Der Maßnahmeträger sabotiert meine Ausbildung. Ist da eine Beschwerde bei meiner Fallmanagerin möglich?

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koernerpudding

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Hallöchen :)
Ich bin Frani, 22 und neu hier. Nett euch kennen zu lernen.

Nun zu meinem Anliegen.

Ich habe eine EGV unterschrieben bei der ich ETWA 10 Bewerbungen pro Monat schreiben sollte. Kein Problem.
Da dies nicht wirklich von Erfolg gekrönt war, wurde ich zu einer Maßnahme geschickt zum Bewerbungen schreiben. Diese Maßnahme sollte 6 Monate gehen und war wirklich nur Zeit absitzen.. Ich habe dort den 3 Tagen (11., 12. und 13.06.) á 5h verbracht und keine Bewerbung geschrieben.
Am Dienstag (11.06.19) hatte ich dann ein Vorstellungsgespräch für eine Ausbildung und erhielt am Donnerstag (13.06.19) die mündliche Zusage die Ausbildung am 1.08.2019 starten zu können. Vorab wollen sie nun bis zu 1.08. dass ich dort Praktikum mache um mich vorher einzuarbeiten. Soweit so gut.

Nun möchte die Maßnahme das Praktikum über sich laufen lassen. Ich sollte heute (14.06.19) Unterlagen zu meiner Ausbildungsstelle bringen, sie hätten gestern mit denen telefoniert und alles abgesprochen. Nichts war abgesprochen. Es wurde niemals angerufen. Natürlich war meine Ausbildungsstelle da sauer wodurch ich nun fast die Ausbilungsstelle wieder verlor. (Noch kein Ausbildungsvertrag unterschrieben, da dieser noch geprüft werden muss.)


Nun meine Frage: Kann ich mich da bei meiner Fallmanagerin beschweren über das Verhalten der Maßnahme?

Liebe Grüße
Frani aka koernerpudding
 

Sonne11

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für eine Ausbildung und erhielt am Donnerstag (13.06.19) die mündliche Zusage die Ausbildung
Vorab wollen sie nun bis zu 1.08. dass ich dort Praktikum mache um mich vorher einzuarbeiten
Hallo!
Beides widerspricht sich. Für Ausbildungen wird niemals eingearbeitet. Ist dies tatsächlich so, ist der Betrieb/ Stelle sehr unseriös.

Praktika machen Schüler, sie leisten keine Arbeit, sie gucken nur zu. Wenn Du mitarbeiten sollst, muss das JC daraus eine Maßnahme bei einem AG zaubern. Auch, wenn es so etwas gar nicht gibt. Melde es also dem JC/AfA und hole eine Zustimmung ein. Dem Träger musst Du nichts vorlegen, nichts einreichen, wenn der MT die Stelle nicht vermittelt hat.

Bleibe doch hart und händige sogar eine Datenschutzerklärung aus, indem Du dem MT verbietest, Daten mit und an Dritte außerhalb des SGB mitzuteilen, auszutauschen. Das kannst Du ruhig machen, keine Sorge. Es geht hier darum, sich eine Vermittlung zuzuschreiben. Sie wollen dann sicher auch nach Monaten nachfragen, ob Du dort noch bist.
 

koernerpudding

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Hallo!
Beides widerspricht sich. Für Ausbildungen wird niemals eingearbeitet. Ist dies tatsächlich so, ist der Betrieb/ Stelle sehr unseriös.

Praktika machen Schüler, sie leisten keine Arbeit, sie gucken nur zu. Wenn Du mitarbeiten sollst, muss das JC daraus eine Maßnahme bei einem AG zaubern. Auch, wenn es so etwas gar nicht gibt. Melde es also dem JC/AfA und hole eine Zustimmung ein. Dem Träger musst Du nichts vorlegen, nichts einreichen, wenn der MT die Stelle nicht vermittelt hat.

Bleibe doch hart und händige sogar eine Datenschutzerklärung aus, indem Du dem MT verbietest, Daten mit und an Dritte außerhalb des SGB mitzuteilen, auszutauschen. Das kannst Du ruhig machen, keine Sorge. Es geht hier darum, sich eine Vermittlung zuzuschreiben. Sie wollen dann sicher auch nach Monaten nachfragen, ob Du dort noch bist.

Die Firma hat leichten Personalmangel und möchte dass ich vor dem 1.08. eingearbeitet bin, deswegen das Praktikum. Ich hab auch überhaupt kein Problem mit dem Praktikum.

Vermittelt haben sie mir die stelle nicht, da ich die bewerbung vor der maßnahme schrieb.
Die Stelle an sich ist eine Anwaltskanzlei.
 

#HIV#

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Die Firma hat leichten Personalmangel und möchte dass ich vor dem 1.08. eingearbeitet bin, deswegen das Praktikum.

Ausbildung und Einarbeitung widersprechen sich in dem Fall aber. Wenn du dort "ausgebildet" werden sollst, wozu musst du davor "eingearbeitet" werden?
 

