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Purzelina

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Was soll denn so wichtig sein, dass dein Erscheinen alle 14 notwendig macht?
Erste Einladung, normaler Meldetermin und EGV, alle anderen Termine drehten sich um meine gewünschte Teilnahme am Ü50-Projekt.
 

Purzelina

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Wahrscheinlich, nur habe ich schon eine noch recht lange gültige EGV ohne jeden Hinweis in diese Richtung.
 

Paolo_Pinkel

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Wahrscheinlich, nur habe ich schon eine noch recht lange gültige EGV ohne jeden Hinweis in diese Richtung.
Wie bist du denn zu dieser Maßnahme gekommen? Doch nicht wie die Jungfrau zum Kinde, oder? Da muss doch irgendein Verwaltungshandeln stattgefunden haben, um dich diesem Träger zuzuführen?
 

Helga40

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Wenn der Fallmanager etc. oft einladen (ohne Drohungen) würde, dann würde es niemand als Schikane etc. empfinden.

Aber natürlich würde das passieren. Es sei denn, es gibt wirklich Schokoladenkuchen und Kaffee. Wobei ich mir selbst da noch nicht so sicher wäre, käme sicherlich auf die Uhrzeit der Einladung an und ob am Tag davor z. B. Männertag war...

Ansonsten wäre, soweit keine Sanktionsbelehrung in der Meldeaufforderung enthalten sein sollte, meine Aussage

Bei einer Arbeitswoche von 40h/Woche würdest du dann 20 Menschen/Woche einladen, d. h. jeden von dir Betreuten alle 2 Wochen.

natürlich noch dahingehend ergänzen, als dass der Fallmanager dann recht viel "Freizeit" hat, da von den 20 eingeladenen Personen/Woche maximal 1% erscheinen wird...

Für sozialromantische Anwandlungen bin ich nicht zu haben. Aber das dürfte hinreichend bekannt sein.
 

Helga40

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Das steht da so nicht drin. Weder in der 4., noch in der 5. Auflage. Habe beide.

Im pdf Dokument wird der Münder auch nur in Bezug auf die Frage, ob eine Meldeaufforderung einen VA darstellt erwähnt.

Nicht in Bezug auf Schikane.
 

Helga40

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Aber nur alkoholfrei. Man soll keinen Drogenmissbrauch unterstützen!!!! :icon_hug:

Mal ganz ehrlich: das Gesöff schmeckt doch gar nicht... :icon_tonne:
 

hartaber4

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NOMOS Kommentar Münder zum SGB II, 4. Auflage

Das hatte ich von, leider weiß ich genauen Link nicht mehr.
sozialrechtsexperte.blogspot.de/

Die PDF hat wohl einen etwas verwirrenden Titel, denn in der PDF steht der Verweis auf den o.a. Kommentar:


Hinzu kommt, dass es sich bei einer Ladung gemäß § 59 SGB II i.V. m. § 309 Abs 1
SGB III um einen Verwaltungsakt handelt, weil in der Ladung mit Sanktionen gedroht
wird (siehe dazu u.a. auch NOMOS Kommentar Münder zum SGB II, 4. Auflage) sowie
Urteil BVerfG Az.: 1 BvL 1/09 vom 09. Februar 2010.




Anmerkung:

In der 4. Auflage LPK-SGB II ist m.E. der § 59 nicht so ausführlich kommentiert wie im (damaligen) Eicher/Spellbrink.

Wie sich das in den neuesten Auflagen verhält, weiß ich nicht (kaufe mir zur Zeit keine neue SGB II-Kommentarliteratur weil im SGB XII Bezug)
 

götzb

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Aber nur alkoholfrei. Man soll keinen Drogenmissbrauch unterstützen!!!! :icon_hug:

Mal ganz ehrlich: das Gesöff schmeckt doch gar nicht... :icon_tonne:
Geht auch Sekt.
Und vorher erhitzen, dann ist das Teil alkoholfrei. :icon_cool:

Aber Alkohol kann entspannen, und das Klima verbessern. :icon_arrow:
 

Purzelina

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Wie bist du denn zu dieser Maßnahme gekommen? Doch nicht wie die Jungfrau zum Kinde, oder? Da muss doch irgendein Verwaltungshandeln stattgefunden haben, um dich diesem Träger zuzuführen?

