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DEMONSTRATION IN BERLIN,7000 protestieren gegen "Sozialabbau"

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Nicht offen für weitere Antworten.

Vanzella

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#3
Ich traue den Zahlen nicht, die von den Medien kommen.

Warten wir ab, was uns die Teilnehmer berichten *hibbel
 

Arania

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#4
Die Zahl kommt von den Veranstaltern

Die Veranstalter sprachen von 6000 bis 8000 Teilnehmern, laut Polizei waren es 7000 Demonstranten.
Das ist doch schon eine gute Steigerung zu dem was früher bei ähnlichen Veranstaltungen los war:icon_stern:
 

Mondstaub

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#5
Im Fernsehen kommt es bestimmt auch nicht oder? Könnte ich mir jedenfalls stark vorstellen.
 

Heiko1961

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#6
Heiko1961 sagte :
Also, wenn jetzt nicht noch was unvorhergesehendes dazwischen kommt, bin ich dabei.
Und es kam was dazwischen. Gestern Abend hatte sich ein Scheibenwischer (Fahrerseite verabschiedet). Werkstatt- Fehlanzeige. Heute Morgen beim Fiathändler, müssen wir bestellen, kostet 40€. Das war es dann. Ich zu Kiesow (Schrotthandel) und einen Gebrauchten für 2€ geholt.
Ich hoffe, es wird hier noch berichtet- von denen, die dort waren.
 

edy

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#7
Und es kam was dazwischen. Gestern Abend hatte sich ein Scheibenwischer (Fahrerseite verabschiedet). Werkstatt- Fehlanzeige. Heute Morgen beim Fiathändler, müssen wir bestellen, kostet 40€. Das war es dann. Ich zu Kiesow (Schrotthandel) und einen Gebrauchten für 2€ geholt.
Ich hoffe, es wird hier noch berichtet- von denen, die dort waren.
Hoffentlich waren nicht zu viele MLDP Flaggen zu sehen......, das würde dem Thema schaden.

Auf die Berichte von "vor Ort" bin ich auch gespannt
 

Vanzella

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#9
Das ist doch schon eine gute Steigerung zu dem was früher bei ähnlichen Veranstaltungen los war:icon_stern:
Ja, 7.000 hört sich schon mal sehr gut an.

Ich bin sehr gespannt auf die Berichte derjenigen, die teilgenommen haben.
 

Kaleika

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#13
Ich bin gerade aus Berlin zurückgekommen, seit 4.15 Uhr auf den Beinen.
Klar war die MLPD dabei. Sie stört mich nicht, so lange nicht versucht wird, sich mit Arbeiterkrampfgesängen und entsprechenden Parolen dominierend in den Vordergrund zu drängen.
Ich kenne die MLPD auch von der Bremer Montagsdemo her und dort versuchen sie nicht, zu dominieren.
Sie ziehen halt am gleichen Strang wie wir Parteilosen oder Anhänger der Linken oder auch der Grünen. Warum sollten sich die Linken immer - bishin zur platt gemachten Unwirksamkeit - zersplittern lassen?
Ich hörte auf der Abschlusskundgebung auch, dass wir 7000 Teilnehmer gewesen sein sollen.
Es hätte schlimmer kommen können, obwohl ich noch immer nicht aufhören kann, darüber ungläubig zu staunen, wie wenig Menschen sich gegen dieses menschenverachtende Hartz IV zur Wehr zu setzen!
Wir von der Bremer Montagsdemo hatten unseren Spaß, hatten uns neben unseren Tranparenten auch teilweise noch als "Hartzer Käse" verkleidet, trugen ein Kostüm aus Stoff und Draht, das die Form einer Litfasssäule hat und mit beschriebenen Blättern in Klarsichthüllen beheftet war.

Kaleika
 

Heiko1961

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#15
WAS glaubst du nicht?
Wohl dem der nicht nur lesen kann, sondern das Gelesene auch verstehen kann.:icon_party:

Wenn ich das lese, ärgere ich mich richtig, dass ich nicht dabei sein konnte. Die ausgedruckten Flyer liegen jetzt hier.
 

