Das übliche Prozedere – Wiederholter Polizeieinsatz im Jobcenter Köln-Kalk (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Martin Behrsing

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Erwerbslose solidarisieren und organisieren sich in der Wartezone, singen Protestlieder, schenken Kaffee aus, diskutieren. Irritation im Jobcenter und bei der Polizei.

Kann es sein, dass es unter den sieben Jobcenter-Standorten in Köln einen innerbetrieblichen Wettbewerb gibt, wer am häufigsten die Polizei ruft? Die Frage erscheint insofern interessant, weil sich selbst die gerufenen Polizisten nicht immer erklären können, weshalb ihre Anwesenheit Not tun sollte.

Das übliche Prozedere
 
E

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04.10.2011: gemeinsame Aktion im Jobcenter Köln-Kalk

Am 04.10.2011 versammelten sich rund dreißig Menschen aus verschiedenen Kölner Erwerbslosengruppen –initiativen und unabhängigen Beratungsgruppen, in der Wartezone des Jobcenters Köln-Kalk. Der Anlass des Besuchs war, dass zwei Wochen vorher einem Erwerbslosen, der dort in der üblichen Wartezeit einige so genannte „Überlebenshandbücher“ der“ Kölner Erwerbslosen in Aktion (kurz KEAs) verteilt hatte, ein „ Hausverbot“ erteilt worden war.
...
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Meldung vom Dienstag 04. Oktober 2011
 

jackfruit

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naja bei den die hier dieses material weitergereicht haben, wurde ja auch hausverbot ausgesprochen

wenn die dann nicht das haus verlassen kann die polizei gerufen werden, weil das dann evtl unter hausfriedensbruch fallen könnte

aber solange man kein hausverbot erteilt bekommt darf man tun und lassen was man möchte

aber vllt das nächste ma vorm jobcenter auch wenn jetzt die kalte jahrezeit kommt, auch wenn das ganze verhalten von jc wirklich lustig und definitiv übertrieben ist (hier übernehmen die leute ja bloß den eigentl job des jc nämlich leute informieren)
 

Der Ratlose

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Manchmal macht es Sinn sich hinterher zu erkundigen ob derjenige der das Hausverbot ausgesprochen hatte auch das Hausrecht übertragen bekommen hat.

das könnte dann sehr unangenehm werden.
 
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Achja, die KEAs...

Mit solchen Aktionen gefährden die KEAs meines Erachtens ihr Ansehen in der sogenannten "breiten Öffentlichkeit" - und diese benötigen sie, um die berechtigten Ziele durchzusetzen.

Die Ziele der KEAs sind löblich - aber ein Marsch durch die politischen Instanzen wäre sinnvoller.

Und: Das System (und damit die betroffenen SBs) ist nachtragend...
 

ethos07

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Also ich war bei den KEAS noch nie dabei , aber ich finde die machen das mit Witz und eben mit so vielen Mitbetroffenen, dass es schon eine kleine "Erwärrmung " der Jobcenter-Athmo ergibt - und : so führt das nicht zur Heroisierung einzelner 'Bewegungs-Märtyrern, sondern es ist das unmittelbare Zeigen: Wir sind da, wir kömmen mit vielen und wir gehen dann auch irgendwann wieder, wenn wir usnere Botschaft hinterlassen haben dürfen, und das auch wieder friedlich, soweit ihr uns nicht blöd provoziert.

Und halt einfach anders als beim Gerichtsweg oder beim parlamentarischen llllaaaaaaaaaaangen Marsch ( - wohin der führt, wissen wir alle noch nicht - Hartz IV lebt und leibt nach wie vor im 6. Jahr... ) zeigen solche unmittelbar verständlichen Aktionen den weiteren Anwesenden: auch DU kannst dich mit anderen zusammen zur Wehr setzten - und es tut, meistens, gar nicht weh! sonder es tut GUUUT.
:icon_klatsch:
 

