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Der ArGe fällt nichts mehr ein!

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#1
Heute habe ich die neue Eingliederungsvereinbarung (halbjährliche Verlängerung) unterschrieben.

Die neue Fallmanagerin - Vorgängerin ist in Mutterschaftsurlaub - konnte mir kein einziges Stellenangebot vorlegen.

Dafür aber:

Bewerbertraining und Coaching.

Maßnahmeträger:

Diakonie

Das "Dingenskirchens" nennt sich:

Menelaos Kombilohn-Projekt

Menelaos ist ein Impulsprogramm des Ministeriums für Arbeit und Soziales in Baden-Württemberg zur Förderung regionaler Initiativen für Kombi-Lohn-Projekte (kurz KOLIPRI).

Das Menelaos-Projekt ist gefördert durch den Europäischen Sozialfond in Zusammenarbeit mit der ArGe Breisgau-Hochschwarzwald.

Der Slogan dieses sog. Projekts lautet:

Menschen in Arbeit bringen!

Ein-Euro-Job: Ein Angebot als "Straßenbahnbegleiter" in Anlehnung an das Modell in Leipzig schlug ich aus.
 

Arania

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#2
Frag sie mal was das bringen soll, das hast Du doch alles schon gemacht
 

Syndrom

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#3
Ich würde Ihnen sagen, dass Du keine sinnlose Beschäftigungstherapie willst, sondern einen Job brauchst, mit dem Du Deinen Lebensunterhalt selber bestreiten kannst.
Wenn sie nicht dazu in der Lage sind, Dir so eine Tätigkeit zu verschaffen, sollen sie es wenigstens zugeben und gefälligst dafür sorgen, dass Du Deine finanzielle Unterstützung pünktlich und in großzügiger Form - ohne wenn und aber - bekommst.
Da haben die Leute von der ARGE scheinbar den Sinn ihres Daseins noch nicht verstanden.
:?
Herzlichst,
Syndrom
 
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#4
Arania sagte :
Frag sie mal was das bringen soll, das hast Du doch alles schon gemacht
Guten Tag Arania,

ich habe sie darauf aufmerksam gemacht, daß ich sowohl bei der IHK als auch beim Integrationsfachdienst des Diakonischen Werkes schon so ähnliche "Weiterbildungen" durchlaufen habe. Es bringt doch nichts...

Zudem muß ich jetzt zum 1. jeden Monats meine Eigenbemühungen (Bewerbungen) schriftlich nachweisen. Aber die neue Fallmanagerin konnte mir heute kein einziges Stellenangebot unterbreiten.

Das ist echt ein Witz!
 

Bruno1st

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#7
Catweazle sagte :
Zudem muß ich jetzt zum 1. jeden Monats meine Eigenbemühungen (Bewerbungen) schriftlich nachweisen. Aber sie konnte mir heute kein einziges Stellenangebot unterbreiten.

Das ist echt ein Witz!
Aber ein ganz schlimmer Witz - du mußt deine Bewerbungen nachweisen und ich versuche seit Monaten endlich Informationen zu ANGEBOTENEN Arbeitsstellen zu bekommen und werde nur ignoriert.

06.01.07
Vorstellungsmöglichkeit - 61702BGxxxxxxxxx - EILIG

Sehr geehrte Frau xxx,

vor 3 Std. (06.01.07) habe ich ein 45-minütiges telefonisches Vorstellungsgespräch hinter mich gebracht und habe es damit offensichtlich in die zweite Runde (Überraschungstelefonat 16-18.01.07) geschafft. Die dritte Runde soll nach dem 27.01.07 stattfinden und ein persönliches Gespräch werden.

Da Sie bisher wenig informativ waren, bzw. nur mit "kann" gearbeitet haben, informiere ich Sie, dass ich immer noch dringend Informationen benötige, wie die Arbeitsaufnahme gefördert werden kann, inkl. Umzug, usw.

Ich muss nun so schnell wie möglich die Informationen oder auch "Bonbons" für das Unternehmen zusammenstellen, damit ich weiter im Rennen bleibe. Vor allem muss dies alles passen, fundiert, nachweisbar und zugesagt sein. Ohne diese Informatio-nen kann ich meine Bewerbung gleich zurückziehen. Doch ich gehe immer noch da-von aus, dass es Richtlinien gibt, was möglich ist und es nicht bei jedem Arbeitslosen neu ausgewürfelt wird. Evtl. ist auch eine freie Mitarbeit auf selbstständiger Basis / Umsatzbeteiligung möglich.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Bevor hier der Rat kommt, vor Gericht zu gehen, hier die Fortsetzung in Auszügen. Denn Klage bringt nichts, weil ich haltbare und umfassende Informationen - außerdem stört mich, daß die ARGE nicht kontrollierbar ist. Was hilft also ein Urteil über Auskunft, wenn die nur allgemein gegeben wird.

