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Demo gegen die Krise 28. März 2009

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Paolo_Pinkel

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Das war bereits heute Mittag so, als ich mich vor den Fernseher meiner Tochter parkte, um wenigstens von Hamburg aus irgendwas mitzukriegen. Weder N24 noch Teletext gaben etwas informatives her. Und als ich wenig später im I-net, so gegen 13 - 14 Uhr noch las, dass nur "ein paar Tausend" zu den Demos nach B und FaM gekommen wären, da glaubte ich gar nichts mehr. Das konnte ich mir nicht vorstellen. Aber ich habe bisher weder Bilder, noch echte Infos (rede jetzt nicht von den Foren), noch Beiträge gesehen. Das wird totgeschwiegen! Niemand soll wissen, wieviele tatsächlich gekommen sind. Niemand soll wissen, w i e die Stimmung wirklich war.

Das ist echt interessant. Über alles wird lang und breit berichtet. Ja selbst über eine drohende Überschwemmung in einer Stadt in USA. Wow! Das muss echt wichtig sein wenn solche Themen einen globalen Protest verdrängen.

Scheinbar setzt die sprechende Knopfleiste ihre "hard skills" aus ihrer Zeit als vorsitzende für Agitation und Propaganda aus DDR-Zeiten ein.


Deswegen wohl auch noch das Gequatsche vom "schwarzen Block" vor ein paar Tagen.

Schwarzer Block. Das ist Blödsinn. Auch wenn solche gepuderten Sesselfurzer aus Ihren Nachrichtenstudios berichten und von Randalierern oder Chaoten quatschen. Meist sind es schwarz verkleidete Bullen die sowas anzetteln wenn ihnen Demos zu friedlich ablaufen.

Solch einen Fall gab es doch glaub ich bei der letzten G8 Demo. Ich meine es war sogar Heiligendamm. Als friedliche Demonstranten angebliches Black Block Anhänger als Polizisten enttarnten. So läuft das.


Da dachte ich nur, das machen die extra. Damit die Leutz Angst kriegen zur Demo zu gehen.
Aber am Ende kam ich für mich zu dem Ergebnis, dass die Putzilei mitunter Provokateure einschleust, damit die Unruhe einbringen, und man den Wasserwerfer anschmeißen kann. :icon_kotz: Jedenfalls glaube ich mittlererweile

Genau so isses.

sowenig an echte Medieninformationen, wie ich an eine echte Demokratie in D glaube.

LG :icon_smile:
Gruss

Paolo
 

Drueckebergerin

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Nach einem bis dahin friedlichen Protestmarsch lieferten sich am Roten Rathaus mehrere hundert Teilnehmer Schlägereien mit der Polizei.
Das halte ich persönlich für eine glatte Lüge....

Ich hab ja auf der Suche nach meinen MitstreiterInnen mehrere Male den Platz umkreist, da wäre mir das wohl kaum entgangen....
Wie ich schon oben schrub, haben kurz vor Beginn der Kundgebung einige Autonome mit Böllern geworfen und die sind rausgeholt worden.
Da ging mir schon einen Moment der A.... auf Grundeis, besonders, als noch ein Rettungswagen der Feuerwehr anrückte, aber im Großen und Ganzen war es friedlich.
 

Drueckebergerin

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Samstag, 28. März 2009, 13:45 Uhr
Berlin: Demo gegen Weltfinanzgipfel
Die erwartete Zahl von 20 000 Teilnehmern wurde nach Augenzeugenberichten allerdings deutlich verfehlt.
Da hat wohl die Kristallkugel versagt, um 15.00 war der Platz recht gut gefüllt, von allen Seiten strömten die Massen, auch einige Busse kamen noch und der Protestzug war noch lange nicht zurück.
Naja, Bild-Zeitung :icon_kotz:
Viele Familien mit Kindern, viele ältere und alte Teilnehmer, die direkt zur Kundgebung kamen, ohne den langen Marsch auf sich zu nehmen.
 