Rio

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Hallo Justician,
wo der Marsch durch die Instanzen endet, wissen wir nicht nur von den Grünen, die dann gemeinsam mit den Spezialdemokraten Hartz IV durchdrückten. Man darf gespannt sein, was mit den Piraten passiert, wenn diese sich jenseits von Internet-Politik zu allen anderen Themen auch äußern müssen.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der KEAs - der Name sagt's ja - ist die Aktion. (Muss nicht darin auch zwangsläufig das "Ansehen" der KEAs liegen?) Es ist auch nicht Konzept, unter allen Umständen "breite Öffentlichkeit" erreichen zu wollen bzw. zu müssen. Daran kann man sich nämlich reichlich abarbeiten, wobei ich viel Spaß wünsche. Das Anliegen der KEAs ist meines Erachtens nach die SELBSTvertretung und Durchsetzung ihrer Interessen. Nicht die Vertretung Deiner Interessen oder die der Erwerbslosen schlechthin, ... es sei denn, Du/sie werden Mitstreiter. Sonst wäre das Stellvertreterpolitik, die die KEAs schlicht ablehnen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Solidarität derer, die sich treffen und ggf. gleichbetroffen sind, ist einfacher zu erreichen und tatsächlich ganz real zu leben(!), als die der "breiten Öffentlichkeit" in irgendeiner Form herbei zu träumen oder mühsam darauf hinarbeiten zu wollen.
 

Regelsatzkämpfer

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Achja, die KEAs...

Mit solchen Aktionen gefährden die KEAs meines Erachtens ihr Ansehen in der sogenannten "breiten Öffentlichkeit" - und diese benötigen sie, um die berechtigten Ziele durchzusetzen.

Die Ziele der KEAs sind löblich - aber ein Marsch durch die politischen Instanzen wäre sinnvoller.

Und: Das System (und damit die betroffenen SBs) ist nachtragend...
Was sollen sie Deiner Meinung nach tun? Mit Wattebällchen werfen und nur ja sich ducken und kriechen?

Ich kann über Dich wirklich nur den Kopf schütteln. Mit solchen Leuten löst man keine Probleme.

Und was die Piraten angeht...wer hindert uns daran dort einzutreten und beim Wort zu nehmen, dass jeder der wirklich etwas zu sagen hat, das auch kann und sich nicht erst sich in der Partei hocharbeiten muß? Eben...nur die eigene Trägheit...
 

Regelsatzkämpfer

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Das Urteil ist nicht so schlecht, wie oft behauptet. Die wenigsten haben es nur wirklich gelesen und davon noch weniger verstanden. Da stecken viele Möglichkeiten drin, man muß sie nur nutzen und intensiv die unteren Gerichte beharken, damit sie endlich das Urteil auch in ihre Entscheidungen einfließen lassen.

Wenn wir den Druck nicht aufbauen können, dann ist nicht das Urteil dran schuld.
 
E

ExitUser0090

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Da stecken viele Möglichkeiten drin, man muß sie nur nutzen und intensiv die unteren Gerichte beharken, damit sie endlich das Urteil auch in ihre Entscheidungen einfließen lassen.
Genau das ist mein Kritikpunkt. Wenn ein Urteil des höchsten deutschen Gerichtes vorliegt, sollte das eindeutig sein und nicht nur Möglichkeiten bieten, wieder den Klageweg beschreiten zu müssen.

Und wie transparent die Regierung die RSe neu berechnet hat, ist ja bekannt.
 

Regelsatzkämpfer

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Genau das ist mein Kritikpunkt. Wenn ein Urteil des höchsten deutschen Gerichtes vorliegt, sollte das eindeutig sein und nicht nur Möglichkeiten bieten, wieder den Klageweg beschreiten zu müssen.

Und wie transparent die Regierung die RSe neu berechnet hat, ist ja bekannt.
Dazu muß man aber begreifen was das oberste Gericht tun darf/kann und was nicht. Hier gibt es Grenzen die zu beachten sind.

Es kann keine Gesetze erlassen. Es kann aber die Grundlagen für korrekte Gesetze herbeiführen, ist aber immer auf die Mitwirkung der Regierung angewiesen. Bei der Konzeption des BVerfG hat man mit solchen Lügenmeistern, wie Frau von den Lügen einfach nicht gerechnet. Daher ist der Aufwand ein wenig größer, als er eigentlich sein sollte. Das liegt aber nicht am Gericht oder seinem Urteil.
 

Martin Behrsing

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Achja, die KEAs...

Mit solchen Aktionen gefährden die KEAs meines Erachtens ihr Ansehen in der sogenannten "breiten Öffentlichkeit" - und diese benötigen sie, um die berechtigten Ziele durchzusetzen.

Die Ziele der KEAs sind löblich - aber ein Marsch durch die politischen Instanzen wäre sinnvoller.

