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Datenschutzverstoß mit Bewerberdaten - Datenweitergabe war nicht zulässig

Holler2008

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Zuerst mal: das hat nichts mit meinen Threads zu anderen Datenschutzverstößen zu tun sondern ist ein eigener Verstoß, zu dem ich bisher nichts schrieb, weil ich alleine zurecht kam.

Es lief so ab:
  • VV mit RFB auf den ich mich beworben habe.
  • Es kommt eine Einladung zum VG von der Firma daneben. Die Firma hat eine andere Hausnummer eine andere Rechtsform aber den selben Familiennamen im Firmennamen.
  • Ich gehe aus Neugierde hin, schon mit dem Gedanken, mich über den offensichtlichen Datenverstoß zu informieren.
  • Es kommt auf meine Nachfrage heraus die Geschäftsführer beider Firmen sind verwand und die Firma, bei der ich mich bewarb, gab meine komplette Bewerbermappe weiter, weil die andere Firma auch neue Mitarbeiter suche. Meine an Firma A geschickte Bewerbermappe lag bei Fimra B beim VG auch vor mir auf dem Tisch.
  • Ich habe erst die Absage abgewartet (die Stelle passte nicht, war eben auch nicht der Beruf, auf den ich mich bewarb), um ein Beschäftigungsverhältnis nicht zu vereiteln und schickte danach einen Brief an den Landesdatenschutz.
Der Fall ist jetzt abgeschlossen und ich bekam Recht.
Was mir nicht gefällt ist
1. Dass die Firma zur Verteidigung sagt, beide Firmen seien auf dem selben Gelände. -> Dennoch hat jede eine eigene Adresse die sich in der Hausnummer und im Firmennamen Unterscheidet. (fiktives Beispiel: eine heißt Meier & Söhne GmbH, die andere Peter Meier GmbH & co. KG )

2. Dass sie nur eine Rüge bzw. Ermahnung bekommen. (edit: es ist sogar nur ein Hinweis)

Legende für den Anhang:
Beschwerdegegnerin ist die Firma für die der VV war. In deren Stellungnahme ist ihr Name grün ausgemerzt und der Name der Firma, an die sie die Daten weitergab, blau unkenntlich gemacht.
 

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Couchhartzer

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Dass sie nur eine Rüge bzw. Ermahnung bekommen.
Die haben weder das Eine noch das Andere davon bekommen, sondern sehr deutlich nachlesbar nur einen Hinweis.
Das liegt aber daran, dass aus dem hier nun erkennbaren Sachverlauf ganz klar das Verschulden durch die Nachlässigkeit bei der AfA liegt und dahin hätte zumindest dann auch die Ermahnung oder ggf. eine Rüge gehen müssen (falls du nochmal nachlegen möchtest).

Ansonsten aber hast du sehr schön mal für etwas Unruhe und eigentlich vermeidbare Mehrarbeit bei den Beteiligten gesorgt. :icon_mrgreen:
 

Holler2008

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Das liegt aber daran, dass aus dem hier nun erkennbaren Sachverlauf ganz klar das Verschulden durch die Nachlässigkeit bei der AfA liegt und dahin hätte zumindest dann auch die Ermahnung oder ggf. eine Rüge gehen müssen (falls du nochmal nachlegen möchtest).
Das sehe ich anders. Was ich nicht beweisen kann ist, dass ich das einfach für eine unwahre aber gut konstruierte Ausrede halte.
Nehmen wir kurz an, die Ausrede stimmt, dann hat die AfA zwar einen Fehler gemach aber den Datenschutzverstoß hat immernoch die Firma begangen, an die meine Bewerbung ging. Wenn die Stelle von denen nicht ausgeschrieben war, hätten sie meine Unterlagen vernichten oder zurückschicken sollen.
 

dagobert1

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2. Dass sie nur eine Rüge bzw. Ermahnung bekommen. (edit: es ist sogar nur ein Hinweis)
Die Datenschutzbehörden sind nunmal keine Jobcenter. 😉
Fällt die Firma weiterhin negativ auf, kann das auch mal teuer werden, aber bei einem Erstverstoss sind "Datenschutz-Aufseher" meist noch gnädig.
 
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