B. Trueger

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Das war bereits heute Mittag so, als ich mich vor den Fernseher meiner Tochter parkte, um wenigstens von Hamburg aus irgendwas mitzukriegen. Weder N24 noch Teletext gaben etwas informatives her. Und als ich wenig später im I-net, so gegen 13 - 14 Uhr noch las, dass nur "ein paar Tausend" zu den Demos nach B und FaM gekommen wären, da glaubte ich gar nichts mehr. Das konnte ich mir nicht vorstellen. Aber ich habe bisher weder Bilder, noch echte Infos (rede jetzt nicht von den Foren), noch Beiträge gesehen. Das wird totgeschwiegen! Niemand soll wissen, wieviele tatsächlich gekommen sind. Niemand soll wissen, w i e die Stimmung wirklich war.
Deswegen wohl auch noch das Gequatsche vom "schwarzen Block" vor ein paar Tagen.
Da dachte ich nur, das machen die extra. Damit die Leutz Angst kriegen zur Demo zu gehen.
Aber am Ende kam ich für mich zu dem Ergebnis, dass die Putzilei mitunter Provokateure einschleust, damit die Unruhe einbringen, und man den Wasserwerfer anschmeißen kann. :icon_kotz: Jedenfalls glaube ich mittlererweile sowenig an echte Medieninformationen, wie ich an eine echte Demokratie in D glaube.

LG :icon_smile:

Ich kann dir versichern Hamburgeryn, zumindest hier aus Frankfurt, die Stimmung hier war sehr gut, weit mehr Teilnehmer als zuerst angenommen und erwartet und der linke Pseudolinke Lafo durfte dann auf dem Römer auch in Deckung gehen, als es gelegte Hühner hagelte.
 
E

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Gast
Krawalle und Kapitalismuskritik
Nach einem weitgehend friedlichen Protestmarsch kam es kurz vor der Abschlusskundgebung zu den befürchteten Ausschreitungen. Hunderte Linksautonome lieferten sich eine Schlägerei mit der Polizei. Zahlreiche Randalierer wurden festgenommen. Insgesamt waren 1000 Polizisten im Einsatz.
+ Bilder + Video Proteste vor G20-Gipfel - Krawalle und Kapitalismuskritik - Wirtschaft - sueddeutsche.de

Zehntausende bei G20-Protesten
Laut Polizeiangaben kamen rund 35 000 Menschen zu dem Marsch, den unter dem Namen "Put People First" mehr als 150 Gewerkschaften, Friedensaktivisten und Umweltschutzgruppen organisiert hatten, darunter auch aus Deutschland.
+ Bilder + Video Randale in Berlin : Zehntausende bei G20-Protesten - Politik - STERN.DE

Massendemonstration gegen Wirtschaftskrise
Zehntausende Menschen haben am Samstag in mehreren deutschen Städten und am Ort des G20-Gipfels in London für mehr Gerechtigkeit und eine sozialere Weltordnung demonstriert. Während die Proteste in der britischen Hauptstadt weitgehend friedlich bleiben, kam es in Berlin zu Krawallen.
Massendemonstration gegen Wirtschaftskrise - Politik - International - Handelsblatt.com

Zehntausende protestieren gegen Finanzkrise
Es war nur der Auftakt, weitere Proteste sollen folgen: Vor Beginn des G-20-Gipfels haben Zehntausende Menschen in Deutschland und England gegen die Verursacher der Finanzkrise und das Krisenmanagement demonstriert. Bis auf wenige Ausnahmen verliefen die Kundgebungen friedlich.
+ Bilder + Video G-20-Gipfel: Zehntausende protestieren gegen Finanzkrise - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Krawalle überschatten Proteste gegen Wirtschaftskrise
Im Vorfeld des G20-Gipfels in London haben zehntausende Menschen in ganz Europa gegen die Politik der großen Industrienationen demonstriert. In Berlin wurden die Proteste von Krawallen überschattet.
In Deutschland gingen in Berlin und Frankfurt nach Angaben der Veranstalter 55 000, nach Polizeiangaben 27 000 Menschen auf die Straße. Auch in London und anderen Städten demonstrierten tausende Menschen.

