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„Der Run an die Futtertröge“: Verliert die LINKE-NRW ihr eigentliches Klientel?

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Martin Behrsing

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#1
Funktionäre und Vorstandsmitglieder prägen das Bild der Landtagskandidaten – „Was stört mich mein Geschwätz von gestern?“

Mülheim an der Ruhr - Arbeiter, Erwerbslose und Soziale Bewegung sind das Fundament für den bisherigen Erfolg der Partei die Linke gewesen. Ebenso warb die Linke mit ihren offenen Listen, um auch parteilose Menschen aus den Sozialen Bewegungen mit ins Boot zu holen Nach dem der NRW-Landverband der Partei DIE LINKE ein sehr kämpferisches Wahlprogramm verabschiedet, dass da etwa einen radikalen Politikwechsel, die Verstaatlichung von E.ON und RWE verspricht, droht der LINKEN NRW nun die Gefahr, ihr eigentliches Klientel zu verlieren. Immerhin haben sich neun Mitglieder des Landesvorstands auf gute bis relativ gute Listenplätze wählen lassen. Auffällig dabei, die beiden Strömungen Antikapitalistische Linke (AKL) und die reformerische Sozialistische Linke (SL) bestimmen das Bild der aussichtreichen Listenplätze. Strömungsunabhängige Kandidaten/innen oder Vertreter der Sozialen Bewegung oder aus den Erwerbslosenbewegung wurde erst gar keine Chance eingeräumt. Auch das wohl wichtigste Thema, Hartz IV, mit dessen Gegenpositionierung der Erfolg der Linkspartei erst möglich wurde, ist mit Ausnahme auf Listen-Platz 12 durch das Vorstandsmitglied, Helmut Eigen aus Dortmund überhaupt nicht positioniert besetzt. Auch nichtakademische Arbeitnehmer, oder Vertreter der Bildungsstreik- , Frauen oder Sozialen Bewegung wurden erst gar keine Chance eingeräumt. Bis zum eventuell aussichtsreichen Listenplatz 11 findet sich nur eine Anwärterin für den Landtag wieder, die nicht einen akademischen Abschluss hat. Zu wichtig schien nun der „Run auf die Futtertröge“ als Abgeordneter mit dem stattlichen Salär von fast 10.000 Euro monatlich.

weiterlesen auf: PR-SOZIAL, das Presseportal...
 

left

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#2
Tja, es werden nun mal von den Delegierten die zukünftigen Vertreter gewählt.

Und was heißt "Der Run an die Futtertröge"?
Soll jeder Kandidat eine Erklärung abgeben, dass er/sie das Geld nicht will?
Ist das der Hauptgrund einer Kandidatur?
Möglich oder ist es Neid? Enttäuschung?

Wieso verliert die LINKE-NRW ihr eigentliches Klientel?
Nur weil keinE ErwerbsloseR gewählt wurde?
Sind nur Erwerbslose LINKE Wähler?

Eine Quotenregelung ist aber noch nicht gefordert oder...:icon_kratz:
 

Martin Behrsing

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#3
Es fehlen auch Arbeiter, und viele andere Gruppen. Der Landesvorstand hat sich die Posten gesichert und zwar immer einmal SL einmal AKL. Soziale Bewegungen - im Gegensatz zu Hessen - sind überhaupt nicht vertrete. Schau dir einfach mal die Liste an, das kann genau das Gegenteil des Whalkampfprogramms sein. Ähnliches finest Du ja zur Zeit im Bundestag wieder.

Oder das hier:
So heißt es in dem Bericht des 4. Sondierungsgespräches zwischen den Parteien: Grüne, DIE LINKE und SPD in Thüringen am 30.09.2009 (Protokoll: Gabi Ohler, Die Linke)

„Grundsätzliche Aussage:
Bei Hartz IV werden die Differenzen nicht auf der Landesebene gesehen“
…………………….
Konsens:
Akzeptanz der Hartz‐Gesetze als Arbeitsgrundlage. Die Debatte um Hartz IV werde nicht als Dauerstreit mit in die Regierungsarbeit hinein getragen.

Beteiligt waren an dem Gespräch unter anderem Bodo Ramelow.
Tja, es werden nun mal von den Delegierten die zukünftigen Vertreter gewählt.

Und was heißt "Der Run an die Futtertröge"?
Soll jeder Kandidat eine Erklärung abgeben, dass er/sie das Geld nicht will?
Ist das der Hauptgrund einer Kandidatur?
Möglich oder ist es Neid? Enttäuschung?

Wieso verliert die LINKE-NRW ihr eigentliches Klientel?
Nur weil keinE ErwerbsloseR gewählt wurde?
Sind nur Erwerbslose LINKE Wähler?

Eine Quotenregelung ist aber noch nicht gefordert oder...:icon_kratz:
 

Arania

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#4
Ist es nicht egal in welcher Partei schwierig als Nicht-Parteimitglied kurz vor einer Wahl als Kandidat- noch dazu für einen vorderen Listenplatz- zu kandidieren ? Und dann auch noch zu erwarten das man gewählt wird?

Ich sehe das ausnahmsweise nicht so das nun die Linke deswegen nicht wählbar sein sollte

Da haben Parteimitglieder lange darauf gewartet aufgestellt zu werden und da sollen sie freiwillig verzichten, wieso?
 

Martin Behrsing

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#5
Ist es nicht egal in welcher Partei schwierig als Nicht-Parteimitglied kurz vor einer Wahl als Kandidat- noch dazu für einen vorderen Listenplatz- zu kandidieren ? Und dann auch noch zu erwarten das man gewählt wird?

Ich sehe das ausnahmsweise nicht so das nun die Linke deswegen nicht wählbar sein sollte

Da haben Parteimitglieder lange darauf gewartet aufgestellt zu werden und da sollen sie freiwillig verzichten, wieso?
Du hast den Artikel nicht gelesen, deshalb:
Strebst Du ein Mandat für den Bundes- oder Landtag an“, so die Frage vor gut einem Jahr an fast alle Kandidaten, die in den Vorstand der NRW-Linke wollten. So antwortete die jetzige Platz 3-Besetzerin Carolin Butterwege oder der Energiepoltische Sprecher des jetzigen Landesvorstand, Michael Agelidis, dass sie dies nicht anstrebten. Aber auch zahlreiche andere Bewerber. Sie hätten so auch wohl kaum einen Posten im Landesvorstand bekommen. Aber was „kümmert mich mein Geschwätz“ von gestern, die Delegierten der einzelnen Kreisverbände erinnerten sich nicht mehr daran oder konnten es kaum wissen, da viele vor einem Jahr nicht dabei waren.
 

Eka

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#6
Ist es nicht egal in welcher Partei schwierig als Nicht-Parteimitglied kurz vor einer Wahl als Kandidat- noch dazu für einen vorderen Listenplatz- zu kandidieren ? Und dann auch noch zu erwarten das man gewählt wird?

Ich sehe das ausnahmsweise nicht so das nun die Linke deswegen nicht wählbar sein sollte

Da haben Parteimitglieder lange darauf gewartet aufgestellt zu werden und da sollen sie freiwillig verzichten, wieso?
Ich stimme dir vollkommen zu.

Es gibt auch Parteimitglieder die sich für eine Wahl aufstellen lassen wollten, aber dann doch nicht getan haben, aus Zweifel an sich selber, ob diese denn schon so weit waren.... und andere haben eben Ihre Meinung geändert und sich für Wahlen zur Verfügung gestellt.

@Martin, dein Artikel finde ich in diesem Fall keineswegs gut gelungen, eher geschrieben, als ob dich nicht gewählt zu haben, eine Rolle spielt. Schlaf erstmal drüber.

Sehr wohl ist die Linke trotzdem wählbar.
 

Arania

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#7
Doch ich habe ihn gelesen, aber ich kenne das politische Geschäft, Du anscheinend nicht, sorry! Dein Artikel klingt nach beleidigt weil man Dich nicht gewählt hat und jeder der schon mal in einer Partei Ämter inne hatte, weiss das man so dort nicht weiterkommt
 

Shellist

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#8
Hallo Martin,
wie Wahr wie Wahr, die Linke unterscheidet sich hier nicht von anderen Parteien.
Schaue dir auch die Querelen und Intrigen im KV Bonn an, warum sollte das im Landesverband anders sein.
Dein Verzicht auf eine Kandidatur im KV Bonn gegen über einer Person die sonst nicht in Erscheinung getreten ist und auch nicht mehr in Erscheinung treten wird hielt ich für einen schweren Fehler. Die Wahl von Aggelidis war nach Hören sagen auch nicht Koscher. Wenn man weis wie ein ausgewiesener Fachmänner wie Du und den Herrn Ja….. nach dem Stammtisch im KV Bonn Abserviert wurde nur weil er nicht Linksextremistich genug daherreden. Fachfragen wie Du sie beantworten könntest ist diesen Leuten überhaupt nicht wichtig bei dehnen zählt nur ob du dich bei K. 1,2 und 3 auskennst. Personen die aus dem Leben kommen sind auch bei dieser Politelitenschicht nur Prekariat.
Dieses Dilämmer würde sich erst verändern wen ALG I und ALG II Menschen sich in Mengen in der Partei Organiesieren würden.
Aber das sehe ich zurzeit nicht.

So das fürs erste, lass den Kopf nicht hängen.
 

klaus1233

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#9
Die Linken instrumentalieren die Arbeitslosigkeit für ihre Zwecke. Die PDSler sind in erster Linie Ostpartei und die WASG besteht aus SPDler und Gewerkschaftlern der zweiten Garnitur, die nun die Chance zur Karriere endlich nutzen wollen. Mir Hartz IV und Areitslosen haben alle beide nicht viel am Hut. Dann gibt es noch die "Idealisten", die Politik und Opposition als Selbstzweck betreiben. Die engagieren sich teilweise sehr stark in diesem Themenbereich, sind aber auch mehr Kaderorganisationen von Berufstätigen, sich sich persönlich auch eher abgrenzen vom Lumpenproletariat. Von denen ist für uns auch nichts zu erwarten.

Bisher haben sich die Arbeitslosen vor keinen politschen Karren spannen lassen, sie wählten sogar FDP. Daran wird sich nichts ändern.

Sobald die SPD etwas nach links rückt, wählen die Arbeitslose wieder verstärkt SPD und nicht Linkspartei, denke ich. Sollte Merkel ein sozialdemokratisches Profil als Mutter der Nation ausbauen, holt sie sogar die Mehrheit. Dazu muss sie die FDP platt machen. Und das sieht bisher ganz gut aus.

Die Arbeitslosen brauchen ihre eigen Partei!
 

Shellist

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#10
An die Ahnungslosen.

@ left, Ariane, Eka.
Ihr Operiert und Argumentiert etwas im luftleeren Raum weil Ahnungslos.
Martin strebte eine Kandidatur im KV Bonn an dies wurde aber von der Politintiegenprofis des KV Bonn verhindert und mit einer Person die ich dort noch nie gesehen habe ersetzt.
 

goweidlich

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#11
Hallo

Na schon vergessen, wie die WASG vor 2 Jahren abserviert wurde ? Es wird zu schnell vergessen in diesem Land!
Ich kann gern auch "mit verkauft wurde" argumentieren, fällt mir nicht sonderlich schwer :icon_hihi:

Jeder sollte seine eigenen Erfahrungen mit Parteien machen.

gruß
goweidlich
 

Eka

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#12
AW: An die Ahnungslosen.

@ left, Ariane, Eka.
Ihr Operiert und Argumentiert etwas im luftleeren Raum weil Ahnungslos.
Martin strebte eine Kandidatur im KV Bonn an dies wurde aber von der Politintiegenprofis des KV Bonn verhindert und mit einer Person die ich dort noch nie gesehen habe ersetzt.
Natürlich, wir haben so gar keine Ahnung. *ironie off*

Ist wirklich ziemlich schwierig eine Kandidatur anzustreben und zu gewinnen auch im KV wenn man kein Mitglied ist.
 