Noch bin ich nicht in der Maßnahme, da sollen einfach alle Ü50 einmünden (Laufzeiten 6 Monate bis 2 Jahre), nur war ich bereits mehrfach freiwillig dort und gebracht hat es nichts. Angeblich ist da jetzt alles anders, das Jobcenter nimmt jetzt die Betreuung selbst in die Hand, viel erfolgreicher und der Arbeitsmarkt auch viel aufnahmefähiger.

Beim letzten Gespräch sollte der beigezogene Teamleiter für verstärkten Druck sorgen, da bin ich einfach gegangen.
 

hartaber4

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Mal ganz ehrlich: das Gesöff schmeckt doch gar nicht... :icon_tonne:

Kommt immer auf den kulturellen Kontext an.... es gibt Anlässe, bei denen man mit Sätzen wie:

"Die Brause ist aber sauer..."

oder

" Die Marmelade schmeckt nach Fisch...."

gleich auffällt.......:smile:
 

Paolo_Pinkel

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Noch bin ich nicht in der Maßnahme, da sollen einfach alle Ü50 einmünden (Laufzeiten 6 Monate bis 2 Jahre), nur war ich bereits mehrfach freiwillig dort und gebracht hat es nichts. Angeblich ist da jetzt alles anders, das Jobcenter nimmt jetzt die Betreuung selbst in die Hand, viel erfolgreicher und der Arbeitsmarkt auch viel aufnahmefähiger.

Beim letzten Gespräch sollte der beigezogene Teamleiter für verstärkten Druck sorgen, da bin ich einfach gegangen.
Gut so. Man soll sich auch nicht von Zivilversagern einschüchtern lassen.:icon_daumen:
 

hartaber4

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Helga40

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gleich auffällt.......:smile:

Na hallo. Wie wenn ich den Ruf hätte, nicht gleich aufzufallen, weil ich sage, was ich denke...

Das wurde ja per Dekret von vdL durch das Streichen der Regelsatzposition verboten:icon_hihi:

Ach so, dann quasi als Anreiz zum Erscheinen zum Termin... Hm. Muss ich erstmal darüber nachdenken.
 
E

ExitUser0090

Gast
AW: RE Belustigung Terminhäufigkeit

Koordination von Hilfe, Beratung bei Problemen mit Ämtern und Formularen, soziale Stabilisierung und ähnliches. Besuche in der Entgiftung u.ä. wären möglich. Und vieles mehr.
Bin weder FM noch Suchtexperte, daher stelle ich mir die Frage was soll ein FM bei einer Entgiftung machen, bzw. was hätte er/sie dort zu suchen? Das ist doch wohl eher was für einen Therapeuten. Die anderen Punkte sehe ich dann bei einem Sozialarbeiter und auf keinen Fall beim Jobcenter.
 

BurhardTommBub

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Hallo,

ich war 3 Jahre als "Kunde" im Fallmanagement. Nicht freiwillig, sondern unter Zwang. Und das nur deshalb weil ich von einer Arbeitsvermittlerin abgeschoben wurde die mich nicht mehr "verwalten" wollte. Ich war oder bin weder drogenabhängig noch überschuldet. Ich habe damals keine schriftliche Begründung erhalten von der damaligen Arge, warum ich einem Fallmanager zugeteilt wurde. Das einzige war eine mündliche Aussage dieser Vermittlerin " ich hätte schwere Vermittlungshemmnisse ".

Tja, was der Fallmanager dann anders gemacht hat? Der hat die Terminhäufigkeit massiv erhöht sowie auch die Forderung nach Bewerbungen und Nachweislisten.

