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Datenschutz-Grundverordnung - Neue Regeln fürs bessere Internet

pesto

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#1
Ab 25.05.2018 tritt die neue Verodnung in Kraft und es gibt sehr viel Neues zu beachten, was u.a. auch den privaten Bereich betrifft!

http://dsgvo-gesetz.de


Selber recherchieren ist notwendig, da es empfindliche Strafen für das Nichteinhalten gibt

http:///www.zdf.de/nachrichten/heute/neue-datenschutz-grundverordnung-104.html

http://http://www.lokalkompass.de/unna/kultur/die-neue-datenschutzverordnung-dsgvo-soll-ab-den-25-mai-2018-inkrafttreten-d888096.html

Wenn man z. B. auf einer Veranstaltung ist, wo viele Besucher sind, ist es schon mal unmöglich von der Bühne den Künstler mit dem Publikum zu fotografieren. Man muss jede Person um Erlaubnis fragen, ob sie fotografiert werden möchte oder darf. Für viele Fotografen, als sie es gelesen haben, war das ein Schlag in den Nacken.
 

Kerstin_K

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#2
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Auch das ist nichts Neues: Recht am eigenen Bild.
 

TazD

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#3

DoppelPleite

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#4
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Da wird auf Zack das halbe "soziale!" Verhalten alternativlos eines jeden "der Union" (?) weiten Bürger unter Strafe gestellt. Fordert gleich-hart Disziplinierung, darf nun ALLES zensieren wegen Verstoß "dsgvo". YT wäre streng genommen halb zensiert, weil keine Nachweise vorhanden für die erlaubte Aufnahme.

Auch keine Filmaufnahmen aus dem Auto/Zug/Bus, hier kann man schlecht begehrte Filmobjekte wie den Traband Baureihe *2018* - zum anhalten zwingen.

Einen kleinen Plus+Punkt kann man geben dafür, dass sich Maßnahmen besser abwehren lassen könnten.

Wenn dieser mittelstarke Einschnitt schon jetzt kommt, was erwartet uns erst dann unter dem Deckmantel der TV-WM (Fussball) ?
 

Kerstin_K

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#5
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Da ist noch ganz vieles ungeklärt, was die praktische Umsetzung betrifft.
 

Makale

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#6
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Da ist noch ganz vieles ungeklärt, was die praktische Umsetzung betrifft.
Davon kann ich u.a. als betrieblicher Datenschutzbeauftragter ein Lied singen...
 

Markus1977

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#8
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Hier ist was Offizielles zu finden. Vom 05.04.2018:

https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/kurzmeldungen/DE/2018/04/faqs-datenschutz-grundverordnung.html

Unterpunkte:

>>Für wen gilt der neue Rechtsrahmen?

Ausnahmen gelten insbesondere:

-für natürliche Personen, die personenbezogene Daten zur Ausübung ausschließlich persönlicher oder familiärer Tätigkeiten verarbeiten - beispielsweise privater Schriftverkehr, Adressbücher oder die Nutzung sozialer Netzwerke und Online-Tätigkeiten im Rahmen persönlicher oder familiärer Zwecke;
>>Was ändert sich mit der Datenschutzgrundverordnung für Fotografen?

Für die Veröffentlichung von Fotografien bleibt das Kunsturhebergesetz auch unter der ab dem 25. Mai 2018 anwendbaren Datenschutz-Grundverordnung erhalten. Es sind, wie ich bereits in meiner Antwort ausgeführt habe, keine Änderungen oder gar eine Aufhebung mit Blick auf die Datenschutz-Grundverordnung vorgesehen.

Die Ansicht, das Kunsturhebergesetz werde durch die DS-GVO ab dem 25. Mai 2018 verdrängt, ist falsch. Das Kunsturhebergesetz stützt sich auf Artikel 85 Abs. 1 DS-GVO, der den Mitgliedstaaten nationale Gestaltungsspielräume bei dem Ausgleich zwischen Datenschutz und der Meinungs- und Informationsfreiheit eröffnet. Das Kunsturhebergesetz steht daher nicht im Widerspruch zur DS-GVO, sondern fügt sich als Teil der deutschen Anpassungsgesetzgebung in das System der DS-GVO ein. Eine gesetzliche Regelung zur Fortgeltung des Kunsturhebergesetzes ist nicht erforderlich. Ebenso führen die Ansätze anderer Mitgliedstaaten, die sich in allgemeiner Form zum Verhältnis von Datenschutz und Meinungs- und Informationsfreiheit verhalten, in der praktischen Umsetzung nicht weiter und führen nicht zu mehr Rechtssicherheit.
Also bleibt es offensichtlich beim Alten für die Hobbyfotografen. Weiterhin immer schön an die "KUG"-Regeln denken. ;-) Und im Zweifelsfall Personen unkenntlich machen.
 

Merse

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#9
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Da wird auf Zack das halbe "soziale!" Verhalten alternativlos eines jeden "der Union" (?) weiten Bürger unter Strafe gestellt.
Immer langsam.

Artikel 2 DSGVO:

(2)Diese Verordnung findet keine Anwendung auf die Verarbeitung personenbezogener Daten

c) durch natürliche Personen zur Ausübung ausschließlich persönlicher oder familiärer Tätigkeiten,
 

Regensburg

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#10
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Auf fast allen Konzertkarten ist ein Hinweis das Fotografiert / Gefilmt wird und das man damit einverstanden ist.
 
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#11
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Auf fast allen Konzertkarten ist ein Hinweis das Fotografiert / Gefilmt wird und das man damit einverstanden ist.
Genau das genügt nun nicht mehr! Es muss von Jeden der auf einen Bild zu erkennen ist eine eigene schriftliche Einverständniserklärung vorliegen, die auch jederzeit ohne von Angabe von Gründen widerrufen werden kann!
 

Regensburg

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#12
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Verstehe ich jetzt nicht ganz...

Wenn ich damit einverstanden bin ist doch OK - oder?
Wenn ich damit nicht einverstanden bin, dann muss ich halt zu Hause bleiben....
 

TazD

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#13
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Genau das genügt nun nicht mehr! Es muss von Jeden der auf einen Bild zu erkennen ist eine eigene schriftliche Einverständniserklärung vorliegen, die auch jederzeit ohne von Angabe von Gründen widerrufen werden kann!
Genau das ist streitig.
Artikel 85 Abs. 1 DS-GVO ist eine Öffnungsklausel für nationale Regelungen und damit bleibt das KUG auch weiterhin eine Grundlage. Das KUG wird nicht durch die DS-GVO verdrängt oder aufgehoben oder außer Kraft gesetzt.

Siehe auch:
https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/kurzmeldungen/DE/2018/04/faqs-datenschutz-grundverordnung.html

Hier ist insbesondere der letzte Punkt für Fotografen interessant.
 

Kerstin_K

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#14
Auf fast allen Konzertkarten ist ein Hinweis das Fotografiert / Gefilmt wird und das man damit einverstanden ist.
Ich sehe das eigentlich ähnlich. Ich denke da besonders an die Aufzeichnung von Fernsehsendungen. Dass man da als Zuschauer mal mit ins Bild Gerät, ist ja fast nicht vermeidbar. Da kann doch aus einer Nichtzustimmung nur folgen, dass man draußen bleiben muss.
 

gelika56

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#15
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Die Abmahnindustrie wartet schon und scharrt mit den Hufen
 

Dinobot

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#16
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Einen kleinen Plus+Punkt kann man geben dafür, dass sich Maßnahmen besser abwehren lassen könnten.
Ich sehe da eher Ansätze für ENORME PLUSPUNKTE, was die Argumente gegen Maßnahmen betrifft, zumindest nach dem 25. Mai. 2018, wenn man diesem höchst interessantem Statement via Gastbeitrag einer RAin Glauben schenken darf -zum Thema:

"Auswirkungen der neuen EU -Datenschutz-Grundverordnung auf Arbeitsmarktdienstleister und Bildungsträger"

Da kann sich jeder schon mal neue Argumente gegenüber seinem SB anführen und entsprechend stark argumentieren, was reichlich Sand ins Getriebe der Träger streuen wird, denn die Einstimmung und Abstimmung dessen dürfte so einiges an Summen kosten, was das REZ der BA so in Ihren Ausschreibungen bisher nicht zur Bezahlung vorgesehen hat.
Und deshalb dürfte es da -für eine ganze Weile -zum Vorteil der angedachten Teilnehmer genügend "Stoff" für sanktionslose Ablehnungen geben. Auch alteingesessene Träger dürften hierbei ins Schlingern geraten, was die regelrechte Anpassung betrifft. Siehe:

Quelle:
http://www.certqua.de/web/de/ueber-...itsmarktdienstleister-und-bildungstraeger.php
 
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#17
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Ja genau strittig, es gibt keine genaue Definierung was ist Kunst, ist es Kunst wenn ich eine für ein Verein, Vereins Leben Dokumentiere und Material für Vereinswerbung bereitstelle?