Shellist

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#13
Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Erwerbslose und Soziale Bewegung sind das Fundament für den bisherigen Erfolg der Partei die Linke im Westen gewesen.

Das will man offenbar jetzt aufgeben. Das wird nicht ohne folgen für die Linke sein.
 

Eka

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#14
Ich weiß, wir müssen alle noch lesen lernen. Lies du mal richtig, dann weißt du wirklich was man meint.


Gute Nacht.
 

Curt The Cat

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#15
..., eher geschrieben, als ob dich nicht gewählt zu haben, eine Rolle spielt. ...
... Dein Artikel klingt nach beleidigt weil man Dich nicht gewählt hat ...
Nun - ich war während der vergangenen Wochen mit Martin in Kontakt und wir haben selbstverständlich auch über seine Kandidatur für den NRW-Landtag gesprochen.

Ich für meinen Teil hatte schon den Eindruck, daß Martin, die Option nicht gewählt zu werden, sehr wohl in seine Überlegungen miteinbezogen hatte. Von daher kann ich mit Sicherheit sagen, daß Enttäuschung oder gekränkte Eitelkeit gewiß keine Rolle bei der Verfassung des Artikels gespielt haben.

Martin hatte die Absicht zu polarisieren und ebenso die.Linke NRW darauf aufmerksam zu machen, daß zahlreiche Erwerbslose große Hoffnungen in diese Partei setzen.

Dies war und ist, nach meinem Dafürhalten, daß Hauptziel von Martins Engagement - Das Ergebnis ist ja nun bekannt...

Jeder mag sich nun seinen Teil dazu denken ...


:icon_wink:

 

haef

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#16
Es fehlen auch Arbeiter, und viele andere Gruppen. Der Landesvorstand hat sich die Posten gesichert und zwar immer einmal SL einmal AKL. Soziale Bewegungen - im Gegensatz zu Hessen - sind überhaupt nicht vertrete. Schau dir einfach mal die Liste an, das kann genau das Gegenteil des Whalkampfprogramms sein. Ähnliches finest Du ja zur Zeit im Bundestag wieder.
hallo martin,

den Artikel, so wahr er ist, hätte besser jemand anderer geschrieben, denn so, von Dir, hat er natürlich ein gewisses Gschmäckle.
Aber egal, es geht um die Sache und da hätte ich Dir nur eine Chance als Feigenblatt eingeräumt und das wäre mit Sicherheit nicht angenehm für Dich geworden.
Das noch nicht einmal das für nötig befunden wird, zeigt wie weit der Prozess der Ablösung von der Basis und wesentlichen Zielen bereits fortgeschritten ist, so wie ich es bereits seit einiger Zeit sehe und beschreibe.

Das Verbrechen Hartz4 dient nur noch als Getöse und Aphrodisiakum für die noch wahlwilligen Hartz4ler, wohl wissend, das Hartz4 nicht "abgewählt" werden kann und es ohnehin kein schlüssiges "Danach" gibt.
Wozu auch sich den Kopf darüber zerbrechen, wenn angesichts der bestehenden Mehrheiten bestenfalls an den Symptomen herumgedoktort wird.
Da begibt man sich doch besser gleich in den sicheren Hafen einer irgendwie zusammengesetzten, möglichen Mehrheit und verschiebt Hartz4 auf den Nimmerleinstag.
Zumindest biedert man sich, auf der Basis einer komfortablen Abfederung, mal an.

Die Grünen haben für den Prozess hin zu einer "stabilisierenden Ordnungsmacht" innerhalb des Parteiengefüges fast 15 Jahre gebraucht. Die Linke gerade einmal 2 Jahre - ein Hosiana dem Glauben an Beschleunigung und Fortschritt. Kein Wunder übrigens, finden sich bei den "Linken" doch jede Menge ehemalige? Grüne, SPD- und CDUler, wobei ich mir das böse "abgehalfterte" verkneife.

Die SP schreibt allen Abgeordneten einen Facharbeiterlohn ins Parteibuch.
Gibts nicht bei "unserer" Linken, im Gegenteil, einige "unserer Vertreter" (EU) waren so schamlos sich an dem Luxemburger Fond für eine Zusatzrente aus Steuermitteln zu beteiligen. Einsicht, Reue, Überschreibung dieser völlig ungerechtfertigten Mittel an Inis o.ä. - Fehlanzeige.

Weitere Schweinereien wären aufzuzählen, aber wozu.

Wir sollten nur aufpassen und gegensteuern, dass der Prozeß der Vereinnahmung und ersatzlosen Streichung der sozialen Bewegung, s. u.a. parteienfinanzierte Hartz4-Beratung der Linken trotz/gegen vorhandene(r) Strukturen, nicht fortschreitet sondern im Gegenteil die "soziale Bewegung" ihre Lähmung verliert und mit neuer Kraft wieder parteiunabhängig agiert.

Die erste "Klatsche" fangen Parteilinke, Gewerkschaften und die "Kirchen der Armen" sich ein mit dem kommenden Urteil des BVerfG, denn wo waren sie in den vergangenen 4 Jahren, die Vertreter des "ja, aber" oder "Hartz4-light" - außer Spesen nichts gewesen.

so, vorläufig Schluss, sonst sitze ich noch bis morgen früh hier. :icon_dampf:

solidarische grüße
Horst
 

Martin Behrsing

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#17
hallo martin,


Wir sollten nur aufpassen und gegensteuern, dass der Prozeß der Vereinnahmung und ersatzlosen Streichung der sozialen Bewegung, s. u.a. parteienfinanzierte Hartz4-Beratung der Linken trotz/gegen vorhandene(r) Strukturen, nicht fortschreitet sondern im Gegenteil die "soziale Bewegung" ihre Lähmung verliert und mit neuer Kraft wieder parteiunabhängig agiert.

Die erste "Klatsche" fangen Parteilinke, Gewerkschaften und die "Kirchen der Armen" sich ein mit dem kommenden Urteil des BVerfG, denn wo waren sie in den vergangenen 4 Jahren, die Vertreter des "ja, aber" oder "Hartz4-light" - außer Spesen nichts gewesen.

so, vorläufig Schluss, sonst sitze ich noch bis morgen früh hier. :icon_dampf:

solidarische grüße
Horst
Genau dies ziegt uns, was wir zu tun haben. Ich will natürlich nicht verhehlen, dass es auch persönlichen Frust git, dass dies so ist, obwohl es gearde auch Aachen sehr, sehr hoffnungslose Ansätze gab, die aber nun nicht weiter interessant sind. Darius Dunker hatte dies noch mal deutlich gemacht.
 

haef

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#18
Genau dies ziegt uns, was wir zu tun haben. Ich will natürlich nicht verhehlen, dass es auch persönlichen Frust git, dass dies so ist, obwohl es gearde auch Aachen sehr, sehr hoffnungslose Ansätze gab, die aber nun nicht weiter interessant sind. Darius Dunker hatte dies noch mal deutlich gemacht.
sehr, sehr hoffnungslose Ansätze
da hast Du mit Deinem "Verschreiber" den Nagel auf den Kopf getroffen :icon_twisted:

mit neuer Kraft wieder parteiunabhängig
wenn Du das bejahst, dann solltest Du aber aufpassen mit wem Du sprichst :icon_twisted:

fG
Horst
 
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#19
Ich kenne mehrere Deligierte vom LV NRW sehr gut durch meine Mitarbeit in der Bag Hartz IV.
Zwei davon sind, bzw. waren von Hartz IV betroffen, beide haben Martin nicht gewählt !
Die Gründe waren bestimmt nicht, daß Erwerbslosenpolitik ihnen nicht am Herzen läge.
 
E

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#20
kann ich mir auch überhaupt nicht vorstellen, das denen das Thema quasi egal ist. Auch wenn ich es schade finde das es für Martin nicht klappt. Ich glaube die Ziele des Programms werden auch mit dem jetzigen Personal konsequent verfolgt werden. Aber vielleicht lehne ich mich ja auch zu weit aus dem Fenster, keine Ahnung, wird sich zeigen. Bin aber zuversichtlich.
 
E

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#21
Doch ich habe ihn gelesen, aber ich kenne das politische Geschäft, Du anscheinend nicht, sorry! Dein Artikel klingt nach beleidigt weil man Dich nicht gewählt hat und jeder der schon mal in einer Partei Ämter inne hatte, weiss das man so dort nicht weiterkommt
musst Du a.) nicht immer betonen und b.) muss man auch nicht in einer Partei irgendwelche Ämter gehabt haben bzw. überhaupt in einer Partei gewesen sein.

---------------------------------

Aber toll, wie selbst hier bei den "Mitgliedern" das Kurzzeitgedächtnis kaum benutzt wird.
 

Arania

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#22
was ich muss oder nicht muss, musst Du schon mir überlassen, und doch man muss etwas davon verstehen, oder es zumindest lernen, sonst kann man es lassen
 
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#23
was ich muss oder nicht muss, musst Du schon mir überlassen, und doch man muss etwas davon verstehen, oder es zumindest lernen, sonst kann man es lassen
dazu "muss" man auch nicht erst in einer Partei gewesen sein, es reicht ein gewisses Verständnis und eine gute Beobachtungsgabe. Ansonsten gibt es auch genügend Parteimitglieder in den versch. Parteien, die auch ohne "Verständnis" zu guten Posten kamen, also hat das mit einer Karriere auch nichts zu tun.

Das Einzige was man in diesen Parteien braucht, sind "Vitamin B" und/oder Ellenbogen.

Mit "guten Absichten" kommt man schon lange nicht mehr weiter.
 

FAR2009

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#25
Mal ehrlich, wann und wo gab es auf dieser Welt schon mal eine ernsthafte und konsequente parlamentarische Lobby für Arme?
Mit Armen und Erwerbslosen "lässt sich nun mal kein Staat machen"

Auch nicht mit bzw. durch die Linke.
Sollte mittlerweile eigentlich jeder kapiert haben, und seine Hoffnungen diesbezüglich,
nicht weiterhin als Vorschusslorbeeren wie Perlen vor die Säue werfen.
 

Hexe45

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#26
Mal ehrlich, wann und wo gab es auf dieser Welt schon mal eine ernsthafte und konsequente parlamentarische Lobby für Arme?
Mit Armen und Erwerbslosen "lässt sich nun mal kein Staat machen"

Auch nicht mit bzw. durch die Linke.
Sollte mittlerweile eigentlich jeder kapiert haben, und seine Hoffnungen diesbezüglich,
nicht weiterhin als Vorschusslorbeeren wie Perlen vor die Säue werfen.
Jap mich dem nur anschließen kann. Hätte nicht gedacht, daß sich die Arroganz so schnell ausbreitet bei den Linken.
Kaum bei ein paar Wahlen zugelegt und schon die eigenen Wähler vergessen.

Paßt doch zu den Sprüchen ala " wir wollen nicht die Partei der Erwerbslosen werden usw"

Wer hat den Links gewählt insbesondere im Westen-- Sozialdemokraten denen die sozialdemokratische Partei abhanden gekommen ist.
Menschen die von H4 betroffen sind und irgendwie mal damit zu tun hatten.

Dann wären da zwar auch noch Besserverdienende, aber auch diese haben zumeist mal am eigenen Leib spüren können, wie schnell selbst in höheren Positionen der Fahrstuhl nach unten rauschen kann.

Daß scheint die Linke schon vergessen zu haben. Unabhängig wie man von Martin denken mag, er hätte auf einen aussichtsreichen Listenplatz gemußt.

Das hätte nämlich ein Zeichen gesetzt.
Klar jetzt wurde da auch ein Zeichen gesetzt, aber eben eines das sagt, eigentlich sind uns die Armen und Erwerbslosen shit egal.

Von daher, hoffe ich das die Linken bei der Wahl eine Klatsche kriegen.

