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Datenpanne stellt Erwerbslose bloß

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Dora

Elo-User/in

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#1
Dienstleister der Bundesagentur für Arbeit stehen wie die Bundesagentur selbst auch - zu recht - häufig am Pranger. Unsinnige Maßnahmen, unqualifiziertes Personal, Verschwendung von Steuergeldern, Mißachtung des Datenschutzes, Kungelei mit ARGEn...und wieder einmal ein Fall von leichtfertigen Umgang mit den Daten der "Kunden", der Erwerbslosen. Diesmal bei "Salo + Partner".

Datenpanne beim Dienstleister

Von ULF SCHAUMLÖFFEL

Kassel. Die Kette der Datenskandale reißt nicht ab: Wie nachlässig vertrauliche Informationen behandelt werden, wurde im Fall der Unternehmensggruppe Salo + Partner, die Maßnahmenträger der Kasseler Bundesagentur für Arbeit ist, wieder ersichtlich. Kurz vor Ostern fand eine Kasselerin eine Liste in ihrem Briefkasten, die vertrauliche Daten von Arbeitslosen enthält. Die geheftete Liste lag ohne Briefumschlag in ihrem Kasten.

Brisante Details über 483 Personen

Auf der Teilnehmerliste sind die Daten von 483 Bürgerinnen und Bürgern aus dem Kasseler Umkreis verzeichnet. Auf der Liste stehen neben den Namen unter anderem Rubriken wie „gesundheitliche Einschränkungen“, „fristlose Kündigung“, „Überschuldung“ und „JVA“ (Justizvollzugsanstalt“, die mit Kreuzen und Kreisen zu den Personen zu geordnet sind.
.....

Lesermeinungen zu diesem Artikel:

unbekannt schrieb am 19.04.2009 um 14:16:59
"Wahrsch. bin ich einer der momentan Betroffenen. Zum Glück habe ich wieder aus eigener Kraft Arbeit gefunden. Für mich ist diese Firma äußerst dubios. Ich kann nicht verstehen, daß das Arbeitsamt mit so einer Firma weiter in Verbindung steht."

Quelle: ExtraTip.de -
.
 

Paolo_Pinkel

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#2
Hi,

ich frage mich langsam wann endlich diese ganzen Datenpannen, welche ja in jüngster Vergangenheit leider zu oft vorgekommen sind, aufgearbeitet werden und die Verantwortlichen ordentlich zur Rechenschaft gezogen werden?

Für mich hat das den Anschein, als ob es nur in den Medien auftaucht und gut ist. Dann stöhnt der deutsche Michel mal kurz auf und alles ist wieder gut. Aber noch ein weiterer Grund in Zukunft seine Daten grundsätzlich zu verweigern. :icon_twisted:

Gruss

Paolo
 

Hotti

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#3
Wie lange dürfen die unsere Daten eigentlich speichern? Meine Gattin und ich werden ab August nicht mehr bei der Arge sein. Es wird finanziell zwar auch nur geringfügig mehr Geld sein, aber hauptsache von der Arge weg. Ich werde dann sofortige Löschung meiner Daten fordern, und der Arge alle Auskunftsrechte entziehen.
 
E

ExitUser

Gast
#4
Wie lange dürfen die unsere Daten eigentlich speichern? Meine Gattin und ich werden ab August nicht mehr bei der Arge sein. Es wird finanziell zwar auch nur geringfügig mehr Geld sein, aber hauptsache von der Arge weg. Ich werde dann sofortige Löschung meiner Daten fordern, und der Arge alle Auskunftsrechte entziehen.
3 - 6 Jahre, falls Du wieder Alo wirst.
 
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