Regierungspräsidium - 23/0141. - Ihr Schreiben vom 04.01.2007

Sehr geehrter Herr xxxxx,

für Ihr Schreiben bedanke ich mich. Endlich scheint die Brisanz der ganzen Angelegenheit erkannt worden zu sein. Wenn sich Ministerin Frau Stolz persönlich und sicher im Auftrag der Landesregierung der Angelegenheit annimmt, gehe ich davon aus, dass Klärung geschaffen wird. Leider scheint die untere Ebene etwas missver-standen zu haben oder missverstehen zu wollen, bzw. behindert die Aufklärung weiter durch sinnlose Berichte, die Aktivität vortäuschen sollen, um den involvierten Beamtenkollegen zu schützen. Anders kann ich mir nicht erklären, dass wieder nur ein Bericht angefordert wird, dessen Ziele schon vorgegeben sind, dessen dichteri-sche Qualität den monatlichen Arbeitslosenzahlen sicher in nichts nachsteht, statt den ganzen Fall endlich neutral anzugehen und vollständig zu untersuchen.

Stellvertretend an die Landesregierung stelle ich Ihnen folgende Fragen :
Wieso müssen sozial Bedürftige alle ihre Daten offen legen, aber Beamte dürfen die Aussage einfach verweigern und das Verfahren wird umgehendst eingestellt ?

Wieso werden soziale Leistungen bezahlt, wenn stattdessen gar kein Geld fließen müsste ? Falls dieser Beamte endlich seinen Pflichten nachkommen würde. Noch-mals ganz deutlich : Wäre diese Angelegenheit geklärt und das verschwundene Vermögen (alleine € 33.000,- in bar; von diesem Beamten vom Konto meines ster-benden Vaters abgehoben) wieder greifbar, dann müsste ich sicher keine Sozialleis-tungen mehr beziehen.

Wieso wird gegen Bedürftige sofort ermittelt, diese sogar unter Generalverdacht gestellt, während Beamte bei klar erkennbaren Anhaltspunkten unbehelligt bleiben ?
Gehören Beamte zur neuen Klasse der Unberührbaren in Deutschland ?

Wieso werden die Machenschaften eines Beamten um den Tod meines Vaters immer ausgeklammert ? Ich muss hier sogar das Wort Leichenfledderei in den Mund nehmen, da sämtliche privaten Dinge, von der Armbanduhr, über Adressbuch, Per-sonalausweis, bis zu Bargeld, nach seinem Tod verschwunden sind und der Beamte keine Anstalten machte, hier einzugreifen oder den Verbleib aufzuklären.

Wieso wird die Arbeitsaufnahme von hochqualifizierten Angeboten durch Nichtinformation sabotiert ? Ich habe Ihnen ein aktuelles Stellenangebot beigelegt und meine zwei letzten Hilferufe nach Informationen an die Fallmanagerin - die diese wie immer ignorierte. Ist dies nur Inkompetenz oder manipuliert da jemand die Angelegenheit, wie ich bereits mehrfach vermutet und um Klärung gebeten habe ? Denn bereits im August 2005 wurde eine sehr gute Arbeitsstelle durch die ARGE sabotiert, wie der damalige Fallmanager schriftlich bestätigte. Auch waren Anträge nicht mehr vorhan-den. Seit Monaten werden meine Anträge nicht mehr bearbeitet. Es scheint sich um die übliche Taktik "Akte blockieren/mürbe machen" zu handeln.

.........Wieso gehen diese Vermögensfragen die Ermittlungen "natürlich" nichts an ? Die Aufklärung und Wahrheit sollte doch über allem stehen, oder etwa nicht ?

Wieso wird dauernd von Erbschaftsfragen (angeblich Privatsache) gesprochen ? Es geht um verschwundenes Vermögen, welches meine Arbeitslosigkeit beenden könn-te und einen Beamten der darin so tief verwickelt sein dürfte, dass er nur die Aussa-ge verweigern und sich "ausdrücklich auf sein Schweigerecht" berufen konnte. Hätte er nichts zu verbergen, hätte er doch sicher sofort und freiwillig Auskunft zu seinen Aktivitäten bei meinem Vater gegeben, statt alle Bemühungen zu blockieren ?
.......... Die Hauptfragen dürften dann sein: Zählen die Aussageverweigerung eines Beamten und die Lügerei seines Anwaltes und Schwiegersohnes mehr, wie die Suche nach der Wahrheit ? Wieso bin ich seit August 2005 völlig unnötig arbeitslos und kein Beamter, keine Behörde bis auf Ministerebene interessieren sich dafür ?

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
 
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#8
Außer Ein-Euro-Jobs und Pseudo-Trainingsmaßnahmen hat die deutsche Arbeitsverwaltung nichts mehr zu bieten!!!!!!!!!
 
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#13
Heiner Peters sagte :
Warste nicht mal im Gespräch wg. Erntehelferjobs?
Ja, das war letztes Jahr.

Für mich hat's aber nicht stattgefunden.
 
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#15
Hallo Cat,

das ist ja nicht mehr so lange hin. Kann man da nichts machen? Soweit ich weiß, haben doch schon auch hier Leute geschrieben, dass sie sich gegen solche elendigen Maßnahmen erfolgreich zur Wehr gesetzt haben.

Oder willst Du es Dir erstmal angucken? (Obwohl, Diakonie ...)
 
