Der nächste EX-JC-Mitarbeiter entdeckt das Bloggen für sich

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roterhusar

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Lassen sie sich von den rauen Tönen der Erwerbslosenseelen nicht einschüchtern, Herr Tommbub. Im übrigen sind diejenigen, die am höchsten pupen, selbst Arge- Mitarbeiterinnen hier, wie sie auch schon entdeckt haben.
Ihr Ansatz ist jedenfalls interessant. Sie mäkeln zu recht, dass insbesondere die Ärmsten der Armen eigentlich keine Rechten sein müssten. Leider beobachte ich auch, dass sich in den Initiativen nationalistische Haltungen tummeln und auch die "Arbeit" einen irren Wert hat, obwohl es doch keine gibt.
Damit will ich nicht entschuldigen, wenn hier Rechte sind, sondern stimme Ihnen zu, wenn sie sich auf Ihrer website dagegen verwahren.
Gute Besserung wünscht Gerd
 

ethos07

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Zuerst: Hallo Burkhard, ein ganz herzliches Willkommen hier im Forum! :wink:

Wir duzen uns alle hier.

Ich finde es sehr mutig, dass du dich hier in die "Höhle des Löwen" wagst... und ich denke (habe noch nicht alles auf deinemBlog gelesen!): jede/r der kritisch zu HartzIV nachdenkt und mitdiskutiert ist hier bestens aufgehoben: es gibt zu allem und jedem und immer Gegenstimmen (häufig auch Gemecker, machmal auch Streit - aber dann kommen auch schon bald die Mods und passen auf.. :) ). So gehört das alles dazu - zum demokratischen Disput.


Ich freue mich sehr , wenn vielleicht doch irgendwann aus solch kleinen nachträglichen Rissen aufgrund von persönlichem Leiden am JC ,wie nun bei dir, in den JCs vielleicht vielleicht doch mal mehr und mehr kleine Ströme werden....

Dein Spielgel-Aufruf an deine Ex-Kollegen erinnert mich daran, dass ich, als ich 2007 in Hartz IV fiel zu jedem meiner x-vielen Schreiben an die SBs immer einen persönlichen moralisch-politischen Aufruf angehängt habe - so ganz ohne Ergebnis ist es m.E. nicht geblieben - diesen Eindruck hatte ich zumidnest, dass die meisten SBs schon damals sehr nachdenklich wurden und dann auch offen auf kritische Einwände zu ihrem Tun reagierten, soweit das diese lächerlichen Vorladungen "Wir wollen ihre berufliche Situation blabla..." zuließen.

Aber irgendwann war ich's dann doch höchst überdrüssig, den Kindergarten-Moralapostel zu geben - es schien mir soooooo etwas von hoffnungslos, dieser Weg in dieser von Existenz- und Bestrafungsängsten auf beiden Seiten durchtränkten Krabbelmonsterkiste JC.
 

Virginie

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:danke: Paolo_Pinkel :danke: Burkhard Tomm-Bub :danke:

Und es bewegt sich doch was. Und es werden mehr. Und das macht Hoffnung.

Unsere Bundesrepublik muss doch diesen teuflischen Angriff auf die Demokratie durch das braun gefärbte Drecks-Hartz-System wieder loswerden. Ich freue mich daher über jeden Aktivisten, der "auspackt" und wünsche dabei auch ihm sehr viel Erfolg!

:icon_hug:

Wie naiv bist du eigentlich?

