Dem Antrag auf Weiterbewilligung der Erwerbsminderungsrente ist ein Arzt-Fragebogen beigefügt. Wie ist damit umzugehen? Wer hat Tips?

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tanya99

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Hab hier ewig nicht mehr mitgeschrieben und mitgelesen.

Mein Mann bekommt eine volle, bis Juli 2019 befristete EM-Rente. Wir sind jetzt dabei, den Verlängerungsantrag zu stellen und habe daher ein paar Fragen.
Die Formulare haben wir von der DRV zugeschickt bekommen. Dabei ist ein Arzt-Fragebogen, den der Arzt abrechnen kann. Muss man den beim Hausarzt ausfüllen lassen oder auch bei den Fachärzten? Können dann mehrere Ärzte ihre Gebühren mit der DRV abrechnen?

Die Unterlagen (Atteste), die beim 1. Antrag eingereicht wurden, brauchen wir nicht noch einmal einschicken, sondern nur neue Berichte?
 
E

ExitUser

Gast
Muss man den beim Hausarzt ausfüllen lassen oder auch bei den Fachärzten? Können dann mehrere Ärzte ihre Gebühren mit der DRV abrechnen?
Wenn du das "eine" Formular eigenmächtig an mehrere Ärzte verteilst, kann es sein das Du am Ende auf den Gebühren sitzen bleibst. Bei der DRV macht man sich nicht viele Gedanken darüber wieviele "Ärzte" eventuell in den gesundheitlichen Einschränkungen involviert sind und wer aussagekräftige Fakten liefern kann.

Ist ja meist so, dass in den wenigsten Fällen nur ein Arzt als Ansprechpartner dient.

Meist läuft ja alles bei einem Hausarzt zusammen, daher wäre er wahrscheinlich der Beste für das Formular. Wenn du aber der Meinung bist, dass weitere Ärzte dieses Formular ausfüllen sollten, dann würde ich mich mit der Sachbearbeitung der DRV in Verbindung setzen und mir die Genehmigung holen das eine Kostenübernahme stattfindet. So hat es ein Bekannter von mir gemacht und auch das schriftliche OK erhalten.

So oder so solltet ihr Befundberichte aller Ärzte dazu packen, auch wenn dieser Fragebogen von Arzt/Ärzten ausgefüllt wird.

Die Unterlagen (Atteste), die beim 1. Antrag eingereicht wurden, brauchen wir nicht noch einmal einschicken, sondern nur neue Berichte?
Ich kenne Fälle die haben alles noch mal mitgesendet und Fälle die nur Berichte mitgesendet haben welche seit dem letzten Mal dazugekommen sind. Bei letzterem aber dann eine Aufstellung aller schon damals eingereichten Unterlagen, so dass ein durchgängiges "Gesamtbild" entsteht was bei der DRV vorliegt. Man weiss ja leider nie was man mal braucht und ggf. nachweisen muss.
 

saurbier

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Also ich hab letzten Monat bereits meine Antragsunterlagen von der DRV zugeschickt bekommen, hab das Formular ausgefüllt und wieder zurück geschickt.

Ist inzwischen der dritte Weiterbewilligungsantrag.

Bei ersten und auch beim zweiten Mal wurde mein Hausarzt direkt von der DRV angeschrieben und hat mich dann zu einer Untersuchung gebeten vorbei zu kommen. Hat dann ein großes Blutbild, EKG, Blutdruck etc. gemacht.

Es kommt halt darauf an, was für eine Rente man bekommen hat, volle EMR befristet aus gesundheitlichen Gründen oder wie ich eine volle EM-Arbeitsmarktrente. Allerdings muß ich dazu sagen, daß meiner Arbeitsamrktrente bereits seit über 20 Jahren eine unbefristete BU-Rente voraus ging und sofern sich nichts wundersammes am Arbeitsmarkt ändert, wohl kaum die bisherigen Voraussetzungen ändern dürften, ja eher mit zunehmendem Alter noch verschlechtern dürften.

Wenn sich bei deinem Mann in letzter Zeit gesundheitlich was negativ verändert hat, dann solltest du dafür unbedingt entsprechende Arztberichte beilegen, ansonsten sollte eine Stellungnahme des behandelnden Arztes ausreichen. Der sollte sich mit deinem Mann eigentlich eh wegen der Schweigepflichtendbindung in Verbindung setzen. Dann kann man das ganze ja mal besprechen.


