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Der Arbeitszeitrahmen in der Maßnahmezuweisung ist fehlerhaft. Kann ich die Zuweisung anfechten?

Gurki

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#1
Ich bin mal wieder in eine Maßnahme gerutscht.

Wie alle hab ich einige Sachen zu bemängeln. Ich habe aber meiner Meinung nach ein Hauptangriffspunkt aus dem hervor geht das ich die Maßnahme garnicht wie zugewiesen durchführen kann.

In der Zuweisung steht:

Der Arbeitszeitrahmen der Maßnahme liegt bei 18 Std./Woche verteilt auf 3 Tage pro Woche in der Zeit zwischen 08:00-14.30 Uhr.

Die Arbeitszeit- / Pausenregelung des Maßnahmeträgers sieht wie folgt aus:

Unterrichtszeit: 3 Tage die Woche von 8.00 - 14.30 Uhr
Pausenzeiten: 9.30 - 10.00 / 11.30 - 12.00 / 13.30 - 13.45 Uhr

Meine Argumentation lautet nun:

Jobcenter sagt, ich muss 18 Std/Woche auf 3 Tage (6 Std./Tag) verteilt dort arbeiten.
Der Träger stellt mir aber nur maximal 5 1/4 Std. Arbeitszeit pro Tag zur Verfügung.

Somit kann ich die Zuweisung garnicht erfüllen. Ist das so nachvollziehbar oder lieg ich falsch?
 

Dinobot

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#2
AW: Maßnahme - Arbeitszeitrahmen / Zuweisung fehlerhaft

Meine Argumentation lautet nun:
Jobcenter sagt, (6 Std./Tag) Der Träger stellt mir aber nur maximal 5 1/4 Std. Arbeitszeit pro Tag zur Verfügung.
Somit kann ich die Zuweisung garnicht erfüllen.
Streng genommen -kannte die SB offensichtlich die Pausenzeiten nicht. Nunmehr werden hier dann Pausenzeiten als Arbeitszeiten gewertet. Keine Ahnung, wie das der Auftraggeber -meistens BA -mit dem Träger für das Jobcenter geregelt hat. Wenn Dir aber nicht mehr Arbeitszeit angeboten wird -dann kannst du auch nicht mehr leisten. Die Pausenzeiten des Trägers allein -rechtferitigen Deine Argumentation nicht. Vielmehr könnte das höchstens von Belang sein, sofern der Auftraggeber dem Träger andere Vorgaben für den Lehrgang gemacht haben sollte. Ist aber eigentlich nicht Deine Baustelle.

Letztendlich kommt es auch darauf an -was Du dazu beim Träger und Jobcenter bisher dazu unterschrieben hast.

Trotzdem kann die Zuweisung fehlerhaft sein -falls sie nicht auf deine Problemlage, Alter oder Profilage hin konzipiert oder zugewiesen wurde.

Hast du diese Geschichtspunkte bislang mal überprüft bzw. überprüfen können?

Könnte ich auch für Dich recherchieren. Bräuchte dann nur den Namen oder die Bezeichnung der Maßnahme -und die Dir verordnete Dauer auf der Zuweisung zur Maßnahme und diese Infos dazu: Optionskommune oder einer gemeinsame Einrichtung, was Dein Jobcenter anbetrifft?

Manchmal kann ich dann mithn ermitteln, welche Vorgaben der Träger hat -was die Bereitstellung der Unterrichtszeit betrifft.
 

Gurki

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#3
AW: Maßnahme - Arbeitszeitrahmen / Zuweisung fehlerhaft

Nunmehr werden hier dann Pausenzeiten als Arbeitszeiten gewertet
Dann wär ich aber jeden Tag 30 Minuten zu lange da (weil 6 Std. in der Zuweisung / ich bin aber 6 1/2 Std. anwesend)

Ich finds halt komisch das das keiner beanstandet, obwohl Bescheide vom Amt gern auch mal mit Details gekippt werden.

Letztendlich kommt es auch darauf an -was Du dazu beim Träger und Jobcenter bisher dazu unterschrieben hast.
Ich hab mal alle Dokumente die ich unterschrieben und ausgehändigt bekommen habe unten angefügt.
Natürlich hab ich noch andere Dinge unterschrieben, das ist aber nur sowas wie Anwesenheit oder die Übernahme von Arbeitskleidung.

Trotzdem kann die Zuweisung fehlerhaft sein -falls sie nicht auf deine Problemlage, Alter oder Profilage hin konzipiert oder zugewiesen wurde.

Hast du diese Geschichtspunkte bislang mal überprüft bzw. überprüfen können?
Also ich bin halt Langzeitarbeitslos ohne berufliche Vorkenntnisse. Das Amt weiß das bei mir "nicht viel zu hohlen ist", von Kenntnissen her. Ein Profil müsste existieren (jeder Sachbearbeiter macht jeden Schritt nocheinmal, wenn man den SB wechselt). Ob mein aktueller im Moment ein eigenes Profil erstellt hat, ist mir gerade nicht ganz klar.

Könnte ich auch für Dich recherchieren. Bräuchte dann nur den Namen oder die Bezeichnung der Maßnahme -und die Dir verordnete Dauer auf der Zuweisung zur Maßnahme und diese Infos dazu: Optionskommune oder einer gemeinsame Einrichtung, was Dein Jobcenter anbetrifft?
Kann ich dir die Infos per PM schicken ? Ich würde gern deine Hilfe in Anspruch nehmen aber meine Daten nicht unbedingt direkt ins Forum schreiben.

"Optionskommune oder einer gemeinsame Einrichtung, was Dein Jobcenter anbetrifft"
Kannst du mir sagen was du damit meinst? Also mein Jobcenter ist halt ein Jobcenter oder wie find ich heraus ob das was "anderes" ist ?


Danke schonmal für die Hilfe !

BTW ich habe die Zuweisung mal eingescannt.
Als ich den Thread erstellt habe war ich etwas fertig von dem ganzen "Kram".
 

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Dinobot

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#4
AW: Maßnahme - Arbeitszeitrahmen / Zuweisung fehlerhaft

Kann ich dir die Infos per PM schicken .
Den Namen der Maßnahme? -wegen Datenschutz und Schutz Deines Persoönlichkeitsrechts -klar, wenn Du Dich so besser fühlst. Ich würde dann den Maßnahmenamen hier auch nicht nennen. Sondern nur dessen Inhalte pauschal hier erwähnen, im Kontext meiner Recherchen zu Zielgruppe usw. dazu. Das kan ich Dir anbieten. Ergebnisse werden dann auch entpersonailsiert hier präsentiert.

Info: Ansonsten kann ich gerade den Anhang nicht einsehen -Erst Sonntag -wegem kurzzeitig knappem Datenvolumen.

Dann wär ich aber jeden Tag 30 Minuten zu lange da (weil 6 Std. in der Zuweisung / ich bin aber 6 1/2 Std. anwesend
Im wirklichen Leben nicht. Denn bei 6 Stunden Arbeitszeit müsstest du die Pausenzeit auch noch dran hängen. Dann wäre das auch nicht anders. Denn nur bei einer Arbeitszeit von 4 Stunden -da müsstest du keine Pause machen bzw. Dir der AG keine zugestehen. Darüber schon. Der Träger wird dann daran orientieren.Übrigens :

Der Träger stellt mir aber nur maximal 5 1/4 Std. Arbeitszeit pro Tag zur Verfügung.
Wie passt das übrigens mit 6, 5 Stunden zusammen?. Wenn das stimmen sollte, dann bist Du doch eher 75 Minuten in der Pause
und nicht 30 Minuten, wenn du dann 6,5 Stunden trotzdem da bist. Oder habe ich jetzt einen Denkfehler?
 
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Gurki

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#5
AW: Maßnahme - Arbeitszeitrahmen / Zuweisung fehlerhaft

Im wirklichen Leben nicht. Denn bei 6 Stunden Arbeitszeit müsstest du die Pausenzeit auch noch dran hängen. Dann wäre das auch nicht anders. Denn nur bei einer Arbeitszeit von 4 Stunden -da müsstest du keine Pause machen bzw. Dir der AG keine zugestehen. Darüber schon. Der Träger wird dann daran orientieren.Übrigens :
Im Arbeitszeitgesetz find ich folgendes:

"Die Arbeit ist durch im voraus feststehende Ruhepausen von mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden"

Das mit zu lange da sein meint ich so.
Wenn die 6 Std in der Zuweisung vom Amt Arbeits- und Pausenzeiten kombiniert ich aber jeden Tag 6,5 Std. da sein muss (8.00-14.30) dann rechnet sich das doch nicht.

Aber ka, vielleicht will ich da was sehen was nich da ist ^^

Wie passt das übrigens mit 6, 5 Stunden zusammen?. Wenn das stimmen sollte, dann bist Du doch eher 75 Minuten in der Pause
und nicht 30 Minuten, wenn du dann 6,5 Stunden trotzdem da bist. Oder habe ich jetzt einen Denkfehler?
Genau !
Da sind ja irgendwie "Rechenfehler" in den Arbeits- Pausenzeiten.
Mein Arbeitszeitrahmen ist: 8.00 - 14.30 (6,5 Std.)
Offizielle Pausenzeiten beim Träger sind: 9.30 - 10.00 / 11.30 - 12.00 / 13.30 - 13.45 Uhr (30 + 30 + 15 Min = 1 1/4 Std.)

Das rechnet sich halt hinten und vorne nicht !

EDIT: PM ist raus !
 

Dinobot

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#6
Das rechnet sich halt hinten und vorne nicht .!
Für den Träger wahrscheinlich schon. Oftmals sind die Pausen den Arbeitszeiten der Mitarbeiter angepasst. Sowas sind meist Billig-Maßnahmen. Dann führt das natürlich für Dich zu außergewöhnlich langen Pausenzeiten -addiert. Aber -machen kannst Du da wenig dagegen, befürchte ich

Bei 6 Stunden Maßnahme hast du halt mehr als doppelt so lange Pausen. Eine Beschwerde dagegen würde Dir nichts bringen -um früher nach Hause zu gehen, wenn Du das meinst.

PN habe ich erhalten. Danke. Werde sehen, was ich in Erfahrung bringen kann.

Das rechnet sich halt hinten und vorne nicht !
Es rechnet sich für den Träger , wenn er die Teilnehmer weiterhin motiviert dabei hält. Und ausgerechnet die überlangen Pausenzeiten könnten auch ein Teil dessen sein. Es könnte also bewusst so vom Träger deswegen so angelegt worden sein. Diese besondere Coaching Maßnahme für "Problemgruppen" (Umschreibung) ist eigentlich für Elos mit ganz akuten Problemen anderer Art konzipiert worden. Und nicht nur mit den Dir zugeschriebenen Einschränkungen, wie ich in Erfahrung bringen konnte. Ich fand hierbei eine Leistungsbeschreibung dieser Standard Maßnahme, welche von BA auch für Dein Jobcenter eingekauft wurde. Deren Inhalte sind im jeweiligen Bundesland gleich konzipiert.

Was die Pausenzeiten zur offensichtlichen Motivation der Teilnehmer und dem Interesse an deren weiterer Anwesenheit
Betrifft, da kann ich Dir nach Durchsicht der Leistungsbeschreibung der BA zu der Maßnahme zusätzlich mitteilen:

Der Träger bekommt nämlich einen Teilnahmebonus von der BA , wenn der die Fehlzeiten der Teilnehmer bei unter 20 Prozent -auf die gesamte Teilnahmezeit bezogen - halten kann. Für jeden Teilnehmer, bei dem der Träger das erreichen kann oder dann konnte, da sind dann dem Träger 400 Euro extra in Aussicht gestellt worden.

Das mag mithin die besonderen Pausenzeiten erklären -nach meiner Meinung. Aber auch die ansonsten mehrheitlich angedachte Teilnahme von Elos mit wesentlich größerem Problempotential. Für die Maßnahme ist auch nicht umsonst ein Psychologe -laut Beschreibung -involviert. Dessen Sprechstunden sind aber als freiwillig zur Maßnahme beschrieben . Und alle Gesprächsinhalte müssten mit Dir -vor Meldung an das Jobcenter -eingesehen und genehmigt werden. Ergänzende Info: Ist nur für Elos mit vorherigen Verhaltensauffälligkeiten in der Maßnahme angedacht -laut Beschreibung. Insofern würde ich -an Deiner Stelle -dies Dir als Begründung für die Nichtteilnahme empfehlen.

