Dem "geplanten" Produktverschleiß eine Ende setzen!

ZERO 50plus

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Hier ein interessanter Link: :biggrin: MURKS melden :biggrin:

"MURKS? NEIN DANKE!" setzt sich als gemeinwohlorientierte Verbraucherorganisation für nachhaltige Produktqualität ein, d.h.: optimale Nutzbarkeit / einfache Reparierbarkeit / freie Ersatzteilbesorgung / regionale Servicedienste / bessere Garantiezeiten / Ressourceneffizienz / ethische Kreislaufwirtschaft. :icon_klatsch:
Petitionen und Fachgespräche sollen zu einer Anpassung der Gesetze (z.B. ... ), der Kennzeichnungspflichten und relevanter Verordnungen auf nationaler und EU-Ebene führen. ...
Zahllose Produkte gehen kurz nach Ablauf der Garantie kaputt. Dieser Murks muss aufhören! Wir fordern nachhaltige Produktverantwortung der Hersteller. ...
 
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That's Capitalism.

Ein Lob auf die vielen noch funktionierenden DDR-Produkte.

Benutze sie z.T. immer noch...vom Fülllfederhalter bis zum Küchenmixer ---
 

hartaber4

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That's Capitalism.

Ein Lob auf die vielen noch funktionierenden DDR-Produkte.

Benutze sie z.T. immer noch...vom Fülllfederhalter bis zum Küchenmixer ---
Geht es noch weiter zurück?

Ein Lob auf die noch vielen funktionierenden Deutsches-Reich-Produkte?
 
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Na, das deutsche Reich war kapitalistisch...

Es gab in der DDR Industrienormen für die Haltbarkeit von Produkten. So z.B. besonders haltbare Glühbirnen mit 2500 Stunden Brenndauer von NARVA.
 

warpcorebreach

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alles reparieren zu können ist aber in zeiten integrierter schaltkreise und smd technik eine illusorisch. das beste ist halt wenn die sachen einfach nicht gleich kaputt gehen.
 

Gartenfreund

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Da hilft nur, wenn die Zeit der gesetzlichen Garantie für Elektrogeräte auf 5 Jahre verlängert wird.
 

hartaber4

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Na, das deutsche Reich war kapitalistisch...

Es gab in der DDR Industrienormen für die Haltbarkeit von Produkten. So z.B. besonders haltbare Glühbirnen mit 2500 Stunden Brenndauer von NARVA.

Ich räume ein....einige Sachen waren echt pfiffig.... und gute Ideen scheiterten (leider) oft am Mangel.

Ich kann mich noch erinnern, dass es im Bereich des Bogen-Offsetdrucks in den 90ern eher im Westen die Ausnahme war, dass Druckmaschinen mit doppelt großen Gegendruckzylindern ausgestattet waren... während die Ossis bei PLANETA (aufgekauft, aber nicht kaputtgemacht von KBA) schon früh mit doppelt großen Gegendruckzylindern gedruckt haben... (Vorteil: "Schlanker" Bogenlauf...keine so starke Krümmung).

Die Ossis mussten sich ja früh mit dem Offsetdruck auseinandersetzen....weil die Russen ja viel von den alten Hochdruckanlagen mitgenommen haben...

PLANETA hat sich im Westen aber nicht so gut verkauft...wohl auch weil die Anreise der Mechaniker nicht ganz so einfach war...
 
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Na, das deutsche Reich war kapitalistisch...

Es gab in der DDR Industrienormen für die Haltbarkeit von Produkten. So z.B. besonders haltbare Glühbirnen mit 2500 Stunden Brenndauer von NARVA.
Du hast Fernsehen geguckt? :biggrin: Sich die Plastikteile beim Schlosser nachbauen zu lassen finde ich klasse. Darauf muss man erst mal kommen.
 
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ExitUser

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Du hast Fernsehen geguckt? :biggrin: Sich die Plastikteile beim Schlosser nachbauen zu lassen finde ich klasse. Darauf muss man erst mal kommen.

Ja, das auch - aber ich habe selbst noch zwei, drei Teile.

Kurz nach der Wende habe ich in Hellersdorf gewohnt. Die Strassen waren voll mit DDR Sachen für den Sperrmüll. Das umgerubelte (gesparte)Ostgeld wurde gleich für Westprodukte verjubelt.

Aufm Flohmarkt am Gleisdreieck wurde damals palettenweise neue Ostprodukte aus Lagerbeständen - u.a. auch die erwähnten Glühbirnen verramscht...
 

Llewelyn

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Zu diesem Thema gibt es auch eine tolle Doku im Netz. :icon_daumen:

Kaufen für die Müllhalde (ARTE/HD) - YouTube

Aus dem Inhalt

Die Dokumentation wirft einen kritischen Blick auf die Entstehung der heutigen Konsumgesellschaft. Es wird erklärt was "geplante Obsoleszenz" ist und wie dadurch unser enormes (Wirtschafts-)Wachstum erst möglich wurde. Doch unbegrenztes Wachstum ist in einer begrenzten Welt nicht möglich, und so zeigt der Film gegen Ende Alternativen und Lösungswege auf, die uns hoffentlich eines Tages aus diesem Dilemma heraushelfen werden.
 
M

Minimina

Gast
Das ist mal wieder eine Debatte, bei der ich mir wünschen würde der Mensch würde mal über den Tellerrand hinaus schauen.

Denn die Kaputtprodukte sind doch nicht die Ursache des Probelems sondern ein Symptom.

Das Problem ist das Geldsystem selber, bzw. die Anwendung des Geldes. Gib dem Geld einen anderen Stellenwert und die Produkte würden wieder angemessen produziert.

Oder es wird so weitergemacht wie bisher, dann leben die Menschen in 200 Jahren halt wieder wie in der Steinzeit, weil die Ressourcen alle sind.

LG MM
 
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