Grüße saurbier
 

tanya99

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Danke, soll ich den Schwerbehindertenausweis kopieren oder den Bescheid dazu? Es wurde nach Widerspruch ein GbD 50 bewilligt. Ich weiß nicht, ob es gut ist, den Bescheid mitzuschicken, da aus dem hervorgeht, dass es einen Widerspruch gab.
 

Curt The Cat

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Moinsen tanya99 und willkommen zurück hier ...!

Ich war mal so frei und hab' den Titel Deines Fadens etwas abgerundet. Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und - soviel Zeit sollte sein. Ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11
11. Themen/Threads erstellen
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder Antrag Weiterbewilligung EM-Rente Arzt-Fragebogen, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf ausreichend Zeichen erweitert und zudem einen deutlichen Hinweis im Texteingabefeld hinterlassen. Da passt deutlich mehr drei ein bis fünf Worte rein ...

Erhellendes zum Thema findet man auch hier ... ->klick

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.


:icon_wink:
 

Trimonium

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Also ich habe letzen Monat auch meinen Verlängerungsantrag abgeschickt, das beigefügte Formular der DRV habe ich von meiner Hausärztin aufüllen lassen. Von meinen ganzen anderen Ärzten habe ich mir aktuelle Befunde geben lassen, teilweise haben die etwas gekostet ( 40.-€ der teuerste, dafür sehr ausführlich über mehrere DIN A4 Seiten ), die DRV zahlt nur einmal Kosten, alle weiteren Atteste, Befunde usw. interessiert die von den Kosten her nicht, hatte auch noch mal angerufen und nachgefragt, Kosten werden nur einmal gezahlt. Ich habe aber lieber die Kosten auf mich genommen und von allen meinen behandelnden Ärzten aussagekräftige Befunde erhalten, die ich an die DRV mitgeschickt habe. Und Du brauchst nur aktuelle Befunde hinschicken, also alles was nach dem Erstantrag Krankheitsbedingt neu dazugekommen ist oder was aktuell Krankheitsbedingt ist, auch wenn keine Besserung eingetreten ist. Eine Kopie von meinem Bescheid über den Grad der Behinderung ( bei mir 50% ) habe ich ebenfalls mitgeschickt ( bei mir war aber keine Widerspruch notwendig ), würde aber an Deiner Stelle auch eine Kopie des Ausweises mitschicken, kann meiner Meinung nach nicht schaden. Bei mir ist es nun 4 Wochen her seit Antragsabgabe ( natürlich per Einschreiben ), ich hoffe es dauert nicht mehr so lange, das warten auf die hoffentlich positive Verlängerung finde ich fast noch schlimmer, als das warten beim Erstantrag.
 

Muzel

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So einen Arztfragebogen habe ich auch zwecks Verlängerungsantrag meiner EM Rente bekommen. Den hat der HA ausgefüllt. Das war ganz ok. Der Versichertenältester der DRV hat gesagt, dass das die meisten Kandidaten so machen. Ich musste allerdings noch zum Gutachter. Ob mir ein FA Attest mehr geholfen hätte, weiß ich nicht. Du kannst natürlich auch auch gleich zu deinem FA gehen. Es hat ja nicht jeden einen HA und in Deutschland gibt es freie Arztwahl.
 

saurbier

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Also ich kann nur sagen, daß mir die DRV lediglich das Formular R0120 und den Selbstauskunftsbogen (ist eh gleich in die Ablage gewandert) zugeschickt hat. Für meinen Arzt lag da nichts dabei.

Und zum SchwerB-Ausweis, nun ja danach wird ja bereits im Antragsformular nach gefragt, ist halt für die DRV Interessant falls man dadurch ggf. in eine SchwerB-Rente wecheln könnte. Das kommt dann aber nur für Leute in Betracht die 35 Berufsjahre nachweisen können und damit bereits ein gewisses Alter erreicht habe, bei jüngeren EMR wohl eher kaum.

