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Depression,betriebsbedingte Kündigung erhalten, zum Ende des Jahres 2018 werde ich arbeitslos und einige Fragen dazu.

Mareike Kat

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#1
Hallo zusammen,

ich habe eine betriebsbedingte Kündigung erhalten, zum Ende des Jahres 2018 werde ich arbeitslos.

Ich habe bereits eine medizinische Rhea hinter mir und leide unter wiederkehrenden Depressionen.

Ich möchte einen neuen Beruf erlernen, etwas völlig Neues erlernen, trotz meiner Erkrankung.

Die Rhea Abteilung vom Amt hat mich schon bei einem allgemeinen Eignungstest getestet und mir mitgeteilt, dass ich aufgrund der Depression( die ö und ü Laute anstreichen, Konzentrationsfähigkeit, Auffassungsgabe wären nicht optimal)und ich ausbildungsungeeignet bin und ich soll es doch bitte im erlernten Beruf versuchen mit der Stellensuche. Mache ich gerade, ich schreibe Bewerbungen und teile meine chronische Erkrankung mit damit die Arbeitszeit 40 Stunden berücksichtigt wird, sowie keine Nachtschichten ( lt. medizinischer Rhea) . Im ersten Jahr von ALG 1 bin ich berufsgeschützt, heißt die dürfen mir nur Stellenangebote vermitteln, welche zum erlernten Beruf passen. Wie sieht es mit Zwangsumzügen aus? Können die von mir erwarten, mich auch weiter Weg zu bewerben, wenn ja, ab wann?

Ich habe diese Woche bei der Rentenkasse einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben gestellt. Mit Abschlussbericht der medizinischen Rhea; das Stellenprofil meines erlernten Berufes weist Nachtschichten, Schichtdienst und oftmals 10+ Std pro Tag auf.

Die Frage ist nun, wie der Übergang der Gelder sein wird. Als erstes bekomme ich also vom Amt das ALG 1, falls ich Arbeit mit der Erkrankung finde, Lohn und falls die Teilhabe am Arbeitsleben genehmigt wird, bekomme ich Übergangsgeld? Natürlich kann die Rentenkasse mir auch noch einen Strick drehen, indem Sie mir das gleiche mitteilen, wie die vom Amt: nicht ausbildungstauglich wegen der Ö/Ä Striche Abzählung....

Da ich noch aktuell im gekündigten Beruf arbeite, die Frage mit dem Krankengeld: Kündigung ging mir am 15.10.2018 zu, arbeitslos gemeldet am 16.10.2018 persönlich.

Da meine Depression gerade verstärkt ist, würde ich gerne nochmal eine Akutklinik besuchen, bevor die Türe in eine andere Arbeitswelt aufgehen kann. Mein Hausarzt würde mich krankschreiben, was gibt es zu berücksichtigen? Wenn ich z.B ab 3.12 krank werde, sollte ich in die 4 Wochen Lohnfortzahlung kommen, wer übernimmt die 2 anderen Wochen? Arbeitsamt? Weniger Geld? Was wäre wenn ich erst ab 2.1.2019 krank werde? Noch weniger Geld?

Im Voraus vielen Dank für Info.

Gruß
Mareike
 
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HermineL

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#2
AW: ALG 1 und Depression

Mein Hausarzt würde mich krankschreiben, was gibt es zu berücksichtigen? Wenn ich z.B ab 3.12 krank werde, sollte ich in die 4 Wochen Lohnfortzahlung kommen, wer übernimmt die 2 anderen Wochen? Arbeitsamt? Weniger Geld? Was wäre wenn ich erst ab 2.1.2019 krank werde? Noch weniger Geld?
AU ab 03.12
Du hast Anspruch auf Lohnfortzahlung bis zum Ende des gekündigten Arbeitsverhältnis.
Danach bekommst du Krankengeld von der Krankenkasse.
Die Krankenkasse zahlt dir 70 Prozent deines bisherigen Bruttoeinkommens aber höchstens
70 Prozent von 4350 Euro. Anspruch auf Krankengeld hast du bis zu 78 Wochen.

AU ab 02.01.2019
Ab dem 01.01.2019 hast du Anspruch auf ALG 1. Wenn du ab 02.01 krankgeschrieben bist zahlt
dir die Agentur für Arbeit dein ALG I sechs Wochen lang weiter danach bekommst du Krankengeld
in gleicher Höhe.
Die Höhe des Arbeitslosengelds beträgt 60 Prozent des pauschalierten Nettoentgelts.
Hast du Kinder so erhöht sich dies auf 67 %.


So weit dazu. Interessant in Bezug auf Leistungen zur Teilhabe wäre es noch zu wissen
wie du aus der Reha entlassen wurdest. Meint mit welcher Erwerbsfähigkeit im Bezugsberuf
und auf dem Allgemeinen Arbeitsmarkt. z.B. unter 3 Stunden, 3-6 Stunden oder volle Arbeitszeit.
Du findest diese Angaben auf deinem Rehaentlassungsbericht.
 

Seepferdchen

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#3
:welcome:Mareike Kat

Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet.

ich möchte dir noch mal in Erinnerung bringen die Forenregel 11, bitte immer eine aussagekräftige Überschrift
Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11

Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!!oder " ALG 1 und Depression" sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 110! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...


schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:

https://www.elo-forum.org/infos-und...hriften-thementitel-neue-themen-erstellt.html

Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

Mareike Kat

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#4
Hallo HermineL,

der Rheabericht teilt mit, dass ich für die betriebsbedingte gekündigte Stelle mit mehr als 6 Std mit mittelschwerer Arbeit einsetzbar bin. Was bedeutet eigentlich mittelschwer rechtlich gesehen? Darf ich mehr als 15 Kilo heben können?

Ich habe auch beim Versorgungsamt den Rehabericht eingereicht und lächerliche 20 GdB zugesprochen bekommen, das Sozialgericht hat meine Klage wegen Erhöhung abgelehnt.

Somit kann ich mich nicht mal gleichstellen lassen beim Amt, wäre ja mit 30 GdB möglich gewesen.

@Seepferdchen
Entschuldigung:sorry:, ich habe die Forenregeln nur überflogen - da ging das unter, vielen Dank für die tolle aussagekräftige Überschrift :cheer2:

Gruß
Mareike
 

HermineL

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#5
der Rheabericht teilt mit, dass ich für die betriebsbedingte gekündigte Stelle mit mehr als 6 Std mit mittelschwerer Arbeit einsetzbar bin.
Bei vollen 6 Stunden Leistungsfähigkeit im Bezugsberuf sehe ich für deinen Antrag auf LTA
bei der DRV wenig Chancen weil die DRV keine Gefährdung der Erwerbsfähigkeit sehen wird.

Eine „erhebliche Gefährdung der Erwerbsfähigkeit“ ist gem. § 10 SGB VI - gesetzliche Rentenversicherung -
eine der persönlichen Voraussetzungen zur Durchführung von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation
oder zur Teilhabe am Arbeitsleben. Sie liegt vor, wenn nach ärztlicher Feststellung durch die
gesundheitlichen Beeinträchtigungen und die damit verbundenen Funktionseinschränkungen
ohne die Leistungen zur Teilhabe innerhalb von 3 Jahren mit einer Minderung der Leistungsfähigkeit zu
rechnen ist.
 

Mareike Kat

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#6
Hallo HermineL,

vielen Dank für den Hinweis auf das Gesetz.

Gruß
Mareike
 
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