Datenschutz - Kundennummer im Adreßfeld

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ExitUser

Gast
In Schreiben der Arbeitsagentur sehe ich immer meine Kundennummer kleingedruckt im Adreßfeld oberhalb der Postanschrift. Da die Schreiben zumeist in Fensterbriefumschlägen versandt werden, ist das also für jedermann frei zu lesen und mit Name und Adresse des Empfängers zu kombinieren.

Wirklich notwendig ist die Kundennummer an dieser Stelle nicht. Da hat wohl einer bei der Erstellung des Musters für diese Briefe geschlafen.

Hat sich schon mal jemand damit beschäftigt, ob das überhaupt datenschutzrechtlich zulässig ist?
 

setiraz

Elo-User*in
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Man darf wohl annehmen das das ganze zulässig ist, da die Nr. ja keinen Rückschluss auf spezifische Sozialleistungen (ALG II !) zulässt - vgl. auch Buchungsbetreff bei den monatlichen Überweisungen

Da ist es eher problematisch, dass/wenn der Absender erkennbar ist; so kommen hier zum einen Briefe mit Absender "Stadtverwaltung", aber dann auch widerum welche mit Absender "Eigenbetreib ..." an (ist eine Optionskommune) aus welchem dann schon deutlich wird das es nur um ALG II gehen kann
 

Philas

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Mittels deiner Kundennummer und deines Namens, Anschrift etc. könnte es relativ einfach sein, an deine Sozialdaten (=Sozialversicherungsnummer, Bankverbindung etc.) ranzukommen. Damit wäre Mißbrauch deiner Daten durchaus möglich.
 

physicus

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Mittels deiner Kundennummer und deines Namens, Anschrift etc. könnte es relativ einfach sein, an deine Sozialdaten (=Sozialversicherungsnummer, Bankverbindung etc.) ranzukommen. Damit wäre Mißbrauch deiner Daten durchaus möglich.

das sehe ich aber ganz genau so!
 

Historiker

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Bei meinem Jobcenter (Berlin, Steglitz-Zehlendorf) wird die kleine Nummer schon seit einiger Zeit von den Mitarbeitern und SB's liebevoll und eigenhändig mit einem Filzstift geschwärzt.
 
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