E

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#16
Wölfin sagte :
Hallo Cat,

das ist ja nicht mehr so lange hin. Kann man da nichts machen? Soweit ich weiß, haben doch schon auch hier Leute geschrieben, dass sie sich gegen solche elendigen Maßnahmen erfolgreich zur Wehr gesetzt haben.

Oder willst Du es Dir erstmal angucken? (Obwohl, Diakonie ...)
Guten Morgen Wölfin,

ich schaue es mir erst einmal an.

Aber ich werde ganz genau hinschauen. :mrgreen:
 
E

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#17
Catweazle sagte :
Aber ich werde ganz genau hinschauen. :mrgreen:
:daumen: Ansonsten, wenn´s Dir zu dumm wird, gibt es, glaube ich, genug Leute mit Erfahrung, wie man da wieder raus kommen kann.
 

Bruno1st

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#18
Wölfin sagte :
Catweazle sagte :
Aber ich werde ganz genau hinschauen. :mrgreen:
:daumen: Ansonsten, wenn´s Dir zu dumm wird, gibt es, glaube ich, genug Leute mit Erfahrung, wie man da wieder raus kommen kann.
wieso rauskommen ???

Job beginnen und sofort Klage auf Festeinstellung einreichen - auch wenn das irgendwelche Programme sind - die angeblich "zielgerichtet" sind.
Es ist klar, daß sie nur dazu dienen die Arbeitslosenstatistiken zu manipulieren, 95% der ausgebildeten Arbeitslosen benachteiligen, keine Chance auf eine Festanstellung bieten, usw. Und wenn dann noch die Diakonie dahintersteckt, ist der (Un)Sinn klar.
Zusätzlich würde ich noch Offenlegung der Gelder verlangen, die für diese Maßnahme fließen. Denn soviel kann mannicht qualifizieren, wie da abkassiert und bezahlt wird.
 
E

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#19
Catweazle sagte :
Wer sich das sog. Impulsprogramm mal antun will, folge diesem Link:

http://www.baden-wuerttemberg.de/fm/597/Impulsprogramm_KOLIPRI.pdf

und Motivation
der eingestellten Niedriglohnempfänger
(z.B. Einstiegsgeld, Alg II)
und begleitende Qualifikation zur Verbesserung der Beschäftigungs- und
Leistungsfähigkeit
im Einzelfall je nach Bedarf,

:lol: :lol: :lol:

Wie wollen die das schaffen?
Indem sie genauso Märchen erzählen wie bei mir und meiner "Trainingsmaßnahme"?

:lol: :lol: :lol:
 
E

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#21
poldibaer sagte :
Catweazle sagte :
Heute habe ich die neue Eingliederungsvereinbarung (halbjährliche Verlängerung) unterschrieben.
Warum tust Du sowas, Catweazle?

Lies hier: http://www.elo-forum.org/forum/viewtopic.php?p=129790#129790

Du kannst die EGV immer noch kippen.

P.
Guten Morgen poldibaer,

ganz einfach: Ich will nicht sanktioniert werden. (Kürzung der Regelleistung um 30 Prozent).

Übrigens kannst Du es mir glauben: Ich habe diese deutsche Arbeitsverwaltung so satt. Ich könnte nur noch: :kotz:
 
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  Th.Starter/in  
#22
Der ArGe fällt doch noch was ein?

Die neue Fallmanagerin hatte mir ja ab 02.02.2007 ein Bewerbertraining beim sog. Menelaos Kombilohn-Projekt (Maßnahmeträger: Diakonie) in der neuen Eingliederungsvereinbarung festgeschrieben.

Meine telefonische Nachfrage ergab:

Ein Mitarbeiter des Maßnahmeträgers war darüber nur etwas erstaunt, denn im Rahmen dieses Projektes finden keine Bewerbertrainings statt.

Er könne mir aber einen einwöchigen Yogakurs (4 Stunden pro Tag) in Freiburg anbieten. Oder als Alternative: "Wie kann ich als Langzeitarbeitsloser soziale Kontakte herstellen." Dieser Kurs würde auch eine Woch dauern. Wiederum 4 Unterichtsstunden pro Tag. Ausübungsort: Freiburg.

Am 07.02.2007 habe ich den ersten persönlichen Gesprächstermin mit einem der Mitarbeiter dieses Projekts. Eigentlich sollte ja laut meiner Fallmanagerin das "Bewerbertraining" schon am 02.02.2007 beginnen - aber lassen wir das. Bei so viel Inkompetenz wird's mir nämlich schwindlig.

So langsam, aber sicher zweifle ich an deren Verstand...

Jetzt fällt mir nichts mehr dazu ein...
 

pixelfool

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#23
Nun ja, ein Hinweis auf einen 1-wöchigen Yoga-Kurs in den zukünftigen Bewerbungen wird Dir sicherlich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber der "Konkurrenz" verschaffen. :lol:
 
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  Th.Starter/in  
#24
pixelfool sagte :
Nun ja, ein Hinweis auf einen 1-wöchigen Yoga-Kurs in den zukünftigen Bewerbungen wird Dir sicherlich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber der "Konkurrenz" verschaffen. :lol:
Guten Tag pixelfool,

Du wirst es (nicht) glauben: Auf dieser Basis hat mir der Diakonie-Mitarbeiter den Yogakurs ernsthaft angeboten. Dieser und auch der andere Kurs würden mir persönliche und berufliche Vorteile verschaffen.
 
