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Deutsche Post soll Briefe an Agentur. f. Arbeit öffnen...

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Fotoz

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#1
Neue Postleitzahlen - Fünf Richtige für Ihren Brief! - www.arbeitsagentur.de

Ich dachte, ich lese da was falsch.
Die Aussagen der Agentur für Arbeit und die Vorgehensweise sagt eigentlich schon wieder alles.
So kann man als Absender noch nicht mal dagegen widersprechen, dass die Post die Briefe an die Arbeitsagentur öffnen darf.
Incl. Krankenakten, Rentenversicherungsangelegenheiten...
 

alvis123

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#2
Hi...

...besonderer Service = besondere Kosten. Weiß jemand, wieviel Geld hier wieder verschleudert wird?

Auf jeden Fall werden meine persönliche Daten jemand bekannt, der nichts mit mir zu tun hat.

MfG
 

fritzi

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#4
Zum Glück hab ich's nicht weit bis zum JC u. bringe meinen Kram selbst hin...
Und damit ist dieses Verfahren dann in Ordnung :eek:?

Das Postgeheimnis ist grundrechtlich zugesichert. Wie soll das nun wieder ausgehebelt werden? Was geschieht mit Briefen von anderen Zustelldiensten als der Deutschen Post AG?
 

Piccolo

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#5
interessant wird es wenn kontoauszüge einzureichen sind.
diese dürfen nur eingesehen aber nicht in die akte genommen werden.
 
E

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Gast
#7
Und damit ist dieses Verfahren dann in Ordnung :eek:?
Selbstverständlich ist damit nichts in Ordnung!

Aber die Post ist eben schon jetzt unzuverlässig u. wenn sie diese Aufgabe auch noch übernehmen soll.........., dann gute Nacht.

Hier gibt es Tage, an denen einfach nicht zugestellt wird. Streitet die DP ab...

Ich hab Zusteller gesehen, die offensichtlich halbe Analphabeten sind. Leute, die abends um 19 Uhr noch suchend durch die Gegend stolpern u. nix finden.

In einer Nachbarkommune hatte ein Zusteller mittags Feierabend gemacht u. die restliche Post ins Gebüsch geschmissen.

Schon mehrfach habe ich falsch zugestellte Post selbst an die richtige Adresse gebracht.

Zwei Bekannte von mir sind Zusteller, schon ewig dabei u. noch im Beamtenverhältnis. Beide würden heute nicht mehr bei der DP anfangen.

...und schließlich hab ich selbst auch mal ein Praktikum bei der DP gemacht. Nachdem ich gehört hab, was man dort "verdient" als Neuer, schied das für mich aus. (Zu dem Zeitpunkt war ich aber nicht arbeitslos.)

:icon_kotz:

.
 

Arania

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#9
dann kann ich nur sagen, selber schuld, denn auf dem Postweg kann immer etwas verloren gehen
 
E

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Gast
#10
dann kann ich nur sagen, selber schuld, denn auf dem Postweg kann immer etwas verloren gehen
Schon an die gedacht, die aufgrund von Krankheit und Behinderung nicht jeden Kram selbst dorthin bringen können? Und gar nicht so wenige davon haben niemanden der das für sie übernehmen kann und will.
 

Arania

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#11
Habe ich dran gedacht, dann würde ich aber per Einschreiben verschicken, und nicht mit einfacher Post, das mindert schon mal das Verlustrisiko

Das mitgelesen werden kann muss man dann in Kauf nehmen
 
E

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Gast
#12
Habe ich dran gedacht, dann würde ich aber per Einschreiben verschicken, und nicht mit einfacher Post, das mindert schon mal das Verlustrisiko

Das mitgelesen werden kann muss man dann in Kauf nehmen
Es ging jetzt gar nicht um die Versendeart. Aber gut. Übrigens auch Einschreiben gehen verloren. Weil man krank und behindert ist, hat man also Deiner Meinung nach dann die Einschnitte in seine Rechte in Kauf zu nehmen?
 