Jenie

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#16
Hallo ihr lieben,

Ich habe garnicht bisher geschlafen es war supi anstrengend aber auch total klasse. Wir waren ebenso mit unseren Montagsdemoleuten dort und mal davon ab wir sind im MLPD zug gelandet......
Mich hats nicht gestört für mich hat sich die sache gelohnt und letztlich kämpfen sie ja auch für die gleiche sache...

ZDF RBB und weis der henker ware auch da ist auch das erste mal wohl endlcih in den nachrichten gelandet so wie die Leute sagten -- werde jetzt mal noch schnell guckern....


Da dies auch für mich meine erste Demo gegen Hartz war - war es für mich auch eine neue erfahrung... so morgen gerne mehr jetzt bin ich echt kaputt...
 

Kaleika

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#17
Ja, mir ist auch erzählt worden, dass das ZDF um 17 Uhr einen Beitrag senden wollte.
Hat den jemand gesehen, lohnte er sich anzuschauen, wurde er aufgenommen?
Ach, ich wünschte mir das Hochgefühl der Berlin-Demo bis zur Montagsdemo am Montag erhalten zu können!

Es ist ja keinesfalls so, das sie (die Montagsdemos) jetzt aus ihren Löchern kröchen!
Nein, das taten wir schon immer und es war leider immer die "Sache" der Medien, uns komplett zu ignorieren, auszublenden, lächerlich zu machen....

Werden die Montagsdemos jetzt "salonfähig", wenn selbst die Große Koalition Hartz IV überarbeiten will?

Bloß wollen wir keine Verschlimmbesserungen, sondern echte Arbeit mit echtem Gehalt, von dem es sich normal leben lässt!

Kaleika
 

Kaleika

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#19
Mir ist nicht ganz klar, was Du meinst, so will ich verdeutlichen, was ich meine:
Ich will keine ewigen "Verbeserungen" von Hartz IV, sondern dessen Abschaffung und statt dessen eine Art von Entschädigung dafür, nicht mehr an dieser Gesellschaft teilnehmen zu dürfen, weil die Regeln des Kapitalismus nun mal keine Vollbeschäftigung mehr zulassen!!
Kaleika
 

Hartzbeat

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#20
Medienbericht ARD Demo Berlin 13.10.2007

Das Thema "Hartz abschaffen" hätte ruhig mehr in den Vordergrund gehört, die Verknüpfung mit dem Thema Münte (SPD) und dessen "Kompromiss" ist mir im Bericht zu dominant, der Bildschnitt: Die kurzen Impressionen der Demo wirken zwischen den Statements der Politiker so als ob die Demonstration anlässlich oder wegen der aktuellen SPD-Kontroverse stattfindet....

findet H:icon_hmm:rtzbeat
Mal kurz reingucken?...
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video219342.html
 

Jenie

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#21
Genau der Haifisch dem hat der Justin so gefallen .... da waren wir in dem zug... zdf hat berichtet und RBB auch... spiegel online auch
 
E

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#22
Mir ist nicht ganz klar, was Du meinst, so will ich verdeutlichen, was ich meine:
Ich will keine ewigen "Verbeserungen" von Hartz IV, sondern dessen Abschaffung und statt dessen eine Art von Entschädigung dafür, nicht mehr an dieser Gesellschaft teilnehmen zu dürfen, weil die Regeln des Kapitalismus nun mal keine Vollbeschäftigung mehr zulassen!!
Kaleika
War ein Scherz, Kaleika. Das kommt in schriftlicher Form oft nicht korrekt rüber. Ich sollte mal lernen, die smilies zu benutzen. Unter "platt" versteht man alles was nicht 100%ig deutlich ist, und ich fand dein Wort witzig.
 
