Der ArGe fällt nichts mehr ein!

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Gast
Heute habe ich die neue Eingliederungsvereinbarung (halbjährliche Verlängerung) unterschrieben.

Die neue Fallmanagerin - Vorgängerin ist in Mutterschaftsurlaub - konnte mir kein einziges Stellenangebot vorlegen.

Dafür aber:

Bewerbertraining und Coaching.

Maßnahmeträger:

Diakonie

Das "Dingenskirchens" nennt sich:

Menelaos Kombilohn-Projekt

Menelaos ist ein Impulsprogramm des Ministeriums für Arbeit und Soziales in Baden-Württemberg zur Förderung regionaler Initiativen für Kombi-Lohn-Projekte (kurz KOLIPRI).

Das Menelaos-Projekt ist gefördert durch den Europäischen Sozialfond in Zusammenarbeit mit der ArGe Breisgau-Hochschwarzwald.

Der Slogan dieses sog. Projekts lautet:

Menschen in Arbeit bringen!

Ein-Euro-Job: Ein Angebot als "Straßenbahnbegleiter" in Anlehnung an das Modell in Leipzig schlug ich aus.
 

Syndrom

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Ich würde Ihnen sagen, dass Du keine sinnlose Beschäftigungstherapie willst, sondern einen Job brauchst, mit dem Du Deinen Lebensunterhalt selber bestreiten kannst.
Wenn sie nicht dazu in der Lage sind, Dir so eine Tätigkeit zu verschaffen, sollen sie es wenigstens zugeben und gefälligst dafür sorgen, dass Du Deine finanzielle Unterstützung pünktlich und in großzügiger Form - ohne wenn und aber - bekommst.
Da haben die Leute von der ARGE scheinbar den Sinn ihres Daseins noch nicht verstanden.
:?
Herzlichst,
Syndrom
 
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Gast
Arania meinte:
Frag sie mal was das bringen soll, das hast Du doch alles schon gemacht

Guten Tag Arania,

ich habe sie darauf aufmerksam gemacht, daß ich sowohl bei der IHK als auch beim Integrationsfachdienst des Diakonischen Werkes schon so ähnliche "Weiterbildungen" durchlaufen habe. Es bringt doch nichts...

Zudem muß ich jetzt zum 1. jeden Monats meine Eigenbemühungen (Bewerbungen) schriftlich nachweisen. Aber die neue Fallmanagerin konnte mir heute kein einziges Stellenangebot unterbreiten.

Das ist echt ein Witz!
 

Bruno1st

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Catweazle meinte:
Zudem muß ich jetzt zum 1. jeden Monats meine Eigenbemühungen (Bewerbungen) schriftlich nachweisen. Aber sie konnte mir heute kein einziges Stellenangebot unterbreiten.

Das ist echt ein Witz!

Aber ein ganz schlimmer Witz - du mußt deine Bewerbungen nachweisen und ich versuche seit Monaten endlich Informationen zu ANGEBOTENEN Arbeitsstellen zu bekommen und werde nur ignoriert.

06.01.07
Vorstellungsmöglichkeit - 61702BGxxxxxxxxx - EILIG

Sehr geehrte Frau xxx,

vor 3 Std. (06.01.07) habe ich ein 45-minütiges telefonisches Vorstellungsgespräch hinter mich gebracht und habe es damit offensichtlich in die zweite Runde (Überraschungstelefonat 16-18.01.07) geschafft. Die dritte Runde soll nach dem 27.01.07 stattfinden und ein persönliches Gespräch werden.

Da Sie bisher wenig informativ waren, bzw. nur mit "kann" gearbeitet haben, informiere ich Sie, dass ich immer noch dringend Informationen benötige, wie die Arbeitsaufnahme gefördert werden kann, inkl. Umzug, usw.

Ich muss nun so schnell wie möglich die Informationen oder auch "Bonbons" für das Unternehmen zusammenstellen, damit ich weiter im Rennen bleibe. Vor allem muss dies alles passen, fundiert, nachweisbar und zugesagt sein. Ohne diese Informatio-nen kann ich meine Bewerbung gleich zurückziehen. Doch ich gehe immer noch da-von aus, dass es Richtlinien gibt, was möglich ist und es nicht bei jedem Arbeitslosen neu ausgewürfelt wird. Evtl. ist auch eine freie Mitarbeit auf selbstständiger Basis / Umsatzbeteiligung möglich.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Bevor hier der Rat kommt, vor Gericht zu gehen, hier die Fortsetzung in Auszügen. Denn Klage bringt nichts, weil ich haltbare und umfassende Informationen - außerdem stört mich, daß die ARGE nicht kontrollierbar ist. Was hilft also ein Urteil über Auskunft, wenn die nur allgemein gegeben wird.