Weiterhin empfinde ich die Zuweisung als auch die Beschreibung mehr als dürftig und auch irreführend. Denn eine Aussicht auf eine FBW ist aus der Maßnahmebeschreibung so nicht erkennbar. Es wird sogar die Überprüfung einer anschließenden AGH beschrieben als auch die Verlängerung dieser Maßnahme ist möglich, wenn sich Jobcenter aund Träger darüber einig wären. Überhaupt, die Maßnahme ist sehr auf das eigentlich vorgesehene Alter der Zielgruppe > 25 Jahre -in der Regel -ausgerichtet. Mit Rundumbetreuung, Hausbesuche, Begleitung zu Verstellungsgesprächen, Unterrichtung von"funktionsgerechter und anlaßbezogener Kleidung" usw., ändern von Fastfood Gewohnheiten, was schon sehr persönliche Eingriffe darstellen, betrachtet auf Deine sanktionsbewährte Zuweisung zu dieser Maßnahme.

Schade, dass du nicht eher, vor Antritt der Maßnahme, hier um Hilfe ersucht hast. Denn sowohl der Maßnahme als auch den Unterlagen des Trägers hätte ggf man entgegenwirken können. Die Schadenersatzforderungen sind nämlich zum Teil unbestimmt und auch im Detail überzogen. Das ist ganz klar unzulässig und unverhältnismäßig.

Übrigens: Bei 6 Wochen Krankschreibung müsste dich das Jobcenter auch ausbuchen. Bei einer Arbeitsaufnahme von mindestens 6 Wochen auch. Und noch ein Hinweis: Vorstellungsgespräche bei Arbeitgebern gelten als Anwesenheitszeiten. Insofern könnten verabredete Termine bei Arbeitgebern, ab Ende Deiner letzten Pausenzeit, auch mal dann zu einer früheren Beendigung an diesem Tag in der Maßnahme
für Dich beitragen :wink:
 
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Gurki

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#7
AW: Maßnahme - Arbeitszeitrahmen / Zuweisung fehlerhaft

für Elos mit ganz akuten Problemen anderer Art konzipiert worden
mehrheitlich angedachte Teilnahme von Elos mit wesentlich größerem Problempotential
Elos mit vorherigen Verhaltensauffälligkeiten
Rundumbetreuung, Hausbesuche
Wär mal interessant, was bei mir denn so akut sein soll. Ich bin zwar gesundheitlich , sagen wir mal, angeschlagen aber das berücksichtigt das Jobcenter im moment eh nicht.
Ansonsten bin ich halt "nur" langzeitarbeitslos. Das klingt nicht gerade nach einer Maßnahme für mich.

Schade, dass du nicht eher, vor Antritt der Maßnahme, hier um Hilfe ersucht hast.
jup, diesmal dumm gelaufen

Bei 6 Wochen Krankschreibung müsste dich das Jobcenter auch ausbuchen
wenn man jetz noch einen "netten" arzt finden würde *gg

Wenn ich mich mit den Infos oder halt generell jetz noch gegen die Maßnahme wehren wollen würde, was genau müsst ich dann tun?
Ich denk mal schriftlich beim Amt den Abbruch verlangen und dann gerichtlich gegen die garantiert folgende absage vorgehen ?

EDIT: Aber danke vielmals für die Hintergrundinformationen !!!
 

Dinobot

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#8
AW: Maßnahme - Arbeitszeitrahmen / Zuweisung fehlerhaft

Wär mal interessant, was bei mir denn so akut sein soll. Ich bin zwar gesundheitlich , sagen wir mal, angeschlagen aber das berücksichtigt das Jobcenter im moment eh nicht...Wenn ich mich mit den Infos oder halt generell jetz noch gegen die Maßnahme wehren wollen würde, was genau müsst ich dann tun?
Als Hemmschuh erscheint mir -Dein Manko der Nichtbewerbungen, die SB bei der Zuweisung anführt, sofern wahrheitsgemäss -wenn Du da weg willst. Denn SB benutzen sowas gerne als Rechtfertigung und Aufhänger -da mehr dahinter finden oder vermuten zu wollen. Zur Feststellung dessen verfrachten die dann eben gerne in solche Maßnahmen -wobei nur Vermutungen der SB für mehr Probleme reichen. Dummerweise. Dir wurde das Ausmaß der Zielgruppe offensichtlich auch gar nicht mitgeteilt. Blöd ist jetzt nur für Dich dazu: Hier wird mehr der Fokus auf schon mehr vorhandene Probleme geleg. Schwierig, das für Dich jetzt noch zu wenden!

Nun. vielleicht könnte ein Vorgehen sein, dem Träger die abverlangte Leistung aus dessen Vertrag mit der BA abzufordern. Oder zu erfragen, wann die denn nun mal beginnen soll -denn dazu seiest Du doch da:wink:

Sollte dann aber nur Zweckargmentation sein. Wenn die die nämlich nicht haben sollten oder nur für ein paar Stunden -wie auch immer -dann erfüllen die dann gar nicht den Zweck , der dir in der Zuweisung dazu mitgeteilt wurde:

Also Argumente und Beweise sammeln -gegen den Träger, bevor Du denn da aussteigst. Je mehr Mängel Du dokumentieren kannst -umso schlechter für den Träger und umso besser für Dich. Es müsste also ein Coach vorhanden sein oder zusätzlich eingebunden, der vorab darin geschult wurde, dieses Gesundheitsmanagementprogramm anzubieten oder einzubinden:

http://aktiva.wissensimpuls.de/tl_files/aktiva/artikel/training_fuer_erwerbslose/AktivA-2014-ASG.pdf

Erkundige Dich danach. Mache Dir Notizen . Führe eine Weile Tagebuch dazu.

Du müßtest belegen und nachweisen können -dass die überwiegende Zeit Inhalte behandelt und dort abgearbeitet
werden, die Dich nicht weiterbringen können. Bedarf aber einer gewissen Zeit. dann kann man das in eine Klage gegen eine mögliche Sanktion einflechten, sofern die nach einem Abbruch folgen sollte. Kommst du im Bewerbungen schreiben nicht weiter ? Aufschreiben usw.

Es gibt Urteile , die besagen, dass man nicht unnütz rumsitzen muß. oder Dreiviertel der Maßnahme, welche für dich ungeeignet sind, hinnehmen muss. Oder auch eine Maßnahme, die die versprochenen Inhalte nicht umsetzen oder bei Dir anwenden können oder wollen.

Geht alles nicht so schnell. Meine Beschreibung der Maßnahme stammt übrigens aus dem angrenzenden Teil Deiner Stadt , mit P am Anfang. Aber wie gesagt, die BA Maßnahmen haben alle gleiche Vorgaben in den Maßnahmen.

Welche akuten Vorgaben andere Teilnehmer dann noch haben könnten oder gar bei Dir vielleicht vermutet würde, das bringe ich dann noch ergänzend ein. Muss das nur einmal noch sachgerecht aufbereiten. Dann kannst du das ja dann auch den SB fragen oder ggf einen Antrag auf Auskunft stellen:wink:

Eine Aufstellung dessen, die folgt dann noch von mir

Ansonsten bin ich halt "nur" langzeitarbeitslos. Das klingt nicht gerade nach einer Maßnahme für mich.!
Wenn dem so ist und Bewerbungen dort Dir nicht weiterhelfen und auch das "versprochene" Gesundheitsprogramm aus der Leistungsbeschreibung der BA für den Träger beim Träger fehlen sollte, dann sehe ich das ansonsten auch so.

Du würdest dann nur dreiviertel der Maßnahme rumsitzen und läufst zudem Gefahr, dass dir noch mehr Probleme angedichtet würden. Ist meine bisherige Meinung dazu .
 
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Gurki

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#9
AW: Maßnahme - Arbeitszeitrahmen / Zuweisung fehlerhaft

Das klingt schon nach ner Menge Arbeit.

dem Träger die abverlangte Leistung aus dessen Vertrag mit der BA abzufordern
Das bedeutet aber ich müsste im Vorhinein ganz genau wissen welche Leistungen der Träger mit der BA im Detail vereinbart hat.

Außerdem wird es sicher schwer, Leistungen wie:

"Rundumbetreuung, Hausbesuche, Begleitung zu Verstellungsgesprächen, Unterrichtung von"funktionsgerechter und anlaßbezogener Kleidung" usw., ändern von Fastfood Gewohnheiten"

"einzufordern".

Bis jetzt haben wir nur eine "Kompetenzanalyse" bekommen (Lernfähigkeit/Leistungsbereitschaft/Rechtschreibung/Grammatik/usw.) und uns wurden ein paar "Themengebiete" vorgeschlagen wo wir uns eintragen können um in dem Gebiet "gefördert" zu werden.

In der "Kompetenzanalyse" stimmt mein IST-Wert sogar bei 17 / 26 Punkten mit dem geforderten SOLL-Wert überein oder ist sogar besser. Wobei z.B. im Punkt Mathematik "Förderbedarf" besteht aber soweit ich weiß bieten die in dem Bereich eh nichts an. Und meine Antriebslage/Interesse werden die wohl kaum verbessern können ^^.

Ich stehe der Maßnahme halt so sehr entgegen, das ich kein Interesse habe die "Angebote" zu nutzen, sie anscheinend freiwillig sind und ich der Meinung bin das keines der "Angebote" mich persöhnlich weiterbringt.

Wenn ich deine Taktik richtig verstehe, sollte ich ja dann alle "Angebote" nutzen und mir notieren wie umfangreich die ausfallen. Damit ich dann Argumente anbringen kann das die nix taugen.

Damit hab ich halt ein Problem, weil ich dann die Maßnahme halt regulär mitmachen würde, was ich nicht einsehe.

Es müsste also ein Coach vorhanden sein oder zusätzlich eingebunden, der vorab darin geschult wurde, dieses Gesundheitsmanagementprogramm anzubieten oder einzubinden:

http://aktiva.wissensimpuls.de/tl_fi...A-2014-ASG.pdf
Versteh ich dich richtig das bei meiner Maßnahme eine geschulte Person anwesend sein muss, die das Gesundheitsförderungsprogramm AktivA durchlaufen hat ?

Mein "Problem" ist halt.
Ich bin, wie viele andere auch, halt sehr "demotiviert" während der halbjährigen Maßnahme Tag für Tag für einen möglichen Abbruch zu kämpfen.
Bis jetzt hab ich mich recht erfolgreich gegen versch. Dinge vom Jobcenter gewehrt. Da wars aber meißt mit einem Schreiben ans Sozialgericht und etwas warten getan.
Das hier ist halt schon etwas zermürbender. :(

EDIT:

Ich fand hierbei eine Leistungsbeschreibung dieser Standard Maßnahme, welche von BA auch für Dein Jobcenter eingekauft wurde.
Kann ich diese Leistungsbeschreibung vom Maßnahmeträger oder Jobcenter anfordern ? Ich muss die Maßnahme ja mitmachen, sollte ich dann nicht auch das Recht haben im Detail zu wissen was genau zw. den beiden Stellen vereinbart wurde?
 
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Dinobot

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#10
AW: Maßnahme - Arbeitszeitrahmen / Zuweisung fehlerhaft

Das klingt schon nach ner Menge Arbeit.Das bedeutet aber ich müsste im Vorhinein ganz genau wissen welche Leistungen der Träger mit der BA im Detail vereinbart hat.Außerdem wird es sicher schwer, Leistungen wie:
"Rundumbetreuung,.."einzufordern".
Bloß nicht. Das meinte ich nicht. Du brauchst das doch gar nicht. Oder.? Nur anfragen und fordern, was Du als Langzeitarbeitslose brauchst.Und ob die das haben!!. Wenn alles andere -des von mir bereits genanntem schon mal für Dich nicht wichtig ist -dann ist es überflüssig. Denn wenn Du das bräuchtest -dann erst würde sich daraus ergeben: Du bist in der richtigen Maßnahme. Sonst nicht. Das musst Du natürlich wissen, ob alles andere für Dich überflüssig wäre.


Wenn ich deine Taktik richtig verstehe, sollte ich ja dann alle "Angebote" nutzen und mir notieren wie umfangreich die ausfallen. Damit ich dann Argumente anbringen kann das die nix taugen.Damit hab ich halt ein Problem, weil ich dann die Maßnahme halt regulär mitmachen würde, was ich nicht einsehe.
Nein -das meinte ich so nicht. Sondern aufschreiben, was war bisher und noch ca. 3 bis 4 Wochen -höchstens alles weitere Rechiechieren , erfragen -in Erfahrung bringen, was angedacht ist. Praktisch den Überblick gewinnen -was war bisher wichtig oder nicht , was war überflüssig -was kommt noch ? Kommt Aktiva? Ist ein Coach da ? Wenn der nicht da ist, dann großes Argument für Dich und Minus reinschreiben -in Deinen Aufzeichnungen usw. Umso besser du jetzt ermitelst und bewertest -umso eher bleibt Dir dann eine Sanktion -bestenfalls erspart.