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  Th.Starter/in  
#25
Guten Tag Martin,

was hältst Du eigentlich von diesem "Super-Angebot" der ArGe Breisgau-Hochschwarzwald und der Diakonie?
 

Bruno1st

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#26
Catweazle sagte :
pixelfool sagte :
Nun ja, ein Hinweis auf einen 1-wöchigen Yoga-Kurs in den zukünftigen Bewerbungen wird Dir sicherlich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber der "Konkurrenz" verschaffen. :lol:
Guten Tag pixelfool,

Du wirst es (nicht) glauben: Auf dieser Basis hat mir der Diakonie-Mitarbeiter den Yogakurs ernsthaft angeboten. Dieser und auch der andere Kurs würden mir persönliche und berufliche Vorteile verschaffen.
klar verschafft dir das Vorteile - man soll dann längere Zeit ohne Nahrung auskommen können (Pausen fallen weg) oder sich länger konzentrieren können (Überstunden sind möglich), usw.
Sicher reißen sich die Arbeitgeber um dich, wenn du ein Zertifikat vorlegst und eine Kleinigkeit vorturnst :) (mit/ohne Musik)

Nun aber Scherz beiseite - obwohl wir bei der gleichen Arge sind, sieht es bei mir anders aus - mich ignorieren die vollständig. Sogar konkrete Stellenangebote die ich von Dritten bekomme, interessieren die Arge nicht.

Wollen wir tauschen ? Eingliederungsvereinbarung/Yoga-Kurs gegen Totenruhe/Ignoranz


28.01.2007

Vorstellungsmöglichkeit - 61702BG00xxxxx - EILIG

Sehr geehrtexxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx,

nachdem Sie weder auf meine Schreiben vom 03.01.07, 06.01.07 und vorhergehende geantwortet und mir dadurch Informationen vorenthalten haben, freue ich mich Ihnen mitteilen zu können, dass ich trotz Ihrer tatkräftigen Nichtunterstützung im Nachlauf die Chance auf eine persönliche Vorstellung erhalten habe. Dies wurde mir gerade (Sonntag 28.01.07 17:45) mitgeteilt. Den Namen des Unternehmens habe ich immer noch nicht erfahren - was aber in der Wirtschaft üblich ist, wie ich schon mehrfach versucht habe Ihnen näher zubringen.

Das Problem ist nun, dass ich bis Mittwoch morgen (31.01.07 - 08:00) eine Planung abgeben muss, wie sich die Arbeitsaufnahme gestalten könnte und dazu weiterhin Ihre Informationen benötige, z.B. zu
- Vermittlungsgutschein
- Vorteile für Arbeitgeber
- Vorstellungskosten
- Umzugskosten
- Doppeltmiete
- Einarbeitungszuschuss
- Praktikum
- freiberufliche Mitarbeit/Selbstständigkeit
- usw. - auf jeden Fall vollumfassend

Ich habe Sie hiermit sofort informiert, obwohl ich nach meinen Erfahrungen davon ausgehe, wieder nichts von Ihnen zu hören. Wobei ich nochmals darauf hinweise, dass ich schriftliche und verbindliche Informationen benötige und nicht irgendein "kann".

Gleichzeitig melde ich bereits jetzt eine persönliche Vorstellung im Raum Soest/Büren (ca. 560 km einfach Strecke, mit Pkw) an. Denn die Fahrt mit der Bahn soll nahezu unmöglich sein.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Reaktion der ARGE ? Wie immer KEINE !
 

poldibaer

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#27
Catweazle sagte :
Guten Morgen poldibaer,

ganz einfach: Ich will nicht sanktioniert werden. (Kürzung der Regelleistung um 30 Prozent).
Wenn Du Dich an die beschriebene Vorgehensweise hältst, wirst Du nicht gekürzt. Ich bin nicht gekürzt worden, und alle anderen hier auch nicht, und die Leute, die mit unserer Hilfe sich gegen die EGV durchsetzen, ebenfalls nicht.

Mehr Mut, Kollege. Es bringt nichts, das Haupt zu beugen!

Siehe:
http://www.elo-forum.org/forum/ftopic7829161.html

Übrigens: Du hast ne PN.

P.
 
E

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  Th.Starter/in  
#28
Hallo Bruno,

ich würde mit Dir tauschen. Denn die ArGe läßt mich kaum noch in Ruhe. Auf derartig' sinnlose Angebote meiner Fallmanagerin kann ich nämlich durchaus verzichten.

Hallo poldibaer,

auf jeden Fall werde ich den Gesprächstermin am 07.02.2007 abwarten. Erst dann entscheide ich mich.
 

poldibaer

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#29
Catweazle sagte :
Hallo poldibaer,
auf jeden Fall werde ich den Gesprächstermin am 07.02.2007 abwarten. Erst dann entscheide ich mich.
Naja, damit gibst Du Ihnen damit aber nur erneut Gelegenheit, Dich zu verarschen.

Merke: mündlich haben die viel Möglichkeiten, sich rauszuwinden, wenn sie Mist gemacht haben. Schriftlich aber kaum.

