Defizit der Arbeitsagentur steigt auf elf Milliarden

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Staatshaushalte - Defizit der Arbeitsagentur steigt auf elf Milliarden

In der Krise steigen die Ausgaben für Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit dramatisch an. Die Bundesagentur für Arbeit wird im laufenden Jahr ein Defizit von bis zu elf Milliarden Euro ausweisen. Bislang waren nur sechs Milliarden geplant. Arbeitslosen drohen auf lange Sicht Kürzungen, wenn der Bund nicht haftet.
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"Warm" anziehen und wenn möglich vorsorgen. Harte Zeiten kommen auf uns alle zu!

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Drueckebergerin

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Vielleicht sollte man einfach den g(emeinen)GmbH den Geldhahn zudrehen, dann könnten wir jeder nen 100er mehr im Monat kriegen und es wär immer noch genug da....:icon_motz::icon_motz:
 

Paolo_Pinkel

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Hi,

huch? Täusche ich mich? Ich kann mich noch entsinnen vor einigen Monaten die selbe Zahl gelesen zu haben. Allerdings war das Vorzeichen ein "+" und die Jubelmeldung hies Überschuss und nicht Defizit. Wie geht das?

Gruss

Paolo
 
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Vielleicht sollte man einfach den g(emeinen)GmbH den Geldhahn zudrehen, dann könnten wir jeder nen 100er mehr im Monat kriegen und es wär immer noch genug da....:icon_motz::icon_motz:
Erstmal kommen die Kurzarbeiter und dann kommt ganz lange gaaaar nix.
Denn man will ja schliesslich die Wahl gewinnen. Die "GmbH" wird alles "auswinden" - und zwar bis auf den letzten Tropfen - um die Kurzarbeiter die mit Sicherheit noch mehr werden - zu bezahlen. Und es wird alles dafür getan werden um das Volk "ruhig" zu stimmen und nicht in Panik zu versetzen.


Auf der anderen Seite ..... Einsparen, Sanktionieren ... so seh ich das!
 
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Erstmal kommen die Kurzarbeiter und dann kommt ganz lange gaaaar nix...um die Kurzarbeiter die mit Sicherheit noch mehr werden - zu bezahlen. Und es wird alles dafür getan werden um das Volk "ruhig" zu stimmen und nicht in Panik zu versetzen.
Den ganzen Tag über kam im Radio, dass die Kurzarbeiter ab sofort besser gestellt werden sollen. Sobald die die 10-Prozent-Grenze erreicht haben, erhalten wohl die Arbeitgeber weitere Gelder, damit die armen Kurzarbeiter nicht so viel einbüßen. Ja Muci, das Volk ruhig stellen. Man hat Angst vor der noch arbeitenden Bevölkerung. Die könnten aufwachen...
 

Gabi

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.... aber es werden Arbeitslose. die keinerlei finanzielle Leistungen erhalten trotzdem in Maßnahmen gesteckt, d.h. sie kosten nun auch Geld aus den Topf der Beitragszahler .... das verstehe wer will, es wird Geld rausgeschmissen, welches nicht vorhanden ist ...
 

Bienchen

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Mir ist schon lange klar, dass die Gelder für das ALG II nicht angehoben, sondern durch scheinheilige Gründe gesenkt werden.

Schließlich habe wir nicht Milliarden in den Sand gesetzt wie die Banken. Da würden wir nämlich einen großen Bonus als Dankeschön bekommen!!!!:icon_twisted:
 

Mario Nette

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Hi,

huch? Täusche ich mich? Ich kann mich noch entsinnen vor einigen Monaten die selbe Zahl gelesen zu haben. Allerdings war das Vorzeichen ein "+" und die Jubelmeldung hies Überschuss und nicht Defizit. Wie geht das?

Gruss

Paolo
Ja, nicht wahr? Da hat die BA auf einmal ein 22-Milliarden-€-schweres Problem. Denn wir können rechnen:

11 Mill. aus dem Sparstrumpf + 11 Mill. zusätzlich aus dem Staatssäckchen. Aber was soll's, sind doch Peanuts gegenüber den Ausgaben für die Banken.

Mario Nette
 

Mario Nette

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Ach was soll's - wenn es mehr werden, reiben sich vielleicht auch mehr Leute den Schlaf aus den Augen.

Mario Nette
 

Kaleika

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Wieviel Geld die einsparen könnten, wenn sie auf ihre Verfolgungsbetreuung, inklusive der Ein-Euro-Jobs und unsinnigen Schulungen verzichten würden!
Aber das "geht nicht", weil es ja dann noch viel mehr Arbeitslose gäbe!

Kaleika
 
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Wieviel Geld die einsparen könnten, wenn sie auf ihre Verfolgungsbetreuung, inklusive der Ein-Euro-Jobs und unsinnigen Schulungen verzichten würden!
Aber das "geht nicht", weil es ja dann noch viel mehr Arbeitslose gäbe!

Kaleika
Eeeben! Traue nie einer Statistik die Du nicht selbst gefälscht hast.
 