+ Bilder Zehntausende Demonstranten in ganz Europa: Krawalle überschatten Proteste gegen Wirtschaftskrise - Bild.de

"Wir zahlen nicht für eure Krise"Proteste gegen Krisenpolitik
Zehntausende Menschen haben in mehreren deutschen Städten und am Ort des G20-Gipfels in London für mehr Gerechtigkeit und eine sozialere Weltordnung demonstriert. Während die Proteste in der britischen Hauptstadt weitgehend friedlich bleiben, kam es in Berlin zu Krawallen. Demonstrationen gab es auch in Frankfurt/Main und anderen Städten.
+ Bilder "Wir zahlen nicht für eure Krise" - Proteste gegen Krisenpolitik - n-tv.de
Randale bei Anti-Kapitalismus-Demo
Die Demonstranten forderten auf Flugblättern und Transparenten, die Banken für die Krise in Haftung zu nehmen statt Arme und Beschäftigte. Nötig sei ein solidarisches und ökologisches Weltwirtschaftssystem. Hintergrund ist der G20- Gipfel, zu dem sich die führenden Industrie- und Schwellenländer am kommenden Donnerstag in London treffen.
Berlin: Randale bei Anti-Kapitalismus-Demo | Frankfurter Rundschau - Politik

Zehntausende prostestieren gegen den G-20-Gipfel - Mehrheitlich friedliche Demonstrationen - Magere Beteiligung in Genf
Zehntausende von Menschen haben am Samstag in Deutschland, London und Paris für eine gerechtere Weltwirtschaft demonstriert. Die Kundgebungen sollen den Auftakt zur einer Woche der Proteste gegen den Gipfel der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer vom 2. April bilden.
Zehntausende prostestieren gegen den G-20-Gipfel (International, NZZ Online)



"Wir zahlen nicht für Eure Krise"
Mehrere Zehntausend Menschen haben am Samstag in Deutschland und Großbritannien gegen die Verursacher der Finanzkrise und für eine gerechtere Weltwirtschaft demonstriert. Weitere Proteste sollen folgen, bis Ende kommender Woche der G-20-Gipfel in London beginnt.
G-20-Gipfel: "Wir zahlen nicht für Eure Krise" - manager-magazin.de

Zehntausende Kapitalismuskritiker demonstrieren
Berlin (dpa) - Unter dem Motto «Wir zahlen nicht für eure Krise» sind Zehntausende in Berlin und Frankfurt/Main auf die Straße gegangen.

Zehntausende Kapitalismuskritiker demonstrieren +++ derNewsticker.de +++



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E

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Samstag, 28. März 2009, 13:45 Uhr
Berlin: Demo gegen Weltfinanzgipfel
Die erwartete Zahl von 20 000 Teilnehmern wurde nach Augenzeugenberichten allerdings deutlich verfehlt.
Es wird offensichtlich jede Möglichkeit genutzt, den Menschen Sand in die Augen zu streuen. Reicht es nicht, den "bösen schwaren Mann (Block)" zu zitieren, wird versucht eine geringe Teilnehmerzahl zu suggerieren.
Alles, damit die Menschen glauben, dass es sich nicht lohnt dahinzugehen: "Lohnt sich ja doch nicht, diese Demo ist einfach zu unwichtig, deswegen kommen ja nur ein paar Handvoll Krawallmacher......"
Man, ich könnte nur noch :icon_kotz:.

LG :icon_smile:
 

Paolo_Pinkel

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Es wird offensichtlich jede Möglichkeit genutzt, den Menschen Sand in die Augen zu streuen. Reicht es nicht, den "bösen schwaren Mann (Block)" zu zitieren, wird versucht eine geringe Teilnehmerzahl zu suggerieren.
Alles, damit die Menschen glauben, dass es sich nicht lohnt dahinzugehen: "Lohnt sich ja doch nicht, diese Demo ist einfach zu unwichtig, deswegen kommen ja nur ein paar Handvoll Krawallmacher......"
Man, ich könnte nur noch :icon_kotz:.

