Daten wurden aus einem Gespräch erhoben, Einspruch!? (1 Betrachter)

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marioT

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Ich hatte vor einer Weile einen Termin beim JC und ich habe beantragt, welche Daten in dem Gespräch erhoben wurden, siehe Anhang.

Darf ich von den erhobenen Daten etwas löschen lassen? Wenn ja, welche!?

Was ist mit "(verwertbarer BA liegt vor)" gemeint?

Am meisten stört mich, das ich angeblich meinem SB gesagt habe, das ich 12€ Stundenlohn verlange, was ich nie behauptet habe, was aber natürlich für eine Fachkraft nicht zu viel verlangt sein dürfte!
Als mein SB mich gefragt hat, welche Löhne mir angeboten wurden bisher, meinte ich nur der Mindestlohn, da hat er mich laut ausgelacht und meinte das ich auch solche Angebote annehmen muss. Was man sich dort bieten lassen muss, ist unglaublich :mad:

Habe ich ein Recht darauf, alle bisher erhobenen Daten einzusehen? Ich habe schon mal vor Jahren ein Schreiben eingereicht, das alle bereits erhoben Daten aber nicht relevante Daten zu löschen sind.
 

qwertz123

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Als mein SB mich gefragt hat, welche Löhne mir angeboten wurden bisher, meinte ich nur der Mindestlohn, da hat er mich laut ausgelacht und meinte das ich auch solche Angebote annehmen muss. Was man sich dort bieten lassen muss, ist unglaublich :mad:
Als Alg2 Empfänger bist du da leider nicht geschützt und musst theoretisch alles zumutbare annehmen. Praktisch musst du garnichts weil du durch das entsprechende Verhalten und diesem Forum als Hilfe dich vor allen für dich unliebsamen Jobangeboten sanktionsfrei schützen kannst. Das von dir erwähnte laut auslachen empfinde ich aber als Frechheit, da wäre ein Dienstaufsichtbeschwerde oder das Hinzurufen des Teamleiters vielleicht angebracht gewesen.

Habe ich ein Recht darauf, alle bisher erhobenen Daten einzusehen? Ich habe schon mal vor Jahren ein Schreiben eingereicht, das alle bereits erhoben Daten aber nicht relevante Daten zu löschen sind.
Ja du kannst schriftlich Akteneinsicht verlangen, dann bekommst du einen Termin und darfst deine Akte angucken im Beisein eines Mitarbeiters.
 

erwerbsuchend

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Ich hatte vor einer Weile einen Termin beim JC und ich habe beantragt, welche Daten in dem Gespräch erhoben wurden, siehe Anhang.
@ marioT,

welchen Anhang meinst du? Ich sehe keinen in deinem Beitrag.

Darf ich von den erhobenen Daten etwas löschen lassen? Wenn ja, welche!?
Um was für Daten handelt es sich?
Sollte es sich dabei um falsche Informationen handeln, dann kannst du zumindest eine Richtigstellung verlangen.

Was ist mit "(verwertbarer BA liegt vor)" gemeint?
Ich tippe mal BA steht für Berufsabschluss.

Als mein SB mich gefragt hat, welche Löhne mir angeboten wurden bisher, meinte ich nur der Mindestlohn, da hat er mich laut ausgelacht
Du kannst in dem Fall eine Dienstaufsichtsbeschwerde über jenen SB verfassen und an dessen TL schicken.
 

marioT

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Das von dir erwähnte laut auslachen empfinde ich aber als Frechheit, da wäre ein Dienstaufsichtbeschwerde oder das Hinzurufen des Teamleiters vielleicht angebracht gewesen.
Jetzt kann ich da glaub auch nichts mehr machen und Beweise für das Verhalten habe ich auch nicht, was würde dann eine Dienstaufsichtsbeschwerde bringen!?

Ja du kannst schriftlich Akteneinsicht verlangen, dann bekommst du einen Termin und darfst deine Akte angucken im Beisein eines Mitarbeiters.
Dann bringt mir das recht wenig, da ich nicht weiß, was dort alles stehen darf und was nicht.

