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Dauermahnwache vor Bremer Arbeitsagentur: Weg mit Hartz IV.

Kaleika

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#1
Dauermahnwache vor Arbeitsagentur: Weg mit Hartz IV.




Unter dem Motto „Weg mit Hartz IV – 10 Jahre sind zehn Jahre zu viel“ ruft ein Bremer Bündnis aus Betroffenenverbänden am 29. und 30. Oktober sowie am 1. November zu mehrtätigen Aktionen vor der Arbeitsagentur Bremen am Doventorsteinweg auf. Neben der Dauermahnwache und einer täglichen öffentlichen Versammlung mit offenen Mikrofon jeweils um 12 Uhr mittags, erhalten Hartz-Betroffene Infos, Beratung und Hilfestellungen bei Anträgen.
(...)
DIE LINKE in Bremen: Dauermahnwache vor Arbeitsagentur: Weg mit Hartz IV.
 

hartaber4

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#2
Gutes Timing......Jahreszeit!

Mal sehen, ob sich das SGB II wegzittern lässt..... während die JC-Besatzung aus geheizten Räumen (plus Heizlüfter für die Fusswärme) zuguckt und sich scheckig lacht....
 

HolgerKanns

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#3
Nun ja, es geht in Richtung BuTa-Wahlen. Und da die Linke genauso erfolgreich wie die Gelbe ist, muß sie sich über 5% zittern.
Und wer schon den Winter über in Bremen gezittert hat, der hat sich warm gezittert. Gefahr: Schockfrostung durch Überhitzung bei der ersten Hochrechnung.
Vielleicht können sich Linke und FDP vorher entschließen, eine BG zu begründen, dann kann die eine der anderen paar Zitterprozente überlassen :icon_twisted:
 

Kaleika

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#4
PROTEST GEGEN HARTZ IV VOR BREMER JOBCENTER

Text: NorbertSchulze in Jobcenter (1)
Zitat aus: Protest gegen Hartz IV vor Bremer Jobcenter

Während in den meisten Städten trotz großem Unmut Hartz IV Betroffene nicht protestieren, regt sich in der Hansestadt Bremen ein erster wahrnehmbarer Protest. Mit mehreren Mahnwachen protestierten in dieser Woche Aktivisten gegen die Unrechtszustände der sogenannten Hartz IV-Reformen. Die Aktionen sollen fortgeführt werden und die Veranstalter hoffen auf eine rege Beteiligung.
(...)
PROTEST GEGEN HARTZ IV VOR BREMER JOBCENTER - Macht - jetzt.de
 

mertenshom

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#8
gut weg mit alg2. das is ne richtig tolle idee, zeugt davon wie unausgegoren und unüberlegt hier gehandelt wird. die alternative ist dann nix zu bekommen?
 

xyz345

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#11
Hier braucht der eine oder andere überhaupt nicht rumzulästern. :icon_evil:
Als ich - eine einzelne Person - mal per Faxe und per Emails eine Protestaktion gegen mein Mobcenter ankündigte, sind die Behörden gleich gesprungen, um meinen Mobcentern (Hauptverwaltung und Zweigstelle) Beine zu machen! :icon_dampf:

Fazit: Nicht immer braucht es Massen, um die Schergen einknicken zu lassen!
 

gelibeh

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#12
Neben der Dauermahnwache und einer täglichen öffentlichen Versammlung mit offenen Mikrofon jeweils um 12 Uhr mittags, erhalten Hartz-Betroffene Infos, Beratung und Hilfestellungen bei Anträgen. Und werden - falls gewünscht - zu Terminen bei der Arbeitsagentur begleitet
Zumindest das macht sogar Sinn, wenn da nur zwei Leute gestanden hätten.
 
E

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#13
Hartz IV wirkt ganzjährig, nimmt keine Rücksicht auf Wetter oder Unwetter und keine Rücksicht auf Lebensalter und Lebensumstände!

