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Datum in der Bewerbung

elo237

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Frage mich mal, wer sich daran hält

ich kenne es so das Datum ganz oben Rechts mit Ort

nach der DIN 5008 Regel soll ja das Datum in der Bezugszeile
wie im Geschäftsbrief ?

Meine mal das viele kleine Firmen das so auch nicht kennen
und der Chef dann die Bewerbung dann gleich in den Müll schmeißt

Tja niemanden kann man es Recht machen
 

Steinschleuder

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Alles Mumpitz!:icon_razz:

Tatsache ist, bei jeder Bewerbungstrainingsmaßnahme wird einem von den sogenannten "Fachkräften" was anderes erzählt.

Ich hatte mal eine, da wurde uns total die DIN-Norm eingepaukt.

Plötzlich wurde die nette Lehrerin krank und es kam ne Vertretung.:icon_confused:

Die erzählte was völlig anderes, nämlich das man nur durch eine individuell gestaltete Bewerbung aus den Legionen der Arbeitssuchenden herausstechen kann und die ganze DIN-Randale nicht so wichtig ist.

Hat sich voll gelohnt der Kurs.:icon_biggrin:
 

elo237

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nur durch eine individuell gestaltete Bewerbung aus den Legionen der Arbeitssuchenden herausstechen kann und die ganze DIN-Randale nicht so wichtig ist.
so denke ich das auch

kommt immer darauf an wer es liest

das ist Lotterie vom feinsten
 

evelyn62

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Jupp, da mach ich das ja instinktiv richtig. Meine Bewerbungen sehen auch so aus.
Kein Personaler wird mit dem Maßband Ihr Anschreiben ausmessen.
Ich kenne das noch von Bewerbungen für Siemens. Nur weisse Umschläge, wer sich nicht dran hielt und z. B. braune Umschläge verwendete flog ohne Ansehen der Person nach Ablage P. Anschreiben nur nach DIN, keine Zeile zu viel oder zu wenig. Lebenslauf handschriftlich dabei. Die Anschreiben liefen durch den Scanner, eine Zeile falsch --> raus.
Und ich bin überzeugt, die machen das da immer noch so.
 
E

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Ich kann leider die PDF auf der Seite nicht aufrufen.

Aber ich schreibe schon immer alle Briefe so, dass ich die Adressen so formatier, dass sie in ein "Sichtfenster" passen. Egal ob nun großer oder kleiner Umschlag. Und das Datum schreib ich dann drunter rechtsbündig, dann Betreff etc.

Dass Datum und Ort ganz oben rechts stehen, kenne ich eigentlich immer schon nur von privaten Briefen, wo dann nach dem Datum ein paar Zeilen drunter direkt kommt: Liebe Omma, viele Grüße aus dem Urlaub. Bei offiziellen Anschreiben, wo ich die Adresse mit aufs Schreiben setze, kannte ich das noch nie anders als dass das Datum unter den Adressen steht.
 

elo237

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Datum hatte ich schon immer ober rechts geschrieben mit Ort

da hat noch nie jemand gemeckert von den 4 Bewerbungs Trainings
und es kamen einige Vorstellungsgespräche heraus
und auch Jobs halt nur bei ZAF

also was solls

alles Mumpitz
 

Steinschleuder

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Die ZAF-Jobs hättest Du aber wohl auch bekommen, wenn das Datum auf der Rückseite, in der linken unteren Ecke gestanden hätte.:icon_hihi:
 

Steinschleuder

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Diese Jobs bekommst Du auch, wenn Du Briefpapier von Hello Kitty für die Bewerbung benutzt.
Hello Kitty Briefpapier würde sogar für ne Festeinstellung reichen.

Denn damit stichst Du aus der Masse der Bewerbungen heraus und wärst im Tierfutter- und Tierhandel-Sektor ganz vorne dabei.:icon_biggrin:
 

Kerstin_K

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Also das Datum ganz oben entspricht sicher nicht der DIN.

Kann keines falls schaden, wenn man sich dran hält, aber ich denke, es kommt sicher auch drauf an, für was man sich bewirbt. Bei einem Handwerker lasse ich da einiges mehr durchgehen, bei einer Sekretaärin sollte die Einhaltung der Din selbstverständlich sein, gehört ja quasi zum Handwerkszeug.

Was hier über Siemens beschrieben wird finde ich total übertrieben. Warum bitte soll man keine braunen Umschläge benutzen?
 

Tusnelda

Neu hier...
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Frage mich mal, wer sich daran hält

ich kenne es so das Datum ganz oben Rechts mit Ort

nach der DIN 5008 Regel soll ja das Datum in der Bezugszeile
wie im Geschäftsbrief ?

