Der Westen: "Mit Hartz IV ging es uns besser”

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Arania

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Was viele denken, sagt Wolfgang Horsthemke: „Mit Hartz IV ging es uns besser.” Der 35-Jährige hat zwei Jahre lang Unterstützung bezogen, sich aber stets um Arbeit bemüht. Seit August arbeitet der fünffache Familienvater wieder, seitdem hören Sorgen und Ärger nicht auf. Dass er nun malocht, macht im Portmonee kaum einen Unterschied. Warum soll man dann arbeiten gehen?
?Mit Hartz IV ging es uns besser? - Castrop-Rauxel - WAZ - DerWesten

Von Hartz IV zum Aufstocker?

Die zuständigen Behörden vertrösten: Das Wohngeldamt peile Mitte Dezember an, weil das Amt unterbesetzt sei. Die Kindergeldstelle hat noch Klärungsbedarf wegen eines Umzugs. Derweil laufen die Kosten der Familie weiter, nun schickte RWE eine Mahnung. „Die in den Behörden können das nicht nachvollziehen. Die kriegen ja ihr Einkommen.”
 

Drueckebergerin

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AW: Mit Hartz IV ging es uns besser”

Was viele denken, sagt Wolfgang Horsthemke: „Mit Hartz IV ging es uns besser.”
Nach diesem Interview ist er nun hoffentlich seine dringendsten Geldsorgen erstmal los.....
einfach nur zum :icon_kotz:
 

Arania

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AW: Mit Hartz IV ging es uns besser”

Mal wieder nicht ganz gelesen, nicht?:icon_neutral:
 

gerda52

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AW: Mit Hartz IV ging es uns besser”

Drückebergerin meinte:
Nach diesem Interview ist er nun hoffentlich seine dringendsten Geldsorgen erstmal los.....
einfach nur zum :icon_kotz:
:icon_evil: Hauptsache, der Arbeitgeber ist nett! Nur dumm, dass man sich dafür nichts kaufen kann. :icon_kinn:

Ich finde es schon wichtig, dass die finanziellen Übergangsschwierigkeiten bei Aufnahme einer prekären Beschäftigung auch öffentlich zum Thema gemacht wird. Auf staatl. Unterstützung ist die Familie aber trotzdem angewiesen. Für micht macht es da keinen Unterschied, wie sich die zu erwartende Leistung letztendlich schimpft.

Es ist nur wieder fraglich, ob auch die aufgemachte Rechnung stimmt.

Der genannte Betrag für Kindergeldzuschlag und Wohngeld scheint mir zu niedrig angesetzt.
 

Ingvar

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Verstehe ich jetzt nicht das er sein HARTZ IV Antrag nicht hat weiterlaufen lassen
wenn er weniger verdient wie HARTZ IV?:icon_neutral:
 

Drueckebergerin

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Wohngeld und Kinderzuschlag sind vorrangig , deshalb ist er von Hartz IV weg.
Logisch ist das zum :icon_kotz:, daß er erst mal in der Luft hängt,
aber das was beim Leser ankommen soll und wohl bei den meisten als Einziges hängenbleibt ist die Aussage
Was viele denken, sagt Wolfgang Horsthemke: „Mit Hartz IV ging es uns besser.”
 

gerda52

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Drückebergerin meinte:
aber das was beim Leser ankommen soll und wohl bei den meisten als Einziges hängenbleibt ist die Aussage

Was viele denken, sagt Wolfgang Horsthemke: „Mit Hartz IV ging es uns besser.”
Dann soll er und alle, die das noch glauben, sich für angemessene Löhne einsetzen. Wo ist das Problem?
 

Drueckebergerin

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Das Problem ist, daß die Gehirnwäsche bei den meisten wirkt, selbst hier im Forum
"Es ist für das SELBSTWERTGEFÜHL ein riesengrosser Unterschied ob man sein Geld, auch wenn es erbärmlich wenig ist, selbst verdient oder vom Beitrags- oder Steuerzahler alimentiert wird."
Hauptsache, Arbeit....
 