E

ExitUser

Gast
#13
Also wenn ich bei meiner Bank laaange Zeit keinen Kontoauszug hole, was passiert dann? :icon_kinn:

Richtig, dann schicken die mir die Auszüge per "normalem" Brief nach Hause.

:eek:
 

fritzi

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#14
Aber die Post ist eben schon jetzt unzuverlässig u. wenn sie diese Aufgabe auch noch übernehmen soll.........., dann gute Nacht.
Da hast Du Recht. Es gibt sehr gute und zuverlässige Zusteller/innen, aber mein Eindruck ist, daß die Qualität ansonsten sehr nachgelassen hat. Die Bezahlung wird da sicherlich auch eine Rolle spielen ...

Bei dem Verfahren der eAkte geht es jetzt aber darum, daß ein Dritter meine Post öffnen darf. Das finde ich sehr problematisch.
 

Arania

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#17
Mit Einführung der elektronischen Post ist dem Datenmissbrauch Tür und Tor geöffnet, wenn man sich privat dafür entscheidet ist das ja noch was anderes, aber wenn es sich um Behördensachen oder ärztliche Unterlagen handelt, finde ich das mehr als bedenklich
 
E

ExitUser

Gast
#18
Eben. Ich habe die BA gefragt, wie sie dazu steht. Vielleicht schreibt jemand anderes noch an unseren Datenschutzbeauftragten :icon_smile:?
Das alles wird wahrscheinlich keinen Erfolg haben, weil auch andere Institutionen Dienstleistungen dieser Art seit Jahren schon in Anspruch nehmen.
 

pinguin

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#19
Ich halte nichts davon; man denke auch mal nur an Bankkarten und Co; werden die dann auch digitalisiert? Ich persönlich schaffe schon lange vieles möglichst selber vorbei; schon allein deshalb, um Fehlerquellen auszuschließen, oder verzichte gleich ganz auf Briefe.

Wenn die DP diesen Online-Dienst einführt, läuft dies langfristig zugunsten aller anderen Postdienste, die sowas nicht mitmachen.
 

Fotoz

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#20
Zum Glück hab ich's nicht weit bis zum JC u. bringe meinen Kram selbst hin...
Also, so gehts ja nicht. :icon_evil:

Das macht der ARGE bzw. dem Arbeitsamt noch mehr Arbeit, dann deine Briefe zu öffnen, den Inhalt heraus zu nehmen, in einen neuen an sich selbst adressierten Briefumschlag zu stecken um diesen dann endlich im normalen Dienstweg eingliedern zu können. :icon_party:
Sprich, zur Post zu geben.

Vielleicht fällt ja noch mal einem ein, die Portogebühren ganz zu sparen und gleich die ehemals in die ARGE abgeschobenen Postbeamten indirekt wieder zurück zu gliedern und diese dann im Auftrag der ARGE in der ARGE ein "Postamt" eröffnen, um gleich vor Ort die persönlich abgegebenen Unterlagen von den Expostbeamten "erkennungsdienstlich" "behandeln" zu lassen. :icon_klatsch:

Also, geht doch auch einfach. Somit bleiben die Daten ja alle innerhalb des Amtes.
Und wenn sie dann doch mal "verloren" gehen, macht man es wie die Telekom und sucht den Fehler dann in den beauftragten Subunternehmen.

Na ja, wie war noch mal der Spruch... von der Telekom
Die Daten sind sicher.
 

Piccolo

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#21
ein möglicher weg wäre der des zivilen ungehorsams:
briefe versiegeln und sowohl vorne als auch hinten auf den umschlag "nur vom sachbearbeiter der arge zu öffnen" schreiben.
wenn ein mitarbeiter der post diesen brief trotzdem öffnet, macht er sich wegen verletzung des briefgeheimnisses strafbar.
darum wird er die finger davon lassen.
 