Genau wie im Fischschwarm irgendwer an den lebensgefährlichen Außenseiten sein muss, wird auch in jedem Gesellschaftssystem eine Gruppe ganz unten sein. Hartz 4 ist das, was die natürliche Selektion vor dem Sozialsystem eliminiert hätte.

also nicht jammern und auf andere hoffen, sondern selbst sein Schicksal in die Hand nehmen. Auf Politik zu hoffen, ist ja wohl das sinnloseste Unterfangen überhaupt.
Mal rein von der Logik, sind dort immer die zugange, die sich durchsetzen können und über ein großes Ausmaß an Egoismus verfügen. Sonst könnten sie sich an solch einer Position nicht halten bzw wären nie ohne diese Alphatier-Eigenschaften überhaupt in die Nähe einer Machtposition gekommen.
Von einem Alphatier, egal ob links, rechts, quergestreift oder grüngescheckt, zu erwarten, dass es sich ausgerechnet für die Untersuppe einsetzt, ist ziemlich naiv.
Viel lieber verbündet sich das Alphatier mit allem, was ähnlich stark und stabil und widerstandsfähig ist.
Erwerbslose sind da wenig attraktiv.
und ganz ehrlich, wenn ich so die Leute in den Sinnlosmaßnahmen ansehe, ist es kein Wunder, dass die in der Hackordnung ganz unten sind.
Dort muss irgendwer sein, egal, wie man es dreht und wendet. Also dafür sorgen, dass man selbst dort nicht ist :icon_pfeiff:
 

jimmy

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Viel lieber verbündet sich das Alphatier mit allem, was ähnlich stark und stabil und widerstandsfähig ist.
Erwerbslose sind da wenig attraktiv.
und ganz ehrlich, wenn ich so die Leute in den Sinnlosmaßnahmen ansehe, ist es kein Wunder, dass die in der Hackordnung ganz unten sind.
Dort muss irgendwer sein, egal, wie man es dreht und wendet. Also dafür sorgen, dass man selbst dort nicht ist :icon_pfeiff:
Jaja, mit Alphatieren kennst du dich aus, hm? Leidest an Zwangserkrankungen, bildest dir aber ein, dass nur dir (als "Frau") Schwächen gestattet sind, während Mann dir den Alphagorilla mimen soll. Schon mal die Frage gestellt, wieso DU mit den von dir angeführten in einer Zwangsmaßnahme deine Zeit abgesessen hast/ absitzen tust?
 

HartzVerdient

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Für mich sieht das eher nach einem Feldzug gegen den ehemaligen Arbeitgeber aus. Gründe gibt es genug. Hass, Beförderung, Kündigung, Bossing, Schlechtbehandlung usw. Auch ich hege noch Hasstiraden gegenüber meinem ehem. Arbeitgeber.
 

HartzVerdient

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Fehler in der Rubrik Zeitarbeit!

Die Aussage ...
a) Mit möglichst geringem materiellen Aufwand den höchstmöglichen Gewinn zu erzielen.
... ist falsch!

Das ist ein Widerspruch zum ökonomischen Prinzip. Lernt man in jedem BWL Grundkurs. Sie können mit 1€cent keine 1mio€ Villa kaufen. Sie können mit 1 Schraube keine 1000 Autos bauen.

Richtig sind folgende Aussagen:

Minimalprinzip: Mit möglichst wenigen Mitteln (Input) ein gegebenes festes Ziel (Output) erreichen.

Maximalprinzip: Mit gegebenen festen Mitteln (Input) möglichst großen Nutzen (Output) erzielen.

Was sie zudem in besagter Rubrik beschreiben ist die normale Betriebswirtschaft. Allerdings sind weder Betriebs- noch Volkswirtschaft Schuld an unserer Miesere, sondern die fehlende Ethik der Unternehmer.
 

BurhardTommBub

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Guten Tag,

roterhusar / ethos07 : vielen Dank an Euch für die freundlichen Worte!

Mit dem Duzen halte ich es eigentlich auch.
Nur wenn ich denke jemand wird im negativen Sinne persönlich, gehe ich auf das distanzierte, aber in solchen Fällen auch respektvollere "Sie" über.
In einem anderen Forum verlangte jemand, auch ich müsse vor ein "Scharfgericht" gestellt werden - bei meiner Hinrichtung möchte ich dann wenigstens gesiezt werden, antwortete ich dann dort...

Die Äußerungen von Frau Virginie haben für mich eine äußerst stark sozialdarwinistische Prägung. Sie stehen gegen sehr vieles, wofür ich stehe.