Gut, aber dann wär meine Aussage das es für mich persöhnlich NICHTS in der Maßnahme gibt was mich in meiner Situation weiterbringt.Nur damit komm ich als "Argument" ja kaum irgendwo weiter.
Du musst das auch begründen und belegen können -warum. Und warum und in welchem Zeitraum du ZUSAMMENFASSEND du nur dann zu dem Ergebnis kommen konntest. Dazu fehlt übrigens auch schon jetzt die Klärung dessen, was den Coach betrifft zu Deiner ergänzenden Frage:


Versteh ich dich richtig das bei meiner Maßnahme eine geschulte Person anwesend sein muss, die das Gesundheitsförderungsprogramm AktivA durchlaufen hat ?
Gut interpretiert. Könnte zu einem dicken Pluspunkt werden, wenn dem nicht so wäre. Sinngemäss dazu :

Die Einbindung inkl .Durchführung und das Angebot des AktivA Gesundheitsförderungsprogramm für die aktive Bewältigung von Arbeitslosigkeit) sei Bestandteil der Gesundheitsförderung . Die dort zum Einsatz kommenden Coaches müssen dann hinsichtlich der Umsetzung des Programmes „AktivA“ geschult sein. Übrigens soll das dann Teil des Moduls V "Gesundheitsorientierung sein.

Übrigens soll das über die gesamte Laufzeit der Maßnahme angeboten werden. Darum notieren: Wurde Du Du bisher dazu informiert. Bekamst Du schon ein Angebot dessen?

Insofern -Du musst erst einmal die Argumente für Deine Festsstellungen sammeln. Bzw. Indizien dazu, das sonst nicht noch etwas kommt , was dir nützlich ist -bzw. den Rest der Maßnahme rechtfertigen würde.

Und nichts stimmt ja so bisher auch nicht. Zumindest gabe es einen Test mit einem Ergebnis im Hinblick auf Deine Mathe Fähigkeiten. Was wichtig ist, weil sowas nicht schnell nachgeholt werden kann . Insofern kämen dann nur Berufsrichtungen mit niedrigen Matheanforderungen in Betracht -das interpretiere ich jetzt mal so.

Aber -man muss dann das nach einiger Zeit abwägen und ins Verhältnis setzen: Wievie l Brauchbares wurde mir bisher schon angeboten und wieviel in der folgenden Zeit. Rechtfertigt das noch das Verbleiben in der Maßnahme. Und wenn nicht , warum nicht?

Die Fragen könnten dir dann nämlich auch in einem möglichen Prozess gestellt werden.

Schreib Dir auch auf -inwiefern Du jetzt und auch schon vorher nicht über den wahren und gesamten Inhalt der Maßnahme informiert wurdest und vielleicht sogar getäuscht...

Umso mehr Du dort Antworten und Argumente zur Hand bekommst oder jetzt dann noch sammeln kannst -umso besser für Dich...

Am besten -Du suggerierst Dir insgeheim -du wärest jetzt verdeckter Ermittler -in Deiner eigenen Sache. Das macht es dann vielleicht für dich einfacher.

Mein "Problem" ist halt.
Ich bin, wie viele andere auch, halt sehr "demotiviert" während der halbjährigen Maßnahme Tag für Tag für einen möglichen Abbruch zu kämpfen.

Du hast ja jetzt erst einmal insgeheim ein Ziel, dies für Dich zu verändern. Meist ist das übrigens in solchen Maßnahmen auch etwas, was die meisten Träger nicht in den Griff bekommen können. Nicht umsonst wird dem Träger hier ein Bonus versprochen -nur für das Halten der Anwesenheit. -wohlgemerkt. die Träger wollen verdienen. Das Jobcenter und Dein SB will, das die Statistik stimmt und Du möglichst lange ausgebucht bleibst. Denn Maßnahmeteilnehmer ab 6 monaten zuweisungszeit tauchen in der BA Statistik als unterbeschäftigte auf -nicht als Arbeitslose. Darum geht es vorrangig.

Übrigens: Meine Einschätzung. Selbst wenn Du jetzt -ohne diese Vorarbeit rausgehen würdest -so könnte dies das Jobcenter dazu verleiten -dir gleich eine AGH andrehen zu wollen. Ohne Argumente und sachdienliche Hinweise und Indizien kluger Erarbeitung Deinerseits , die den SB dann ins Schlingern bringen und ihm dazu noch mitteilen. Der Elo ist clever und wehrhaft -denn kann ich nicht mehr weiter verwursten, weil er sich das nicht mehr gefallen lässt, auf clevere Art und Weise. Nie vergessen: Man kann nur mit Dir machen, was Du mit Dir machen lässt und nicht rechtzeitig hinterfragst...

Ergänzung zu Deiner Frage bezüglich Leistungsbeschreibung ud Verabredung Jobcenter>Träger:

Meine Leistungsbeschreibung ist von der BA -aus deren Ausschreibungen. Das jobcenter hat die meist gar nicht. Oder kennt gar nicht den ganzen Inhalt. Auch so en Irrsinn. Hauptsache, man kann den Elo in der Statisitk ausbuchen . SB first. Aber eigentlich hätten Dir trozdem schon im Vorfeld einen Flyer des Trägers dazu aushändigen müssen oder wenigstens eine umfangreichere Beschreibung der Maßnahme in der Zuweisung liefern müssen. Aber vielleicht hättest Du da einen alten Flyer erhalten ... alles denkbar.

Flyer kannst du dir jetzt noch vom Träger aushändigen lassen. Gar kein Problem -denke ich.

Info: Diese Flyer sind aber in Absprache der BA mit dem Träger überwiegend werbewirksam geschönt.Meine Erfahrung bei Gegenüberstellung mit der Leistungsbeschreibung der BA gegenüber dem Träger :wink:

Wichtig wäre es aber schon -um nochmal einen entsprechenden Abgleich vornehmen zu können. Wecke jetzt ansonsten bitte noch keine schlafenden Hunde. Die Leistungsbeschreibung -analog zur Ausschreibung -von der BA -da genügt meine Vorlage -die würde jetzt schon zu viel für Dich werden -befürchte ich. Ich kann hier auch keine Unterlagen der BA hochladen -die die zu Beginn dann nämlich immer zur Einsicht nicht mehr freigeben. Meist jedenfalls.Zudem könnten andere User am Aufbau diese dann zuordnen . Zudem müsste ich auch die Quelle hier angeben. Dann könnte man anhand des GF Zeichens Dein Jobcenter entlarven.

Stichwort Verabredung: Welche Verabredungen da überhaupt vorgesehen sind, das kann ich Dir aus der Lesitungsbeschreibung noch hier mitteilen. Ob und inwieweit die schon genutzt worden sind oder noch genutzt werden -müsstest Du selbst in Erfahrung bringen .

Vielelicht hilft es auch -dem Träger dann vorsorglich den Datenaustausch und die Datenverwendung zu untersagen. dann werden aber schon jetzt alle mißtrauisch und das geht dann auf Kosten Deiner Ermittlungen . Kasnnst Du aber dann sofort machen und solltest es auch, wenn Du genug Indizien gegen den Träger und für Dich gesammlt hast. immer der Reihe nach...

Denn nach der Untersagung würde Dir -automatsich auch die weitere PC Nutzung von Seiten des Trägers untersagt werden. Erfahrungswerte -hier im Forum.
 
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Gurki

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#11
AW: Maßnahme - Arbeitszeitrahmen / Zuweisung fehlerhaft

Gut, aber dann wär meine Aussage das es für mich persöhnlich NICHTS in der Maßnahme gibt was mich in meiner Situation weiterbringt.

Nur damit komm ich als "Argument" ja kaum irgendwo weiter.

Sondern aufschreiben, was war bisher und noch ca. 3 bis 4 Wochen -höchstens alles weitere Rechiechieren , erfragen -in Erfahrung bringen, was angedacht ist. Praktisch den Überblick gewinnen -was war bisher wichtig oder nicht , was war überflüssig -was kommt noch ?
Hmm, ok. Das wäre machbar.
 
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Curt The Cat

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#12
Moinsen Gurki ...!

Ich war mal so frei und hab' den Titel Deines Fadens etwas abgerundet. Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11
[FONT=Arial,Wide Latin]11. Themen/Threads erstellen
[/FONT]
[FONT=Arial,Wide Latin]Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder [/FONT]Maßnahme - Arbeitszeitrahmen / Zuweisung fehlerhaft[FONT=Arial,Wide Latin], sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt![/FONT]
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 110! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

Erhellendes zum Thema findet man auch hier ... ->klick

Bezüglich der PN-Nutzung sei Dir auch noch dieser Hinweis ans Herz gelegt ...! ->klick


Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.


:icon_wink:
 

Dinobot

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#13
Eine Zusatz info zur Maßnahme für Dich, bezüglich Vorgabe der BA an den Träger :

Du gilst als eingegliedert, wenn Du mindestens 6 Wochen eine SV -pflichtige Tätigkeit nach SGB III ausgeübt hast ODER

eine betriebliche Ausbildung nach dem (BBiG) Berufsbildungsgesetz bzw. Handwerksordnung (HwO)
drei Monate ununterbrochen ausgeübt hast.

Ist letzteres Dir schon bekannt oder war das überhaupt schon im Gespräch dort bzw. wirst Du daraufhin schon vorbereitet. bzw. erscheint das überhaupt beim Träger umsetzbar und vom Träger gewollt bzw. wurde Dir sowas schon angeboten oder in Aussicht gestellt?

Ermitteln -und Dir Notizen dazu machen.
 

Gurki

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#14
@Dinobot

Ich werd mir dein letzten längeren Post morgen nochmal genauer durchlesen. Is grad recht viel Input für mich ^^.

Aber eins noch

Vielelicht hilft es auch -dem Träger dann vorsorglich den Datenaustausch und die Datenverwendung zu untersagen
Ist das zufällig das ? (anlage)

Hab ich gleich am Anfang bekommen und bis jetz nicht unterschrieben !

EDIT: So, jetzt, war doch glatt noch ne Unterschrift drauf :p
 

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Dinobot

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#15
Ist das zufällig das ? (anlage)
Hab ich gleich am Anfang bekommen und bis jetz nicht unterschrieben !
Welch ein Glück, kann ich dazu nur sagen . Und super , dass Du das hier angehangen hast. Mein Kommentar und Einschätzung nachfolgend dazu

Nicht das Formular 5.2 der BA (Vorlage) beeinhaltet den Punkt Nichtantritt , sondern 5.1. Und in diesem Vordruck gbit es eben nicht nur den Punkt Nichtantritt -sondern auch andere und noch viel mehr. Aber möglich wäre -die haben einen alten Vordruck . Wer weiß...

So geht das ja mal gar nicht. Die können doch von Dir nicht im Vorhinein eine Unterschrift für alles und jedes darin -und dann noch für nur diesen Punkt. Noch dazu mit der falschen AKTUELLEN Zuordnung 5.2 -anstatt 5.1. Das Formular 5.2 wäre die falsche Dokumentvorlage.

Das ganze -so komprimiert ist nicht vollständig, irreführend und benachteiligend für Dich.

Zudem sollst Du hier bestätigen, Du wärest vorher beraten worden. Das ist oder wäre die Aufgabe des SB gewesen. Nur dann wäre eine Datenfreigabe rechtens .

Die BA hat übrigens ein Extra Formular für Praktika bei einem Arbeitgeber ! Das ist hier mal eben gleich -versteckt -mit zur Datenfreigabe eingewoben worden. Ebenso die vorherige Datenfreigabe Geht so auch nicht . Die müssen von Dir für jeden AG -bei dem die Dir ein Praktikum vermitteln wollten - auch extra eine Unterschrift einholen. Jedes Mal neu.:wink:

Wenn das bislang nicht der Fall ist, dann ist das ein weitere Grund, dies nicht unterschreiben zu müssen.

