Daten-Gier der Zeitarbeitsfirmen

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Muck1990

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Hallo liebes Forum,

im Bezug auf Zeitarbeitsfirmen stellen sich mir einige Fragen, auf die Ihr vielleicht die Antwort wisst (oder eine Meinung habt)

Warum wollen Zeitarbeitsfirmen unbedingt meine Daten in ihren "Bewerberpool" aufnehmen?! Welche Vorteile hat die ZAF dadurch und welche Nachteile habe ich dadurch?! Das ganze Internet ist voll mit diesen "Scheinangeboten" vom Super-Job, aber wenn man sich bewirbt, ist der Job gerade vergeben wurden. Wenn die ZAF meine Daten jetzt speichert und mir andere Jobangebote schickt, kann ich doch immer noch entscheiden ob ich den Job haben möchte oder nicht.
Ich kann die ablehnende Haltung durchaus verstehen, ich selber mag die ZAF auch nicht, aber ich habe mich gefragt, ob es da noch mehr gibt, was ich vielleicht nicht sehe... vielleicht könnt ihr mir mit ein paar Meinungen die Augen weiter öffnen ;)

Viele Grüße
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Ich habe ja auch übermorgen mein erstes Rendezvous mit der Zeitarbeit und bin gespannt wie es wird? Dank des Forums fühle ich mich gut vorbereitet.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63723

Gast
Na ja, ZAF müssen auf Anfrage von Entleihbetrieben schnell "Ware" anbieten können. Nur darum gibt es diese Bewerberpools hauptsächlich.
Sie haben eigentlich keine Zeit erst einmal ein Jobangebot zu erstellen. Da kommt es doch gelegen, dass man auf eine gut gefüllte Datenbank zurückgreifen kann, und das nächstbeste Opfer kontaktieren kann, und unter Androhungen von Meldung an die AfA oder dem JC schnell antanzen lässt.

Wer es mit sich machen lässt......
 

Muck1990

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Kann die ZAF das dem JC melden, wenn kein Vermittlungsvorschlag vorliegt?!
 
G

Gelöschtes Mitglied 63723

Gast
Kann die ZAF das dem JC melden, wenn kein Vermittlungsvorschlag vorliegt?!


Manche machen aus reiner Wut, wenn sie ihren Willen nicht bekommen.
Da interessiert es sie nicht, ob es ein VV vom Amt war oder eben nicht.
Was aber nicht eine Sanktion bedeuten darf, da dafür ja ein VV mit RFB nötig gewesen wäre.
Aber den Ärger sich beim Amt oder JC zu rechtfertigen, denn hat man trotzdem.
Alles schon selbst erlebt und daraus gelernt.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64517

Gast
Neben den zu besetzenden Kundenanfragen, gibt es noch den so genannten "Mann-Verkauf". Sprich, mit einem Bewerber aus einem Berufszweig, für den aktuell keine Kundenanfragen vorliegen, geht man aktiv in die Telefonakquise. Wobei natürlich zuerst alle Kundenunternehmen abgeklappert werden (Warmakquise), bevor man in die Kaltakquise geht. Muss dann aber schon ein A-Kandidat sein.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Bin zurück von meinem Bewerbungsgepräch meines VV_RFB vom Arbeitsamt bei einer ZA.
Ich wurde am Tresen begrüßt, platziert und kurz danach wurde der berühmte Bogen zum Ausfüllen von einer Tresenkraft (TK) überreicht.
Ich: "Nein, dafür bin ich nicht gekommen"
TK: "Warum sind sie denn dann hier? (Sie wußte es nicht!)
TK: "Ich habe mich hier auf die Stelle ... beworben und
möchte mich dafür vorstellen..."
TK: (mit verzweifelten Unterton): "Sie müssen unterschreiben!"
Bevor ich erneut nein sagen konnte pfiff sie eine höhere Charge aus dem Hintergrund zurück.
Ich wurde kurz danach ins Gespräch gebeten. Absage nach 1 Minute.
Mein Besuch wurde mir quittiert und dann war ich nach insgesamt 10 Minuten wieder raus.
 

Matt45

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Ich lese hier immer wieder gerne die Berichte VG, bin aber wirklich teilweise erschüttert über die Abläufe. Es muss ein SB am JC einen VV "schreiben", ausdrucken und abschicken und dann für solche VG? Für mich Verschwendung unserer Steuergelder, weil neben der Post auch Arbeitszeit darauf geht. Anschließend muss der "Kunde" eine Bewerbung schreiben..........

>>> Nicht gegen TE gerichtet, sondern für mich totale Fehler im "gelobten" System.

Diese Gelder sollte man lieber für Bildung, Wohnungsbau.......reinstecken.
 
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