Erolena

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#22
interessant wird es wenn kontoauszüge einzureichen sind.
diese dürfen nur eingesehen aber nicht in die akte genommen werden.
Diese wirst du deshalb auch nur vorzeigen und nicht hinschicken.
 

Logan

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#23
ein möglicher weg wäre der des zivilen ungehorsams:
briefe versiegeln und sowohl vorne als auch hinten auf den umschlag "nur vom sachbearbeiter der arge zu öffnen" schreiben.
wenn ein mitarbeiter der post diesen brief trotzdem öffnet, macht er sich wegen verletzung des briefgeheimnisses strafbar.
darum wird er die finger davon lassen.

Klar kannst du nachher sehen wer den Brief geöffnet hat... Also auch Sinn und Zwecklos.
 

ich0815

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#25
Habe im anderen Thread schon mal einen gangbaren Weg aufgezeichnet

AW: BA gibt Datenschutz auf und schafft den gläsernen Erwerbslosen
Zitat:
Zitat von Fisico

Super! - Alle, die nah an der ArGe wohnen, lösen das kommende Problem. :icon_daumen:

Ich wäre dazu bereit.
Man muss den Sumpf einfach austrocknen. Es muss ja Alles
wirtschaftlich sein und wenn die Scancentrale keine Briefe bekommt und Alle arbeitslos rumsitzen, weil sich für jede ARGE ein ELO findet der bereit ist sich die Post zuschicken zu lassen um sie dann am Schalter abzugeben, könnte das sogar klappen.
Alleine die Mehrkosten der einzelnen ARGEN die ganze Post zum Scancentum zu schaffen, wird die Idee verpuffen lassen.
 

genervter

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#26
Stellt sich natürlich zwangsläufig die Frage warum man den Scheiß nicht gleich selber digitalisiert, denke mal die scannen das eh nur als PDF ein, das kann zu hause auch jeder selber machen der nen PC hat
 

rizzan

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#27
Tja, mal sehen wie es am Ende aussehen wird, allerdings bin ich im Ganzen sehr skeptisch Privatfirmen mit Datenverarbeitung zu beauftragen. Und nach den ganzen Datenskandalen der letzten Jahre...
 

Logan

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#28
das sehe ich etwas anders.

Klar :icon_smile::icon_smile::icon_smile:

ist das eine Möglichkeit oder die Beste, aber dann per Kurier und persönlicher Übergabe. Wenn hilft...

Das unser Staat es mit seinem Schutz der Bürger etwas zu gut meint ist auch klar *sarkasmus*
 

rizzan

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#29
Also, ich habe gelesen das es von einer 100%igen Tochter der Deutschen Post (die sollen sich mal endlich umbenennen) der Firma "Wiliam Lea" abgewickelt werden soll, und das noch nichts ganz genaues raus ist. Allerdings kann ich die obigen Besorgnisse gut verstehen, siehe die Überwachung per T-Com! Gruselig!
 

Rwasser

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#30
Wie soll das gehen? Wie sollen die von der Post digitalisierten Briefe in die richtige Akte kommen? Es muss ja ein Kriterium dafür vorhanden sein! Vielleicht wäre das die "Kunden"-Nummer?? Wie leicht hat man eine Zahlendreher geschrieben, und dann?
 

Tapsy Poldi

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#31
und was kostet der ganze Mist? Gehört das auch zum Sparpaket auf der einen Seite Geld zu verbrennen, um auf der anderen an Sinn und Machbarkeit zu sparen? :icon_klatsch:

Herr, ein Wirbelsturm über die BA und Post bitte,
dann lass Hirn regnen.

