Der alltägliche Jobcenterwahnsinn (1 Betrachter)

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Mitmirnicht

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Am 2.8. endet meine Maßnahme beim DOC Center in BS. Mitte August ist urlaubsbedingt seitens des maßnahmeträgers erst die Abschlussbesprechung, danach folgt erst die ausarbeitung und wohl wochen später liegen die neuen Ergebnisse und Erkenntnisse erst beim Jobcenter vor.
Nun widerum soll ich am 5.8. dort auf der Matte stehen, zwecks neuer EGV und wie es bei mir beruflich weiter gehen soll.
Und schon wieder einen neuen Ansprechpartner, es ist immer nur ein "Onenightstand" alle paar Monate. Immer die gleiche Leier. Auch ein neues ärztliches Gutachten liegt vor, allerdings noch nicht dem Jobcenter, die es in Auftrag gegeben haben, alsowie soll ich da über meine berufliche Zukunft berichten, wenn ich selber noch nicht mal die Ergebnisse weise, sondern nur Bruchstücke, weie, das ich meinen Beruf nicht mehr ausüben kann.Eigentlich wäre es doch normal, wenn ich jemand zur Feststellung schicke, wo die Eignung für bestimmte Berufe und der gesundheitliche Zustand abgeklopft wird, das man als Jobcenter die Ergebnisse abwartet und dann zum Gespräch einlädt mit neuer EGV.
Zudem wurde im Erprobungsbetrieb festgestellt, das ich wegen meiner Hörprobleme eigentlich gar keine Arbeit korrekt ausführen kann. Abhilfe können da nur bestimmte Hörgeräte schaffen, die nur gewisse Frequenzen wieder herstellen, aber zahlen wollen oder können die es nicht und Die RV zuckt auch nur mit den Schultern.
Behördenwahnsinn wohin man schaut. In den Jobcentern wimmelt es von personal was schlecht oder mangelhaft ausgebildet wurde. Fachkompetenz ist dort ein Fremdwort.
Die Jobcentermitarbeiter sollte man mal in einen Simulator stecken, wo Krankheitsbilder dagestellt werden, wie schlecht sehen, schlecht hören, nachlassen der Beweglichkeit etc., eben auch die Erscheinungen die mit zunehmenden Alter sich einstellen.
Wenn sie das mal wahrhaftig am eingene Leibe mitdurchlebt haben, würden sie sicher anders reagieren, wenn man ihnen als "Kunde" sagt, das ist ein Problem gibt wegen meiner Gesundheitsprobleme.
Ein KFZ bekommt schließlich auch erst den neuen TÜV-Siegel, wenn alles im "grünen Bereich" ist.
 

Holger01

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ein neues ärztliches Gutachten liegt vor, allerdings noch nicht dem Jobcenter, die es in Auftrag gegeben haben
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das man als Jobcenter die Ergebnisse abwartet und dann zum Gespräch einlädt mit neuer EGV.
Zudem wurde im Erprobungsbetrieb festgestellt, das ich wegen meiner Hörprobleme eigentlich gar keine Arbeit korrekt ausführen kann.
Hingehen ansich schadet nicht.
Einen Beistand nach § 13 SGB X mitzunehmen ist von Vorteil.

Vor allem, weil du auf deine "ungeklärte Erwerbsfähigkeit" hinweisen darfst. Dies ermöglicht dir zugleich die Verweigerung jeglicher EGV, da diese nur mit "erwerbsfähigen Hilfeempfängern" abgeschlossen werden darf.

Überlege dir ein paar Anliegen, ein paar Dinge, die du für eine Arbeitsaufnahme benötigst, die dir der SB genehmigen, sprich finanzieren könnte...

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