HajoDF

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Minister Olaf Scholz plündert doch ganz bewusst das Guthaben der Agentur. Nach dem "Elefantentreffen" der Wirtschaftsbosse bei Merkel im Spätherbst 08 wurde ganz schnell von der Regierung die Dauer des Kurzarbeitergeldes zum Jan 09 von 6 auf 18 Monate verlängert, selbst bei 0-Produktivität, d.h. wenn gar nicht gearbeitet wird.
So will man den vehementen Anstieg der Arbeitslosigkeit im Wahljahr kaschieren.
Nach der Wahl im Herbst werden viele dieser Kurzarbeiter doch entlassen und fallen dann der Agentur nochmal mindestens 12 Monate in die Kriegskasse.... die bis dahin allerdings hoffnungslos im Minus sein dürfte.:icon_neutral:
 
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B. Trueger

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Minister Olaf Scholz plündert doch ganz bewusst das Guthaben der Agentur. Nach dem "Elefantentreffen" der Wirtschaftsbosse bei Merkel im Spätherbst 08 wurde ganz schnell von der Regierung die Dauer des Kurzarbeitergeldes zum Jan 09 von 6 auf 18 Monate verlängert, selbst bei 0-Produktivität, d.h. wenn gar nicht gearbeitet wird.
So will man den vehementen Anstieg der Arbeitslosigkeit im Wahljahr kaschieren.
Nach der Wahl im Herbst werden viele dieser Kurzarbeiter doch entlassen und fallen dann der Agentur nochmal mindestens 12 Monate in die Kriegskasse.... die bis dahin allerdings hoffnungslos im Minus sein dürfte.:icon_neutral:

Genau so sieht es aus. Und war nicht erst kürzlich hier ein Bericht aufgetaucht, in dessen die BA 16 Mrd. € für Rückstellungen für Beamtenpensionen brauchte? Da kam auch die Frage auf, ob es denn überhaupt so viele Beamte gibt. In der BA herrscht die gleiche Misswirtschaft, wie in allen anderen Ressorts.
 

isabel

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Den ganzen Tag über kam im Radio, dass die Kurzarbeiter ab sofort besser gestellt werden sollen. Sobald die die 10-Prozent-Grenze erreicht haben, erhalten wohl die Arbeitgeber weitere Gelder, damit die armen Kurzarbeiter nicht so viel einbüßen. Ja Muci, das Volk ruhig stellen. Man hat Angst vor der noch arbeitenden Bevölkerung. Die könnten aufwachen...
Dann hatte ich mich doch nicht verhört.

Minister Olaf Scholz plündert doch ganz bewusst das Guthaben der Agentur. Nach dem "Elefantentreffen" der Wirtschaftsbosse bei Merkel im Spätherbst 08 wurde ganz schnell von der Regierung die Dauer des Kurzarbeitergeldes zum Jan 09 von 6 auf 18 Monate verlängert, selbst bei 0-Produktivität, d.h. wenn gar nicht gearbeitet wird.
So will man den vehementen Anstieg der Arbeitslosigkeit im Wahljahr kaschieren.
Nach der Wahl im Herbst werden viele dieser Kurzarbeiter doch entlassen und fallen dann der Agentur nochmal mindestens 12 Monate in die Kriegskasse.... die bis dahin allerdings hoffnungslos im Minus sein dürfte.:icon_neutral:
HajoD,
das tragische dabei ist, dass die Menschen keine richtige Informationen haben.
Viele freuen sich einfach; die Hoffnung stirbt zu letzt.
Deswegen habe ich die Zweifel gehabt, ob ich mich nicht verhört hatte.
Ich beziehe meine Infos von IN, dabei läuft immer Radio.
Meistens höre ich die Nachrichten gar nicht mehr, es macht "klick" bei einem Stichwort, dann passe ich schon auf. Heute waren es schon mehrere Worte gefallen.
Es war auch die Rede über Aufputschmittel, was mich sehr interessiert, gegeben.
Ich habe die Nachr. auf RTL aufgepasst, leider.
Ich habe mich schwarz geärgert.
Es ist nicht unbedingt zum Thema, es ist aber deutlich, wie die Manipulation der Medien wirkt.
Wenn ein Wissenschaftler sagt, man sollte eigene Grenzen erkennen, ohne sich zu doppen, sollte schon richtig sein. Aber: die eigene Grenzen bedeuten eigene Existenz. Also, gesellschaftlichen und sozialen Abstieg.

In sehr wenigen Fällen wird tatsächlich die Karriere (im negativen Sinne) gestrebt. Es ist ein Überlebenskampf.

Ja, die DAK hat die Schuldige gefunden: die Menschen, die den Leistungsdruck mit Selbstkraft nicht gewachsen sind. Die Pillen, soweit verschreibungspflichtig, (viele nur auf BTM-R.) kosten auch Geld.

An Ritalin kommt man ohne weiteres nicht an. Es sei dem, man kann es bezahlen, und damit meine ich nicht Kassenrezeptzuzahlung.

Wenn man zu solchen Mitteln greift, greifen muss, um in dieser Ellbogengesellschaft zu überleben, ist es ein Armutszeugnis.
Aber nicht für die Betroffenen, sondern für das System!