Und: Das System (und damit die betroffenen SBs) ist nachtragend...
wenn wir hier nicht einen alten Bekannten der ARGE Köln wieder bei uns haben und der schon mehrmals gesperrt wurde.

Wie war das: verbis..... etc. etc

Du weißt schon. Auch dein Linken-Paranoia und was du anderen unterstellst spricht Bände.

Gut wir haben dich nun erkannt, mach was drauß.
 
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wenn wir hier nicht einen alten Bekannten der ARGE Köln wieder bei uns haben und der schon mehrmals gesperrt wurde.

Wie war das: verbis..... etc. etc

Du weißt schon. Auch dein Linken-Paranoia und was du anderen unterstellst spricht Bände.

Gut wir haben dich nun erkannt, mach was drauß.
Wer bin ich und wenn ja wieviele?

Nee, habe weder Linken-Paranoia (ganz im Gegenteil), noch bin ich freundschaftlich verbandelt mit dem JC.

Ganz im Gegenteil, übrigens. Nach 10 Jahren BA war ich nicht wirklich ein Freund des SGB II - und als mir der Wechsel "nahe gelegt" wurde, nahm ich meinen Hut.

Mag halt nur nicht platte Sprüche und wirkungslose Aktionen.

Aber Denken und eine eigene Meinung erlaubt St. Martin doch noch?

Ich schmeiß ne Runde "Generalverdacht für alle".
:icon_neutral:

Nur mal so am Rande: UNHCR.org
 

Scarred Surface

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Die Ziele der KEAs sind löblich - aber ein Marsch durch die politischen Instanzen wäre sinnvoller.
Da gibt es schon genug andere Mitstreiter, die das seit Jahren und mit mäßigem Erfolg versuchen. Ausserdem schließt das Eine das Andere nicht zwangsläufig aus.


Und: Das System (und damit die betroffenen SBs) ist nachtragend...
Das beruht aber auf Gegenseitigkeit. Wenn es eines Tages - und ich habe leider wenig Zweifel daran, weil wohl unvermeidlich - zu gewaltsamen Aktionen Vieler kommen wird, werden sich viele Betroffene bestens an die Namen "ihrer" argen Schergen erinnern. Auch daran sollten diese widerlichen Kreaturen denken.


Mag halt nur nicht platte Sprüche und wirkungslose Aktionen.
Ich sehe weder platte Sprüche noch wirkungslose Aktionen. Widerstand ist kein Selbstläufer. Die Aktiven müssen den Noch-Schafen auch durch solche Aktionen zeigen, dass man dem argen Dreckspack ganz offen Paroli bieten kann und durch Gespräche und Informationen vor Ort aufklären.
 
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Da gibt es schon genug andere Mitstreiter, die das seit Jahren und mit mäßigem Erfolg versuchen. Ausserdem schließt das Eine das Andere nicht zwangsläufig aus.


Das beruht aber auf Gegenseitigkeit. Wenn es eines Tages - und ich habe leider wenig Zweifel daran, weil wohl unvermeidlich - zu gewaltsamen Aktionen Vieler kommen wird, werden sich viele Betroffene bestens an die Namen "ihrer" argen Schergen erinnern. Auch daran sollten diese widerlichen Kreaturen denken.


Ich sehe weder platte Sprüche noch wirkungslose Aktionen. Widerstand ist kein Selbstläufer. Die Aktiven müssen den Noch-Schafen auch durch solche Aktionen zeigen, dass man dem argen Dreckspack ganz offen Paroli bieten kann und durch Gespräche und Informationen vor Ort aufklären.
Da gebe ich Dir vollkommen Recht.
Die Frage, die sich mir stellt, ist Folgende:
Wie wird Druck auf das bestehende System sinnvoll ausgeübt?
Die KEA-Aktion vom 04.10. ist nicht mal mehr der Tagespresse wichtig bzw. einen Beitrag wert.

Aber: Aktionen benötigen politikwirksame Außenwirkung.

Mir stellt sich die Frage: Wie erreichen wir Oma Schmitz und Paule Malocher genauso wie Dr. von und zu.

Und nur, weil ich Zweifel an der Wirksamkeit von "spontanen" Aktionen äußere, werde ich von St. Martin einem Generalverdacht unterstellt.

Mal so am Rande: Kann es sein, dass sich die von Dir so genannten "Noch-Schafe" nicht aktivieren lassen wollen?

