Datenschutz/Fremddaten (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
E

ExitUser

Gast
Was meint Ihr:

Im Anhang könnt Ihr die Liste sehen, die ich ausgehändigt bekommen habe. Ich bin gewillt, alles auszufüllen bis auf die Telefonnummer der Firma (lass' sie doch selbst recherchieren) und den Namen des Ansprechpartners (den Namen meiner SBin soll ich ja schließlich auch nicht ausposaunen). Der Name des Ansprechpartners fällt meiner Meinung nach schon unter den Datenschutz, wenn z.B. in einer Stellenanzeige gar kein Name genannt wird. Kann das jemand so bestätigen?
 

Mario Nette

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Dezember 2007
Beiträge
12.325
Bewertungen
847
Das war wohl mal ein Kaffeetassenuntersetzer, oder? :icon_twisted: Oftmals hat man die geforderten Daten doch gar nicht. Warum soll man selbst noch wie wild recherchieren?

Mario Nette
 

Susannah

Elo-User*in
Mitglied seit
12 Februar 2009
Beiträge
136
Bewertungen
19
Wenn in einer Stellenanzeige kein Name genannt wird und du adressierst die Bewerbung an "sehr geehrte Damen und Herren", dann gibt es de facto keinen Ansprechpartner und du kannst dir den Eintrag sparen.
Ob Personalverantwortliche, die für Bewerbungen zuständig sind, gegenüber der ARGE namentlich dem Datenschutz unterliegen, weiß ich leider nicht. Ich würde dir raten, keinen Ansprechpartner anzugeben, wenn dieser nicht in der Stellenanzeige auftaucht.
 
E

ExitUser

Gast
Das war wohl mal ein Kaffeetassenuntersetzer, oder? :icon_twisted: Oftmals hat man die geforderten Daten doch gar nicht. Warum soll man selbst noch wie wild recherchieren?Mario Nette
:icon_lol:Ja klar. Und nicht nur das. Ich habe meine eigenen 'Zettelchen'; außer meiner Unterschrift dürfen diese Mobber keine handschriftlichen Sachen von mir sammeln.
 
E

ExitUser

Gast
Wenn in einer Stellenanzeige kein Name genannt wird und du adressierst die Bewerbung an "sehr geehrte Damen und Herren", dann gibt es de facto keinen Ansprechpartner und du kannst dir den Eintrag sparen.
Ob Personalverantwortliche, die für Bewerbungen zuständig sind, gegenüber der ARGE namentlich dem Datenschutz unterliegen, weiß ich leider nicht. Ich würde dir raten, keinen Ansprechpartner anzugeben, wenn dieser nicht in der Stellenanzeige auftaucht.
Ich nutze -wenn überhaupt- dieses Blatt nur für Telefonate und auch nur dann, wenn ausdrücklich gefordert.
 

avalon

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
29 Mai 2007
Beiträge
920
Bewertungen
1
Puh, Name des Ansprechpartners könnte bei Telefonbewerbungen wichtig sein, falls die ARGE mal auf die idee kommt, das nachzuprüfen! Wenn's ein grösseres Unternehmen ist, werden die sonst kaum bestätigen können, dass Du mal mit irgendjemandem telefoniert hast. Das gibt dann nur wieder ein langes Gewürge, das man sich auch ersparen kann!
 

Rambow

Elo-User*in
Mitglied seit
6 Februar 2009
Beiträge
69
Bewertungen
0
:icon_lol:Ja klar. Und nicht nur das. Ich habe meine eigenen 'Zettelchen'; außer meiner Unterschrift dürfen diese Mobber keine handschriftlichen Sachen von mir sammeln.
Hi Gavroche, ist das so mit diesen Zetteln? weil ich son scheiß auch immer alle zweimonate abgeben soll. Würdest mir sehr helfen wenn das irgend wo steht und ich diesen Gehirnampotierten Milchkühen die Kannte geben kann- zu mal sie mich sowieso bis auf die Knochen hassen.

Rambow:tongue:
 
E

ExitUser

Gast
Puh, Name des Ansprechpartners könnte bei Telefonbewerbungen wichtig sein, falls die ARGE mal auf die idee kommt, das nachzuprüfen! Wenn's ein grösseres Unternehmen ist, werden die sonst kaum bestätigen können, dass Du mal mit irgendjemandem telefoniert hast. Das gibt dann nur wieder ein langes Gewürge, das man sich auch ersparen kann!
Da liegt der Hase im Pfeffer begraben. Die dürfen NICHT hinterhertelefonieren. Wenn sie es nicht lassen können, sollen sie gefälligst selber nach der Nummer suchen. Den Namen lasse ich sowieso auch weg, mich interessiert nur, ob es dafür datenschutzrechtlich irgendetwas gibt, auf das ich mich beziehen könnte.
 