Meine mal das viele kleine Firmen das so auch nicht kennen
und der Chef dann die Bewerbung dann gleich in den Müll schmeißt

Tja niemanden kann man es Recht machen

Das Anschreiben in einer Bewerbung ist definitiv kein offizielles (Geschäfts-) papier, sondern ein privates Schreiben, welches keiner DIN-Vorschrift unterliegt. Wenn man sich allerdings explizit um eine Stelle als Sekretär/in o.ä. bewirbt, ist ein DIN-konformes Anschreiben schon mal ein Stück Visitenkarte.
Ob eine Bewerbung im Verfahren weiterkommt oder nicht, liegt in den Sternen bzw. in den Händen des Auswählers. Wichtig ist korrekte Rechtschreibung, einwandfreie Grammatik und ein Schreibstil, der darauf schließen lässt, dass der Schreiber den Job wirklich möchte und auch dafür geeignet ist.
.
 
E

ExitUser

Gast
Hat sich voll gelohnt der Kurs.
Ich denke, er hat sich insofern "gelohnt", als folgendes deutlich wurde: Es gibt KEINEN immer gültigen Goldstandard bei Bewerbungen. Auch wenn Job-Coaches, SBs und pAps das vielleicht behaupten und meinen, was sie an Tipps geben, sei der Weisheit letzter Schluss. Das ist oftmals Quatsch. Die DIN für Geschäftskorrespondenz kann ein Orientierungsleitfaden sein, sie muss es aber nicht sein. Man kann ein Schreiben auch ganz anders aufziehen.

Man kann es bunt gestalten, auf farbigem Papier, mit lustigen Bildern versetzt usw. Letztlich gibt einem der Erfolg - oder Misserfolg - Recht. Wenn man sich ständig an die Tipps von Coaches hält, es so und so zu verfassen, aber dabei nur Absagen rauskommen, ist eine logische Schlussfolgerung wohl: Es einfach mal anders versuchen, also bewusst von der vorgegebenen Norm abweichen.

Ich habe in meiner Funktion als Arbeitsloser insgesamt gut 400 Bewerbungen verfasst. Einige ernste, einige seriöse, einige lustige, einige zynische, einige bewusst schlechte, weil ich gar nicht eingestellt werden wollte (Zwangsbewerbungen fürs JC). Und ganz viele schrieb ich auch nach der bekannten 0815-Norm. In meiner Funktion als Job-Coach und Arbeitsvermittler habe ich tausende Bewerbungen gelesen und kommentiert. Was mir das alles geholfen hat? Gar nichts! Einen guten Job fand ich letztlich über persönliche Beziehungen. Ohne das Verfassen einer Bewerbung!

Ich habe in all den Schreiben keinerlei echte, immer gültige Systematik hinsichtlich der Frage erkennen können, was wirklich zum Erfolg führt. Und was man auch immer im Hinterkopf behalten sollte: Wenn auf eine Stelle 250 Bewerbungen eingehen und alle perfekt sind, aber doch nur eine Person eingestellt wird, gehen trotz super Bewerbung 249 Leute leer aus. Es ist also auch enorm viel Zufall im Spiel. Eine Absage zu erhalten bedeutet noch in keiner Weise, dass die Bewerbung schlecht war.

Im öffentlichen Dienst zum Beispiel sind ganz viele Bewerbungen von vornherein zum Scheitern verurteilt, weil die Stellen, die ausgeschrieben werden, häufig schon lange besetzt sind. Da es gesetzlich vorgeschrieben ist, die Stelle auszuschreiben, tut man dies eben, aber die eingegangenen Bewerbungen, manchmal hunderte, werden oft nicht einmal angesehen! Bei uns in der Verwaltung (JC) ging ausnahmslose an alle Bewerber - außer an den, den man schon im Vorfeld für die Stelle auserkoren hatte - eine Absage, ohne die Bewerbungsmappe auch nur aufzuschlagen.

Festhalten lässt sich also: Das Bewerbungsverfassen ist keine Wissenschaft, es ist zu großen Teilen einfach ganz viel Glück - oder eben Unglück - mit im Spiel. Dies auch insofern, als man nie weiß, was für eine Art Bewerbung beim Personalreferenten gut ankommt. Vielleicht handelt es sich um einen kreativen Typen, der Bewerbungen bevorzugt, die etwas ausgefallener und individueller sind. Wenn man dann im Bewerbungscoaching aber gelernt hat, man solle immer eine konservative und an der DIN orientierte 0815-Bewerbung verschicken, hat man die A-Karte gezogen.

Und umgekehrt gilt das genauso: Wenn man ein super kreatives Schreiben verfasst, der Personaler aber ein erzkonservativer Mensch ist, der zum Lachen in den Keller geht, hat man ebenso keine Chance auf Einstellung. Es ist ein Glücksspiel, weil man nie wissen kann, was der Personalverantwortliche bevorzugt. Das einzige, was ich (ganz persönlich) daher als eine Art Standard - im Sinne von meistens hilfreich - festlegen würde, ist:

Man sollte in der Bewerbung für sich Werbung machen, also präzisieren, warum man selbst so gut passt. Man sollte dabei die klassischen W-Fragen beantworten (Warum bewerbe ich mich bei Ihnen, Was bringe ich mit, woran arbeite ich noch, wann kann ich anfangen), man sollte sich - in der Regel - auf eine Seite beschränken und keine allzu kleine Schriftgröße wählen. Auch sind 2-3 Absätze meist nicht verkehrt. Und ob das Schreiben eher kreativ oder seriös, locker oder konservativ verfasst ist, sollte man von der Branche abhängig machen sowie auch vom persönlichen Stil.