Formular 5.1 -kannst du runterloaden. Es gibt ene Seite der BA -für Träger. Kommt man aber auch so ran. Gewusst wie. Habe die REZ Seite der BA gefunden, welche auch Dein Bundesland zusaätzlich mit Formularen für Maßnahmen versorgt . Bitte gehe hier dann so vor, wenn du den Link in der PN geöffnet hast :

Auf der Seite ganz nach unten scrollen.Lade dir die Unteralgen zu der Geschäftsnummer mit der Endung 0011 runter. Wenn sich die ZIP öffnet -dann öffne darin Formular 5.1 -vierletztes Formular -mit dem Namen: Teilnehmer bezogener Bericht

Daraus eriehst Du dann auch am Aufbau -die wollen damit auch schon jetzt die Blankofreigabe für die ganzen Berichtsfelder dazu -ohne ihn Dir vorher zu zeigen. Das geht auch gar nicht.

Das lässt nichts Gutes erwarten. Insbesondere , was die zu erwartende Objektivitäat angeht. Kannst dir auch gerne andere Unterlagen dort loaden.:wink:. Sind dann aber andere Maßnahmen.

Dann lernst du mal die Sicht der Träger kennen und die Anforderungen , die die BA für die Träger dazu vorgibt.

Wegen der von Dir gewünschten Geheimhaltung der zuständigen REZ der BA und des Bundelandes bekommst du den Link der Ba per PN.

Der Träger wird staunen -ob Deines Wissens. Kannst ihm gerne die Gründe mitteilen -aber nicht alle, wenn Du schlau bist , dass du das Formular schon kennst oder die falsche Kennzeichnung in deren Blatt.

Vielleicht wird Dich der Träger dann auch schon jetzt nicht annehmen oder weitermachen wollen. Das wäre dann aber nicht dessen vorrangiges Verschulden und das des Jobcenters. Nicht Deines

Gib das Formular auf keinen Fall vorher ab -bevor nicht die fehlenden Punkte nachgeholt wurden -oder Dir anderweitig zugesichert werden und Dir das Formular 5.2 vom Träger gezeigt bzw. Dir eine Kopie ausgehändigt wurde.

Ansonsten benachteiligst du Dich selbst und bevorteilst den Träger und das Jobcenter unverhältnismäßig.

Anmerkung: Wenn du den anderen Usern hier mal solch ein Formular blanko zeigen willst, dann wandele das Formular -aus meinem PN Link -in eine PDF um und loade das selbst dazu hier hoch . Geht auch mit anderen Formaten hier. Probier mal., wenn Du willst.
 
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Gurki

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#16
So, da bin ich mal wieder

Es is echt schrecklich. Ich brauch ungelogen den Rest der Woche, um mich von 3 Tagen Maßnahme zu erhohlen. -.-

Das Ganze macht mich echt physisch / psychich fertig. Nicht das wir den ganzen Tag dort überhaupt wirklich was machen würden aber das ganze Konzept und wie die Leute einen behandeln.

PUH !

- Rant Beginn -

z.B.:
Ich habe ein Tag nicht eingesehen, warum alle meine persönlichen Daten in verschiedene Bewerbungsschreiben / Lebensläufe ect. eingetragen werden sollen und das auch noch auf den Maßnahmerechnern und dann das Ganze noch beim Träger gespeichert werden soll.
Außerdem wollte man sogar, das meine digitale Unterschrift zwingend erforderlich ist auf den Schriftstücken.
THE HELL ?!

Weil ich das anders sah wusste man nichts mehr mit mir anzufangen. Da sollte ich doch glatt "Reflektieren, was ich tun kann um das Ziel Arbeitsintegration zu erreichen".
Das war der genaue Wortlaut.
Ich hab kurz "überlegt" und meine Antwort war, das ich Angebote des Maßnahmeträgers nutzen kann weil das deren verdammter Job ist !.
Da wusstense dann auch nicht mehr weiter und haben sich spontan um andere Teilnehmer "gekümmert".

Ich werd nicht mehr !

- Rant Ende -

Ich war jetzt 4 Wochen dort und bis jetzt haben wir folgendes gemacht.
- Jede Woche einmal AktivA (raus an die frische Luft Oo)
- etwas Bewerbung schreiben (mit vorgefertigten Formularen die ich auch ausm Netz fischne kann)
- Kompetenzbilanzierung (Einschätzung anhand einiger Grundschultest und 5 Minuten zuschaun "macht der das auch gut ?")
- rest HOLZWERKSTATT !!!

- nochmal Rant -

Mal was zu dem AktivA "scheiß". Anscheinend haben wir in der Maßnahme wirklich Leute, die sozial so vereinsamt sind das die sich FREUEN jeden Tag in die Maßnahme zu kommen damit sie jemanden zum Reden und so haben.
Das sind wohl 1-2 Personen die schon letztes Jahr mit der Maßnahme begonnen haben und n ganzes Jahr machen.
Für solche Leute is das ganze rausgehen und mit anderen aktiv werden sicher ne gute Sache. Für mich und meine aktuellen "Kollegen" ist das aber echt n Witz.
Ich bin der Jüngste in der Gruppe, aber stellt euch vor man geht mit ner Hand voll ~50 Jährigen auf die nächstgelegene Grünfläche und fängt an Federball oder Wikingerschach zu spielen.
So eine Stunde lang. Dann Ende und ab nach Hause.
Bezahlt vom Steuerzahler und als Ziel die Integration in den 1. Arbeitsmarkt !
WTF !?!

- Rant Ende -

PS: Hier mal das Formular 5.1 für alle als pdf
 

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Dinobot

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#17
Hier gleich die Nachlieferung der möglichen internen Abmachungen in dieser Maßnahme :

Träger und Jobcenter können gegenseitig und einvernehmlich abweichende Regelungen, auch zeitlich begrenzt, vereinbaren. Diese können nur im Falle einer
Einvernehmlichkeit wirksam werden.
Präsenzzeiten
Präsenzzeiten
Maßnahmefreier Tage
Zum Einsatz kommenden Personals > schriftliche Vereinbarungen
Das Erreichen des Maßnahmezieles dürfte dann dabei jedoch in keiner Weise beeinträchtigt sein.

Ich habe ein Tag nicht eingesehen, warum alle meine persönlichen Daten in verschiedene Bewerbungsschreiben / Lebensläufe ect. eingetragen werden sollen und das auch noch auf den Maßnahmerechnern und dann das Ganze noch beim Träger gespeichert werden soll.
Das hat offensichtlich mit den Vorgaben des Trägers zu tun: Dir und den anderen Teilnehmern sollen schnellstmöglich passgenaue Vermittlungsvorschläge initiativ zu unterbreiten. Der Träger bekommt zudem ein Bewerberprofil vom Jobcenter zur Verfügung gestellt, welches er ergänzen kann und Dich auch für alternative Stellengesuche vormerken kann. Wäre fatal, wenn der Träger da Deine Unterschrift für irgendwelche Stellen benutzt..

Info für Dich dazu: Der Träger bearbeitet die Daten der Teilnehmer mittels diesem Programm und braucht auch dafür Deine Zustimmung:

https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/dok_ba013193.pdf

Übrigens sollte Dir der Inhalt zu Vordruck 5.1 bekanntgegeben werden und von Dir genehmigt werden , bevor er abgesendet wird:

Sämtliche Kontakte und Beratungen und bisherigen Ergebnisse sollen dem Jobcenter -inkl Dauer und Zeitpunkt -dem Jobcenter monatlich mitgeteilt werden. Das Jobcenter soll dann mithin über Ausschluss einzelner Teilnehmer entscheiden, besonders wenn der Erfolg der Maßnahme gefährdet wäre oder diese den Ablauf der Maßnahme stören.

Teilnehmerbezogene Berichte an das Jobcenter werden in der Beschreibung als (Vordruck F.5.1) bezeichnet, welchen du hier als Blankoformular angehangen hast.
Dieser soll dem Jobcenzer bei Nichtantritt, Abbruch des Teilnehmers oder unzureichender Mitwirkung (anhaltende Aktivierungsprobleme) übrigens innerhalb einer Woche über VerBIS mitgeteilt werden.

Außerdem wollte man sogar, das meine digitale Unterschrift zwingend erforderlich ist auf den Schriftstücken.
Netter Versuch -und sehr gut von Dir abgewehrt. Unterschrift kann er bekommen, jedes Mal neu, sofern Du das entsprechende Schriftstück vorher zur Prüfung vorgelegt bekommen hast, würde ich mal sagen, kannst Du so auch ankündigen. Ansonsten ginge alles über Deinen Kopf hinweg und die könnten über Dich schreiben was sie wollten - und fügen dann noch Deine Unterschrift dazu ein. Da ist die Sanktion ja schon fast sicher - würde ich mal sagen. Denn deren Datenformular würde auch dazu führen, wenn Du das unterschreibst. Nichtantritt ist seit 2016 eine sanktionsbewährtes Vergehen. Warum sollst du deas unterschreiben. Du bist im Besitz des USB Sticks. Der bleibt auch Deine Eigentum. Somit könntest Du das Märchen vom angeblichen Nichtantritt damit widerlegen. Weshalb wollen die , dass Du dich dieses Vergehens bezichtigen sollst?? Dafür gibt es keinerlei Veranlassung. Ganz im Gegenteil. Solch eine Forderung ist unverschämt und verantwortungslos. Da erscheinen mir Deine sonstigen Einwände hingegen eher zweitrangig, aber grundsätzlich gerechtfertigt. Übrigens: Falsche Einschätzungen oder Geringschätzungen in Berichten könnten zu noch mehr Maßnahmen führen, die dann meist als Abwärtsspirale schlecht zu stoppen sind.

Ich - Ich war jetzt 4 Wochen dort und bis jetzt haben wir folgendes gemacht.
- Jede Woche einmal AktivA (raus an die frische Luft Oo)
- etwas Bewerbung schreiben (mit vorgefertigten Formularen die ich auch ausm Netz fischne kann)
- Kompetenzbilanzierung (Einschätzung anhand einiger Grundschultest und 5 Minuten zuschaun "macht der das auch gut ?")
- rest HOLZWERKSTATT !!!.
Davon steht in der Leistungsbeschreibung nichts drin. Jedoch hat ein Träger auch Kreativspielraum, sofern das von der BA bzw. dem Jobcenter genehmigt wurde.

Ich frage mal ergänzend, nach weiterer Durchsicht der Lesitungsbeschreibung:

Gibt es getrennte Toiletten beim Träger?> Mann/Frau

Ist bei Einzelberatungen der Schutz der persönlichen Daten gewährleistet?

PC Ausstattung mindestens gewährleistet?:

1 Farblaser Drucker
1 Bereichsdrucker je Unterrichtsraum
Fotoscanner
DVD B
17 Zoll Monitor
Browser: Internetexplorer oder Firefox
Jeder Teilnehmer kann bei Bedarf in Farbe ausdrucken?

Bezahlt vom Steuerzahler und als Ziel die Integration in den 1. Arbeitsmarkt !
Es wird ja immer schwammig formuliert -als Heranführung.. Im Grunde genommen ist es aber nichts anderes als meist ein Vorwand – für die Statistikschönung und zur Planerfüllung im Jobcenter. So ähnlich wie in der damaligen DDR.

Das Ganze macht mich echt physisch / psychich fertig. Nicht das wir den ganzen Tag dort überhaupt wirklich was machen würden aber das ganze Konzept und wie die Leute einen behandeln.
Nimm das nicht so persönlich. Es gibt jede Menge solcher Müllmaßnahmen, die nicht jedem Motivation beibringen können. Was machen denn die 50jährigen da? Angeblich soll die Maßnahme doch regulär für unter 25 Jahre sein?

Du ermittelst mal am besten weiter und machst dir noch so eine Woche Notizen -wäre meine Meinung dazu . Weiterhin könntest du auch langsam mal Deinen Standpunkt vertreten, was die Datenfreigabe jetzt und sowieso betrifft und die geforderte Unterschrift - welche dann mit Unterschrift eine Sanktion befürchten lässt. Was soll das? Würde den Träger glattweg damit konfrontieren wollen und mich deshalb verärgert zeigen und als Aufhänger gegen weitere Forderungen des Trägers benutzen. Du hast schon gute Argumente jetzt - mehr wären aber besser..Musst du letztendlich selbst beurteilen. Gibt bloß nicht mehr das Datenblatt aus der Hand, welches die Forderung der Unterschrift mit Nichtantritt beeinhaltet. !!! Oder mach Dir davon eine Kopie. NIEMALS NICHT unterschreiben..

Natürlich wäre es auch für Dich förderlich, wenn Du selbst Deine Bewerbungen auf Vordermann bringen könntest und Vorstellungsgespräche bei AG verabreden könntest. Wäre nämlich ein schlagendes Argument - für die Nichterforderlichkeit dieser Maßnahme.
 

Gurki

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#18
Davon steht in der Leistungsbeschreibung nichts drin
Großartig, denn das ist unser "Haupttätigkeitsfeld" in der Maßnahme.