Siehe: http://www.elo-forum.org/forum/viewtopic.php?p=129790#129790

Gehst Du also hin, ohne vorher etwas schriftliches zu machen, verarschen sie Dich weiter.

Wenn Du Dich aber rechtzeitig vor dem 07.02. 2007 (also jetzt...) schriftlich gegen die EGV wehrst, dies dort einreichst und beantragst, daß Du vor einem erneuten Gespräch zunächst einmal die schriftliche Beantwortung Deiner Fragen zum Zustandekommen der EGV sehen willst, dann müssen sie schriftlich antworten und dürfen Dich nicht sanktionieren, denn gemäß §§ 33, 34 und 35 SGB X sind sie zur schriftlich Antwort verpflichtet.

Gehst Du aber hin, dürfen sie auch mündlich antworten, und verarschen Dich weiter.

Noch ist Zeit, etwas Schriftliches zu machen - die PN und den o.a. Link hast Du ja. Überlegs Dir.

P.
 
E

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#30
Ich werde am 07.02.2007 zu diesem Gesprächstermin erscheinen.

Der Gesprächspartner wird meinen zweijährigen Frust mit Hartz IV zu spüren bekommen.

Auch auf die Gefahr hin, daß ich danach durch die ArGe sanktioniert werden sollte.

Mir ist momentan sowieso alles egal.
 
E

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#31
Dieses "Menelaos Kombilohn-Projekt" bietet selbverständlich nicht nur diesen Yoga-Kurs an, sondern auch folgende Projektinhalte. (In den Links hatte ich bereits darauf verwiesen).

1. Aktive Stellensuche/ -schaffung im Dienstleistungsbereich und in privaten Haushalten

2. Kontinuierliches und intensives Coaching über den Projektzeitraum (6 Monate) mit Blick auf Schlüsselqualifikationen

3. Bearbeitung persönlicher Vermittlungshemmnisse

4. Begleitung der Teilnehmer/innen durch Einsatz von Fallmanagement und berufsspezifischer Weiterqualifizierung

Was auch immer dies konkret bedeuten mag: Denn die Projektinhalte hören sich für mich recht schwammig und nichtssagend an.

Mittlerweile ist dies bereits das dritte ähnliche Projekt, was ich seit dem 01.01.2005 durchlaufen muß (soll). Jedes Mal ist die Diakonie der Maßnahmeträger.

Sei es beim:

1. Ein-Euro-Job in einem Wohnheim für behinderte Menschen
2. Integrationsfachdienst für Menschen mit Behinderung
3. Menelaos Kombilohn-Projekt

Der Kombilohn (Stundenlohn) setzt sich folgendermaßen zusammen:

Möglicher Arbeitgeber 7,50 Euro
Lohnkostenzuschuß der ArGe 2,50 Euro

Das KOLIPRI-Projekt (regional für die ArGe Breisgau-Hochschwarzwald: Menelaos Kombilohn-Projekt) ist in Baden-Württemberg recht umstritten. Besonders die Opposition im Landtag zweifelt den Sinn dieses Projektes an. Da verschiedene Arbeitgeber die langzeitarbeitslosen Menschen genau für den geplanten Zeitraum von einem halben Jahr einstellen. Darüber hinaus aber nicht. Stichwort: Mitnahmeeffekt und billige Arbeitskräfte.

Übrigens läuft dieses Projekt am 31.12.2007 in Baden-Württemberg wieder aus.

Sicherlich deswegen, weil es so erfolgreich war? :lol:

Anmerkung:

Dennoch warte ich den Gesprächstermin am 07.02.2007 erst einmal ab.
 

poldibaer

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#32
@catweazle

Hallo Thomas,

Dein Vorgehen ist leider taktisch und rechtlich höchst unklug.

Aber das ist Deine Entscheidung.

Bedenke nur, daß Du, je länger Du deren Spielchen mitmachst, Dich in immer größere Schwierigkeiten begibst, die dann nur schwer zu korrigieren sind.

P.
 
E

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  Th.Starter/in  
#33
Re: @catweazle

poldibaer sagte :
Hallo Thomas,

Dein Vorgehen ist leider taktisch und rechtlich höchst unklug.

Aber das ist Deine Entscheidung.

Bedenke nur, daß Du, je länger Du deren Spielchen mitmachst, Dich in immer größere Schwierigkeiten begibst, die dann nur schwer zu korrigieren sind.

P.
Guten Tag poldibaer,

meine prekäre Lage ist mir begreiflich. Es kann durchaus sein, daß ich nach dem 07.02.07 ein blaues Wunder erlebe.

Mir ist momentan aber alles egal...
 
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  Th.Starter/in  
#34
Ich werde sowohl den "Yoga-Kurs" als auch den Kurs "Soziale Kontakte" ablehnen, weil ich darin keinerlei Sinn für mich erkennen kann.