DonOs

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Hört sich für mich so an, als ob du auch einen Maßnahme-Vertrag unterschrieben hattest? In vielen steht nämlich drin, daß man nach erfolgreicher Vermittlung weiter durch den Träger "betreut" wird, daß ist das Geschäftsmodell. Das du dir die Stelle selbst gesucht hast, scheint den Träger dabei nicht zu interessieren. Wo und wann man irgendwo anfängt, geht einer gewinnorientierten Firma (Träger) nichts an, fürs nächste Mal biste gewappnet.
 

koernerpudding

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Hört sich für mich so an, als ob du auch einen Maßnahme-Vertrag unterschrieben hattest? In vielen steht nämlich drin, daß man nach erfolgreicher Vermittlung weiter durch den Träger "betreut" wird, daß ist das Geschäftsmodell. Das du dir die Stelle selbst gesucht hast, scheint den Träger dabei nicht zu interessieren. Wo und wann man irgendwo anfängt, geht einer gewinnorientierten Firma (Träger) nichts an, fürs nächste Mal biste gewappnet.

Ja ich habe einen Maßnahme-Vertrag unterschrieben. Und ja die prüfen auch nach ob ich bei dem Praktikum da bin oder nicht. Laut meiner Fallmanagerin wird das ganze aber gekündigt sobald die Ausbildung startet.
 

koernerpudding

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Du hast da Deinen privaten Lebenslauf hochgeladen! Hast 1h Zeit es zu ändern!
Danke dir..

Okay versuch die zweite über fotos da der scanner wohl kein bock hat



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Gast
Scheint unter Ausbildungsbetrieben in Mode zu sein, Praktika bis zum Ausbildungsbeginn zu wünschen.

Rechtlich zweifelhaft, definitiv.

Aber sofern der Ausbildungsvertrag bereits zu Praktikumsbeginn klar gemacht wird (bis die jeweils zuständige Kammer da ihren Stempel drauf gemacht hat, dauerts ja meist ein paar Wochen, aber zu dem Zeitpunkt haben Ausbildungsbetrieb und Azubi ja schon unterschrieben, das ist der wichtige Teil), würde ich mich als künftiger Azubi auch darauf einlassen.
Bevor der Vertrag nicht unterzeichnet ist und nur noch Formalitäten ausstehen würd ich kein Praktikum anfangen.

Haben denn der MT und der Betrieb die Kommunikation miteinander aufgenommen?
Wenn ja, dann dürfte das ja seinen Lauf nehmen.
Wenn nein, die Zuweisung in eine Maßnahme zur Aktivierung und Eingliederung in dem künftigen Ausbildungsbetrieb beim JC beantragen.

Wenn der Ausbildungsbetrieb so ein Praktikum haben will, dann muss er auch mit dem Papierkrieg leben. Die könnten den künftigen Azubi ja auch für die sechs Wochen bezahlt anstellen.
 
E

ExitUser

Gast
Die wollen willige und billige Arbeitskräfte da kannst du fast davon ausgehen das die Ausbildung nicht sauber laufen wird
und sechs Wochen für lau ist unverschämt, ist natürlich auch ein Test wie willig du bist.
Ich habe seinerzeit lang ist her, Arbeitervertrag bei vollen Bezügen als Übergang und als das Lehrjahr anfing Lehrvertrag
und dann Übernahme unbefristet fertig.
Und ich wurde in meiner Lehrzeit ausgebildet und nicht als Lückenbüßer eingesetzt.
Das mit dem Praktikumswahn ist Ausbeuterisch und verschlechtert wenn das zu häufig gemacht wird
die Chancen auf einen regulären Arbeitsplatz in der Zukunft
 

faalk

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höre nicht auf die hier!!!
Sie hat nun mal hier im Forum um Meinungen gebeten. Die hat Sie auch bekommen. Und diese allesamt mit dem Hintergrund "Lass dich nicht verarschen". Ob man sich nun verarschen lässt, liegt halt an jeden selber.

die meisten hier, die selber gefrustet sind über ihr eigenes Leben...
Warum bist du noch mal gleich hier im Forum und bittest die "gefrusteten" um Hilfe? :unsure:
 
E

ExitUser

Gast
In der heutigen Zeit ist es nun Mal so
Den Spruch kenne ich auch von früher, immer gern genommen, raus halten damit mann in nichts reingerät und sich dann wundern
das mann es bis zum Depp vom Dienst geschafft hat

Mein Wahlspruch ist : "Wehret den Anfängen" da bin ich immer gut mit gefahren

Wenn ein Arbeitgeber den Begriff Fürsorgepflicht nicht kennen will, ist dessen Betrieb keine Option
 

Buerosklave

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Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen 6 Wochen Praktikum, um dich "einzuarbeiten" ? Um die Betriebsabläufe kennenzulernen..ok, das kann man akzeptieren, aber dazu sind keine 6 Wochen nötig. Und wenn in der Firma sowieso Personalmangel herrscht, kann man sich ungefähr ausrechnen, was das für die Ausbildung heißt: Man wird ins normale Tagesgeschäft eingebunden und kriegt nur gerade soviel gezeigt, wie es für die gerade aktuell aufgetragene Tätigkeit nötig ist. Das nötige Hintergrundwissen, WARUM diese Arbeitsabläufe so sind, wie sie sind, fällt dabei gerne mal unter den Tisch, weil keiner die Zeit hat, den Azubis das zu erklären.

@Montenegro Sorry, aber deine Einstellung geht gar nicht. Auch nicht,wenn man deine (komplett anderen und nicht mal ansatzweise vergleichbaren) Hintergründe aus deinen bisherigen Postings kennt.
 
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