Auch die SPD hat die Erwerbslosen und die Menschen in prekären Situationen unterschätzt.
Na ja die wird sich jetzt bei den Linken für die Wahlhilfe bedanken können.

LG
Hexe
 

Zita

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#27
Im Elo kann man sehr gut lesen wie Martin erst die Linke erheblich angreift, dann über einen Zeitraum unterstützt und nun, nachdem er nicht gewählt wurde, wieder auseinander nimmt.

Es mag darüber geschrieben werden, ob die Partei gut, unanständig oder wählbar ist, ich finde die ausgelöste Diskussion wegen dem Artikel von Martin zeigend für die politische Richtung des Elos oder von Martin.

Auch unparteiische Kandidaten müssen ein gewisses Programmverständnis der Linken entwickelt haben und mit und für die Partei arbeiten. Da empfinde ich den Artikel als Zeichen dafür, dass die Delegierten anscheinend demokratisch aufmerksamer waren, als einige im Forum.

Das Miteinander im Elo:

Jeder Erwerbslose benötigt schnellstens Hilfe. Politisch aber vor allem auch persönliche Hilfe.
Bei vielen Anfragen per Mail warten die User heute noch auf Antworten oder Tipps, obwohl sie erheblich in einer Partei mitarbeiten. Z. B. Bruno auf die Antragstellung und Widerspruch nach dem Hinweis: So kann man es nicht machen! Oder auf Antworten wegen Urteile, Artikel.Einige fühlen sich alleine gelassen.

Politisch arbeiten heißt daher für sehr viele auch: Miteinander.
 

wassolldas

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#28
Jap mich dem nur anschließen kann. Hätte nicht gedacht, daß sich die Arroganz so schnell ausbreitet bei den Linken.
Kaum bei ein paar Wahlen zugelegt und schon die eigenen Wähler vergessen.

Paßt doch zu den Sprüchen ala " wir wollen nicht die Partei der Erwerbslosen werden usw"

Wer hat den Links gewählt insbesondere im Westen-- Sozialdemokraten denen die sozialdemokratische Partei abhanden gekommen ist.
Menschen die von H4 betroffen sind und irgendwie mal damit zu tun hatten.

Dann wären da zwar auch noch Besserverdienende, aber auch diese haben zumeist mal am eigenen Leib spüren können, wie schnell selbst in höheren Positionen der Fahrstuhl nach unten rauschen kann.

Daß scheint die Linke schon vergessen zu haben. Unabhängig wie man von Martin denken mag, er hätte auf einen aussichtsreichen Listenplatz gemußt.

Das hätte nämlich ein Zeichen gesetzt.
Klar jetzt wurde da auch ein Zeichen gesetzt, aber eben eines das sagt, eigentlich sind uns die Armen und Erwerbslosen shit egal.

Von daher, hoffe ich das die Linken bei der Wahl eine Klatsche kriegen.

Auch die SPD hat die Erwerbslosen und die Menschen in prekären Situationen unterschätzt.
Na ja die wird sich jetzt bei den Linken für die Wahlhilfe bedanken können.

LG
Hexe
War doch bei den Europawahlen und den Bundestagswahlen schon so. Schaut euch die Listen doch an.
Kritiker der Linken, die auch um diese Zustände wußten, wurden hier auf das übelste angepöbelt und rausgemobbt.
Schade, das Martin hier das Mittel zum Zweck ist, und erst nun viele begreifen lernen.
Hoffentlich bliebt das in Erinnerung und bei der Landtagswahl wird dann auch seitens der Wähler verfahren, wie nun bei den Linken:

"Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?"
 

Martin Behrsing

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#29
.
Mülheim Über den Köpfen der 220 Delegierten prangt das Logo von RWE. Ausgerechnet der Energiekonzern, den die NRW-Linkspartei am liebsten verstaatlichen würde, ist Namenssponsor der Sporthalle, in der sie ihre Landesvertreter für die Wahl der Landesliste für die Landtagswahl versammelt hat. Ob Zufall oder Absicht – die Wahl des Schauplatzes ist nur eine von vielen Ungereimtheiten, die sich durch diese zwei Tage in Mülheim ziehen.
NRW-Linke: "Mehr soziale Unruhen" | RP ONLINE
 
E

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#30
Paßt doch zu den Sprüchen ala " wir wollen nicht die Partei der Erwerbslosen werden usw"
Mit Verlaub, aber das ist unsachlich. Wäre DIE LINKE. eine Partei nur der Erwerbslosen, dann wäre sie eine reine Klientelpartei. DIE LINKE. ist aber auch eine Partei der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Und genau in diesem Sinne ist der Satz, dass DIE LINKE. eben nicht nur eine Partei der Erwerbslosen ist, zu verstehen.

Was ist daran auszusetzen?

Möchtest du, Hexe, dass DIE LINKE. die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht mehr vertritt?
 
E

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#31
Mit Verlaub, aber das ist unsachlich. Wäre DIE LINKE. eine Partei nur der Erwerbslosen, dann wäre sie eine reine Klientelpartei. DIE LINKE. ist aber auch eine Partei der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Und genau in diesem Sinne ist der Satz, dass DIE LINKE. eben nicht nur eine Partei der Erwerbslosen ist, zu verstehen.

Was ist daran auszusetzen?

Möchtest du, Hexe, dass DIE LINKE. die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht mehr vertritt?
auch nicht ganz richtig weiter gedacht. :icon_smile:
 

wassolldas

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#32
Mit Verlaub, aber das ist unsachlich. Wäre DIE LINKE. eine Partei nur der Erwerbslosen, dann wäre sie eine reine Klientelpartei. DIE LINKE. ist aber auch eine Partei der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Und genau in diesem Sinne ist der Satz, dass DIE LINKE. eben nicht nur eine Partei der Erwerbslosen ist, zu verstehen.

Was ist daran auszusetzen?

Möchtest du, Hexe, dass DIE LINKE. die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht mehr vertritt?

OWT- du hast nichts verstanden. Aber ich habe gewartet, auf die sadomasochistische, total verblendete Garnison, die die Linke bis zum letzten Atemzug verteidigt und brav deren Tun verteidigt, egal in welcher Form.
Mich wundert, das die sadomasochistische, total verblendete Garnison so lange still gehalten hat.
 
E

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#33
Wer noch vor wenigen Wochen auch nur ansatzweise Kritik an der Partei DIE LINKE geübt hatte, wurde ja fast kollektiv abgestraft.

Heuer gehört es wohl zum guten Ton. :cool:
 

Volker

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#34
So ist es, gerade bei den Linken.

Erzähl doch keinen Schmarren. Ellenbogengesellschaft, die Menschen lernen das. Das hat mit Partein nicht mehr und nicht weniger zu tun.

Geh auf die Strasse, Autofahrer die sich um einen Parkplatz kloppen, sind da z.B. allbekannt. Mobbing/Bossing in den Firmen. Diebstähle unter Jugendlichen.

Freilich die Linke sollte es besser machen, tun sie nicht, damit sind sie aber nicht schlimmer als andere, und vielfach so erlebe ich es, das diejenigen Betroffenen, aus dieser Partei, die schlimmsten Verhalten des miteinander, und des parteilichen miteinander zeigen.
Damit meine ich konkret in vielen Kreis und Stadtverbände in NRW.

Und Pöstchensammler sind ist beileibe überall zu finden, die müssen auf den Parteitagen (welcher P . auch) nicht gewählt werden, werden sie aber... Dank solcher Netzwerke wie Seeheimer Kreis, AKL/SL und wie sie alle heissen. Dieser Netzwerkscheissdreck, geht bis in Vereine und Miethäuser. Ich nenn sowas klassisch Cliquenwirtschaft. siehe auch > Clanverhalten.

Die schlimmtesten sind aber immer noch die Familie-Mafias.

Es wäre sinnvoll, das die betroffenen sich zusammentun und politisch agieren, sinnvoll. Die linke bietet eine gute Plattform dafür,
trotz ihrer Probleme.

Volker
 

Hexe45

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#35
Möchtest du, Hexe, dass DIE LINKE. die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht mehr vertritt?
Eben in diesem Satz liegt für mich der Hund begraben.
Auch wenn sich bei mir der Wind gedreht hat und ich jetzt sogar zu den eher Besserverdienenden zähle, ist bei mir noch viel zurückgeblieben.

Ich unterscheide nicht zwischen Arbeitnehmer/innen und Erwerbslosen.
Für mich gehören beide Gruppen zusammen. Den die Erwerbslosen setzen sich zum größten Teil aus Arbeitnehmern zusammen, die man eben nicht mehr arbeiten läßt- bzw zu so miesen Bedingungen arbeiten läßt, daß sie dennoch bedürftig bleiben.

Man soll die Wahrnehmungen der Erwerbslosen nicht unterschätzen. Sie merken schnell, wenn sie im Grunde nur als Beiwerk gelten die % verschaffen sollen.

DIe SPD hat einst über Vasallen wie Clement ausgesprochen, das sie erwerbslose Menschen im Grunde eigentlich verachtet.

Die SPD steht jetzt vor einem Scherbenhaufen. Die Linke hätte ein Zeichen setzen können, daß ihr soziales wirklich am Herzen liegt, das hat sie verpaßt.

Das kann in NRW fatal werden, dieses Land war einst eine Hochburg der SPD.
Ihr habt nicht nur die Erwerbslosen abgeschreckt, sondern auch Arbeitnehmer die für soziale Gerechtigkeit stehen.
Aber da ich zwischen diesen beiden Gruppen nicht unterscheide umschreibe ich es lieber so, die Stimmen derer die für einen sozialen Ausgleich stehen habt ihr leichtfertig verspielt.

Noch ist es ein paar Monate hin bis zu Wahl, aber Gestern wurd bereits viel Porzelan zerschlagen.

LG
Hexe
 

FAR2009

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#36

Rounddancer

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#37
Sehen wir es doch einmal so:

Die Linke. hat da zu sein, wo eigentlich die SPD sein sollte.
Und damit dazusein für alle die, die von ihrer Arbeit leben wollen, leben müssen, oder lebten. Also vom Lehrstellensuchenden, über Arbeiter, Angestellte, kleine und mittlere Beamte, Existenzgründer, Schüler, Studenten, kleine, selbstständige Handwerker und Kaufleute, Erwerbslose, Alleinerziehende, chronisch Kranke, Unfallopfer, Rentner, etc.

Dazu muß sie aber wählbar sein, gewählt werden. Doch gewählt wird nur, wer auch professionell auftritt, gut zu vermarktende Personen und Thesen hat, und diese auch vermarktet. Und, da haben die Grünen damals fast eineinhalb Jahrzehnte unwiderbringlich verloren, durch interne Streits, kampfkraftzersetzende Flügelkämpfe und die zwar ethisch hochwertige, in der politischen Praxis jedoch immer nur Betonklötze in den eigenen Weg werfende Trennung zwischen Partei und Mandat.

Eine eigene Erwerbslosenpartei ist genauso chancenlos, wie eine eigene Rentnerpartei.
Denn sowohl Erwerbslose, wie auch Rentner sind keine homogene Masse. Jeder Erwerbslose ist erstmal ein Kämpfer für sich, und ggf. seine Familie,- ein Kämpfer dafür, aus der Erwerbslosigkeit schnell wieder herauszukommen, - und andere Erwerbslose sind da erstmal die Gegner, die u.U. dem ERwerbslosen die rare Stelle streitig machen. Dazu kommen noch soziale und politische Grundauffassungen, und immer die Hoffnung, aus der Misere selbst schnellstens wieder rauszukommen.
Oder dann, irgendwann, der Frust. Der Frust, daß sich nichts bessert. Dann geht der Erwerbslose entweder zum Kampf über, oder er sieht die Probleme in seinen mangelnden Stärken, und resigniert, schaltet auf das "Datscha-Denken", schaltet darauf um, irgendwie durchzukommen,- und möglichst von den Behörden in Ruhe gelassen zu werden.