Ist es Kunst wenn man Bilder vom Junggesellen-/inne Abschied mit Freunden teile?

Die Bundesregierung hätte die Gelegenheit gehabt Regeln für Deutschland abzuleiten, was es nicht gemacht hat, andere EU-Länder haben das gemacht. Deutschland ist mal wieder Nickend hinter den EU Bürokraten hinterhergetrottet.

Den einzigen dem das in die Hände spielt, werden mal wieder die Abmahnanwälte sein die neben illegalen Streaming nun ein neues Standbein bekommen haben.

Ich der viel Fotografiert und auch Vereinsfotograf ist freue mich schon auf die ganzen Abmahnungen die ich bekommen werde, ich habe mir extra eine neue Rundablage gekauft. Sollen sie mich doch verklagen übrigen bis 20 Mill. Euro sollen Sie doch versuchen einen nackten Mann in die Tasche zu fassen, und für die JobCenter ist das vielfach ein Fremdwort.

Übrigens mal so am Rande das gleiche Bild digital gemacht und digital Veröffentlicht ist Verboten ist es analog gemacht also mit Film ist es erlaubt!.

Aber ein Vorteil hat das noch, der Politiker kann nun wieder unbehelligt in den Puff gehen ohne Angst haben zu müssen das "peinliche" Fotos im Internett auftauchen.
 

Dinobot

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#18
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Ich der viel Fotografiert und auch Vereinsfotograf ist freue mich schon auf die ganzen Abmahnungen die ich bekommen werde, ich habe mir extra eine neue Rundablage gekauft. Übrigens mal so am Rande das gleiche Bild digital gemacht und digital Veröffentlicht ist Verboten ist es analog gemacht also mit Film ist es erlaubt!.
Du siehst das zu negativ bzw. zu einseitig, denke ich. Für alles gibt es eine Lösung, die Abmahnungen schon im Vorfeld verhindern hilft. Siehe:

https://www.cr-online.de/blog/2018/...innvoll-ist-auf-einwilligungen-zu-verzichten/
 
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#19
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Du siehst das zu negativ bzw. zu einseitig, denke ich. Für alles gibt es eine Lösung, die Abmahnungen schon im Vorfeld verhindern hilft. Siehe:

https://www.cr-online.de/blog/2018/...innvoll-ist-auf-einwilligungen-zu-verzichten/
Da will ich Dir vielleicht Recht geben, aber die Geschichte hat gezeigt das kaum was Gutes aus Brüssel oder Berlin gekommen ist. (o.K. mit einer Ausnahme, meine Frau, die kommt aus Berlin)
Mann wird sehen wo das hin geht, denn so wie das jetzt ist wird das zum Tot von z.B. Bildern in den sozialen Netzwerken.

Und die Abmahnindustrie wird wider mal zu Hochtouren auflaufen.
 
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#20
Ja genau strittig, es gibt keine genaue Definierung was ist Kunst, ist es Kunst wenn ich eine für ein Verein, Vereins Leben
Doch gibt es. Das BVerfG hat eine Definition aufgestellt was Kunst ist. Denn wie soll sonst zwischen Kunst und Beleidigung unterschieden werden.
 

TazD

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#21
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Ich fotografiere auch viel und u.a. auch ab und zu für meinen Verein.
Ich teile die Bedenken nicht. Siehe dazu meinen Beitrag #12, mit dem ich im Übrigen auch meine vorherige Einschätzung aus Beitrag #3 etwas revidiere.
Außerdem geht es nicht um Kunst, sondern in erster Linie um Urheberrechte. Daher ja auch der Verweis auf das KunstUrhG .
 
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#22
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Tja ich denke es ist müßig wenn wir uns da jetzt hitzig Reden, es ist da noch so viel im unklaren.
Wo möchte man anfangen was anzumahnen und wo nicht, und wenn man „alles“ anmahnen möchte wäre das das aus für die Bilder z.B. in den Sozialen Netzwerken.

Es geht ja nicht um die Urheberrechte sondern um die Daten die bei z.B. Digitaler Fotografie mit erfasst werden, in den Meta Daten aus den man dann erlesen kann wann und wo das Bild gemacht wurden ist, und somit kann ich sagen wann wer wo war, und was er vielleicht da noch gemacht hat, und das soll eben nicht sein. Solltest Du aber noch analog Fotografieren hast du das Problem nicht, weil ja keine Meta Daten erhoben werden.

Das ganze ist für jedes digitale Bild relevant auf den Personen zu erkennen sind.

Wir haben uns im Verein damit auseinandergesetzt, und haben einen Vereinskameraden dazu befragt, der zwar in einer anderen Sparte ist, aber auch praktizierender Rechtsanwalt in einer breit aufgestellten Kanzlei ist. Seiner Aussage nach, wir sollen uns nicht verrückt machen lassen.
Wir haben uns dennoch auf ein paar zusätzliche Maßnahmen geeignet. Es gibt jetzt zwei Aushänge am Stadion eines vor dem Stadion und eines an der Kasse das auf dem Gelände Foto und Filmaufnahmen gemacht werden, das steht auch noch mal auf der Eintrittskarte. Des Weiteren sind wir Fotografen mit (Warn) Westen mit dem Aufdruck Fotograf ausgerüstet bzw. haben ein Teamshirt mit dem Aufdruck Fotograf an. Und wer dann immer noch ein Problem hat kann uns oder einen unserer Supporter ansprechen, und wir versuchen den auch nach zu kommen. Weiterhin sind wir als Fotografen vom Verein und der Sparte akkreditiert. Und unsere Bilder sind mit einen © versehen. Übrigens alle aktiven Sportler wie auch unsere Supporter haben ihr Einverständnis zum Fotografieren und der Verwertung gegeben.
Zugegeben es gibt ein paar Sonderfälle, die wir auch penibel beachten, denn wir haben aktive wie auch Supperter die Dienst versehen bei der BW; der Polizei oder Spezialeinheiten, da nehmen wir natürlich Rücksicht drauf bzw. warten auf die Freigabe des Dienstherren.

Ja, wir reden uns jetzt heiß hier aber keiner weiß eigentlich genau wo die Reise hin geht, aber eines weiß ich genau, der Politiker kann jetzt wieder ungestört in Puff gehen ohne das er Angst haben muss das er Fotografiert wird und die Bilder im Netz auftauchen, mit Ort Datum und Uhrzeit.
 

TazD

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#23
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Ja, wir reden uns jetzt heiß hier aber keiner weiß eigentlich genau wo die Reise hin geht, aber eines weiß ich genau, der Politiker kann jetzt wieder ungestört in Puff gehen ohne das er Angst haben muss das er Fotografiert wird und die Bilder im Netz auftauchen, mit Ort Datum und Uhrzeit.
Kannst du das auch mit rechtlichen Grundlagen belegen oder ist das nur deine Meinung, die dir natürlich unbenommen zusteht.

Aber auch nach der DSGVO sind solche Aufnahmen noch erlaubt und dürfen auch veröffentlicht werden.
 
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#24
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Kannst du das auch mit rechtlichen Grundlagen belegen oder ist das nur deine Meinung, die dir natürlich unbenommen zusteht.

Aber auch nach der DSGVO sind solche Aufnahmen noch erlaubt und dürfen auch veröffentlicht werden.
Ich erlaube mir mal, Dir zwei Quellen zur Verfügung zu stellen, als Intelligenter Mensch der Du bist überlasse ich dir die Interpretation.


Na und es ist auch für Politiker nicht verboten gewisse Örtlichkeiten aufzusuchen, meines Wissens gibt es so ein Gesetz nicht, aber wie war das doch gleich "Wasser predigen, und Wein saufen."

Sorry wenn ich hier vielleicht ein paar Regeln nicht beachte, das geschieht wohl aus mangelnder Kenntnis.

https://www.rechtambild.de/2018/05/fotografieren-in-zeiten-der-dsgvo-grosse-panikmache-unangebracht/
 

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TazD

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#25
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Die von dir zur Verfügung gestellten Quellen untermauern meine Ansicht und widersprechen deiner.
Im Übrigen steht da auch nichts anderes drin, als in den bereits verlinkten FAQ des BMI.