Herr HartzVerdient weist mir - formal korrekt - einen Fehler im Blog - Beitrag "Zeitarbeit" nach.

Zwar habe ich nur wenige Monate auf einer Höheren Handelsschule verbracht, aber der Einwand ist mir bekannt.

Ob meine Zusammenfassung der beiden korrekten Lehrsätze einen Widerspruch zu diesen inkludiert, halte ich für sehr fraglich.
Das ist alltagssprachlich und etwas grobkörnig, sowie stark komprimiert, was ich da zusammen fasste, das sei zugestanden.
Es signalisiert lediglich, das der Kapitalismus, als System und virales Konstrukt, stets Wege suchen muss, Kosten zu verringern und Gewinne / Wachstum zu steigern.
Dies kann im Einzelfall auch durchaus gleichzeitig geschehen.

Dann heißt es:
"Was sie zudem in besagter Rubrik beschreiben ist die normale Betriebswirtschaft."
Zum Teil, ja. Aber da steht noch einiges mehr.

MfG
BTB
 

BurhardTommBub

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Aufruf: Schriftliches / Dateiformate

# tombbloggt (Blog eine Ex - Fallmanagers)
# Aufruf vorm Spiegel zu verweilen! (Botschaft / Flugblatt für die jobcenter -Kolleg_innen)

tombbloggt: JOBCENTER: Aufruf vorm Spiegel zu verweilen!

Guten Tag.
Gestern hatte ich meinen Aufruf als "Videobotschaft" vorgestellt. So manches mal ... dürfen ... die Mitarbeiter_innen im jobcenter derlei ja auch am Arbeitsplatz genießen. Von den höchsten Chefs, Herrn Alt, bzw. Herrn Weise ...
Wäre übrigens eine witzige Vorstellung, wenn ... Aber lassen wir das. Wir sind strikt seriös und legal. Solche anonymen Ideen darf man dann da nun nicht umsetzen.
Gleichwohl. Über 215 Zugriffe bei youtube, anerkennende Worte und Unterstützung (durch rebloggen) von Ralp Boes, lobende Worte von Prinz Chaos II. und etliche "likes" und "Gefällt mir", sowie einige "Teilungen" innerhalb knapp eines Tages wurden erzielt!
Sicherlich: im Vergleich zu Kätzchenfotos, "lustigen" Schadenfreude -Videos und tollen Musik -Clips ... ist das nicht arg viel.
Aber ansonsten: ist es schon ein sehr großer Erfolg! DANKE !! :)

Heute möchte ich das Schwergewicht der Infos mehr auf das Schriftliche und die Dateiformate legen.
Ziel ist ja letztlich, dass möglichst viele Fallmanager_innen, Arbeitsvermittler_innen, PAP`s, usw. einen dieser "Zettel" in die Hand bekommen.
Hier bin ich allein völlig hilflos. Sicher: ich kann am Ort und im Nachbarort eine handvoll in die jobcenter - Briefkästen werfen ... viel mehr kann ich aber schon nicht machen.
Ein Massenversand per Email (es gibt da ja seltsamerweise im Netz oft Telefon- und teils auch Maillisten von diversen jobcentern) ist aus rechtlichen Gründen nicht erlaubt, soweit ich weiß. Daher kann ich das weder tun, noch dazu raten! Bringt Euch nicht in Schwierigkeiten!
Ich bin auf EUCH angewiesen. Falsch. Die gute Sache ist auf Euch angewiesen.
Insbesondere ALG II - Bezieher_innen, in gewissem Maße auch "Mitläufer_innen", Berater_innen, u.ä. können ausdrucken, aushändigen, per Post schicken, "unter Umschlag" und mit individueller Adressierung in jc - Briefkästen einwerfen, u.ä.
Andere können diese Botschaft weiter verbreiten, Teilen, RT, vermailen, usw.