E

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#23
Das Thema "Hartz abschaffen" hätte ruhig mehr in den Vordergrund gehört, die Verknüpfung mit dem Thema Münte (SPD) und dessen "Kompromiss" ist mir im Bericht zu dominant, der Bildschnitt: Die kurzen Impressionen der Demo wirken zwischen den Statements der Politiker so als ob die Demonstration anlässlich oder wegen der aktuellen SPD-Kontroverse stattfindet....

findet H:icon_hmm:rtzbeat
Mal kurz reingucken?...
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video219342.html
Ich habe mich mal mit Massenpsychologie und Assimilation von Parolen beschäftigt. Um vom Adressat besser aufgenommen zu werden, sollten sie positiv formuliert sein. So sollte man, wenn es heißt "Hartz abschaffen" lieber die Worte "Für ein besseres System" oder "Für Reformen bei Arbeitslosigkeit" verwenden. Betrifft sehr viele Parolen: Bei "Gegen Armut" wird "Für Wohlstand" besser aufgenommen. D.h., man äußert genau das gleiche in positiver Form.
 

holz50

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#24
kurzanalyse meinerseits:
7000 teilnehmer: passabel, weil fast allein aus den montagsdemos heraus
schlecht: kaum unterstützung durch die weitere linke (parteien/inis),
auch z.b. lafontaine/gysi riefen nicht offiziell auf.
medien: entweder wurde der name "montagsdemo" peinlichst
vermieden oder es wurde (absichtlich?) vom "schulterschluss
arbeitnehmer und arbeitgeber " (bayern 5) gefaselt - gemeint war
natürlich "arbeitslose und arbeitende" -aber das wär ja sozusagen
klassenkampf und könnte ja was verändern...
gut: kämpferisch, bunt, authentisch
durchwachsen: doch häufig mlpd-überrepräsentanz, auch bei rednerlisten
und parolenauswahl, dabei viel schönfärberei der eigenen möglichkeiten
meine hoffnung: gezielte aktionen aus den montagsdemos und erwerbs-
losen-inis heraus zur information und aufrüttelung der öffentlichkeit.
aktionen wie "zahltag" in köln und was die "überflüssigen" machen

hinweis an rotkäppchen: die psychologie des positiv-angenehmen zieht bei hartz IV nicht, denn du erreichst damit das gegenteil: verharmlosen und weitere akzeptanz durch die weniger betroffenen ("kann ja nicht so schlimm sein"). vor allem ist es genau die taktik von regierung und kapital, den "bösen namen" von hartz IV durch so was nettes wie "moderne dienstleistungsgesetze am arbeitsmarkt" u.ä. zu ersetzen.
dieser euphemismus (schönmalerei) darf sich nicht durchsetzen, denn die
mehrheit der bevölkerung assoziiert mit "hartz" zurecht "sozialraub und
armut für alle". dies darf nicht aufgeweicht werden.
etwas anderes ist das auftreten und die argumentationsweise von
anti-hartzlern: gewiss erreicht man mehr noch unvoreingenommene menschen, wenn man sachlich informativ und konstruktiv argumentiert.
dem steht aber z.t. auch die lebenswahrnehmung der schon kaputtgemachten entgegen, die sich gar nicht mehr oder eben nur noch heftig-panisch äussern können. diesen spagat auszuhalten ist eine der
ganz grossen alltäglichen leistungen der montagsdemo-bewegung.
also bitte kein gesäusel, dass alles nett und wohlwollend zur erbauung der oberen schichten oder der desinteressierten mittelschicht formuliert werden soll ...
 

Heiko1961

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#25
Das Thema "Hartz abschaffen" hätte ruhig mehr in den Vordergrund gehört, die Verknüpfung mit dem Thema Münte (SPD) und dessen "Kompromiss" ist mir im Bericht zu dominant, der Bildschnitt: Die kurzen Impressionen der Demo wirken zwischen den Statements der Politiker so als ob die Demonstration anlässlich oder wegen der aktuellen SPD-Kontroverse stattfindet....

findet Hrtzbeat:icon_hmm:Hrtzbeat
Mal kurz reingucken?...
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video219342.html
Das Problem ist nur, von "Hartz IV abschaffen" will niemand etwas hören. Deshalb ist es für die da oben auch kein Thema.:icon_question:
 
