Demonstration gegen Residenzpflicht (1 Betrachter)

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ALiL

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Auf den www dot Nachdenkseiten dot de habe ich eben diesen Beitrag gefunden.
Sollten sich nicht so viel wie möglich betroffener ALG2-Bezieher solidarisch mitgehen? Zumindestens 1 Tagesetappe? Villeicht wird's ja mal richtig öffentlich, was da
Wir werden doch eigentlich auch nicht besser behandelt.
 
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ExitUser

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Auf den www dot Nachdenkseiten dot de habe ich eben diesen Beitrag gefunden.
Sollten sich nicht so viel wie möglich betroffener ALG2-Bezieher solidarisch mitgehen? Zumindestens 1 Tagesetappe? Villeicht wird's ja mal richtig öffentlich, was da
Wir werden doch eigentlich auch nicht besser behandelt.
JA,

wenn ich in in Würzburg oder nördlicher leben würde, würde ich mitlaufen.
Lebe aber im äußersten Süden von D, und mir fehlen die Mittel, um dort hin zu kommen.
Diese Residenz- oder auch Stallpflicht ist das Unsäglichste, was sich die Herrschenden (neben anderen Unsäglichkeiten) 'leisten'.
Widerwärtiges Politikerpack, das menschenverachtender und widerwärtiger nicht sein könnte. :icon_kotz2::icon_kotz2::icon_kotz2:.

Da reichen auch keine drei K ... buttons. Kann aber keine unendlichen solcher Buttons hier anhängen.
 

ethos07

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Erklärung der nach Berlin marschierenden Protestierenden

Veröffentlicht am Montag, 10. September 2012 01:47

Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, aber zuletzt siegst du.

Die seit sechs Monaten andauernden und sich auf ganz Deutschland ausgeweiteten Proteste der Flüchtlinge sind in eine neue Phase getreten. Am Samstag haben sich die Protestierenden und ihre Unterstützer_innen in Würzburg gegen die herrschenden Gesetze für Flüchtlinge versammelt, um von dort gemeinsam nach Berlin zu marschieren.

Nach einer Demonstration mit etwa 450 Teilnehmer_innen haben sich etwa 60 Personen zu Fuß auf den Weg nach Berlin gemacht. Sie brechen Schritt für Schritt kollektiv die Ketten der Residenzpflicht und stellen einmal mehr unter Beweis, dass Menschen keine Ketten akzeptieren, dass sie in der Lage sind, gemeinsam Sicherheit und Frieden zu erfahren und sich für eine bessere Welt einzusetzen.

Dieser lange und schwierige Weg erfordert Entschlossenheit und kontinuierlichen Einsatz für eine Veränderung, die aus unserer Sicht notwendigerweise eintreten wird. Die Flüchtlinge und ihre Mitstreiter_innen demonstrieren dies mit jedem ihrer Schritte: den Willen zur Veränderung, zum Kampf und zum Erfolg.
Die zu Fuß marschierenden und protestierenden Flüchtlinge auf dem Weg nach Berlin.
Schweinfurt
09.09.2012

Ja, super, dieser Marsch der Asylbewerber_innen :icon_daumen:.

(und zugleich auch ein wenig beschämend für uns Erwerblose, denen es ja noch ein ganzes Stück vom schlechen Stückchen besser geht als den Asylsuchenden: wir haben das bisher nie hinbekommen.)

Wer kann sollte, den Marsch wirklich unterstützen!

Hier werden die einzelnen Etappen in ausführlichen und eindrücklichen Videos dokumentiert:

Startseite - REFUGEE TENT ACTION - Bundesweiter Flüchtlingsstreik
 

CanisLupusGray

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Schade, das hätte ich mal früher wissen sollen.

Ich habe gestern die Menge vor dem Fenster vorbei laufen sehen. Konnte aber auf Grund früher eingegangener Verpflichtungen nicht mitgehen - schade.

CanisLupusGray

PS [OT]: ja liebe mitlesende Schreibtischtäter, wenn ihr es jetzt nicht schafft zu erfahren welcher reale ELO-Querulant sich hinter meinem Nick verbirgt, dann kann euch nicht mehr geholfen werden. Aber ich bin mir fast sicher; ihr wisst es schon lange :eek:
 

roterhusar

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Sehr wohl haben wir das mitbekommen. Das Gesetz ist 19 Jahre alt und ist im Juli vom Gericht gekauft worden. Die Residenzpflicht wird angewandt, obwohl sie seit zwei Monaten ungültig ist.
Weil eine gleichgültige Masse von Zombies Angst vor Fremden hat.
 

roterhusar

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Das hieß Asylbewerberleistungsgesetz, sorry, bin nicht so bewandert in §§, doch es hat einige Migrantinnenberater und auch Betroffene an den Rand des Wahnsinns getrieben.
 

hemmi

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Nur nützen wirds wohl nix, dafür sind die Brüder und Schwestern Politiker zu abgebrüht.:icon_neutral:
 
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