen und als unserer Schicksal ansehen, gehört zu den Profiteuren dieser Situation, ist manipuliert, unwissend oder einfach nur ein Ignorant.

Wir sollten genau definieren, was wir von einem lebensbejahenden (Bio-) Kapitalismus - der sich den neuen Herausforderungen in Zukunft stellt - erwarten. Wie es sein sollte: was notwendig und gewünscht ist; wie es auf keinem Fall sein sollte: was nicht notwendig und nicht gewünscht ist.

Den großen Kapitalbesitzern und Verwaltern, die der Kapitalismus in den letzten Jahrzehnten hervorgebracht hat, muss unmissverständlich klargemacht werden, der Kapitalismus ist kein System des Selbstzweckes für die Interessen weniger. Die Produktionsmittel worden nur treuhändisch übereignet; sie müssen stets so eingesetzt werden, das die Menschen dort ihre notwendigen und gewünschten Leistungen herstellen können, dafür einen angemessenen Lohn bekommen, mit dem sie in der Lage sind, ihre erbrachten Leistungen auch wieder zu erwerben und konsumieren. Der Kapitalismus, so wie er sich heute darstellt, ist leider dazu nicht mehr in der Lage, er ist zum Krebsgeschwür der Gesellschaft und der Umwelt und Natur mutiert, und zerstört sich somit selbst. Das kann doch niemand wollen.

IKS- Hessen sagt: „Hat sich das Blatt gewendet, dient der Nutzen des Kapitalismus nur noch explizit der Kapitalvermehrung Weniger, ohne Rücksicht auf das Leben und die Lebensfreude anderer, nach dem Motto: „koste es was es wolle“ Hauptsache ist die Rendite stimmt!“

Es wird behauptet: "So war es doch wohl schon immer mit dem Kapitalismus.“

Hier darf nicht Ursache mit Wirkung verwechselt werden!

Produktionsmittel in Privathand, Akzeptanz und Wert einer Leistung die wir über eine freier Marktwirtschaft bestimmen lassen, sind noch lange nicht die Ursachen der heutigen Missstände. Die Ursache ist hier eine fundamental falsche Geld- und Subventionspolitik, mit der Wirkung, dass nicht mehr explizit die erbrachten Leistungen - die Waren, Güter und Dienstleistungen - im Vordergrund stehen, sondern die daraus bestmöglich erzielte Rendite somit die Geldvermehrung.

Dies vermittelt den Menschen einen total falsches Bild seiner erbrachten Leistung, den nicht die Leistung selbst steht heute im Vordergrund, d. h., nicht der Sinn und der nützliche Wert der erbrachten Leistung stellt den Wert da, sondern nur, welche Rendite konnte aus dieser erbrachten Leistung erzielt werden. Eine für uns Menschen fatale Entwicklung, denn hier stehen nicht mehr wir Menschen und die Natur - die uns nachhaltig das Überleben sichert - im Vordergrund, nein, hier zählt nur die Rendite.

Stoppt diesen Irrsinn!

Mit freundlichen Grüssen

Eckhard Bock / IKS- Hessen

30. September 07 Erntedankfest - ein Sonntag - und dann an jedem letzten Sonntag im Monat - die Forderung nach einer neuen Politik. Erkläre Dich solidarisch, begrenze an diesen Sonntagen Deinen Energiebedarf auf ein Minimum. Danke!
 

Assi0815

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Was

sollen diese opulenten Thesen????

Liest doch KEINER!!:icon_neutral:
 
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