Es bleibt also auch mit deinen Quellen dabei:
Der Politiker, der in den Puff geht, darf nach wie vor fotografiert werden und auch die Veröffentlichung des Bildes ist rechtlich nicht zu beanstanden.

Du widerlegst deine Aussage "....aber eines weiß ich genau, der Politiker kann jetzt wieder ungestört in Puff gehen ohne das er Angst haben muss das er Fotografiert wird und die Bilder im Netz auftauchen, mit Ort Datum und Uhrzeit." doch selbst.
 

ZynHH

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#26
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Ich bin mal gespannt, wie die ganzen One man Shows, Einzelfirmen, die Anforderungen umsetzen. Die hatten ja schliesslich 1 oder 2 Jahre Zeit das Gesetz umzusetzen.... darum verstehe ich auch die Aufregung JETZT nicht.... :popcorn:
 
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#27
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

@tazD

Wenn ich also Dich richtig versehe, wird sich mit den neuen Verordnungen und Gesetzmäßigkeiten nicht bedeutendes Ändern. Dann frag ich mich warum brauchen wir eine solche „neue“ Regelung und Gesetzgebung.

Und wie ich unten schon geschrieben habe, es geht angeblich um den Datenschutz, und mit so einen Digital gemachten Bild kann ich nachweisen wann wer wo war, und was er vielleicht gemacht hat, und genau das soll vermieden werden, erinnern wir uns doch an die diversen Erinnerungslücken unserer Volksvertreter oder Wirtschaftsbosse, ich denke Beispiele brauchst du nicht, aber nur mal so am Rande Skandal bei der BAMF in Bremen; VW Manager usw. usw.

Ich betrachte mich als ein Fotograf der auch bei der Anfertigung der Bilder eine Verantwortung hat und es nicht meine Art Schmuddel Bilder zu machen (auch wenn ich private Akt Shootings mache aber meine Models (m/w) können sich unter allen Umständen zu 100 % auf meine Diskretion verlassen) oder hinter Bilder hinterher bin die sich nicht gehören z.B. Unfälle; Leid; Kinder usw. aber z.B. ein Schwimmbad ist für mich tabu, aber wenn einer illegal seinen Müll im Wald entsorgt muss er damit rechnen das ich das Bild dem Ordnungsamt zur Verfügung stelle.

Mir ist es egal ob ein Politiker in Puff geht oder in der Kneipe auf dem Tisch tanzt oder Motorrad fährt.

Ich kenne Wirtschaftsbosse die für das ausleben ihrer Leidenschaft immer wieder in die Öffentlichkeit gezogen werden ich find es schade und traurig (z.B. C. Tönnies; Schalke 04; wenn er im Fanblock mit den Fans von Schalke singt und feiert, oder bei der Firmenfeier mit seinen Mitarbeitern auf dem Tisch tanzt)
Und um ehrlich zu sein auch ich habe es satt das mir immer was unterstellt wird blos weil ich eine Harley Davidson fahren (ich liebe mein Motorrad und ich fahre gern mit meinen Clubfreunden unter unseren Farben aus!
 

erwerbsuchend

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#28
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

sondern um die Daten die bei z.B. Digitaler Fotografie mit erfasst werden, in den Meta Daten aus den man dann erlesen kann wann und wo das Bild gemacht wurden ist, und somit kann ich sagen wann wer wo war, und was er vielleicht da noch gemacht hat, und das soll eben nicht sein.
Diese Meta-Daten kann man vor der Veröffentlichung von Bildern auf Webseiten auch einfach löschen.
 

pesto

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#29
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Hallo zusammen,

der Sinn für die Eröffnung dieses Thema`s ist, daß hier Informationen zu diesem Thema - wenn möglich gemeinsam - sachlich zusammen getragen werden sollen.

Sinn ist es m.E. NICHT, sich hier gegenseitig irgendwelche Befindlichkeiten u.ä. zu unterstellen und diese dann zu diskutieren!

Dieses neue EU-Gesetz wird in der Zukunft weitreichende Veränderungen zur Folge haben, die auch den privaten Bereich betreffen. Dabei betrifft es nicht nur private Foto`s, sondern auch z.B. private Vermietungen oder eine einfache Seite im Web zu betreiben usw. Einige kleine Betreiber haben schon die Schließung ihrer Seiten zum 24.05.2018 avisiert!

Und derzeit wird auch gewarnt

Phishing - Betrüger missbrauchen neue EU-Verordnung

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/phishing-betrueger-missbrauchen-datenschutzgrundverordnung-100.html
 
Zuletzt bearbeitet:
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#30
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Diese Meta-Daten kann man vor der Veröffentlichung von Bildern auf Webseiten auch einfach löschen.
Ja genau, machen viele ja auch, ich z.B. veröffentliche nur Bilder die ich 1.) gesichtet habe 2.) mit meinen Copy versehen habe und ich habe die "neue" Datei abgespeichert mit neuen Namen und in jpg (ich Fotografie ausschließlich im RAW).

Aber viele die z.B. mit ihren Smartphone Fotos und Videos machen verschieben die eben einfach in die sozialen Netzwerke und wissen nicht mal was sie für Daten mit erfasst und veröffentlicht haben.
 

Merse

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#31
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Diese Meta-Daten kann man vor der Veröffentlichung von Bildern auf Webseiten auch einfach löschen.
Natürlich kann man das. Nur ändert das nichts an der Tatsache, dass eine (zustimmungspflichtige) Datenerhebung stattgefunden haben muss - wo sollen denn sonst die zu löschenden Daten herkommen?
 

Fairina

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#32
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

ZynHH stell dir mal vor, daß Gesetz ist gerade erst entstanden. Bis heute ist noch immer nicht klar, wie was er warum wieso er welche Daten wie er wo speichern muss. Bereits der jetzige Datenschutz reichte vollkommen aus, aber nein die regulierungswütigen, unfähigen Euro-Politiker müssen mal wieder einen Rohrkrepierer basteln. Ich hab dazu in einem anderen Thread mich geäußert. Hier könnt ihr mal nachlesen und gucken welche Auswirkungen dieser Scheiss haben wird.

https://www.it-recht-kanzlei.de/
https://www.lead-digital.de/dsvgo-vorsicht-kamera/

Alleine die generöse Forderung das der Kunde das Recht auf Löschung seiner Daten hat, ist doch ein derartiger Müll, das man sich fragt, ob die in Berlin und Brüssel eigentlich alle Tassen im Schrank haben oder ob ihre Geldbörse nicht schon groß genug ist. Ich stelle mir das gerade in der Buchhaltung vor: Löschung der Kundendaten. Es ist nicht zu fassen.

Bisher hat es nicht ein einziges Gesetz aus Brüssel gegeben, das funktionierte. Keine Verordnung - nichts.
 

TazD

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#33
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

@tazD

Wenn ich also Dich richtig versehe, wird sich mit den neuen Verordnungen und Gesetzmäßigkeiten nicht bedeutendes Ändern.
Zum einen verstehst du mich da nicht richtig und zum anderen rede ich die ganze Zeit nur über den Bereich der Fotografie.
Nur in Bezug darauf, ändert sich tatsächlich nichts so bedeutendes, wie bereits mehrfach ausgeführt.
 

pesto

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#34
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

ich zitiere aus dem Link von @FAIRINA

"Mit der neuen DSGVO wird jedes digitale Foto, auf dem Personen zu erkennen sind, zu einer "Datenerhebung". Hintergrund: Digitalkameras, Smartphones und vergleichbare Geräte fotografieren nicht nur, sondern speichern auch vielfältige Daten rund um die Aufnahme, zum Beispiel Uhrzeit oder per GPS den Ort. Diese Informationen lassen sich aus den so genannten EXIF-Daten des Bildes auslesen. Ohne Einwilligung der abgebildeten Personen dürfen künftig nur noch Mitglieder der "institutionalisierten" Presse und des Rundfunks, also beispielsweise fest angestellte Fotografen, solche Bilder anfertigen und veröffentlichen. Freie Fotografen, Blogger oder auch Amateure, die Handyfotos auf der Straße schießen, brauchen eine Einwilligung der abgebildeten Personen – was in aller Regel völlig unrealistisch ist. Dabei müssen die Fotos nicht einmal auf Plattformen wie Instagram oder Facebook veröffentlicht werden. Schon die Aufnahme zählt als Datenerhebung und fällt damit unter die DSGVO. Der Datenschutzrechtler David Seiler aus Cottbus erklärt: "Das Fotografieren einer Person stellt eine Erhebung personenbezogener Daten dar: wie die Person aussieht, Alter, Geschlecht, Rasse, Ort und Datum der Aufnahme, Umstände der Aufnahme wie zum Beispiel Besuch einer Veranstaltung, Zusammensein mit anderen Personen etc."

https://www.lead-digital.de/dsvgo-vorsicht-kamera/
 

ZynHH

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#35
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Freie Fotografen, Blogger oder auch Amateure, die Handyfotos auf der Straße schießen, brauchen eine Einwilligung der abgebildeten Personen – was in aller Regel völlig unrealistisch ist.
Die staatlichen Terroristen wollen bei ihren unrechtmäßigen Handlungen eben nicht fotographisch festgehalten werden.....

