Den Menschen geht es besser als viele denken (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Kaleika

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Paolo_Pinkel

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Natürlich ist das Gehirnwäsche. Jetzt fehlen nur noch die Vergleiche zwischen Deutschland und Afrika und der Hinweis, dass wir gefälligst das Maul zu halten haben. Trotzdem bleibt unterm Strich fast nichts mehr übrig, so das die Verhältnisse (D <--> Afrika & Co.) sich allmählich angleichen. Menschen suchen nach Pfand, gehen zur Tafeln....Alles Errungenschaften der (neuen) sozialen Marktwirtschaft. Wenn ich so einen exkrement lese kann ich garnicht so viel fressen wie ich kotzen müsste.
 

Hamburgeryn1

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Ich habe selbst erst kürzlich eine sinnbefreite Debatte über das "gute Leben" im neosozialen Paradies geführt, und sollte mir anhören, dass es genügend Arbeit für alle gibt. Dass es den Leuten zuzumuten ist, für 5,6 oder 7 Euronen zu knüppeln.
Schließlich muss man selbst jeden Morgen aufstehen, während sich Arbeitslose im Bett umdrehen können.

Es geht den Leuten viel zu gut, deshalb liegen sie den ganzen Tag im Bett. Unterstützung nur für diejenigen, die keine Arbeit mehr finden, und anderswo gibt es weder Krankenversicherung noch Sozialleistungen.
Da könne man hier doch richtig froh sein, und dann auch mal etwas dafür tun.

Die meisten AG melden ihre freien Stellen nicht bei der AfA, sondern gehen eigene Wege um geeignetes Personal zu finden.

400 Euro-Jobs sind ein gutes Mittel um in den Arbeitsmarkt zu kommen, und ggf. einen festen Arbeitsplatz zu erhalten. Usw. Usf.

Ich habe vorgeschlagen, selbst arbeitslos zu werden, um dann von den Erfahrungen bei der erfolgreichen Suche nach Arbeit oder von den großartigen Zuständen an der Niedriglohnfront zu berichten.
 

Merkur

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Denn der Preis dafür, wirtschaftliche Ungleichheit per Umverteilung zu begrenzen, eskaliert mit zunehmender Zielerreichung – die real existierenden Erfahrungen mit dem Kommunismus zeugen davon.
Dümmer geht es nimmer :icon_party:Kommunismus gab es noch nicht auf der Welt nur den Versuch des Sozialismus.
Hier lebt jemand im Wahn :biggrin:
 
E

ExitUser

Gast
...so, so, ...geht besser als viele denken! Von Relationen haben solche Schreiberlinge vermutlich auch noch nie etwas gehört...

Sie werden erst dazu, wenn sie trotz aller Anstrengungen wirtschaftlich nicht vorankommen, während andere davonziehen. Sobald sie aber das Gefühl haben können, dass es ihnen heute besser geht als gestern und morgen vermutlich besser als heute, ist es den meisten eher egal, ob der Nachbar noch besser dran ist.
Jau, Gefühlsduselei eines Dummschwätzers...

Die Logik solcher Typen, die regelmässig mit neoliberaler Rhetorik versuchen wollen die Leute für dumm zu verkaufen, erinnert mich an folgende abstrakte Denkaufgabe, man wird zu einem merkwürdigen Ergebnis verleitet:

Wo bleibt der Euro

Drei Damen wollen Urlaub auf Bali machen und checken dort in einem Hotel ein. Sie haben aber nicht besonders viel Geld und wollen daher das günstigste Zimmer des Hauses mieten. Der Hotelmanager macht den drei Damen ein sehr gutes Angebot. Es gibt ein Drei-Bett-Zimmer, das für 30,-- Euro gemietet werden kann. Jede der drei Damen gibt dem Manager 10,-- Euro für das Zimmer. Erst als die Damen bereits auf ihr Zimmer gegangen sind, bemerkt der Hotelmanager, dass er einen Fehler gemacht hat. Er war in der Preisliste verrutscht: Das Drei-Bett-Zimmer ist sogar noch günstiger, nämlich für 25,-- Euro zu haben.

