Demonstration in Essen 20.3.2010 Newsletter vom 26.02.2010

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Martin Behrsing

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Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Freundinnen, liebe Freunde,

Wir rufen insbesondere alle aus NRW und angrenzende Länder auf, an der Demo teil zunehmen. Wir leiten den Newsletter der Vorbereitungsgruppe für die Demonstration "Wir bezahlen nicht für Eure Krise - Profiteure zur Kasse" (20. März in Essen - Willy-Brandt-Platz - direkt vor dem hautpbahnhof; Beginn der Auftaktkundgebung 12:30 Uhr) an Euch weiter.

Nutzt die NRW-Tickets, Busse von Gewerkschaften (nähres im Verlauf der nächsten Tage) oder von örtlichen Bündnissen (einfach mal vor Ort schlau machen), um zur Demo zu kommen. Insbesondere die Erwerbslosigkeit wird diesmal ein großen Stellenwert einnehmen.
Zeigen wir Schwarz-Gelb, dass die Demo in Essen der Anfagn ist und es danach witer geht.

Dazu auch die heutige Pressemeldung:
pr-sozial | Bundesregierung wird Debatte nach 500 Euro Hartz IV-Eckregelsatz jetzt nicht meh los | Hartz, Euro, Druck, Demonstration, Profiteure, Essen, Bdquowir, März

und noch etwas zur erheiternden Diskussion:
Institut für innovative Politik

Liebe Grüße
das Erwerbslosen Forum Deutschland
++++++++++++++


Demonstration in Essen 20.3.2010 Newsletter vom 26.02.2010

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Freundinnen, liebe Freunde,

täglich können wir weitere Unterschriften unter unseren Aufruf verzeichnen. Von Aachen bis Bielefeld arbeiten Menschen an der Werbung für unsere Demonstration. Inzwischen gibt es sogar konkrete Unterstützungen aus anderen Bundesländern. Nur ein Beispiel ist die Ankündigung aus Hamburg, einen Bus nach Essen zu organisieren.

Auf Dutzenden von Internetseiten wird die Demo bekanntgemacht - von kleinen Initiativen wie von großen Organisationen. Dabei freut uns neben Initiativen aus dem Jugend- und Bildungsbereich vor allem die wachsende Mobilisierung im Gewerkschaftsbereich. Nicht zuletzt die Unterstützung der Demonstration durch ver.di NRW und die ver.di Jugend NRW sowie die Bereitschaft von Gabriele Schmidt, ver.di-Landesleiterin, auf der Kundgebung am 20.3. zu sprechen, sind Ausdruck dafür, daß unser Anliegen einen Nerv der sozialen Bewegung getroffen hat.

Die ständig aktualisierte Liste der UnterstützerInnen ist einsehbar unter Wir zahlen nicht fr Eure Krise - Zwingen wir die Profiteure zur Kasse.

Hier gibt es auch die Möglichkeit, kostenlos Materialien zu bestellen. Demnächst werden dort auch Abfahrtzeiten und Mitfahrgelegenheiten aus den einzelnen Orten bekanntgegeben. Es lohnt sich im übrigen immer, Kontakt mit ver.di vor Ort aufzunehmen, um die Finanzierung der Anreise zu besprechen. Wir möchten dringend die Empfehlung aussprechen, zu organisieren, daß die Opfer der Krise finanziell in die Lage versetzt werden, sich an der Demo zu beteiligen.

Wir bitten Euch, uns bald über Euren Mobilisierungsstand zu informieren (info@krisendemo-nrw.de), damit wir diese Infos auf der Internetseite bereitstellen können. Ihr solltet uns auch mitteilen, wo Menschen in Euren Orten Material für die Werbung abholen können sowie wann und wo sich örtliche Bündnisse treffen.

Auch bei dieser Demonstration werden wir OrdnerInnen benötigen. Wir haben deshalb die dringende Bitte an Euch, uns mitzuteilen, wieviele Menschen Ihr dafür in Euren Orten gewinnen könnt. Da die Demonstration bzw. die Auftaktkundgebung um 12:30 Uhr beginnt, benötigen wir für die Absicherung des Aufbaus bereits ab 11 Uhr einen Teil der OrdnerInnen.