Gruß
TP
 
E

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#32
Habe heute in hr-info gehört, dass man die Sache mit dem Digitalisieren folgendermaßen umgehen kann:

Das Zentrum zum Digitalisieren hat eine eigene Postadresse.
Man solle also seine Post nicht an die Postadresse des
Digitalisierzentrums senden, sondern direkt an die Postadresse der Arge / des Arbeitsamtes.
Und man solle PERSÖNLICH draufschreiben.
Dann darf der Brief nämlich nur vom Empfänger persönlich geöffnet werden.
(rein theoretisch zumindest ....
... aber man könnte ja dann seinen SB danach fragen,
ob der den Brief in Papierform auf den Tisch bekommen hat
oder als e-Akte. Wenn der SB sagt, es sei als e-Akte gekommen,
hat sich irgendwer bei der Arge strafbar gemacht ....
... Verletzung des Briefgeheimnisses - dann wäre wohl eine Strafanzeige fällig).

Grüße
Arbeitssuchend
 

Die Antwort

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#33
Datenskandal? Post öffnet Briefe ans Arbeitsamt - News - CHIP Online

Uwe Bensien, Pressesprecher der Deutschen Post, bezeichnete die Vorwürfe im Gespräch mit CHIP Online als eine "unhaltbare Behauptung". "Niemand schaut in die Briefe, die Einhaltung des Briefgeheimnisses steckt uns in den Genen." Die digitale Weiterleitung von Briefen hätte die Deutsche Post schon bei der Abwrackprämie praktiziert, außerdem nutzen laut Bensin auch Banken und andere Unternehmen diesen Service.
Wer hätte das gedacht...das Spielchen hat Methode...
 

med789

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#35
Und wenn in meinem Brief Unterlagen sind, diemir die Agentur zurück schicken soll, wie wird das dann gehandhabt? Wird erst alles durchgelesen, gescannt und das Papier weggeschmissen??
 

Nustel

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#36
Das Sommerloch steht vor der Tür und die Mainstream Presse ist aktiv.
und ausserdem sollte man seine Unterlagen IMMER persönlich und mit Gegenzeichnung abgeben.
 

med789

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#37
Ich habe es aber ein bisschen weit bis zu meinem Amt und kann mir das nicht immer leisten!
 
E

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#38
Dann muss man den Brief wie folgt adressieren:

- Name Sachbearbeiter (wichtig! Muss an erster Stelle stehen!)
- Arge XY
- Anschrift

Dann muss die Poststelle den Brief ungeöffnet an den SB weiterleiten. Sollte der SB aber feststellen, dass das Schreiben dienstlich ist, muss er das Schreiben wieder in den internen Postlauf (Dienstweg) bringen.

Das würde dann bedeuten, dass das Schreiben dann doch letzendlich von der Deutschen Post eingescannt wird.
Ein kleiner Irrtum, diese Briefe dürfen ebenfalls, mit entsprechender Vollmacht, und diese wird sicherlich vorhanden sein, von den entsprechenden Postempfangsstellen geöffnet werden. Und bei der Deutschen Post kann selbst eine Sendung mit dem Vermerk "eigenhändig" einem Bevollmächtigten ausgehändigt werden. Entsprechende Rahmenvoraussetzungen (Vollmachten) werden dann sicherlich für die Öffnungs- und Scanstelle der Bundesagentur für Arbeit geschaffen werden. Zu meinem Entsetzen musste ich feststellen, dass selbst Poststellenmitarbeiter in den Unternehmen diese besondere Form der Adressierung, wie oben, nicht kennen. Die Versendungsform - eigenhändig - durch die DP AG kostet übrigens pro Sendung 1,80 Euro zusätzlich.

Services
 
E

ExitUser

Gast
#39
Das ist kein kleiner Irrtum, ich war jahrelang in einer Bundesbehörde in der Poststelle beschäftigt. Sicher dürfen Briefe mit den Vermerk "eigenhändig" von Postbevollmächtigten entgegen genommen werden, das sagt aber noch nicht, dass der den Brief auch öffnen darf. Und wenn der Name des Empfängers an erster Stelle steht, dann ist der Brief nicht an das Amt adressiert. In dem Fall müsste der Empfänger eine Postvollmacht erteilen, nicht die Behörde.
Aufmerksam lesen, was ich geschrieben habe. Du bestätigst mich nur. Bis dann mal wieder.
 