Wie ich schon sagte, füll den Antrag aus und lege am besten (falls vorhanden) aktuelle medizinische Befunde bei. Das dürfte sicherlich weit besser sein, als sich darauf zu verlassen das die DRV bei den angegebenen Ärzten entsprechende Befunde selbst einfordert. Was die DRV von unseren Ärzten so hält, das belegt sie ja oft genug (durch lange Widerspruchs-/Klageverfahren) oder die zusätzliche Einschaltung eigener Gutachter.


Grüße saurbier
 

Kerstin_K

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Also ich habe letzen Monat auch meinen Verlängerungsantrag abgeschickt, das beigefügte Formular der DRV habe ich von meiner Hausärztin aufüllen lassen. Von meinen ganzen anderen Ärzten habe ich mir aktuelle Befunde geben lassen, teilweise haben die etwas gekostet ( 40.-€ der teuerste, dafür sehr ausführlich über mehrere DIN A4 Seiten ), die DRV zahlt nur einmal Kosten, alle weiteren Atteste, Befunde usw. interessiert die von den Kosten her nicht, hatte auch noch mal angerufen und nachgefragt, Kosten werden nur einmal gezahlt.
Eigentlich sollte das eine kräftige Beschwerde bei der DRV geben. Eigentlich ist ja die DRV verpflichtet, sich diese Befundberichte selber zu verschaffen. Jetzt wälzen sie das schon auf den Abtragsteller ab unddann wollen sie noch sparen. Der Arzt bekommt von der DRV jeweil ca. 30 EUR für den Befundbericht, würde die DRV sie Berichte bei allen im antrag angegebenen Ärzten anfordern, wie das eigentlich vorgesehen ist, müsste sie die 30 EUR auch mehrfach zahlen.
 

Trimonium

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Eigentlich sollte das eine kräftige Beschwerde bei der DRV geben. Eigentlich ist ja die DRV verpflichtet, sich diese Befundberichte selber zu verschaffen. Jetzt wälzen sie das schon auf den Abtragsteller ab unddann wollen sie noch sparen. Der Arzt bekommt von der DRV jeweil ca. 30 EUR für den Befundbericht, würde die DRV sie Berichte bei allen im antrag angegebenen Ärzten anfordern, wie das eigentlich vorgesehen ist, müsste sie die 30 EUR auch mehrfach zahlen.

Im Prinzip hast Du schon recht, das Sie sich die Berichte selber beschaffen sollten, bzw. den anfallenden Betrag mehrfach zahlen müssten. Ich habe da auch darüber nachgedacht, aber ich möchte durch eine Beschwerde meinen Verlängerungsantrag nicht gefährden. Die DRV sitzt leider immer am längeren Hebel und mir war hier das Risiko einfach zu groß. Ich hoffe, das ich bald eine Info der DRV bekomme...
 

saurbier

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Hallo Trimonium,

Die DRV sitzt leider immer am längeren Hebel und mir war hier das Risiko einfach zu groß. Ich hoffe, das ich bald eine Info der DRV bekomme...

Nun ja, ich hab derzeit ein gewaltiges Klageverfahren gegen die DRV am laufen und gleichzeitig steht bei mir die Verlängerung meiner Arbeitsmarktrente an.

Bei ersterem hat die DRV jetzt plötzlich einen Vergleichsvorschlag unterbreitet (eher der Klage zugestimmt, denn sie will ihre Forderung zurück nehmen).

Sollte man jetzt die Arbeitsmarktrente plötzlich nicht mehr verlängern (hallo nach 6 Jahre und inzwischen ü60 will man mir noch eine sozialversicherungspflichtige Zeilzeitarbeit bieten, wo bitte bei einem GDB 100), dann geht es halt wieder vor Gericht. Mit jetzt zwei Jahre AlG-I Anspruch ist mir das inzwischen egal. Bald danach kommt eh die reguläre Altersrente und bin die Herrschaften entgültig los. Das wäre dann mein 4 Klageverfahren gegen die DRV.

Man sollte nicht zuviel Angst haben, es gibt genügend gute Sozialrechtsanwälte die sich über jeden Mandanten freuen. Alleine die Angst der Betroffenen macht die DRV ja so stark, daß sie viele Renten überhaupt erst ablehnen kann.