Regierungspräsidium - 23/0141. - Ihr Schreiben vom 04.01.2007

Sehr geehrter Herr xxxxx,

für Ihr Schreiben bedanke ich mich. Endlich scheint die Brisanz der ganzen Angelegenheit erkannt worden zu sein. Wenn sich Ministerin Frau Stolz persönlich und sicher im Auftrag der Landesregierung der Angelegenheit annimmt, gehe ich davon aus, dass Klärung geschaffen wird. Leider scheint die untere Ebene etwas missver-standen zu haben oder missverstehen zu wollen, bzw. behindert die Aufklärung weiter durch sinnlose Berichte, die Aktivität vortäuschen sollen, um den involvierten Beamtenkollegen zu schützen. Anders kann ich mir nicht erklären, dass wieder nur ein Bericht angefordert wird, dessen Ziele schon vorgegeben sind, dessen dichteri-sche Qualität den monatlichen Arbeitslosenzahlen sicher in nichts nachsteht, statt den ganzen Fall endlich neutral anzugehen und vollständig zu untersuchen.

Stellvertretend an die Landesregierung stelle ich Ihnen folgende Fragen :
Wieso müssen sozial Bedürftige alle ihre Daten offen legen, aber Beamte dürfen die Aussage einfach verweigern und das Verfahren wird umgehendst eingestellt ?

Wieso werden soziale Leistungen bezahlt, wenn stattdessen gar kein Geld fließen müsste ? Falls dieser Beamte endlich seinen Pflichten nachkommen würde. Noch-mals ganz deutlich : Wäre diese Angelegenheit geklärt und das verschwundene Vermögen (alleine € 33.000,- in bar; von diesem Beamten vom Konto meines ster-benden Vaters abgehoben) wieder greifbar, dann müsste ich sicher keine Sozialleis-tungen mehr beziehen.

Wieso wird gegen Bedürftige sofort ermittelt, diese sogar unter Generalverdacht gestellt, während Beamte bei klar erkennbaren Anhaltspunkten unbehelligt bleiben ?
Gehören Beamte zur neuen Klasse der Unberührbaren in Deutschland ?

Wieso werden die Machenschaften eines Beamten um den Tod meines Vaters immer ausgeklammert ? Ich muss hier sogar das Wort Leichenfledderei in den Mund nehmen, da sämtliche privaten Dinge, von der Armbanduhr, über Adressbuch, Per-sonalausweis, bis zu Bargeld, nach seinem Tod verschwunden sind und der Beamte keine Anstalten machte, hier einzugreifen oder den Verbleib aufzuklären.

Wieso wird die Arbeitsaufnahme von hochqualifizierten Angeboten durch Nichtinformation sabotiert ? Ich habe Ihnen ein aktuelles Stellenangebot beigelegt und meine zwei letzten Hilferufe nach Informationen an die Fallmanagerin - die diese wie immer ignorierte. Ist dies nur Inkompetenz oder manipuliert da jemand die Angelegenheit, wie ich bereits mehrfach vermutet und um Klärung gebeten habe ? Denn bereits im August 2005 wurde eine sehr gute Arbeitsstelle durch die ARGE sabotiert, wie der damalige Fallmanager schriftlich bestätigte. Auch waren Anträge nicht mehr vorhan-den. Seit Monaten werden meine Anträge nicht mehr bearbeitet. Es scheint sich um die übliche Taktik "Akte blockieren/mürbe machen" zu handeln.

.........Wieso gehen diese Vermögensfragen die Ermittlungen "natürlich" nichts an ? Die Aufklärung und Wahrheit sollte doch über allem stehen, oder etwa nicht ?

Wieso wird dauernd von Erbschaftsfragen (angeblich Privatsache) gesprochen ? Es geht um verschwundenes Vermögen, welches meine Arbeitslosigkeit beenden könn-te und einen Beamten der darin so tief verwickelt sein dürfte, dass er nur die Aussa-ge verweigern und sich "ausdrücklich auf sein Schweigerecht" berufen konnte. Hätte er nichts zu verbergen, hätte er doch sicher sofort und freiwillig Auskunft zu seinen Aktivitäten bei meinem Vater gegeben, statt alle Bemühungen zu blockieren ?
.......... Die Hauptfragen dürften dann sein: Zählen die Aussageverweigerung eines Beamten und die Lügerei seines Anwaltes und Schwiegersohnes mehr, wie die Suche nach der Wahrheit ? Wieso bin ich seit August 2005 völlig unnötig arbeitslos und kein Beamter, keine Behörde bis auf Ministerebene interessieren sich dafür ?

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
 
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Hallo Cat,

das ist ja nicht mehr so lange hin. Kann man da nichts machen? Soweit ich weiß, haben doch schon auch hier Leute geschrieben, dass sie sich gegen solche elendigen Maßnahmen erfolgreich zur Wehr gesetzt haben.

Oder willst Du es Dir erstmal angucken? (Obwohl, Diakonie ...)
 
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Gast
Wölfin meinte:
Hallo Cat,

das ist ja nicht mehr so lange hin. Kann man da nichts machen? Soweit ich weiß, haben doch schon auch hier Leute geschrieben, dass sie sich gegen solche elendigen Maßnahmen erfolgreich zur Wehr gesetzt haben.

Oder willst Du es Dir erstmal angucken? (Obwohl, Diakonie ...)