Hotel Er ruft seinen Pagen und beauftragt ihn, den Damen die zu viel bezahlten 5,-- Euro zurückzugeben. Er gibt dem Pagen drei Ein-Euro-Münzen und eine Zwei-Euro-Münze. Der Page geht mit dem Geld zu dem Zimmer der Damen und bemerkt erst, nachdem er schon vor ihrer Tür steht, dass er kein passendes Wechselgeld hat, um jeder Dame dieselbe Summe zurückzuzahlen. So einigt er sich mit den erfreuten Damen darauf, dass jede von ihnen 1,-- Euro zurückbekommt und er selbst 2,-- Euro als Trinkgeld behalten darf.

Zurück beim Hotelmanager berichtet er ihm von der Großzügigkeit der Damen und rechnet ihm Folgendes vor. Jede Dame hat einen Euro zurückbekommen und damit haben sie (3 Damen x 9,-- Euro) insgesamt 27,-- Euro für das Zimmer bezahlt. Zwei Euro hätte er selbst als Trinkgeld bekommen. Nun sieht ihn der Hotelmanager kritisch in die Augen und fragt, wo der übrige Euro geblieben ist, denn 27 + 2 ergibt nach Adam Riese eben nur 29,-- Euro. Der Page blickt den Hotelmanager verdutzt an und fragt sich, was er falsch gemacht hat. Er rechnet mehrmals nach, doch er kommt auf keine Lösung.

Nun die Frage - wo ist der ominöse Euro verloren gegangen ist?

Jau, was läuft da wohl falsch...:wink:
 

Bambi_69

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Der Page hätte zum Manager sagen sollen: Ich möchte exakt drei gleiche Anteile zum Zurückgeben (5 Euro durch 3 sind.... naaaa?) ansonsten muss man eben ein wenig runden *ggg* :biggrin:
 

ethos07

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... aber solche Menschen spült es zur Zeit mehr und mehr in leitende Positionen, dieser Herr Gersemann ist immerhin
Olaf Gersemann, Jahrgang 1968, ist seit 2010 der Ressortleiter Wirtschaft der Berliner Tageszeitung Die Welt.Ressortleiter der Welt
Olaf Gersemann | Presseurop (Deutsch)

Olaf Gersemann

Olaf Gersemann, Jahrgang 1968, berichtet seit 1999 als Korrespondent für die Wirtschaftswoche aus Washington, D.C. Zuvor hat er Volkswirtschaftslehre in Köln und Dublin studiert und für das Handelsblatt und die Wirtschaftswoche in Düsseldorf gearbeitet. Im Jahr 2001 wurde er mit dem Ludwig-Erhard-Förderpreis für Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet.

Bücher von Olaf Gersemann

Gersemann, Olaf: Amerikanische Verhältnisse. Die falsche Angst der Deutschen vor dem Cowboy-Kapitalismus
Bestellen bei buecher.deCover: Amerikanische Verhältnisse

Finanzbuch Verlag, München 2003, ISBN 3898790517, Gebunden, 304 Seiten, 34,90 EUR

Dieses Buch zeigt: In Zeiten, da rascher technischer Fortschritt und Globalisierung erhöhten Anpassungsdruck erzeugen, ist Deutschlands Kuschel-Kapitalismus [! :icon_neutral:] dem amerikanischen Cowboy-Kapitalismus unterlegen. Der Preis, den Deutschland für sein Wirtschaftsmodell in Form mageren Wirtschaftswachstums und skandalös hoher Unterbeschäftigung...

mehr lesen
Olaf Gersemann - Perlentaucher

... und einfache Gemüter schwatzen dann alles in demselben Tenor nach, wie hier z.B. gerade vorhin über einen Berliner Newsletter gekommen, wo, vermutlich allen Ernstes, folgende Frage gestellt wird - ich anoymisiere das mal:

Betreffe: Warum?
Warum kann ein Mensch der nicht arbeitet,teilweise schon in der dritten Generation,nicht zum Zwangsumzug in eine Kaserne an die polnische Grenze gezwungen werden? Es würde für Niedrigverdiener bezahlbarer Wohnraum geschaffen,Schwarzarbeit würde wegen der weiten Anfahrt erschwert und der Druck eine Arbeit anzunehmen erhöht.
:icon_neutral: :icon_neutral:

Also , ziehen wir uns politisch sehr warm an! Die Zeiten werden krude...