Nicht jeder Hartzer hadert mit dem System - leider.
Viele haben sich eingerichtet.
Die Frage ist doch, wie die Nichtleistungsempfänger (vulgo: die zahlende Klientel) über Hartz4 denkt.
Diese müssen erreicht werden.
Und ob in Kalk die KEAs Rabatz machen oder nicht - seufz. Nett, aber wirkungslos.

Wiederum "Leider".

Politik wird übrigens nicht in Köln (ob Kalk oder sonstwo) gemacht.

Hinein in die Politik, dort mitgestalten.
Aber ein vorbehaltloses Wählen der Linken ist auch keine Lösung, denn diese gehen auf Kuschelkurs, wenn Pöstchen und Posten locken.

Ich wünsche mir mehr Kreativität und mehr Weitblick - und mehr Engagement - auch ohne Jünger von St. Martin und ohne Ei des Keas zu sein, damit auch etablierte Säcke *fg* wie ich aufwachen. Morjen!
 

Hamburgeryn1

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(..) damit auch etablierte Säcke *fg* wie ich aufwachen. Morjen!
Ich fürchte, die etablierten Säcke, Eliten und andere Elfenbeinturmbewohner werden erst aufwachen, wenn das Volk, der Pöbel, der rasende Mob eine Spur der Verwüstung in ihrem Leben hinterlassen hat.
 

Scarred Surface

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Die KEA-Aktion vom 04.10. ist nicht mal mehr der Tagespresse wichtig bzw. einen Beitrag wert.

Aber: Aktionen benötigen politikwirksame Außenwirkung.
Das kommt darauf an, wie hoch Du die Messlatte legst. Natürlich wäre es schöner, solche Aktionen würden regelmäßig in der "Tagespresse" Erwähnung finden. Daran allein kann man den Erfolg einer Aktion aber nicht messen und Aktionen auch davon nicht abhängig machen. Wie wir ja wissen, liegt das Gros der Tagespresse, also der publizistischen Macht, in den Händen Weniger. Und wie die meist gepolt sind ...

Eine "politikwirksame Aussenwirkung" sehe ich schon, halt in kleineren Dimensionen. Diejenigen, die die Aktion vor Ort mitbekommen haben, werden zumindest darüber nachgedacht haben. Ebenso die argen Schergen. Immer sofort nach der Polizei zu rufen, ist imho ein Zeichen von Hilflosigkeit und auch einer gewissen Angst.


Mir stellt sich die Frage: Wie erreichen wir Oma Schmitz und Paule Malocher genauso wie Dr. von und zu.
Gar nicht. Zu einem solchen Miteinander ist der Deutsche nicht geboren. Traurig, aber wahr. Erst wenn es ordentlich kracht, schreckt Otto-Normal-Michel zusammen.


Nicht jeder Hartzer hadert mit dem System - leider.
Viele haben sich eingerichtet.
Seh ich anders. Leiden tun die Allermeisten, nur sie sehen (noch) keine Möglichkeiten, sich zu wehren. Genau da können solche Aktionen und Aufklärung als Weckruf dienen.


Politik wird übrigens nicht in Köln (ob Kalk oder sonstwo) gemacht.
Politik wird überall gemacht. Jeden Tag. Auch in Köln.
 

Mario Nette

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Die KEAs bringen das Recht dahin, wo es auszuüben ist. Ist doch OK. Wenn der Überbringer aber behandelt und beurteilt wird, als überbrächte er eine Bombe, spricht das Bände. Und zwar gegen das Jobcenter. Größe beweist der Geschäftsführer nicht, wenn er sein Hausrecht gegen diese Überbringer verteidigt, sondern wenn er sich mit den Inhalten beschäftigt und diesen dann öffentlich auch zustimmt. Aber so einen geraden Rücken, den kann man vermutlich in Jobcentern einfach nicht erwarten. Da wird das Recht, das dargereicht wird, angeschaut, als läge ein Stück Mist aufm Teller.

Mario Nette
 

Rio

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Hallo Justician,
gut, man kann Deinen Beitrag auch anders lesen und ich gehe davon aus, dass Deine grundsätzlichen Fragen auch Fragen der KEAs u.a. sein werden. ("Wie erreichen wir Oma Schmitz ... ?" usw.)