E

ExitUser

Gast
Hi Gavroche, ist das so mit diesen Zetteln? weil ich son scheiß auch immer alle zweimonate abgeben soll. Würdest mir sehr helfen wenn das irgend wo steht und ich diesen Gehirnampotierten Milchkühen die Kannte geben kann- zu mal sie mich sowieso bis auf die Knochen hassen.

Rambow:tongue:
Hallo,
ist das schon die Antwort auf Deine Frage (s. unten)??
 

Rambow

Elo-User*in
Mitglied seit
6 Februar 2009
Beiträge
69
Bewertungen
0

Rambow

Elo-User*in
Mitglied seit
6 Februar 2009
Beiträge
69
Bewertungen
0
Welche Daten willst Du löschen lassen?


Hi , ich möchte das meine Telefonnummern nicht weiter gegeben werden. Habe komische Anrufe bekommen. Von angeblichen Arbeitsvermittlern un das sogar noch nach 18.30 angeblich als Argemitarbeiter .:confused:
 

avalon

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
29 Mai 2007
Beiträge
920
Bewertungen
1
Ja, das is ok. Aber viel mehr ist auch nicht drin. Alles was zur Festsetzung der zu erbringenden Leistungen und zur Arbeitsvermittlung notwendig ist, darf die ARGE speichern. Und das ist verdammt viel!
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
12.582
Bewertungen
15.694
Aber... man darf noch lang nicht alles "erfragen"...

Wie es mit "Kontrollanrufen" der Arbeitsämter im ALGI bei potenziellen Arbeitgebern aussieht - das kann ich leider nicht sagen - diese vermeintliche Berechtigung müssten sie dem Bürger erstmal belegen.

aaaaber: im Falle meines Mannes rief das Jugendamt (!), dem er richterlicherseits seine "Erwerbsbemühungen" parallel auch vorlegen musste, einen (wir wissen nur von einem...) potentiellen Arbeitgeber an und fragte, ob mein Mann sich dort beworben hatte. Durch ein Versehen (Sommer, zu wenig Personal...) gab man dem JA die Antwort, er habe sich NICHT beworben. Dies erzählte die JA-Tante dem Richter!!! Mein Mann stand da wie blöd! Sogar der Richter meinte: wenn man öffentliche Gelder bekommt, muss man sich das gefallen lassen.

Nun - DIESE Auffassung konnte und wollte ich nicht teilen und machte umgehend eine Anfrage beim Datenschutzbeauftragten.
Danach hatte ich genügen Material für eine saftige Beschwerde und Androhung von Strafanzeige bei Wiederholung in der Hand! :icon_daumen:

Denn: dieser kleine Anruf beim potent. AG ist eine "Weitergabe von Sozialdaten"!
Also: Die Schnepfe vom JA gibt in diesem Telefonat sozusagen bekannt, dass mein Mann "irgendwas" mit dem Jugendamt zu tun hat... und genau DAS darf sie nicht :icon_eek:

nebenbei ist das zum Finden eines Jobs nicht gerade förderlich und wir konnten ihr unterstellen, dass sie das wohl öfter gemacht hatte, und DESWEGEN keine Arbeit gefunden wurde :icon_party:

Nach der Beschwerde wollte sich das JA mit einem § rechtfertigen, in dem sie "jederzeit" nachfragen dürfen. Man hielt mich wohl für reichlich bekloppt oder für eine Analphabetin...jedoch genau DAS stand in dem § nicht drin :confused:
also: noch ne Beschwerde hinterher...
 

physicus

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
1 März 2008
Beiträge
6.713
Bewertungen
1.086
Ja, das is ok. Aber viel mehr ist auch nicht drin. Alles was zur Festsetzung der zu erbringenden Leistungen und zur Arbeitsvermittlung notwendig ist, darf die ARGE speichern. Und das ist verdammt viel!
telefunnummer löschen lassen, daten speichern ja, weitergeben nein.
anruf bei einem AG ob man sich beworben hat ist NICHT rechtens, also verboten.
bewerbungslisten darf der SB verlangen, aber nur um einsicht zu nehmen, nicht um sie zu behalten für die unterlagen, oder gar zu speichern!
aussage meines SB als ich fragte, "die wollen sie doch nicht behalten?"
meinte er, "nein das darf ich garnicht, die gehören in IHRE unterlagen."

mfg physicus
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten