Daten weitergabe von Arge zu Arge in verschiedenen Städten?

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nightangel

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Hoffe ich setz das jetzt in den richtigen Bereich.

Ich habe heute ein Stellenangebot von einer Arge aus einer anderen Stadt gekriegt. Als letztes steht auch noch drunter

Bitte teilen Sie uns das Ergebnis Ihrer Bemühungen mit. Füllen Sie dazu das beiliegenede Antwortschreiben aus und senden oder faxen Sie es an uns zurück. Sie können das Ergebnis aber auch unserem Service-Center unter oben aufgeführter Telefonnummer mitteilen. Wir erwarten Ihre Antwort bis zum 22.09.2009
Bitte beachten Sie die beigefügte Rechtsfolgebelehrung
Nur es ist keine Rechtsfolgebelehrung dabei. :eek:

Eine Telefon Nummer eines Service-Centers ist nicht dabei, lediglich Telefon und Fax Nummer des SB aus der Arge der anderen Stadt, im Briefkopf.

So nun ist auch noch ein Rückantwortformular dabei (ist ja üblich) dort steht aber oben drüber die Fax Nummer meiner SB von hier und auch die Adresse, wo es per Post hin soll, ist die Arge hier aus der Stadt. Auf diesem Rückantwortformular ist auf der Rückseite nochmal eine Anlage zum Vermittlungsvorschlag.

Frag mich nun gerade was ich davon halten soll.
Hat meine SB nun meine Daten an die Arge der andern Stadt weiter gegeben? Wenn ja, darf die das so einfach? Warum soll ich meiner SB/Arge das Antwortschreiben schicken wenn das Angebot garnicht von ihr kommt? Muss ich da nun beiden Antworten? Und warum ist keine Rechtsfolgebelehrung dabei wenn sie doch im Schreiben erwähnt wird? Welcher Arge muss ich nun also ein Ergebnis mitteilen? :confused:

Sehr merkwürdig alles, mir kommt da so der Verdacht auf, dass meine SB mir nun eins reindrücken will weil ich die neuen EGV's nicht unterschrieben habe. :icon_neutral:

Ach und natürlich ist das nur ein Teilzeitstellenangebot über 20 Std./Woche und das wo ich natürlich Vollzeit gemeldet bin. Und natürlich in dem Beruf in den ich nie wieder zurück will, was auch immer akzeptiert wurde und auch so im Computer steht. Also eben Verkauf ohne Bäckerei.
 

Paolo_Pinkel

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Hi,

könnte es evtl. sein, dass dein SB dir freiwillig oder unfreiwillig ein Online-Profil bei der Online-Job-Börse der BA erstellt hat?

Gruss

Paolo
 

nightangel

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Öhm, mein Profil ist anonymisiert schon seit Jahren drin, ja. Aber erstens anonym, also dieses anonyme Profil wo AG's drauf zugreifen können, zweitens habe ich selber keine Zugangsdaten, hab mich also nie angemeldet/registriert, will ich auch nicht.
Und warum ist das Angebot dann aus der andern Stadt mit meiner Adresse und sogar BG Nr.?
Und die Rückantwort soll an die Arge hier gehen?
Und vor allem es ist keine Rechtsfolgebelehrung dabei obwohl sie erwähnt wird.
 
L

lupe

Gast
Wenn Ich Du wäre, würde ich folgendes machen...

Das Angebot mit einem Begleitschreiben zurückschicken. Darin würde ich mitteilen...

Sehr geehrte Frau SB.,

vielen Dank für Ihre Bemühung.

Wie Sie wissen, suche ich eine Vollzeitbeschäftigung in meiner Stadt. Deshalb schicke ich Ihnen das Angebot zu meiner Entlastung zurück.

@ nightangel,
das habe ich selber schon so praktiziert. Hatte auch anstandslos geklappt...
 

Paolo_Pinkel

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Öhm, mein Profil ist anonymisiert schon seit Jahren drin, ja. Aber erstens anonym, also dieses anonyme Profil wo AG's drauf zugreifen können, zweitens habe ich selber keine Zugangsdaten, hab mich also nie angemeldet/registriert, will ich auch nicht.