Nach knapp 3 Jahren habe ich den dann gestoppt mit einem Eilantrag gegen einen EGV-VA. Seitdem bin ich wieder in der "normalen" Vermittlung. Dieser damalige FM hatte nur eine Verwaltungsausbildung und ist immer noch als FM im JC tätig.

MfG

Guten Tag,

ja und genau das sind die Sachen die mich so erbittern. Etliche sind auch gar nicht freiwillig dort und haben nur zugestimmt, weil sie sonst hätten "unterwertige Arbeit" machen müssen.
Schon die zwangsweise Zuordnung und der zwangsweise Verbleib sind massive Verstöße gegen das Fallmanagement -Konzept!
Jemand mit ausschließlich einer Verwaltungsausbildung hat dort IMHO nichts zu suchen. Evtl. mal als Ausnahme, freiwillig und NACH Durchlaufen der einjährigen begleitenden Qualifizierung (während der er im ALTEN Job bleiben sollte).
Doch das sollte, wie gesagt, absolut die Ausnahme sein.
MfG
BTB
 

BurhardTommBub

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AW: Jahresprämien u.ä.

Demnach dürften Arbeitsvermittler die eh fast nichts zu vermitteln haben aber schon am verhungern sein.
Die bekommen leistungsorientiert an Sanktionen gemessen bezahlt.

Guten Tag,

das ist nicht richtig.
Wenn doch - bitte eine Quelle.

Dies provokante These hat auch mit dem kommunalen "LOB" nichts zu tun. Dieses bezieht sich nur auf einen wirklich geringen Prozentanteil des Einkommens.
Aber man schafft es nicht kommuneweit "Leistung" zu definieren und zu messen. Was völlig logisch ist in vielen Bereichen. Ich war etliche Jahre in der Offenen Kinder- / Jugendarbeit. Ob wir das richtige "geleistet" haben, sehen wir, wenn unsere Klientel erwachsen geworden ist. Doch das nur als Beispiel, ist ein anderes Thema.

Gruß
BTB
 

BurhardTommBub

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Warum nicht?

Bei den ganzen Zielvorgaben? Und im Sozialamt hast du in Arbeit vermittelt? Wie das? Außer HzA und Jahresmaßnahmen gabs doch nur SBs für Offene Hilfe, wenn du das mit der anschließenden Arbeit in der ARGE vergleichen willst.

Ich habe ein paar Jahre mehr Sozialamtstätigkeit hinter mir, Arbeitsvermittlung war nur insoweit ein Thema, als dass man Arbeitsbemühungen kontrolliert hat und HzA/Jahresmaßnahmen einleitete.

Dann hätten viele Fallmanager recht wenig zu tun, wenn dem wirklich so wäre. Als ich 2004 zur Fallmanagerschulung in Suhl war, war von "freiwillig" keine Rede. Allerdings vernahm ich viele sozialromantische Vorstellungen der Kollegen der BA.

Ganz ehrlich? In meinen JC nennt man die FMs die Eierschaukler. Sie können eh nix bewegen und nach 2 Jahren geben sie die Kunden wieder zurück an den normalen Vermittler.

Die BA zahlt seit Jahren Prämien. Allerdings eben nur an ihre Beschäftigten. Der Vorgesetzte darf jedes Jahr dazu einen Kollegen auswählen, der "Spitze" war. Oder sich gut verkauft hat. Wie mans nimmt.

Gibts bei der BA auch. § 21 TV-BA. Gieskanne ist für die Behördenmentalität logisch. Ob gut oder schlecht: Hauptsache, die Planstelle ist besetzt.

Guten Tag Frau Kollegin "Helga40",

Ich lasse jetzt mal Ihre Verbalinjurien ("Eierschaukler", etc.) beiseite.
Was man Ihnen in Suhl erzählt hat und wann, entzieht sich meiner Kenntnis und einen Beleg dafür sehe ich von Ihnen nicht.
Ihnen empfehle ich aber mal die Grundlagen des FM - Konzeptes, das "grüne Buch", oder auch hier nachzulesen, inkl. Quellenangabe:

https://tombbloggt.blogspot.de/p/das-fachkonzept-fallmanagement-bfm-2005.html


Ihr abfälliges"Sozialromantiker" steht auf sehr tönernen Füßen.

