Der Brüller: ArGe will mir Geldleistung ganz entziehen (1 Betrachter)

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Seit 16.04.2007 bin ich wieder in Arbeit.

Die zuständige Fallmanagerin wurde darüber rechtzeitig in Kenntnis gesetzt. Sowohl mündlich als auch schriftlich durch meinen Arbeitgeber. Ich teilte ihr den Sachverhalt nochmals per E-Mail mit. Die Antwort-E-Mail meiner Fallmangerin ließ auch nicht lange auf sich warten - sie gratulierte mir zu meinem neuen Job.

Heute erhielt ich eine schriftliche Aufforderung der ArGe Breisgau-Hochschwarzwald, daß ich nach § 60 (1) Nr. 2 SGB I im Rahmen der Mitwirkungspflicht Änderungen in den Verhältnissen, die für die Leistung erheblich sind, unverzüglich mitzuteilen.

Nach § 66 (1) SGB I wird mir nun mangelnde Mitwirkung vorgeworfen und mir angedroht, daß die Geldleistungen (Alg II) ganz entzogen werden. "Bitte beachten Sie, daß die Leistungen ab Mai 2007 storniert wurden, da sich vermutlich kein Anspruch mehr errechnet."

Des Weiteren werde ich dazu aufgefordert den Arbeitsvertrag bis zum 03.05.2007 der ArGe vorzulegen.

Bereits nach Ostern wurde der Arbeitsvertrag mit einem Anschreiben meines Arbeitgebers an die Fallmanagerin übersendet.

Ich glaub' mein Schwein pfeift... :icon_party:
 
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heute ist denen alles erlaubt was penunsen spart - und wenn sich jemand wehren sollte : o das war bestimmt ein versehen

aber ich hoffe das sie mit dir den richtigen partner gefunden haben :icon_lol:

viel glück cat und auch noch meinen glückwunsch zur ergatterten stelle

:wink:
 

Hexe45

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Mienes Erachtens steckt da Methode hinter, damit sie dir im Mai nichts zahlen müssen. Laß dich nicht unterkriegen.
LG
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larifari33

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Das zeigt uns wieder mal was für ein Chaos in dieser Behörde herrscht !Denen würde ich einen geharnischten Brief schreiben ... da hat die linke Hand keine Ahnung was die rechte macht :icon_hmm:

Gruß aus München
 
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Das zeigt uns wieder mal was für ein Chaos in dieser Behörde herrscht !Denen würde ich einen geharnischten Brief schreiben ... da hat die linke Hand keine Ahnung was die rechte macht :icon_hmm:

Gruß aus München
Glaubst Du wirklich, die wissen nicht, was sie tun?
Von "Versehen" und "Unkenntnis" gehe ich schon lange nicht mehr aus.
Das ist kein Chaos, das hat Methode. Wieviele wehren sich denn tatsächlich?
Catweazle sicher, aber die anderen? Diese grosse Mehrheit, die sich nicht auskennt oder nicht mehr kann?
Unterm Strich ein gutes unverdientes Einkommen für die Argen, oder?

Viele Grüße,
angel
 

madame

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Haben die eigentlich nichts anderes zu tun, als die Leute zu schikanieren, die sollten in ihren Saftladen mal wieder aufräumen...........das kann doch wohl nicht wahr sein....!

Dem Vater meines Kindes wollten die auch die Leistung kürzen..... obwohl er gar keine mehr bekam......also wenn alle so "arbeiten" würden... na dann Prost Mahlzeit !

Grüsse
madame
 

gerda52

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Catweazle meinte:
Seit 16.04.2007 bin ich wieder in Arbeit.

Die zuständige Fallmanagerin wurde darüber rechtzeitig in Kenntnis gesetzt. Sowohl mündlich als auch schriftlich durch meinen Arbeitgeber.

Hier liegt der Hase im Pfeffer begraben. Die Arge hat von Deinem Bewerbungserfolg durch Dritte erfahren.

Ich teilte ihr den Sachverhalt nochmals per E-Mail mit. Die Antwort-E-Mail meiner Fallmangerin ließ auch nicht lange auf sich warten - sie gratulierte mir zu meinem neuen Job.

Ein netter Zug von ihr.

Heute erhielt ich eine schriftliche Aufforderung der ArGe Breisgau-Hochschwarzwald, daß ich nach § 60 (1) Nr. 2 SGB I im Rahmen der Mitwirkungspflicht Änderungen in den Verhältnissen, die für die Leistung erheblich sind, unverzüglich mitzuteilen.

Nach § 66 (1) SGB I wird mir nun mangelnde Mitwirkung vorgeworfen und mir angedroht, daß die Geldleistungen (Alg II) ganz entzogen werden. "Bitte beachten Sie, daß die Leistungen ab Mai 2007 storniert wurden, da sich vermutlich kein Anspruch mehr errechnet."

Noch mal Glück gehabt? :icon_hmm: Die Quittung für April kommt wahrscheinlich noch mit Anhörungsbogen.

Das vermutlich lässt aber hoffen, die gönnen Dir das wirklich. Wenn da nicht die Vorschriften wären ...