Die paar Erwerbslose jedoch, die kämpfen wollen, die haben über Mittel und Wege in der Regel so konträre, individuelle Ansichten, daß sie nicht konsensfähig sind. Und dann ist da plötzlich nicht nur eine, sondern da sind drei, vier, viele Erwerbslosenparteien,- und keiner reicht es über die Fünf-Prozent-Hürde, keiner aus der politischen Bedeutungslosigkeit heraus.

Das selbe geschieht bei den Rentnern. Auch da gibt es versuche, Rentnerparteien zu gründen, zahllose,- und viele davon gaben schon auf, meist aus internen Streits, und einige Male lief der Kassierer mit der Parteikasse davon ...
Keine Chance, seriös, und damit von so vielen Menschen wählbar zu werden, um in die Parlamente zu kommen.

Der "Run n die Futtertröge" spielt da nur seltenst eine Rolle, denn guten Leuten ist das, was übers Mandat rüberkommt, eh schnell zu wenig,- und schlechte? Wer will schon schlechte Leute in den Parlamenten?
 

FAR2009

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#38
@Heinz
Die Grünen und jetzt auch die SPD haben ihre Glaubwürdigkeit verloren, nachdem sie die Basis und deren Anliegen ignoriert haben, dasselbe geschieht jetzt bei den Linken, was vorherzusehen war.
Blumiges Herumgefasel à la Augsburger Puppenkiste ändert nichts daran.
 

wassolldas

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#40
Die linke Kaffeefahrt tourt weiter, nächster Stopp: NRW, danach angepasste Weiterfahrt über Lissabon nach Berlin.

Garantiert echte Kamelhaardecken, lebensverlängernde Blüttenpollen-Kapseln sowie die Regelsatz-Erhöhung sind ausverkauft. :icon_party:

Schon vergessen: http://www.elo-forum.org/news-disku...sst-regelsatzerhoehung-alg-ii.html#post488853

oder hier: http://www.elo-forum.org/news-disku...ur-linke-akzeptiert-eu-reform.html#post492098
Du hast das noch vergessen:

Wie war das noch? Hartz 4 muß weg? Ist auch ausverkauft, die soziale Gerechtigkeit allgemein.

Oder wir schreiben ein neues Buch, Gysis und Lafontaines Märchen, beginned mit dem Satz:

Es war einmal vor langer Zeit....:icon_party:


<<ob «Hartz IV» abgeschafft oder weiter entwickelt werden sollte.<<

Linke-Vorstandsmitglied Korte fordert Grundsatzdebatte - Yahoo! Nachrichten Deutschland

Und noch:

Das neue Selbstbewusstsein der Linken - Berlin - Printarchiv - Berliner Morgenpost

Verschiedene Linken-Politiker warnten aber auch davor, die Partei auf das Soziale zu reduzieren. "Wir müssen aufpassen, dass wir nicht zur Partei der Arbeitslosen und Hartz-IV-Empfänger werden", sagte Wirtschaftssenator Harald Wolf.
 

wassolldas

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#41
Zitat Rounddancer:
Wer will schon schlechte Leute in den Parlamenten?
Selten so etwas beleidigendes und anmaßendes gelesen. Wer nicht nur lesen, sondern auch verstehen kann, der versteht, was Ich meine.
 
E

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#42
Du hast das noch vergessen:

Wie war das noch? Hartz 4 muß weg? Ist auch ausverkauft, die soziale Gerechtigkeit allgemein.

Oder wir schreiben ein neues Buch, Gysis und Lafontaines Märchen, beginned mit dem Satz:

Es war einmal vor langer Zeit....:icon_party:


<<ob «Hartz IV» abgeschafft oder weiter entwickelt werden sollte.<<

Linke-Vorstandsmitglied Korte fordert Grundsatzdebatte - Yahoo! Nachrichten Deutschland

Und noch:

Das neue Selbstbewusstsein der Linken - Berlin - Printarchiv - Berliner Morgenpost

darüber könnte man sich allerdings streiten. :icon_wink:
 

Archibald

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#43
Eben in diesem Satz liegt für mich der Hund begraben.
Auch wenn sich bei mir der Wind gedreht hat und ich jetzt sogar zu den eher Besserverdienenden zähle, ist bei mir noch viel zurückgeblieben.

Ich unterscheide nicht zwischen Arbeitnehmer/innen und Erwerbslosen.
Für mich gehören beide Gruppen zusammen. Den die Erwerbslosen setzen sich zum größten Teil aus Arbeitnehmern zusammen, die man eben nicht mehr arbeiten läßt- bzw zu so miesen Bedingungen arbeiten läßt, daß sie dennoch bedürftig bleiben.

...

LG
Hexe
Du sprichst mir hierbei aus der Seele, ich sehe das genauso, wobei ich mich in ähnlicher Situation befinde. DIE LINKE täte gut daran - insbesondere hier im Westen - nicht jene zu vergessen, die sie schnell unter der 5% Hürde verweilen lassen können.

Das sind überwiegend Erwerbslose, aber auch Arbeiter und Angestellte, ja nach meinem Wissen sogar Beamte. Es gilt auch zu bedenken, dass wer Erwerbslose vertritt, zugleich auch Arbeiter und Angestellte vertritt, denn es gilt das Niveau Erwerbsloser nicht soweit abzusenken wie es SPD, CDU und insbesondere die FDP gerne hätten, wodurch letztlich zugleich auch Arbeiter und Angestellte "profitieren".

LG, Archibald
 

wassolldas

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#44
darüber könnte man sich allerdings streiten. :icon_wink:
Nein. Ich weiß sogar den Buchtitel:

Die Gebrüder Gysi und Lafontaine.

Man kann das auch verfilmen als "Theaterstadel der Linke" ein Schwank von und mit Gysi und Lafontaine.

Heute:

Die Absage an die Erwerbslosen und Sozialschwachen.

Wird bestimmt ein Straßenfeger.:icon_party::icon_twisted:
 
E

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#45
Nein. Ich weiß sogar den Buchtitel:

Die Gebrüder Gysi und Lafontaine.

Man kann das auch verfilmen als "Theaterstadel der Linke" ein Schwank von und mit Gysi und Lafontaine.

Heute:

Die Absage an die Erwerbslosen und Sozialschwachen.

Wird bestimmt ein Straßenfeger.:icon_party::icon_twisted:
ich meinte das mit dem Hartz IV und abschaffen.
 

wassolldas

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#46
Nein. Ich weiß sogar den Buchtitel:

Die Gebrüder Gysi und Lafontaine.

Man kann das auch verfilmen als "Theaterstadel der Linke" ein Schwank von und mit Gysi und Lafontaine.

Heute:

Die Absage an die Erwerbslosen und Sozialschwachen.

Wird bestimmt ein Straßenfeger.:icon_party::icon_twisted:
Titelmusik, wir müssen nur Titel und Köpfe austauschen:

YouTube - Dallas Theme

:icon_party::icon_twisted:
 

wassolldas

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#47
ich meinte das mit dem Hartz IV und abschaffen.
Die Linke hat sich "Hartz 4 muß weg" auf die Fahnen geschrieben. Wenn ein Jan Korte nun Aussagen tätigt wie:

«Hartz IV» abgeschafft oder weiter entwickelt werden sollte.
Ist das ein Widerspruch und macht die Partei endgültig unglaubwürdig, was Sie sowieso schon war und ist.
 
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#48
Die Linke hat sich "Hartz 4 muß weg" auf die Fahnen geschrieben. Wenn ein Jan Korte nun Aussagen tätigt wie:



Ist das ein Widerspruch und macht die Partei endgültig unglaubwürdig, was Sie sowieso schon war und ist.

nicht sehr glaubwürdig war sie vorher schon, weil sie nur mit "Hartz IV muss weg" bei den LTWen punkten wollte.

Hartz IV ist aber ein Bundesgesetz und kann, wie bei der Einführung, nur durch Mehrheiten im Bundestag wie im Bundesrat wieder abgeschafft werden. Das gerade die Linken überhaupt eine Mehrheit zusammen bekommen würden, um eben dieses Gesetz abzuschaffen ist sehr unglaubwürdig, da sie meist selbst dafür sorgen, das niemand mit denen zusammen arbeiten will. (siehe auch das "Wahlprogramm der Linken zur NRW-Wahl - ein Lacher).

Bisher kam auch nie ein Wort darüber in irgendwelchen "Wahlkampfprogrammen" oder ähnlichem, das man erst genügend Stimmen und Mehrheiten braucht im BT und BR, um dieses Gesetz zu kippen, die haben nur mit "Hartz IV muss weg" Propaganda betrieben.

Wenn ich mir so die Forderungen der letzten Wahlen (BTW und LTW) durchlesen, denke ich eher, das sie es selbst nicht wissen oder (noch schlimmer) das sie bewusst die Leute belügen.
 

wassolldas

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#49
nicht sehr glaubwürdig war sie vorher schon, weil sie nur mit "Hartz IV muss weg" bei den LTWen punkten wollte.

Hartz IV ist aber ein Bundesgesetz und kann, wie bei der Einführung, nur durch Mehrheiten im Bundestag wie im Bundesrat wieder abgeschafft werden. Das gerade die Linken überhaupt eine Mehrheit zusammen bekommen würden, um eben dieses Gesetz abzuschaffen ist sehr unglaubwürdig, da sie meist selbst dafür sorgen, das niemand mit denen zusammen arbeiten will. (siehe auch das "Wahlprogramm der Linken zur NRW-Wahl - ein Lacher).

Bisher kam auch nie ein Wort darüber in irgendwelchen "Wahlkampfprogrammen" oder ähnlichem, das man erst genügend Stimmen und Mehrheiten braucht im BT und BR, um dieses Gesetz zu kippen, die haben nur mit "Hartz IV muss weg" Propaganda betrieben.

Wenn ich mir so die Forderungen der letzten Wahlen (BTW und LTW) durchlesen, denke ich eher, das sie es selbst nicht wissen oder (noch schlimmer) das sie bewusst die Leute belügen.
Mir brauchst Du das nicht sagen. Ich weiß das alles.
Man kann solche Aussagen immer schön bei solchen Geschehnissen wie gestern, als Paradebeispiel für die "Lügen der Linken" anführen.
Es geht letztendlich erst mal um das Prinzip. Mehr nicht. Und ich denke, das Sie die Leute bewußt anlügen. Was am allerschlimmsten ist:
Sie merken es nicht oder wollen es nicht merken.
 

haef

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#50
kann ich mir auch überhaupt nicht vorstellen, das denen das Thema quasi egal ist...
Ich glaube die Ziele des Programms werden auch mit dem jetzigen Personal konsequent verfolgt werden.
dann schauen wir uns doch einfach mal das Programm an, der Programmpunkt

2. Armut bekämpfen – gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen

umfasst gerade einmal ca. 1,5 von immerhin 77 Seiten.
Erwähnt wird Hartz4 genau 8 Mal wie folgt,

ca. 1,6 Millionen Menschen von Hartz IV
jedes dritte Kind auf Hartz IV-Leistungen
Armutsfalle Hartz IV
Doch nicht nur Hartz IV drückt den Armutsverhältnissen seinen Stempel auf
Die wachsenden Armutsverhältnisse sind im Wesentlichen durch Hartz IV geprägt.
in die Hartz IV-Beziehende gezwungen werden
Hartz IV unterliegt zwar der Bundesgesetzgebung
Auch SPD und Grüne halten grundsätzlich an dem menschenverachtenden Hartz IV-System fest
die folgenden Forderungen sind ebenfalls in den 1,5 Seiten zu Armut enthalten