Wo ich die besagte Arbeit gemacht habe? - Das ist anhand der Formulierung eine Fangfrage.
Wir sprachen vorher eben gerade NICHT über die arbeitsvermittelnden Anteile der FM - Arbeit.
Die waren als Sozialfachkraft beschränkter. Richtig.
Voraussetzung um EVENTUELL einen der kaum noch zu findenden, annehmbaren Arbeitsplätze zu finden und durchzuhalten, ist aber eine gewisse soziale Stabilität, ist EIGENMOTIVATION, und ähnliches mehr.
Das war Kern der Arbeit -und das sollte er angeblich auch danach im jobcenter sein.
Eine Lüge, wie sich herausstellte.

In der Tat geben FM sehr oft irgendwann zurück an die AV, wenn sich anderweitig nichts ergeben hat.
Die können das nämlich etwas besser, das mit der reinen Vermittlung.
Es GIBT nur noch sehr wenig Arbeitsplätze, das sollten Sie bei Ihrer FM - Verurteilung vielleicht auch bedenken.
Dennoch kann gutes, qualifiziertes Fallmanagement allen nutzen.

Gruß
Burkhard Tomm - Bub
(realistischer Sozialromantiker)
 

BurhardTommBub

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Was könnte man denn erreichen?

Lass´ mich raten: Eine bessere Kontrolle und Überwachung der Erwerbslosen.

Oder anders gesagt:
Wenn es genügend Arbeit gibt, dann braucht es weder 30 noch 300 Fallmanager auf x Arbeitslose, und wenn es nicht genug gibt, dann braucht es sie noch weniger.

Allerdings könnte man natürlich die FM-Quote wie von dir vorgeschlagen erhöhen.
Aus den 436 Arbeitslosen suchen wir 43 heraus, transformieren sie zu FM und lassen sie die restlichen 380 Arbeitslosen "betreuen".
Macht 8-9 Elos auf einen FM.
Das mit x multipliziert wäre ein wirklich gewaltiger Schlag gegen die Arbeitslooser....äääh Arbeitslosigkeit.

Oder noch besser. Wir teilen die 6, 7 oder 8 Mio Arbeitslosen (je nach Statistikverklitterung) in zwei Hälften.
Dann können sie sich im Rotationsprinzip gegenseitig jagen. So ist jeder mal dran mit der Betreuungsverfolgung, Maßnahmeversenkungsunsinn, Schikanierspielchen und Sanktionsterror, ..... und die Statistik wäre mit einem Schlag bereinigt.

:icon_wink:

Guten Tag, Frau Hamburgeryn1.

Wenn man über eine Materie recht wenig weiß und auch nicht geneigt ist, sich zu informieren, ist es oft günstiger, sich langer und unzutreffender Beiträge zu enthalten.
Dies ist meine subjektive Meinung.
Es wird Sie womöglich sehr erstaunen:
es gibt auch unter ALG II - Bezieher_innen viele Menschen mit starken Problemen.
Siehe hier:
tombbloggt: ALG II - "Kundengruppen"
Qualifiziertes, wirkliches Fallmanagement ist keine Therapie. Und nur zum Teil Beratung im sonst üblichen Sinne.
Aber der / die FM kann eine gute Koordination von Hilfen leisten. Er kann informieren, er kann (bei entsprechender Fallzahl) auf Wunsch auch persönlich begleiten / mitgehen.
Und einiges mehr.
Ich habe das getan, so gut es mir unter den Umständen möglich war. Nicht selten erfolgreich.
Näheres zum FM - Konzept z.B. hier:
tombbloggt: Das Fachkonzept Fallmanagement (bFM) - 2005! (Und "eigentlich" bis heute.)

Gruß
B. Tomm-Bub
 
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