Nochmals Dank Euch Allen und
mfG
Burkhard Tomm - Bub, M.A.
67063 Ludwigshafen
- Ex - Fallmanager -

P.S.:
Die verschieden Formate gibt es hier (website):
Lyrik Storys Rezensionen Bilder Kunst Gedichte Geschichten

und hier (Blog):

tombbloggt: JOBCENTER: Aufruf vorm Spiegel zu verweilen!
Vorteil im Blog: man kann auch kommentieren! Worüber ich mich freue. :)

Ich liste hier aber auch noch mal alle Direktlinks auf:

https://www.omniavincitamor.de/media/d16f1eba5721ec2affff80b2fffffff2.doc

https://www.omniavincitamor.de/media/d16f1eba5721ec2affff80b3fffffff2.jpg

https://www.omniavincitamor.de/media/d16f1eba5721ec2affff80b5fffffff2.odt

https://www.omniavincitamor.de/media/d16f1eba5721ec2affff80b4fffffff2.pdf

https://www.omniavincitamor.de/media/d16f1eba5721ec2affff80b6fffffff2.txt

Und hier noch ein youtube - clip dazu:

JOBCENTER: Aufruf vorm Spiegel zu verweilen! - YouTube

Oder bei vimeo:
JOBCENTER: Aufruf vorm Spiegel zu verweilen! on Vimeo

Die reine Tonspur (ggf. für podcasts, leider nicht perfekt / verbesserbar):
https://www.omniavincitamor.de/media/7a9e4fb25cb9550fffff8048fffffff2.mp3
 

BurhardTommBub

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2 RE Herr HartzVerdient

Guten Tag.
Vorhin leider vergessen - war aber auch ein anderer Post.

Zitat:

"Für mich sieht das eher nach einem Feldzug gegen den ehemaligen Arbeitgeber aus. Gründe gibt es genug. Hass, Beförderung, Kündigung, Bossing, Schlechtbehandlung usw. Auch ich hege noch Hasstiraden gegenüber meinem ehem. Arbeitgeber."

Derlei mußte ich mir schon öfter anhören. Ist etwas daran?
Schauen wir in meinen Blog:

"Es läuft vieles falsch hierzulande, heutzutage. Menschen müssen unnütz leiden, obwohl ihnen eigentlich geholfen werden könnte!
Unlogik, Unvernunft und Inkonsequenz sind etwas, dass ich nur schwer betrachten und aushalten kann.
Mit welcher Gefühlskälte und mich welch` aufwändigem Druck man mich aus dem jobcenter "entfernte", bei meinem Rückkehrversuch nach 16 Monaten Krebsbehandlung - das hat mich nicht nur erschreckt. Das hat mich auch zornig gemacht, das gebe ich ohne Weiteres zu.
Aber ich habe wirklich Angst um etliche Kolleginnen und Kollegen, die noch dort sind.
Und um die Kundinnen und Kunden.
Das ist Grund genug, so denke ich."

Quelle: tombbloggt: Ein Whistleblower?

Und so ist es.
Ich habe schon weit vorher mit 2 Anderen eine interne Petition im jobcenter initiiert.
Mein Leben liegt post privacy offen im Internet.
Man sieht dort, dass ich schon mein Lebtag sozial engagiert, antifaschistisch aktiv und gesellschaftskritisch eingestellt war.

Hass ist eine Gemütsregung, die ich ablehne. Hass zielt auf die völlige Vernichtung des Gegners, ohne Kompromisse, ohne Gnade.
Wenn schon, dann halte ich es mit jemandem der auch die Initiale JC hatte:
"Hasse die Tat, nicht den Täter!"

Mich zu kündigen würde sehr schwer. Nach fast 20 Jahren theoretisch unkündbarer Angestellter. Jetzt Schwerbehinderter. Mitglied bei verdi und im VdK...