Arania

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Ich glaube eher das ankommt, das man trotz Arbeit nicht sein Auskommen hat und das dann auch noch die Bürokratie in Deutschland einen in der Luft hängen lässt und das die Löhne steigen müssen
 
E

ExitUser

Gast
Das Gerede um Bildung halte ich für eine Ausrede der Arbeitgeber und der Politik.

Hi Sancho,

ich meinte eigentlich Bildung ohne Berücksichtigung des Geschwätzes der Politiker. Ein Analphabet bspw. wird kein Buch lesen... (wenn Du verstehst, was ich meine :icon_wink:)
 

gerda52

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Bildung. Wer die Zusammenhänge nicht begreift...

Nun, das lässt dann nur ein Fazit zu: Die Mehrheit der Bevölkerung ist entweder un- oder missgebildet. Aber wenn die so doof sind, warum beantragen sie dann kein Hartz? Mir gehts dann besser, wird ja noch jeder schnallen können. :biggrin:

Ps.: Ich hoffe sehr, das gerade Geschriebene wird jetzt nicht total missverstanden. :icon_hmm:
 

Arania

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Das Gerede um Bildung halte ich für eine Ausrede der Arbeitgeber und der Politik.

Ich halte Bildung für das Ah und Oh, und das weiss ich aus eigener Erfahrung, denn nur so schafft man es , nicht nur Dinge zu verstehen und sich eigene Meinungen zu bilden sondern auch Vorurteile zu widerlegen
 

Archibald

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Ich halte Bildung für das Ah und Oh, und das weiss ich aus eigener Erfahrung, denn nur so schafft man es , nicht nur Dinge zu verstehen und sich eigene Meinungen zu bilden sondern auch Vorurteile zu widerlegen

Dann steht dir deine eigene Bildung hier im Wege dabei, Sanchos Argument richtig zu verstehen.

Ich bin mir sicher er pflichtet dir im Grunde bei, meint jedoch dass AGs und Politiker den Ruf nach mehr Bildung dafür missbrauchen, nicht einstellen zu müssen, oder aber über kein vorhandenes, gut gebildetes Personal jammern und damit ihre Vorgehensweisen rechtfertigen zu können. Akademiker und Ingenieure in hartzIV strafen dies Vorgehen schon heute Lügen.

Zum besseren Verständnis ein leicht überspitzes Beispiel:
Ich kann als Inhaber einer Firma im Apparatebau einen "Blechbieger" an die Maschine stellen, der völlig ohne Ausbildung(en) gerade mal der Deutschen Sprache mächtig ist und ihn entsprechend einweisen.
Ich kann aber für die selbe Arbeit auch nach einem Atomphysiker verlangen, da der sich schließlich mit der Materie auskennt und bis ins Detail weiß was er da macht.

Weiter sehe ich schon Chemiker und Biologen als Mindestvoraussetzung für den Beruf "Raumkosmetiker", früher auch Putzfrau genannt.

Natürlich ist das was da am Ende rauskommt dem entsprechend teu(r)er und man kann darauf natürlich auch noch kräftig Marge draufpacken. Dabei hätte $Reinmachefrau genauso gut oder sogar besser Sauber gemacht, wie die Übergebildete RaumkosmetikerIn oder $ungelernter Blechbieger die Maschine - nach Einweisung - genauso gut bedient wie sein "gebildetes" Pondon. Allerdings wäre das jeweils "einfachere" billiger, mit weniger Marge ausstattbar und man hätte keine Ausrede mehr, warum so viele Menschen ohne Erwerbseinkommen sein müssen.

Übrigens:
ich habe meine erste Ausbildung in den 70gern mit Handschalg, aber ohne jegliche Bildungsnachweise begonnen - und dann später sogar mit Bravur abgeschlossen...

