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Datenskandal – Erwerbslose sollten Datenherausgabe stoppen und Dritten die Weitergabe

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isabel

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AW: Datenskandal – Erwerbslose sollten Datenherausgabe stoppen und Dritten die Weiter

Habe gerade nachgesehen.
Also, in Hannover komplette BG Nr und noch paar Zahlen.

Aber, bei Stadtwerke muss ich auch Kunden Nr angeben, bei VDK Abbuchungen steht MitglNr auch dabei, bei tel auch.
Buchungstechnisch muss irgendwelcher Nr stehen.

MfG
Isabell
 

Doink

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AW: Datenskandal – Erwerbslose sollten Datenherausgabe stoppen und Dritten die Weiter

Bei mir (komme aus Hessen) steht es so im Kontoauszug:

MEINEBGNUMMER/.../.......
....../........../......... (.....= alles Nummern)
 

ela1953

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AW: Datenskandal – Erwerbslose sollten Datenherausgabe stoppen und Dritten die Weiter

Sowas hatte ich vor einiger Zeit hier schonmal erwähnt als ich ein Stellenangebot von einem Arbeitsamt (nicht Arge) aus einer anderen Stadt erhielt, incl. meiner BG Nummer und Kundennummer.

Auf Nachfrage bei meiner SB wie der an diese Daten (BG Nr., Kd.Nr.) kommt kam erst das die ja online mein Profil sehen können. Als ich meinte das es 1. anonym sein sollte und 2. da wohl meine BG Nr. und Kd. Nr. nichts drin zu suchen hat kam dann dass die ja auch intern die Bewerberdaten incl. zuständigem Ansprechpartner (also Name SB) sehen können.
Wie der aber nun genau an diese Daten kam wusste sie auch nicht und meinte nur ich könne den in der anderen Stadt ja mal anrufen und nachfragen wie er daran gekommen ist.

Habe ihr dann nur noch gesagt das mir das garnicht passt das da anscheinend sämtliche Argen, Afa's und Arbeitsämter (in ganz D?) auf meine Daten zugreifen können, Adresse für Stellenangebote wäre ja noch ok aber BG Nr. und Kd. Nr. geht die ja wohl nichts an. Möchte nicht wissen was die noch alles sehen können. :icon_kotz:
Alle Arbeitsämter zumindest in NRW können auf alle Daten zugreifen, die du jemals bei deinem Arbeitsamt angegeben hast.Geburtsdatum, Schul- und Ausbildung, und alle Arbeitgeber, so wie es in deinem Lebenslauf steht.

Wenn du dich auf ein Angebot des Arbeitgeberservices bewirbst, wird sofort dein Lebenslauf aufgerufen.
Habe mich mal telefonisch bei einem AA, 40 km entfernt, über ein Stellenangebot informiert.
Ich hätte nicht mal einen Lebenslauf schicken brauchen, er meinte, er hätte ja alles.
Aber bei mir nicht ab 2005 - ich bin nämlich bei einer städtischen Optionskommune.

Also musste ich meinen Lebenslauf hinschicken.

Ein Bekannter wohnte schon an mindestens 10 verschiedenen Orten. Alle Daten waren gespeichert, einschließlich Unfälle und evtl. Rentenantrag.
Bei einem Umzug nach hier waren angeblich die Daten auf dem Postweg abhanden gekommen. (Arbeitsamt)
Er sollte alles seit seiner Schulentlassung neu aufschreiben. Er hat aber nur die Eckdaten reingeschrieben, den Großteil dann mit dem Hinweis, dass das AA die Daten verklüngelt hat und die neueren Arbeitgeber.
Nachdem er dann wieder 20 km weiter gezogen ist, hatte dort auf dem Arbeitsamt gesagt, dass er keiner Daten und Unterlagen mehr hätte. Die waren ganz erstaunt und meinten, dass doch alles dort gespeichert wäre.
So nach dem Motto: Ein Arbeitsloser braucht doch gar nichts aufzubewahren, ist alles hier.
 

Doink

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AW: Datenskandal – Erwerbslose sollten Datenherausgabe stoppen und Dritten die Weiter

ich frage jetzt nochmal: Ist es normal, dass man laut EGV ein Bewerberprofil für arbeitsagentur.de bekommt, dieses aber selbst nicht einsehen kann?
 