Die Tatsache, dass das Thema medial totgeschweigen wird zeigt doch ganz deutlich, das selbst die Erwartungen bzw. Befürchtungen den Bundesregierung übertroffen worden sind. Ganz genau das hab ich auch erwartet seitens der Medien. Ist also ein guter Indikator dafür, dass es gut verlaufen ist.

Stasi 2.0 war gestern. Mal sehen was morgen passiert. Vielleicht steht dann schon an jeder Kreuzung ein Förster mit seiner MP5 und Schäubi rotiert in seinem Stuhl. Das ist echt ein dicker Hund. Das sollte zu denken geben.

Aber den Briten geht noch mehr die Flasche. Die erwarten bürgerkriegsähnliche Zustände.


LG :icon_smile:
Gruss

Paolo
 
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Paolo_Pinkel
Die Tatsache, dass das Thema medial totgeschweigen wird zeigt doch ganz deutlich, das selbst die Erwartungen bzw. Befürchtungen den Bundesregierung übertroffen worden sind. Ganz genau das hab ich auch erwartet seitens der Medien. Ist also ein guter Indikator dafür, dass es gut verlaufen ist.

Jepp, und es zeigt genauso deutlich, dass wir die gleichen Informationsstrukturen haben, wie einst in der DDR.
Vertuschen. Verdrehen. Verdrängen.
Aber ich denke, diesmal werden sie nicht so weit damit kommen. Dafür ist in Europa zuviel los. Die Briten gehen auf die Straße, die Österreicher, die Franzosen, die Griechen, und nun haben sich auch die Deutschen vor die Tür getraut - mir scheint, da braut sich was zusammen!

LG :icon_smile:
 

Kaleika

Redaktion

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Puh, ich komme gerade erschöpft und mit fast doppelt so breiten Füßen aus Berlin zurück.

Für acht Euro hin und zurück konnten wir ermäßigt zusammen mit Attac Bremen nach Berlin fahren.
Wir waren etwa um 11. 35 Vor dem roten Rathaus.
Ich sah mich gleich am Neptunbrunnen um.
M. aus B. und Ethos hielten ein Transparent aus Sackleinen mit der bekannten Aufschrift:

500 - 30 - 10 netto....... Hartz IV muß weg !

Dann war da noch ein ELO-Pärchen mit einer jungen, verspielten Hündin, die auf Pfiffe ganz verrückt reagierte.
Eine Frau, auf die ich wartete, die sah ich leider nicht.

In unserer Gruppe wurden die jungen Männer mit langen Haaren kontrolliert, mit Taschendurchsuchung und Körperabtastung.

Ich fand die Stimmung toll, die Sprüche, die großen Stabpuppen und Transparente.
Fantasie war gefragt und zeigte, was den meisten Politikern eindeutig fehlt, bei ihrer Fixierung aufs Geld!

Als Katja Kipping während der Abschlusskundgebung sprach, forderte sie die Polizisten dazu auf, die Provokationen zu unterlassen und zurückzu weichen. Offenbar waren einige Leute rausgegriffen worden, wie mir gesagt wurde. Ich selbst konnte nichts erkennen.

Kaleika
 

Bluna

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Die Augenwischerei, die da betrieben wird zahlt sich am Ende nicht für sie aus - es verzögert das Ganze nur. Fakt ist, dass die meisten, die selbst nicht von den Folgen der Krise unmittelbar betroffen sind sich schlichtweg auch gerne Sand in die Augen streuen lassen WOLLEN. Sie wollen nicht sehen, was auf uns zukommt weil was ich nicht sehe, das ist nicht. Ging mir selbst viele Jahre nicht anders muss ich kleinlaut zugeben. Fakt ist aber auch, dass immer mehr Menschen vo den Folgen betroffen sein werden. Die Masse derer, die gebeutelt und geschröpft werden wächst von Jahr zu Jahr in rasantem Tempo. Und es WIRD der Zeitpunkt kommen, an dem die Masse sich durchsetzen wird und wo Solidarität und Gemeinschaft wieder zum Synonym für Überleben wird. Ich persönlich glaube jedenfalls fest daran, dass das, was derzeit als kleiner Bach dargestellt wird in Kürze zu einem unübereshbaren Strom anwachsen wird. Ich glaube nicht, dass man dafür studiert haben muss um das zu erkennen - man muss nur die Augen offen halten und beobachten, wie die Dinge sich entwickeln. Deswegen kann ich darüber nur Schmunzeln, wenn Teilnehmerzahlen verniedlicht und Wahrheiten verzerrt werden. Deren Ast wird von Tag zu Tag dünner. MEINE Meinung!
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
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mir scheint, da braut sich was zusammen!
Exakt den selben gedanken hatte ich auch. Wobei ich sagen würde, dass der Kessel langsam anfängt zu brodeln. Sobald sich dieses Bewusstsein in den Köpfen vieler ausbreitet werden die Demos zu Selbstläufern. Ganz nach Schneeballsystem.