LG, Archibald

Nachtrag, auch um dem Thema gerecht zu werden.


Ich finde es ein Armutszeugnis für die "bessere" Gesellschaft, Politiker und Wirtschaft, wenn man von einem Existenzminimum, das noch nicht einmal wirklich ein solches ist, besser existieren kann, als von seiner Hände Arbeit. Es ist weiter eine Schande für einen Staat auf dem Niveau Deutschlands, wenn er Menschen sogar mittels Gewaltmonopol dazu zwingt solche "Arbeitsplätze" anzunehmen. :icon_kotz:
 

Drueckebergerin

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Ich glaube eher das ankommt, das man trotz Arbeit nicht sein Auskommen hat und das dann auch noch die Bürokratie in Deutschland einen in der Luft hängen lässt und das die Löhne steigen müssen
Dein Wort in Gottes Ohr........
aber dann hätte eine Überschrift wie z.Bsp. "Kein Auskommen mit dem Einkommen", oder "Von Arbeit kann man nicht mehr leben" besser gepaßt !
Ich denke
Mit Hartz IV ging es uns besser”
war ganz bewußt gewählt
Ich höre schon die schlichten Gemüter :Na, wenn der selber det sacht.... muß et ja stimmen :icon_sad:
 

Hopefull

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Dann steht dir deine eigene Bildung hier im Wege dabei, Sanchos Argument richtig zu verstehen.

Ich bin mir sicher er pflichtet dir im Grunde bei, meint jedoch dass AGs und Politiker den Ruf nach mehr Bildung dafür missbrauchen, nicht einstellen zu müssen, oder aber über kein vorhandenes, gut gebildetes Personal jammern und damit ihre Vorgehensweisen rechtfertigen zu können. Akademiker und Ingenieure in hartzIV strafen dies Vorgehen schon heute Lügen.

Zum besseren Verständnis ein leicht überspitzes Beispiel:
Ich kann als Inhaber einer Firma im Apparatebau einen "Blechbieger" an die Maschine stellen, der völlig ohne Ausbildung(en) gerade mal der Deutschen Sprache mächtig ist und ihn entsprechend einweisen.
Ich kann aber für die selbe Arbeit auch nach einem Atomphysiker verlangen, da der sich schließlich mit der Materie auskennt und bis ins Detail weiß was er da macht.

Weiter sehe ich schon Chemiker und Biologen als Mindestvoraussetzung für den Beruf "Raumkosmetiker", früher auch Putzfrau genannt.

Natürlich ist das was da am Ende rauskommt dem entsprechend teu(r)er und man kann darauf natürlich auch noch kräftig Marge draufpacken. Dabei hätte $Reinmachefrau genauso gut oder sogar besser Sauber gemacht, wie die Übergebildete RaumkosmetikerIn oder $ungelernter Blechbieger die Maschine - nach Einweisung - genauso gut bedient wie sein "gebildetes" Pondon. Allerdings wäre das jeweils "einfachere" billiger, mit weniger Marge ausstattbar und man hätte keine Ausrede mehr, warum so viele Menschen ohne Erwerbseinkommen sein müssen.

Übrigens:
ich habe meine erste Ausbildung in den 70gern mit Handschalg, aber ohne jegliche Bildungsnachweise begonnen - und dann später sogar mit Bravur abgeschlossen...

LG, Archibald

Nachtrag, auch um dem Thema gerecht zu werden.

Ich finde es ein Armutszeugnis für die "bessere" Gesellschaft, Politiker und Wirtschaft, wenn man von einem Existenzminimum, das noch nicht einmal wirklich ein solches ist, besser existieren kann, als von seiner Hände Arbeit. Es ist weiter eine Schande für einen Staat auf dem Niveau Deutschlands, wenn er Menschen sogar mittels Gewaltmonopol dazu zwingt solche "Arbeitsplätze" anzunehmen. :icon_kotz:
.
 