Dashcam Aufnahmen verboten, vor Gericht aber zulässig....was für schwachsinnige Regelungen....:popcorn::doh:
 

Kerstin_K

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#36
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Hier wurde mehrfach gefragt, warum wir dieses neue Gesetz brauchen. Das kann ich Euch erklären.

Die DSGVO gilt für ganz Europa. Mit dem BDSG waren wir in Deutschland schon ganz gut in Sachen Daenschutz, aber in anderen Ländern Eurpopas war das eben nicht der Fall, Teilweise gab es dazu noch gar nichts.

Das ist jetzt anders.

Wenn die Ländergesetzte strenger sind, bleiben diese Vorschriften übrigens weiter gültig.
 

pesto

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#37
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Dashcam Aufnahmen verboten, vor Gericht aber zulässig....was für schwachsinnige Regelungen....:popcorn::doh:
Schon daran gedacht, daß die neue Regelung ab erst ab 25.05.2018 gilt??? Bis dahin gilt altes Recht....
 

Fairina

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#38
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Kerstin, wie in dem anderen Thread: Du verstehst es einfach nicht. Daran das du das ständig wiederholst. Weil andere Länder laschere Datenschutzgesetze haben, müssen es jetzt solche Gesetze sein, die einfach alles blockieren? Und nein, EU-Recht bricht nationales Recht. Zudem hat Berlin zugestimmt.
 

Kerstin_K

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#39
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

EU Recht bricht in diesem Fall nationales Recht, wenn das nationale Recht weniger streng ist. Strengere Vorschriften im nationalen Recht werden durch die DSGVO nicht ausser Kraft gesetzt.
 

Sprotte

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#40
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

......aber wenn einer illegal seinen Müll im Wald entsorgt muss er damit rechnen das ich das Bild dem Ordnungsamt zur Verfügung stelle.
Davon rate ich dir ab,denn wenn du Pech hast bist du dran.
Es ist nicht Aufgabe des Bürgers die Intressen der Allgemeinheit mit Hilfe von unzulässigen Fotoaufnahmen durchzusetzen.
Nur Behörden sind,unter bestimmten Voraussetzungen, berechtigt Fotos als Beweismittel anzufertigen ,siehe ---> LG Bonn · Urteil vom 7. Januar 2015 · Az. 5 S 47/14

.....und ich glaube nicht,das sich daran im Zuge der DSGVO etwas ändern wird (andere einschlägige Urteile zur Sache spar ich mir mal...... :popcorn:)...... :icon_wink:
 

Kerstin_K

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#41
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Es gibt aber schon Projekte, wo von den Städten dazu aufgefordert wird, von Verschmutzungen usw. Photos zu schicken. Mein Arbeitgeber betreut ein Projekt, wo diese Photos vom Computer analysiert werden, damit man weiss, welchen Trupp man losschicken muss, z. B. Sperrmüll oder Reparaturtrupp oder Straßenreinigung. Zur Zeit lernt das System noch, aber die Trefferquote wird immer besser.

Die Bilder dienen aber nicht der strafverfolgung, das geht nur an die abfallentsorgung.
 

dagobert1

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#42
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Es muss von Jeden der auf einen Bild zu erkennen ist eine eigene schriftliche Einverständniserklärung vorliegen, die auch jederzeit ohne von Angabe von Gründen widerrufen werden kann!
Kann ich mir nicht vorstellen, das wäre unpraktibel.

Beispiel:
Person X geht auf ein Konzert, Konzert wird aufgezeichnet zwecks DVD-/BluRay-Veröffentlichung.
Person X erteilt Einverständnis zu, Aufnahme wird veröffentlicht.

Zwei Jahre später widerruft Person X seine Zustimmung.

Wat nu? Alle Silberlinge zurückrufen?
 

Sprotte

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#43
AW: neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

*klugscheißmodusan....nicht Verschmutzern und genau das ist der Unterschied ,Kerstin... *klugscheißmodusaus:icon_mrgreen: ...."Recht am eigenen Bild" und all das,weißt du.
 

gelika56

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#44
Jetzt warnte der Digitalverband Bitkom, dass alleine schon die Annahme einer Visitenkarte eines Geschäftspartners ein Unternehmen einem Datenschutzverstoß nahe bringt.
 

TazD

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#45
Wo denn?

Ich sehe derzeit vor allem Panikmache.
 

pesto

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#46
httphttps://www.welt.de/wirtschaft/article176468214/DSGVO-Visitenkarten-werden-durch-neue-EU-Regel-zum-Datenschutz-Problem.html

Je näher der Stichtag 25. Mai rückt, desto größer ist die allgemeine Verunsicherung wegen der neuen europäischen Datenschutzregeln. Jetzt warnte der Digitalverband Bitkom, dass alleine schon die Annahme einer Visitenkarte eines Geschäftspartners ein Unternehmen einem Datenschutzverstoß nahe bringt.

„Bei strenger juristischer Auslegung kann man zu dem Schluss kommen, dass ein Unternehmen bei der Übergabe einer Visitenkarte direkt informieren muss, was es mit den Kontaktdaten machen wird“, sagte Susanne Dehmel, Geschäftsleiterin für den Bereich Datenschutz und Sicherheit. Spätestens wenn ein Unternehmen den Namen, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse in die Kundendatei übertrage oder diese Daten das erste Mal benutze, müsse der Betroffene explizit informiert werden."
 

gelika56

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#47
Wegen der rechtlichen Ungewißheit durch die neue DSGVO werden wir möglicherweise das Forum zum 24.5. schließen ....

so liest man in einigen Foren
 

TazD

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#48
Das folgende ist ein schönes Beispiel dafür, wie sehr die Panikmache funktioniert.

Jetzt warnte der Digitalverband Bitkom, dass alleine schon die Annahme einer Visitenkarte eines Geschäftspartners ein Unternehmen einem Datenschutzverstoß nahe bringt.
Das hat der Digitalverband Bitkom nämlich nicht gesagt, sondern "Die Welt" so interpretiert.

Was Bitkom tatsächlich gesagt hat, steht hier:
httphttps://www.welt.de/wirtschaft/article176468214/DSGVO-Visitenkarten-werden-durch-neue-EU-Regel-zum-Datenschutz-Problem.html

„Bei strenger juristischer Auslegung kann man zu dem Schluss kommen, dass ein Unternehmen bei der Übergabe einer Visitenkarte direkt informieren muss, was es mit den Kontaktdaten machen wird“, sagte Susanne Dehmel, Geschäftsleiterin für den Bereich Datenschutz und Sicherheit. Spätestens wenn ein Unternehmen den Namen, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse in die Kundendatei übertrage oder diese Daten das erste Mal benutze, müsse der Betroffene explizit informiert werden."
Was hat Bitkom jetzt wirklich gesagt?

Man kann zu dem Schluss kommen, dass eine Information seitens des Unternehmens erfolgen muss.

Weiter steht im Artikel aus "Die Welt" aber auch:
„Die Entgegennahme der Visitenkarte für sich genommen löst noch keine Informationspflicht aus“, sagte ein Sprecher der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit. Erst wenn die darauf enthaltenen Daten gespeichert würden, sehe die Verordnung vor, dass der Betroffene informiert werden müsse.
Und noch etwas weiter:
Wie die Mitarbeiter des Verbands in Zukunft selbst mit Visitenkarten umgingen, sei noch nicht entschieden, so Dehmel.
Mit anderen Worten: Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
 
G

Gast1

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#52
Wegen der rechtlichen Ungewißheit durch die neue DSGVO werden wir möglicherweise das Forum zum 24.5. schließen ....

so liest man in einigen Foren
Du hast mal wieder keine Quelle(n) für das von Dir Geschriebene/Behauptete genannt.
 