E

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#26
hinweis an rotkäppchen: die psychologie des positiv-angenehmen zieht bei hartz IV nicht, denn du erreichst damit das gegenteil: verharmlosen und weitere akzeptanz durch die weniger betroffenen ("kann ja nicht so schlimm sein"). vor allem ist es genau die taktik von regierung und kapital, den "bösen namen" von hartz IV durch so was nettes wie "moderne dienstleistungsgesetze am arbeitsmarkt" u.ä. zu ersetzen.
dieser euphemismus (schönmalerei) darf sich nicht durchsetzen, denn die
mehrheit der bevölkerung assoziiert mit "hartz" zurecht "sozialraub und
armut für alle". dies darf nicht aufgeweicht werden.
etwas anderes ist das auftreten und die argumentationsweise von
anti-hartzlern: gewiss erreicht man mehr noch unvoreingenommene menschen, wenn man sachlich informativ und konstruktiv argumentiert.
dem steht aber z.t. auch die lebenswahrnehmung der schon kaputtgemachten entgegen, die sich gar nicht mehr oder eben nur noch heftig-panisch äussern können. diesen spagat auszuhalten ist eine der
ganz grossen alltäglichen leistungen der montagsdemo-bewegung.
also bitte kein gesäusel, dass alles nett und wohlwollend zur erbauung der oberen schichten oder der desinteressierten mittelschicht formuliert werden soll ...
Hast du eine psychologische Quelle dafür?
 

Heiko1961

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#27
hinweis an rotkäppchen: die psychologie des positiv-angenehmen zieht bei hartz IV nicht, denn du erreichst damit das gegenteil: verharmlosen und weitere akzeptanz durch die weniger betroffenen ("kann ja nicht so schlimm sein"). vor allem ist es genau die taktik von regierung und kapital, den "bösen namen" von hartz IV durch so was nettes wie "moderne dienstleistungsgesetze am arbeitsmarkt" u.ä. zu ersetzen.
dieser euphemismus (schönmalerei) darf sich nicht durchsetzen, denn die
mehrheit der bevölkerung assoziiert mit "hartz" zurecht "sozialraub und
armut für alle". dies darf nicht aufgeweicht werden.
Ich denke auch, das Kind sollte beim Namen genannt werden. Es muss so krass zum Ausdruck gebracht werden, wie es ist. Ob die Formulierungen- negativ oder positiv- eine große Rolle spielen? Die Menschen müssen es nur verstehen, wie
 

Jenie

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#28
so nun aber berichte ich auch mal:

Wir trafen so um 10 Uhr dort ein mit unseren Bussen.
MLPD das stimmt die waren gross vertreten selbst in unseren Bussen waren ja viele von ihnen mit dabei.
Aber ehrlich gesagt das war mir wurscht ich bin froh das soviele mit waren...
Sonst wäre der Zug doch recht klein gewesen.
Traurig fand ich das die von den Linken kurz vorher abgesagt hatten wegen krankheitsfall - hätten ja dann auch jemand anderen schicken können.

die Linke war insgesamt dann mit zwei Fahnen und zwei mann mit und von den Überflüssigen waren auch welche da.
Der Zug selber war wirklich abwechslungsreich und bunt, da wir überall abwechselnt dazwischen einsortiert wurden.
Die passanten hatten sichtlich ihren spass an dem bunten zug und selbst die Polizisten grinsten sich eins.
Auch die in den dunkelgrünen anzügen waren nett und hilfsbereit.
Vorne wurde von der Jugend getrommelt fand ich klasse.
Dahinter folgten dann Transparente und läufer und so setzte sich die reihe fort immer anwechselnt mit Musikern und spruchrufer dazwischen.
Die Kundgebungen waren sehr emotional vorgetragen und zum teil unheimlich laut - so das wir uns mit den Kindern dann immer mal wieder verdrückten. Super fand ich das auch Behinderte und Rentner mit dabei waren und berichteten.
Der lauf bis zum Brandenburger tor war auch sehr schön zumal alles wie gesagt bunt gewürfelt war.
Den kleinen hatten wir im Bollerwagen mit was er sehr genoss und letztlich schlief er dann auch während des laufens darin ein.
Anonsten hat es aber auch den kindern sehr gut gefallen besonders mochten sie natürlich die Rebell Fahnen und den Haifisch, und die Trommler.
Am Brandenburger Tor waren dann noch weitere Kundgebungen und Sänger wobei unseren Kids die Rapper am besten gefielen.
Insgesamt fand ich die Sache echt klasse und super und ich denke das wir nächstes jahr wieder alles zusammentrommeln werden was mit will.
Es war superanstrengend aber eben schön.
Ich hoffe das es im nächsten Jahr wieder mehr sind.