Somit gehe ich am 07.02.07 auf Konfrontationskurs gegenüber der Diakonie.
 

mamina

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#35
Menelaos Kombilohn Projekt

Hallo Ihr Breisgau-Hochschwarzwälder,

ich bin auch von da. Vor einigen Tagen habe ich aus eigener Initiative beim ARGE einen Termin erhalten. Auch das bringt nur eine Eingliederungsvereinbarung und den dringenden Rat bei der Diakonie wegen des Menelaos-KLP vorzusprechen. Ich war zuerst von den Aussagen der Fallmanagerin beeindruckt, bis sie mir mitteilte, dass SCHON EINE PERSON in Arbeit gebracht worden sei, der an diesem Projekt teilgenommen hatte.

Bischen seltsam oda?????

Im ganzen Einzugsbereich von Freiburg/Kreis Breisgau-Hochschwarzwald ist man schon stolz, weil durch dieses Projekt einer in Arbeit kam???? Stellt das nicht das ganze Projekt in Frage????

Ich suche nicht erst jetzt Arbeit, leider aber bin ich eine Alleinerziehende mit drei, wenn auch mittlerweile halbwüchsigen, Kindern. Das hält die sozialsten Arbeitsgeber ab, mich einzustellen. Wenn ein Mann im Hintergrund steht, ja dann. Oder aber, man bietet mir einen Vollzeitjob an, weil Frauen dies ja für die Hälfte des Gehaltes schon arbeiten (Zustelldienste).

Auch bei Lidl oder Aldi oder ähnlichen Firmen sind die nicht auf eine AE + 3 angewiesen. Das bekommt man auch mündlichen recht unverblümt mitgeteilt, bei der schriftlichen Absage braucht man ja keine wirkliche Begründung anzugeben.

Leider habe ich jetzt keine Zeit mehr. Ich würde gerne weiter aus dem Nähkästchen plaudern, muss aber jetzt Mutterpflichten erledigen.

Bis demnächst
mamina
 
E

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  Th.Starter/in  
#36
Guten Morgen mamina,

schön, daß wir (Bruno1st und ich) "Zuwachs" aus unserem Landkreis bekommen haben. Da fühlt man sich gleich nicht mehr so verloren.

Das "Menelaos Kombilohn-Projekt" wurde im Januar 2006 in's Leben gerufen. Am 31.12.2007 läuft es wieder aus.

D. h. innerhalb eines Jahres wurde ein einziger Langzeitarbeitsloser in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt. Hochrechnung: Ende 2007 sind es dann u. U. zwei. Welch' ein großer Erfolg.

Zudem sind dies sowieso nur Beschäftigungsverhältnisse im Niedriglohnsektor, die durch dieses ominöse Projekt an nicht qualifizierte Langzeitarbeitslose vermittelt werden sollen.

Im Gegensatz: Ich besitze zwei qualifizierte Berufsabschlüsse und verfüge über 25 Jahre Berufserfahrung. Aber das ist ja eine ganz andere Geschichte?
 
E

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  Th.Starter/in  
#37
Moin,

Was man bei solchen "Maßnahmen" , die ja angeblich zu einer "Verbesserung der Wiedereingliederung in die Arbeitswelt" führen soll, "lernt" ist (mal wieder) die "einzig richtige und erfolgsversprechende" Bewerbung zu schreiben. (Die gilt aber auch wieder nur bis zur nächsten Maßnahme bei einem anderen "Bildungsträger")

Wenn man aber ganz offen die Ma0nahme (bei mir 8 Wochen) anzweifelt, dann bekommt man zu hören, das man dann 12 Wochen gekürzt wird, wenn man da nicht bis zum Ende mitmacht. (Wäre bei mir ein Verhältnis von 4 Wochen weiter Unsinn anhören, oder 12 Wochen mit 30% Kürzung).

Außerdem muss ich laut "Fahrkostenbescheid" selbst schon jede Woche knapp 10€ aus eigener Tasche bezahlen, weil meine Wochenkarten 23€ kosten und ich nur 14€ "erstattet" bekomme.

Leider habe ich noch kein Urteil eines (bayerischen) oder Bundesgerichtes gefunden, das die Verhältnismäßigkeit von Sanktionen definiert.

Kennt da jemand ein Urteil, das ich vorlegen kann?

Solche Maßnahmen dienen meiner Meinung nach nur dazu, Sanktionen zu verhängen, denn auf "Realitäts-" und Sinngehalt wird gerade hier nicht geachtet. Die Einzigen, die davon Profitieren sind die Maßnahmeträger, denn die bekommen für diesen Unsinn, auch noch Geld, ohne das wirklich nachgeprüft wird, ob und welche Erfolge dabei erzielt wurden.
 
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  Th.Starter/in  
#38
Moin,

Was man bei solchen "Maßnahmen" , die ja angeblich zu einer "Verbesserung der Wiedereingliederung in die Arbeitswelt" führen soll, "lernt" ist (mal wieder) die "einzig richtige und erfolgsversprechende" Bewerbung zu schreiben. (Die gilt aber auch wieder nur bis zur nächsten Maßnahme bei einem anderen "Bildungsträger")

Wenn man aber ganz offen die Ma0nahme (bei mir 8 Wochen) anzweifelt, dann bekommt man zu hören, das man dann 12 Wochen gekürzt wird, wenn man da nicht bis zum Ende mitmacht. (Wäre bei mir ein Verhältnis von 4 Wochen weiter Unsinn anhören, oder 12 Wochen mit 30% Kürzung).

