Der Held von Mogadischu lebt heute von Hartz IV (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
Startbeitrag
Mitglied seit
2 Juli 2008
Beiträge
12.837
Bewertungen
6.313
Rheine - 17. Oktober 1977. Mogadischu Tower. Auf der Runway steht die Lufthansa-Maschine „Landshut“ in der Hitze der ostafrikanischen Sonne. 91 Menschen werden von einem Selbstmord-Kommando der PLO gefangen gehalten. Das Ultimatum der Entführer läuft aus. Sie haben damit gedroht, die deutsche Maschine mit den Mallorca-Urlaubern an Bord unverzüglich in die Luft zu sprengen, wenn ihre Forderungen nach Freilassung der Stammheim-gefangenen nicht sofort erfüllt werden...

Der Held von Mogadischu lebt heute von Hartz IV | Ahlener Zeitung - Für Ahlen und das Münsterland - Kreis Steinfurt

Gruss

Paolo
 

Rechtsverdreher

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
14 Mai 2007
Beiträge
2.552
Bewertungen
431
Heutzutage ist wohl jeder ein Held der bis drei zählen kann.

Der Pilot der Maschine war ein Held und sonst keiner.
 

ethos07

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 April 2007
Beiträge
5.678
Bewertungen
920
Das können wir m.e. doch von heute aus gar nicht mehr genau feststellen, wer da wie was beigetragen hat. Aber ob der leitende Flutlotse nun ein Held war oder nicht: unmöglich ist jedenfalls die deutsche Politik, Lebensarbeitszeiten bis 67 zu etablieren, während so gut wie keiner über 55 noch einen vernünftigen neuen Job findet, ob er nun politischer Flüchtling oder Herr Deutsch von nebenan ist.
 

Ahasveru

Elo-User'in - eingeschränkt
Mitglied seit
23 April 2008
Beiträge
452
Bewertungen
0
Zitat von Rechtsverdreher

Der Pilot der Maschine war ein Held und sonst keiner.
Der Pilot verdient wirklich grosse Achtung und Respekt für seinen Mut.

Den Co-Piloten hört man dann in einem Interview folgendermaßen:

"Das ist vermut... Das ist rechtens in unserem Staat, die Gesetze sind nunmal so, das Gericht konnte ja gar nicht anders handeln", sagte Jürgen Vietor, Kopilot des 1977 von der RAF entführten Flugzeugs Landshut. Unbeabsichtigt offenbarte sein Versprecher die Unzufriedenheit darüber, dass jemand wie Christian Klar frei kommt. Später fand er noch deutlichere Worte: "Die Todesstrafe ist ganz human. Da macht es einmal Peng, dann ist die Sache erledigt", sagte er erregt. Er als Betroffener sei für ein "Auge um Auge, Zahn um Zahn".
Quelle:
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten