Der Paritätische und die Linkspartei: Ärger um Verbandsfunktionär Ulrich Schneider

Dagegen72

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tja, da kann ich nur sagen: Herzlich Willkommen, Genosse bei Die Linke ! :icon_smile:

Der Paritätische und die Linkspartei: Ärger um Verbandsfunktionär Ulrich Schneider - Politik - Tagesspiegel

Im Paritätischen Wohlfahrtsverband gibt es Ärger, weil sich Geschäftsführer Ulrich Schneider zur Linkspartei bekannt hat. Auch aus der Politik kommt heftige Kritik. VON RAINER WORATSCHKA
SPD-Politiker Karl Lauterbach behauptet - Schneider hätte damit massiv an Glaubwürdigkeit verloren heißt es im Artikel - HUST - welche Glaubwürdigkeit hat denn überhaupt noch die SPD ! ???? *Daumen runter*

als problematisch wird wohl angesehen, dass sich Schneider politisch bekannt hat für Die Linke (kann ich verstehen und nachvollziehen :biggrin: ) - damit sei er nicht mehr unparteiisch und das ist wohl das Problem. Von Lauterbach wird ihm vorgeschlagen, er solle doch in die Politik wechseln.

Der Kritisierte selber ist sich keiner Schuld bewusst. Er habe „ausschließlich Verbandspositionen vertreten“ und nichts getan, was als parteipolitische Werbung zu verstehen sei, beharrte der 57-Jährige. Schließlich trete er auch bei anderen Parteien auf und lobe sie für Einzelpositionen. .....Dabei habe man ihn als „neuen Genossen“ vorgestellt, der zu den Delegierten als Funktionär des Paritätischen spreche.
jawohl - hier muss ein Auge zugedrückt werden wie es im Artikel heißt, das finde ich auch!

Schneider muss sowohl im Pariätischen und bei Die Linke bleiben !

Und Die Linke muss bundesweit wieder in den Landtag und mit großer Mehrheit im Bundestag bleiben, das ist meine persönliche Meinung gem. Artikel 5 GG

Wie bitte?

den Agenda 10 - Erfindern und Ausführern hat der DGB mal ein Grußwort ausgesprochen?? :icon_eek:

Und um das Grußwort von DGB-Chef Reiner Hoffmann beim SPD-Parteitag im Dezember in Berlin hat es auch keinen Ärger gegeben.
also so langsam reicht es :icon_eek:
 

Dagegen72

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AW: ab sofort Linker: Ulrich Schneider vom Paritätischen - deshalb gibt es Ärger

HUST - Schneider - Bashing und leugnen von Armut in der FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Kommentar: Von wegen paritätische Wohlfahrt! - Arm und reich - FAZ

Schneider nimmt dabei in Kauf, die Wahrheit so lange zu verbiegen, bis sie zu seiner Maske passt, Sprachrohr der Hilfsbedürftigen und Anwalt der kleinen Leute zu sein. Denn die Armut ist in unserem reichen Land mitnichten auf „Rekordhoch“, wie die Paritätiker uns glauben machen wollen: Der Anteil der ärmsten 25 Prozent hat sich in Wahrheit seit mehr als zwanzig Jahren bei zehn Prozent der Haushalte eingependelt.
Von welchen Zahlen geht er aus, welche Statistik nennt er als Quelle ? Und überhaupt - 10 Prozent Arme sind immer noch zehn Prozent zuviel, was faselt der da ??


ich fass es nicht !

und Einkommen würden sich verdoppeln und der Armutsbegriff sei relativ !! (sorry, mit anderen Ländern muss ich aber auch nicht vergleichen, wenn ich nun mal hier in Deutschland ansässig bin !! :icon_eek: )

Und dass der relative Armutsbegriff Armut selbst dann noch skandalisierbar macht, wenn alle Einkommen sich verdoppeln, zeigt, wie wenig seriös diese Definition ist.
schreibt der Schreiberling für CDU-Wähler oder für wen schreibt er??

nur CDU' ler seien ja beim diesmonatigen Bilderberger-Treffen eingeladen

und wenn die anderen Verbände Caritas, Diakonie, DRK sich nicht erheben und was gegen Schneider sagen, dann weil er recht hat und weil sie alle selbst von der Armut nutzen und profitieren

Schneider ist ein Linker , das ist gut so ! Alle anderen Parteien wollen H4 - Sanktionen - gehts noch ??
 