Texter50

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#54
Nun, hier hat die Datenschutzverordnung den letzten Tropfen geliefert:
In der Folge hat sich jeder „selbsternannte“ Berater und Beraterin dort eingebracht und seine Sicht der Dinge kundgetan. Die "Qualität" in der Beratung ist deutlich den Bach runter gegangen ist, und deswegen ziehen wir jetzt die Reißleine.
Und: es wird erneut eröffnet, wenn ich das richtich gelesen habe. :biggrin:

-----------

Im Rahmen der neuen DSGVO habe ich ein Schreiben vom Stromlieferanten erhalten. Zwei Seiten einer Bleiwüste in zwanghaft miniaturisierter Schriftgröße...

Einen Punkt möchte ich da zitieren:

.
.. wird Ihre Email-Adresse unter Nutzung eines sogenannten Hash-Wertes an Social-Media-Netzwerke (z.B. Google / Facebook) übermitteln. Diese Netzwerke werden sodann einen internen Abgleich mit den ihnen vorliegenden Nutzerdaten durchführen. Ergibt sich aus diesem Abgleich, dass Sie in einem dieser Social-Media-Netzwerke registriert sind, wird Ihnen im jeweiligen sozialen Netzwerk sodann Werbung von Stromlieferant angezeigt werden, etwa durch Werbebanner oder andere Werbeeinblendungen.
Natürlich kann man dem widersprechen, man muss es nur wollen und jetzt sind hoffentlich reichlich Menschen aktivert, diesen Unfug zu deaktivieren. :peace:

Bei mir werden se sich dann die Zähne ausbeißen... :icon_mrgreen:
 
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Dagegen72

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#55
Also beim Arzt / der Ärztin muss ich an der Theke immer noch alle Daten für alle hörbar sagen. Sich zieren oder auf einen Zettel alles schreiben wird als sowas wie krank oder was Ähliches gedeutet. Ganz aktuell erlebt: ein Straßennahme von vor x vor Jahren sollte ich nennen und wo ich jetzt wohne. :icon_eek: Hoffe, der Arzt hat mich jetzt nicht auf dem Kieker. Gerade für kleine Praxen oder Vereine könnte der Mehraufwand ein großes Problem darstellen.

im TV hatten sie gezeigt, dass Trainingspläne auch nicht mehr einfach so herumliegen dürften, wegen der Daten. ja, irgendwo ist es ok. Aber wenn einer sagt, mir ist es egal, dann sollte das auch so gehändelt werden können.
 

AsbachUralt

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#56
Diese DSGVO ist vor allem eines, ein Glücksfall für die Abmahnindustrie, wo jetzt die Anwälte schon feuchte Hände haben und auf den Start warten.
 

romeo1222

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#57
Heute wurde auch ein Beispiel genannt, indem man nicht mal einen Frisör anrufen könnte, um dann den Namen zu nennen für einen Termin und dieser dann eingetragen wird. Aber vermutlich wird die Datenschutz-Grundverordnung meiner Frisörin egal sein, gut so!
 

erwerbsuchend

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#58
Also beim Arzt / der Ärztin muss ich an der Theke immer noch alle Daten für alle hörbar sagen.
Ich weiß nicht bei welchen Ärzten du in Behandlung bist, aber bisher musste ich bei keinem Arzt diese Daten laut hörbar für alle sagen. Bisher reichte es aus, wenn ich mit den beteiligten Personen in normaler Lautstärke gesprochen habe.

Wenn dir der Datenschutz so wichtig ist und dir die Arbeitsweise deiner Ärzte nicht gefällt, dann wäre dir ein Wechsel der Ärzte zu empfehlen. Wo liegt das Problem? Sind etwa alle Ärzte in deiner Gegend so?

im TV hatten sie gezeigt, dass Trainingspläne auch nicht mehr einfach so herumliegen dürften, wegen der Daten.
Nenne bitte den Namen und Zeit der Sendung und um welche Trainingspläne es sich dabei handeln soll.

Heute wurde auch ein Beispiel genannt, indem man nicht mal einen Frisör anrufen könnte, um dann den Namen zu nennen für einen Termin und dieser dann eingetragen wird. Aber vermutlich wird die Datenschutz-Grundverordnung meiner Frisörin egal sein, gut so!
Warum geht man nicht einfach direkt zum Frisör? Wozu einen Termin machen?
 

AsbachUralt

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#59
Nenne bitte den Namen und Zeit der Sendung und um welche Trainingspläne es sich dabei handeln soll.
Ich habe das auch gesehen, war glaub Panorama oder so ein ARD Magazin.Dabei handelt es sich um Fitness Studios, es ging darum dass darauf auch Größe und Gewicht zu sehen wären und man daraus den BMI errechnen könnte, der Versicherungen interessieren würde.
Warum geht man nicht einfach direkt zum Frisör? Wozu einen Termin machen?
Bei den meisten Damen-Friseuren geht nichts ohne vorherigen Termin, bei Männern eher seltener.
Ich habe weil ich keine Lust mehr darauf hatte mich zum Friseur zu setzen einen Profi-Haarschneider von Moser für 36 € gekauft und mache alle 4 Wochen Tabula Rasa auf dem Kopf, bleibt so ein Zehntel Millimeter stehen und dauert 5 Minuten. Das Maschinchen war mit dem 2. Mal schon bezahlt.
Und einen Kamm hatte ich schon einige Jahre nicht mehr in der Hand.
 

TazD

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#60
Diese DSGVO ist vor allem eines, ein Glücksfall für die Abmahnindustrie, wo jetzt die Anwälte schon feuchte Hände haben und auf den Start warten.
Hättest du den von mir verlinkten Artikel zu heise-online gelesen, dann hättest du dir diese komplette Falschaussage vermutlich gespart.

Doch dass Fotografen ab dem 25. Mai eine massive Abmahn-Welle drohen könnte, hält Günter Roland Barth, Wettbewerbs-Experte bei der Kanzlei Clifford Chance für ausgeschlossen. "Abmahnanwälte lauern nicht wie die Geier, weil der neue europäische Rechtsrahmen keine Grundlage dafür bietet", sagte Barth der dpa. "Die Panik ist völlig unbegründet." Die DSGVO sehe vor, dass lediglich die Aufsichtsbehörden, unmittelbar Betroffene sowie gemeinnützige Vereine wie etwa die Verbraucherzentrale gegen mögliche Verstöße vorgehen dürften. Das sei sehr weise gelöst.
Wer lesen kann, .... :rolleyes:
 

AsbachUralt

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#61
Hättest du den von mir verlinkten Artikel zu heise-online gelesen, dann hättest du dir diese komplette Falschaussage vermutlich gespart.



Wer lesen kann, .... :rolleyes:
So klar scheint das wirklich nicht zu sein.

Wettbewerbsrechtliche Ansprüche sind umstritten
Die Frage, ob Konkurrenten einen Anspruch auf Unterlassen auf Grund von Vorschriften aus der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) haben, richtet sich nach dem Wettbewerbsrecht, ist hoch umstritten und keinesfalls richterlich geklärt. Zu den einzelnen rechtlichen Fragestellungen hat die Kanzlei Löffel Abrar einen hervorragenden Blogbeitrag geschrieben.

Bevor Sie also in einem Anflug von Panik eine Unterlassungserklärung unterschreiben und die Anwaltskosten der gegnerischen Seite sowie Schadensersatz leisten, sollten Sie sich folgende Überlegungen vor Augen führen:

1. Die DSGVO ist Neuland
Wir befinden uns auf neuem Rechtsgebiet. Egal wie selbstsicher die Abmahnungen klingen mögen, seien sie sich bewusst, dass die Gegenseite nur behauptet einen Anspruch zu haben. Ob dieser Anspruch wirklich besteht, müssen ein oder mehrere Gerichte entscheiden. Genauso wie Sie überlegen müssen, ob Sie die Unterlassungserklärung abgeben, muss die Gegenseite entscheiden, ob sie den Fall wirklich vor Gericht bringen will. Im schlimmsten bzw. besten Fall entscheiden nämlich die Gerichte, dass es keine wettbewerbsrechtlichen Ansprüche auf Grund von DSGVO-Verstößen gibt und dann ist das ganze schöne neue Geschäftsmodell der Abmahnkanzleien zum Teufel.
https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/dsgvo-wenn-jetzt-wirklich-abmahnungen-kommen/

Auch bei Anwälten scheint das nicht so klar zu sein:

Aufgrund unserer Erfahrung rechnen wir damit, dass Abmahnanwälte die neue Rechtslage ausnutzen. Unwissende Websiten-Betreiber, die die Vorschriften nicht einhalten, können so Opfer von Abmahnungen mit hohen Schadensersatzansprüchen werden.

https://www.anwalt.de/rechtstipps/d...ternehmen-und-vereine-vor-huerden_132473.html

Und wie bekannt, vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand.