Grüße saurbier
 

tanya99

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Wir machen uns Gedanken, wie es weitergehen könnte, falls die EM-Rente nicht weiter bewilligt werden sollte.
Mein Mann bekam die befristete volle EM-Rente rückwirkend zum Beginn der Arbeitsunfähigkeit bewilligt. Das Krankengeld (wurde 18 Monate gezahlt) wurde mit der DRV verrechnet, d.h. die bekamen einen Teil des gezahlten Krankengeldes (Rente ist ja niedriger als Krankengeld) zurück.

Hätte er noch einen Krankengeldanspruch?
Oder könnte er ALG 1 (Nahtlosigkeit) beantragen? Er hat vorher gearbeitet und bis jetzt ruht das Arbeitsverhältnis (ihm wurde nicht gekündigt).
 

Muzel

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Warum machst du dir solche Sorgen.? Meinst du deine Ärzte schreiben, dass du wieder arbeiten gehen kannst?
 
E

ExitUser

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Warum machst du dir solche Sorgen.? Meinst du deine Ärzte schreiben, dass du wieder arbeiten gehen kannst?
Auch wenn man sich nicht verrückt machen soll, einen "Plan B" zumindest im Hinterkopf zu haben ist ja nichts verkehrtes. Kommt es anders ist ja alles gut, wenn nicht, dann ist man wenigstens informiert.

Hätte er noch einen Krankengeldanspruch?
Hätte er denn noch Anspruch? Weil du schreibst "18 Monate gezahlt", ist er ausgesteuert?
 

Muzel

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ExitUser, ich habe mir damals auch Sorgen gemacht. Es nützt einem aber nichts. Ich wollte nur ein paar aufmunternde Worte schreiben als Selbstbetroffene.
Nachdem ich den Arztfragebogen eingereicht habe, ging es ziemlich schnell mit dem neuen Gutsachtertermin. Ich bin sehr froh, dass ich das hinter mir gebracht habe und die Sache für mich zum guten Ende geführt hat. Ich wünsche der TE auf jeden Fall alles Gute.
 
E

ExitUser

Gast
Ich hatte gefragt: "Warum machst du dir Sorgen?"
Tut mir leid, aber auch in dieser "abgewandelten" Form der Frage, und das es jetzt nur noch eine ist, kann ich nicht wirklich aufmunternde Worte erkennen. Da das aber jetzt zu sehr ins OT abdriftet und der TE nicht wirklich hilft, lassen wir das lieber.

Ich glaube jeder der in dieser Situation ist, macht sich Gedanken, Sorgen, stellt sich Fragen. Und meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass mit Antworten besser geholfen ist, als noch zusätzliches Nachdenken mit weiteren Fragen zu fördern. Wohl fast jedem der in dieser Lage ist kannst du unzählige Male sagen sich keine Sorgen zu machen, eher bringt man dann einer Kuh das Fliegen bei, als das etwas nützt.

Just my two cents
 

Muzel

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Manchmal hilft es auch, wenn man weiß, dass andere Leute das selbe Schicksal haben wie die eigene Person und die sich bemühen mitfühlen. Ich hätte das manchmal auch sehr gern und erlebe das leider ganz selten.
Ich hätte mir natürlich auch Plan B überlegt wie der TE. So mache ich das auch. In erster Linie sollte der TE versuchen den Plan A erfolgreich zu meistern.
 

saurbier

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Hallo tanya99,

nochmals zurück kommend auf die Frage von ExitUser, ist dein Mann bei der KK ausgesteuert worden und danach über ALG-I in die Rente.

Wenn er zuvor noch ALG-I bezogen hat, dann hat er nach einem Ende der befristeten EMR wieder einen Anspruch auf ALG-I, denn die DRV entrichtet dafür Beiträge an die BA. Die Dauer hängt allerdings vom zuvor bereits aufgezehrten Anspruch ab.

Ob sich Ansprüche an die KK ergeben, daß hängt davon ab, ob da überhaupt noch ein früherer Anspruch bestand, was nach einer Aussteuerung mal nicht der Fall sein dürfte.

Aber eine anschließende Absicherung über die AfA dürfte mit Sicherheit genauso gut sein, denn dann fällt man nicht gleich in ein Loch und kann sich somit etwas gelassener auf ein mögliches Widerpruchsverfahren einlassen.

Es ist eben die Frage, weshalb die DRV ggf. der Meinung ist das eine weitere Fortführung der Rente (befristete EMR) nicht mehr erforderlich ist.