Mario Nette

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AW: Datenskandal – Erwerbslose sollten Datenherausgabe stoppen und Dritten die Weiter

Das Anlegen des Bewerberprofils geschieht zwangsweise, weil eine der Aufgaben der Agentur für Arbeit / ARGE eben auch ist, die Leute in Arbeit zu bringen. Dazu werden die Bewerberprofile mit den Stellenangeboten abgeglichen, die der Agentur vorliegen. Meist wird zudem das Profil in der Jobbörse (anonymisiert) freigeschaltet, weil die Agentur erwartet, dass Arbeitgeber auch ohne konkrete Ausschreibung einer Stelle in der Stellenbörse nach Personal suchen.

Dass einige Leute ihr Bewerberprofil nicht einsehen können, erachte ich durchaus auch als Datenmissbrauch, weil der Entscheidungsspielraum über die veröffentlichten Daten, ihre Nutzung und ihr Verbleib nicht mehr im Handlungsbereich des "Dateninhabers" liegt. Unter den momentanen Bedingungen ist es daher eine Überlegung wert, ob man nicht den Zugang - lesend und ggf. schreibend - zu seinen Daten nachhaltig fordern sollte. Wird dies verweigert, sehe ich ein starkes Argument, die Veröffentlichung zu untersagen.

Mario Nette
 

nightangel

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AW: Datenskandal – Erwerbslose sollten Datenherausgabe stoppen und Dritten die Weiter

ich frage jetzt nochmal: Ist es normal, dass man laut EGV ein Bewerberprofil für arbeitsagentur.de bekommt, dieses aber selbst nicht einsehen kann?
Man kann es einsehen, allerdings nur dann wenn man sich dort auf der hp registriert. Man bekommt dann eine Art Freischaltcode oder Zugangscode per Post nach Hause und kann sich einloggen.

Finde ich persönlich aber nicht ok das man sich nochmal extra dafür registrieren muss um da überhaupt ran zu kommen. Das ganze müsste wenn schon auch einfacher gehen ohne nochmals online sämtliche Daten eingeben zu müssen und sich zu registrieren.
 

Doink

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AW: Datenskandal – Erwerbslose sollten Datenherausgabe stoppen und Dritten die Weiter

sehe ich genau wie ihr Beiden. Da muss sich was grundlegend ändern.
 

Mario Nette

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AW: Datenskandal – Erwerbslose sollten Datenherausgabe stoppen und Dritten die Weiter

Man kann es einsehen, allerdings nur dann wenn man sich dort auf der hp registriert. Man bekommt dann eine Art Freischaltcode oder Zugangscode per Post nach Hause und kann sich einloggen.
Kenn- und Passwort kann auch dein SB ausdrucken, dann fällt das mit der Registrierung und dem Postweg weg.

Mario Nette
 

Doink

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AW: Datenskandal – Erwerbslose sollten Datenherausgabe stoppen und Dritten die Weiter

Kenn- und Passwort kann auch dein SB ausdrucken, dann fällt das mit der Registrierung und dem Postweg weg.

Mario Nette
Nö warum denn, eingespart werden muss doch bei uns :icon_evil:
 

Martin Behrsing

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AW: Datenskandal – Erwerbslose sollten Datenherausgabe stoppen und Dritten die Weiter

Erwerbslosen Forum fordert von der BA kurzfristige Änderungen zum Soziadatenschutz Sonntag, 1. November 2009 Forderungsschreiben an Frank-Jürgen Weise und Heinrich Alt (Vorstand der BA)

