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Der ArGe fällt nichts mehr ein - Teil 2

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Bruno1st

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Es sei denn der Arbeitgeber ist Mutter Teresa und Abbé Pierre in einer Person. Solche Zufälle gibt es im reellen Leben aber nicht.
Die hatten auch ihre Buchhalter im Hintergrund - es ist leicht "gut" zu sein, wenn man voll versorgt ist.
 

Arania

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Na ja, also ein bischen hinkt der Vergleich doch, oder nicht? Mutter Teresa hat sich immerhin nicht persönlich bereichert
 

Bruno1st

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Na ja, also ein bischen hinkt der Vergleich doch, oder nicht? Mutter Teresa hat sich immerhin nicht persönlich bereichert
Geld ist nicht alles was zählt - manche finden es vorrangiger gebraucht zu werden oder helfen zu können - ich nehme von beiden nicht an, daß sie private Schwarzgeldkonten hatten - doch auch Spendengelder müssen gezielt ausgegeben werden.
Hier könnten wir nun sicher eine große philosophische Diskussion beginnen, aber dazu scheint die Sonne hier zu schön.
 

Heiko1961

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So ein Widersinn:

Falls mich ein Arbeitgeber einstellen sollte, dann wird die Gleichstellung voraussichtoich genehmigt. Aber bei Arbeitslosigkeit nicht.

Diese Verfahrensweise soll nun jemand verstehen...
Ne, das verstehe ich allerdings auch nicht. Das Eine hat doch mit dem Anderen nichts zu tun.:icon_hmm:

AraniaDer Arbeitgeber bekommt dann aber Subventionen von der ARGE weil er Dich eingestellt hat und soviel ich weiss auch andere Erleichterungen und Zuschüsse
Der Arbeitgeber kann beantragen und kann ......bekommen. Es ist kein Muss. Hängt auch von der Willkür der Behörden ab. Zuschüsse und Subventionen genehmigen die Arge und die Hauptfürsorgestell.:wink:
 
E

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Gast
Der Arbeitgeber hat die Möglichkeit für Fehltage meiner Person einen finanziellen Ausgleich von der Agentur für Arbeit für einen begrenzten Zeitraum zu erhalten.

Aber!

Beispiel aus der Praxis: Ich wurde in 2006 vom Integrationsfachdienst der Diakonie und Caritas betreut. Diese Einrichtung kümmert sich ausschließlich um behinderte Menschen. Die potentiellen Arbeitgeber werden vorab über diese finanziellen Zuschüsse und Hilfen informiert. Allerdings hat sich in diesen 12 Monaten kein einziger Arbeitgeber auf dieses "Risiko" eingelassen mich einzustellen, obwohl diese finanziellen Hilfen zur Verfügung stünden.

Ich weise in meinen Bewerbungen stets daraufhin, daß für meine Person Eingliederungszuschüsse beantragt werden können. Genützt hat dieser Hinweis bislang überhaupt nichts.

Lese auch hier:

http://www.elo-forum.org/eingliederungszuschuesse-verbessern-die-vermittlungschancen-von-arbeitslosen-kaum-t8218.html

Das allein sagt doch schon alles über die Wirkung dieser zweifelhaften Arbeitsmarktinstrumentarien aus.
 
E

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Das kenne ich auch, bei mir würde es auch Eingliederungshilfen bzw. Lohnzuschüsse geben, genutzt hat es auch nichts.

Andere wurde zwar eingestellt, aber nachdem diese Zuschüsse ausgelaufen waren wurde ihnen gekündigt.

Die AG wollen nur "voll belastbare und einsatzfähige" Angestellte oder Arbeiter haben, da nützen auch keine Hilfen von der ARGE.

Was ich noch beanstande ist, das es diese "U25" und "Ü50" Programme gibt, die die aber zwischen drin sind, müssen vielleicht noch warten bis sie in diesen "Genuß" kommen und das kann auch ziemlich lange dauern.

Was einem nur noch bleibt, ist sich weiter auf irgendwelche Stellen zu bewerben und (anfangs) noch zu hoffen, das es irgendwann mal klappt.

Zur Zeit habe ich noch eine Bewerbung draussen, bei der ich evtl. einer der ganz wenigen bin, der sich auf diese Stelle beworben hat.
(war ein privater Tipp mit einem Link auf eine Seite der Arbeitsagentur, die man nur mit sehr viel Glück finden konnte)

Allerdings ist die psychische Belastung und das Gefühl des "aussondiert" oder "abgeschrieben" sein immer da und mit der Zeit macht sich eigentlich nur noch Verzweiflung breit, wie man hier oft im Forum liest.
 
E

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Guten Abend Urviech,

Deine Ausführungen kann ich voll und ganz unterstreichen.

Außer:

Verzweiflung wird bei mir durch (verbale) Aggression und Wut ersetzt.
 

Heiko1961

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Das kenne ich auch, bei mir würde es auch Eingliederungshilfen bzw. Lohnzuschüsse geben, genutzt hat es auch nichts.

Andere wurde zwar eingestellt, aber nachdem diese Zuschüsse ausgelaufen waren wurde ihnen gekündigt.