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ExitUser

Gast
AW: ab sofort Linker: Ulrich Schneider vom Paritätischen - deshalb gibt es Ärger

Von welchen Zahlen geht er aus, welche Statistik nennt er als Quelle ? Und überhaupt - 10 Prozent Arme sind immer noch zehn Prozent zuviel, was faselt der da ??
Langsam, zehn Prozent der Haushalte, nicht zehn Prozent der Bundesbürger. In diesen Haushalten sind das dritte und vierte Familienmitglied häufiger Kinder und seltener Kampfhund und Rassekatze.
 

Dagegen72

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AW: ab sofort Linker: Ulrich Schneider vom Paritätischen - deshalb gibt es Ärger

dennoch sind die Einkommen nicht verdoppelt wie es der Schreiberling der "Frankfurter Albernen Zeitung" (Zitat Max Uthoff) widergibt - das ist doch Unsinn was der da schreibt ! Das kann ich nicht nachvollziehen, dass das so sein soll - im Gegenteil


hier eine Statistik mit dem Anteil der Alg II - Bezieher - der Anteil soll bei 7,7 Prozent liegen ("traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast" )

Hartz-IV-Empfänger: Anteil an der Bevölkerung 2016 | Statista

nach dieser Statistik hat Bayern die niedrigste und Berlin die höchste Alg II - Bezieher-innen Anzahl

weil es keine Armut in Deutschland gibt, musste ein Mindestlohn durchgedrückt werden werden auf grund des Mindeslohns auch wieder Stellen gestrichen, gibt es überhaupt H4 - gibt es Tafeln die wegen Überfüllungen am Limit sind usw. usw.

Bei anderen Tafeln wurden die Besuchszeiten gekürzt - aber nicht etwa weil der Armuts-Andrang nachgelassen hätte, sondern weil es - nach Aussage - weniger Waren gibt .
 

Surfing

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Beim DGB, Verdi und anderen Gewerkschaften haben viele Funktionäre ein SPD oder Grünen- Parteibuch, darüber regt sich kein Schwein auf.
 
E

ExitUser

Gast
Beim DGB, Verdi und anderen Gewerkschaften haben viele Funktionäre ein SPD oder Grünen- Parteibuch, darüber regt sich kein Schwein auf.
Die arbeiten dort doch auch gemäß der Politikvorgaben ihrer Parteien.

Herrn Schneider habe ich bislang auch immer nur reden hören- ob er jetzt mehr umsetzen oder fleißig weiterreden wird, bleibt abzuwarten.
 

Existenzminimum

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Beim DGB, Verdi und anderen Gewerkschaften haben viele Funktionäre ein SPD oder Grünen- Parteibuch, darüber regt sich kein Schwein auf.
Auch von der LINKEN haben einige Gewerkschaftler Parteibücher (und nen Porsche).

Was verdient man eigentlich so als Präsi vom Parit. Wohlfahrtsverband? Dürfte deutlch ! über dem Schnitt der dortigen normalen Angstellten sein.
Im sozialen Bereich (so wie bei den Gewerkschfatlern und den mit ihnen verbundenen Betriebsräten) sind so dermaßen viel Egoisten, Heuchler, Vetternwirtschaftler und Sytemgünstlinge unterwegs, dass einem schlecht werden kann.
 