Guten Morgen Wölfin,

ich schaue es mir erst einmal an.

Aber ich werde ganz genau hinschauen. :mrgreen:
 

Bruno1st

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Wölfin meinte:
Catweazle meinte:
Aber ich werde ganz genau hinschauen. :mrgreen:

:daumen: Ansonsten, wenn´s Dir zu dumm wird, gibt es, glaube ich, genug Leute mit Erfahrung, wie man da wieder raus kommen kann.

wieso rauskommen ???

Job beginnen und sofort Klage auf Festeinstellung einreichen - auch wenn das irgendwelche Programme sind - die angeblich "zielgerichtet" sind.
Es ist klar, daß sie nur dazu dienen die Arbeitslosenstatistiken zu manipulieren, 95% der ausgebildeten Arbeitslosen benachteiligen, keine Chance auf eine Festanstellung bieten, usw. Und wenn dann noch die Diakonie dahintersteckt, ist der (Un)Sinn klar.
Zusätzlich würde ich noch Offenlegung der Gelder verlangen, die für diese Maßnahme fließen. Denn soviel kann mannicht qualifizieren, wie da abkassiert und bezahlt wird.
 
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Catweazle meinte:
Wer sich das sog. Impulsprogramm mal antun will, folge diesem Link:

https://www.baden-wuerttemberg.de/fm/597/Impulsprogramm_KOLIPRI.pdf


und Motivation
der eingestellten Niedriglohnempfänger
(z.B. Einstiegsgeld, Alg II)
und begleitende Qualifikation zur Verbesserung der Beschäftigungs- und
Leistungsfähigkeit
im Einzelfall je nach Bedarf,


:lol: :lol: :lol:

Wie wollen die das schaffen?
Indem sie genauso Märchen erzählen wie bei mir und meiner "Trainingsmaßnahme"?

:lol: :lol: :lol:
 

poldibaer

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Catweazle meinte:
Heute habe ich die neue Eingliederungsvereinbarung (halbjährliche Verlängerung) unterschrieben.

Warum tust Du sowas, Catweazle?

Lies hier: https://www.elo-forum.org/search/?type=post?p=129790#129790

Du kannst die EGV immer noch kippen.

P.
 
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poldibaer meinte:
Catweazle meinte:
Heute habe ich die neue Eingliederungsvereinbarung (halbjährliche Verlängerung) unterschrieben.

Warum tust Du sowas, Catweazle?

Lies hier: https://www.elo-forum.org/search/?type=post?p=129790#129790

Du kannst die EGV immer noch kippen.

P.

Guten Morgen poldibaer,

ganz einfach: Ich will nicht sanktioniert werden. (Kürzung der Regelleistung um 30 Prozent).

Übrigens kannst Du es mir glauben: Ich habe diese deutsche Arbeitsverwaltung so satt. Ich könnte nur noch: :kotz:
 
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Gast
Der ArGe fällt doch noch was ein?

Die neue Fallmanagerin hatte mir ja ab 02.02.2007 ein Bewerbertraining beim sog. Menelaos Kombilohn-Projekt (Maßnahmeträger: Diakonie) in der neuen Eingliederungsvereinbarung festgeschrieben.

Meine telefonische Nachfrage ergab:

Ein Mitarbeiter des Maßnahmeträgers war darüber nur etwas erstaunt, denn im Rahmen dieses Projektes finden keine Bewerbertrainings statt.

Er könne mir aber einen einwöchigen Yogakurs (4 Stunden pro Tag) in Freiburg anbieten. Oder als Alternative: "Wie kann ich als Langzeitarbeitsloser soziale Kontakte herstellen." Dieser Kurs würde auch eine Woch dauern. Wiederum 4 Unterichtsstunden pro Tag. Ausübungsort: Freiburg.

Am 07.02.2007 habe ich den ersten persönlichen Gesprächstermin mit einem der Mitarbeiter dieses Projekts. Eigentlich sollte ja laut meiner Fallmanagerin das "Bewerbertraining" schon am 02.02.2007 beginnen - aber lassen wir das. Bei so viel Inkompetenz wird's mir nämlich schwindlig.

So langsam, aber sicher zweifle ich an deren Verstand...

Jetzt fällt mir nichts mehr dazu ein...
 

pixelfool

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Nun ja, ein Hinweis auf einen 1-wöchigen Yoga-Kurs in den zukünftigen Bewerbungen wird Dir sicherlich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber der "Konkurrenz" verschaffen. :lol:
 
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pixelfool meinte:
Nun ja, ein Hinweis auf einen 1-wöchigen Yoga-Kurs in den zukünftigen Bewerbungen wird Dir sicherlich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber der "Konkurrenz" verschaffen. :lol:

Guten Tag pixelfool,

Du wirst es (nicht) glauben: Auf dieser Basis hat mir der Diakonie-Mitarbeiter den Yogakurs ernsthaft angeboten. Dieser und auch der andere Kurs würden mir persönliche und berufliche Vorteile verschaffen.
 
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