Das kind beim Namen nennen ja das sehe ich auch so... da bin ich schon auch dafür das man das so sagt klar und deutlich wie es ist.
Wir wollen arbeit von der man leben kann usw....
Gut fand ich auch das nicht alles so ernst war.
Sondern auch mit witz und tam tam.

jede menge fotos haben wir auch gemacht aber die muss ich jetzt erst mal durchsortieren.

so das wars mal von meinem Eindruck her.
 
E

ExitUser

Gast
#29
Ich denke auch, das Kind sollte beim Namen genannt werden. Es muss so krass zum Ausdruck gebracht werden, wie es ist. Ob die Formulierungen- negativ oder positiv- eine große Rolle spielen? Die Menschen müssen es nur verstehen, wie
Ich würde dir gerne mal ein paar Bücher darüber leihen. Suche dir auch gerne mal links heraus. Es gibt bestimmte Wörter, die prägen sich im Unterbewußtsein ein, andere prallen ab, andere bewirken genau das Gegenteil vom Gewünschten. Und das Ziel ist ja: Es soll Erfolg haben.
 
E

ExitUser

Gast
#30
Diese Demonstration wird ein Eigentor!

Vorsicht Falle ???

Am 13.10. 2007 sollen Sie nämlich in Berlin gleichzeitig für und gegen bürgerliche Freiheiten marschieren.

Warnhinweis

Ich, Peter Spangenberg, rate von einer Demo-Teilnahme am 13.10. 2007 in Berlin unter dem angekündigten Forderungskomplex dringend ab! So sehr eine Demo der Regierung ihre Grenzen und unsere Interessen zeigen sollte, ist eine gut überlegte Zusammenstellung von sich nicht am Ende gegen uns richtenden oder gar einander widersprechenden Forderungen Voraussetzung, um als seriöse Interessenbekundung der Massen gelten zu können. Hier aber hat die Demo-Organisation sich ein echtes Eigentor verpasst.

Unter der Überschrift: »Schluß mit dem Raubbau an sozialen und demokratischen Rechten!« wird einerseits die Einschränkung der klassischen Bürgerfreiheiten bemängelt: »Wer sich wehrt, wird als Terrorist beschimpft, bespitzelt und unterdrückt. Demokratische Rechte werden massiv abgebaut ... ,« Doch schon im nächsten Halbsatz wird nach mehr Meinungsschnüffelei und dem großen Maulkorb für abweichende Meinungen gerufen: »... Faschisten [wird] Spielraum für Hetze und Terror gegeben«.

Hier wird also nicht nur ein Zuviel an Spielraum, sondern schon der Spielraum überhaupt bekämpft. Was »kein Spielraum« bedeutet, kann sich wahrscheinlich 18 Jahre nach der DDR kaum noch einer vorstellen! Die Begriffe Hetze und Terror eignen sich zudem wie kaum andere zur Rechtfertigung der geheimsten Absichten der Falken in den Parteien, uns alle vorbeugend überwachen zu lassen und kleinste Auffälligkeiten mit vereintem Behörden-Antiterror dank gemeinsamer Verdächtigen-Datenbank zu beantworten.

Man unterscheidet in der Demo-Leitung also quasi zwischen sich wehrenden, also unzufriedenen Linken, die gefälligst pauschal in Ruhe zu lassen seien, und sich ebenfalls wehrenden, also auch unzufriedenen Rechten, die die volle Wucht der technischen und gesetzlichen Möglichkeiten der Behörden treffen möge, bevor sie auch nur Piep sagen können. Würde man die Logik auf einen Streit um Benutzungsrechte im Kinderzimmer übertragen, dann würden jetzt sicher die Fetzen fliegen, nicht wahr?

Und wenn schon mal die Fetzen fliegen, dann freuen sich die Innenminister über steigende Budget-Zuteilungen. Dann jubelnd die Leute, die uns schon immer vor uns selbst gewarnt haben und nun die neueste Generation der Daumenschrauben endlich im Flächenversuch testen dürfen. Für wen sollen wir da eigentlich in Berlin demonstrieren?