Habe den Anhang vergessen hochzuladen, nun ist der Brief unter diesem Post.
 

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qwertz123

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Jetzt kann ich da glaub auch nichts mehr machen und Beweise für das Verhalten habe ich auch nicht, was würde dann eine Dienstaufsichtsbeschwerde bringen!?
Jetzt bringt es nichts mehr aber als Tipp für die Zukunft, das bringt in sofern was, dass sie wissen dass du nicht irgendein dahergelaufener I*iot bist mit dem man machen kann was man will sondern eine Respektsperson. Es ginge einzig und allein ums Prinzip und vielleicht wird der SB dann von seinem Teamleiter darauf angesprochen. Beim nächsten mal redet der dann ganz anders glaub mir.
 

marioT

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Es ginge einzig und allein ums Prinzip und vielleicht wird der SB dann von seinem Teamleiter darauf angesprochen
Wenn der mir noch mal blöd kommt, sofort den Teamleiter hinzuziehen (hat man ein Recht darauf?) und dann überlegen ob man eine Dienstaufsichtsbeschwerde macht oder wie genau ist der Werdegang!?


Einen groben Überblick kannst du dir hier
Wo finde ich einen genauen Überblick?

Wie geht man mit Behauptungen um, für die es keine Beweise gibt? Wenn ich den Sachverhalt so erkläre und der SB so, ist der Beweis dann schon allein die Aussage vom SB? Also ich meine ob die Aussage vom SB mehr Gewicht hat?

Gegen Punkte in meinem hochgeladenen Brief, kann man nichts machen?

In einer Maßnahme habe ich mal eine sehr schlechte Bewertung erhalten, die ich nicht unterschrieben hab. Wenn die Bewertung ein neuer SB von mir liest und das geglaubt wird, dann bin ich schon von anfang an unten durch. Darf man solche Berichte löschen lassen, wenn man der Meinung ist, das viele Sachen übertrieben sind oder noch schlimmer, erfunden wurden?
 

erwerbsuchend

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@ marioT,

wenn du der Ansicht bist, dass die Angaben in dem Gesprächsprotokoll, das du hier angehangen hast, nicht der Wahrheit entsprechen, dann kannst du eine Gegendarstellung/Richtigstellung zu jenen Vermerken schreiben und darum bitten diese mit zu deiner Akte zu nehmen. Es wäre dabei von Vorteil, wenn du dafür passende Belege hast.

Sind dir aus jenem Gesprächsprotokoll negative Folgen entstanden?
 

marioT

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nicht der Wahrheit entsprechen, dann kannst du eine Gegendarstellung/Richtigstellung zu jenen Vermerken schreiben und darum bitten diese mit zu deiner Akte zu nehmen
Eine Löschung darf ich nicht sofort beantragen, wenn es keine Beweise für die Aussage von dem SB gibt?

Es wäre dabei von Vorteil, wenn du dafür passende Belege hast.
Ich habe mit meinem SB nur mündlich geredet und daher habe ich natürlich auch keine Beweise dafür. Wenn es hart auf hart kommt, steht Aussage gegen Aussage und wem wird das JC wohl mehr glauben!?
 

erwerbsuchend

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@ marioT,

an welcher Stelle hat SB denn gelogen? Welche Daten aus jenem Gesprächsprotokoll entsprechen aus deiner Sicht nicht der Wahrheit?
 

qwertz123

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Wenn der dir Blöd kommt, kannst du je nach dem wie blöd er kam entscheiden was du machst, wenn er richtig ausfällig frech wird würde ich auf der Stelle seinen Vorgesetzten verlangen. Wenn er nur ein bisschen unfreundlich ist reicht eine Dienstaufsichtsbeschwerde, muss man individuel entscheiden, in jedem Fall würde ich ihn aber auf sein Verhalten hin ansprechen.

Bedenke immer das Jobcenter und deren Angestellte sind ein Dienstleistungsunternehmen und du bist Kunde. Was machst du wenn du im Media Markt Beratung über einen bestimmten PC willst und der lacht dich erstmal aus dass du keine Ahnung hast oder gibt dir blöde Antworten??? Und genauso handhabt man das auch im Jobcenter.