Wen der/die behandelnde(n) Arzt/Ärzte auch weiterhin der Auffassung sind, daß sich keine positive Veränderung ergeben haben, dann sollte man unbedingt in Widerspruch gehen und zur Not eben ein mühseeliges Klageverfahren anstreben.


Grüße saurbier
 

tanya99

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Die Bewilligung der EMR kam, als das Krankengeld auslief und wurde rückwirkend bewilligt für die komplette Krankenzeit. ALG 1 wurde nicht bezahlt.

Danke für Eure Antworten
Es ist eben die Frage, weshalb die DRV ggf. der Meinung ist das eine weitere Fortführung der Rente (befristete EMR) nicht mehr erforderlich ist.

Wen der/die behandelnde(n) Arzt/Ärzte auch weiterhin der Auffassung sind, daß sich keine positive Veränderung ergeben haben, dann sollte man unbedingt in Widerspruch gehen und zur Not eben ein mühseeliges Klageverfahren anstreben.


Grüße saurbier

Hat sich nichts verbessert am Gesundheitszustand. Daher stellen wir den Verlängerungsantrag.
 

Stauer

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Ich glaube jeder der in dieser Situation ist, macht sich Gedanken, Sorgen, stellt sich Fragen.
Natürlich macht man sich da Sorgen und ja, es nützt nicht viel, wenn man da versucht ein bißchen zu trösten. Ich würde erst mal in Ruhe mit dem HA darüber sprechen.
Die Unterlagen (Atteste), die beim 1. Antrag eingereicht wurden, brauchen wir nicht noch einmal einschicken, sondern nur neue Berichte?
Diese neuen Berichte würde ich beim HA erfragen und den gleich mal welche Berichte von FA's noch rein sollen. Wenn Du alle Berichte zusammen hast, schickst Du die denen zu und dann mußt Du abwarten. Entweder denen reicht das aus oder er wird noch mal untersucht. Sollte die Rente wegfallen, kann man, glaube ich, Widerspruch einlegen, evtl. auch klagen. Es geht ja darum, wie es einem geht und wenn das unverändert oder schlechter geht, bleibt die Rente noch.
Also nicht zuviel grübeln, einfach kommen lassen. ;)
 
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saurbier

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Hallo tanya99,

also vorerst würde ich mir mal keinen allzugroßen Kopf machen, denn die DRV prüft ja zuerst mal den Weiterbewilligungsantrag. Bis dahin kann dir auch hier niemand sagen ob da eine weitere Verlängerung oder nicht heraus kommt. Die meisten betroffenen dürften da alle Jahre wieder gespannt auf die Antwort (neuer Bewilligungsbescheid) warten - ich ja übrigens aktuell auch.

Nur mache ich mir deswegen keinen allzugroßen Kopf, denn sollte da kein positiver Bescheid bei heraus kommen, würde ich in Widerspruch und notfalls auch Klage gehen, denn mein Gesundheitszustand hat sich eher verschlechtert als verbessert.

In einem möglichen Klageverfahren wäre dann die DRV dran den Beweis zu erbringen, was sich bei mir gesundheitlich soweit gebessert hat das ich keinen Anspruch auf Rente mehr hätte und das dürfte bei euch wohl kaum anders aussehen, oder.

Die Bewilligung der EMR kam, als das Krankengeld auslief und wurde rückwirkend bewilligt für die komplette Krankenzeit. ALG 1 wurde nicht bezahlt.

Nun wenn das KG da bereits voll ausgenutzt worden ist, dürfte es kaum einen neuen Anspruch geben der dies hergäbe. Allerdings führt ja die DRV entsprechende Beiträge an die BfA ab, sodann im Anschluss an das Ende der EMR ein ALG-I Anspruch durchaus erwachsen sollte. Da müßte dich dein Mann dann bei der AfA melden, im übrigen so wie es zumindest auch auf meinem Schreiben der DRV bezüglich dem Auslaufen der Rente bisher im drauf stand.

Aber da bliebe dann noch einige Zeit dafür, denn um sich bei der AfA zu melden weil die EMR ausläuft reicht es 1 Woche voher. Sich früher zu melden ermöglicht den AfA SB nur deinen Mann viel zu früh mit unsinnigen Dingen unter Druck zu setzen und das sollte er sich nicht freiwillig antun.


Grüße saurbier
 
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