Beförderung? Ich? Also bitte. Ich bin 55, bald 56. Und zähle immer noch als Krebspatient. De facto alleinstehend, 2007 de facto das Vermögen verschenkt.
Auf welche Beförderung sollte ich da noch scharf sein?
Im Gegenteil. Ich möchte vor Ort arbeiten. Menschen Hilfe zur Selbsthilfe anbieten.
Das könnte ich als "Cheffe" nicht mehr ...!

Gruß
B. Tomm-Bub
 

Surfing

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Hallo,

ob an den Vorwurf des Rachefeldzuges was dran sein könnte ist rein spekulativ.
Der Eindruck kann schon entstehen wenn man den Lebenslauf liest.

Ich habe mir deinen Blog bereits vor einiger Zeit mal genauer angesehen, nicht alles aber das meiste.

Auffällig finde ich dass die Initiative mit dem Blog und den Anliegen darin erst entstanden sind nachdem du beim JC ausgeschieden bist. Woran liegt das?

MfG
 

BurhardTommBub

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Guten Tag Surfing,

der letzte Anstoß einen eigenen Blog aufzusetzen, kam mit der unseligen, extrem frechen "Presse - Erklärung" gegen Frau Inge Hannemann.

Einen Blog zu machen - einen GUTEN, umfangreichen Blog: das erfordert Zeit und Arbeit. Irgendwas "hinschnuddeln" wollte ich nicht.

Ab Frühling 2010 hatte ich Krebs, war 16 Monate aus dem Rennen. Zuvor hatten wir eine recht humane und verständige Geschäftsführerin und ziemlich "unsichtbare" Fachbereichsleiter. Dennoch hatten wir natürlich nach einiger Zeit bemerkt, dass gar nichts "besser" wird, sondern alles immer schlimmer. Zwei Andere und ich initiierten eine interne Petition - sie erregte einiges Aufsehen, machte uns "Oben" unbeliebt ... letztlich änderte sich nix.

Dann war ich krank, wie gesagt. Als ich zurück kehrte, hatte man das Subsystem / Regelwerk "Einladung - Nichterscheinen - Anhörung - Sanktion" erstaunlich "optimiert" und mit starkem Controlling versehen. Es gab eine neue Geschäftsführerin -und insbesondere eine neue Fachbereichsleiterin.
Beide "aus Granit".
Vom ersten Tag an gab man mir zu verstehen, dass ich nicht mehr erwünscht bin. Teils auch mit gesetzwidrigen Mitteln.
5 Monate hielt ich Stand. Ich wollte selber gehen - nicht mich "rausbossen" lassen. Harte Zeiten ...
Und ja: das hat möglicherweise meine Sinne nochmals geschärft dafür, wie sich Kunden fühlen müssen, das ist möglich.
Danach war ich reichlich fertig, stimmte formal einer Rückkehr zur entsendenden Stelle (Stadtverwaltung) zu. Da gab es dann noch einen ... seltsamen ... Versuch, mich in einem unpassenden Bereich unterzubringen. Auch eine üble Erfahrung. Schließlich kam ich "z.B.V." in die Betreuungsbehörde. Kein Kundenkontakt - was ich sehr vermisse (und das ich DAS kann - hatte nicht mal das jobcenter kritisiert).
Netter Chef, nette Kollegen. Etwas Ruhe. Endlich mal.
Mittlerweile etwas zuviel Ruhe ... aber das ist eine andere Geschichte.
Ich sammelte Kraft und Informationen, dachte über einen Blog nach. Dann kam diese unverschämte "Presse - Erklärung".
Ich intensivierte meine Vorbereitungen. Und am 01.08.2013 ging ich an den Start.

Glaubhaft oder nicht, üblich oder unüblich, ..., - keine Ahnung. Aber so war es.

MfG
Burkhard Tomm-Bub

P.S.: der Blog erweitert und verändert sich! Nicht zuletzt anhand von Diskussionen in Foren wie diesem hier.
 

Purzelina

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Und ja: das hat möglicherweise meine Sinne nochmals geschärft dafür, wie sich Kunden fühlen müssen, das ist möglich.
Das scheint der Punkt zu sein.