Die teilweise hier ins Lächerliche gehenden Bemerkungen sind einfach nur widerlich!
Natürlich braucht es kein Engagement, wenn man mit Hartz IV seine Lebensträume schon erfüllt hat. Manche sind eben leicht zufrieden zu stellen...
 

xyz345

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#14
Was die Schergen überhaupt nicht verkraften können, ist Öffentlichkeitsarbeit.
Deshalb zählt schon jeder einzelne, der die Rechtswidrigkeiten öffentlich anprangert! :icon_motz:

@die Bremer Protestanten: :icon_klatsch: :icon_klatsch: :icon_klatsch:

Recht so! Solidarische Grüße!
 

Hamburgeryn1

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#15
Hier braucht der eine oder andere überhaupt nicht rumzulästern. :icon_evil:
Danke!:icon_daumen:

Kürzlich habe ich mich spontan einem kleinen Grüppchen vor einem JC angeschlossen um Flyer zu verteilen.

War es eine große Sache? Nein.
Wurde überregional davon berichtet? Nein.
Hat es die Passanten interessiert? Nein.

Doch was viel schlimmer war: Hat es die Betroffenen interessiert? NEIN!

Sie wollten keine Flyer, keine Infos, kein Gespräch, keinen Beistand.
Sie wollten nur ins JC, und irgendwie ihren Termin hinter sich bringen.
Bloß nicht auffallen, "um keinen Ärger mit dem SB zu bekommen".
"Sonst wird alles nur noch schlimmer!"
"Man kann ja doch nichts gegen die (SB) unternehmen!"

Wie im Kindergarten.
Am Ende fragte ich mich, warum ich mich eigentlich noch für solche Luschen hinstelle, die mit ihrer Obrigkeitshörigkeit und Feigheit mit dafür verantwortlich sind, dass die MA so mit uns umgehen, wie sie mit uns umgehen!

Und jetzt stehen irgendwo in Bremen 20 Leutchen bei diesem miesen Wetter herum, um auch für uns alle gegen die Ungerechtigkeit von Hartz IV aufmerksam zu machen. Doch statt diesem Engagement Anerkennung zu zollen, und als Vorbild zu nehmen, selbst was auf die Beine zu stellen oder sich ihnen anzuschließen (wenn man in Bremen wohnt), werden sie hier mit dummdreisten Bemerkungen überhäuft.

Solidarische Grüße an die beherzten Bremer!
 

gelibeh

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#16
Deshalb zählt schon jeder einzelne, der die Rechtswidrigkeiten öffentlich anprangert!
Nicht nur das, was zählen tausende Demonstranten gegen wenige, die die Betroffenen über Ihre Rechte aufklären und die als Beistand begleiten.
Demos muss es geben, für mich ist aber die andere Aufklärungsarbeit wichtiger.
 

Rounddancer

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#17
Die meisten Alg-II-Empfänger wollen -verständlicherweise- aus Alg-II raus, wieder in Arbeit, sie interessiert keine Ideologie,- es gilt: "Zuerst das Fressen, dann die Moral!".

Ein Problem ist auch: "Weg mit Hartz IV" ist keine Lösung,- denn ohne Sozialhilfe leben müssen die meisten anderen arbeitslosen Menschen auf der Welt,- die kriegen gar nix oder noch weniger vom Staat, müssen bei Verwandten betteln, klauen, hungern, und wirklich jegliche Arbeit annehmen, die auch nur ein paar Su bringt.

"Weg mit Hartz IV" hilft also nur dann, wenn man ein finanzierbares, realistisches Ersatzprodukt hinstellt, das gleich teuer, aber besser billiger ist, als Hartz IV. Schließlich kommt ja diese komische Schuldenbremse. Das Ersatzprodukt darf aber nicht soo attraktiv sein, daß die, die noch Arbeit haben, diese aufgeben,- denn dann zahlte ja keiner mehr das Ersatzprodukt.

Die frühere Arbeitslosenhilfe wäre so ein Weg,- sie wäre fairer und nicht teurer, als Hartz IV. Aber die jüngere Generation, also so Typen wie Jens Span, etc. kennen die schon gar nimmer.

Andererseits: Protest sollte dort sichtbar werden, wo die Entscheider sind, also in Berlin und woauchimmer Bundesrat, Regierung und Bundesrat aufschlagen.
 
