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Novesin

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Hallo zusammen,

nun ist es leider doch so weit, der Gang zur ARGE steht an. Nun haben die mir einen riesenpacken Papier mitgegeben und einen Zettel zugeschickt, bei dem 50% der Felder angekreuzt sind :eek: Doch wem erzähl ich das, denn das kennen wohl die meisten hier.

Nun wollen die selbstverständlich auch einen "Nachweis über Betriebseinnahmen und -ausgaben in monatlicher Form für das vergangene Jahr und dieses Jahr bis Antragstellung (z.B. BWA mit Summen- und Saldolisten oder Einnahmenausgabenrechnungen)" haben. Logisch ist dass ich auch den Bogen EKS mitbekommen habe, bei dem ich mal wieder in die Wunderkugel gucken darf und mir irgendwelche realistischen Zahlen aus den Rippen schneide.

Meine Hauptfrage ist wie folgt: Kann ich in den Nachweis das gleiche Muster nehmen, wie die das im EKS angeben? Habe nämlich keine Lust noch X-Sachen nachzureichen, oder fehlt da irgendwas oder etwas zuviel (was ich mir bei denen kaum vorstellen kann, dass die den Begriff in Bezug zu Formularen kennen).

Dann habe ich selber keinen PKW, leihe mir aber gelegentlich einen bei meinem Lebensgefährten (wohnen nicht zusammen) oder Mutter und notiere mir dann die gefahrenen Kilometer. Ansonsten bin ich per Rad oder ÖPNV unterwegs. Wie kann ich die Kilometer und ÖPNV geltend machen?

Muss ich eigentlich für 6 Monate beantragen, oder kann ich auch nur 3, wenn es für mich absehbar ist, dass ich dann wieder alleine klar komme? (Nur mal so als Nebeninfo interessant) bzw. wenn das alles dann läuft und ich merke nach 3 Monaten, dass ich aus dem gröbsten Schlammassel raus bin und eh die erhaltenen Leistungen zurückzahlen muss, kann ich denen das dann mitteilen? Ist es auch richtig, dass ich mich während des Bezugzeitraumes trotz Selbständikeit woanders bewerben muss?
 

pflaum

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der Bewilligungszeitraum ist 6 Monate; bei Überzahlung kommt Rückerstattung deinerseits;

BWA abgeben ? Ich wurde eine einfache Tabelle mit Gewinn und Verlusten der vergangen Monate anfertigen; die Gefahr besteht daß die BWA keiner richtig versteht und nur doofe Fragen provoziert und dir das Leben schwer macht.

die EKS: willkommen im Club, dann laß die Zauberkugel schon mal heiß laufen :biggrin: (Tipps zum richtigen Ausfüllen im Forum zu finden)

ÖPNV geht bei mir , weil ich fahre damit zum Kunden

Du kannst und mußt wichtige Veränderungen dem JC mitteilen.

Viel Erfolg
 

Novesin

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Ja, ich fahre damit auch zum Kunden, aber wo genau trage ich das dann ein? Vorallem berechne ich die Kilometer oder den Fahrkartenpreis?

Neee, eine BWA wollte ich eh nicht machen. Deswegen ja die Frage ob ich meine Aufstellung genau so gestalten kann wie die EKS, nur eben dann für die knapp 1,5 Jahre und Rückblickend.
 

Koelschejong

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Ich frage mich, wozu der "Blick zurück" dienen soll. Alles, was in der Vergangenheit liegt ist doch für die Berechnung der Leistung völlig irrelevant.

Mehr als EKS kann man von Dir nicht verlangen, niemand ist verpflichtet, für das JC eine "ordentliche" Buchführung zu starten.

Fahrtkosten, da setzest Du das ein, was für Dich günstiger und natürlich belegbar ist.
 

Novesin

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Nun, ich vermute mal, da ich mich auch aus der Arbeitslosigkeit selbständig gemacht habe und bis April Gründungszuschuss Phase 1 und nun Phase 2 erhalte, wollen die vermutlich sehen ob ich es generell alleine schaffe.
Ordentliche Buchführung kann generell nicht schaden, denn dann wird der Steuermensch auch günstiger ;) oder man hat es schneller von der Bühne, wenn man das selber macht.

Aber recht hast Du schon, dass ein Ausblick in die Zukunft deutlich sinniger ist, als der Blick zurück bis zum Zeitpunkt des Startes meiner Selbständigkeit. Na sollen die das bekommen.. denke als Berechnungsgrundlage kann das nicht wirklich dienen.
 

Koelschejong

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Logisch hilft eine ordentliche Buchführung, die Zahlen im Griff zu halten. Aber das JC kann das eben nicht verlangen. Darum geht's.
 

pflaum

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ÖPNV wird ja mit Ticketpreis berechnet => Ticketpreis = Betriebsausgabe;
Rückschau auf vergangen Einnahmen : KISS = keep it short and simple ( :biggrin:, die werden dann schon nachfragen)
 

Novesin

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Ja, ich fahre damit auch zum Kunden, aber wo genau trage ich das dann ein? Vorallem berechne ich die Kilometer oder den Fahrkartenpreis?

Diese Frage ist aber immer noch nicht wirklich beantwortet. Mir ist klar das es eine Betriebsausgabe ist, aber welche der verschiedenen trifft zu? Denn wie jeder Unternehmer weiß, kann/muss man unterschiedliche Kosten unter verschiedenen Konten abrechnen und so ist auch im groben die EKS aufgebaut (ja, nicht 1:1, aber in etwa schon). Also um es genauer zu machen: Kann ich die Ticketkosten unter dem Punkt Reisekosten in dem Bereich öff. Verkehrsmittel angeben oder muss das eher woanders (wenn, wo???) angegeben werden?

Weiß hier jemand, warum die ARGE den gefahrenen Kilometer mit 0,10 € abrechnet, während das FA 0,30 €/km anrechnet?
 

Koelschejong

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Weiß hier jemand, warum die ARGE den gefahrenen Kilometer mit 0,10 € abrechnet, während das FA 0,30 €/km anrechnet?

Guckst Du § 3 Abs. 7 ALG II-V

Ansonsten, rechne ab, was tatsächlich angefallen ist. Ich verstehe das Problem nicht ganz. Wenn Du mit dem Bus zum Kunden gefahren bist, rechne das Busticket, wenn Du mit dem Auto gefahren bist rechne die € 0,10 oder die tatsächlich angefallenen Kosten, wenn Du sie nachweisen kannst.
 
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