Wäre die schwere Krankheit nicht in dein Leben getreten, dann würdest du heute wahrscheinlich mit voller Begeisterung ein Potemkinsches Dorf der Perspektive Ü50 verwalten.
 

wolliohne

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BurhardTommBub,

hast du mal an Monitor,Spiegel,Nachdenkseiten und/oder Report Mainz gedacht?

Ich ziehe meinen Hut,aber warum sind nicht mehr KollegInnen
endlich dazu bereit sich zu outen-wovor haben sie Angst?

Ich weiß nicht ob es euch bewusst ist,denn
nicht nur die Verursacher dieser Menschenverachtenden Politik sondern auch die Ausführenden tragen eine große Mitverantwortung, wofür alle irgendwann gerade stehen müssen!
Also bitte,versuche mit Hilfe möglichst vieler diesem Spuk ein Ende zu bereiten-in jeder Arbeitsagentur und Jobcenter gibt es zumindest Eine Hannemann/TommBub!
 
E

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Jetzt lasst den BTB doch mal schreiben! Zuhören ist auch eine Kunst....Äh, Wolli war schneller.
 
K

Kuhle Wampe

Gast
Das scheint der Punkt zu sein.

Wäre die schwere Krankheit nicht in dein Leben getreten, dann würdest du heute wahrscheinlich mit voller Begeisterung ein Potemkinsches Dorf der Perspektive Ü50 verwalten.
Sie tat es aber. Und es ist absolut müßig darüber zu spekulieren,was sonst gewesen wäre.
 
E

ExitUser

Gast
Ich ziehe meinen Hut, aber warum sind nicht mehr KollegInnen endlich dazu bereit sich zu outen- wovor haben sie Angst?

Sie haben unter anderem sicher davor Angst, dass diese Kritik ihnen als Illoyalität und als Querulantentum ausgelegt wird. Hinsichtlich dieser negativen Zuschreibungen spielt es auch überhaupt keine Rolle, ob sie noch bei der BA beschäftigt sind oder nicht. Denn kein Arbeitgeber sieht es gerne, wenn Arbeitnehmer im Internet oder sonstwo in der Öffentlichkeit negativ über ihren (Ex)-Arbeitgeber sprechen. Es hat daher für einen selbst, solange man noch im Berufsleben steht, zumeist nur Nachteile, sich mit Klarnamen zu äußern. Außer natürlich, wenn sich einem gerade durch diese kritische Äußerung neue berufliche Perspektiven eröffnen, z.B. in der Politik oder im Journalismus. Das ist für viele (Ex)-Arbeitnehmer der BA aber nicht gegeben.

Im Klartext: All jene (Ex)-pAps und (Ex)-SBs, die sich hier und in diversen anderen Foren kritisch zu ihrer Arbeit im JC äußern, ziehen die Anonymität in der Regel deshalb vor, weil sie nicht unbegründeter Weise befürchten müssen, sich durch allzu harsche, offene Kritik an der BA, am JC bzw. am BMAS ihre eigene berufliche Zukunft zu verbauen. So eine offene Kritik kann man sich als Beamter bzw. als Wissenschaftler und/oder Journalist leisten, aber nicht als abhängig beschäftigter Angestellter, der bestrebt ist, auch weiterhin angestellt zu sein!

Sicher: In diversen Kolumnen und Essays in linksliberalen Tages- und Wochenzeitungen heißt es immer wieder, dass Unternehmen an kritischen Köpfen interessiert seien, die auch mal quer denken und Abläufe in Frage stellen. Das ist aber nichts weiter als schönes Sonntagsgerede, das hat mit der Realität wenig zu tun. Die Realität sieht eher so aus, dass kaum eine Organisation (von HROs mal abgesehen), sich kritische Mitarbeiter wünscht. Denn die stören die Abläufe, die irritieren die Routine, die bringen einen in Verlegenheit und die Führung in Erklärungsnot! Und sie kratzen gewaltig am für die Außendarstellung wichtigen, kohärenten Bild kollektiver Ziel- und Mittelübereinstimmung, das eine jede Organisation sich zu geben bestrebt ist. Auf solche Querulanten und Irritatoren können die meisten Arbeitgeber gerne verzichten, auch wenn sie in der Presse anderes verlautbaren!

