Datenpanne beim Jobcenter: Post an falsche Adresse geschickt

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Hartzeola

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Eine Neubrandenburgerin findet rund 30 Irrläufer-Schreiben mit fremden Daten in ihrem Briefkasten. Die Behörde fahndet nun nach der Ursache.

Über diese Post staunte unsere Leserin Sylvana H. nicht schlecht. Am vergangenen Freitag hielt sie Post vom Jobcenter in der Hand. Der große A4-Briefumschlag war allerdings um einiges dicker als gewohnt. Kein Wunder: Darin befanden sich rund 30 Schreiben an verschiedene Jobcenter-Kunden. Eines war zwar tatsächlich an sie selbst adressiert, die anderen Personen aus ganz Neubrandenburg kannte sie allerdings nicht. Bei den Schreiben ging es einerseits um „Leistungsbewilligungen“, aber auch um Erinnerungen an verschiedene Kunden, sich rechtzeitig um die Fortführung von Leistungsbewilligungen zu kümmern, wenn diese ablaufen. In den Schreiben waren Adressen, Namen von anspruchsberechtigten Kindern, Geburtsdaten, Höhen von Leistungen und andere persönliche Daten enthalten.

Die Schreiben stammen alle vom 12. oder 13. Dezember, abgestempelt war der dicke Briefumschlag am 18. Dezember.

Sylvana H. übergab den dicken Stapel am Wochenende einem Nordkurier-Mitarbeiter, am Montagmorgen erreichte die brisante Post voller persönlicher Daten die Redaktion, die sich gleich an das Vier-Tore-Jobcenter wandte. Dessen Geschäftsführer Andreas Wegner befand sich aber schon im Weihnachtsurlaub. Mithin traf Hubert Schöddert, Bereichsleiter beim Vier-Tore-Jobcenter, die unangenehme Pflicht, dieses Datenschutz-Debakel seiner Behörde erklären zu müssen.
Datenpanne beim Jobcenter: Post an falsche Adresse geschickt | Nordkurier.de
 

Anna B.

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ich stelle mir gerade den "unbezahlten" Praktikanten vor...


nach dem Motto: schick das mal raus...sah er nur das obere Anschreiben...zack..alles in den Umschlag...und ab in den Feierabend..

tja. das kommt davon, wenn Denken nicht wirklich bezahlt wird..
 

Ollunddoll

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Scherzkeks, ich meinte doch nicht die Kunden, sondern die auf der anderen Seite der Schreibtische
 

Texter50

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Der Fehler könnte womöglich auf Probleme bei der momentan laufenden Umstrukturierung zurückzuführen sein.
Aha, wieder eine Umstrukturierung. Das arme Wort muss immer herhalten, wenn man im JC wieder einmal die Qualitäten dieser "Behörde" darstellen möchte. :icon_razz:
Vielleicht sollten die Leistungsempfänger sich auch so ein schönes Wort ausdenken, mit dem dann alles so prima erklärt werden kann.
:icon_lol:
 

Texter50

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ich stelle mir gerade den "unbezahlten"
War bestimmt ein 1-Euro-Jobber, der seine eigene Post nicht wollte. Gleich den nächsten Schwung mit eintüten, dann fällt das nicht mehr auf. Vielleicht war es ja auch der Teamleiter höchst persönlich... :icon_razz:
 

Anna B.

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naja...

kurz vor Weihnachten...da liegt noch so viel rum...ab in den Umschlag..und tschüß
 

Texter50

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naja...kurz vor Weihnachten...da liegt noch so viel rum...ab in den Umschlag..und tschüß
Vielleicht sollten wir reagieren? Stell Dir mal vor, wieviel Spass die haben, wenn die Kunden nun ihrerseits den Papiermüll an das JC schickt? Wäre doch mal ne nette Aktion? :icon_lol:
 
E

ExitUser

Gast
War bestimmt ein 1-Euro-Jobber, der seine eigene Post nicht wollte. Gleich den nächsten Schwung mit eintüten, dann fällt das nicht mehr auf. Vielleicht war es ja auch der Teamleiter höchst persönlich... :icon_razz:

Meinst Du wirklich, die geben soviel Geld für Personal aus? Wenn man schon "umstrukturiert", dann nimmt man doch lieber die Praktikanten, die man ins fünfte Bewerbertraining gesteckt hat.

Außerdem wollte man natürlich Porto sparen. Schließlich konnte man nicht wissen, daß die Frau die Post an die Zeitung gibt anstatt sie auszutragen. Das gibt jetzt Haue wegen Verletzung der Mitwirkungspflichten.
 

Texter50

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Außerdem wollte man natürlich Porto sparen. Schließlich konnte man nicht wissen, daß die Frau die Post an die Zeitung gibt anstatt sie auszutragen. Das gibt jetzt Haue wegen Verletzung der Mitwirkungspflichten.
Die Idee mit der Verteilung durch die Kunden hat doch was, gerade in den Ballungsräumen. Dann wird die Post auch wirklich sicher zugestellt, was der Verteiler-Kunde bezeugen kann. :icon_hug:
In diesem Fall allerdings winken jetzt Sanktionen und neue Maßnahmen, nach dem Motto: wie lese ich dem JC auch den letzten Wunsch von den Augen ab? :icon_lol:
 

Sonntagsmaja

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Ich bin ja mal gespannt ob daß betroffene JC an einer Erklärung herumbastelt, bei der letztendlich die Hilfeempfänger selbst wieder mal Schuld an allem haben....:icon_kinn:

Bislang ist es doch immer so: das Jobcenter hat niiiiiee Schuld:icon_pic:
 

Texter50

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Ich bin ja mal gespannt ob daß betroffene JC an einer Erklärung herumbastelt, bei der letztendlich die Hilfeempfänger selbst wieder mal Schuld an allem haben....:icon_kinn:
Wenn mans so sieht, ist die Lage doch klar: warum haben die Kunden die Anträge gestellt? Ohne Antragstellung hätte man das Zeuchs nicht verduseln können.
Da hast Du nun Ursache und Wirkung. Siehste, is doch ganz einfach... :icon_razz:
 

CanisLupusGray

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Am Ende bekommt Frau H. noch eine Watsche wegen Weitergabe persönlicher Daten an die Presse übergebraten.

Hoffentlich hat Sie nur eine Kopie mit geschwärzten Daten weitergegeben, sonst wäre dies ein gefundenes Fressen für die betroffenen Hunde von sich selbst auf andere zu zeigen (ähm bellen).

Ich hatte nämlich vor Jahren auch schon ähnliches erlebt, nur an den DSB weitergeleitet. Aber der war von mir not amused :rolleyes:
 

hartaber4

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Am Ende bekommt Frau H. noch eine Watsche wegen Weitergabe persönlicher Daten an die Presse übergebraten.

Hoffentlich hat Sie nur eine Kopie mit geschwärzten Daten weitergegeben, sonst wäre dies ein gefundenes Fressen für die betroffenen Hunde von sich selbst auf andere zu zeigen (ähm bellen).

Ich hatte nämlich vor Jahren auch schon ähnliches erlebt, nur an den DSB weitergeleitet. Aber der war von mir not amused :rolleyes:

Was in meinem Briefkasten landet reisse ich auch auf....es sei denn mir fällt das gleich auf....aber wenn ich einen "Schwung" bekomme.... reisse ich erstmal alle auf, um sie dann einzeln zu lesen....
 
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