Woher willst du dann wissen, dass es so ist wie du vermutest?

Und warum ist das Angebot dann aus der andern Stadt mit meiner Adresse und sogar BG Nr.?

Naja. Das Internet ermöglicht nunmal, dass alle darauf Zugriff haben d.h. wenn ein Interessent dich ins Auge gefasst hat wird er sich melden. Und dann ergeht an dich evtl. dieser Vermittlungsvorschlag. So oder so ähnlich könnte es abgelaufen sein.

Und die Rückantwort soll an die Arge hier gehen?
Und vor allem es ist keine Rechtsfolgebelehrung dabei obwohl sie erwähnt wird.

Dann ist dieses Angebot unverbindlich. Was das heißt sollte bekannt sein.

Gruss

Paolo
 

nightangel

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Naja. Das Internet ermöglicht nunmal, dass alle darauf Zugriff haben d.h. wenn ein Interessent dich ins Auge gefasst hat wird er sich melden. Und dann ergeht an dich evtl. dieser Vermittlungsvorschlag. So oder so ähnlich könnte es abgelaufen sein.

Das ist richtig, aber da ich anonym drin stehe, müssen sich potentielle AG's die Interesse haben bei meiner Arge melden und die leiten dann das Angebot an mich weiter. Dieses Verfahren kenne ich schon weil ich sowoas schon bekommen habe.

Der SB aus der anderen Stadt hat aber wohl meine komplette Adresse incl. Kundennummer und BG. Nr. und sowas steht im anonymisierten Profil nicht drin, sowas habe ich auch nie zugestimmt.
Um ganz genau zu sein habe ich vor Ewigkeiten nichtmal zugestimmt das mein profil anonym aufgenommen wird, wurde damals einfach gemacht. Ist allerdings schon bestimmt 8-10 Jahre her. Als ich das erfuhr hab ich mich da auch mal gesucht und auch gefunden, es stand keine Adresse dabei und schon garnicht die Kd.Nr. und die BG.Nr.

Wie gesagt auf dem Briefkopf ist meine Kd.Nr. und meine BG.Nr. ersichtlich und Absender ist die Arge aus der andern Stadt, und auch der Name des dortigen SB der das Angebot schickt ist dort vermerkt.
 

Paolo_Pinkel

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Das ist richtig, aber da ich anonym drin stehe, müssen sich potentielle AG's die Interesse haben bei meiner Arge melden und die leiten dann das Angebot an mich weiter. Dieses Verfahren kenne ich schon weil ich sowoas schon bekommen habe.

Der SB aus der anderen Stadt hat aber wohl meine komplette Adresse incl. Kundennummer und BG. Nr. und sowas steht im anonymisierten Profil nicht drin, sowas habe ich auch nie zugestimmt.

Wie gesagt. Du kannst es nicht kontrollieren, weil du keine Zugangs- und somit Kontrollmöglichkeit hast. Es kommt nicht selten vor, dass die Mitarbeiter der ARGE entgegengesetzt handeln zu dem was sie einem HE sagen.

Um ganz genau zu sein habe ich vor Ewigkeiten nichtmal zugestimmt das mein profil anonym aufgenommen wird, wurde damals einfach gemacht.

Schriftlich oder mündlich?

Ist allerdings schon bestimmt 8-10 Jahre her. Als ich das erfuhr hab ich mich da auch mal gesucht und auch gefunden, es stand keine Adresse dabei und schon garnicht die Kd.Nr. und die BG.Nr.

Wie gesagt auf dem Briefkopf ist meine Kd.Nr. und meine BG.Nr. ersichtlich und Absender ist die Arge aus der andern Stadt, und auch der Name des dortigen SB der das Angebot schickt ist dort vermerkt.

Siehe Unverbindlichkeit.