Bonn – Nach den jüngsten Datenpannen von Seiten der Bundesagentur für Arbeit, hat sich heute das Erwerbslosen Forum Deutschland in einem Schreiben (1 und im Anschluss der Meldung) an den Vorstandsvorsitzenden Frank-Jürgen Weise und Vorstandsmitglied Heinrich Alt gewandt. Unter anderen wird gefordert, dass Hartz IV-Bezieher ihre persönlichen Daten schützen dürfen, solange die missbräuchliche Verwendung von Sozialdaten nicht durch Datenschützer und einer unabhängigen Kommission ausgeschlossen wird. Dazu soll auch ein Gesetzesparagraph ausgesetzt werden, der Teilnehmer von Maßnahmen und Beratungsstellen zur Übermittlung von persönlichen Daten verpflichtet (§ 61 Abs. 2 SGB II). Das Erwerbslosen Forum Deutschland hält zudem auf seinen Webseiten einen Antrag auf Löschung bereits erhobenen, aber nicht erforderlichen Daten bereit (2) Das Erwerbslosen Forum Deutschland ist der Auffassung, dass diese Vorschrift zur Erlaubnis von Datenübermittlung keineswegs den Anforderungen des Bundesverfassungsgerichts zum Datenschutz (Volkszählungsurteil) genügt und als verfassungswidrig einzustufen ist. Leider ist es in diesem Bereich noch nicht zu Klagen oder einstweiligen Verfügungen gekommen, so dass eine Untersagung der Datenweitergabe zu Leistungseinstellungen wegen fehlender Mitwirkung kommen könnte. „Wir können deshalb nur dazu anraten, entsprechenden Stellen nur absolut notwenige Daten anzugeben und sich keineswegs mit persönlichen Problemen zu offenbaren. Dazu sollte man besser unabhängige Beratungsstellen aufsuchen. Beschäftigungs- und Bildungsträger sollte man grundsätzlich solche Daten nicht offenbaren.“, so Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland.

weiter geht es hier (KLICK)
 

Doink

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AW: Datenskandal – Erwerbslose sollten Datenherausgabe stoppen und Dritten die Weiter

Vielen Dank ! Ich hoffe, dass es was bewirkt und die ein wenig wachrüttelt.
 

Martin Behrsing

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AW: Datenskandal – Erwerbslose sollten Datenherausgabe stoppen und Dritten die Weiter

Hier auch noch das Schreiben an den Vorstand der BA. Bin mal gespannt wie schnell eine Antwort kommt.
 

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ExitUser

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AW: Datenskandal – Erwerbslose sollten Datenherausgabe stoppen und Dritten die Weiter

Im Zusammenhang mit der Datenpanne bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) sollen die persönlichen Daten des Rockmusikers (Thomas Godoj) (inklusive persönlicher Informationen wie Krankheiten etc.) von BA-Mitarbeitern bis zu 10 000 Mal eingesehen worden sein.
DSDS-Gewinner Thomas Godoj: Daten-Panne mit der Arbeitslosen-Akte - Unterhaltung - Star News - Unterhaltung - Leute - Bild.de

:icon_twisted:
 

Diana

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Antrag auf Löschung bereits erhobenen, aber nicht erforderlichen Daten gemäß § 84 Abs

Antrag auf Löschung bereits erhobenen, aber nicht erforderlichen Daten gemäß § 84 Abs. 2 SGB X

Kann ich diesen Antrag auch stellen, wenn KJC Daten von Kindern hat, die zwar mal in der BG waren aber nicht mehr sind?

Ich meine wozu bräuchten die da noch Kontodaten Kopie PA vom Kind usw.

LG
 

desmona

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AW: Antrag auf Löschung bereits erhobenen, aber nicht erforderlichen Daten gemäß § 84

* Hallo Admins...dieser Thread könnte doch bitte hier

http://www.elo-forum.org/news-diskussionen-tagespresse/46893-datenskandal-erwerbslose-sollten-datenherausgabe-stoppen-dritten-weitergabe.html

zusammengeführt werden...und das Ganze irgendwo oben angetackert...viell. unter Anträge
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Antrag auf Löschung bereits erhobenen, aber nicht erforderlichen Daten gemäß § 84 Abs. 2 SGB X

Kann ich diesen Antrag auch stellen, wenn KJC Daten von Kindern hat, die zwar mal in der BG waren aber nicht mehr sind?

Ich meine wozu bräuchten die da noch Kontodaten Kopie PA vom Kind usw.

LG
Also was die Kopie des PAs betrifft würde ich sagen auf jeden Fall - das ist von vornherein schon rechtswidrig (es heißt "Vorlage" !!)

Bei den Kontendaten (oder meinst du Auszüge) bin ich mir nicht so sicher...ich denke das hängt mit der Aufbewahrungs- und Nachweispflicht der ARGEn/ JC zusammen...sprich nachweisen können wann auf welches Konto überwiesen wurde

Wenn allerdings die Kto - nie bedient wurden...hmm...

Die gleiche Fragestellung betrifft ja evtl. Sparkonten Versicherungen etc. der betreffenden Kinder...hmm?
 
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