Die Folge ist: Wer als Angestellter die Organisation nicht nur intern, sondern öffentlich, kritisiert, hat bald den Nimbus des nörgelnden Querulanten weg, der unwillens und unfähig ist, sich den Vorgaben seiner Vorgesetzten zu beugen und das zu tun, was ihm aufgetragen wird. Und solche Leute sind - in ausführenden Positionen, auf dem street-level - Gift für die Organisation. Jeder Personaler wird es sich daher dreimal überlegen, die einzustellen. Nehmen wir doch den bekannten Fall Inge Hannemann. Ich stimme mit ganz vielem von dem überein, was Frau Hannemann vertritt und schreibt, wenngleich ich denke, dass sie manche Dinge auch überzogen und einseitig darstellt. Dies ist aber insofern erklärbar, als es notwendig ist, um überhaupt mediale Aufmerksamkeit zu erlangen.

Wie immer man zu Frau Hannemann stehen mag, eines ist doch sicher: Sie hat durch ihr öffentlches Auftreten verbrannte Erde hinterlassen. Sie wird mit ziemlicher Sicherheit nie wieder eine Anstellung im öffentlichen Dienst finden, denn jeder Personaler müsste Angst haben, dass sie kritische Interna gleich an die Öffentlichkeit brächte. Vor diesem Hintergrund sind ganz viele JC-Mitarbeiter, und ich kenne so einige pAps/FMs und SBs, nicht willens, sich hier oder sonstwo im Internet mit Klarnamen zu äußern. Denn die Angst, sich dadurch im Falle einer Arbeitslosigkeit selbst unvermittelbar zu machen bzw. sich Aufstiegsmöglichkeiten zu verbauen, ist viel zu groß. Also denkt man sich eben lediglich seinen Teil, schreibt ggfs. kritisch anonym darüber, tut aber letztlich doch, was einem gesagt wird. Dass das bei ganz vielen Menschen hier im Forum als Inkonsequenz und Feigheit ausgelegt wird, ist klar. Aber lieber feige als arbeitslos.
 
E

ExitUser

Gast
Hallo ihr beiden Burns torn und BTB,

könnte es möglich sein das ihr auch einer gewissen "Schweigepflicht" in der Öffentlichkeit unterliegt, wenn Ihr aus dem Arbeitsverhältnis ausscheidet? Ich kenne das selbst aus einem Arbeitsverhältnis das dem ÖD gleichgestellt ist.
 
E

ExitUser

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Hallo ihr beiden Burns torn und BTB,

könnte es möglich sein das ihr auch einer gewissen "Schweigepflicht" in der Öffentlichkeit unterliegt, wenn Ihr aus dem Arbeitsverhältnis ausscheidet? Ich kenne das selbst aus einem Arbeitsverhältnis das dem ÖD gleichgestellt ist.

Ja, absolut. Ich habe bei meiner Vertragsunterzeichnung jedenfalls ein Dokument unterschrieben, in dem ich mich verpflichtet habe, keine Interna weiterzugeben. Weder während des Anstellungsverhältnisses noch danach. Wobei man unterscheiden muss zwischen "über allgemeine Vorgänge/Ablaufprozesse informieren" (das ist unschädlich) und "Interna weitergeben" (verboten). Echte Interna wären es, wenn hier Dokumente gepostet bzw. aus solchen zitiert würde, die nur für den Dienstgebrauch geschrieben sind und die nur im Intranet verfügbar sind. Ein Verstoß gegen die Interna-Weitergabe wäre es des Weiteren, wenn hier mit Bezugnahme auf den genauen Ort und die genaue Identität von Mitarbeitern/Kunden etwa berichtet würde. Daher achte ich bei allen meinen Postings auch sehr genau darauf, dass ich hier nur Informationen poste, die man sich ebenso aus öffentlich verfügbaren Dokumenten der BA bzw. aus Forschungsberichten aneignen könnte.
 