E

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#18
Zitat von Lutz Die teilweise hier ins Lächerliche gehenden Bemerkungen sind einfach nur widerlich!
Wer ist eigentlich @Lutz, der meint einige Leute hier so angehen zu können? Schon mal was von Meinungsfreiheit gehört?
Sicher,nachdem das Urteil des BVerfg ignoriert wurde, haben diese 20 Demonstranten die Politiker jetzt in Angst und Schrecken versetzt.
Übrigens, nachdem jetzt auch Bundeswehreinsätze im Inneren erlaubt sind, und man in Griechenland gesehen hat, was Demonstranten zu erwarten haben, ziehe ich meine Strategie gegen dieses Unrecht vor. Schönen Tag noch.
 

xyz345

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#19
Andererseits: Protest sollte dort sichtbar werden, wo die Entscheider sind, also in Berlin und woauchimmer Bundesrat, Regierung und Bundesrat aufschlagen.
Jaaaa! Stimmt! Habe auch die Erfahrung gemacht. :icon_daumen:
Nichts ist peinlicher, wie wenn Gebeutelte vor dem Reichstag und vor dem Kanzleramt protestieren! :icon_motz:

Aber es hilft auch sehr, wenn öffentlichkeitswirksam vor den Mobcentern demonstriert wird. :biggrin:
 
E

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#20
Protest sollte man nicht kleinreden, sondern ernst nehmen. Aber bei 20 Leuten fällt das natürlich schwer. Das bringt einfach nichts. Am Ende holen sich die Beteiligten noch eine Erkältung. Wie unnötig!

das solte kein kleinreden sein
nein
nur 20 betroffene aus einen JC versammeln sich vor ort
der rest sitzt zu hause und schaukelt sich die nüsse oder was weiss ich

das stimmt mich nachdenklich sowas
 
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#21
Ernsthafte Frage:
Was soll das bringen?
Das wird ausgesessen und ignoriert und wenns zuviel wird, werden die Leute eben weggeprügelt vom Erfüllungsgehilfen der Staatsmacht... unserer doch so "beliebten" Polizei.

Mit anderen Worten:
Das interessiert niemanden. Traurig, aber eben die Realität.
 

HolgerKanns

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#22
Was die Schergen überhaupt nicht verkraften können, ist Öffentlichkeitsarbeit.
Deshalb zählt schon jeder einzelne, der die Rechtswidrigkeiten öffentlich anprangert! :icon_motz:

@die Bremer Protestanten: :icon_klatsch: :icon_klatsch: :icon_klatsch:

Recht so! Solidarische Grüße!
Das glaubst Du nicht wirklich!
Die Konsequenz wäre in diesem Falle: Maria war ne Transe, Josef ihr Freier. Und Josef, "die war schwanger"

@sumse: einfach mal die **** halten.
 
E

ExitUser

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#24
Zitat von DeppvomDienst
Das wird ausgesessen und ignoriert und wenns zuviel wird, werden die Leute eben weggeprügelt vom Erfüllungsgehilfen der Staatsmacht... unserer doch so "beliebten" Polizei.
Genau so sieht es aus, und Solidarität ist in D nicht zu erwarten.
Millionen könnten vielleicht etwas bewirken. M.M.n, hilft da nur Aufklärung, und das Betroffene massenhaft klagen.
Trotzdem ziehe ich meinen Hut, denn es gehört zu jeder Demo gegen H4 auch Mut, denn Beleidigunden zumindest von Blöd Lesern sind ihnen sicher.

Gerade gefunden:
Auch die ARD-Sender beteiligen sich an der Entwicklung. Über die massiven Proteste, die Kritik vieler Bürger wird kaum oder nur sehr verkürzt berichtet. Es soll sogar zukünftig vermieden werden, zu oft die Kamera auf knüppelnde Polizisten und andere “Sicherheitskräfte” zu halten. “Stuttgart 21” soll der Vergangenheit angehören.
An und für sich

schon wieder:
36-Jähriger zieht Messer bei der Job-Com - Aachener-Zeitung.de


mfg
 

xyz345

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#25
Aufklärung der Hartzies? Rechte aufzählen? Rechtsberatungen? Beistände organisieren? Demos? Mahnwachen? Proteste? ....