Gruss

Paolo
 

B. Trueger

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Jepp, und es zeigt genauso deutlich, dass wir die gleichen Informationsstrukturen haben, wie einst in der DDR.
Vertuschen. Verdrehen. Verdrängen.
Aber ich denke, diesmal werden sie nicht so weit damit kommen. Dafür ist in Europa zuviel los. Die Briten gehen auf die Straße, die Österreicher, die Franzosen, die Griechen, und nun haben sich auch die Deutschen vor die Tür getraut - mir scheint, da braut sich was zusammen!

LG :icon_smile:

Mr. Dax warnt dahingehend wiederholt vor bevorstehenden Eskalationen.
 

FrankyBoy

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Jepp, und es zeigt genauso deutlich, dass wir die gleichen Informationsstrukturen haben, wie einst in der DDR.
Vertuschen. Verdrehen. Verdrängen.
Aber ich denke, diesmal werden sie nicht so weit damit kommen. Dafür ist in Europa zuviel los. Die Briten gehen auf die Straße, die Österreicher, die Franzosen, die Griechen, und nun haben sich auch die Deutschen vor die Tür getraut - mir scheint, da braut sich was zusammen!

LG :icon_smile:
Ja, habe gerade im ZDF-Info Kanal einen Beitrag zu den Demos gesehen - das ist der richtige Weg, die oberen 10.000 sollen endlich die Panik bekommen, die ihnen gebührt denn die Zustände in dieser Bananenrepublik sind alles andere, als eine Soziale Marktwirtschaft - tatsächlich erleben wir die asozialste Marktwirtschaft, die die Republik je gesehen hat.

Mal sehen was die nächsten Tage so bringen, ich schätze aber ebenfalls, dass das nur ein "kleiner Auftakt" war - jetzt, wo die immer schmaler werdende Mittelschicht massiv mit den Auswirkungen der Krise konfrontiert ist, gibt es viele Chancen für eine neue Politik und ich bin mir sicher, dass die auch kommen wird - in 6 Monaten wird die Zustimmung für Merkel und Steinmeier derart zurück gegangen sein, dass von Volkspartei überhaupt keine Rede mehr sein kann.
 
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ExitUser

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Paolo_Pinkel
Die Tatsache, dass das Thema medial totgeschweigen wird zeigt doch ganz deutlich, das selbst die Erwartungen bzw. Befürchtungen den Bundesregierung übertroffen worden sind. Ganz genau das hab ich auch erwartet seitens der Medien. Ist also ein guter Indikator dafür, dass es gut verlaufen ist.
Ganz so stimmt es nicht, denn zumindest der DLF hat in seinen Nachrichten hierüber um 18.00 und 19.00 Uhr an erster Stelle berichtet und ab 18.10 Uhr gar (ebenfalls als erster Beitrag) u.a. auch in einem ausführlichen Bericht über die Proteste in London gegen den anstehenden G20-Gipfel berichtet.
 
E

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Gast
Für die, die dabei waren, egal ob Frankfurt oder Berlin, war die Demo fast übereinstimmend friedlich und die Stimmung war gut, denn so viele Menschen, die zusammen gegen diese Politik demonstrierten, gab auch eine Art Zusammengehörigkeitsgefühl.

Darauf sollte man aufbauen und sich nicht über "staatlich verordnete TV-Propaganda" aufregen.
 
Status
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