Da bleibt es nur, die Entwicklung einmal abzuwarten bis es entsprechende Grundsatzurteile gibt.
 

dagobert1

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#64
Gerade für kleine Praxen oder Vereine könnte der Mehraufwand ein großes Problem darstellen.
Wieso?
Man braucht nur ein bißchen Platz, damit die nächsten Kunden/Patienten/whoever etwas Abstand halten können. Ist bei Banken und auch bei der Post schon länger üblich.
 

dagobert1

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#65
Was mir grad einfällt: Müssten da jetzt nicht auch die Datenschutz-§§ im SGB X überarbeitet werden?
 

TazD

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#66
Was mir grad einfällt: Müssten da jetzt nicht auch die Datenschutz-§§ im SGB X überarbeitet werden?
Auch hier könnte Artikel 85 Abs. 1 DS-GVO als Öffnungsklausel für nationale Regelungen zum Tragen kommen.
 

gelika56

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#67
Du hast mal wieder keine Quelle(n) für das von Dir Geschriebene/Behauptete genannt.
Das Forum Öffentlicher Dienst ist wegen Inkrafttretens der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) nun wie angekündigt deaktiviert.

Die Rechtslage ist derzeit leider weitgehend unklar, die Strafandrohungen in diesem Gesetz sind jedoch vernichtend und die dadurch entstehenden Erpressungsmöglichkeiten durch ein Heer von Abmahnanwälten hervorragend.
Damit ist uns das wirtschaftliche Risiko durch den Betrieb dieses Forums zu hoch geworden.

Wir erwarten eine Klärung der Rechtslage innerhalb der nächsten Monate und werden dann ggf. ein neues Forum eröffnen.
Quelle:http://oeffentlicher-dienst.info/forum/
 
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ExitUser

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#68
Wie sich die "Öffnungsklauseln" auswirken, wird noch interessant. Hierzu mal ein Link:

[...]Die DSGVO sieht allerdings eine Vielzahl von Öffnungsklauseln vor, die den Mitgliedstaaten Rechtsetzungsbefugnisse einräumen.

Deutschland ist das erste Land, das ein entsprechendes Umsetzungsgesetz erlassen hat. Dieses wird ebenfalls ab 25. Mai 2018 gelten und das bisherige BDSG ablösen.

Da bei vielen Unternehmen Unsicherheit über den derzeitigen Rechtsstand der Datenschutzregeln im europäischen Ausland besteht, haben wir eine Übersicht erstellt, die den Gesetzgebungsstand im Großteil der EU-Mitgliedstaaten aufzeigt. Unsere Übersicht wird regelmäßig aktualisiert.[...]
https://www.isico-datenschutz.de/blog/2017/10/17/dsgvo-umsetzung-aktueller-stand-eu-laender/

und hier das neue BDSG:
https://dsgvo-gesetz.de/bdsg-neu/

Was mir grad einfällt: Müssten da jetzt nicht auch die Datenschutz-§§ im SGB X überarbeitet werden?
ich denk mal, da müssen jetzt sämtliche Prozesse bei den JC und AfAs überarbeitet werden:biggrin: und interessant wird auch die zukünftige Umsetzung der Sanktions- und Sperrpraxis bei Zwangs-VVs und Zwangs-Maßnaßnahmen. So einfach geht das wohl dann nicht mehr mit dem Sperren und Sanktionieren wegen dem verschärften Kopplungsverbot (Hervorhebung von mir):
[...] → Erwägungsgründe
(42) Erfolgt die Verarbeitung mit Einwilligung der betroffenen Person, sollte der Verantwortliche nachweisen können, dass die betroffene Person ihre Einwilligung zu dem Verarbeitungsvorgang gegeben hat. Insbesondere bei Abgabe einer schriftlichen Erklärung in anderer Sache sollten Garantien sicherstellen, dass die betroffene Person weiß, dass und in welchem Umfang sie ihre Einwilligung erteilt. Gemäß der Richtlinie 93/13/EWG des Rates sollte eine vom Verantwortlichen vorformulierte Einwilligungserklärung in verständlicher und leicht zugänglicher Form in einer klaren und einfachen Sprache zur Verfügung gestellt werden, und sie sollte keine missbräuchlichen Klauseln beinhalten. Damit sie in Kenntnis der Sachlage ihre Einwilligung geben kann, sollte die betroffene Person mindestens wissen, wer der Verantwortliche ist und für welche Zwecke ihre personenbezogenen Daten verarbeitet werden sollen. Es sollte nur dann davon ausgegangen werden, dass sie ihre Einwilligung freiwillig gegeben hat, wenn sie eine echte oder freie Wahl hat und somit in der Lage ist, die Einwilligung zu verweigern oder zurückzuziehen, ohne Nachteile zu erleiden. [...]
(43) Um sicherzustellen, dass die Einwilligung freiwillig erfolgt ist, sollte diese in besonderen Fällen, wenn zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen ein klares Ungleichgewicht besteht, insbesondere wenn es sich bei dem Verantwortlichen um eine Behörde handelt, und es deshalb in Anbetracht aller Umstände in dem speziellen Fall unwahrscheinlich ist, dass die Einwilligung freiwillig gegeben wurde, keine gültige Rechtsgrundlage liefern. Die Einwilligung gilt nicht als freiwillig erteilt, wenn zu verschiedenen Verarbeitungsvorgängen von personenbezogenen Daten nicht gesondert eine Einwilligung erteilt werden kann, obwohl dies im Einzelfall angebracht ist, oder wenn die Erfüllung eines Vertrags, einschließlich der Erbringung einer Dienstleistung, von der Einwilligung abhängig ist, obwohl diese Einwilligung für die Erfüllung nicht erforderlich ist.[...]
https://www.datenschutz-wiki.de/DSGVO:Art_7

Spannend wird wohl auch noch, wie das nun mit den Unternehmen weitergeht, deren Kerngeschäft auf Ausschlachtung von personenbezogenen Daten basiert (ZAFs, PVAs, MTs und ähnliche "gemeinnützige" Vereine)... ich will mich ja nicht zu früh freuen, aber ein kleines Schmunzeln kann ich mir nicht verkneifen:icon_hihi:

P.S.: unten habe ich noch die "Die 69 Öffnungsklauseln der DS-GVO" angehängt, für wen es interessiert.
 

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AsbachUralt

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#69
Ich bin wohl nicht alleine mit der Vermutung, dass die Abmahnindustrie zuschlagen wird.


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Auf der Zielgeraden sorgt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) für viel Aufregung - und insbesondere bei der Unions-Mittelstandsvereinigung für großen Ärger. Dort fühlt man sich von der Bundesregierung unzureichend geschützt vor der befürchteten Abmahnwelle, ausgelöst durch entsprechend spezialisierte Anwälte und Vereine, die sich nun in kleinen Firmen und bei Freiberuflern melden und auf Verstöße gegen die DSGVO hinweisen. Ab Freitag gilt die Verordnung EU-weit offiziell, die den personenbezogenen Daten bei Unternehmen, Vereinen und Behörden regelt.
http://www.spiegel.de/politik/deuts...erlangt-schutz-vor-abmahnungen-a-1209315.html
 

TazD

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#70
Ich bin wohl nicht alleine mit der Vermutung, dass die Abmahnindustrie zuschlagen wird.
Ausgeschlossen ist es nicht, dass es versucht wird. Aber auf Unkenntnis der Betroffenen wird in vielen Bereichen gesetzt.
Bestes Bsp sind doch SB's im JC die viele Elo aufgrund Unkenntnis der tatsächlichen Rechtslage über den Tisch ziehen.

Aber was willst du denn eigentlich damit ausdrücken? Soll ich jetzt im Gegenzug noch einen Link posten, bei dem jemand wieder davon schreibt, dass es keinen Grund zur Panik gibt?
Damit du dann wieder den nächsten Panikmache-Link hinterherschiebst?
 