. Die Abschaffung aller Ein-Euro-Jobs und Kombilohnstellen, stattdessen Besetzung aller offenen Stellen im Öffentlichen Dienst und Schaffung neuer tariftreuer und sozialversicherungspflichtiger
Stellen bei Bund, Land und Kommunen und ihren Töchtern bzw. Beteiligungen durch entsprechende Beschäftigungsprogramme.
. Den sofortigen Stopp der Zwangsumzüge und die Aufstockung der von den Kommunen zu tragenden Kosten der Unterkunft für Hartz IV-Bezieherinnen und -Bezieher in ausreichendem Umfang durch Landeszuschüsse.
. Ein Sanktionsmoratorium bei allen ARGEN in NRW.
. Die Einführung eines landesweiten Sozialpasses mit Sozialticket.
. Den Wiedereinstieg in die Landesförderung für die zum 1.10.2008 geschlossenen Erwerbslosenberatungsstellen und Erwerbslosenzentren.
. Die Förderung unabhängiger und solidarischer Initiativen und Beratungen von und für Erwerbslose und Grundsicherungs-Abhängige.
. Die Weiterführung und Ausweitung von Programmen der Wohnungs- und Obdachlosenhilfe.
. Die Einführung von ermäßigten Fahrdiensten bzw. Taxis für Menschen ab dem 65. Lebensjahr.
. Die Sicherung und den Ausbau der wohnortnahen sozialen Infrastruktur wie Bürgerhäuser,
Jugendzentren, Altenbegegnungsstätten, Sozialen Diensten in Jugendämtern, (SchuldnerInnen-
)Beratungsstellen und öffentliche Kindertagesstätten.
. Die erneute Ausweitung von öffentlich-sozialem Wohnungsbau durch das Land und die Kommunen mit bezahlbaren Mieten für alle Menschen. Dabei sind besonders die Bedürfnisse von kinderreichen und alten Menschen sowie Menschen mit Behinderungen zu berücksichtigen.
. Ein Wohnungsprogramm, das insbesondere den von Armut betroffenen Menschen Rechnung trägt.
d.h. genau 3 Teilaspekte aus Hartz4. Bis auf das, in diesem Zusammenhang nur als Floskel zu bezeichnende "menschenverachtend", kein Wort

zu der Verfassungswidrigkeit,
zu bewußter, gesetzlich verankerter Schikane und Drangsalierung,
zu Verstößen gegen das Grundgesetz,
zu den alltäglichen Quälereien durch Machtmissbrauch,
usw. usf.

Und zum guten Schluss noch das Resume

Die Menschen sollen sich aktiv einmischen. DIE LINKE. NRW wird auch im Landtag offen sein für den Protest und die Forderungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, ihrer Gewerkschaften, der Globalisierungskritikerinnen und –kritiker, der Menschen mit Behinderungen, der Frauenbewegung, der Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Kultur, der Migrantinnen und Migranten. Ihre Ideen und ihr Engagement werden gebraucht.

Da fehlen dann Erwerbslose und Hartz4 völlig.


Das ist bei immerhin 77 Seiten kein Versehen oder redaktioneller Fehler, sondern eben PROGRAMM.

Ein Programm das für ca. 6-8 ++ Millionen Menschen sich konkret in Folgendem erschöpft.

1. Erhöhung des Regelsatzes auf mind. 500,00 €,
2. Einführung einer armutsfesten, repressionsfreien Grundsicherung, was immer das heißen mag, denn es gab auch schon einmal die Forderung nach einem soziokulturellem Existenzminimum.

Die weiterhin die Linke Befürwortenden meinen damit wäre alles gesagt?
Dann schaut euch doch bitte einmal die Aussagen zu anderen Themenfeldern an, wie präzise, umfangreich und sorgfältig dort Missstände beschrieben und Forderungen formuliert sind.
z.B. Bildung/Schule, Frauen, Ökologie,

Nein Freunde, diese stiefmütterliche Behandlung ist Programm einer Partei, die sich in großen Teilen von Anfang an als Teil der ordnungspolitischen Macht des jetzigen Systems verstanden und das, im Zuge der Wahlen, auf breiter Basis auch durchgesetzt hat.
Dafür sprachen und sprechen auch die z.T. asozialen Zustände in vielen Kreis- und Ortsverbänden.

DIE LiNKE ist tot, es lebe die linke, soziale Bewegung.

solidarische Grüße
Horst
 

druide65

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#51
Wir brauchen eine Partei für die Lokführer.
Für Piloten
Für Fischer
Für Hausfrauen
usw.

Eine Partei sollte immer ein möglichst großes Spektrum an Leuten ansprechen und sich nicht auf ein Klientel festsetzen.Das führt schnell in eine Sackgasse.
 

druide65

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#52
DIE LiNKE ist tot, es lebe die linke, soziale Bewegung.
Hat ja lange Tradition das sich die Linke Bewegung immer wieder grundlos selbst zerfleischt und spaltet .

Die Pfeffersäcke lachen sich einen Ast drüber.....
 

haef

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#53
Eben in diesem Satz liegt für mich der Hund begraben.
...Ich unterscheide nicht zwischen Arbeitnehmer/innen und Erwerbslosen.
Für mich gehören beide Gruppen zusammen. Den die Erwerbslosen setzen sich zum größten Teil aus Arbeitnehmern zusammen, die man eben nicht mehr arbeiten läßt- bzw zu so miesen Bedingungen arbeiten läßt, daß sie dennoch bedürftig bleiben.
:icon_klatsch::icon_klatsch:

wobei dieser Satz
Möchtest du, Hexe, dass DIE LINKE. die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht mehr vertritt?
aus dem stalinistischen Lehrbuch "wie mache ich Kritiker mithilfe der Strohmannsophistik mundtot" stammen könnte. Klappt nicht mehr so gut, die Kritiker haben seitdem dazu gelernt. :icon_twisted:

Aber drehen wir den Spiess einfach mal um.
Sparks, versuche doch diese Frage mal mit Ja oder Nein zu beantworten

"Schlägst Du Deine Frau eigentlich immer noch?"

(selbstverständlich ist das nur ein Spiel, weder weiß ich wer Sparks ist, noch ob er verheiratet war/ist oder nicht, oder er eine Frau/Freundin jemals geschlagen hat)

fG
Horst
 

haef

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#54
Hat ja lange Tradition das sich die Linke Bewegung immer wieder grundlos selbst zerfleischt und spaltet .

Die Pfeffersäcke lachen sich einen Ast drüber.....
:icon_klatsch: welche Pfeffersäcke? die bei der Linken?

Kannst Du mir einen vernünftigen Grund dafür nennen, warum die Linke auf den permanenten Kurs der Anbiederung eingeschwenkt ist, wohl wissend das die SPD und Grünen über die nächsten Wahlgenerationen hinweg weder ihren Krieg nach Außen noch nach Innen korrigieren werden oder wollen.
Sie sind und bleiben ein ordnungspolitischer Machtfaktor des Systems, von Politikwechsel nicht die Spur, Pfeffersäcke - leicht sozial angehaucht.

fG
Horst
 

Michelle H

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#55
Muß man das alles eigentlich verstehen?

Eine Partei verschenkt vorsätzlich ein gewaltiges Wählerpotenzial, vergrätzt die Zielgruppe und lässt einen der bekanntesten Kämpfer für H4-Empfänger und Erwerbslose am ausgestreckten Arm verhungern?

Verkehrte Welt.
 

druide65

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#56
:icon_klatsch: welche Pfeffersäcke? die bei der Linken?

Kannst Du mir einen vernünftigen Grund dafür nennen, warum die Linke auf den permanenten Kurs der Anbiederung eingeschwenkt ist, wohl wissend das die SPD und Grünen über die nächsten Wahlgenerationen hinweg weder ihren Krieg nach Außen noch nach Innen korrigieren werden oder wollen.
Sie sind und bleiben ein ordnungspolitischer Machtfaktor des Systems, von Politikwechsel nicht die Spur, Pfeffersäcke - leicht sozial angehaucht.

fG
Horst
Der Begriff Pfeffersack ist dir bekannt?
Habe jetzt nicht so den Eindruck.....

Und warum verwechselst du Kompromiss mit Anbiederung?
Wir reden hier von einer Partei,nicht von einer APO.
Und das ein Politikwechsel nicht über eine APO funktioniert haben ja 1968 gesehen.
 

haef

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#57
Der Begriff Pfeffersack ist dir bekannt?
Habe jetzt nicht so den Eindruck.....

tut mir leid - für Deinen Eindruck

Und warum verwechselst du Kompromiss mit Anbiederung?

verwechseln? einen "Kompromiss" vor Verhandlungen, d.h. die Rücknahme bis dahin gültiger Grundsätze ohne auch nur an Verhandlungen denken zu können, bezeichnet man gemeinhin als Anbiederung, gelinde gesagt

Wir reden hier von einer Partei,nicht von einer APO.

eben, von einer Partei die den Politikwechsel propagiert, sich auf die Fahnen geschrieben hat und der jetzt, beim Flattern der Fahnen, eben "vom Winde verweht" ist

Und das ein Politikwechsel nicht über eine APO funktioniert haben ja 1968 gesehen.

da solltest Du über die Veränderungen, die nur aufgrund der APO ff. bis zum Zusammenbruch des Ostblocks bewirkt wurden, noch einmal gründlich nachlesen.
Kleiner Treppenwitz der Geschichte, das ausgerechnet die gehobenen Systemmitläufer des Ostblocks diese Kehrtwende mit gestalten und/oder davon profitieren. :icon_eek:
fG
Horst
 

druide65

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#58
Ich sehe jetzt nicht das Grundsätze zurückgenommen werden.

Aber nun ja...

Parteien können einen Politikwechsel vornehmen.Allerdings sind das langwierige Prozesse.
Du kannst es niemanden immer recht machen.
So ist Politik.Auch in in einer APO.
Politik ist keine Kuschelgruppe.

Im übrigen....die oder besser gesagt eine APO alleine kann nichts bewirken.Sackgasse.
 

haef

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#59
Ich sehe jetzt nicht das Grundsätze zurückgenommen werden.

dafür gibt es leider kein Icon - schwarze Brille, gelb und 3 Punkte :biggrin:

Aber nun ja...

Parteien können einen Politikwechsel vornehmen.Allerdings sind das langwierige Prozesse.
Du kannst es niemanden immer recht machen.
So ist Politik.Auch in in einer APO.
Politik ist keine Kuschelgruppe.

hübsche Ansammlung von Allgemeinplätzen

Im übrigen....die oder besser gesagt eine APO alleine kann nichts bewirken.Sackgasse.

noch Mal, die Zeit zwischen 68 u. 90, lesen hilft. Ansonsten - jetzige Linke = Sackgasse, stimme ich zu.
fG
Horst
 

druide65

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#60
dafür gibt es leider kein Icon - schwarze Brille, gelb und 3 Punkte
Schickst mir dein Käppi der Weisheit?


hübsche Ansammlung von Allgemeinplätzen
Wenn du Fakten als Allgemeinplätze bezeichnest.
Beispiel:Kannst du es jedem Recht machen?

noch Mal, die Zeit zwischen 68 u. 90, lesen hilft. Ansonsten - jetzige Linke = Sackgasse, stimme ich zu.
Netter Versuch.Aber ich hatte nicht die Linke als Sackgasse bezeichnet.

Dann erzähle doch was die APO zwischen 68 und 90 deiner Meinung nach alleine bewegt hat?
 

haef

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#61
Schickst mir dein Käppi der Weisheit?
Nein, das musst Du dir schon selbst erarbeiten, aber siehe post 50 oder andere Beiträge zu dem Thema --> haef

Wenn du Fakten als Allgemeinplätze bezeichnest.
Beispiel:Kannst du es jedem Recht machen?
der Gemein- oder auch Allgemeinplatz (locus communis), hier verkneife ich mir auch nur den Anflug eines Witzes, ist eine Bezeichnung für eine abgenutzte, unbezweifelte, aber nichtssagende und daher erkenntnisfreie Redensart oder Redewendung. Das können auch sog. Fakten sein.