Kann es sein, dass die Übermittlung durch den Arbeitgeber auf Deine Veranlassung hin passiert ist? Dann lass es Dir schriftlich bestätigen.

Des Weiteren werde ich dazu aufgefordert den Arbeitsvertrag bis zum 03.05.2007 der ArGe vorzulegen.

Dann mach das mal. Und lass Dich bitte bloß jetzt nicht entmutigen.

Bereits nach Ostern wurde der Arbeitsvertrag mit einem Anschreiben meines Arbeitgebers an die Fallmanagerin übersendet.

Hast Du eine Kopie von dem Anschreiben? Wäre vielleicht wichtig.

Und trotzdem, es reicht nicht, siehe oben. Deine zeitnahe Mail entlastet Dich aber schon mal.

Ich glaub' mein Schwein pfeift... :icon_party:
PS: Für die jetzige Situation hast Du einen sehr, sehr guten Arbeitsplatz. Die können Dich nicht aushungern. :icon_hihi:
 
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Guten Abend gerda,

als Anlage hat mir die ArGe ein besonderes Formular (Zusatzblatt 2.2 -Nachweis über die Höhe des Arbeitsentgelts) mitgeschickt, daß der Arbeitgeber ausfüllen soll. Der ArGe liegen aber seit Ostern alle relevanten Unterlagen (z. B. Arbeitsvertrag) vor. Anscheinend erkennen die Sachbearbeiter der ArGe nur ihre eigenen Formulare an. Andere Schreiben ignoriert die Arbeitsverwaltung.

Die deutsche Arbeitsverwaltung ist eine blöde Kuh! :icon_lol:
 
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Mienes Erachtens steckt da Methode hinter, damit sie dir im Mai nichts zahlen müssen. Laß dich nicht unterkriegen.
LG
Hexe
Meines Erachtens steckt da Methode dahinter, die Kräfte der Leute die rauswollen zu binden mit permanenter Schreiberei und unbezahlter Zusatzverwaltungstätigkeit.

Cat, dir ganz feste die Daumen meinerseits gedrückt, und mach es klar ;-P

Gruss
EMily
 
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Andere Frage: Wie zulässig ist denn das mit der Vorlage des Arbeitsvertrages und was hat dieser mit der Ermittlung des Einkommens zu tun? Nicht einmal das Finanzamt verlangt die Vorlage eines Arbeitsvertrages, und darf es meines Erachtens auch nicht. Was und wie im Detail im Arbeitsvertrag geregelt ist ausser vielleicht Stundenanzahl und Einkommen darf und kann doch die ARGE auch nicht interessieren dürfen, oder sehe ich das mit dem Recht auf Privatsphäre und Menschenwürde falsch?

Emily
 

gerda52

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Dir auch einen guten Abend Catweazle

Catwaezle meinte:
Die deutsche Arbeitsverwaltung ist eine blöde Kuh! :icon_lol:
Zutreffende Aussage, bewegt sich nicht von der Stelle und Milch gibt sie auch keine. :icon_rolleyes:

als Anlage hat mir die ArGe ein besonderes Formular (Zusatzblatt 2.2 -Nachweis über die Höhe des Arbeitsentgelts) mitgeschickt, daß der Arbeitgeber ausfüllen soll. Der ArGe liegen aber seit Ostern alle relevanten Unterlagen (z. B. Arbeitsvertrag) vor.

Das ist ein bekanntes Problem hier im Forum, tritt bei fast jeder Arbeitsaufnahme auf.

Der Arbeitsvertrag dokumentiert für die Arge nur die Änderung in den Verhältnissen. Für die Berechnung der Leistungen wird er nur auf Druck und dann evtl. mit Abschlägen herangezogen (d.h. das Einkommen wird künstlich nach oben gerechnet).

Hier ein Beispiel: https://www.elo-forum.org/endlich-arbeit-und-nun-t9608.html

Anscheinend erkennen die Sachbearbeiter der ArGe nur ihre eigenen Formulare an.

Da können die am besten mit umgehen.

Andere Schreiben ignoriert die Arbeitsverwaltung.

Lies meinen 1. Thread nochmal. Hier lass ich das jetzt mal so stehen.
 

gerda52

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Hi Emily

Emily meinte:
Andere Frage: Wie zulässig ist denn das mit der Vorlage des Arbeitsvertrages und was hat dieser mit der Ermittlung des Einkommens zu tun?

Nichts. Von Interesse ist nur das Datum, ab wann die Veränderung in den Einkommensverhältnissen eintritt.

Nicht einmal das Finanzamt verlangt die Vorlage eines Arbeitsvertrages, und darf es meines Erachtens auch nicht.

Ist auch für das Finanzamt nicht wichtig. Hier zählt das Jahreseinkommen.

Was und wie im Detail im Arbeitsvertrag geregelt ist ausser vielleicht Stundenanzahl und Einkommen darf und kann doch die ARGE auch nicht interessieren dürfen, oder sehe ich das mit dem Recht auf Privatsphäre und Menschenwürde falsch?