Außerdem muss ich laut "Fahrkostenbescheid" selbst schon jede Woche knapp 10€ aus eigener Tasche bezahlen, weil meine Wochenkarten 23€ kosten und ich nur 14€ "erstattet" bekomme.

Leider habe ich noch kein Urteil eines (bayerischen) oder Bundesgerichtes gefunden, das die Verhältnismäßigkeit von Sanktionen definiert.

Kennt da jemand ein Urteil, das ich vorlegen kann?

Solche Maßnahmen dienen meiner Meinung nach nur dazu, Sanktionen zu verhängen, denn auf "Realitäts-" und Sinngehalt wird gerade hier nicht geachtet. Die Einzigen, die davon Profitieren sind die Maßnahmeträger, denn die bekommen für diesen Unsinn, auch noch Geld, ohne das wirklich nachgeprüft wird, ob und welche Erfolge dabei erzielt wurden.
Bei Einnahmen aus Kapitalerträgen, Zinsen verhält es sich doch so ähnlich. Man ist verpflichtet Zinseinnahmen von mehr als 50,-- Euro im Jahr der ArGe anzuzeigen. Aber Schuldzinsen des Hilfebedürftigen fallen einfach unter den Tisch.

Hartz IV und das SGB II sind doch mit dem logischen Menschenverstand in keinster Weise nachvollziehbar. Es wird bei diesen "Gesetzen" fast überall mit zweierlei Maß gemessen.
 
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  Th.Starter/in  
#39
Die Diakonie geht mir dermaßen auf'n Sack!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 

Bruno1st

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#40
Hallo Ihr Breisgau-Hochschwarzwälder,

ich bin auch von da. Vor einigen Tagen habe ich aus eigener Initiative beim ARGE einen Termin erhalten. Auch das bringt nur eine Eingliederungsvereinbarung und den dringenden Rat bei der Diakonie wegen des Menelaos-KLP vorzusprechen. Ich war zuerst von den Aussagen der Fallmanagerin beeindruckt, bis sie mir mitteilte, dass SCHON EINE PERSON in Arbeit gebracht worden sei, der an diesem Projekt teilgenommen hatte.

Bischen seltsam oda?????

Im ganzen Einzugsbereich von Freiburg/Kreis Breisgau-Hochschwarzwald ist man schon stolz, weil durch dieses Projekt einer in Arbeit kam???? Stellt das nicht das ganze Projekt in Frage????
Zuerst mal Willkommen hier im Forum. Das die ARGE so stolz auf EINE vermittelte Stelle ist, kann ich nachvollziehen - kleine Geister sind mit Kleinigkeiten einfach zufriedenzustellen.
Da hätte ich doch gerne Gotteslästerung betrieben und die FM gefragt, was als "MOrgengabe" dazugegeben wurde - ob die Person von dem Geld überhaupt leben kann - usw. Ich glaube, die hätten mich sicher gleich gekreuzigt.

Nächsten Samstag habe ich trotz aller Sabotage durch die ARGE endlich ein Vorstellungsgespräch - morgens um 10.00 und 550 km entfernt. Mal sehen, ob die ARGE sich bis dahin meldet. Trotz vieler Nachfragen www.bruno-schillinger.de/hartz4/regpraes.htm hüllen die sich weiter in Schweigen.
Auf jeden Fall noch viel Spaß mit der ARGE und deiner FM


* irgendetwas hängt hier - gerade kam die Meldung, mein Text sei zu kurz (mindestens 10 Zeichen) und es war nur noch das Zitat vorhanden
 
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#41
Guten Tag mamina,

nimmst Du an diesem ominösen Projekt schon teil oder mußt Du auch erst noch das Info-Gespräch mit der Diakonie hinter Dich bringen?
 

Koschka

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#42
Der ARGE fällt nichts mehr ein !

da täuschts du dich aber. den ARGEn fällt immer noch was neues ein.
ich habe jetzt zwei berichte im fernsehenn gesehen, da ging es um die ARGE in löbau. in löbau sollen rund 80 familien ihren wohnraum verkleinern, weil angeblich unangemessen zu gross. das problem ist aber, dass es keine kleineren wohnungen gibt. was macht die ARGE also, sie fordert die Mieter auf ein Zimmer komplett zu räumen und abzuschliessen. diese zimmer dürfen dann nur noch zum lüften betreten werden. es darf nicht mal irgendetwas dort abgestellt werden. ob sich die mieter daran halten, wird alle zwei, drei wochen überprüft. die vermieter erhalten nur noch eine reduzierte miete, sind aber froh, dass sie ihre wohnungen noch vermieten können.

das ist in meinen augen pervers und menschenverachtend und verstößt gegen das gleichstellungsgesetz. ich kenne nämlich noch beispiele wo z.b.
vier personen auf 155 qm wohneigentum sitzen (bedarfsgemeinschaft) und der entsprechenden ARGE geht das völlig am arsch vorbei.
 

Atlantis

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#43
Was auffällt ist das zu Zeit wieder massiv Einladungen zu
Gesprächen des Bewerberangebots und beruflicher Situation
rausgehen.
Die Jagd ist Eröffnet.
Weihnachten Silvester ist vorbei, die Urlaubszeit
im Sommer kommt erst noch also auf zur Jagd.
Und die Flinte heißt 1 Euro Job.
 