Dagegen72

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@ Existenzminimum: in einer Talkshow wurde Ulrich Schneider auch vorgehalten, dass er ja Mit-Nutznießer vom Armutssystem sei - da fehlten ihm erst einmal die Worte. Ja, gut - ich persönlich würde mich auch gerne gegen Armut engagieren UND einen gesellschaftlich angesehen Lohn dafür erhalten - statt nichts (gratis, Ehrenamt, wtf) und den Schmarotzervorwurf ständig erdulden müssen. Ehrenamt / Praktikum usw. ist ja auch alles Arbeit, Hausarbeit usw. - es ist aber nichts wert, wenn kein Gehalt dafür bezahlt wird.

Unverständlicherweise ist es dann auch egal wo gearbeitet wird - sorry, aber auch die Jobs bei H & Koch sind gesellschaftlich anerkannt als Gehaltbezug - wo ich dagegen bin.

gut, zurück zu Ulrich Schneider. Er hat auch viele Bücher schon geschrieben, und gerade bin ich auf den Titel "Wohlstand für alle" ? gestolpert.

Kein Wohlstand für alle!? - Rezension des Buches von Ulrich Schneider | KRITISCHES NETZWERK
 

Atze Knorke

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Das wird mit den verschiedenen Strömungen bei den Linken dann schwierig werden
und man wird nicht umhin kommen, sich im Wahljahr damit auseinander zu setzen.

Mittel zum Zweck?

Kommentar: Von wegen paritätische Wohlfahrt! - Arm und reich - FAZ

Verkleidet als Agent des Gemeinwohls

Politiker lügen häufig, das ist nicht wirklich überraschend. Dass Ulrich Schneider es mit der statistischen Wahrheit nicht sehr genau nimmt, wird erst dadurch zum Ärgernis, dass der Mann sich als Agent des Gemeinwohls verkleidet und hinter dem arglos positiv klingenden Label „paritätischer Wohlfahrtspflege“ versteckt. Und dass Schneiders Verband das großzügige Privileg der Gemeinnützigkeit in Anspruch nimmt und sich ausschließlich aus Beiträgen der Sozialkassen, öffentlichen Mitteln und Spenden (zum Beispiel den guten alten Wohlfahrtsbriefmarken) finanziert. Kader von Parteiorganisationen sollten sich in einer Demokratie eigentlich besser über Mitgliedsbeiträge finanzieren.
Die etwas andere Meinung, dagegen setze ich das neue Buch von Sahra Wagenknecht:
"Reichtum ohne Gier" - aus dem Klappentext:

'Es ist Zeit, sich vom Kapitalismus abzuwenden', sagt Sahra Wagenknecht. Denn der Kapitalismus ist längst nicht mehr so innovativ, wie er sich gibt. Bei der Lösung der großen Zukunftsfragen - von einer klimaverträglichen Energiewende bis zu nachhaltiger Kreislaufproduktion - kommen wir seit Jahrzehnten kaum voran. Für die Mehrheit wird das Leben nicht besser, sondern härter. Es ist Zeit für eine kreative, innovative Wirtschaft mit kleinteiligen Strukturen, mehr Wettbewerb und funktionierenden Märkten, statt eines Wirtschaftsfeudalismus, in dem Leistung immer weniger zählt, Herkunft und Erbe dagegen immer wichtiger werden.
Reichtum ohne Gier, ein Buch von Sahra Wagenknecht - Campus Verlag

Die Linke: Mit Spitzenduo auf Regierungskurs | KRITISCHES NETZWERK

Bislang ist es mehr, denn die Welt hat noch eine Rechnung offen, die Uhr schlägt
schon fünfnachzwölf und die Raffgier der oberen Zehntausend ist aus dem Ruder
einer ausufernenden Wirtschaftsmacht.

Der Kern der Macht der oberen Zehntausend und der Ursprung ihrer leistungslosen Bezüge ist die heutige Verfassung des Wirtschaftseigentums. (. . .) Auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts konzentrieren sich in der Verfügung der reichsten 1 Prozent die wichtigsten wirtschaftlichen Ressourcen. Erneut arbeiten 99 Prozent der Bevölkerung zum überwiegenden Teil, direkt oder indirekt, für den Reichtum dieses neuen Geldadels.“
 
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