Die AG wollen nur "voll belastbare und einsatzfähige" Angestellte oder Arbeiter haben, da nützen auch keine Hilfen von der ARGE.

Was ich noch beanstande ist, das es diese "U25" und "Ü50" Programme gibt, die die aber zwischen drin sind, müssen vielleicht noch warten bis sie in diesen "Genuß" kommen und das kann auch ziemlich lange dauern.

Was einem nur noch bleibt, ist sich weiter auf irgendwelche Stellen zu bewerben und (anfangs) noch zu hoffen, das es irgendwann mal klappt.

Zur Zeit habe ich noch eine Bewerbung draussen, bei der ich evtl. einer der ganz wenigen bin, der sich auf diese Stelle beworben hat.
(war ein privater Tipp mit einem Link auf eine Seite der Arbeitsagentur, die man nur mit sehr viel Glück finden konnte)

Allerdings ist die psychische Belastung und das Gefühl des "aussondiert" oder "abgeschrieben" sein immer da und mit der Zeit macht sich eigentlich nur noch Verzweiflung breit, wie man hier oft im Forum liest.
Ja, das kenne ich auch. Habe ich auch schon durch.:confused:
 

Arco

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.... na ja

Ausnahmen bestätigen die Regel

ich kenne ebend nur hier in Kassel 9 Fälle da hat es genützt und die haben alle ein richtiges neues und guten Arbeitsverhältnis - unbefristet ! !
 
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.... na ja

Ausnahmen bestätigen die Regel

ich kenne ebend nur hier in Kassel 9 Fälle da hat es genützt und die haben alle ein richtiges neues und guten Arbeitsverhältnis - unbefristet ! !
Arco,

diese neun Fälle interessieren mich nicht. Es geht um mich.
 

Arco

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Arco,

diese neun Fälle interessieren mich nicht. Es geht um mich.

... tut mir leid Thomas,

aber diese Antwort von Dir hat mich aber wirklich jetzt entäuscht !

Wenn es Dir nur um Dich geht, warum schreibst Du denn hier - ich habe Dich bisher anders kennengelernt (traurig guck)

Übrigens Einer der 9 Fälle bin ICH - und ICH würde mich freuen wenn Du einen guten Arbeitsplatz bekommst ........

Nur mal soooooo
 
E

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Gast
Arco,

ich bin durchaus auch ein egoistischer Mensch. In erster Linie muß ich mir helfen.
 
E

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Was nützt mir Verzweiflung?
Was es Dir nützt, weis ich nicht, aber irgendwie ist es auch der falsche Weg.

Wut, Aggressionen usw. sind nur schädlich, für sich (Dich) und die Umwelt.
Patentrezepte habe ich aber keine, aber ich versuche zumindest privat etwas zu machen und wer weis, vielleicht bringt es irgendwann mal was.

Ehrenamtliche Arbeit mit anderen Behinderten, oder einfach Hilfe anbieten können einen auch etwas aufbauen.

Was Du aber machst, ist Dir überlassen.
 
E

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Gast
Guten Abend Urviech,

seit ich arbeitlos bin und das sind immerhin schon 6 Jahre versuche ich wieder eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit zu finden. Ohne Erfolg. Mini-Job und Ehrenamt habe ich alternativ dazu ausgeübt.

Seit einigen Wochen hat ein Prozess des Umdenkens bei mir begonnen: Brauche ich überhaupt einen Job um Mensch zu sein?
 
E

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Gast
wegen der älteren Frau, die Dir gekündigt hat?

Du bist geknickt und siehst bisher keinen Ausweg, aber sich nur "hängen lassen" bringt auf langs Sicht auch nichts. Du siehst zur Zeit alles nur negativ und übersiehst vielleicht auch die wenigen positiven Dinge (die es trotzdem auch ab und zu gibt)

Du durchlebst jetzt eine Phase, die jeder schon durchlebt hat. Mehr kann und will ich jetzt nicht mehr dazu schreiben. :)
 
E

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Urviech,

ich bin weiterhin aktiv. Ich lasse mich nicht hängen.

Ich haben diesen Monat - trotz allem - 15 Bewerbungen geschrieben.
 
E

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Gast
Aber ich schreibe Bewerbungen nicht mehr aus dem Grund, weil ich mir dadurch einen Arbeitsplatz erhoffe. Diese Hoffnung ist schon vor langer Zeit in mir gestorben.

Sondern das Schreiben von Bewerbungen erfüllt nur noch eine "Alibi-Funktion" für mich. Ich befriedige die Forderung der ArGe und meiner Fallmanagerin Eigenbemühungen nachzuweisen, da mir ja bei Nichterfüllung eine Kürzung des Alg II drohen würde.
 
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Gast
Am Montag erhielt ich das übliche Schreiben der ArGe so wie im vergangenen Frühjahr.

Erntehelfer............. blablabla

Habe ich Ihr Interesse geweckt, dann melden Sei sich bitte bei............. blablabla


Ohne Rechtsbehelfsbelehrung. Keine Einladung.

Dieses Schreiben werde ich ignorieren.

Eine Einladung mit Rechtsbehelfsbelehrung wird folgen - so wie im letzten Jahr.

The same procedure as last year...
 
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