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#44
Ein-Euro-Jobs lehne ich mittlerweile (2005 habe ich noch zwei freiwillig absolviert) grundsätzlich ab. So 2006 und im Januar 2007.

Darunter ein "Angebot" als Straßenbahnbegleiter.
 

Bruno1st

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#45
da täuschts du dich aber. den ARGEn fällt immer noch was neues ein.
ich habe jetzt zwei berichte im fernsehenn gesehen, da ging es um die ARGE in löbau. in löbau sollen rund 80 familien ihren wohnraum verkleinern, weil angeblich unangemessen zu gross. das problem ist aber, dass es keine kleineren wohnungen gibt. was macht die ARGE also, sie fordert die Mieter auf ein Zimmer komplett zu räumen und abzuschliessen. diese zimmer dürfen dann nur noch zum lüften betreten werden. es darf nicht mal irgendetwas dort abgestellt werden. ob sich die mieter daran halten, wird alle zwei, drei wochen überprüft. die vermieter erhalten nur noch eine reduzierte miete, sind aber froh, dass sie ihre wohnungen noch vermieten können.

das ist in meinen augen pervers und menschenverachtend und verstößt gegen das gleichstellungsgesetz. ich kenne nämlich noch beispiele wo z.b.
vier personen auf 155 qm wohneigentum sitzen (bedarfsgemeinschaft) und der entsprechenden ARGE geht das völlig am arsch vorbei.
du schriebst es - der ENTSPRECHENDEN ARGE - denn diese Dinger sind ja alle irgendwie selbstständig. Provinzfürsten dürfen schalten und walten und vor allem mauscheln auf Teufel komm raus. Ich bin ja gespannt, ob mir in meiner 30qm großen, aber mit 270,- um 40,- zu teuren 1-Zimmer-Wohnung der Flur oder Balkon gesperrt wird :)))
Ein Mitarbeiter des Landratsamtes hat die ARGE bei mir als etwas ungeliebter Zwitter (Bundesbehörde/Kommune) bezeichnet - ich bin bei realistischen Bezeichnung Bastard geblieben.
Der Arge fällt übrigens immer neues ein - unter dem Motto dümmer gehts immer, habe ich nun endlich einentermin bekommen, beim Geschäftsführer der ARGE und soll meine Bewerbungsmappe mitbringen.
Weitere Infos dazu www.bruno-schillinger.de/hartz4/regpraes.htm (ganz unten)
 

Bruno1st

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#46
Viel Erfolg morgen in der ARGE und vor allem gute Nerven !!! Bleib tierlieb.
 
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#47
Viel Erfolg morgen in der ARGE und vor allem gute Nerven !!! Bleib tierlieb.
Danke für Deine moralische Unterstützung, Bruno.

Aber ich habe morgen einen Termin bei meinem "Lieblings-Kaninchenzuchtverein" - der Diakonie.
 
E

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#48
Das heutige Gespräch mit dem Mitarbeiter der Diakonie verlief nicht ganz so wie ich es mir vorgestellt hatte. (Vor allem zum Ende des Gesprächs).

Der Beginn des Gespräches war ein Sondieren meines Lebenslaufs. Arbeitsplätze, Qualifikationen. Aber auch berufliche Enttäuschungen. Mein Standpunkt zu Hartz IV, den ich immer wieder in's Gespräch einbrachte.

Es entwickelte sich eine kontroverse Diskussion.

Im Verlauf des Gesprächs wurde ich im Ton immer lauter. Ich vertrat also meine Meinung nicht nur mit Argumenten, sondern auch mit Lautstärke. Zum Teil sogar mit verbalen Entgleisungen. Der Diakonie-Mitarbeiter wurde quasi zu meinem Blitzableiter. Alles was sich in den vergangenen zwei Jahren, bedingt durch Hartz IV in mir angestaut hatte, bekam er innerhalb einer Stunde in vollem Umfang zu spüren.

Zum Schluß kam bei mir der Zusammenbruch: Ein 10-minütiger Weinkrampf erfaßte mich.

Irgendwie hatte sich nun alles bei mir entladen. Es hatte sich im Vorfeld schon angedeutet. Denn ich bin mit Wut auf Gott und die Welt in dieses Gespräch gegangen. Während der ganzen Unterhaltung hatte ich eiskalte Hände und zitterte am ganzen Körper.

Ein schreckliches Erlebnis...

Übrigens: Der "Yoga-Kurs" wurde nicht mehr thematisiert.

Am Montag habe ich einen weiteren Gesprächstermin mit dem Mitarbeiter der Diakonie. (Eigentlich stand ich im Verlauf der Diskussion kurz vor'm "gefühlsmäßigen" Rausschmiss).

Die mögliche Kürzung des Alg II um 30 % ist mir dann doch ein zu großer finanzieller Einschnitt. Ich dachte vorher eigentlich: Noch weiter runter in der sozialen Leiter wäre mir egal. Aber es ist mir halt doch nicht egal.

Ich fühle mich so elend... so kraftlos...
 
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#49
Somit kann man das Thema schließen. Ende der Vorstellung.
 
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