Ich werde nach den Infos noch nachschauen, vielleicht finde ich einen vernünftigen Artikel.

Die Wahrheit ist aber, die Zuschauer (die zB.über 50 St/Wo arbeiten), nehmen dass ernst. Auch allen anderen Nachrichtenmüll. Die haben auch gar keine Zeit, nach Infos zu suchen.

Zur Zeit habe ich keine Worte mehr.

MfG
Isabell
 
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Zitat von HajoDF
Minister Olaf Scholz plündert doch ganz bewusst das Guthaben der Agentur. Nach dem "Elefantentreffen" der Wirtschaftsbosse bei Merkel im Spätherbst 08 wurde ganz schnell von der Regierung die Dauer des Kurzarbeitergeldes zum Jan 09 von 6 auf 18 Monate verlängert, selbst bei 0-Produktivität, d.h. wenn gar nicht gearbeitet wird.
So will man den vehementen Anstieg der Arbeitslosigkeit im Wahljahr kaschieren.
Nach der Wahl im Herbst werden viele dieser Kurzarbeiter doch entlassen und fallen dann der Agentur nochmal mindestens 12 Monate in die Kriegskasse.... die bis dahin allerdings hoffnungslos im Minus sein dürfte.
:icon_neutral:
Genauso ist es! :icon_daumen: Es geht NUR um die Wahl. Ich werde das Gefühl nicht los und wage auch zu bezweifeln, daß unsere ach so schlauen Politiker, den Tsunami, der da auf uns zurollt, überhaupt gesehen haben und - vor allem begriffen haben, daß man diesen keineswegs stoppen kann!

Hier der Tsunami: EU_Banken: 18 Billionen sind faul

Es war auch die Rede über Aufputschmittel, was mich sehr interessiert, gegeben.

Ich werde nach den Infos noch nachschauen, vielleicht finde ich einen vernünftigen Artikel.
Meinst Du den Artikel Isabel?

Hunderttausende Menschen dopen am Arbeitsplatz
Eine kleine Pille, und die Arbeit läuft wie geschmiert: Immer mehr Frauen und Männer nehmen einer neuen Studie zufolge Medikamente, um sich den Anforderungen im Beruf gewachsen zu fühlen. Zum Einsatz kommt dabei unter anderem der Wirkstoff Piracetam, der eigentlich gegen Demenz helfen soll. Dopen-am-Arbeitsplatz
Hier auch noch einer: Top im Job - dank Pillen
 
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HajoDF

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Die Talfahrt im Arbeitsmarkt hat gerade erst begonnen.
(
(pressebox Agentur für Arbeit) Nürnberg, 04.02.2009, Kurzarbeit hilft, Entlassungen zu vermeiden. Die Nachfrage von Arbeitgebern bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) nach dieser finanziellen Entlastung ist auch im Januar ungebrochen hoch.
Nach den vorläufigen Angaben der BA haben im Januar 2009 bundesweit 10.600 Betriebe für insgesamt 290.600 Arbeitnehmer Kurzarbeit aus konjunkturellen Gründen beantragt. Damit wurde im Januar etwa für genauso viele Personen Kurzarbeit beantragt wie im Dezember (+5.000) aber für deutlich mehr als vor einem Jahr (+274.000). Seit Oktober 2008, als die Finanzkrise die Realwirtschaft erreichte, gab es somit bundesweit 23.300 Anzeigen von Arbeitgebern für insgesamt 774.600 Arbeitnehmer auf Kurzarbeit. Differenziert nach Branchen waren besonders Arbeitnehmer in der Automobilindustrie, in der Herstellung von Metallerzeugnissen und im Maschinenbau betroffen.
Gleichzeitig fallen die offenen Stellen rapide auf nun ungefähr 400.000,
die sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigkeiten nehmen erstmals wieder ab.... und zwar deutlich. Neben der rasant steigenden Kurzarbeit steigt gleichzeitig die Anzahl der Kündigungen.


Ein verzweifelter Mittelstandsunternehmer (der größte in Deutschland der Auto-Zulieferindustrie zahlt seinen Mitarbeitern Prämien zusätzlich, wenn sie jetzt ein Auto kaufen!!!! Ein Herz für seine "Kumpels" ? 3 x Haha


Wohl dem, der keine Arbeit mehr hat, denn er ist schon "unten" angekommen.

Die Nocharbeitnehmer befinden sich gerade im freien Fall. Um den Aufprall nicht zu spüren, schlucken sie tonnenweise Pillen, mit schneller Hand vom "Limbatrilspender" verordnet. Optimisten dagegen schlucken morgens Speedies (auch bekannt als Cappies) für den neuen Leistungshöhenflug und abends Sedativa, damit sie wieder "runterkommen". Vollbremsung!


Wen wundert noch, dass die psychischen Erkrankungen in der Arbeitnehmerschaft "boomen"? Burn out ist chic!
 

Vater Flodder

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Defizit der Arbeitsagentur steigt auf elf Milliarden
In welchem Sparschwein sind denn die ganzen Überschüsse der letzten Jahre verschwunden ?

Wurden damit etwa Banken im Wachkoma gehalten :icon_neutral: :icon_eek:
 
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