Datenpanne bei der Arbeitsagentur

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ExitUser

Gast
Zumindest sieht das eine Fachkraft bei dem Bildungsträger so. Sie hat diese Notizen über Claudia M. in eine Tabelle eingetragen. Üblicherweise bekommt die örtliche Arbeitsagentur die Angaben, sobald die Fortbildung abgeschlossen ist. Doch diese Daten waren nach stern.de-Informationen tagelang im Internet frei verfügbar. Jeder, der auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit surfte, konnte über die Informationen zu über 1700 Empfängern von ALG I und ALG II stolpern. Ohne Passwort oder IT-Kenntnisse. Unbefugte konnten die Daten sogar verändern und neue Profile erstellen und alte löschen. Es war ganz einfach.


......
Sie stammen von [COLOR=Red]Empfängern von Sozialleistungen aus der Oberpfalz, die von der Arbeitsagentur der Kreisstadt Tirschenreuth[/COLOR] und dem örtlichen Jobcenter zu Fortbildungen geschickt wurden.

:icon_klatsch: [COLOR=Green]Das ist ja echt der Hammer ![/COLOR]



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Linchen0307

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[COLOR=navy]Das ist ein echter Hammer!!!![/COLOR]
[COLOR=navy][/COLOR]
[COLOR=navy]So also geht man mit sensiblen Daten um. Das allein dürfte doch den Datenschutz auf den Plan rufen, so das wir Daten wie Kontoauszüge usw. nicht mehr bei der ARGE abliefern müssen...[/COLOR]
 

Mario Nette

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Die Datenpanne ist also nicht der Arbeitsagentur, sondern dem Bildungsträger anzulasten.

Mario Nette
 

Tinka

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Pervers auch was bei diesem "Bildungs"-Träger so alles notiert wird...:eek:

Und das ist garantiert kein Einzelfall, auch wenn die Arge das im Artikel so behauptet.

Kolping GmbH...irgendwie klingelt's da bei mir, bestimmt sind die schon mal unangenehm aufgefallen.
 

mercator

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[COLOR=navy]Das ist ein echter Hammer!!!![/COLOR]

[COLOR=navy]So also geht man mit sensiblen Daten um. Das allein dürfte doch den Datenschutz auf den Plan rufen, so das wir Daten wie Kontoauszüge usw. nicht mehr bei der ARGE abliefern müssen...[/COLOR]
Leider sind das BSI und auch alle anderen Datenschutzbehörden oder private Organisationen ziemlich zahnlose Tiger.
 

Trajan

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Die Datenpanne ist also nicht der Arbeitsagentur, sondern dem Bildungsträger anzulasten.

Mario Nette
Darf man sich diesen Bildungsträger denn frei aussuchen oder wird man per EGV dazu gezwungen? Diese Maßnahmen sind doch nicht freiwillig und bringen doch nur Geld in die falschen Taschen.
 
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