So eine nicht näher erläuterte Forderung einer extremen rechtlichen Zweiklassengesellschaft schon nach der lediglich geäußerten Meinung in Fragen der Politik ist meiner Meinung nach ebenso dumm wie gefährlich. Eine solche Forderung ist nämlich geeignet, scharfe Proteste der sich ungerecht behandelt fühlenden entrechteten Rechten zu provozieren.
Aufstachelung zu Hass und Gewalt

Damit kommt möglicherweise auch schon der Paragraf der Volksverhetzung ins Spiel, der - soweit ich das als Laie dem Gesetzestext entnehmen kann - nicht grundsätzlich nur gegen eines der beiden politischen Randlager anwendbar ist. Zudem erweckt man mit solcher Forderung von Zweiklassen-Bürgerrechten nach politischen, religiösen oder rassischen Kriterien böse Erinnerungen an Zeiten, in denen einer rechten Diktatur derartige Praxis nachzuweisen war.

Möchte man heute etwa deren geistiges Erbe antreten? Dies ist einer ehrenhaften Bürgerbewegung doch unwürdig. Wir wollen doch sicher nicht wieder den Zweck die Mittel heiligen lassen! Die geistige Auseinandersetzung mit für falsch gehaltenen Ansichten sei unser Qualitätsmerkmal, nicht aber die Kopie von Unterdrückungs- und Manipulationsmethoden unserer einstigen Bedrücker! Zu denen ich übrigens auch einige dem Namen nach sehr linke Organisationen der Weltgeschichte zähle. Wer mehr über gezielte Schaffung von Polen in der Gesellschaft und deren Nutzen für die herrschende Klasse lesen will, ist herzlich auf www.psverlag.de/artikel/wal/dialektik.html zum Studium eingeladen. Unter www.psverlag.de/artikel finden sie ergänzende Artikel, Filme und Dokumente.
Wehret den Anfängen!

Lassen Sie sich nicht für wie eine auch immer begründete Maulkorb-Rechtfertigung einspannen! Auch Montagsdemos sind leider nicht sicher gegen Unterwanderung durch private oder behördliche Lobbyisten. Entweder wird der Forderungskatalog der angekündigten Demonstration noch einmal zur Diskussion gestellt oder die Demo wird uns alle nur noch tiefer in die Zwangsjacke führen. Es ist sehr zu überlegen, für welche Forderungen man bereit ist, die Gefahr von provozierenden V-Leuten und antwortenden Wasserwerfern sowie den Verlust eines freien Tages auf sich zu nehmen!


Es gibt für mich auch keine ernstzunehmende politische Linke oder Rechte! Oben und Unten ist sowohl zur linken Klassenkampftheorie kompatibel wie auch zur rechten Zinskritik. Seltsam nur, dass dennoch beide Seiten lieber einander piesacken statt sich am Feind über sich zu reiben, nicht wahr? Wer freut sich darüber wohl am meisten?

Mit freundlichen Grüßen an alle Unzufriedenen, die ich mehr unten als oben vermute, womit die schwammige Seiteneinteilung nach Farben oder Abbiegepfeilen ziemlich nebensächlich wird.
Mit freundlichen Grüßen und traditioneller Kopierfreiheit für diesen Text
Peter Spangenberg
 
E

ExitUser

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#31
Fleet, das war super, was du da eben reingesetzt hast. Ich müsste mir das mal richtig durchstudieren. Tatsächlich kann selbst ein gewaltloser Protest ein Schuss nach hinten sein, wenn die Form nicht richtig ankommt.

Die Montagsdemos gehen inzwischen schon 3 Jahre lang. Sie blieben bisher erfolglos. Das kann aber nicht nur daran liegen, dass die Medien das nicht brachten. Ich meine, es ist angebracht, dann eine andere Form auszuprobieren. Das müsste auch psychologisch richtig geplant werden.
 

edy

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#32
so nun aber berichte ich auch mal:



jede menge fotos haben wir auch gemacht aber die muss ich jetzt erst mal durchsortieren.

so das wars mal von meinem Eindruck her.
Stell doch hier mal einige Fotos rein!

edy
 

Jenie

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#34
mach ich grosses indianer ehrenwort!

sobald ich meine grippe wieder los bin... bitte ein paar tage geduld
 

Jenie

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#38
und weils so schööö is.......




Last but not weist schon..........


 
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