E

ExitUser

Gast
#40
Inwiefern? Anscheinend hast du mein Post nicht richtig gelesen oder verstanden, bzw. ich habe mich nicht verständlich ausgedrückt.

Die Behörde kann keine Postvollmacht erteilen für Schreiben, die an den Mitarbeiter persönlich gerichtet sind. Das könnte nur der Empfänger.

Wo habe ich das geschrieben?

Aber das ist nun eine Abschweifung vom Thema, sobald der Inhalt des Schreibens dienstlich ist, muss der Empfänger das Schreiben wieder in den Postlauf bringen.

Von daher bringt bei Anträgen, Stellungnahmen, Widersprüchen und ähnlichem der Vermerk "eigenhändig" oder eine persönliche Adressierung nichts.
Nichts anderes habe ich geschrieben.


Falls Du das meinst:

Entsprechende Rahmenvoraussetzungen (Vollmachten) werden dann sicherlich für die Öffnungs- und Scanstelle der Bundesagentur für Arbeit geschaffen werden.
Bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass jeder der selbst sich mal mit einer Vollmacht beschäftigen musste, weiß dass diese in diesem Fall nur von dem SB selbst erstellt werden kann. Mit Rahmenbedingungen ist gemeint, dass die Voraussetzungen geschaffen werden, die eine solche Aktion (Vollmachterteilung) möglich machen, wenn sie notwendig werden sollte. Ganz zu schweigen von Untervollmachten. Also stifte bitte keine Verwirrung, wo keine sein muss.
 

Fotoz

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#41
Ich stell mir mal eine ganz blöde, aber denkbare Situation vor.

Man wirft einen an die ARGE adressierten Briefumschlag, aber nicht frankiert in den Postbriefkasten ohne äusserlich sichtbaren Absender.
Was wird nun passieren?
Post öffnet den Brief, scannt ein und stellt das entgangene Porto plus Zuschlag der ARGE in Rechnung?

Da kann das ja schnell mal für die ARGE nach hinten los gehen, wenn die Leute auf solche Ideen des kostenlosen Versandes kommen.
 

fritzi

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#42
Was wird nun passieren?
Post öffnet den Brief, scannt ein und stellt das entgangene Porto plus Zuschlag der ARGE in Rechnung?
Falsch.
Post schafft den unzustellbaren Brief zur Briefermittlung nach Marburg, öffnet ihn,
- findet so den Absender heraus und schickt ihn zurück.
- findet den Absender nicht heraus, bewahrt den Brief ein Jahr auf und vernichtet ihn schließlich.

Da kann das ja schnell mal für die ARGE nach hinten los gehen, wenn die Leute auf solche Ideen des kostenlosen Versandes kommen.
Die Idee geht vermutlich für den Absender nach hinten los :cool:.
 

happy1985

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#43
Hallo zusammen,

ich hab mir mal folgendes überlegt:

Hat die Post soviele freie Kapazitäten? Ich weiß, dass z. B. am Wochenende z. T. keine Post mehr sortiert wird, etc. weil es sich nicht lohnt, aber haben die Mitarbeiter soviel Zeit, die ganze Post zu öffnen und einzuscannen?

Von wem oder was wird das eigentlich bezahlt? Die Post ist privat und wird das wohl kaum unentgeltlich tun, 1-€-Jobber darf sie als private Organisation nicht einstellen.

Wird den Beamten das Geld gekürzt? Die haben ja dann weniger zu tun? Oder wird die "Gefahrenzulage" abgeschafft, immerhin müssen sie ja keinen Brieföffner mehr zur Hand nehmen, mit dem sie sich schwerwiegend verletzen könnten. :IRONIE!

Was meint ihr?
 

Kalimera

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#44
ich habe mit Fax gute Erfahrungen gemacht. Entweder man legt sich ein Faxgerät zu, oder übers Internet. Man erhält dann auch gleich eine Empfangsbestätigung, wann, an wen und wieviele Seiten
 
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