Die Demonstration wird ausschließlich ehrenamtlich vorbereitet. Dennoch wird sie Geld kosten. Die Materialien mußten gedruckt werden, die Technik für die Kundgebungen gibt es nicht umsonst, Transparente, Pressearbeit, Materialversand haben ihren Preis. Auch hier gilt: Bitte überlegt, wie Ihr den Erfolg der Demonstration finanziell unterstützen könnt. Jede noch so kleine Spende hilft!

Sparkasse Hilden-Ratingen-Velbert
M. Hartung
BLZ: 334 500 00
Konto-Nr.: 1032328583

Das letzte große Vorbereitungstreffen vor der Demo findet statt am

Mittwoch, dem 10.3., um 18:30 Uhr
im Großen Saal des DGB-Hauses in Essen,
Hollestrasse 3 - direkt am Hauptbahnhof.
 

susanne2010

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Also, ich werde denen nichts bezahlen , da ich ja kein Abgabenpflichtiges Einkommen habe. Ich bekomme die sogenannten "Almosen" namentlich Harz4. Lasse mich bezahlen : Die Großen da oben bekommen von mir nix - die sollen selber klar
kommen :icon_razz::icon_razz::icon_razz:
 

ethos07

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Es gab vereinzelte Nachfragen auch in Berlin, ob wir nicht nach Essen zur Demo hinfahren könnten. Aber irgendein freundlicher Sponsor müsste für uns arme Schlucker wohl für die Fahrtkosten und 1 Übernachtung aufkommen... Bisher habe ich nix dergleichen gehört.
Und am Sonntag nach der Demo wäre dann ein nettes Elo-trefffen irgendwo in Essen natürlich super. Dann würde das m.E. auch für uns aus dem tiefen Osten eine durchaus bedenkenswerte Reise.

Ansonsten wird halt erst im Juni, dann aber gemeinsam und hoffentlich mit wieder viel vereinter Power - wie letztes Jahr - bundesweit in Frankfurt und Berlin demonstriert: :icon_motz: + :icon_party: = :icon_twisted:?
 

Martin Behrsing

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Wenn der Aufruf für Berloin so bleibt, kann man das nicht unterstützen. Das ist ja nur inhaltilicher "Dreck", was da für die Krisendemo gefordrt wird. Wer hat soetwas zu vernatowrten????

Glaube kaum, dass es für so etwas bundesweit nenneswerte unterstützung gibt.

Es gab vereinzelte Nachfragen auch in Berlin, ob wir nicht nach Essen zur Demo hinfahren könnten. Aber irgendein freundlicher Sponsor müsste für uns arme Schlucker wohl für die Fahrtkosten und 1 Übernachtung aufkommen... Bisher habe ich nix dergleichen gehört.
Und am Sonntag nach der Demo wäre dann ein nettes Elo-trefffen irgendwo in Essen natürlich super. Dann würde das m.E. auch für uns aus dem tiefen Osten eine durchaus bedenkenswerte Reise.

Ansonsten wird halt erst im Juni, dann aber gemeinsam und hoffentlich mit wieder viel vereinter Power - wie letztes Jahr - bundesweit in Frankfurt und Berlin demonstriert: :icon_motz: + :icon_party: = :icon_twisted:?
 

ethos07

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Huch - da gehen die Frontwellen ja wieder mal hoch her...

Ich kenn von hier noch gar keinen offiziellen Demo-Aufruf - nur verschiedene Einladungen zu Terminen für die Vorbereitung einer Demo im Juni.
Welchen Aufruf meinst du denn? Bitte verlinken!
 

Martin Behrsing

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scheint so, dass für Berlin mal wieder Fakten gesetzt wurden und der Aufruf schon vorher steht
Event - Attac Deutschland - www.attac.de

Huch - da gehen die Frontwellen ja wieder mal hoch her...

Ich kenn von hier noch gar keinen offiziellen Demo-Aufruf - nur verschiedene Einladungen zu Terminen für die Vorbereitung einer Demo im Juni.
Welchen Aufruf meinst du denn? Bitte verlinken!
 

ethos07

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Wo ist der Unterschied zur Demo in Essen?
ja, das würde mich nun auch mal _im Detail _interessieren :icon_kinn: - Natürlich weist die Untertitelung in die nun mal von ATTAc bekannte reformistische Richtung: "Für soziale und ökologische Antworten auf die Krisen!"