@DeppvomDienst:
Nö. Wir halten lieber unser Maul. Lassen unseren Hintern im Warmen. Was geht mich der Scheiß der anderen an? Hauptsache mir gehts gut. Jeder ist sich selbst der Nächste. Hab genug eigene Probleme. Wir hilft denn mir? Ich weiß ja, wie ich mich wehren kann. Hauptsache, es trifft mich nicht. Wir nehmen alles als gottgewollt hin. Maul halten. Augen zu. Nix sagen. Wir kommen gegen die eh nicht an. Da kann man nichts machen. Ist halt so. Hat eh keinen Zweck. ...

Wenn alle so denken und handeln würden, lebten wir wieder im 19. Jahrhundert. :icon_motz:

Schreibst du für die Schergen?
 
E

ExitUser

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#27
Hallo **** vom Dienst,
nette Leute hier im Forum unterwegs. Ich zähle bereits die zweite Beleidigung in Bezug auf deinen Nick.
Mir fehlen einfach die Worte. Diskutieren ist hier einfach unmöglich.

Gruß lagune1
 

Rounddancer

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#28
Diskutieren ist hier einfach unmöglich.
Tipp: Die Spinner und die mit dn Scheuklappen ignorieren. Und die Beleidiger, sowie die, die zu Straftaten aufrufen oder sie billigen, melden.

Dazu nicht für die paar Spinner schreiben,- sondern für die vielen tausend Normalen.
 

Seebarsch

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#29
Mein TIPP:
Mahnwachen vor den Parteibüros der Parteien, die HARTZ IV /SGB 2 eingelocht bzw. sogar noch verschlimmert haben.
Besonders wirksam wäre das zu Wahlkampfzeiten!

Noch besser ist es, in Wahlkampfzeiten die Werbeaktionen der entsprechenden Parteien aktiv vor Ort zu begleiten, und die Umworbenen (Wähler) aufzuklären.
Hilfreich ist es auch, von den Werbenden Kandidaten vor Ort, Aussagen zu dem Thema zu erhalten!

Bei allem Engagement:
Wen interessieren Mahnwachen vor der Arbeitsagentur?

Den Regierenden bzw, Verantwortlichen muss da weh tun wo sie selbst was wollen!
Nämlich alle vier Jahre bei den Wahlen! Ansonsten ist denen doch alles pupegal!
:biggrin:
 
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#30
Noch besser ist es, in Wahlkampfzeiten die Werbeaktionen der entsprechenden Parteien aktiv vor Ort zu begleiten, und die Umworbenen (Wähler) aufzuklären.
Hilfreich ist es auch, von den Werbenden Kandidaten vor Ort, Aussagen zu dem Thema zu erhalten!
Eine sehr gute Idee. Allerdings sollten die "Aufklärer" auch rhetorisch gewappnet sein. Mit dem Spruch "Hartz IV muß weg" alleine dürften einem keine Sympathien zufliegen.
 

jockel

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#32
Protest sollte man nicht kleinreden, sondern ernst nehmen. Aber bei 20 Leuten fällt das natürlich schwer. Das bringt einfach nichts. Am Ende holen sich die Beteiligten noch eine Erkältung. Wie unnötig!
Mit was kann man denn Ämtern als Arbeitsloser erpressen?

Da müßte man ja ein Objekt der amtlichen Begierde als Trumpf oder Faustpfand in der Hand haben, nach dem die Sachbearbeiter und Beamte lechzen.

Ich kenne so ein begehrtes Objekt nicht.

Eure Minidemo ist zwar gut gemeint, aber die Wirkung bleibt aus.

Ist wie eine Demo der No Ma'am-Bewegung von Al Bundy.

Du bist in NO MA'AMs eigenem Land, Baby!

Al Bundy vor dem Senat

Al Bundy beim Arbeitsamt

Streik in Betrieben ist sinnvoll, weil ein Unternehmer nicht auf seine Belegschaft verzichten kann, wenn alle streiken. Hält sich der größte Teil der Belegschaft nicht an die Streikziele, sondern geht brav seiner Arbeit nach, wird auch ein Streik eine Luftnummer werden.