AsbachUralt

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#71
Aber was willst du denn eigentlich damit ausdrücken?
Ist das denn nicht ein Thread über die DSGVO?

Ich verlange darauf doch keine Antwort von Dir, oder hab ich Dich direkt angesprochen?
Mein Zitat zeigt nur eine weitere Ansicht über die Möglichkeit von Abmahnungen und der Forderung an die Politik, etwas dagegen zu unternehmen.
 
E

ExitUser

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#72
wieso soll denn die Politik was gegen die Abmahnungen tun? Vielleicht bin ich naiv, aber ich finds super, dass die Unternehmen jetzt endlich mal pfleglich mit persönlichen Daten umgehen müssen. Es geht doch um längst überfälligen Datenschutz, Datensicherheit und Verhinderung von weiterem Datenmissbrauch.

Ausserdem wird die Informationelle Selbstbestimmung endlich mal gestärkt und ebenso die persönliche Freiheit durch das verschärfte Kopplungsverbot, mit dem nun verstärkt bestimmte Dienstleistungen auch in Anspruch genommen werden dürfen ohne eine Einwilligung in die Speicherung, Verarbeitung, Auswertung und Verwertung durch Verbreitung der eigenen persönlichen Daten.

Das hatte ja schon fast groteske Ausmaße angenommen, bestes Beispiel unser Liebslingsthema "wenn Sie das nicht unterschreiben, können Sie nicht teilnehmen!":doh: Jetzt können diese Hempel mal gucken, wie sie ohne ihre Machtinstrumente (Erpressung und Datensammeln) Profit erzeugen. Vielleicht müssen sie ja ab jetzt mal echte Bildung vermitteln? Hm bloß wie?:biggrin:

Viele Firmen haben das Thema schlicht aus Profitgier ignoriert, verpennt, den Ernst der Lage unterschätzt oder sie haben ganz bewusst und hinterfotzig mit Daten Geschäfte gemacht.

In den Firmen, in denen ich war, wurde die IT überall so schnell wie möglich bis auf Minimum wegrationalisiert oder/und outgesourced. Das ganze Thema Daten und Drumrum - hauptsächlich Datenschutz und Datensicherheit - war ein rotes Tuch und reiner Kostenfaktor, den es mit allen Mitteln "auszumerzen" galt. Der Standard-Spruch von diesen sogenannten mittelständischen FirmenChefs (die teilweise noch nie nen Computer bedient oder eine E-Mail verschickt haben) war dann immer: "warum dauert das so lange, das macht doch alles die Maschiiieeene!!"

Ich finde, da können die Anwälte jetzt mal ordentlich abmahnen und diese Klitschen mal schön zur Kasse bitten. Ich versteh auch die große Aufregung nicht, denn die DSGVO fiel ja nicht wie eine Naturgewalt vom Himmel, sondern es gibt sie ja schon länger und wird ab morgen einfach nur umgesetzt. Also viel Zeit für die Umstellung gab es ja demnach auch.
 

Texter50

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#73
Ich frage mich, warum die Leuts plötzlich solche Panik schieben?
Was die Strafen betrifft, wird keinem kleinen Sportverein der Kopf abgerissen. Das lohnt schlicht nicht.

Es soll denen an den Kragen gehen, die mit Mengen an Daten, die Sie auf die fieseste Art und Weise abzocken, ihr Schindluder treiben. :biggrin:
Das kann ich nur richtig finden. :icon_stop:
 

Fairina

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#74
Oh ihr Träumerchen. Die Großen haben alle ihre Datenschutzbeauftragten. Denen geht es nicht an den Kragen. Es sind die Kleinen wie wir, denen es den Kopf weg reißt. Auch waren die Kleinen nicht die Datenveruntreuer sondern die Großen neben so einigen anderen Stellen.

Und absolute Sicherheit gibt es nirgendwo. Egal wie viele Gesetze da noch zusammen gerührt werden aus Mist, Obst, Sand und Schleim - es bleibt unbekömmlich. Nur dieses Zusammengerührte werden die Kleinen auslöffeln, die Großen haben im Zweifelsfall dafür ihre Anwälte, Datenschutzbeauftragten und ähnliches.

Wer meint, das es die DSVGO schon lange gibt, der sollte sich besser informieren. Zwar gibt es sie seit 2016 aber so wie jetzt ist sie geradezu druckfrisch. Da konnte man sich nicht drauf vorbereiten, denn keiner wußte, was gefordert werden würde.
Vor allem wenn eprices noch dazu kommt.

Aber leider finden sich in den elo-Foren immer solche Ergüsse kurzgedachter Schnapsideen. 1. geht es dadurch keinem einzigen Elo besser. 2. Werden die Firmen das über den Stellenabbau regeln. (siehe DB und die heutige Meldung über Entlassungen). 3. werden die kleinen Händler verschwinden und noch mehr gezwungen bei den Konzernen zu kaufen. 4. Nervt das Denken "mir ist so ergangen, also soll es anderen auch so ergehen" gewaltig. 5. Was die Konzerne und großen Firmen nicht so regeln können über Stellenabbau, werden sie über Abschreibungen, Wertberichtigungen, Steuererleichterungen usw. sich mehrfach zurück holen. 6. Freuen sich die tausende nutzlosen und arbeitslosen Juristenabsolventen der Unis über die Aussicht auf einen Job in der Abmahnindustrie - besser als irgendwo irgendwelche Arbeit annehmen zu müssen.

Also warum sollte der Schütze 08/15 sprich die kleinen Bürger froh sein über dieses Gesetzesmonstrum das schon wieder so viele Fehler enthält das es einem graust.
 

AsbachUralt

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#75
Ich frage mich, warum die Leuts plötzlich solche Panik schieben?
Weil schon in der Vergangenheit vielen "Otto Normalos" plötzlich ein Schreiben von den Abmahn-Anwälten ins Haus geflattert ist und es sie oft eine Menge Geld gekostet hat.
 

TazD

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#76
Ist das denn nicht ein Thread über die DSGVO?
Sicher ist es das. Aber statt nur Panik zu verbreiten, wäre es doch mal sinnvoll Lösungsmöglichkeiten anzubieten.

Ich verlange darauf doch keine Antwort von Dir, oder hab ich Dich direkt angesprochen?
Nicht namentlich. Aber an wen deine Beiträge gerichtet sind, ist schon deutlich.

Mein Zitat zeigt nur eine weitere Ansicht über die Möglichkeit von Abmahnungen und der Forderung an die Politik, etwas dagegen zu unternehmen.
Dein Zitat ist nur weitere Panikmache.

Weil schon in der Vergangenheit vielen "Otto Normalos" plötzlich ein Schreiben von den Abmahn-Anwälten ins Haus geflattert ist und es sie oft eine Menge Geld gekostet hat.
Und wieder nur Panikmache und erhobener Zeigefinger.

Wer überhaupt abmahnen darf, habe ich bereits in Beitrag #59 zitiert. Wen mir also eine Abmahnung ins Haus flattert, dann würde ich den Anwalt zuallererst fragen, inwiefern er zu den genannten Personen gehört. Er müsste ja mindestens eine Bevollmächtigung/Mandatierung vorlegen können, sofern er nicht unmittelbar Betroffener ist.

Wie sich Betreiber kleinerer Webseiten und Blogs schützen können, wurde auch bereits aufgeführt. Siehe Beitrag #7 von @pesto
Für Fotografen nochmals Hinweise in #17 von @Dinobot.

So sollte es eigentlich sein, anstatt immer nur zu schreiben, wie schlimm das doch alles ist.
 

Matt45

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#77
Wie wird(oder wie soll) die Datenschutz-Grundverordnung umgesetzt im Sozialrecht(Arbeitsamt; Jobcenter) oder auf Jobmessen/Bewerbertagen ? Was ist mit Zeitarbeit/Leiharbeit?

Kann mir nicht vorstellen, dass es so lasch wie bisher abläuft.

Ich glaube(weiß es aber nicht), es wird sich einiges ändern.
 
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Gast1

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#78
Schaar zur DSGVO

"Müssen uns auch selbst darum kümmern, dass unsere Daten sicher sind"

Der ehemalige Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, begrüßt die Einführung der Datenschutzgrundverordnung grundsätzlich - um die Daten wirklich zu schützen, reiche sie jedoch nicht aus, sagte er im Dlf. Auch die Nutzer selbst müssten aktiv werden.

