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Acacia

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#1
Meine freundin hat vor 3 monaten ihren alg2 antrag abgegeben...bis heute hat sich nichts getan,trotz mehrmaligen anrufen,wurde einem immer erzählt das man vorgezogen wird...tja,heute wieder angerufen,und wieder der gleiche schwall"blablabla"

meine frage,was kann ich tun,hab zwar mit sozialgericht gedroht,aber glaub net das das die sehr beeindruckt hat.weiss das es ne möglichkeit gibt,ne beschwerdee einzureichen,hab aber angst das wir dann erst recht eine auf den deckel bekommen...hoff mal jemand hat passenden rat.
 
E

ExitUser

Gast
#2
Der erste Weg ist immer die schriftliche Anmahnung mit einer Fristsetzung von 8 - 10 Tagen bei dem SB ("Wenn ich von Ihnen keinen Bescheid bis zum ........ erhalte, werde ich ein Beschwerde wegen Untätigkeit bei Ihrem Vorgesetzten einreichen"). Und bitte die Anmahnung im Empfang abgeben und den Eingang auf der Kopie des Schreibens Korrekt quittieren lassen (Stempel mit Unterschrift!) Und sorgfältig aufbewahren! Das ist ein Beweisstück.

Tut sich nichts in der angegebenen Frist, geht die nächste Anmahnung schriftlich an den Vorgesetzten mit der Kopie der Anmahnung an den Sachbearbeiter ("Habe Antrag am ........ eingereicht, mehrmals mündlich und am............. schriftlich angemahnt (s. Anhang). Sicher werden Sie verstehen, dass man auf eine Grundsicherung nicht warten kann. Sollte ich bis ......... (weitere Frist von ca. 8 - 10 Tagen) keine Nachricht von Ihnen erhalten, informiere ich Sie der Fairness halber, dass ich eine Dienstaufsichtsbeschwerde wegen Untätigkeit bei dem Amtsgericht einreichen werde"). Und immer den Empfang auf eine Kopie dieses Schreibens quittieren lassen. Mach dir die Mühe und gebe das persönlich gegen Empfangsbescheinigung ab, denn sonst werden die das nicht erhalten haben wollen und argumentieren "Sie haben das ja nicht reklamiert". In der Regel bewegt sich etwas nach einer Beschwerde bei dem Vorgesetzten. Wenn nicht, gehst du zu deinem zuständigen Amtsgericht und reichst eine Dienstaufsichtsbeschwerde wegen Untätigkeit ein ("Habe Antrag auf Grundsicherung am ................ und weder nach einer Beschwerde bei dem SB noch bei seinem Vorgesetzten eine Rückmeldung erhalten. Anbei Kopie meiner Anmahnungen. Ich bitte um dringende Bearbeitung"). Dazu brauchst du keinen Anwalt. Glaub mir, das wird für den SB und seinem Vorgesetzten dann sehr unangenehm. Dann spuren sie. Und wenn du in zukünftigen Angelegenheiten die dir deswegen Schwierigkeiten bereiten, dann gehst du genauso wieder vor. In der Regel werden sie vorsichtig.

Soweit mir von einem Sozialrechtler bekannt ist, kann man beim Amtsgericht im Falle von Lebenssicherungsforderungen bereits schon nach 3 Monaten nach Antragsstellung klagen, ansonsten erst nach 6 Monaten.
 

Acacia

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#3
danke für deine antwort.....

es ist eine frechheit,was die abziehen....gottseidank bin ic nicht mehr alg2 empfänger.hab es aber auch mitgemacht,da ging es aber nocha. 3 monate ohne was zu machen.langsam glaub ich das es taktik ist..
 

eAlex79

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#4
Selbstverständlich! Und wenn sie net bald was unternimmt kommt die Frage "Ja wie haben Sie dass denn all die Monate gemacht? Sie sind gar nicht Hilfsbedürftig!"

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x Alex.
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E

ExitUser

Gast
#5
Auch einen Vorschuss kann man dir in diesem Fall nicht ablehnen. Da kenne ich mich nicht so aus, habe aber schon viel in diesem forum gelesen. Schau doch mal nach.
 

Acacia

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#6
was passieert wenn man eine beschwerde beim amtsgericht einreicht?

haben heute mit dem bossd er arge gesprochen,dann ging alles fix!aber würd eben gern wissen was da passiert,für den fall der fälle,weil länger hinhalten lassen wollen wir uns nicht.
 
E

ExitUser

Gast
#7
was passieert wenn man eine beschwerde beim amtsgericht einreicht?

haben heute mit dem bossd er arge gesprochen,dann ging alles fix!aber würd eben gern wissen was da passiert,für den fall der fälle,weil länger hinhalten lassen wollen wir uns nicht.
Dann wird das für den Chef der ARGE sehr unangenehm, denn er ist für die Arbeitsqualität seiner Mitarbeiter verantwortlich und hat eine Klage wegen denen am Hals.
 
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