Datenschutzvereinbarung zur Abwehr von Leiharbeitsfirmen geeignet?

Schweinebacke

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Ich möchte hier keine Werbung für die verlinkte Webseite machen!
Der guten Ordnung halber gebe ich dennoch die Quelle an.

Was haltet Ihr von der anliegenden "Schweigepflicht- und Datenschutzvereinbarung" ?

Lassen sich damit potentielle Leiharbeitsfirmen abschrecken?
Wäre die Beifügung einer solchen Erklärung zur Bewerbung sanktionierbar?


Ich bin mal auf die rege Diskussion dazu gespannt.
 

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ZynHH

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Wozu...wenn du nur postalisch erreichbar bist, Büste I.d.R. für Sklavenhändler unbrauchbar.
 

Schweinebacke

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Ich hatte noch nie das Vergüngen mit solchen Sklavenhändlern, von daher wusste ich garnicht, dass die mit normalem Postwege nicht viel anfangen können.

Die Idee einer solchen Erklärung finde ich dennoch verlockend, da somit die Weitergabe meiner Daten und insb. die Rückmeldung an Dritte unterbunden werden kann. :biggrin:
 

Travolta

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Druck erzeugt immer Gegendruck. Ich schreibe gerade eine Bewerbung an eine Zeitarbeitsfirma und werde mich hüten diese Datenschutzvereinbarung hinzuzufügen.
Ist meiner Meinung nach nur was für hartgesottene.
 
E

ExitUser

Gast
Man sollte schon realistisch bleiben, und das o.g Schreiben lieber vergessen.
Übrigens, "o.g" kommt in dem Schreiben 12x vor:biggrin:

Muss ich eine Bewerbung an eine ZAF schreiben, dann wird nur vermerkt, dass die Bewerbung nur für die genannte Referenznummer bestimmt ist, und eine Aufnahme in den Bewerberpool unerwünscht ist.

Später, nach einer Absage, kann man immer noch ein §34 BDSG Schreiben schicken.
 
E

ExitUser

Gast
Bitte dieses Schreiben nicht verwenden. Wer das seiner Bewerbung beilegt, macht sich unnötig Probleme! Mit so einem Schreiben riskiert man eine Sanktion wegen Vereitelung der Einstellung. Das Schreiben wird nicht nur vom JC, sondern mit Sicherheit auch von Richtern am Sozialgericht, als Indiz für eine beabsichtigte Einstellungsvereitelung gewertet. Genau so ist es ja auch gedacht.

Die Kunst des guten Negativbewerbens ist es, subtil und indirekt zu verstehen zu geben, dass man für den Job nicht geeignet ist. Plakative Drohungen wie 50.000 € Strafe, wobei dann auch noch - völlig abstrus - von einer Konklusion selbst bei Nichtunterschrift gefaselt wird, führen oftmals nur dazu, dass sich die ZAF erst recht beim JC über den Bewerber beschwert.

Besser ist es, sich motiviert zu geben, aber dennoch unfähig zu wirken. Kombinieren kann man diese motivierte Unfähigkeit durch die passende politische Einstellung und das Hervorheben seines Interesses an Betriebsrats- und Gewerschaftsarbeit.

Auch die Erwähnung von nachgewiesenen, beim Arzt dokumentieren Erkrankungen in einem Nebensatz kann nicht schaden.Gleiches gilt für Immobilität. Jedenfalls ist das der Fall, solange das Für-sich-Werbung-machen in der Gesamtschau den Großteil des Schreibens ausmacht

Der Tenor einer "guten" schlechten Bewerbung sollte in etwa so sein: Ich will so gerne und bin super lernbereit, aber leider immobil und ohne Telefon. Zudem habe ich leider Kopf, Rücken, Fuß und Alter - aber dennoch stelle ich mich sehr gerne bei Ihnen unter Beweis und würde mir über eine Einladung ein weiteres Loch in den Bauch freuen!

Kurzum: Es gibt wesentlich bessere, d.h. subtilere und indirekte Methoden, wie man eine "gute" Negativ-Bewerbung verfasst, bei der keine Sanktionierung droht. Das im Eingangsposting verlinkte Schreiben ist ein ganz schlechtes Beispiel, was allerdings kaum anders zu erwarten war. Die Quelle, von der dieses Schreiben stammt, ist berüchtigt für Falschmeldungen und gefährliche Tipps (das habe ich hier schon mal ausgeführt).

Wer sich auf diese Seite verlässt, ist in der Auseinandersetzung mit dem Jobcenter verlassen. Ich kann davor nur warnen. Bessere Tipps findet man in diesem Thread sowie durch Nutzung des eigenen Verstandes.
 
G

Gast1

Gast
"Wake News" ist ne üble Verschwörungstheorethiker-Seite. Ab in den Müll damit.
 
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