Aber alles andere (Schriftfarbe, Schriftform, Sprachduktus, Formatierung) ist Geschmackssache. Der Personaler soll sich - wie auch immer - einfach schnell einen Überblick machen können. Dies vor dem Hintergrund, dass ein Personaler oft binnen weniger als einer Minute entscheidet, ob eine Bewerbung auf den Stapel "möglicher Kandidat" oder den Stapel "Absage" kommt. Wer verkrampft versucht, lustig/kreativ zu sein, wird damit genauso scheitern wie jemand, der auf Teufel komm raus versucht, seriöse zu wirken und dadurch total gekünstelt schreibt.

Und man muss sich immer bewusst machen: Auch mit der perfekten Bewerbung ist die Chance, zu scheitern, sehr groß! Denn es gibt eben auch andere kluge Menschen, die genauso perfekte Bewerbungen verfassen können. Wenn alle die gleichen Ratgeber lesen und die gleichen Tipps beherzigen ist doch klar, dass das an der Gesamtsituation, dass nicht jeder eingestellt werden kann, dennoch nichts ändert.

Und ganz wichtig: Sollte sich der eigene pAp/SB im Jobcenter über eine nicht der Norm entsprechende Bewerbung aufregen, sollte man diesem SB/pAp das nicht allzu übel nehmen, denn ganz viele pAps/SBs haben sich seit vielen Jahren nicht mehr erfolgreich irgendwo beworben. Die haben ganz oft überhaupt keine Ahnung davon, wie man sich erfolgreich bewirbt und wie eine „artgerechte“ Bewerbung aussehen kann. Die glauben das, was in ihren Heftchen steht, weil es ihr Arbeitgeber es so sagt.
 

Texter50

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Les ich mir den Link durch, dann weiß ich, warum man 8 Stunden am Tag mit Bewerbungen befasst ist. :icon_twisted:

Es gibt sicher Berufe, bei denen auch die Norm wichtich ist - so im Büro und an der Schreibmaschine. Da lernen die das aber auch richtich und gut is.

An der Position meines Datums hat sich noch nie wer aufgehalten.
Fensterumschläge, das ist mir zu aufwendich, da nimm ich lieber die ganz geschlossenen Teile.

Wichtiger als die Form ist meist der Inhalt, der Satz, an dem der Leser pappen bleibt. :icon_pfeiff:

Wer verdient an dem Zeuchs? Die Profiteure der Arbeitslosenindustrie durch sich widersprechende Schulungsinhalte, dann die Buchautoren mit sich widersprechenden Inhalten und SUPER TIPPS und was weiß ich wer noch. :eek:
 

ks712

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Das Anschreiben in einer Bewerbung ist definitiv kein offizielles (Geschäfts-) papier, sondern ein privates Schreiben, welches keiner DIN-Vorschrift unterliegt.
.
Das stimmt schon was du sagst.

Es gibt Privatbriefe -> ich schreibe meiner Oma -> ich = Privatperson, Oma Privatperson

dann gibt es Halbprivate Briefe -> ich schreibe an Firma xxx z. B. eine Bewerbung oder ich schreibe dem JC... .

Und dann habe ich mal gelesen: "Ein halbprivater Brief ist im Alltag weit verbreitet, denn jegliche Korrespondenzen zwischen einer privaten Person und Unternehmen, Behörden und anderen nicht-privaten Stellen werden so bezeichnet. Grundsätzlichen müssen Sie sich als Privatperson an keine DIN-Normen halten."

Die Din 5008 die bei den Bewerbungen gefordert wird, sie eine NORM, aber keine Pflicht. Wer der Meinung ist eine Bewerbung so zu schreiben, wie er es für richtig hält, sollte dies auch tun.

Letztendlich muss man sich mit seiner Bewerbung wohlfühlen und keine Schweißperlen auf der Stirn haben müssen, weil man mit der DIN nicht klar kommt.
 
E

ExitUser

Gast
Es gibt keine rechtlichen Vorschriften, wie eine Bewerbung auszusehen hat.
So lange es keine negativ ausgelegte Bewerbung ist.
 

JulieOcean

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Meinen Lebenslauf habe ich bewusst in einer kleineren Schrift als das Anschreiben verfasst - so passt mehr auf die Seiten drauf. Nach 30 Jahren Berufsleben sammelt sich schließlich einiges an, aber darauf scheint das JC nicht zu kommen.
 
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