Deutsche Post verkauft Daten von Millionen Bürgern.

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Al Bandy

Elo-User*in - temp. eingeschränkt
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winfuture.de meinte:
Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein mobilisiert gegen einen massiven Datenhandel durch die Deutsche Post. Deren Tochterfirma Deutsche Post Direkt werbe ganz offen damit, dass sie über 37 Millionen Adressen zur Neukundengewinnung verfügen, teilte die Verbraucherzentrale mit.
Verbraucher sollten Deutsche Post Direkt auffordern, die Nutzung ihrer Daten zu Werbezwecken einzustellen. Das empfiehlt die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, die dafür ein Musterschreiben bereitgestellt hat. Betroffene können erfragen, welche Daten über sie vorliegen und woher die Deutsche-Post-Tochter die Angaben hat.
In einem Werbeflyer wirbt Deutsche Post Direkt seit längerer Zeit: "Als Full-Service-Anbieter können wir Ihnen genau die Adressen liefern, die Ihre Anforderungen erfüllen: Wir verfügen über eine Vermietdatenbank mit circa 37 Millionen Consumer-Adressen, decken mit rund 5 Millionen Business-Adressen nahezu den gesamten Markt ab, bieten Lifestyle- und Listbroking-Adressen sowie internationale und elektronische Potenziale. "
"Weitgehende Art des Adressenhandels äußerst problematisch"
Zur Adresspflege werde auch die Anschriftenprüfung der Deutschen Post genutzt, wodurch die Daten fortlaufend auf den neuesten Stand gebracht würden. "Hierbei prüfen und bestätigen die Zusteller kontinuierlich, ob Adressen richtig geschrieben und zustellbar sind. Die Korrekturen fließen direkt in die Postreferenz-Datei ein." Zudem würden täglich tausende Umzugsmeldungen und Sterbefälle vom Bundesverband Deutscher Bestatter berücksichtigt. "Kurz: Wir haben für Sie immer die richtige Adresse", so Deutsche Post Direkt.

Boris Wita von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein sagte: "Gerade in Zeiten der Flut ungewollter Werbung und untergeschobener Verträge halten wir eine weitgehende Art des Adressenhandels für äußerst problematisch."

Quelle: winfuture.de
 
G

Gelöschtes Mitglied 28343

Gast
Da ich es leid bin zu prüfen, wer meine Daten hat und die Nutzung zu unterbinden schreibe ich dahingehend auch keine Briefe mehr. Die Unternehmen, die meinen meine Daten kaufen zu müssen in der Hoffnung bei mir durch ihre unsinnige Werbung Geld abschöpfen zu können, dürfen sich jedes Jahresende über Post von mir freuen, natürlich unfrei. Ich schicke dann sämtliche an mich adressierte Werbung an den Absender zurück... über den Postbriefkasten.
Robinson-Liste nutzt auch nichts, bekomme trotzdem Werbung.
 

Fairina

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Meine Güte, ist doch ein uralter Hut. Egal ob Telekom, Post oder Einwohnermeldeämter.
 

wolliohne

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Hierzu stellt die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein ein Musterschreiben zur Verfügung, mit dem man der Nutzung seiner Daten widersprechen kann.

Andere Unternehmen sind auch nicht besser und sammeln was sie bekommen können-Stichwort Facebook,Pypal,Epost etc.pp

Hier ist endlich mal "Geiz ist geil das einzig richtige Vorgehen"
 

physicus

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jo mit jedem dieser schreiben verdient die post ,-55 cent...

wenn man nur die hälfte der bev. nimmt die dieses schreiben abschicken, dann können sich ganz viele leute bei der post in gehobener stellung finanziell sanieren...:biggrin:

,-55 cent macht bei 40 mio leuten schon 22.000.000 mio euro...

warum muss ICH eigentlich solch eine auskunft und löschung verlangen und warum müssen nicht solche firmen im vorfeld bei MIR nachfragen ob sie meine daten zu irgend welchem schrott verwenden dürfen?

thema selbstbestimmungsrecht und GG.

mfg physicus
 
G

Gelöschtes Mitglied 28343

Gast
jo mit jedem dieser schreiben verdient die post ,-55 cent...



warum muss ICH eigentlich solch eine auskunft und löschung verlangen und warum müssen nicht solche firmen im vorfeld bei MIR nachfragen ob sie meine daten zu irgend welchem schrott verwenden dürfen?

thema selbstbestimmungsrecht und GG.

mfg physicus

Eben. Das sollst du bezahlen, damit du von deinem Selbstbestimmungsrecht Gebrauch machen kannst.
Die Datenkäufer sollen ruhig zahlen für die Daten (leider werden diese für Pfennige verkauft) aber nichts verdienen mit den Daten.
 
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