Hopefull

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wollte eigendlich nur deinen letzten Satz zitieren....ich bitte das als NEWCOMMER zu verzeihen....werd mich bessern.


Antwort: Du triffst den Nagel auf den Kopf

lg
Hopefull
 

Bambi_69

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Und wieviele gut ausgebildete Fachkräfte bewerben sich aus lauter Verzweiflung für jeden Job? Und was nützt einem die ganze tollen Aus- und Weiterbildungen, wenn Du dann zu hören bekommst: Tut mir leid, als Raumpfleger(in), Büro- Verkaufs- und sonstige Hilfskraft sind Sie doch überqualifziert! Sie springen uns bei der nächsten Gelegenheit (besserer Job) doch gleich wieder ab!
Naja SO deutlich hört man es zugegebenermaßen nicht oft, dafür eher diese Frage: Oh... Sie haben aber viele Ausbildungen/Weiterbildungen im Bereich XYZ gemacht, WIESO bewerben Sie sich denn dann bei uns auf DIESE Stelle? Fühlen Sie sich da nicht unterfordert?
Da kann man dann noch so vehement dagegen halten, dass man dennoch diese Arbeit wertschätzt, dass man sich nicht zu "schade" dafür ist und sicherlich auch längerfristig dem Unternehmen erhalten bleibt, unabhängig von bestehenden (oder nicht bestehenden) Aufstiegsmöglichkeiten. Sie werden es einem nicht abnehmen und man kann eigentlich schon mit einer Absage rechnen.
Und überhaupt scheint es immer einen Grund zu geben, einen nicht einzustellen (einstellen zu müssen/zu wollen) :icon_sad:

Liebe Grüße
Bambi_69
 
E

ExitUser

Gast
Ich halte Bildung für das Ah und Oh, und das weiss ich aus eigener Erfahrung, denn nur so schafft man es , nicht nur Dinge zu verstehen und sich eigene Meinungen zu bilden sondern auch Vorurteile zu widerlegen

Bildung ist klar wichtig, aber kann man davon satt werden?

In wessen Hand liegt mittlerweile, wer "gebildet" wird oder nicht?

Wenn man auch durch Hartz IV "blöde gemacht wird", indem man völlig aus dem erlernten Beruf kommt und durch einige Maßnahmen zum Hilfsarbeiter gemacht wird (da ohne richtige Nachweise bzw. Prüfung), wem soll dann "Bildung" helfen bzw ist "learning by doing" jetzt auch schon eine anerkannte Bildung?

Mich würde auch mal interessieren, wieviele "einfache Arbeiter" in den Betrieben durch die Geschäftsführung wirklich weiter gebildet werden?
 
E

ExitUser

Gast
Die Verantwortlichen und ihre Lobby brauchen doch ihre jährlichen/monatlichen/täglichen Ausreden und Relativierungen, warum es auf dem "Arbeitsmarkt" nicht so recht mit Angebot und Nachfrage regeln den Preis klappen will?!

Ich kann mich noch gut erinnern als ein Fachdozent, bei meiner Ausbildung, der in der Touristikbranche mit den Vorsitzenden der großen Konzerne wie TUI/Bahn/Lufthansa u.s.w. auf Du und Du steht, ein wenig aus der Schule geplaudert hat.

Er sagte uns, es wird darauf hinauslaufen, das z.B. bei der Bahn die Züge immer voll besetzt sein werden, aber nur mit Leuten, die es sich leisten können. Nahverkehr für Pendler wird es auch nicht mehr geben. Auf den Bahnsteig kommt man nur noch mit Fahrkarte. Sprich, die Bahn kalkuliert knallhart nur mit vollen Zügen, ICE, jeder hat einen Platz, ABER, das wird auch nur für eine Elite möglich sein die es sich auch leisten kann, der Rest interessiert keinen mehr.......:icon_rolleyes:

Genau so wird es auch in vielen anderen Bereichen sein, auch dank des technischen Fortschrittes werden immer nur noch so und so viele Arbeitsplätze vorhanden sein, die notwendig sind, für diese erhabene Klientel wird kalkuliert, produziert und werden Dienstleistungen angeboten, der Rest wird ausgeschlossen und isoliert, interessiert nicht mehr. Um die sollen sich dann andere kümmern....
 