E

ExitUser

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Danke für die Antwort.

Ich hoffe, das kommt nun bei einigen Intressierten auch an, das nicht alles gesagt werden darf ohne Konsequenzen für den/diejenigen, die bestimmte Arbeitsweisen offenlegen.
 

BurhardTommBub

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Das scheint der Punkt zu sein.

Wäre die schwere Krankheit nicht in dein Leben getreten, dann würdest du heute wahrscheinlich mit voller Begeisterung ein Potemkinsches Dorf der Perspektive Ü50 verwalten.

Guten Tag.
Ich entziehe mich dieser Kritik nicht.
Es wäre möglich.
30 -40 Mensch zu betreuen, statt 436. Das ist reizvoll, da kann man wirklich etwas erreichen.
Allerdings gab es da ja auch noch den doppelten Führungswechsel und die teils darauf gründende Controlling - Verschärfung.
Kritisch war ich immer. Wohin die neue Konstellation geführt hätte ... ?
Ich weiß es nicht.
"Mit voller Begeisterung" - für die Menschen, sicherlich.
So wie es hier aber eigentlich gemeint ist, empfinde ich es als polemisch und es ist schlicht falsch.

Gruß
BTB
 

BurhardTommBub

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BurhardTommBub,

hast du mal an Monitor,Spiegel,Nachdenkseiten und/oder Report Mainz gedacht?

Ich ziehe meinen Hut,aber warum sind nicht mehr KollegInnen
endlich dazu bereit sich zu outen-wovor haben sie Angst?

Ich weiß nicht ob es euch bewusst ist,denn
nicht nur die Verursacher dieser Menschenverachtenden Politik sondern auch die Ausführenden tragen eine große Mitverantwortung, wofür alle irgendwann gerade stehen müssen!
Also bitte,versuche mit Hilfe möglichst vieler diesem Spuk ein Ende zu bereiten-in jeder Arbeitsagentur und Jobcenter gibt es zumindest Eine Hannemann/TommBub!

... die habe ich alle angemailt, hinsichtlich meiner "Spiegel - Aktion". Insgesamt 175 Mails. Mal sehen was nächste Woche so passiert.

MfG
BTB
 

Helga40

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30 -40 Mensch zu betreuen, statt 436. Das ist reizvoll, da kann man wirklich etwas erreichen.

Bei einer Arbeitswoche von 40h/Woche würdest du dann 20 Menschen/Woche einladen, d. h. jeden von dir Betreuten alle 2 Wochen.

Da würdest du hier aber massig Vorwürfe von "Schikane", "Betreuungsverfolgung" usw. anhören müssen... :icon_lol:
 
E

ExitUser

Gast
Bei einer Arbeitswoche von 40h/Woche würdest du dann 20 Menschen/Woche einladen, d. h. jeden von dir Betreuten alle 2 Wochen.

Da würdest du hier aber massig Vorwürfe von "Schikane", "Betreuungsverfolgung" usw. anhören müssen... :icon_lol:

Das käme wohl darauf an, was zu den Terminen mit eLb "erarbeitet" werden soll. Aller 14 Tage. Da kann einem schon mal der Gesprächsstoff ausgehen. Andersrum frage ich mich gerade, welcher Amts-MA die Nerven dazu hätte. :biggrin:
 

Helga40

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Das käme wohl darauf an, was zu den Terminen mit eLb "erarbeitet" werden soll. Aller 14 Tage. Da kann einem schon mal der Gesprächsstoff ausgehen. Andersrum frage ich mich gerade, welcher Amts-MA die Nerven dazu hätte. :biggrin:

Ach komm. Wenn das alles so nette Leute sind wie du. Da könnte man sich auch glatt an "wöchentlich" gewöhnen... :icon_lol:
 
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