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der gordische knoten

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chobot

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an alle!
bin seit heute im forum; habe schon viele beeindruckende beiträge gelesen und finde diese einrichtung (bisher) uneingeschränkt gut.
möchte euch aber meine überlegungen zu den hier eingeschlagenen weg der gegenseitigen unterstützung darlegen:

1. handlungsprämisse
solange die gewählten volksvertreter (gv im weiteren) sich in ihre hochburgen zurückziehen können und nicht permanent in der öffentlichkeit mit ihrem augenscheinlichen versagen konfrontiert werden, ändert sich im grundsatz gar nichts

2. handlungsprämisse
die argumentationen und gesetzlichen verordnungen unserer gv müssen unwiderlegbar in der öffentlichkeit ad absurdum geführt werden.

Es existieren mannigfaltige möglichkeiten die beiden handlungsprämissen in die tat um zusetzen; aus gründen der kurzfristigsten effekte schlage ich hier 2 zur diskussion/umsetzung vor:

ausgangslage.

die summe der gemeldeten freien arbeitsplätze ist erheblich kleiner, als die summe der arbeitslos gemeldeten und noch kleiner als die summe der tatsächlichen arbeitslosen.
daraus folgt, dass selbst bei belegung aller derzeit freien stellen (ca. 750.000) noch eine erhebliche anzahl arbeitssuchender nicht erfolgreich sein können (ca. 4.250.000).

die bundesagentur muss, um eine gewisse daseinsberechtigung zu haben in der lage sein aus dem übergroßen pool arbeitsuchender die eher geringe anzahl der zur verfügung stehenden stellen zu besetzen.

leute für die nachweislich keine arbeit vorhanden ist, dürfen nicht kujoniert werden.

was haltet ihr von der idee auf lokaler ebene entweder durch e-mail oder wenn ihr es organisiert bekommt durch erscheinen vor dem arbeitsamt jeden tag arbeit nach zufragen? e-mail mit anhang lebenslauf etc....vor ort mit vertretern der presse/funk/fernsehen dem jeweiligen pförtner eine liste mit stammdaten und namen überreichen und um rückruf bitten....jeden tag aufs neue...per e-mail an euer anliegen erinnern, fristen setzen etc...immer begleitet durch die medien....

ok durch diese aktion wird nicht ein neuer arbeitsplatz geschaffen, wenn konsequent gehandelt wird fallen eher noch tausende jobs in der bundesanstalt weg....aber das thema kommt nicht aus den schlagzeilen und diesmal aus der sicht des souverain, des volkes.

wenn die gv erst am routieren sind, wenden wir uns teilweise auch gegen die gewerkschaften, gegen den irrsinn den faktor arbeit durch sozialabgaben zu verteuern und gleichzeitig den faktor kapital/maschinen durch zuschüsse und abschreibungen zu verbilligen.

dadurch bedingt, dass der anteil lohnabhängiger steuern innerhalb der gesamtsteuern zunimmt, bezahlen bei dieser art der wirtschaftspolitik diejenigen,welche heute noch als lohnabhängige in lohn und brot stehen durch ebendiese abgaben die maschine,welche sie in absehbarer zeit arbeitslos macht!
irgendwer nannte diesen vorgang einmal die sozialisierung der kosten mit einher gehender privatisierung der gewinne.

hoffe ich war nicht zu langatmig oder gar langweilig mit meinen ausführungen.
zusammenfassend nochmal: die probleme müssen an der wurzel und nicht an ihren auswirkungen gepackt werden. im weiteren verweise ich auf das grundgesetz §1.

viele grüße
chobot
 

Tomcraft-

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Hallo chobot.

Guter Beitrag.

was haltet ihr von der idee auf lokaler ebene entweder durch e-mail oder wenn ihr es organisiert bekommt durch erscheinen vor dem arbeitsamt jeden tag arbeit nach zufragen?
Es gibt schon noch Arbeit. Wenn man beispielsweise nicht davor zurückschreckt sich von irgendwelchen dubiosen Leihfirmen für ein paar Wochen oder Monate irgendwohin verschachern zu lassen. Von anderen Sachen ganz zu schweigen die einfach unvorstellbar sind und unbedingt enden müssen.

Zurück zum Thema. Setze mich damit auch auseinander. Dein Vorschlag ist schon richtig so. Es müsste verstärkt in die Öffentlichkeit getragen werden. Vor allen von den eigentlich Betroffenen. Leider befürchte ich dass es von den Medien in gewohnter Weise zerrissen wird.

Unbefangene Diskussion darüber ist nicht erwünscht, da es den rücksichtslosen durchsetzen einseitiger ökonomischer Interessen entgegengesetzt wäre. Ich denke es ist gewollt so wie es jetzt ist.

Es müssten Dinge die bisher den unumschränkten Absolutheitsanspruch tragen generell hinterfragt werden. Die Denkweise ändern. Wird aber so leider niemals möglich sein. Leider. Es geht so weiter.....

afraid
Tom
 
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