Arania

StarVIP Nutzer*in
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Bildung ist klar wichtig, aber kann man davon satt werden?

In wessen Hand liegt mittlerweile, wer "gebildet" wird oder nicht?

Wenn man auch durch Hartz IV "blöde gemacht wird", indem man völlig aus dem erlernten Beruf kommt und durch einige Maßnahmen zum Hilfsarbeiter gemacht wird (da ohne richtige Nachweise bzw. Prüfung), wem soll dann "Bildung" helfen bzw ist "learning by doing" jetzt auch schon eine anerkannte Bildung?

Mich würde auch mal interessieren, wieviele "einfache Arbeiter" in den Betrieben durch die Geschäftsführung wirklich weiter gebildet werden?

Mit Bildung meinte ich nicht nur Ausbildungen, also einen Beruf zu ergreifen oder Weiterbildungen, mit Bildung meine ich auch Kinder für das Leben zu interessieren,eine Allgemeinbildung zu entwickeln, sich Infos zu suchen wenn sie etwas nicht wissen, und zu wissen wo man diese finden kann und wie man dann mit dem gefundenen umgeht, also nicht nur angelerntes trainiertes Wissen, sondern selbstständiges Denken zu erlernen, dieses geht allerdings nur wenn ich auch ein Fachwissen habe

Ich kann nicht über ein Thema diskutieren wenn ich die grundsätzlichen Dinge nicht weiss
 
E

ExitUser

Gast
Mit Bildung meinte ich nicht nur Ausbildungen, also einen Beruf zu ergreifen oder Weiterbildungen, mit Bildung meine ich auch Kinder für das Leben zu interessieren,eine Allgemeinbildung zu entwickeln, sich Infos zu suchen wenn sie etwas nicht wissen, und zu wissen wo man diese finden kann und wie man dann mit dem gefundenen umgeht, also nicht nur angelerntes trainiertes Wissen, sondern selbstständiges Denken zu erlernen, dieses geht allerdings nur wenn ich auch ein Fachwissen habe

Ich kann nicht über ein Thema diskutieren wenn ich die grundsätzlichen Dinge nicht weiss

Mit Allgemeinbildung bekommt man (ab und zu) einen Ausbildungsplatz oder einen Arbeitsplatz "für einfache Arbeiten". Nur wird eben für jedes "Wissen" irgendein Schein gebraucht, sonst wird es kaum anerkannt.

Warum braucht man denn schon eine mittlere Reife, um überhaupt auch einfache Arbeiten machen zu können?

Ich sehe öfters, das z. B. für (die weniger werdenden) Festanstellungen im ÖD schon eine mittlere Reife oder einen Gynasiumsabschluss braucht wird, machen es Ein-Euro-Jobber, ist es egal.

Durch immer höhere Anforderungen der AG werden immer mehr Menschen aus dem "normalen Arbeitsleben" ausgeschlossen.

Bei den älteren AN ist es noch schlimmer, denn die können "nicht einfach mal so" irgendeinen höheren Abschluss machen.

Jetzt werden schon "Eliten" durch Stipendien gefördert, aber die Jugend und auch die Erwerbslosen werden größtenteils ausgeschlossen

Selbst mit gutem Verständnis, selbst denken und auch Allgemeinwissen hat man dann auch noch eine Chance, denn die "reichen Zöglinge" werden immer bessere Karten haben und auch eher einen ausreichend bezahlten Job bekommen.

Deswegen halte ich das mit der Bildung für "dummes Gerede".
 
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