Was 1989 funktionierte, waren die Friedensdemos von paar 10.000 Leuten in jeder Stadt. Das wirkt, beeindruckt und klappt!!! 10.000 können den Betriebsablauf eines jeden Ortes mächtig gewaltig stören.

Bist Du aus einem Ort raus, hast Du die nächsten 10.000 im Nachbarort wieder auf der Straße. So muß es bundesweit zugleich laufen.
 

mertenshom

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#33
ein rückgang zur arbeitslosenhilfe ist nicht gewollt, weil dadurch leute aus dem raster gerutscht sind und sich drauf eingestellt haben nie wieder arbeiten zu gehen. vor allem wenn sie beim sozi gelandet sind. das grundkonzept ist vollkommen ordnung. es wird nur zu lasch und nicht einheitlich umgesetzt. das muss sich ändern. langsam kommen sie ja drauf und verändern ihre arbeitsweise.
ansonsten ist der masse wichtig miete, heizung und lebensmittel zahlen zu können und nicht sinnlos-faxen durchzuziehen. die sollen was bringen? abschaffung von alg2 und des sozialen netezes? damit alg2 hes halt bis sie wieder arbeit haben unter der brücke oder wenn glücklich im pappkarton vegetieren?
 

jockel

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#34
Die meisten Alg-II-Empfänger wollen -verständlicherweise- aus Alg-II raus, wieder in Arbeit, sie interessiert keine Ideologie,- es gilt: "Zuerst das Fressen, dann die Moral!".

Ein Problem ist auch: "Weg mit Hartz IV" ist keine Lösung,- denn ohne Sozialhilfe leben müssen die meisten anderen arbeitslosen Menschen auf der Welt,- die kriegen gar nix oder noch weniger vom Staat, müssen bei Verwandten betteln, klauen, hungern, und wirklich jegliche Arbeit annehmen, die auch nur ein paar Su bringt.

"Weg mit Hartz IV" hilft also nur dann, wenn man ein finanzierbares, realistisches Ersatzprodukt hinstellt, das gleich teuer, aber besser billiger ist, als Hartz IV. Schließlich kommt ja diese komische Schuldenbremse. Das Ersatzprodukt darf aber nicht soo attraktiv sein, daß die, die noch Arbeit haben, diese aufgeben,- denn dann zahlte ja keiner mehr das Ersatzprodukt.

Die frühere Arbeitslosenhilfe wäre so ein Weg,- sie wäre fairer und nicht teurer, als Hartz IV. Aber die jüngere Generation, also so Typen wie Jens Span, etc. kennen die schon gar nimmer.

Andererseits: Protest sollte dort sichtbar werden, wo die Entscheider sind, also in Berlin und woauchimmer Bundesrat, Regierung und Bundesrat aufschlagen.
Geh mir weg mit Jens Span oder Philipp Mißfelder. Da kommt mir die Galle und alle Mahlzeiten gleichzeitig hoch bei soviel Heuchelei, Falschheit und Verlogenhheit.
 
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#36
Hallo **** vom Dienst,
nette Leute hier im Forum unterwegs. Ich zähle bereits die zweite Beleidigung in Bezug auf deinen Nick.
Mir fehlen einfach die Worte. Diskutieren ist hier einfach unmöglich.

Gruß lagune1
Einfach ignorieren.
Wieso soll ich auf so ein Geschwurbel eingehen?
Klein-Aggro macht sich wichtig, na wenns ihm gefällt. Viel Spaß dabei.

Wenn er den Sinn dahinter nicht verstanden hat, dann ist das nicht mein Problem.

Was ich geschrieben habe, war lediglich, dass die Regierung Mittel und Wege hat, solche Proteste auszublenden, und das wird auch gemacht. Ganz egal, wie viele Leute da stehen. Bevor es zu viele werden, und da kannst Du Dir sicher sein, werden die Wasserwerfer und Gummiknüppel ausgepackt, so wie man das seit einigen Jahren macht.
 
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