Der Traum von Hartz fünf

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ExitUser

Gast
31. Mai 2009 Peter Hartz will wieder mitmischen. Mehr als zwei Jahre liegt es zurück, dass das Landgericht Braunschweig den mittlerweile 68 Jahre alten Manager im Rahmen der Affäre um Sex und Schmiergeld bei VW zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt hat. Danach war es still geworden um den Mann. Sein Name aber ist präsent, schließlich ist die größte Arbeitsmarktreform in der Geschichte der Bundesrepublik nach ihm benannt.
Jetzt, bei steigenden Arbeitslosenzahlen in der Krise, juckt es Peter Hartz wieder in den Fingern. „Ich bin total überzeugt davon, dass wir das Problem Arbeitslosigkeit lösen können“, sagt er selbstbewusst wie eh und je. „Wir haben die Ideen. Wir wissen, was wir machen müssen.“ Hartz ist auf der Suche. Er sucht Politiker, die die Macht und den Willen haben, seine Ideen auch umzusetzen - so wie es Gerhard Schröder 2003 und 2004 mit den ersten Hartz-Reformen getan hat.


....


„Die Ich-AG hat sich sehr bewährt“
In Hartz' gelbem Heft wimmelt es von Kunstwörtern wie „Polylog“, „Kreativierung“ und „Minipreneuere“. 2002, als Hartz auf der Bühne des Französischen Doms in der Mitte Berlins Gerhard Schröder den 344 seiten starken Abschlussbericht der nach ihm benannten Kommission überreichte, war das ähnlich gewesen. „Ich-AG“, „Job-Floater“, „Bridge-System“; das waren auch so Kunstwörter, die auf den ersten Blick niemand verstand, die aber modern klangen.
Aus der „Ich-AG“ sind jetzt die „Minipreneure“ geworden. „Die Ich-AG hat sich sehr bewährt“, sagt Hartz. „Wir haben die Kinderkrankheiten beseitigt und es zu einem Minipreneur-Konzept weiterentwickelt.“ Hartz' These, dass die Ich-AG ein Erfolg war, wird durch Analysen der Arbeitsmarktforscher der Bundesagentur für Arbeit bestätigt. Die Regierung hat sie dennoch wieder abgeschafft, aus politischen Gründen. Von Hartz und seinen Ideen distanziert man sich lieber. Für Christdemokraten ist der frühere VW-Manager immer noch der Schröder-Mann. Die eigenen Genossen machen ihn und seine Reformen dafür mitverantwortlich, dass Schröder 2005 die Macht verloren hat. Dabei sind die Fragen, die Hartz heute stellt, die richtigen. „Was kommt nach der Kurzarbeit?“ Gerade in der Krise müssen die Unternehmen für sich und ihre Mitarbeiter eigene Pläne entwickeln. „Wir müssen den Arbeitnehmern eine Perspektive geben“, fordert er, „nur dann werden sie bereit sein, die ganzen Zumutungen zu tragen, die auf sie zukommen.“
Ideen gegen die Krise: Der Traum von Hartz fünf - Wirtschaftspolitik - Wirtschaft - FAZ.NET

er versucht es weiter
 
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ExitUser

Gast
Wen wundert's, die Lösung wäre natürlich, wenn die Politik wieder einmal auf ihn hören würde. Die Frage ist nur, ob die Politik das macht. Wer in Deutschland einmal politisch tot ist, hat keine Chance auf ein Comeback. Hartz IV, die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe, ist auch für linke Sozialdemokraten zum Symbol für Armut geworden. Obwohl das nicht stimmt: Hartz IV hat Armut nicht geschaffen, das Arbeitslosengeld II hat im Ergebnis sogar eher Armut beseitigt. „Die sogenannten Hartz-Reformen waren richtig.“ Darauf beharrt der Vater dieser Reform.

Wieder so ein Propaganda-Schmierfink. Bääh. :icon_kotz:
 

Hotti

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Das einer der grössten Verbrecher unserer Zeit überhaubt seinen Mund aufmacht ist schon eine Zumutung. Da sieht man mal wie wenig Schamgefühl diese (Un)Menschen überhaupt haben.
 
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sogehtsnich

Gast
Nun ja, bei dem Schuldenabbau den sie vorhaben, die weiteren Mrd., die sie Banken und hingeärmelten Unternehmen und Managern hinten rein schieben, bleibt nichts mehr für einen Sozialhaushalt, also müssen die Betroffenen weg!
 

nixmehrzuverlieren

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zum Schluß beschweren sie sich, die reine Lehre des neoliberalismus sei die einzig Wahre, und die Probleme mit der Armut, dem Hunger und der Verzweiflung wären ja nur durch die falsche Umsetzung entstanden ...
 
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