Gibt es getrennte Toiletten beim Träger?> Mann/Frau

Ist bei Einzelberatungen der Schutz der persönlichen Daten gewährleistet?

PC Ausstattung mindestens gewährleistet?:

1 Farblaser Drucker
1 Bereichsdrucker je Unterrichtsraum
Fotoscanner
DVD B
17 Zoll Monitor
Browser: Internetexplorer oder Firefox
Jeder Teilnehmer kann bei Bedarf in Farbe ausdrucken?
- Toiletten / ja
- Einzelberatung / ka
- PC Ausstattung / müsste soweit vorhanden sein (DvD B weiß ich nicht genau aber Rest ist da)

Was machen denn die 50jährigen da? Angeblich soll die Maßnahme doch regulär für unter 25 Jahre sein?
Das hat mich jetz auch etwas verwirrt. Ich dachte du meintest in einem Post vorher

Zielgruppe > 25 Jahre
das die Maßnahme für Personen über 25 Jahre ist.
Ich kenn grad nicht Jeden in anderen Gruppen aber soweit mit bekannt ist sind die meißten halt so um die 50 rum.
Es ist sogar nun schon öfters vorgekommen das einige Teilnehmer ihre Kinder mitgenommen haben und die dann auch den ganzen Tag die Maßnahme "mitgemacht" haben. Das waren dann halt auch schon Teenager.

Weiterhin könntest du auch langsam mal Deinen Standpunkt vertreten, was die Datenfreigabe jetzt und sowieso betrifft und die geforderte Unterschrift - welche dann mit Unterschrift eine Sanktion befürchten lässt. Was soll das? Würde den Träger glattweg damit konfrontieren wollen und mich deshalb verärgert zeigen und als Aufhänger gegen weitere Forderungen des Trägers benutzen.
Du meinst das pfd was ich unter "persbezDaten.pdf" in einem Post weiter oben angehangen habe ?
Die Einverständnisserklärung hat einen falschen Bezug zu Formular 5.2 (was 5.1 sein müsste).
Das Formular ist nicht vollständig, irreführend und benachteiligend mir gegenüber.
Außerdem wurde ich in diesem Bereich vorher nicht vom Sb beraten.
 

Dinobot

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#19
Großartig, denn das ist unser "Haupttätigkeitsfeld" in der Maßnahme.
Es könnte mit einer Zielsetzung der Maßnahme zu tun haben:
der intensiven, ganzheitlichen Begleitung sowie der
Verbesserung des Sozialverhaltens, Feststellung der Marktfähigkeit , denke ich mal .

Man braucht ja wenigstens ein Arbeitsfeld -an welchem die Leistungsfähigkeit und Marktfähigkeit getestet werden kann.

Bei DVD B -da wollte ich eigentlich Brenner ausschreiben.:sorry:

Das hat mich jetz auch etwas verwirrt. Ich dachte du meintest in einem Post vorher...
Diese Maßnahme ist für > 25 jährige.Jedoch sind meistens und generell sind diese Problemmaßnahmen ganz allgemein für <25 Jahre alte Elos gedacht und konzipiert worden..Hier ist wahrscheinlich das Modul AktivA der Motor -weshalb man da über 25 Jahre genommen hat und auch die Älteren noch dazu.

Auf jeden Fall ist es aber ansonsten sehr ungünstig, wenn die Altersspanne in einer Maßnahme so immens ist. Weil man eben nicht eine Maßnahme auf so verschiedene Altergruppen zugleich ausrichten kann. Und auch nicht sollte. Im wirrklichen Leben haben verschiedene Altergruppen auch ganz unterschiedliche Interessen und Probleme. Meistens wird das auch berücksichtigt. Aber eben nicht immer. Und dann ist das ein Hemmschuh, weil sich meistens so verschiedene Menschen auch nicht gut geeinsam arbeiten können oder wollen. Und die Dozenten meist auch nicht damit ungehen können.

Es ist sogar nun schon öfters vorgekommen das einige Teilnehmer ihre Kinder mitgenommen haben und die dann auch den ganzen Tag die Maßnahme "mitgemacht" haben.
Das hat mit der ergänzenden Zielsetzung in der Maßnahme zu tun:

Die Herstellung des Zugangs zur Maßnahme auch unter Einbindung der Familie soll jeden Teilnehmer angeboten werden, um in Krisensituationen zu unterstützen, fatalistische Lebenseinstellungen aufzubrechen, Ängste zu überwinden bzw. Verständnis zu vermitteln. Das ist deren Anspruch, der innerhalb der Maßnahme gelten soll. Wahrscheinlich hatten oder haben die dann Probleme mit den Kids... oder meinen, dass die Kids die eher haben könnten. Und das deswegen noch keine Arbeit gefunden wurde. Keine Ahnung, warum manche da auch noch Ihre Kinder reinziehen und die dann auch noch so zur Zielscheibe des Jobcenters machen.

Denn die wissen wahrscheinlich nicht, dass problematische Kinder - ab 15 Jahre - auch dann schnell in einer AGH landen können. Mittels vorgeschaltetem AGH Coach -oder einer Maßnahme nach 16h, was dann wirklich noch belastender sein könnte. Habe neulich solche Inhalte anderer Maßnahmen gelesen. NOCH NICHT Deinem Jobcenter von der BA zugeordnet-sondern zuerst in Wolfsburg. Aber was noch nicht ist-das kann sich schnell ändern.

Du meinst das pfd was ich unter "persbezDaten.pdf" in einem Post weiter oben angehangen habe ? Die Einverständnisserklärung hat einen falschen Bezug zu Formular 5.2 (was 5.1 sein müsste).
Das Formular ist nicht vollständig, irreführend und benachteiligend mir gegenüber.Außerdem wurde ich in diesem Bereich vorher nicht vom Sb beraten..
Genau das auch. Ich finde das Blatt wirklich unverschämt. Du kennst das Formular 5.1 nicht. Es wird Dir auch nicht beigefügt. Und dann sollst Du das gleich noch im Vorhinein absegnen - wohl auch ohne, dass man Dir das dann ausgefüllt zeigen will oder extra abzeichnen lassen will. Geht so gar nicht. -meiner Meinung nach.
 
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Gurki

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#20
Und weiter gehts.

Ich hab die letzten Wochen fleißig weiter mitgeschrieben und bin seit kurzem auch regelmäßg beim Arzt.

Seit letzter Woche geb ich jeden Tag folgendes Dokument ab (Information an MT).
Darauf werde ich bei Abgabe gleich zum Arzt geschickt. Schaun wir mal wie das weiter geht ^^.

Außerdem hab ich eine Auskunft über meine persöhnl. Daten (nach Artikel 15 DSGVO) vom Maßnahmeträger angefordert.

BTW: Immer wenn ich ein Dokument abgebe verlange ich eine schriftl. Eingangsbestätigung. Natürlich wird die mir von meinen Maßnahmeleitern IMMER verweigert.
Im Büro, das anscheinend übergreifend für alle Maßnahmen tätig ist, da bekomm ich soetwas.
Schon "komisch" -.-

Jetzt zu den "lustigen" Sachen.

Heute lag folgendes Schreiben im Briefkasten (Erste Abmahnung). ABMAHNUNG !!!

1.) "ergänzend zur Eingliederungsvereinbarung"
-> Ich hab keine aktuell gültige Eingliederungsvereinbarung Oo

2.) "mehrfach gegen Ihr Zuweisungsschreiben vom Jobcenter und unsere Hausordnung verstoßen."
-> Nein, das habe ich nicht. Außerdem ist nicht näher beschrieben was ich wann gemacht haben soll Oo

3.) "Sie unterließen die aktive Mitwirkung im Coaching mehrfach (u.a. am 18.07 und 23.07.2018)
-> NÖ, stimmt nicht. Außerdem waren das die ersten beiden Tage wo ich mein Schreiben (Information an MT) abgegeben habe.
Die ersten beiden Tage hat man sich für das Schreiben nicht weiter interessiert und erst ab dem 3. Tag wurde mir unmissverständlich klargemacht, das ich bei Abgabe des Schreibens unverzüglich zum Arzt gehen MUSS !
Wie ich es geschafft haben soll, an den 2 Tagen, nicht "aktiv" mitgewirkt zu haben obwohl ich ja nach deren Logik auch da zum Arzt hätte gehen sollen. Das erschließt sich mir nicht.
Die beiden Tage hab ich mitgeschrieben was ich gemacht habe, bzw. was da so abgelaufen ist. Und vorzuwerfen habe ich mir nix !

4.) "nach klärenden Gesprächen"
-> Gespräche haben immer mal wieder stattgefunden. Klärend waren die nicht und hatten mit meinem "Verhalten" auch nie was zu tun Oo

5.) "Verweigerungshaltung"
-> So nennt man das also, wenn ich es wage bei Dingen nachzufragen und aufzuzeigen wenn etwas logisch nachvollziehbar keinen Sinn ergibt.

6.) "unangemessenem Verhalten gegenüber den Mitarbeitern"
-> WAS ?! Auch hier wird nachfragen als unangemessenes Verhalten interpretiert. Außerdem wurde ich von einem Anleiter als Ar*chloch beschimpft und Teilnehmer generell mit Memorymalbehinderung betitelt oder als Mittelbegabte angesprochen.
Des weiteren haben wir auf dem Gelände auch Maßnahmen für Ausländer / Migranten. Als sich Anleiter über Teilnehmer aus diesen Kurse ausgetauscht haben fiehlen auch Wörter wie "Afgahni".

Natürlich will ich mich gegen diesen Unfug zur Wehr setzten.
Ich hab ja schon ein Paar "Korrekturen" genannt.
Ein paar Tipps wie bzw. an wen ich antworte ? (MT / JC oder gleich wen anders ?)

Danke !!!


EDIT:

Außerdem würd ich beim Jobcenter gern argumentieren, das es mir sehr schwer fällt bei einer Maßnahme teilzunehmen die mich physisch / psychisch belastet und mir eine Abmahnung ausstellt, die ohne Inhalt / Begründung / Belegen und Inhaltlich generell falsch ist.
 

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Dinobot

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#21
Und weiter gehts.
Natürlich will ich mich gegen diesen Unfug zur Wehr setzten.
Außerdem würd ich beim Jobcenter gern argumentieren, das es mir sehr schwer fällt bei einer Maßnahme teilzunehmen die mich physisch / psychisch belastet und mir eine Abmahnung ausstellt, die ohne Inhalt / Begründung / Belegen und Inhaltlich generell falsch ist.
Die Maßnahme soll genau das Gegenteil dessen bewirken. Ist zumindest so konzipiert. Wie auch alle anderen Maßnahmen dieses Namens. Habe aktuell festgestellt, ein anderes Jobcenter in Deinem Bundesland lässt akuell die Maßnahme "Coaching Intensiv" ausschreiben. Sende dir eine PN -wegen Deinem Wunsch nach Anonymität. Die Unterlagen sind zu 99. 9 Prozent identisch. Kannst Dir also nun Deine eigene Strategie oder Argumentation daraus mithin zusammensuchen , was die bisherigen Defizite in dieser Maßnahme sind und so nicht in der Leistungsbeschreibung vorgesehen sind.

Dies erst einmal vorab. Ich gucke mir aber dann auch noch Deine angehangenen Unterlagen an und versuche da auch noch später dazu zu posten.
 
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Gurki

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#22
Ich muss echt nochmal sagen ...

Danke Dinobot für die konstante Hilfe die du hier bei mir leistest.

Mir ist bewusst das ich nicht der "einfachste" User bin, wenn es darum geht die angebotenen Hilfestellungen dann auch umzusetzen.
Aber trotzdem les ich mir alles aufmerksam durch und verarbeite das Geschriebene.

Danke :)
 

0zymandias

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#23
Ich würde analog der Vorgänge im Arbeitsrecht der Abmahnung (Bsp. Link) beim MT widersprechen, selbstverständlich schriftlich und nachweisbar, idealerweise per Fax.
Die Behauptung entbehren jeglicher faktischer Grundlage und ein solche wird auch nicht genannt.
Die Abmahnung ist aus der Teilnehmerakte zu entfernen und das JC über diesen Vorgang zu informieren.
Der Widerspruch hat in die Teilnehmerakte aufgenommen zu werden.
Im selben Schreiben würde ich dem MT meine vorzügliche zusichern, wenn er auf den Mitarbeiter des Hauses, Herrn Xxxx, so einwirken könnte, dass er Teilnehmer nicht mehr als "Ar*chloch" bezeichnet, wie er das bei Dir getan hat.
Diesen Brief würde ich an MT und JC faxen.