Peter Schaar im Gespräch mit Christoph Heinemann
http://www.deutschlandfunk.de/schaa...m-kuemmern.694.de.html?dram:article_id=418685
 
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ExitUser

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#79
jetzt holen sie wahrscheinlich die ganzen entlassenen IT-Fachkräfte wieder von der Straße, die sie vor Jahren und Jahrzehnten wegrationalisiert haben, nachdem sie die Systeme programmiert und implementiert haben. So nach dem Motto "LÄUFT - dankeschön und einen guten Weg".

Dass die Programme und Prozesse permanent gepflegt und aktualisiert werden müssen, wurde einfach ignoriert. Ebenso der Aufwand, der dahintersteckt, denn das sind "tote" Posten, die keinen Gewinn generieren. Diese Kurzsicht rächt sich eben jetzt.

@Fairina zu Beitrag #73: es ist meiner Ansicht nach eine Frage der Perspektive und ich spreche aus meiner Sicht und aus meiner Erfahrung und du hast deinen Blickwinkel, der ein anderer zu sein scheint. Das ist doch OK und doch überhaupt kein Grund, deswegen unsachlich zu werden?

Die Mehrzahl der Fälle betrifft wohl die sog. mittelständischen Unternehmen und dort sind Datenschutzbeauftragte eher selten. Die IT-Abteilungen wurden abgespeckt - wenn es sie überhaupt noch gibt.

Aus mindestens 3 Firmen kann ich berichten, dass dort der allgemeine Umgang mit Daten katastrophal war. In den Ordnern flogen Kopien von Personalausweisen von MA rum, die teilweise seit Jahrzehnten dort nicht mehr tätig waren. Die Hompages wurden mit Fotos + Namen (!) von möglichst attraktiven - und bereits vor Jahren gekündigten - MA gepimpt.

IT-mäßig war teilweise firmenweit aus allen Abteilungen Zugriff auf MA- und KD-Daten möglich mit allen Details (Lebensläufe, Darlehensverträge/Schufa von MA), Datenbanken waren nicht ausreichend geschützt und noch viel mehr. Hinweise oder Lösungsvorschläge wurden ignoriert, da "überflüssig, zu aufwendig und zu teuer".

Und da ich zu den "Wegrationalisierten" gehöre, empfinde ich vor diesem Hintergrund eine Art Genugtuung, das gebe ich offen zu.

Inwieweit das jetzt die "Kleinen" betrifft, kann ich nicht sagen, aber ich schätze das so ein wie Texter und TazD. Entweder es lohnt sich nicht, da großartig abzumahnen oder es gibt eben Möglichkeiten, die schon genannt worden sind. Darüberhinaus gibt es noch die Öffnungsklauseln (Beitrag #67), mit denen ich mich noch nicht beschäftigt habe.

Ich persönlich finde, dass diese Verordnung jedenfalls in die richtige Richtung geht (wenn auch noch unausgegoren) und das erste halbwegs Vernünftige ist, was diese EU-Kommission bisher zustande gebracht hat, das ist halt meine Meinung.

Hier noch ein anderer Kommentar von Hr. Schaar von heute:
Analyse zur DSGVO von Peter Schaar: Die notwendige Zumutung Datenschutz
https://www.heise.de/newsticker/mel...-notwendige-Zumutung-Datenschutz-4057260.html
 

Fairina

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#80
Beretta, ich war nicht unsachlich. Was deine Erfahrungen angeht, so kenne ich das zum Teil auch. Du sagst, das da Ordner vom Personalbereich herum flogen. Leider vergisst du, das die aufgehoben werden müssen. Und nicht nur das. Wenn ein Vorgesetzter oder Chef ein Schlamperl ist und seine Angestellten nur den Anschein eines Berufes erwecken und es eher in seiner negativen Aussage behafteten Job oder völlig überarbeitet werden, dann kann das passieren. Aber deshalb sieht doch kein Ausstehender solche Daten.

Und noch eines: Teilweise musste und muss ich als AG Kopien der Persos haben. Auch wenn sich das zum Teil jetzt geändert hat.

Und auch die Freunde des "papierlosen" Büros sind oftmals Theoretiker oder noch besser Möchtegerne ohne Ahnung. Nicht alles kann papierlos bleiben da gesetzliche Vorgaben dagegen stehen.

Und der Herr Schaar, was soll er denn sagen außer zu zu stimmen? Ich bin auch für Datenschutz, aber es gibt Grenzen. Meine Güte, der Datenschutz war früher kaum vorhanden. Und ist noch heute auf den Dörfern oft genug ein Fremdwort. Die Datenlecks hingegen waren bei den großen internationalen Konzernen. Den Tatbestand der Industriespionage oder Spionage nehme ich mal aus, da gab es in der Vergangenheit mehr als genügend Skandale. Und im Prinzip betrifft das alle im gesamten Leben. Kaufe mit Paypal, Moneymaker, Sofortüberweisung ein, benutze Deutschlandkart oder sonst so etwas und deine Daten sind genauso gläsern als hättest du sie gleich offen gelegt. NUR: es gibt keine Sicherheit im Datenschutz. Es sei denn, man würde das gesamte Leben wieder so führen wie in der Steinzeit. Alle paar hundert oder tausend Kilometer ein kleines Grüppchen Menschen und oder fast ohne Verbindung zu anderen Menschen. Wir sollten vorsichtig mit unseren Daten, das stimmt schon, aber das was da so hoch gelobt wird hat nichts mit Datensicherheit zu tun sondern dient eher der Datenüberwachung und Ausspähens durch staatliche Stellen, der Beschäftigung der Uniabsolventen, der Stellengenerierung bei den Behörden, den Datenbeschaffungsmaßnahmen der Konzerne usw. Aber ich glaube, da kann ich gegen die Wand reden.
 
E

ExitUser

Gast
#81
Beretta, ich war nicht unsachlich.
Solche Aussagen wie:
Oh ihr Träumerchen.
Wer meint, das es die DSVGO schon lange gibt, der sollte sich besser informieren.
Aber leider finden sich in den elo-Foren immer solche Ergüsse kurzgedachter Schnapsideen.
4. Nervt das Denken "mir ist so ergangen, also soll es anderen auch so ergehen" gewaltig.
u.s.w. bieten für mich ebensowenig eine Diskussionsgrundlage wie Dein Tonfalll und Deine undifferenzierten Behauptungen.

Nur kurz abschließend noch ein paar Anmerkungen:
Leider vergisst du, das die aufgehoben werden müssen.
nein, das vergesse ich nicht, und doch, die sehen eben Aussenstehende, so wie ich das erlebt und beschrieben habe.

Und noch eines: Teilweise musste und muss ich als AG Kopien der Persos haben. Auch wenn sich das zum Teil jetzt geändert hat.
Nein, das musst du nicht, es sei denn, die Branche/der Geschäftsbereich erfordern das ausdrücklich.

Und auch die Freunde des "papierlosen" Büros sind oftmals Theoretiker oder noch besser Möchtegerne ohne Ahnung. Nicht alles kann papierlos bleiben da gesetzliche Vorgaben dagegen stehen.
Schon wieder eine unsachliche Unterstellung, wer hat denn an welcher Stelle behauptet, dass es ohne Papier geht?

Und der Herr Schaar, was soll er denn sagen außer zu zu stimmen?
Wieso zustimmen? Der hat dran mitgearbeitet.

Meine Güte, der Datenschutz war früher kaum vorhanden. Und ist noch heute auf den Dörfern oft genug ein Fremdwort.
Doch, die Grund-Bestimmungen gibt es seit den 70er Jahren. Dass sie bisher nicht oder kaum beachtet worden ist, rechtfertigt weitere Schlamperei und Datenmissbrauch?

Auf den Rest gehe ich nicht mehr ein weil
Aber ich glaube, da kann ich gegen die Wand reden.
auf diesem Niveau in der Tat:icon_pause:
 

Texter50

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#82
Vielleicht sollte man einfach mal zur Kenntnis nehmen, dass die Bestimmungen zum Datenschutz auch mal an die aktuelle Situation im Jahre 2018 und später angepasst werden muss - einfach weil viel mehr digitaler Krempel ansteht. :icon_stop:

Natürlich läuft da ne Menge noch nicht rund, dafür werden in zwei Jahren die Regelungen erneut überprüft. Aber eine weitere Übergangszeit würde von den meisten Leuten genutzt wie bisher - es würde nix getan, bis zum letzten Augenblick. :biggrin:
 
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