Deutsche Bahn, Schwarzfahren leichtgemacht (1 Betrachter)

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pinguin

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Die armen, bösen Schaffner
Ich habe mir das jetzt nicht durchgelesen, aber die Reglung könnte doch so einfach sein.

1.) Wer keinen gültigen Fahrschein hat, zahlt halt;
2.) Kann und darf der Zugbegleiter an Bord des Zuges einen Fahrschein verkaufen, gibt es den Bordpreis, der über dem regulären Verkaufspreis liegt;
3.) Ein beim Fahrgast vorhandener, aber nicht entwerteter Fahrschein zählt als ungültiger Fahrschein und darf vom Zugbegleiter nicht entwertet werden; schließlich könnte man ja so wochenlang Zug fahren, wenn denn kein Zugbegleiter kontrollieren würde;
4.) Kann und darf der Zugbegleiter an Bord keinen Fahrschein verkaufen, hat der Zuggast mit nicht gültigem Fahrschein zwei Möglichkeiten:
a.) er weist nach im Besitz einer gültigen Zeitkarte zu sein, (sofern er sie halt nicht dabei hat), oder
b.) er zahlt den Betrag, der für's Schwarzfahren erhoben wird.
5.) Es gilt auch weiterhin, daß Kinder nicht aus dem Zug geworfen werden, so sie keinen Fahrschein vorweisen können; hier sind die Personalien aufzunehmen und an die Eltern heranzutreten; pöblende, größere Kinder werden am Zielbahnhof von der Polizei in Empfang genommen, diese nehmen die Personalien auf und kontaktieren die Eltern der Kinder in Bezug auf die Richtigkeit der Angaben. Die Kinder dürfen danach ihre Reise fortsetzen. Die Eltern haben selbstverständlich für die Kosten aufzukommen.

ciao
pinguin
 

mercator

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Interessant finde ich, dass hier der Wahn, der im System steckt und zu unmenschlichem Verhalten führt, ganz offensichtlich erkannt wird, während diese Tatsache bei Hartz4 immer noch nicht wirklich gesehen wird.
 
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