Das ist nicht nur gut für eine positive Grundstimmung bei zwei der Ecken des modernen Dreieckshandels, sondern so etwas in der Akte kann auch von Richtern gefunden werden.
Besonders nach Hinweis. :biggrin:

Aus Posting #3 würde ich Blatt 2 der MT_Unterschriften.pdf dem Landesdatenschutzbeauftragten des Landes zukommen lassen, in dem der Geschäftssitz des MTs ist.
Grund:
Schweinevertrag sagte :
Darüber hinaus bin ich mir bewusst, dass alle Internetbewegungen in den Schulungsräumen seitens der Xxxx überwacht und gespeichert werden.
Die Xxxxx garantiert für die Löschung aller aufgezeichneten Daten 3 Monate nach Lehrgangsende.
Meiner Rechtsauffassung nach werden hier Leute in einer normalisierten Notsituation unter Sanktionsdruck zur Aufgabe gesetzlich garantierter Rechte gekeilt.
Der Erhebungszweck wird nicht genannt und ist wohl bei diesem Erhebungsumfang auch nicht mehr nennbar.
Auf die Freiwilligkeit der Datenfreigabe wird nicht hingewiesen, die Folgen einer Verweigerung nicht benannt und auch der zuständige Datenschutzbeauftragte wird nicht bezeichnet.

Die Zuweisung ist unbestimmt, in vielerlei Hinsicht, das Ermessen wird nicht begründet, die Teilnahmepflichten, obwohl sanktionsbewehrt, nicht ausdefiniert.
Was wäre zum Beispiel unter einer "aktiven Mitwirkung" zu verstehen, was nicht, was genau soll warum gemacht werden?
Teilweise mündet die Unbestimmtheit sogar in offensichtliche Fehlerhaftigkeit, denn es wird zur "täglichen" Anwesenheit, also auch sonn- und feiertags verpflichtet, was kaum mit einer Drei-Tages-Anwesenheit pro Woche zusammengehen kann.

Wenn ich schon "Kenntnisname" in dem Vertrag eines Bildungsträgers lese, könnte ich schon Bröckchen husten, aber so was von ... :biggrin:

BTW: Bitte in Zukunft früher kommen und nichts mehr unterschreiben, ohne dass es geprüft (tagelang) und vollständig verstanden wurde.
Im Zweifel nicht unterschreiben.
 

Helga40

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#24
"Ich fühle mich körperlich und geistig nicht in der Lage..."

Warst du an den Tagen dann beim Arzt? Gibt es Krankenscheine? Wurden die rechtzeitig abgegeben? Gibt es Maßnahmevereinbarungen mit dem Träger? Wurde da was hinsichtlich Krankmeldung und Vorlage AUB vereinbart?

Versetze dich in die Denkweise des allgemeinen Arbeitsmarktes. Du gehst zum Chef und reichst ihm so einen Zettel hin. Was meinst du, was da passiert? Geht so eine Sache vor das SG und kommt zur Verhandlung, sitzen neben dem Berufsrichter zwei ehrenamtliche Richter (gemeinhin ein AN-Vertreter und ein AG-Vertreter), die ggf. das "formelle" gar nicht interessiert, die -da u. U. im Berufsleben stehen- schlichtweg von sich ausgehen. Das Verständnis für "Ich fühle mich nicht in der Lage..." (ohne Krankenschein) wird sich da in Grenzen halten.

Momentan scheinst du auf dem besten Weg in Richtung Sanktion zu sein.
 

Gurki

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#25
@0zymandias

Gute Einwände, werd ich so umsetzen.

@Helga40

Das Schreiben habe ich bis jetzt 4 mal abgegeben.

am 18. / 23. / 24. / 25. 07. 18

Die ersten beiden Tage wurde es nicht weiter beachtet. Erst bei der 3. Abgabe wurde mir unmissverständlich gesagt, das ich zum Arzt gehen muss wenn ich soetwas abgebe.
Genau das tat ich dann auch und eine AU für den 24. / 25. liegt vor.
Am 18. / 23. hab ich regulär mitgearbeitet, was seltsam ist denn auch dort hätte man mich ja anscheinend zum Arzt schicken müssen.
Dies tat man aber nicht.

EDIT:

Als ich das Schreiben das erste Mal abgegeben habe, wollte man die Annahme sogar verweigern, obwohl eine Anleiterin das Schriftstück an sich nahm und sogar kurzzeitig zur Sichtung mitnahm Oo.
Ich hab dann darauf bestanden das ichs abgegeben habe und gut is.
 

Helga40

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#26
Ok. Ändert aber im Falle eines Gerichtsverfahrens wegen Sanktionen nichts daran, dass dir Richter gegenübersitzen, die sich als AN nicht so verhalten bzw. als AG bei so einem Schriebs hochrot anlaufen würden...

Aber jeder ist seines eigenen Glückes Schmied...
 

Gurki

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#27
Wenn ich am Ende "Pech" habe weil die Entscheidungsträger nicht logisch und rational entscheiden können, dann ist das halt so.

Traurig, aber was will ich machen.

Ich teile dem MT mit wenn es meiner Meinung nach ein Problem gibt oder generell was er über mich und meine Verfassung wissen sollte.
Alles andere, wie er darauf reagiert, liegt nicht mehr in meiner Hand.
Wenn ich Probleme bekomme, weil ich dem MT mitteile wie ich mich fühle und er mich daraufhin zum Arzt schickt und der mich daraufhin krank schreibt, dann hab ich meiner Meinung nach NICHTS falsch gemacht.

Trotzdem danke für die Einschätzung !
 

0zymandias

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#28
Ach, da fällt mir noch ein Thema ein, das Arbeitgeber und -Nehmer, die dem Formellen vielleicht weniger geneigt sind, doch noch interessieren könnte: Arbeit.

Drollig, aber es liegt ja ein Arbeitsvertrag mit dem MT vor (Posting #3, MT-Unterschrift.pdf), über wöchentliches Schuheputzen. :biggrin:
Und Arbeit muss wirklich gemeint sein, denn es ist die Rede von Arbeitskleidung, Arbeitsschutzbestimmungen und tatsächlich auch Arbeitsverweigerung (mit kaum verhohlener Sanktionsdrohung übrigens).

Sollten diese oder andere Arbeiten erfolgt sein, müsste man bei JC und MT gleichzeitig Wertersatz fordern.
Entweder gibt es dafür Mindestlohn oder diese Arbeiten werden nicht ausgeführt.

Schließlich ist keine Rechtsgrundlage für Arbeit in der Zuweisung benannt worden.

Sollten hier wirklich Arbeiten ausgeführt worden sein, müsste man das protokollieren und beim Zoll nachfragen, ob hier Schwarzarbeit vorliegt.
Die jeweiligen Verbände der Berufsinnungen sollten hierzu auch informiert und befragt werden.

Die Arbeitgeber könnte es interessieren, dass mit Steuergeldern eine unschlagbare Konkurrenz aufgebaut wird.
Die Arbeitgeber könnte es interessieren, dass mit Steuergeldern Lohndumping betrieben und Arbeitsstellen aus dem einzigen Arbeitsmarkt subtrahiert werden.

(Sind die Temperaturen eigentlich überhaupt okay? Gibt es Hitzepausen, Jalousien, Getränke oder andere Hinweise, dass den Arbeitgeberpflichten nachgekommen wird? :biggrin:)

Was das lustige Glückszettelchen angeht:
Das mag durchaus verhaltensoriginell sein, ja, und das viermalige Vorlegen vielleicht nicht minder, auch ja.

Aber genau dafür wird der MT bezahlt.
Schließlich soll er ja mit ungewöhnlichen Menschen klar kommen und ihnen Klarheit ermöglichen.

Der MT nimmt also das Geld und liefert dafür keine Leistung ab.
Arbeitsverweigerung ist also doch in Ordnung, oder wie? :wink:

Dann ist es bei Sanktionen auch noch so, dass diese für recht präzise festgelegte Gründe nur verhangen werden dürfen.
Die Disziplinierung zur Gewinnmaximierung von privatwirtschaftlichen Unternehmen dürfte eigentlich nicht dazu gehören.

Inhaltliche Kritik muss auch ein MT hinnehmen.
Die Abmahnung ist übrigens ungültig, da sie nicht ein bestimmtes Verhalten abmahnt, sondern vorsätzlich im Vagen, Diffusen bleibt.
Urteil dazu (besonders lesenswert der letzte Absatz, der Rest könnte als erbaulich wahrgenommen werden :wink:):
MT hat Pflicht zur Abmahnung
6 Ausweislich eines Vermerks der Mitarbeiterin T. der Antragsgegnerin vom 07.10.2008 gab der Antragsteller anlässlich einer Einladung dort am 06.10.2008 an, er habe noch nie so viel Inkompetenz gesehen, wie bei den Mitarbeitern des Bildungszentrums B.
[...]
9 [...] Er habe einen seitens des Bildungszentrums B. neu anberaumten Termin am 22.10.2008 um 13.00 Uhr wahrgenommen und sich dabei nach dem tatsächlichen Sachstand hinsichtlich der Maßnahme erkundet sowie Frau G. von seinem Gespräch mit Frau T. unterrichtet. Diese habe keinerlei Kenntnisse von irgendwelchen Unterredungen oder Schriftverkehr gehabt. Als er erwähnt habe, dass er mit der Antragsgegnerin gleicher Meinung hinsichtlich Inkompetenz und Konzeptionslosigkeit auf Seiten des Bildungszentrums B. sei, habe Frau G. dort komplett die Beherrschung verloren und ihn als einen „unverschämten und überheblichen Macker“ bezeichnet. Er habe dann erklärt, er sei keinesfalls gewillt, sich als „Macker“ titulieren zu lassen und habe das Gebäude ruhig und ohne jegliches Aufsehen oder weitere Äußerung verlassen.
[...]
22 [...] Der Antragsteller hat offensichtlich ausweislich der gefertigten Aktenvermerke erhebliche Kritik an dieser Maßnahme geäußert. Eine derartige Kritik, wenn sie nicht mit beleidigenden Inhalten erfolgt, ist erlaubt und muss auch im Interesse der Antragsgegnerin liegen, die ja sicherlich wissen will, wie wirksam die von ihr angebotenen Maßnahmen sind. Zweifel an der Zweckmäßigkeit der Maßnahme ergeben sich hier schon deshalb, weil der Vertreter der Antragsgegnerin in dem Erörterungstermin nicht angeben konnte, ob die Maßnahme auch in Zukunft fortgeführt wird und welche Erfahrungen die Antragsgegnerin mit dieser Maßnahme gemacht hat.
[...]
Es kann letztlich aber auch dahinstehen, ob ein maßnahmewidriges Verhalten des Antragstellers vorlag. Selbst wenn dies der Fall gewesen sein sollte, erfüllt dies nicht ohne Weiteres den Tatbestand „Anlass für den Abbruch“ einer Maßnahme nach § 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB II. Hinzukommen muss bei diesem Tatbestand vielmehr ein subjektiv vorwerfbares Verhalten an der Vorhersehbarkeit des sich daraus ergebenden Ausschlusses aus der Maßnahme (vgl. insoweit Hessisches Landessozialgericht, Urteil vom 13.06.2001, Aktenzeichen L 6 AL 1151/00 zu der vergleichbaren Regelung in § 144 SGB III unter Hinweis auf das Urteil des Bundessozialgerichts vom 16.12.1999, Aktenzeichen B 7 AL 31/98 R). Der Ausschluss aus der Maßnahme ist für einen Teilnehmer nur vorhersehbar, wenn der Maßnahmeträger zuvor eindeutig darauf hingewiesen hat, dass ein bestimmtes Verhalten den Maßnahmeausschluss zur Folge hat. Eine solche Abmahnung ist hier aber weder in der Leistungsakte noch in der Fallmanagerakte dokumentiert. Das Gericht geht daher davon aus, dass eine solche Abmahnung auch nicht erfolgt ist. Im Wesentlichen beruht der Ausschluss des Antragstellers von der Maßnahme wohl auf dem Gespräch im Bildungszentrum B. am 22.10.2008. Hinsichtlich des Ablaufs dieses Gesprächs bestehen zwischen den Beteiligten unterschiedliche Darstellungen. Der Antragsteller bestreitet insoweit, irgendwelche Beleidigungen ausgesprochen zu haben, vielmehr sei er selbst beleidigt worden. Sollten bei diesem Gespräch schwere Beleidigungen vorgekommen sein, wäre zwar ausnahmsweise eine Abmahnung entbehrlich. Das Vorbringen der Antragsgegnerin ist hier aber viel zu unsubstantiiert, um hieraus den Schluss zu ziehen, eine vorherige Abmahnung sei nicht erforderlich gewesen.
SG Gießen · Beschluss vom 15. Dezember 2008 · Az. S 27 AS 1387/08 ER
https://openjur.de/u/301627.html
Die Zuweisung ist zwar zu unbestimmt für eine Sanktion, aber bestimmt hinsichtlich des Maßnahmenortes.
Befehl ist Befehl, daran muss man sich ganz ordentlich halten.
Ich persönlich müsste leider aushäusige Tätigkeiten verweigern, denn z.B. der Versicherungsschutz wäre ungewiss.

