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Das neue Schlagwort: "Alters-Hartz IV"

franzi

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Schon jetzt können wir uns gedanklich auf das einstimmen, was viele von uns treffen wird ...

NGG: Über 12.000 Kölner leben von ?Alters-Hartz IV? / Titelthemen / report-k.de

"„Damit hat die Zahl der Menschen, die in Köln auf Sozialhilfeniveau leben, in dieser Zeit um knapp 70 Prozent zugenommen. ..."

"Ein Durchschnittsverdiener müsse dann 35 Jahre statt bisher 26 Jahre lang arbeiten, um wenigstens eine Rente oberhalb der Grundsicherung im Alter zu bekommen"

Wer ist denn dieser "Max Mustermann", der diese Kriterien erfüllt?
Wer hat noch durchgehend 35 Jahre einen Job?
Wer verdient noch durchschnittlich gut?

Und jetzt die Milchmädchen-Rechnung: wieviele Leute betrifft es wohl in 10 Jahren?

Die Wahrheit ist: es wird ein Großteil der Bevölkerung in die Altersarmut rutschen. Dabei ist es völlig nebensächlich, ob man berufstätig war oder nicht. Denn: Leistung lohnt sich nicht mehr!
Es wird dann nur noch zwei Lager geben: die Reichen und die Armen.
Aus dieser Mischung entsteht Diktatur.
 

HajoDF

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Hi Franzi,
das geht alles noch viel schneller, da von den geminderten Rentenzahlungen steigende Krankenkassenbeiträge und steigendes Pflegegeld abgeht.
Dazu kommt noch die Inflationsrate und durch die stetige Erhöhung des Renteneintrittsalters werden immer Rentner Abschläge in Kauf nehmen müssen.
Das trifft es auch diejenigen, die am Ende ihrer Tätigkeit mehr als Herr Mustermann verdienen, was heute kaum noch möglich ist, da die ersten Jahre im Beruf heute sehr schlecht bezahlt werden.:icon_motz:
 

USERIN

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Bei 35 Arbeitsjahren. Die meisten Arbeitnehmer arbeiten aber länger als 35 Jahre, also wird auch die Rente dementsprechend höher ausfallen. Und wer in seinem Job ein Brutto hat von 2500 Euro, der sollte auch in der Lage sein privat vorzusorgen.
Klar...wenn man vorher das Leben zu Regelsatzbedingungen üben konnte, dann kann man sich etwas vom Netto sparen.

Man darf aber zwischendurch nicht mehr arbeitslos werden, weil das JC einen sonst auf die millionenschweren "Reserven" verweist.

Anmerk: Als Single bleibt einem nicht gerade viel von € 2500,00 brutto....


P.S.

Selbst wer es schafft die o.a. Werte einzuhalten (also z.B. € 200-400 Tausend auf der hohen Kante und eine abbezahlte Hütte), wird sich wundern, wie schnell das Vermögen im Falle einer Pflegebedürftigkeit (und das muss nicht immer die eigene sein, nahe Verwandte reichen auch) schrumpfen kann.

Auf das Zinsniveau und steigende Rohstoff- und Energiepreise sowie demografischer Wandel sei hier gar nicht weiter eingegangen.... das wird sicher noch lustig!

Mein Fazit: Man brächte eher € 5000,00 brutto um vorsorgen zu können.... und die Jobs gibt es nicht an jeder Ecke.
 

HajoDF

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Da bleiben ziemlich genau für einen Single (ohne Kind) etwa
1.600,- € netto über.
Davon geht die durchschnittliche Miete mit Betriebskosten und Energie in Höhe von ca. 600,-€ runter.
Dann hat man aber noch kein Auto etc., keine Versicherungen wie Haftpflicht, Hausrat usw.
Urlaub war auch noch nicht, Internet und Telefon auch noch nicht und Happahappa fällt dann genauso flach wie das Feierabendbierchen.
Ja Maik75, dann mal fröhliches Fasten etwa 40 Jahre lang:icon_mrgreen:
 

DuliebesBißchen

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Bei 35 Arbeitsjahren. Die meisten Arbeitnehmer arbeiten aber länger als 35 Jahre, also wird auch die Rente dementsprechend höher ausfallen. Und wer in seinem Job ein Brutto hat von 2500 Euro, der sollte auch in der Lage sein privat vorzusorgen.
Enttäuschung auf ganzer Linie.
Bei 40 Jahre Arbeit erhält der 2.500er eine Rente von noch nicht mal dem "Sozialhilfesatz" von 790 Euro.
Und erst ab 2700 Verdienst eine Rente (850.--), die der Grundsicherung entspricht.
Hießest du allerdings Wulff, bekämst du für 8 Monate Arbeit einen Zeitlebensrentenwert in Höhe von rund 42.000.-- Euro
Monatlich versteht sich..
 

franzi

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Ja, Leute, das ist das fröhliche Erwachen ...

Es wird so oder so eng. Für viele. Sehr viele.

Da soll man sich noch auf den Ruhestand freuen ... (wenn man ihn denn erlebt ...)

Was ist besser? Sich zu Tode arbeiten und die Rente nicht mehr erleben oder die Rente erleben und dann am Hungertuch nagen?
Beides nicht gerade prickelnd ...
 

franzi

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Da bleiben ziemlich genau für einen Single (ohne Kind) etwa
1.600,- € netto über.
Davon geht die durchschnittliche Miete mit Betriebskosten und Energie in Höhe von ca. 600,-€ runter.
Dann hat man aber noch kein Auto etc., keine Versicherungen wie Haftpflicht, Hausrat usw.
Urlaub war auch noch nicht, Internet und Telefon auch noch nicht und Happahappa fällt dann genauso flach wie das Feierabendbierchen.
Ja Maik75, dann mal fröhliches Fasten etwa 40 Jahre lang:icon_mrgreen:
Ich kaufe mir jetzt schon einen Gürtel in Größe S ...
 
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Dann hat man aber noch kein Auto etc., keine Versicherungen wie Haftpflicht, Hausrat usw.
Urlaub war auch noch nicht, Internet und Telefon auch noch nicht und Happahappa fällt dann genauso flach wie das Feierabendbierchen.
Ja Maik75, dann mal fröhliches Fasten etwa 40 Jahre lang:icon_mrgreen:
Bislang kann ich mir das alles noch locker leisten, aber auch ich weiß, dass ich großes Glück damit habe.
 
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