Netter Versuch.Aber ich hatte nicht die Linke als Sackgasse bezeichnet.
:biggrin: :icon_klatsch:

Dann erzähle doch was die APO zwischen 68 und 90 deiner Meinung nach alleine bewegt hat?
siehe zu "Weisheitskäppi", aber auch hier wenigstens ein Beispiel, wobei Du bei meiner Äußerung das ff. hinter der APO wohl übersehen hast.
Alles was von der späteren Partei die Grünen, vor ihrem sozialethischen Niedergang :biggrin:, programmatisch umgesetzt worden ist, ist im Zuge der APO ff. in die Gesellschaft resp. die Parteien hineingezwungen worden, soll heißen, an den massenhaften Protesten konnte niemand mehr vorbeisehen und -gehen.
Und jetzt zieh mal die Parallele zu der sich jetzt schon abzeichnenden fragwürdigen Rolle der Linken.
fG
Horst

ps war übrigens Mitglied der Linke und im Ortsvorstand, also bitte nicht noch den "locus communis" "erst mal mitarbeiten...", sonst drücke ich doch noch die Spültaste. :icon_twisted:
 

druide65

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#62
Nein, das musst Du dir schon selbst erarbeiten, aber siehe post 50 oder andere Beiträge zu dem Thema --> haef
Na....die Ironie in meinen Worten scheinst du jetzt aber nicht verstanden zu haben.

der Gemein- oder auch Allgemeinplatz (locus communis), hier verkneife ich mir auch nur den Anflug eines Witzes, ist eine Bezeichnung für eine abgenutzte, unbezweifelte, aber nichtssagende und daher erkenntnisfreie Redensart oder Redewendung. Das können auch sog. Fakten sein.
Können...Muss aber nicht.Ich verkneife mir jetzt aber die Erklärung des Wortes Fakt hier einzustellen.

Alles was von der späteren Partei die Grünen, vor ihrem sozialethischen Niedergang :biggrin:, programmatisch umgesetzt worden ist, ist im Zuge der APO ff. in die Gesellschaft resp. die Parteien hineingezwungen worden, soll heißen, an den massenhaften Protesten konnte niemand mehr vorbeisehen und -gehen.
Massenhafte Proteste?
Ist es nicht so gewesen das sich APO Mitglieder auf einmal in einer Partei wiedergefunden haben weil sie erkannt haben das mit "Massenhaften" Protesten alleine nichts zu erreichen ist?

Nimm mal das Beispiel Atomkraft:
Wer hat den Atomaustieg umgesetzt?Die Partei(en) oder die APO?
Es gibt nun mal in einem Demokratischen System gewisse Spielregeln.
Das kann man schön oder nicht schön finden aber sie sind nun mal da.

ps war übrigens Mitglied der Linke und im Ortsvorstand, also bitte nicht noch den "locus communis" "erst mal mitarbeiten...", sonst drücke ich doch noch die Spültaste. :icon_twisted:
Dachte ich mir.In deiner Schreibweise klingt Frustation mit.
Persönliche Abrechnung mit deinem OV?
 
E

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#65
Ich unterscheide nicht zwischen Arbeitnehmer/innen und Erwerbslosen.
Für mich gehören beide Gruppen zusammen. Den die Erwerbslosen setzen sich zum größten Teil aus Arbeitnehmern zusammen, die man eben nicht mehr arbeiten läßt- bzw zu so miesen Bedingungen arbeiten läßt, daß sie dennoch bedürftig bleiben.
Eben so sehe ich das auch. Und genau deswegen kann DIE LINKE. nicht nur die Partei der Erwerbslosen sein. Nicht mehr und nicht weniger habe ich gesagt.

Wo ist da jetzt das Problem?
 
E

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#66
:icon_klatsch::icon_klatsch:

wobei dieser Satz


aus dem stalinistischen Lehrbuch "wie mache ich Kritiker mithilfe der Strohmannsophistik mundtot" stammen könnte. Klappt nicht mehr so gut, die Kritiker haben seitdem dazu gelernt. :icon_twisted:
Nun, der Satz stammt nicht aus dem "stalinistischen Lehrbuch". Auch wenn deine Äußerung durchaus so aufgefasst werden könnte, mich in die stalinistische Ecke zu drängen.

Ich wusste aber nicht, dass so viele Leute ein Problem damit haben, dass DIE LINKE. auch eine Partei der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen ist.
 

Martin Behrsing

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#67
Eben so sehe ich das auch. Und genau deswegen kann DIE LINKE. nicht nur die Partei der Erwerbslosen sein. Nicht mehr und nicht weniger habe ich gesagt.

Wo ist da jetzt das Problem?
Lieber Sparks,

Kritik an den Sachen darf doch nun erlaubt sein. Und sie muss es auch, eigentlich massivst von der Basis.

Es ist Aufgabe der Mitglieder aber auch der außerparlamentarischen Opposition und der Außerparteimitglieder, dass man die Linke an ihren eigenen Leitsätze misst. Sie ist hier durchgefallen. D. H. aber doch nicht, dass sie im Umkehrschluss nun fallen gelasen wird (Scherbengerichte finden im alten Testament statt ). Vielmehr muss jetzt Aufgabe, den zukünftigen Landtagsabgeordneten genau auf die Finger zu schauen und notfalls sofort heftig drauf klopfen. Innerparteilich muss natürlich die Debatte vom Zaun gebrochen werden, wie es denn sein kann, dass man sich für trennung von Amt und Mandat stark macht und sich dann dennoch nicht daran hält. Dies Gilt auch mit den Leitsätzen. Dies ist Deine und von vielen anderen Aufgabe. Wir von den vielfältigen Sozialen Bewegungen haben weiterhin die Aufgabe, den kontakt zu halten und ebenso stark auf die Finger zu klopfen. Es kann aber keineswegs verlangt werden - auch wenn es bei der Linkspartei inzwischen Usus ist - dass Soziale Bewegungen bzw. Vertreter von denen Mitglieder einer Partei sein müssen. Dies ist anders, wenn man Ämter für sie übernimmt, dann kann man dies tun, muss es aber dennoch nicht. Logisch würde es aber erscheinen, weil man ja dann neue Aufgaben übernommen und sich ja eigentlich mit den Zielen identifiziert.

Aber zu verlangen, dass man vorher schon Mitglied sein muss, ist eine Fehleinschätzung der Lage. Grundsätzlich musste ich als Vertreter des Erwerbslosen Forum parteipoltisch nicht fest gebunden sein, da es ja potentiell immer die Möglichkeit gegeben hätte, dass auch andere Gruppen, Parteien auf uns zu kommen. Nun ist dies nie vorgekommen, aber so sollte es gehalten werden.

Achja, man kann auch links sein, ohne einer Partei an zugehören. Und ich denke schon, dass man bei mir schon erkennen kann, dass linke Politik und Gesellschaft in meinem Alltag einen großen Stellenwert hat. Ich betrachte es als meine Aufgabe, dass unser Thema: Hartz IV, Erwerbslosigkeit den Platz bekommt, den es defacto hat. Und dies ist die größte zusammenhängende Wählergruppe der Partei DIE LINKE. Den Stellenplatz wurde von ihr nicht eingeräumt.

Also: Wir haben noch viel zu tun und ich habe nicht so etwas, jetzt muss die Partei DIE LINKE verdammt werden. Sie braucht eher noch wesnetlich stärkeren Druck von ihren Wählergruppen, den Mitgliedern. Dazu gehört auch, dass so etwas, was Dietmar Bartsch, Bodo Ramelow sofort unterbunden wird. Also für die KV Köln heißt dies, dass M. Birkwald genaustens auf die Finger geschaut wird und nicht unbedingt ein Klaus Ernst Politik umsetzt. Ich gebe zu, in Köln eine schwierige Aufgabe.
 

Eka

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#68
Oweiha.... ich sag da nichts mehr zu. Man k ann es sehen wie man möchte. Zita hat recht.
 

2Sam

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#69
Könnte es vielleicht ganz einfach sein, dass das schnöde Delegiertenwahlvolk sich gemerkt hat, wie die Linke über lange Zeit hier im Forum zerrissen wurde?
Wie sich das Fähnlein drehte, als Martin Ambitionen auf bezahlte Posten zeigte?

Leuts, die Welt ist klein.

Und wie sichs wieder drehte, als Martin nicht gewählt wurde ...
 
E

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#70
Lieber Sparks,

Kritik an den Sachen darf doch nun erlaubt sein. Und sie muss es auch, eigentlich massivst von der Basis.
Natürlich. Da wirst du von mir auch nichts gegenteiliges hören.

Ich betrachte es als meine Aufgabe, dass unser Thema: Hartz IV, Erwerbslosigkeit den Platz bekommt, den es defacto hat. Und dies ist die größte zusammenhängende Wählergruppe der Partei DIE LINKE. Den Stellenplatz wurde von ihr nicht eingeräumt.
Auch dagegen habe ich nichts zu sagen. Ganz im Gegenteil. Dennoch muss die Partei auch die Partei der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sein, da sie in der Gefahr sind, in die Arbeitslosigkeit, und damit später auch in HartzIV, abzurutschen. Dieses "Feld" darf nicht vernachlässigt werden.

Lieber Martin, auch ich bin von Anfang an dabei. WASG als Verein, WASG als Partei und anschließend DIE LINKE.

Auch ich habe gesehen, dass es zum größten Teil die Erwerbslosen waren, weswegen sich die WASG entwickelt hat. Auch ich sehe, dass im Bundestag kein Abgeordneter mehr sitzt, in dessen Vita Hartz IV steht. Ich sehe auch die Liste der Kandidaten und Kandidatinnen für den Landtag. Jedoch bedeutet dies für mich nicht notwendigerweise, dass sich DIE LINKE. von der Hilfe für ALGII-Empfänger, bzw. den Arbeitslosen insgesamt abgewendet hat. Dieser Eindruck entsteht hier aber zur Zeit.

Es gibt noch immer die Basis, die die Politik gestaltet. Es ist die Basis, die zum größten Teil Anträge stellt und die Programme gestaltet. Ich glaube kaum, dass das Klaus-Ernst-Papier wieder aus der Mottenkiste geholt wird, denn dieses Ding wird keine Mehrheit bekommen.

Zu Anfang hast du zu Recht gesagt, dass Kritik an den Sachen erlaubt sein darf. Es darf aber auch eine Meinungsäußerung erlaubt sein, ohne gleich in die stalinistische Ecke gedrängt zu werden.

Ich bin damals in die WASG eingetreten, um Erwerbslose zu stärken und dazu beizutragen, Arbeitsplätze und Stellen zu erhalten. Für mich ist DIE LINKE. also nicht nur eine Partei der Erwerbslosen, sondern eben auch eine Partei der Arbeitnehmerschaft.
 

wassolldas

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#71
Natürlich. Da wirst du von mir auch nichts gegenteiliges hören.



Auch dagegen habe ich nichts zu sagen. Ganz im Gegenteil. Dennoch muss die Partei auch die Partei der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sein, da sie in der Gefahr sind, in die Arbeitslosigkeit, und damit später auch in HartzIV, abzurutschen. Dieses "Feld" darf nicht vernachlässigt werden.

Lieber Martin, auch ich bin von Anfang an dabei. WASG als Verein, WASG als Partei und anschließend DIE LINKE.

Auch ich habe gesehen, dass es zum größten Teil die Erwerbslosen waren, weswegen sich die WASG entwickelt hat. Auch ich sehe, dass im Bundestag kein Abgeordneter mehr sitzt, in dessen Vita Hartz IV steht. Ich sehe auch die Liste der Kandidaten und Kandidatinnen für den Landtag. Jedoch bedeutet dies für mich nicht notwendigerweise, dass sich DIE LINKE. von der Hilfe für ALGII-Empfänger, bzw. den Arbeitslosen insgesamt abgewendet hat. Dieser Eindruck entsteht hier aber zur Zeit.