Mit den Maßnahmeträgern ist das genauso. Die sind ebenso ein Dienstleister. In den Maßnahmen in denen ich war, hatte ich immer Einsicht auf die Bewertung die ans JC geht und konnte die auch dementsprechend ändern lassen. Ich bin Kunde und das ist der Dienstleister, also mein gutes Recht.
 

marioT

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an welcher Stelle hat SB denn gelogen?
Die 12€ Stundenlohn sind erlogen.

In den Maßnahmen in denen ich war, hatte ich immer Einsicht auf die Bewertung die ans JC geht und konnte die auch dementsprechend ändern lassen.
In meiner letzten Maßnahme in der ich eine schlechte Bewertung bekommen habe, hatte ich nur das Recht die Beurteilung zu lesen und wenn ich damit einverstanden war, zu unterschreiben oder wenn ich nicht einverstanden war, nicht unterschreiben und mehr Möglichkeiten hatte ich nicht. Was will man auch machen, wenn der MT der Meinung ist, die Beurteilung ist gerecht?
 

qwertz123

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In meiner letzten Maßnahme in der ich eine schlechte Bewertung bekommen habe, hatte ich nur das Recht die Beurteilung zu lesen und wenn ich damit einverstanden war, zu unterschreiben oder wenn ich nicht einverstanden war, nicht unterschreiben und mehr Möglichkeiten hatte ich nicht. Was will man auch machen, wenn der MT der Meinung ist, die Beurteilung ist gerecht?
Dann dreh den Spieß um und bewerte die Maßnahme ebenfalls schlecht, und immer wieder Rückmeldung ans Jobcenter machen wie schlecht alles ist und wie wenig es bringt.
Das Jobcenter zahlt schließlich Geld für diese Maßnahme, das hat sie einfach zu interessieren. Dabei natürlich immer sachlich bleiben. Am besten noch andere dazu bewegen das ebenfalls so zu machen.
Natürlich wenn du mit extrem querulanten in Jobcenter und Maßnahmeleitung zu tun hast dann funktioniert das nicht so einfach, aber ist ja wie mit allen in Leben dass es sonderbare, schwierige Leute gibt. In den Kursen wo ich bis jetzt war lief das zumindenst immer "normal" ab.
 

marioT

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Dann dreh den Spieß um und bewerte die Maßnahme ebenfalls schlecht, und immer wieder Rückmeldung ans Jobcenter machen wie schlecht alles ist und wie wenig es bringt.
Gut jetzt nach 2 Jahren brauch ich da nichts mehr machen aber für die nächste Maßnahme weiß ich bescheid.

Am besten noch andere dazu bewegen das ebenfalls so zu machen.
Das ist eben das Problem, die meisten Leute kotzt es an bei einem MT zu sein aber wehren tut sich kaum einer.

Wie kommt es überhaupt qwertz123, das Leute mit so viel Erfahrung wie du, überhaupt eine Maßnahme antreten müssen?
 

qwertz123

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Wie kommt es überhaupt qwertz123, das Leute mit so viel Erfahrung wie du, überhaupt eine Maßnahme antreten müssen?
Ich habe in fast 4 Jahren arbeitslosigkeit genau 2 Maßnahmen gemacht, die waren sehr kurz da wollte ich mir den Streß nicht antun mich dagegen zu wehren. Eine ging nur 2 Wochen a 3 Std am Tag. Da wäre das wehren mehr Streß als die Zeit abzusitzen. Alle anderen habe ich mit Argumenten abgeschmettert.
Allerdings habe ich in den Maßnahmen auch nicht alles über mich ergehen lassen, sondern sehr wohl einiges verweigert, (Datenerhebung etc...) Ich habe auch darauf bestanden die Bewertung zu lesen und habe da natürlich etwas ändern lassen.
Mittlerweile habe ich Arbeit. Lese und schreibe aber immer noch im Forum, war ja sehr lange dabei da beobachte ich das gerne.
 
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