Andererseits geht von Deiner Einschätzung der Lage und der Wirkung der Aktion auch eine gewisse Depression aus, sofern Deine Ziele zwar löblich erscheinen, aber wenig mit Dir und Deinem Ego (Ja!) und Deiner eigenen Betroffenheit zu tun zu haben scheinen. Es kann nicht um die Frage gehen, "Wie organisiere/mobilisiere ich andere?" (Oma Schmitz), sondern nur darum: "Wie organisiere/mobilisiere ich mich SELBST!" Na, freilich mit anderen GEMEINSAM!

Gerüchten zu Folge haben alle, die sich auch nur mit einem Button der KEAs schmücken, ein dauerhaftes Quasi-Hausverbot bei den Kölner Maßnahmeträgern (0 Euro-Jobs). Und da sprichst Du von "wirkungslosen Aktionen"?

;-)
 

ethos07

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... nun aber: vertreibt uns bitte nicht Justician - wir brauchen ihn noch lange und sicher immer mehr, wenn wir auch die Flüchtlinge und Ausländer oder auch nur D-Rückkehrer, die beim Jobcenter stranden, hier "ver-A-rzten' wollen. Denn da ist Justician wirklich Spitze.

... und so sehr ich Aktion und Aktiönchen mag, weil sie auch mich ganz persönlich häufig beleben, so kenne ich und alle, die schon mal Aktiönchen geplant haben, umgekehrt auch den Frust und die Depri, dass die viele Arbeit, die mensch da reingesteckt hat, alles auch so richtig nix hermacht - die meisten JC-Besucher hasten zu ihrem Termin und wieder wech. Ok, Flyer im Wartebereich , mit nützlichen Infos werden gern genommen , gelesen.. aber mehr ist dann meist nur noch das eigene Vergnügen.

- und bis mensch so ne Gruppe, wie die KEAS zusammenhat bzw. hätte, sind die inneren Querelen in der Gruppe schon soooooo GROOOOOOS dass lauter Flattervögel in alle Richtungen schon wieder auseinander geflogen sind... auch das haben die meisten Aktiven von uns sicher schon mehrfach hintersich.

Da kann icke zumindest Justician schon gut verstehen mit seinen nachdenklichen Fragen eines mit uns solidarischen Berufstätigen.

Ich jedenfalls war einfach sehr angetan, als er hier im Forum mit seinen erste Fragen zu einem seiner Flüchtlinge auftauchte, wir ihm ein wenig weiterhelfen konnten und er sehr sehr gut, wie es mir schien, am Ball mit seinem 'Schützling' und den Forenantworten hier blieb. Fand ich echt wieder mal ein Glanzstück von vernetztem Problemlösen - Forum sei dank :biggrin:

: UNHCR - Flüchtlingshochkommisariat der UNO , denke ich. In D:
In Deutschland*| www.unhcr.de

Also seien wir mal bitte nachsichtig mit jenen, die auch noch sehr wichtig für unsere Arbeit als kleine oder etwas größere fighter für eine menschlichere Welt sein werden. Denn nicht ein einziger sonder viele Wege führen in eine menschenwürdigere Zukunft.
 

haef

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wenn wir hier nicht einen alten Bekannten der ARGE Köln wieder bei uns haben und der schon mehrmals gesperrt wurde.

Wie war das: verbis..... etc. etc

Du weißt schon. Auch dein Linken-Paranoia und was du anderen unterstellst spricht Bände.

Gut wir haben dich nun erkannt, mach was drauß.
das wußte ich ja gar nicht, ihr habt den lieben verbis, meinen Lieblingsnichtdiskutanden gesperrt?

Der war doch auch immer so niedlich und hatte relativ schnell das Herz des/der einen oder anderen der hier vertretenen Gebeutelten/Sympathisanten mit netten stories gewonnen ("...er hat mir/dem aber durch seine (Allerwelts)Tips sehr geholfen :icon_cry:)

Naja, was gut ist :icon_lol: kommt eben (mit anderen Plattitüden) wieder.

Die Ziele der KEAs sind löblich - wie niedlich diese ungefragte Beurteilung eines Unwissenden, aber

Das System (und damit die betroffenen SBs) ist nachtragend... - oh, oh, jetzt zittern wir aber alle. :icon_lol:

wenn Sozialgerichte oder in diesem Fall Polizei nicht mitspielen, sind es kleine Würstchen, die sich, nicht zu Unrecht, Sorgen um das gute Gedächtnis der LE machen (sollten)

fG
Horst
 
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