Aber ATTAC repräsentiert ja nicht das ganze krisenorg-Bündnis. Beim letzten kleinen Vorbereitungstreffen in Berlin für den 12.06. waren sie noch nicht mal anwesend.Habt ihr denn bei euch jetzt am 20.3. in Essen keine Attacis nun auch dabei??

Aber ihr demonstriert doch sicher zumindest dann am 12 Juni dann auch gemeinsam mit halt nun mal all denen, die noch immer glauben und hoffen, dass wir diesen schnöden Kapitalismus reformieren könnten? Oder habt ihr bis dahin schon die Revolution in Reinstform gebucht ??? Dann bitte ich doch um best adaptiere paste-& copy-Vorlagen für unseren armen Osten... :biggrin:.

***
und als zweites auch noch die Richtigstellung zum von Martin gemachten link: Attac schreibt dort völlig korrekt, dass es sich dabei erstmal lediglich um eine Einladung zur großen Vorbereitungssitzung jetzt am 9. März handelt .

Für diesen Termin sind wir hier in Berlin alle erstmal aufgerufen , zuzusehen, dass wir überhaupt genügend - ja, nun mal halt auch reformistische - große Bündnispartner zusammentrommeln können, sodass dann am 12. Juni überhaupt auch eine kraftvolle Demo zustande kommen kann. Ansonsten können wir im Juni eh gleich jede/r als sein eigenes Mini-Grüppchen einzeln schmollend in der eigenen Stube "demonstrieren"...

Es bleibt uns ja weiterhin freigestellt, ob wir rund um dieses hoffentlich große Demoevent auch noch je eigene gute Aktionen vor Ort machen - wie unsererseits Zahltage und was uns sonst noch alles einfallen wird.

* * *
Martin: Soll ich nun am 9. März bei dem hoffentlich gut besuchten großen Vorbereitungstreffen hier in Berlin sagen, daß das Erwerbslosenforum am 12. Juni zumindest auch mit seinen Berliner Freunden in Berlin selbstverständlich dabei sein wird? Eignetlich hatte ich das bisher so vor...

(ausgehend von den letzten Demos ist das ja wie bei allen anderen Erwerblosennetzwerken bisher dann immer noch recht bescheiden, was sich hinterm Ofen hervorlocken lässt - obwohl ich unsere kleene Demobeteiligung letztes Jahr wirklich ein ausgesprochen erfrischend und mutmachendes Erlebnis fand )

Eigentlich habe ich das bisher so vor, zu sagen: Das Erwerbslosenforum macht natürlich nach besten Kräften am 12. 06. mit und versucht auch noch andere Berliner Erwerbslosengruppen ins Demoboot zu holen.

[Oder sollte ich sagen: Tut mir schrecklich leid, aber Martin in Bonn-Essen schmollt noch wegen Attac und daher wage ich als Berliner Mini-Elo-Pintscher da noch gar nix zum ganzen Demo-Vorhaben sagen.... ? :biggrin:
Wir haben hier ja auch noch so allerlei anderes mehr als ATTAC zu bieten: z.B. ver.di und andere Gewerkschaften ; die Linkspartei, reichlich Bündisse von linksradikaleren Gruppen, ... etc. pipapo ... ]
 
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siehst Du eine konkrete Forderung?

z. B. 500 Euro Eckregelsatz, 10 Euro Mindestlohn????

Das könnte auch die SPD unterschreiben
Dieser inhaltliche "Dreck" besteht aus:
  • Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts: Für eine Erhöhung der Hartz-IV-Sätze, Abschaffung des erniedrigenden Sanktionssystems und einen gesetzlichen Mindestlohn!
  • Für ein solidarisches Gesundheitssystem statt des geplanten weiteren Umbaus des Gesundheitssystems zum drei-Klassen-System u.a. durch die Kopfpauschale!
  • Vor der Bundestagsentscheidung im Sommer: Für die Rücknahme der Rente mit 67, soziale und ökologische Antworten auf die Krise statt Massenarbeitslosigkeit, Niedriglöhne und prekäre Beschäftigung!
  • Für kostenfreie, solidarische Bildung für alle statt einer Ausrichtung des Bildungssystems an Unternehmensinteressen!
Die SPD würde derzeit fast alles unterschreiben, nur um auf ihren Posten bleiben zu können.
 
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