Es gibt noch immer die Basis, die die Politik gestaltet. Es ist die Basis, die zum größten Teil Anträge stellt und die Programme gestaltet. Ich glaube kaum, dass das Klaus-Ernst-Papier wieder aus der Mottenkiste geholt wird, denn dieses Ding wird keine Mehrheit bekommen.

Zu Anfang hast du zu Recht gesagt, dass Kritik an den Sachen erlaubt sein darf. Es darf aber auch eine Meinungsäußerung erlaubt sein, ohne gleich in die stalinistische Ecke gedrängt zu werden.

Ich bin damals in die WASG eingetreten, um Erwerbslose zu stärken und dazu beizutragen, Arbeitsplätze und Stellen zu erhalten. Für mich ist DIE LINKE. also nicht nur eine Partei der Erwerbslosen, sondern eben auch eine Partei der Arbeitnehmerschaft.
Autsch. Lies Dir mal deinen Beitrag durch und vielleicht geht Dir dann ein Licht auf.

Die Partei haben Erwerbslose und einfache Arbeitnehmer aufgebaut und gestärkt und nach oben gebracht. Die Früchte geniessen nun die anderen. Es geht um den Aspekt, das nicht ein Vertreter dieser Schichten auf einem aussichtsreichen Listenplatz sitzt. Eine partei muß alle vertreten, aber es haben sich auch einfache Arbeitnehmer und Erwerbslose sowie Martin als Vertreter einer Erwerbslosenbewegung um einen ausichtsreichen Listenplatz beworben. Gegenagen sind diese allesamt an gut dotierte akademische Aphatiere. Kannst Du mir sagen, wo im Moment die erwerbslosen und einfachen Arbeitnehmer repräsentiert werden?
Mit Sicherheit nicht von Alphatieren wie Bärbel Beuermann oder Michael Agglidis. Ralf Michalowsky ist auch nicht dazu geeignet.
Du kannst die Augen nicht weiter vor den tatsachen verschiessen, das die Klientel, die die Partei aufgebaut hat, nur das eiskalte Kalkül dieser Alphatiere ist um sich selbst den Futtertrog und Ansehen zu sichern. Diese Klientel ist Ihnen nämlich so willkommen wie Magen-Darm Grippe.
Und Kompetenz, um Erwerbslose oder einfache Arbeitnehmer zu vertreten, besitzen diese auch nicht. Denn mit derart gut dotiertem Sattel auf der Sonnenseite, kann niemand um die Nöte eines menschen wissen, der auf dem Abstellgleis der Gesellschaft sitzt, weil er nicht nur aus finanziellen Gründen nicht mehr dazugehört.
 
E

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#72
Du kannst die Augen nicht weiter vor den tatsachen verschiessen, das die Klientel, die die Partei aufgebaut hat, nur das eiskalte Kalkül dieser Alphatiere ist um sich selbst den Futtertrog und Ansehen zu sichern. Diese Klientel ist Ihnen nämlich so willkommen wie Magen-Darm Grippe.
Meine Augen verschließe ich ganz sicher nicht vor den Tatsachen. Denn alles das, was du angefügt hast, habe ich ja in meinem Beitrag auch geschrieben.

Sicher habe ich auch meine "Bauchschmerzen", und ganz sicher hätte ich auch gerne Kandidaten gesehen, welche die Erfahrung und die Kompetenz haben, Erwerbslose zu vertreten. Insofern bin ich bei dir. Ich unterstelle aber auch, dass die jetzigen Kandidatinnen und Kandidaten, insbesondere, weil ich auch einige kenne, das Thema HartzIV nicht stiefmütterlich behandeln werden. Wäre dem so, müsste nicht nur ich mir eine andere Partei suchen, eine neue Partei gründen oder in der APO aktiv werden.
 

Zita

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#73
OWT- du hast nichts verstanden. Aber ich habe gewartet, auf die sadomasochistische, total verblendete Garnison, die die Linke bis zum letzten Atemzug verteidigt und brav deren Tun verteidigt, egal in welcher Form.
Mich wundert, das die sadomasochistische, total verblendete Garnison so lange still gehalten hat.

Wo bleibt nun das Verständnis für die Linke und deren Mitglieder, Martin?

Dies sind Angriffe an viele User hier im Forum. Denn auch nicht nur die Linke sollte die Bürger verstehen und schützen, soweit als möglich,auch im Forum sollte dies selbstverständlich sein.

Beleidigungen dieser Art sollten im Elo keine Substanz haben dürfen!

Und hier werden sehr viele massiv beleidigt.

Keiner muss sich so beschimpfen lassen, ob auf der Arge, Jobcenter oder in einer Partei. Meinungen ist eines- diese Ausführung aber etwas ganz anderes.
 

Zita

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#74
Eine partei muß alle vertreten, aber es haben sich auch einfache Arbeitnehmer und Erwerbslose sowie Martin als Vertreter einer Erwerbslosenbewegung um einen ausichtsreichen Listenplatz beworben.

Denn mit derart gut dotiertem Sattel auf der Sonnenseite, kann niemand um die Nöte eines menschen wissen, der auf dem Abstellgleis der Gesellschaft sitzt, weil er nicht nur aus finanziellen Gründen nicht mehr dazugehört.

Dann sollten wir sehr froh sein, dass Martin nicht gewählte wurde. Er hätte zu diesen Abstellgleis der Gesellschaft ebenfalls zugehört. Denn auch er hätte die finanziellen Möglichkeiten bekommen.
 

wassolldas

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#75
Dann sollten wir sehr froh sein, dass Martin nicht gewählte wurde. Er hätte zu diesen Abstellgleis der Gesellschaft ebenfalls zugehört. Denn auch er hätte die finanziellen Möglichkeiten bekommen. [/QUOT

Und Gute Nacht. :icon_knutsch::icon_sleep::icon_cry::icon_lol:
 

wassolldas

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#76
Meine Augen verschließe ich ganz sicher nicht vor den Tatsachen. Denn alles das, was du angefügt hast, habe ich ja in meinem Beitrag auch geschrieben.

Sicher habe ich auch meine "Bauchschmerzen", und ganz sicher hätte ich auch gerne Kandidaten gesehen, welche die Erfahrung und die Kompetenz haben, Erwerbslose zu vertreten. Insofern bin ich bei dir. Ich unterstelle aber auch, dass die jetzigen Kandidatinnen und Kandidaten, insbesondere, weil ich auch einige kenne, das Thema HartzIV nicht stiefmütterlich behandeln werden. Wäre dem so, müsste nicht nur ich mir eine andere Partei suchen, eine neue Partei gründen oder in der APO aktiv werden.
Zitat Sparks:

das Thema HartzIV nicht stiefmütterlich behandeln werden. Wäre dem so, müsste nicht nur ich mir eine andere Partei suchen, eine neue Partei gründen oder in der APO aktiv werden.
Da wäre ich nicht so sicher. Die Linke hat oft genug bewiesen, das Sie nach dem Motto verfährt:

"Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern."
 
E

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#77
Denn mit derart gut dotiertem Sattel auf der Sonnenseite, kann niemand um die Nöte eines menschen wissen, der auf dem Abstellgleis der Gesellschaft sitzt, weil er nicht nur aus finanziellen Gründen nicht mehr dazugehört.
Du hast dich nicht richtig informiert.

Zwar mag das Mandat gut dotiert sein, aber den Kandidatinnen und Kandidaten werden nicht viel mehr als etwas über 2000 € bleiben. Von daher ist der Titel "Der Run an die Futtertröge" schon unseriös.
 

Rio

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#78
Verdammte Scheiße! Wenn man sich diesen Thread mal versucht zu Gemüte zu führen (Ich kann's gar nicht.), dann müsste doch jedem klar werden, wie viele Energien dabei „der Bewegung“ verloren gehen.


Wenn eine „Bewegung“ eine Partei als deren parlamentarischen Arm verstehen will, dann mag das dumm oder clever sein, aber es ist womöglich immerhin strategisch gedacht. Wenn nun umgekehrt eine Partei die soziale „Bewegung“ als ihren Background vereinnahmen will, dann mag das ebenso dumm oder clever sein, ist aber ebenso strategisch gedacht. (Die meisten Mitglieder der Partei kennen das Strategiepapier nicht, worin vor Jahren bereits begründet wurde, warum 'Die Linke' sich 'Die Linke' nennen und einen 'Punkt' dahinter setzen wird. Damit alle - auch außerparlamentarischen - Linken sich genötigt sehen, sich noch vor dem Punkt einzureihen und missliebigen Bewegungen der „links“-Status ggf. aberkannt werden kann.)


Martins Kandidatur sollte vielleicht der Versuch gewesen sein, das Eine mit dem Anderen (strategisch) zu verschmelzen (i.S. von Schmelze, Schmalz, Brei!). Das ist aber nicht clever, vielleicht sogar – mit Verlaub – dumm, weil sich die APO dann zum PO (Parlamentarische Opposition), respektive zum A_rsch macht. Das kann strategisch nur in die Hose gehen. Der Fachausdruck hierzu heißt „kaffkaesk“, sofern man fragen müsste, ob Martin nun die Soziale Bewegung innerhalb der Partei ist oder dann die Partei innerhalb der Bewegung. (Ist ja nicht böse gemeint, aber gebt Euch doch bitte mal Mühe, es so zu sehen! :) )


Insofern stellte sich Martin als nicht ganzes Parteimitglied, als nicht ganzer APO, als nicht ganz Strömungsgebunden, nur halb radikal, halb politisch, halb fachmännisch … na, einfach ist das nun wirklich nicht zu entscheiden, wenn's um 'ne Wahl geht. Unter dieser Halbheit leiden viele, gerade unter den engagierten Parteimitgliedern. Es selbst nicht zu merken bzw. nicht festzustellen, dass sie damit strategisch nix bewirken können, außer sich selbst, die Partei oder eine Bewegung zu lähmen („Wo sind denn die ganzen Strategen unserer Bewegung? Ach so, in der Partei.“), mag einer gewissen Naivität oder aber Platzhirschgehabe geschuldet sein.


Jetzt ist Martin nicht gewählt, aber die Rolle des Kotrollorgans, der Linkspartei auf die Finger zu schauen, will er "uns" erhalten. Die 'Linke.' wiederum schaut der SPD auf die Finger und wenn jeder den anderen nur auf die Finger schaut, … dann hat das ja schon beinahe revolutionäre Züge. ;-)


Letztlich muss es doch auch darum gehen, eine eigene Stellung zu beziehen. Immer mehr 'Zahltag!'-Aktive in diesem Land beziehen ihre Stellung vor oder in den ARGEn und Jobcentern. Die ALLERmeisten derer, die sich seit WASG-Zeiten parteipolitisch aufreiben, hab ich noch nie sozial kämpfend erlebt. Wo sind die denn Mal jenseits ihrer Vereins- und Parteitreffen irgendwo vor Ort? Das sind doch absolute Ausnahmen! Sie kämpfen anders und sie kämpfen offenbar auch um was anderes!


Lasst die Parteipolitiker ruhig Parteipolitiker sein (Andere sammeln Briefmarken.), aber lasst die Bewegung bitte, bitte Parteiunabhängig! Wenn 'Die Linke.' dazu aufruft, die ARGE zu belagern und dann entsprechend ihrer regionalen Mitgliederzahlen dies in die Tat umsetzt, soll sie es doch tun. Aber wenn 'Die Linke.' explizit NICHT dazu aufruft und dann zwei, drei Hanseln unter dem Banner „Hier kommt Die Linke.“ so tun als ob, ist das unredlich, unglaubwürdig und für die „Bewegung“ völlig kontraproduktiv!

Ich bin dafür, beides völlig getrennt voneinander zu betrachten. Wie man auf lokaler Ebene ggf. subtil zusammenarbeitet, ist immer noch 'ne Sache der Kämpfenden(!) vor Ort, aber kein programmatisches Manifest.
 