Falls sich jemand mit Herr Geresemann unterhalten möchte - er ist auch über Fakebook wohl zu erreichen...
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P

Pony und Kleid

Gast
Den Menschen geht es besser als viele denken
Oha, so sagts der Olaf Gersemannm, der ja nun berühmt ist, für seine Publizistik für die neoliberale Wirtschaftswelt. Hat der doch schon ein Buch geschrieben, in dessen er den amerikanischen Kapitalismus glorifiziert. Guckst du





Die Krönung aber und das ist ja nun das Sahnehäubchen:



"Dieses Buch macht klar: Kritische Verweise auf die vermeintlich so unsozialen 'amerikanischen Verhältnisse'
taugen nicht, um die Forderung nach mehr Markt und weniger Staat abzuwehren".

Dr. Michael Rogowski, BDI-Präsident
Alles klar nun? https://smiles.kolobok.us/artists/cherna/Cherna-🤦.gif
 

hartaber4

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Zitat 2.:

"Dieses Buch macht klar: Kritische Verweise auf die vermeintlich so unsozialen 'amerikanischen Verhältnisse'
taugen nicht, um die Forderung nach mehr Markt und weniger Staat abzuwehren".

Dr. Michael Rogowski, BDI-Präsident


Aber wenn man eine Bank mit Schmackes an die Wand fährt....dann ist das Geschrei groß...nach mehr Staat.

Gewinne privatisieren....Verluste verstaatlichen.....

Das es auch anders geht, haben die Schweden bewiesen....(Bankenkrise).

Auch bei Subventionen kann es gar nicht genug Staat sein....
 

Paolo_Pinkel

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Zitat 2.:

"Dieses Buch macht klar: Kritische Verweise auf die vermeintlich so unsozialen 'amerikanischen Verhältnisse'
taugen nicht, um die Forderung nach mehr Markt und weniger Staat abzuwehren".

Dr. Michael Rogowski, BDI-Präsident


Aber wenn man eine Bank mit Schmackes an die Wand fährt....dann ist das Geschrei groß...nach mehr Staat.

Gewinne privatisieren....Verluste verstaatlichen.....

Das es auch anders geht, haben die Schweden bewiesen....(Bankenkrise).

Auch bei Subventionen kann es gar nicht genug Staat sein...
.
:icon_klatsch:
Man stelle sich nur, wir hätten wirklich die Verhältnisse, die der Inhalt manch neoliberaler feuchter Träume sind. Wie bzw. wer hätten dann die Banken gerettet?
 

sixthsense

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Ich weiß nicht, ob es vor ein oder zwei Wochen war... da hat man sich noch bei den Mainstreammedien beschwert, dass die "Kaufkraft" der "Rentner" sehr stark abgenommen hätte... vor ein paar Tagen dann wieder "die Kaufkraft nimmt stetig zu... und das, obwohl wir nicht mal Weihnachten haben..." (ja nee, ist klar...) zugleich wagt man es sich doch tatsächlich, dem derzeitigen "Arbeitsmarkt" einen wahrhaften "BOOM" zu attestieren. :icon_kotz:

Und dann muss man zudem noch solch einen Artikel lesen... also selbst in den finanziell "besser betuchten" Bundesländern, sind in den Städten immer mehr verwahrlost aussehende Menschen zu beobachten, die in der Fußgängerzone nach Pfandflaschen/Pfanddosen suchen oder gleich aus der Mülltonne fressen.

Soll man eigentlich nun lachen oder heulen? Oder gleich beides?
 
H

HolgerKanns

Gast
Hmmm... Und willst Du nicht mein Bruder sein, so schlag ich Dir die Goschen ein?

Hier geht es in erster Linie um tradiertes Politikersprech und letztendlich um eine Bestandsaufnahme zu den sog. Schwellenländern.

Darf "die Welt" nur eine Meinung haben, nämlich die, die von den hiesigen Niedriglöhnern und Transferleistungsempfängern gebilligt wird?
 

Alter Sack

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"Den Menschen geht es besser als viele denken"

So so, den Menschen geht es besser als viele denken.
Ich denke, die Menschen können heutzutage froh sein wenn sie noch ihre Miete und den Strom bezahlen können.
 

*kampfpaar*radikal.A

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"Den Menschen geht es besser als viele denken"
:cool: ... ooch, *hm*, stimmte der Satz nicht
... ich müßte mir ernsthaft Sorgen machen,
gar verzweifeln ... ?

... nö nix ... der Satz hat zu stimmen! Basta! :icon_twisted:
... und immer diese Sprüche,
wie:
Erst das Essen, dann ...
ALLES LÜGE! Lachhaft gar ... :icon_dampf:
.



 
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