Gruss

Paolo
 

nightangel

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Da gabs nichts schriftlich oder mündlich. Das war noch zu Arbeitslosenhilfe Zeiten, da war wohl auf dem Erstantrag was zum ankreuzen das man damit einverstanden ist das ein anonymisiertes profil veröffentlicht wird. Das hab ich aber nie angekreuzt und erst viel später durch einen dumme Zufall erfahren das ich dennoch eins habe.

Und ob das so unverbindlich ist? Ich denke eher das es eine Falle sein soll, weil bei steht "Beachten sie die begefügte Rechtsfolgebelehrung", es ist aber keine dabei.
Am Ende muss ich noch nachweisen das keine dabei ist und glauben tut mir dann eh keiner.

Und was soll der Mist mit zwei Blättern, das Angebot selber von der Arge der andern Stadt, das Antwortschreiben zum ausfüllen soll an meine Arge und meine SB? Finde das echt verwirrung pur.
 
L

lupe

Gast
nightangel,

Dir nützt doch das ganze "Palaver" mit wenn und aber nichts.
Mach es so, oder so ähnlich, wie ich es Dir geraten habe oder ersinne halt eine eigene Idee, wie Du Dich aus der Affäre ziehst, od. aus der Nummer rauskommst. Mein Tipp ist nicht sooo schlecht. Probiere es, oder lasse es einfach.

Du bist doch für Dich selber verantwortlich.
 

Paolo_Pinkel

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Da gabs nichts schriftlich oder mündlich. Das war noch zu Arbeitslosenhilfe Zeiten, da war wohl auf dem Erstantrag was zum ankreuzen das man damit einverstanden ist das ein anonymisiertes profil veröffentlicht wird. Das hab ich aber nie angekreuzt und erst viel später durch einen dumme Zufall erfahren das ich dennoch eins habe.

Hast du von deinem Antrag (Einwilligung) eine Kopie angefertigt? Ein böswilliger SB könnte einfach den Kugelschreiber unglücklich fallen lassen und dann sehen, dass du es ja doch angekreuzt hast. Und das hat er dann auch unterschrieben vorliegen.

Und ob das so unverbindlich ist? Ich denke eher das es eine Falle sein soll, weil bei steht "Beachten sie die begefügte Rechtsfolgebelehrung", es ist aber keine dabei.

Ja das ist natürlich pikant. Sag mal, hast du das Schreiben überhaupt bekommen?:cool:

Am Ende muss ich noch nachweisen das keine dabei ist und glauben tut mir dann eh keiner.

Laß doch die ARGE nachweisen, dass du es bekommen hast?

Und was soll der Mist mit zwei Blättern, das Angebot selber von der Arge der andern Stadt, das Antwortschreiben zum ausfüllen soll an meine Arge und meine SB? Finde das echt verwirrung pur.

Fordere deien SB schriftlich und nachweislich auf dieses Profil zu löschen.

Gruss

Paolo
 
L

lupe

Gast
@ Paolo Pinkel,

na ja, ich hab hier langsam den Eindruck, im Zeitalter von "Al Capone" zurückversetzt zu sein. Hier wird ja spekuliert, bis der Arzt kommt...
 

nightangel

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Hast du von deinem Antrag (Einwilligung) eine Kopie angefertigt? Ein böswilliger SB könnte einfach den Kugelschreiber unglücklich fallen lassen und dann sehen, dass du es ja doch angekreuzt hast. Und das hat er dann auch unterschrieben vorliegen.

Nein, habe ich nicht, wie gesagt das ist so lange her, damals war es noch Arbeitsamt und noch nicht so schlimm wie jetzt seit Hartz4.

Denke das werde ich auch tun, einen Antrag stellen das mein Profil gelöscht wird, gebracht hat es bisher eh nichts. Habe vor ALGII mal irgendwann ein/zwei Angebote gekriegt wo sich ein AG gemeldet hatte der wohl Interesse hatte.

Na mal sehen. Mich hatte aber auch interessiert ob die einfach so die Daten mit kompletter Kd.Nr. und BG.Nr. an eine andere Arge in einer anderen Stadt weiter geben dürfen. Ich hab mit der anderen Arge doch garnichts zu tun.
 
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