Wikingerschach und Federballspielen würde ich persönlich verweigern.
Ich würde es für unzumutbar halten, denn diese Rasensportarten mögen erbaulich anzuschauen sein, dürften mich aber mitnichten in Arbeit bringen - außerdem sah ich noch nie eine Stellenanzeige für einen Wikingerschachspieler. Echt. :biggrin:
(Ich würde mir allerdings auch keinen Hut aus einer Zeitung falten, aufsetzen und damit auf der Tischplatte steppen.)
 

Dinobot

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#29
"Ich fühle mich körperlich und geistig nicht in der Lage..."Versetze dich in die Denkweise des allgemeinen Arbeitsmarktes. Du gehst zum Chef und reichst ihm so einen Zettel hin....
Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen -meiner Meinung nach.Diese Maßnahmekombination ist eine für schwer vermittelbare erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Insofern muss und/oder kann sich sich hier der Betroffene noch gar nicht in die Lage oder Denkweise dessen hinein versetzen.

Es wäre Aufgabe des Trägers ihn erst dahin zu führen bzw. ihn für diesen Arbeitsmarkt fit zu machen, was offensichtlich mißlungen ist bzw. der Träger dazu weder befähigt war noch daran aktuell interessiert ist.

Schon vorher wolte man den Betroffenen mit dessen Unterschrift zu einem Blatt mit der Ankreuzung des Feldes des Nichtantritts der Maßnahme dazu verleiten, dann den vollendeten Fakt der Sanktion, durch Unwissen selbst herbeizuführen - ohne ihn darüber zu informieren, was das bedeiutet hätte. Offensichtlich hat hier der Träger dazu ein altes Formular benutzt und vorgelegt, wo Nichtantrittt noch kein sanktionsbewährter Verstoß war. Vollkommen unverantwortlich. Neben dem anderen nicht rechtskonformen Sachlagen darin.

Man wollte ihn also schon vorher kammheimlich loswerden, wahrscheinlich, wegen dem Testergebnis vorher, welches eine Integration, in Arbeit oder Ausbildung, in dem einizig vorgesehen Bereich der Holzverarbeitung für den Träger in weiite Ferne rücken lässt. Insofern ist er wahrscheinlich für den Träger wertlos geworden, was sich dann auch im Verhalten des Trägers dort ihm gegenüber abzeichnete. Kein Wunder also, dass der Betroffene mit solchen Meldungen reagiert -die allerdings auf den Träger zurückfallen und dessen Versagen so offensichtlich machen, sodass der Träger nunmehr offensichtlich zweckdienlich mit einem mobbenden Verhalten dagegen hält und dessen Verhalten dem Teilnehmer selbst zuschreiben will ,mit einer daran geknüpften offensichtlichen Inzenierung seines angeblichen sonstigen Verhaltens.

Wer sich mit der Sachlage hier vorher beschäftigt hätte , dem wäre das schon vorher aufgefallen und könnte das Verhalten des Trägers dazu einordnen. Es geht hier darum, einen -für den Träger -wertlos gewordenen Teilnehmer irgendwie loswerden zu wollen, ohne selbst das vorherige Versagen des Trägers weiter offensichtlich werden zu lassen. Und das Jobcenter zu einem Abbruch der Maßnahme künstlich zu veranlassen.

Dem Betroffenen da zu sagen -offensichtlich ohne die Sachlagen in Gänze zu kennen:

"Momentan scheinst du auf dem besten Weg in Richtung Sanktion zu sein.
Finde ich mithin verfrüht, gedankenlos und in der Art und Weise unangebracht -im Hinblick auf den eigentlichen Sachverhalt.

Denn so erweckst Du zudem -für mich jedenfalls -damit eher den Eindruck, sich als Steigbügelhalter des Trägers und jobcenters - in Richtung Sanktion zu positionieren.

Ok. Ändert aber im Falle eines Gerichtsverfahrens wegen Sanktionen nichts daran, dass dir Richter gegenübersitzen, die sich als AN nicht so verhalten bzw. als AG bei so einem Schriebs hochrot anlaufen würden...
Wenn überhaupt- eher vor Scham :redface:-angesichts des Versagens des Trägers bei einem schwer vermittelbaren Arbeitslosen und Deiner weiteren Ansichten in diesem Einzelfall dazu..:icon_evil:

Ich teile dem MT mit wenn es meiner Meinung nach ein Problem gibt oder generell was er über mich und meine Verfassung wissen sollte.Alles andere, wie er darauf reagiert, liegt nicht mehr in meiner Hand.
Bitte lass Dich durch solche Aussagen nicht verunsichern oder manipulieren oder reagiere jetzt überstürzt gegenüber dem Träger oder dem Jobcenter -denn so gehst Du dem Träger in die Falle -und er kann dich in die Schmuddelecke stellen, wo er eigentlich selbst hineingehört.

So servierst du dem Träger und dem Jobcenter womöglich die Möglichkeit einer inszenierten Sankltion auf dem Silbertablett gegen Dich, weil nämlich ansonsten vor einer Sanktion nimmer noch eine Anhörung an Dich separat gehen muss. Ich würde es dem Träger wie auch dem Jobcenter nicht so einfach machen.

Oder so viel darauf geben, was in Bezug auf das Sozialgericht hier vorab undifferenziert und ungefiltert anderweitig geäußert wurde.:popcorn:
 
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Helga40

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#30
Dein Eindruck in allen Ehren, ich habe nur geschildert, wie erfahrungsgemäß gerade die Ehrenamtlichen auf solche Sachlagen reagieren. Ich bin fast jede Woche bei Gericht, in den Pausen unterhält man sich auch mal, und gerade, wenn es um Verweigerungshaltungen geht, habe ich eben die Erfahrung gemacht, dass da selten Verständnis vorhanden ist.

Mir mir und was ich darüber denke, hat das eigentlich gar nichts zu tun. Nur mit meinen zahlreichen Erfahrungswerten.
 

0zymandias

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#31
Vielleicht sollte man noch rot blinkende Pfeile aufstellen, um auch wirklich auf die Verweigerungshaltung des Jobcenters und des MTs hinzuweisen.

"Kenntnisname", "Ar*chloch": Für dieses erfolgreich ausgefüllte Vorbildfunktion müsste man eigentlich noch ein paar Boni zahlen. :biggrin:

Mit ein paar ordentlichen Tritten kann man den Menschen immer noch am besten helfen.
 

Dinobot

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#32
, ich habe nur geschildert, wie erfahrungsgemäß gerade die Ehrenamtlichen auf solche Sachlagen reagieren
Diese ehrenamtlichen Richter in der Sozialgerichtsbarkeit unterliegen dem Fachspruchkörperprinzip, dies bedeutet für den Bereich der Angelegenheiten der Grundsicherung, des Kindergeldes und Streitigkeiten im Bereich Arbeitsförderung wirken dort -meines Wissens nach - nur ehrenamtliche Richterinnen und Richter aus den Vorschlagslisten der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber (§ 12 Abs. 5 Satz 1 SGG).

,Ich bin fast jede Woche bei Gericht, in den Pausen unterhält man sich auch mal, und gerade, wenn es um Verweigerungshaltungen geht, habe ich eben die Erfahrung gemacht, dass da selten Verständnis vorhanden ist.
Ist ja hochinteressant, sowas wäre in der Strafgerichtsbarkeit schlichtweg nicht mögliich, ja sogar ein Unding. Dafür würde schon normalerweise ein Anwalt sorgen, dass dies unterbleibt. Vermute mal -dies passiert auch nur nicht-wenn dort kein Anwalt bestellt wurde. Denn eine parteiische Vorverständigung oder einheitliche Festlegung im voraus innerhalb einer Verhandlung oder in deren Pausen halte ich für höchst bedenklich, wundert mich aber nicht, wenn die Schöffen dort nur Vertreter entweder der AN oder der AG Seite sind.

,Mir mir und was ich darüber denke, hat das eigentlich gar nichts zu tun. Nur mit meinen zahlreichen Erfahrungswerten.
Welche das auch immer sein mögen oder was Du hier damit andeuten wolltest -es ändert nichts daran, hier geht es um diesen Einzelfall. Dir müsste klar sein, warum Vertreter von Arbeitnehmern und Arbeitgebern auf den Punkt Verweigerung so allergisch reagieren und ihn trotzdem gerne den Elo anführen?

Mithin auch, weil ihnen der Bereich Langzeitarbeitslosigkeit eher unbekannt sein dürfte und die schnell herbeigezauberte Argumentation der Verweigerung meistens natürlich immer bestens geeignet erscheint, nicht die Behörden oder die Träger verantwortlich machen zu müssen bzw. davon ablenken zu können oder sich erst gar nicht damit befassen zu wollen oder zu müssen. Allein die Verweigerung wäre als solche übrigens nicht zu verurteilen, sondern nur, wenn es hierfür keinen wichtigen Grund gäbe. Soviel dazu.

Eine hilfreiche eigene Meinung Deinerseits-analog zu diesem Einzelfal -hätte hier vielleicht besser gepasst.

Vielleicht braucht es auch mehr "Schmackes" in der Farbgebung für Dich in der Art und Weise der eigentlichen Vorgaben an die Träger von Seiten der BA als Auftraggeber für die Träger als Auftragnehmer einer Maßnahme, damit Du das besser einordnen kannst. Mithin das Problem des Trägers - ganz allgemein und besonders - wurde schon genannt:

Vielleicht sollte man noch rot blinkende Pfeile aufstellen, um auch wirklich auf die Verweigerungshaltung des Jobcenters und des MTs hinzuweisen."Kenntnisname", "Ar*chloch":.
Ich zitiere hier mal dazu -noch erhellender :icon_Info:- einen Auszug der Passage aus den Ausfüllhinweisen für Träger zur Leistungs- und Verhaltensbeurteilung (LuV ) zu

Grundsätze für das Ausüben von Beurteilungsermessen
Bei allen Feststellungen zum Förderverlauf und –bedarf .. handelt es sich um Folgerungen aus dem beobachteten Verhalten. Diese unterliegen dem Beurteilungsspielraum der Fachkräfte des Bildungsträgers....

Und weiter:

...Hierbei dürfen keine negativen Kennzeichnungen bzw. Klassifizierungen erfolgen. Hierunter sind „verschlagwortete“ Begriffe zu verstehen, die eine Person in ihrem sozialen Ansehen abwerten bzw. gesellschaftlichem Fortkommen behindern können..
Quelle : https://www.arbeitsagentur.de/bildungstraeger/elektronische-massnahmeabwicklung

( Die LuV Ausfüllhinweise für Träger sind auf der Seite unter der Rubrik Infopakete in der ersten Zip Datei zu finden , wenn man sich die Datei downloaded)

Soweit mir bekannt, wird in dieser Maßnahme zwar keine LuV erforderlich, jedoch sind deshalb die Grundsätze des zulässigen Beurteilungsermessens des Trägers nicht außer Kraft gesetzt oder darf ein Teilnehmer deswegen ehrenrührig beschimpft werden..

Im Übrigen hat die BA in den Ausfüllhinweisen -ganz hinten -eine Auflistung drin , die auch für Elos sehr interessant ist, weil dort diverse übergeordnete Kompetenzmerkmale der Teilnehmer vom Träger an Verhaltensindikatoren der Teilnehmer gemessen werden sollen, wobei ich -im umgekehrten Sinn -auch geneigt bin, beim Träger hier diverse Kompetenzmerkmale in Zweifel ziehen zu wollen.

Mein alternativer Tipp dazu: man kann asl Elo auch diese Luv Kompetenzmerkmale für sich selbst nutzen -gegen die SBs im Jobcenter , welche einem solche absprechen will. Ach Ja -dann füllen sie mal aus -was angeblich nicht stimmt, notwendig sei oder entwickelt werden müsste -und unterschreiben sie dann bitte noch -etwa so in der Art.