Ich denke mal, dass da auch gar nicht nach geschaut wird. Höchstens vielleicht, wenn der Aspirant gerade für einen 1-€-Job vorgesehen war. Dann wird nach einem Haar in der Suppe gesucht. :icon_eek:

Emily
 
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Hartz IV Opfer

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Guten Abend gerda,

als Anlage hat mir die ArGe ein besonderes Formular (Zusatzblatt 2.2 -Nachweis über die Höhe des Arbeitsentgelts) mitgeschickt, daß der Arbeitgeber ausfüllen soll. Der ArGe liegen aber seit Ostern alle relevanten Unterlagen (z. B. Arbeitsvertrag) vor. Anscheinend erkennen die Sachbearbeiter der ArGe nur ihre eigenen Formulare an. Andere Schreiben ignoriert die Arbeitsverwaltung.

Die deutsche Arbeitsverwaltung ist eine blöde Kuh! :icon_lol:
Wunder Dich nicht,was da noch auf Dich alles zu kommt.
Irgendwann wünscht Du Dir,Du hättest keinen Job gefunden!
 
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"Behaupte niemals, ein Büromensch wäre ohne Phantasie!
Wenn es gilt, einen unschuldigen Formularausfüller
zu quälen, kann er wahrhaft sadistische Phantasien freisetzen."

Martin Gerhard Reisenberg (*1949), Diplom-Bibliothekar
 
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Hartz IV Opfer

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"Behaupte niemals, ein Büromensch wäre ohne Phantasie!
Wenn es gilt, einen unschuldigen Formularausfüller
zu quälen, kann er wahrhaft sadistische Phantasien freisetzen."

Martin Gerhard Reisenberg (*1949), Diplom-Bibliothekar
Telekom- Mitarbeiter konnten es schon vor Jahren.Da waren die Beamten noch brav gegen.Heute gehen die Telekom-Mitarbeiter auf die Straße,weil sie es nicht verstehen (wollen),dass sie aufgrund dessen arbeitslos werden,weil durch ihren tollen Kundenservice sehr viele Kunden davon gelaufen sind.
 

Bruno1st

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Seit 16.04.2007 bin ich wieder in Arbeit.
G.R.A.T.U.L.I.E.R.E.
zum Job und bei der Arge sind wir ja noch Leidensgenossen

Telekom- Mitarbeiter konnten es schon vor Jahren.Da waren die Beamten noch brav gegen.Heute gehen die Telekom-Mitarbeiter auf die Straße,weil sie es nicht verstehen (wollen),dass sie aufgrund dessen arbeitslos werden,weil durch ihren tollen Kundenservice sehr viele Kunden davon gelaufen sind.

Dramatischer Kundenschwund bei der Telekom
Die Telekom gerät in immer ärgere Bedrängnis. In seiner Traditionssparte verlor das Unternehmen mehr Kunden als erwartet: 600.000 Telefonanschlüsse wurden nach SPIEGEL-Informationen im ersten Quartal 2007 gekündigt. Telekom-Chef Obermann warnt vor einem Scheitern der Konzernsanierung.
Quelle und Rest : https://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,478619,00.html
 

sun2007

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Telekom- Mitarbeiter konnten es schon vor Jahren.Da waren die Beamten noch brav gegen.Heute gehen die Telekom-Mitarbeiter auf die Straße,weil sie es nicht verstehen (wollen),dass sie aufgrund dessen arbeitslos werden,weil durch ihren tollen Kundenservice sehr viele Kunden davon gelaufen sind.
denk' dran, dass viele paps und fallmanager ehenalige telekom-mitarbeiter sind.

und: @gerda: dass die arge von dem job "über dritte" erfahren hat ist hier dem sinn des gesetzes nach unzutreffend. der arbeitgeber ist in diesem sinne kein "dritter".

@cat: falls der arbeitgeber es gefaxt hat und eine faxbestätigung hat, wärst du am schnellsten aus allem raus. eine email zählt zwar nicht, aber wenn die pap einen glückwunsch geschickt hat, müsste die email doch zählen, denn der grund, warum eine email nicht zählt, ist der, dass der sender keine sicherheit über den erfolgtem empfang beim adressaten hat. wenn der adressat den empfang in form eines glückwunsches jedoch freimütig bestätigt, bist du aus allem raus.
bist du in der gewerkschaft? falls ja: geh' zum anwalt. ansonsten: selber durchhalten, der anwalt würde jetzt wohl teurer als es die sache wert ist. aber sozialgerichtsklagen sind umsonst, musst du halt selber klage einreichen. geht ganz leicht, habe ich auch schon gemacht.
 

Helga Ulla

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Arge will mir dieGeldleistung streichen,

Schade catweazle ich hätte Dir nun Deinen Arbeitsplatz gekönnt, aber wen die einmal in die Fänge haben, geben die nicht frei.
Mit diesem ungesetzlichen Einmischungen sichern die sich selbst nur den Arbeitsplatz.
Bedenke, da ja auch Argen geschlosssen werden, stehen die ja irgendwann einmal auf unserer Seite des Schreibtisches. Ob die dann die Gesetzgebung besser verstehen und auslegen??

Steh das durch, irgendwie und lass die Dich mal sonstwo küssen.
 
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