Hexe45

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#79
Könnte es vielleicht ganz einfach sein, dass das schnöde Delegiertenwahlvolk sich gemerkt hat, wie die Linke über lange Zeit hier im Forum zerrissen wurde?
Wie sich das Fähnlein drehte, als Martin Ambitionen auf bezahlte Posten zeigte?

Leuts, die Welt ist klein.

Und wie sichs wieder drehte, als Martin nicht gewählt wurde ...
Da kann ich mir jetzt einen anderen Satz nicht verkneifen.´´

Könnte es vielleicht ganz einfach sein, daß die schnöden, erwerbslosen Wähler im Mai in NRW sich gemerkt haben, was bei einem gewissen Grerangel um Listenplätze gelaufen ist.?

LG
Hexe
 

druide65

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#80
Erstaunlich wie sich Menschen die Links denken immer wieder aus progamatischen Gründen spalten....hat ja Geschichte...
 

Martin Behrsing

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#81
Lieber Sparks,

gebe dir ja in vielen Punkten Recht. Aber wie gehst Du denn konkret in deinem Kreisverband Köln damit um, dass Caroline Butterwege (2008 vor ihrer Heirat hieß sie noch Reißland) sich hat in de Landesvorstand wählen lassen und auf die Frage , ob sie ein Mandat im Bundestag oder Landtag anstrebe antwortete, sie strebe dies nicht an?.

Also, was konkret willst in der KV Köln machen?. Dies will ich schon wissen, um nicht direkt zur Tagesordnung über zu gehen. Bedenke bitte, viele, viele ehemalige grüne Wähler sind zur Linkspartei gekommen, weil sie glaubten, hier finde jetzt endlich die Trennung von Ämter und Mandat statt.

Bitte komme jetzt auch nicht, dass es reichen würde, dass man vom Landesvorstand zurück tritt, wenn die Leute im Landtag gewählt sind. Sie wären nicht in den LaVo gewählt worden, wenn sie ihre Motivationen zugegeben hätten. Also: Was wirst Du in der KV Köln machen, da wäre auch die Frage, was denn der aktive Hartz IV-Gegner-Redner (er war wohl nie betroffen) Matthias Birkwald mit seinem Thema im Bundestag macht, wo er mit diesem Thema überhaupt nichts mehr zu tun hat.

Achja, sowohl Matthias Birkwald, als auch Caroline Butterwege haben das Papier der Grundsicherung verfasst, was dann zum berühmten Klaus Ernst Papier hinaus lief. Wie ich deren Papier im Spätsommer 2008 gelesen hatte, habe ich alles getan, damit die Linke NRW, dies nicht im November 2008 auf dem Parteitag abnickt. Herausgekommen sind, die 500 Euro und 10 Euro Mindestlohn. Dies war damals viel Arbeit, sonst wäre es abgenickt worden. So wurde das Thema erstmal verschoben, was mehrere Landeskonferenzen und viel Diskussionen los trat. Man mag sich seit dem nicht mehr so recht in der KV Köln. Das Ergebnis ließ sich sehen. Es gibt zur Zeit Gerüchte, dass das Klaus Ernst Papier wieder aufgelebt werden soll. I.d.R. sind meine Quellen ziemlich zuverlässig.


Du hast dich nicht richtig informiert.

Zwar mag das Mandat gut dotiert sein, aber den Kandidatinnen und Kandidaten werden nicht viel mehr als etwas über 2000 € bleiben. Von daher ist der Titel "Der Run an die Futtertröge" schon unseriös.
 

goweidlich

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#82
Hallo

Wäre doch sinnvoll, die heutige Sendung von "Menschen bei Maischberger"

mal anzuschauen. Diese Sendung beantwortet die vielen Fragen und unverstandene Antworten!
Viel besser kanns nicht wiedergegeben werden (ob das so gewollt war?) Denke mal, das wird als Video auf der ARD zum abrufen bereit stehen!

gruß
goweidlich
 

haef

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#83
Du hast dich nicht richtig informiert.
Zwar mag das Mandat gut dotiert sein, aber den Kandidatinnen und Kandidaten werden nicht viel mehr als etwas über 2000 € bleiben. Von daher ist der Titel "Der Run an die Futtertröge" schon unseriös.
dann benenne doch bitte eine seriöse Quelle mit einer nachvollziehbaren Berechnung für Deine Behauptung. Denn es ist sicher auch in Deinem Sinne, dass diese Diskrepanz, 10.000,00 hier, 2.000,00 dort, geklärt wird.

fG
Horst
 

Rio

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#85
Hallo?! Und überhaupt: Ist hier noch jemand auf Sendung?!

Ob mein Beitrag (Seite 2 #78) zu diesem Thread ernst genommen wird oder nicht - ich gehe auf Grund der Nichtreaktionen davon aus, dass er ernst genommen wird - ist mir nicht gerade Wurscht!

Ich empfehle allen Beteiligten, die grüne Lampe (online-Signal) auszuschalten und sich befristet eine Nacht oder mehr zur Ruhe zu setzen oder sich mal in Klausur zu begeben.

Ich bitte Euch! (BLÖD und SPIEGEL lesen mit! ;-)
 

Rounddancer

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#86
Erstaunlich wie sich Menschen die Links denken immer wieder aus progamatischen Gründen spalten....hat ja Geschichte...
Ja, leider. Denn eigentlich war die Grundidee bei der Gründung von Die Linke., daß da alle Linken darin solidarisch aufgehen würden.
Nun, in einigen REigungen gibts j auch Zuammenarbeit mit der DKP (oder dem, was davon übrig ist), andere DKPler traten zu Die Linke. über. Daß die MLPDler, die ja in Demos durch muntere Sprüche manchmal auffallen, aber sehr ideologisch in ihrer eigenen Ecke verstrickt sind, da nicht zu Die Linke. finden könnten, war hingegen abzusehen. Und linke, konsensunfähige Spinner waren schon in der ersten Zeit von Die Linke. da,- die sind fast alle weitergezogen, bzw. wieder isoliert, weitere werden noch rausfallen.

Immerhin: Bei den Rechten und rechts Denkenden klappt ja die einheitliche Solidarität auch nicht,- es gab ja eine über einige Jahre laufende Zusammenarbeit von NPD und DVU, um konkurrierende Bewerbungen zu verhindern. Doch je militarisierter es in der NPD zuging, desto mehr wies die Führung der DVU darauf hin, daß sie jede Gewalt ablehne. Und mittlerweile ist diese, gemessen an Wahlergebnissen erfolgreiche Zusammenarbeit wieder vorbei.
 
E

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#87
dann benenne doch bitte eine seriöse Quelle mit einer nachvollziehbaren Berechnung für Deine Behauptung. Denn es ist sicher auch in Deinem Sinne, dass diese Diskrepanz, 10.000,00 hier, 2.000,00 dort, geklärt wird.
Zunächst sind es keine 10.000,00 €, sondern, bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege, ca. 9600 €. Die Bezüge sind steuerpflichtig. Mandatsträger der Linken müssen mindestens 50% an die Partei abgeben. Hinzu kommt noch die reguläre Beitragszahlung die gestaffelt nach Einkünften ist.

Es werden weiterhin Beträge an soziale Einrichtungen gespendet, ebenso die Diätenerhöhungen. Dann kommen die Krankenkassenbeiträge, Altersverorgung und die Zwangseinzahlungen in Höhe von 1500 € das Versorgungswerk.

Es kann sein, dass ich etwas vergessen habe, aber mehr als etwas über 2000 € bleiben den Abgeordneten ganz sicher nicht.

Ich bekomme einen ziemlich dicken Hals, wenn hier impliziert wird, dass die Abgeordneten nur in den Landtag oder Bundestag ziehen, um sich die fette Kohle einzusacken.

DIE LINKE. ist so ziemlich die einzige Partei, die den größten Teil der Abgeordneten-Bezüge spendet. Das kann man ohne Probleme auf den Seiten der Abgeordneten nachlesen, da sie ohnehin verpflichtet sind, ihre Einkünfte öffentlich zu machen. Von daher hättest du das ohne weiteres recherchieren können.
 

Martin Behrsing

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#88
Was Du meinst trifft auf die Aufwandtenschädigungen in Kommunalenparlamenten zu.
Für den Bundes- und Landtag gelten andere Richtwerte. Bedenke bitte, dass bei einer Spende von 1.000 Euro max. 50 % steuerlich geltend gemacht werden können. D.H. aber nicht, dass man 500 Euro vom Finanzamt wieder bekommt, sondern mal gerade einen Bruchteil von 500 Euro.

Also sie verdienen schon sehr ordentlich und zwar erheblich mehr, wie 2.000 Euro netto. Du glaubst doch nicht, dass Lehrerinnen oder Rechtsanwälte ihre Jobs aufgeben, um dann 5 Jahre bei 2.000 Euro zubleiben.
 
E

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#89
Lieber Sparks,

gebe dir ja in vielen Punkten Recht. Aber wie gehst Du denn konkret in deinem Kreisverband Köln damit um, dass Caroline Butterwege (2008 vor ihrer Heirat hieß sie noch Reißland) sich hat in de Landesvorstand wählen lassen und auf die Frage , ob sie ein Mandat im Bundestag oder Landtag anstrebe antwortete, sie strebe dies nicht an?.

Also, was konkret willst in der KV Köln machen?.
Warum soll jemand seine Meinung nicht ändern dürfen? Vielleicht strebte sie zu dem Zeitpunkt ja tatsächlich kein Mandat an. Die Wahl zum LV liegt bereits 1 Jahr zurück.

Ich kann nicht in die Köpfe unserer Mitglieder schauen. Von daher weiß ich auch nicht, ob sie tatsächlich ein Mandat angestrebt und damit die Unwahrheit gesagt hat oder nicht.

Dies will ich schon wissen, um nicht direkt zur Tagesordnung über zu gehen. Bedenke bitte, viele, viele ehemalige grüne Wähler sind zur Linkspartei gekommen, weil sie glaubten, hier finde jetzt endlich die Trennung von Ämter und Mandat statt.

Bitte komme jetzt auch nicht, dass es reichen würde, dass man vom Landesvorstand zurück tritt, wenn die Leute im Landtag gewählt sind. Sie wären nicht in den LaVo gewählt worden, wenn sie ihre Motivationen zugegeben hätten.
Warum darf ich das nicht schreiben? Die Voraussetzung jedenfalls ist doch, dass sie zum Zeitpunkt der Wahl in den Lavo tatsächlich eine Motivation hatte oder nicht. Und das wissen wir eben beide nicht. Von daher denke ich schon, dass es ausreichen würde, wenn sie vom Lavo zurücktritt.

Also: Was wirst Du in der KV Köln machen, da wäre auch die Frage, was denn der aktive Hartz IV-Gegner-Redner (er war wohl nie betroffen) Matthias Birkwald mit seinem Thema im Bundestag macht, wo er mit diesem Thema überhaupt nichts mehr zu tun hat.
Was ich im KV machen werde, weiß ich noch nicht. Sicher ist aber, dass im KV hierüber geredet werden muss. Um bis hierher nicht missverstanden zu werden. Ich versuche in meinem Beitrag werteneutral zu bleiben. Deine Fragen sind berechtigt und müssen im KV zur Sprache kommen. Insofern bin ich bei dir.
 
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#90
Was Du meinst trifft auf die Aufwandtenschädigungen in Kommunalenparlamenten zu.
Jepp, da hast du Recht. Allerdings kann man sich, was z.B. Spenden betrifft, an den Bezügen der Abgeordneten im BT orientieren.

Dennoch impliziert der Artikel und der Thread, dass sich die Abgeordneten hier über 9500 € einsacken. Und das ist eben nicht richtig und der Artikel damit unseriös.
 
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Nicht offen für weitere Antworten.
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