Elos können auch zurückLuVen -im Bedarfsfall. Bin ich mir ganz sicher.:icon_mrgreen:

Der Betroffene hier könnte übrigens auch so gegenüber seinem Sb verfahren -im Hinblick auf das bisherige Verhalten dieses Trägers :wink:
 
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PeterMM

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#33
interessant was da alles an Daten ausgetauscht wird.
Das kann man dann bei Bedarf für sich nutzen:wink:
seite 7 anmeldung infopaket.
 

Gurki

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#34
Da bin ich mal wieder.

"Widerspruch" gegen die Abmahnung ist formuliert und abgeschickt worden.
Danke für die guten Ideen / Ratschläge und sonstige Hilfen damit ich mich bestärkt fühle was gegen den MT zu unternehmen.

Jetzt der Knaller:

Das ich nicht der Liebling des MT bin, das ist mir ja schon lange klar aber als ich heute meine AU für diese Woche (06.08.16 - 08.08.18) abgegeben habe wurde mir folgendes gesagt.

Die Anleiterin saß gemütlich in der Ecke und bemalte einen Holzschuh. Ohne mich eine Blickes zu würdigen nahm sie meine AU und sagte mir das man sich ja bei mir melden würde.
Warum ? Weil meine AU ja nur für Mo. - Mi. sei und ich ja Do. und Fr. arbeiten könne.

WTH !?!

Seit Maßnahmebeginn war ich 4 mal krank geschrieben

1. Mo. - Mi.
2. Di. - Mi.
3. Mo. - Fr.
4. Mo. - Mi.

Arbeitszeiten laut Jobcenter:

Mo. - Fr. / 8.00 - 14.30 / 18 Std. pro Woche

Arbeitszeiten laut Maßnahmeträger:

Mo. - Mi. / 8.00 - 14.30

Wie man oben sieht wahr ich schon mehrfach nur einzelne Tage Au geschrieben.
Bis jetzt hat sich dafür niemand interessiert. Es gibt soweit ich weiß keine Abmachung das man Au-Tage in irgendeiner Weise nachholen muss.
Erst seitdem man mich auf dem Kieker hat werden plötzlich Dinge durchgedrückt dies vorher nicht gab.

Bitte sagt mir das der MT für solch ein Verhalten keine rechtliche Grundlage hat.
In meiner Logik ist mit der Au ja der Arbeitstag abgegolten und mit einer NACHTRÄGLICHEN Verschiebung des Arbeitstages hebelt man die Au ja praktisch aus.
Das kann doch nicht sein. ODER ?

BTW. Es gibt beim MT offiziell auch "Freistellungsanträge" wozu sind die, wenn ja anscheinend sogar AUs nachgearbeitet werden müssen ?
EDIT: Kann es dann überhaupt unentschuldigte Fehlzeiten geben ? Die müssten ja dann auch einfach nachholbar sein ? Oo


Und noch eine Frage:

Weils grad so warm ist wurde mir heute in einem Nebensatz auch gesagt das sich nächsten Montag die Arbeitszeit um eine Std. nach vorn verlagert.
Also von 8.00 - 14.30 dann 7.00 - 13.30.
Da die mir zugewiesene Arbeitszeit vom JC aber 8.00 - 14.30 ist, könnt ich da auf "stur" schalten und auf meiner regulären Arbeitszeit beharren ? Nicht das ich das vorhätte aber nur so als Gedankenspiel, weil kühlere Arbeitszeit is ja nix Verkehrtes.
 

Gurki

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#35
Ich habe gerade per Mail "Urlaub" (also Ortsabwesenheit) beantragt und von einer Fallmanagerin folgende Mail als Antwort bekommen.

Details:

Am 01.08.18 hab ich per Mail für die Tage vom 14.08.18 - 15.08.18 Ortsabwesenheit beantragt und von einer , mir unbekannten Fallmamnagerin, das OK bekommen.
Heute morgen hab ich wieder per Mail zusätzliche Ortsabwesenheit beantragt und dann kam, von einer anderen Fallmanagerin die ich nicht kenne, ein paar Std. später diese Rückantwort.

Der weiteren beantragten Ortsabwesenheit wird nicht zugestimmt. Dies beeinträchtigt Ihre Teilnahme an einer Maßnahme und gefährdet damit das Maßnahmeziel. Da nicht alle Wochentage für Sie Anwesenheitstage innerhalb der Maßnahme sind, verlagern Sie bitte bei Urlaubswunsch Ihre Reisen auf die maßnahmefreien Zeiten.



Bitte erscheinen Sie am 09.08.2018 bei Ihrem Maßnahmeträger, da Sie die bisherigen geplanten Teilnahmetage beim Träger in dieser Woche aufgrund Krankheit nicht wahrnehmen konnten.
EDIT:

Soweit ich weiß müsste ich in der Anwesenheitsliste, diese Woche, am MO. - Mi. als k (wie krank mit AUB) markiert sein.
Wenn ich jetz Donnerstag (und wahrscheinlich auch Freitag) dort auftauche und mich wieder in die Anwesenheitsliste eintrage, dann war ich ja offiziell 4 (bzw. 5) Tage diese Woche in der Maßnahme.
Das geht doch nicht Oo
 
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erwerbsuchend

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#36
Verstehe ich deinen Beitrag richtig, dass du für einen Zeitraum gleich 2 Mal die OAW beantragt hast und du dafür von SB 1 die Zusage und von SB 2 die Absage erhalten hast? Warum hast du nach der Zusage von SB 1 die OAW erneut beantragt, nur weil diese nicht deine Stamm-SB ist?
 

Gurki

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#37
Verstehe ich deinen Beitrag richtig, dass du für einen Zeitraum gleich 2 Mal die OAW beantragt hast und du dafür von SB 1 die Zusage und von SB 2 die Absage erhalten hast? Warum hast du nach der Zusage von SB 1 die OAW erneut beantragt, nur weil diese nicht deine Stamm-SB ist?
Das kam wohl falsch rüber.

1. Antrag am 01.08.18 für 14.08.18 - 15.08.18
2. Antrag am 07.08.18 für 13.08.18 / 20.08.18 - 22.08.18

1. Antrag angenommen
2. Antrag abgelehnt

jeweils ein anderer SB
 

erwerbsuchend

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#38
1. Antrag am 01.08.18 für 14.08.18 - 15.08.18
2. Antrag am 07.08.18 für 13.08.18 / 20.08.18 - 22.08.18
Sollte der 2. Antrag den 1. Antrag ergänzen oder ersetzen?

Fällt deine geplante OAW in den Zeitraum deiner AU oder kurz danach? Das kommt irgendwie nicht ganz klar rüber.
 

Gurki

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#39
Sollte der 2. Antrag den 1. Antrag ergänzen oder ersetzen?
ergänzen

Fällt deine geplante OAW in den Zeitraum deiner AU oder kurz danach? Das kommt irgendwie nicht ganz klar rüber.
Die OAW und die AU haben an sich nichts miteinander zu tun.
Ich hab über beide Sachen geschrieben, weil die Inhalt der gleichen E-Mail waren.
 

erwerbsuchend

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#40
Gibt es bestimmte Gründe, warum du in 2 aufeinander folgenden Wochen jeweils von Montag bis Mittwoch frei bekommen möchtest? Solltest du einen durchgehenden 2 Wochenurlaub planen, dann müsstest du auch für die anderen Tage die OAW beantragen. Hast du deine OAW jeweils begründet? Dies muss man zwar nicht, aber wenn es wichtige Gründe sind, dann können die Chancen steigen, dass die OAW auch trotz Maßnahme genehmigt wird.
 

Gurki

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#41
Gibt es bestimmte Gründe, warum du in 2 aufeinander folgenden Wochen jeweils von Montag bis Mittwoch frei bekommen möchtest?
Nur, weil dort meine Arbeitszeit ist. Urlaub nehmen an einem arbeitsfreien Tag macht ja nicht viel Sinn.

Solltest du einen durchgehenden 2 Wochenurlaub planen, dann müsstest du auch für die anderen Tage die OAW beantragen
Ist mir bewusst, will ich aber garnicht.

Hast du deine OAW jeweils begründet?
Nein, seh ich auch nicht wirklich ein (muss ein normal arbeitender Mensch sein Urlaub begründen?)
Ich würd lieber eine Begründung vom JC sehen warum mir Urlaub verwehrt wurde.
 

erwerbsuchend

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#42
Ist mir bewusst, will ich aber garnicht.
Dann lese dir besser nochmal die Regelungen für die OAW durch. Du wärst dann in diesen Tagen unerlaubt OAW und das JC könnte dir dann auch im Nachhinein die Leistungen für diese unerlaubten Tage OAW kürzen, sofern dies herauskommt. Es gibt JC, die verlangen, dass eLB direkt am nächsten Werktag, bzw. Öffnungstag des JC nach Ende der OAW, sich persönlich wieder anwesend melden.

Nein, seh ich auch nicht wirklich ein (muss ein normal arbeitender Mensch sein Urlaub begründen?)
Was steht in deinen Maßnahmeunterlagen zu dem Thema Urlaub?

Ich würd lieber eine Begründung vom JC sehen warum mir Urlaub verwehrt wurde.
Die Begründung hast du eigentlich schon erhalten. Du findest sie in der Ablehnung von SB 2. Leider haben Maßnahmen Vorrang vor OAW. Wenn man aber die OAW begründen kann, z.B. mit bestimmten Festen in der Familie wie Hochzeiten oder eher traurigen Ereignissen wie Beerdigungen, dann kann man die OAW auch während einer Maßnahme genehmigt bekommen.
 

Gurki

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#43
Dann lese dir besser nochmal die Regelungen für die OAW durch. Du wärst dann in diesen Tagen unerlaubt OAW
Du verwechselst da was.
Ich hätte am Ende 2 x 3 Tage OAW.
Die Tage dazwischen wär ich nicht abwesend. Das hab ich aber auch nicht behauptet.
"will ich aber garnicht." -> Das war auf den Wochenurlaub bezogen.

Die Begründung hast du eigentlich schon erhalten. Du findest sie in der Ablehnung von SB 2
du meinst
"Dies beeinträchtigt Ihre Teilnahme an einer Maßnahme und gefährdet damit das Maßnahmeziel."

Sieht für mich nicht nach einer Begründung aus.
Anfangen kann ich damit nichts.
Außerdem hab ich ja ne Woche vorher 2 Tage OAW bekommen. Da stand das Maßnahmeziel irgendwie nicht in frage. Seltsam :)

Was steht in deinen Maßnahmeunterlagen zu dem Thema Urlaub?
Weder JC noch MT haben mir Informationen zum Thema Urlaub schriftlich gegeben.
 

erwerbsuchend

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#44
Ich hätte am Ende 2 x 3 Tage OAW.
Die Tage dazwischen wär ich nicht abwesend.
Für das JC könnte es so aussehen, dass du 2 Wochen OAW planst. Hast du eine Begründung, warum du ausgerechnet diese Tage in 2 aufeinander folgenden Wochen frei haben möchtest? Das JC schreibt dir ja, dass du deine freien Tage möglichst an den Nicht-Maßnahmetagen nehmen sollst. Wenn du keine plausible Erklärung dafür hast, wird es schwierig, diese von dir geplante OAW genehmigt zu bekommen.

du meinst
"Dies beeinträchtigt Ihre Teilnahme an einer Maßnahme und gefährdet damit das Maßnahmeziel."
Aus JC-Sicht, genauer gesagt, aus Sicht von SB 2 scheint dies genau der Grund zu sein.

Außerdem hab ich ja ne Woche vorher 2 Tage OAW bekommen. Da stand das Maßnahmeziel irgendwie nicht in frage.
Nun, du könntest erneut nachfragen, warum genau dir die OAW für die 2. Woche nicht genehmigt wird, wenn dir die Auskunft über das Nichterreichen des Maßnahmezieles nicht ausreicht.

Letztlich sieht es für das JC so aus, dass du in dieser Maßnahme bereits mehrfach AU gewesen bist und auch schon OAW beantragt und genehmigt bekommen hast. Ich unterstelle dir bei den AU keine Absicht, aber aus Sicht des JC könnte man diese Punkte schon zusammen zählen und zu dem Schluss kommen, dass du durch dieses Verhalten die Maßnahme torpedieren willst, was zwar für uns hier im Forum verständlich ist, aber so nicht von der Gesetzgebung gedeckt ist.

Weder JC noch MT haben mir Informationen zum Thema Urlaub schriftlich gegeben.
Dann solltest du dir die dazu notwendigen Informationen umgehend von JC und MT in Schriftform geben lassen.
 
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